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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Reparatur- und Wartungsdienste
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019081209374378354 / 380993-2019
Veröffentlicht :
12.08.2019
Angebotsabgabe bis :
06.09.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
50000000 - Reparatur- und Wartungsdienste
50324200 - Vorbeugende Wartung
50700000 - Reparatur und Wartung von Einrichtungen in Gebäuden
50800000 - Diverse Reparatur- und Wartungsdienste
50532000 - Reparatur und Wartung von elektrischen Maschinen, Geräten und zugehörigen Einrichtungen
50532100 - Reparatur und Wartung von Elektromotoren
50740000 - Reparatur und Wartung von Rolltreppen
50750000 - Wartung von Aufzugsanlagen
51111100 - Installation von Elektromotoren
42416000 - Aufzüge, Schrägaufzüge, Hebezeuge, Rolltreppen und Rollsteige
42416100 - Aufzüge
42416120 - Lastenaufzüge
42416400 - Rolltreppen
42416500 - Rollsteige
DE-Berlin: Reparatur- und Wartungsdienste

2019/S 154/2019 380993

Auftragsbekanntmachung Sektoren

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Einkauf/ Bauvergabe
Berlin
12521
Deutschland
Kontaktstelle(n): https://vergabekooperation.berlin/NetServer
E-Mail: [1]einkauf@berlin-airport.de
NUTS-Code: DE406

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.berlin-airport.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://vergabekooperation.berlin/NetServer
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetail
s?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16c4c26ed79-3ed31e3d804642ef
I.6)Haupttätigkeit(en)
Flughafenanlagen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

RV IH- Leistungen an Förderanlagen BER+SXF VP1.1
Referenznummer der Bekanntmachung: EB-2019-0122
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
50000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Rahmenvereinbarung Instandhaltungsleistungen an Förderanlagen BER+SXF
VP1.1

Gegenstand der Ausschreibung ist der Abschluss einer Rahmenvereinbarung
(Instandhaltungsvertrag) für die periodische Wartung, Inspektion,
Instandsetzung und Erbringung sonstiger Leistungen
(Sachverständigen-Prüfungen TÜV/ZÜS) an Förderanlagen für die
Flughäfen BER und SXF: Aufzugsanlagen, Fahrtreppen, Fahrsteige und
Hebebühnen.

Der Auftragnehmer soll durch die Erbringung der vorbenannten Leistungen
die maximale Verfügbarkeit, die Funktionalität.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
50324200
50700000
50800000
50532000
50532100
50740000
50750000
51111100
42416000
42416100
42416120
42416400
42416500
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE406
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gegenstand der Ausschreibung ist der Abschluss einer Rahmenvereinbarung
(Instandhaltungsvertrag) für die periodische Wartung, Inspektion,
Instandsetzung und Erbringung sonstiger Leistungen
(Sachverständigen-Prüfungen TÜV/ZUS) an Förderanlagen für die
Flughäfen BER und SXF: Aufzugsanlagen, Fahrtreppen, Fahrsteige und
Hebebühnen.

Der Auftragnehmer soll durch die Erbringung der vorbenannten Leistungen
die maximale Verfügbarkeit, die Funktionalität

Und die Betriebssicherheit der Anlagen gewährleisten.

Leistungsumfang:

Förderanlagen BER: FGT, T2 und Parkhäuser

106 Aufzugsanlagen (Seilzug / Hydraulik)

Bestehend aus: Fabrikat: Schindler

73 Aufzüge im FGT

8 Aufzüge im T2

25 Aufzüge in den Parkhäusern

29 Fahrtreppen

Bestehend aus: Fabrikat: Schindler

28 Fahrtreppen im FGT

1 Fahrtreppe im T2

0 Fahrtreppen in den Parkhäusern

17 Fahrsteige

Bestehend aus: Fabrikat: Schindler

16 Fahrsteige im FGT

0 Fahrsteige im T2

1 Fahrsteig in den Parkhäusern

6 Hebebühnen

Bestehend aus: Fabrikate: MBW, Hirolift

5 Hebebühnen im FGT

0 Hebebühnen im T2

1 Behindertenbühne in den Parkhäusern

Förderanlagen SXF / BER: Alt-Schönefeld, BER BsG

17 Aufzugsanlagen (Seilzug/Hydraulik) Fabrikate: Schindler, Tepper,
Otis, Osma, Kone

2 Fahrtreppen Fabrikat: Otis

Förderanlagen BsG / BER: Sonstige Gebäude

10 Aufzugsanlagen (Seilzug) Fabrikate: Schindler.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Konzept der Leistungserbringung /
Gewichtung: 30,00
Preis - Gewichtung: 70,00
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 36
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Verlängerungsoption 2x12 Monate
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Der Auftraggeber behält sich vor, bei Unterschreitung der Mindestzahl
von 3 zulassungsfähigen Bewerbungen, das Vergabeverfahren einzustellen.
Der Auftraggeber behält sich zudem vor, bei einer Unterschreitung der
Mindestzahl von 3 wertungsfähigen Angeboten das Vergabeverfahren
einzustellen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Option 1:

Verlängerung des Vertrages um 2 mal 12 Monate.

Die Vertragslaufzeit kann durch einseitige schriftliche Erklärung des
Auftraggebers (AG) gegenüber dem Auftragnehmer (AN) zweimal um 12
Monate verlängert werden. Die Verlängerung muss bis spätestens 4 Wochen
vor dem ursprünglichen Vertragsende schriftlich erfolgen. Der AN hat
keinen Anspruch auf Verlängerung der Vertragslaufzeit. Im Falle einer
nicht erfolgten Verlängerung kann er hieraus keinerlei Ansprüche
(insbesondere auf Schadensersatz oder Vergütung) herleiten.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die nachstehenden Angaben/Erklärungen/Nachweise sind von den Bewerbern
(der Begriff Bewerber wird als Synonym auch für Bewerbergemeinschaften
(BewGe) verwendet) bzw. von jedem Mitglied der BewGe sowie von allen
für die Leistungserbringung vorgesehenen Nachunternehmern
(NU)/Unterauftragnehmern vorzulegen. Ein Verweis auf frühere
Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend. Ausländischen Bewerbern
wird die Vorlage vergleichbarer Nachweise gestattet. Soweit
Eigenerklärungen verlangt werden, sagt der Bewerber zu, Nachweise auf
Verlangen, spätestens jedoch vor Zuschlagserteilung vorzulegen.

1) Bezeichnung des Bewerberunternehmens mit Firma und Anschrift.

2) Eigenerklärungen gem. §§ 123, 124 GWB sowie soweit anwendbar §
21 SchwarzArbG, § 21 AEntG und § 98 c AufenthG. Eigenerklärungen gemäß
§ 19 Abs. 1 und Abs. 3 i.V.m. und § 21 des Gesetzes zur Regelung eines
allgemeinen Mindestlohns (MiLoG). Der AG stellt hierzu ein Formblatt
zur Verfügung.

3) Sofern eine Bewerbung als BewGe erfolgen soll, ist mit dem
Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern der BewGe ausgefüllte
Erklärung einzureichen, aus der sich auch die gesamtschuldnerische
Haftung (vgl. Ziff. III.1.8) dieser Bekanntmachung) im Zuschlagsfall,
die Namen sämtlicher Mitglieder der BewGe, ein bevollmächtigter
Vertreter und die Absicht, sich im Fall der erfolgreichen
Bewerberauswahl zur Bietergemeinschaft und im Zuschlagsfall zu einer
Arbeitsgemeinschaft zusammenzuschließen, ergibt.

BewGe haben eine Erklärung folgenden Inhalts abzugeben: Sämtliche
Mitglieder der BewGe bzw. der Vertreter der BewGe haben/hat zu
erklären, dass die Bildung keinen Verstoß gegen § 1 GWB darstellt.
Darüber hinaus ist von den Mitgliedern der BewGe bzw. dem Vertreter
dieser zu erklären, inwiefern für das jeweilige beteiligte Unternehmen
wirtschaftlich zweckmäßige und kaufmännische Gründe vorliegen, sich
nicht allein um die Auftragsvergabe zu bewerben.

Der AG stellt hierzu ein Formblatt zur Verfügung. Es kann auf Anlagen
verwiesen werden.

4) Der Bewerber kann sich zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und
finanziellen sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit
(Eignung) der Fähigkeiten anderer Unternehmen (Dritter /
Nachunternehmer / konzernverbundener Unternehmen) bedienen, ungeachtet
des rechtlichen Charakters zwischen ihm und diesen Unternehmen
bestehenden Verbindungen.

Zum Nachweis der Eignung hat der Bewerber diese Dritten in seinem
Teilnahmeantrag zu benennen und die in Ziff. III.1) dieser
Bekanntmachung genannten Angaben / Erklärungen / Nachweise auch für
diesen Dritten in dem Umfang vorzulegen, indem er sich auf dessen
Fähigkeiten beruft. Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis zu
erbringen, dass ihm dieser Dritte mit den erforderlichen Mitteln für
das Erbringen der Leistungen zur Verfügung (z. B.
Verpflichtungserklärung) steht. Sofern der Bewerber sich zum Nachweis
der Eignung auf Dritte bezieht, hat er für diese in seinem
Teilnahmeantrag die in Ziff. III.1.2 und III.1.3) dieser Bekanntmachung
genannten Angaben / Erklärungen / Nachweise vorzulegen.

Der AG stellt hierzu ein Formblatt zur Verfügung.

Der AG behält sich vor, weitere Unterlagen beizuziehen bzw. zu
verlangen.

Werden die o.g. Erklärung nicht eingereicht kann ein Ausschluss des
Teilnahmeantrages wegen fehlender Eignung erfolgen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Erklärung über den Gesamtumsatz in Euro (netto) des Unternehmens in den
3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, d. h. für die Geschäftsjahre, welche
in den Jahren 2016, 2017, 2018 abgeschlossen wurden.

Die vorstehend genannten Nachweise sind sowohl von den Bewerbern als
auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft zu führen. Bei
Bewerbergemeinschaften hat jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft die
Eigenerklärung zum Umsatz (Formular) einzureichen. Die Umsätze aller
Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft werden von der Vergabestelle
addiert. Sofern der Bewerber / Bewerbergemeinschaft zur Erfüllung der
Anforderungen u. a. auf Angaben/Daten von Dritten / Nachunternehmern /
konzernverbundenen Unternehmen verweisen will, werden die Umsätze
ebenfalls von der Vergabestelle von allen Unternehmen addiert, sofern
die u. g. Verpflichtungserklärung der vorstehend benannten vorgelegt
wird. Auch in diesem Fall hat jedes Unternehmen die Eigenerklärung zum
Umsatz (Formular) einzureichen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Als "Mindeststandard" für die Zulassung zum Teilnahmewettbewerb gilt
ein durchschnittlicher Umsatz (netto) von 1 000 000,00 EUR des
Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren. Maßgeblich ist der mittlere Umsatz in den letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahren.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Unternehmensreferenzen

Angaben zu ausgeführten Referenzobjekten, die hinsichtlich Art und
Umfang der Leistungen mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar
sind, und die Projekte betreffen, deren Leistungen ab dem 1.1.2016
erbracht worden sind und die nachfolgend benannten Leistungen zum Ende
der Bewerbungsfrist abgeschlossen sind bzw. kurz vor dem Abschluss
stehen, d. h. die Leistungen müssen spätestens 2 Monate nach dem Ende
der Bewerbungsfrist abgeschlossen sein. Ein ggf. bestehender
Rahmenvertrag kann eine längere Laufzeit haben. Für den jeweiligen
Einzelauftrag (Abruf) gelten hinsichtlich des Abschlusses der
Leistungen die vorbenannten Anforderungen.

Die zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit vorzulegenden
Referenzen sind bei Vorliegen einer BewGe vom denjenigen Mitglied der
BewGe vorzulegen, der im Auftragsfall innerhalb der BewGe die
vergleichbaren Leistungen ausführen wird. Sofern der Bewerber zur
Erfüllung der Referenzen auf Angaben anderer Unternehmen, sind die
Ausführungen unter Ziff. III.1.1 3 und 1.1.4 zu beachten. Referenzen
anderer Unternehmen werden nur dann berücksichtigt, wenn eine Erklärung
des anderen Unternehmens vorliegt, wonach dieses bereit ist,
Leistungen, auf die sich die nachgewiesenen Referenzen beziehen, für
dieses Projekt zu erbringen (Verpflichtungserklärung).

Folgende Angaben sind jeweils zum Referenzprojekt sind zu machen:

Bezeichnung des Unternehmens, das die Leistung erbracht hat,

Name und Adresse des Auftraggebers sowie Benennung eines
Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnumme,

Bezeichnung des Referenzobjektes,

Zeitraum der Leistungserbringung(Mindestanforderung): siehe oben,

Leistungsart (Mindestanforderung): Instandhaltung an Förderanlagen.

Leistungsumfang (Mindestanforderung):

Instandhaltung in einem Kalenderjahr für die geforderten
Referenzangaben gemäß Ziffer III.1.3) Punkt 1 stellt der Auftraggeber
ein Formular zur Verfügung, was von den Bewerbern genutzt werden soll.

2) Personelle Ausstattung:

Die durchschnittliche Anzahl der Angestellten in den letzten 3
Kalenderjahren 2016, 2017, 2018,

Anzahl der Monteure, welche die ausgeschriebenen Leistungen erbringen
können.

Die Angaben müssen sich grundsätzlich auf den Bewerber oder im Falle
des Vorliegens einer BewGe auf die Mitglieder der BewGe beziehen.
Sofern auf Ressourcen anderer Unternehmen zurückgegriffen werden soll,
sind die Ausführungen unter Ziff. III.1.1 3 und 1.1.4 zu beachten. Die
personelle Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen kann nur dann
berücksichtigt werden, wenn eine Erklärung des anderen Unternehmens
vorliegt, wonach dieses bereit ist, Leistungen und/oder Ressourcen für
dieses Projekt zu erbringen bzw. bereitzustellen
(Verpflichtungserklärung).

Für die geforderten Angaben gemäß Ziffer III.1.3), Punkt 2. stellt der
Auftraggeber ein Formular zur Verfügung, dass von den Bewerbern genutzt
werden soll.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Teilnahmeanträge können nur berücksichtigt werden, wenn seitens des
Bewerbers / Bewerbergemeinschaft mindestens eine Referenz innerhalb des
vorbenannten Zeitraums ausgeführt wurde und die nachfolgenden
Mindestanforderungen erfüllt.

Der Nachweis der Erbringung der vorbenannt geforderten vergleichbaren
Leistungen nach Art und Umfang kann auch durch die Vorlage von mehreren
Referenzen erbracht werden.

Als Mindestanforderungen gelten folgende Leistungsinhalte, die ab dem
1.1.2016 erbracht worden sind:

Förderanlagen: Aufzugsanlagen, Fahrtreppen, Fahrsteige und Hebebühnen

Leistungsart: Instandhaltungsleistungen an Förderanlagen

Leistungsumfang: Instandhaltung in einem Kalenderjahr an:

65 Stück Aufzugsanlagen (Seilzug / Hydraulik)

12 Stück Fahrtreppen

5 Stück Fahrsteige

2 Stück Hebebühnen

Teilnahmeanträge können nur berücksichtigt werden, wenn die unter
Ziffer III.1.3), Punkt 2. aufgeführten Eignungskriterien zur
personellen Ausstattung folgende Mindestanforderungen erfüllen:

8 Mitarbeiter-/ innen (Service-Monteure für Förderanlagen)

Welche die ausgeschriebenen Leistungen erbringen können.
III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

Der AG wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge anhand der
geforderten Nachweise und Erklärungen prüfen. Teilnahmeanträge, die
verspätet sind oder nicht wie gefordert elektronisch verschlossen oder
signiert sind, werden ausgeschlossen.

Alle Bewerber, die die Mindeststandards erfüllen und gegen die keine
anderen Ausschlussgründe vorliegen, werden zur Angebotsabgabe
aufgefordert. Der AG behält sich vor, fehlende, unvollständige oder
fehlerhafte unternehmensbezogene Angaben, Bescheinigungen oder sonstige
Nachweise, nachzufordern oder ggf. zu korrigieren.

Das Recht zur vorzeitigen Einstellung analog § 57 SektVO bleibt
unberührt. Der AG behält sich vor, einen Zuschlag auf ein wertbares
Erstangebot zu erteilen, ohne in Verhandlungen zu treten.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:

Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 10 % der Nettoauftragssumme
und Mängelbürgschaft in Höhe von 5 % der Nettoabrechnungssumme eines in
der Europäischen Union zugelassenen Kreditinstitutes oder
Kreditversicherers mit allgemeinem Gerichtsstand in Deutschland. Bei
Rahmenverträgen kann sich diese Regelung auf die Einzelabrufe beziehen.
III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:

Gemäß Auftrags- bew. Vergabeunterlagen
III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt
wird, haben muss:

Eine künftige Bietergemeinschaft bestehend aus mehreren Bewerbern muss
im Auftragsfall eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts,
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigten Vertretern sein. Im
Teilnahmeantrag müssen die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft das
Mitglied benennen, das sie gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich
vertritt.

Im Übrigen wird auf die Festlegungen in Ziff. III.1.1) verwiesen.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Das einzusetzende Personal im Sicherheitsbereich gem. § 8 LuftSiG muss
bei Leistungsbeginn gem. § 7 LuftSiG sicherheitsüberprüft sein.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 06/09/2019
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 28/02/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Durch diese Bekanntmachung wird der Teilnahmewettbewerb (TNW)
begonnen, in dem sich die interessierten Unternehmen mit den in dieser
Bekanntmachung angegebenen Angaben, Erklärungen u. Nachweisen um die
Aufforderung zur Angebotsabgabe bewerben kein Angebot. Erst eine
erfolgreiche Bewerbung mit positiver Eignungsprüfung u. -bewertung
durch den AG führt zur Versendung der Vergabeunterlagen

2) Die Übermittlung von Bewerberfragen hat ausschließlich unter Nutzung
der Funktionalität der Vergabeplattform (vgl. Ziff.I.3) unter Angabe
der Bezeichnung der Maßnahme (vgl. Ziff. II.1.1)) u. des Aktenzeichens
EB-2018-0122 zu erfolgen. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche
Fragen erteilt, die bis zum 20.8.2019, 12:00 Uhr, an die unter Ziffer
I.1) bezeichnete Stelle unter Nutzung der Funktionalität der
Vergabeplattform (vgl. Ziff. I.3) eingegangen sind. Mündliche o.
verspätete Anfragen werden nicht beantwortet. Der AG wird etwaige
Informationen (auch die Formulare) u. Beantwortung von Fragen von
Bewerbern zum TNW sowie sonstige Klarstellungen des AG, die das
Vergabeverfahren betreffen, auf der Internetseite veröffentlichen:
[5]https://vergabekooperation.berlin/NetServer/index.jsp. Der AG
empfiehlt daher allen Bewerbern, täglich den vorbenannten Link zum
Abruf von aktuellen Informationen u. Klarstellungen des AG sowie
Antworten von Bewerberanfragen zum Vergabeverfahren zu nutzen. Die
Bewerber sollen die vom AG zur Verfügung gestellten Formulare
verwenden, ausfüllen u. durch die geforderten Angaben, Erklärungen u.
Nachweise ergänzen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist
nicht ausreichend.

3) Mit der Benennung der Referenzen stimmt der Bewerber/BWG der
Kontaktaufnahme durch den AG zu den jeweiligen Referenzgebern zu.

4) Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der
vorliegenden EU-weiten Bekanntmachung maßgeblich ist, wenn die
Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien
veröffentlicht wird u. der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen
Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig oder verändert
wiedergegeben wird.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft
und Energie des Landes Brandenburg
Heinrich-Mann-Allee 107
Potsdam
14473
Deutschland
Telefon: +49 331866-1719
Fax: +49 331866-1652

Internet-Adresse: [6]http://www.mwe.brandenburg.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

1) Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB müssen erkannte Verstöße gegen
Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen
gegenüber dem AG gerügt werden.

2) Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB müssen Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aus diesem Bekanntmachungstext erkennbar sind,
innerhalb der in der Bekanntmachung benannten Angebots- bzw.
Bewerbungsfrist gegenüber dem AG gerügt werden.

3) Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB müssen Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aus erst in den Vergabeunterlagen erkennbar
sind, innerhalb der Angebots- bzw. Bewerbungsfrist gegenüber dem AG
gerügt werden.

4) Hilft der AG der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung bei
der Vergabekammer des Landes Brandenburg unter der o. g. Anschrift
innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des AG, der
Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag
ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen des § 160 Abs. 3 GWB
vorliegen.

5) Der AG weist zugleich auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hin.
Insbesondere sind die Fristenregelungen in § 135 Abs. 2 GWB zur
Geltendmachung der in § 134 Abs. 1 GWB genannten Verstöße zu beachten.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Bundeskartellamt
Kaiser-Friedrich-Str. 16
Bonn
53113
Deutschland
Telefon: +49 22894990
E-Mail: [7]info@bundeskartellamt.de
Fax: +49 2289499400

Internet-Adresse: [8]www.bundeskartellamt.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
07/08/2019

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References

1. mailto:einkauf@berlin-airport.de?subject=TED
2. http://www.berlin-airport.de/
3. https://vergabekooperation.berlin/NetServer
4. https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16c4c26ed79-3ed
31e3d804642ef
5. https://vergabekooperation.berlin/NetServer/index.jsp
6. http://www.mwe.brandenburg.de/
7. mailto:info@bundeskartellamt.de?subject=TED
8. http://www.bundeskartellamt.de/

 
 
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