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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Magdeburg - Stühle
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019081209112276685 / 379303-2019
Veröffentlicht :
12.08.2019
Angebotsabgabe bis :
09.09.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Lieferauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Niedrigster Preis
Produkt-Codes :
39112000 - Stühle
DE-Magdeburg: Stühle

2019/S 154/2019 379303

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Finanzamt Magdeburg
Tessenowstraße 10
Magdeburg
39114
Deutschland
Kontaktstelle(n): Beschaffungs- und Vergabestelle
Telefon: +49 391-8851651
E-Mail: [1]Vergabestelle.FA-MD@sachsen-anhalt.de
Fax: +49 391-8851000
NUTS-Code: DEE03

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse:
[2]https://Finanzamt.sachsen-anhalt.de/waehlen-sie-ihr-Finanzamt/Finanz
amt-magdeburg/
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=273966
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=273966
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wirtschaft und Finanzen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Rahmenvertrag zur Beschaffung von Drehstühlen
Referenznummer der Bekanntmachung: GS130 OV 01/2019
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
39112000
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Rahmenvertrag zur Beschaffung von Drehstühlen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEE0
Hauptort der Ausführung:

Ministerium der Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt, 14 Finanzämter des
Landes Sachsen-Anhalt + 2 Außenstellen

BLSA Magdeburg, Stendal, Halberstadt, Halle (Saale), Dessau-Roßlau
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Vergabeverfahren richtet sich auf den Abschluss einer
Rahmenvereinbarung zur Lieferung Bürodrehstühlen für den
Geschäftsbereich des Ministeriums der Finanzen des Landes
Sachsen-Anhalt. Die Lieferungen erfolgen an das Ministerium der
Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt mit insgesamt 3 Anlieferstellen, an
14 Finanzämter mit deren 2 Außenstellen (insgesamt 19 Anlieferstellen)
und das Bau- und Liegenschaftsmanagement Sachsen-Anhalt (BLSA), deren
Zentrale und 5 Niederlassungen (insgesamt sieben Anlieferstellen). Alle
29 Anlieferstellen befinden sich innerhalb von Sachsen-Anhalt.

Die nachfolgende Aufstellung der geschätzten jährlichen Abrufmengen
basiert auf Erfahrungswerten von Beschaffungen in den Jahren 2016 bis
2018. Für den Vertragszeitraum wird unverbindlich eine vergleichbare
jährliche Abrufmenge erwartet. Für die Kopfstützen liegen aus den
vergangenen Jahren mangels Bedarf keine Erfahrungswerte vor. Die
angegebene jährliche Abrufmenge basiert lediglich auf den geschätzten
möglichen zukünftigen Bedarf.

Geschätzte jährliche Abrufmenge:

Bürodrehstühle Basismodell: 340 Stück davon 17 mit Kopfstütze,

Bürodrehstühle Gewicht: 20 Stück davon 1 mit Kopfstütze,

Bürodrehstühle Größe: 40 Stück davon 2 mit Kopfstütze.

Die fachlichen Anforderungen an die Bürodrehstühle sind der Ziffer 6.3
der Leistungsbeschreibung und der Erklärung A1b Erklärung
Mindestanforderungen " zu entnehmen und zwingend zu erfüllen
(A-Kriterien).

Die Nachlieferbarkeit von Ersatzteilen/Zubehör ist über einen Zeitraum
von mindestens 10 Jahren sicherzustellen.

Der Auftragnehmer gewährt im Fall des Eintretens von Funktionsmängeln
für die Dauer von 5 Jahren ab Auslieferung die kostenlose
Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit seiner Produkte. Der Austausch
von Verschleißteilen unterliegt nicht dieser Regelung, es sei denn, die
Mängel beruhen auf Produktions- und/oder Materialfehlern.

Mit dem Angebot sind je angebotenem Produkt die TÜV/GS-Zertifikate oder
gleichwertig und die Produktdatenblätter einzureichen.

Der Auftraggeber behält sich vor, vor der Zuschlagserteilung die nach
der Wirtschaftlichkeitsprüfung an erster und zweiter Stelle
einzustufenden Bieter zur Überprüfung ihrer Angebote diese zu einer
verifizierenden Teststellung aufzufordern. Informationen hierzu sind
der Ziffer 12.4 der Angebotsaufforderung zu entnehmen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 36
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Vertrag beginnt mit der Zuschlagserteilung und endet mit dem Ablauf
des 31.10.2022. Im Anschluss besteht eine einmalige einseitige
Verlängerungsoptionen des Auftraggebers für die Laufzeit eines Jahres,
es sei denn, der Auftraggeber erklärt bis zum 30.6.2022 für das
Optionsjahr 1.11.2022/31.10.2023 die Verlängerungsoption nicht
auszuüben.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:

1) Eigenerklärung zur Eintragung ins Handels- bzw. Berufsregister
(siehe Formblatt A2 Eignungsangaben) Erklärung:

a) dass der Bieter nicht zur Eintragung in das Handelsregister
verpflichtet ist oder im Handelsregister eingetragen ist und die
geforderten Angaben im Formblatt A3 Unternehmensdaten eingetragen
hat, oder

b) dass der Bieter im Berufsregister eingetragen ist und die
geforderten Angaben im Formblatt A3 Unternehmensdaten eingetragen
hat.

2) Spezifische Eigenerklärungen (siehe Formblatt A2 Eignungsangaben)
Erklärung:

a) dass keine der zwingenden Ausschlussgründe nach § 123 GWB erfüllt
werden;

b) dass keine der fakultativen Ausschlussgründe nach § 124 GWB erfüllt
werden;

c) dass die Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft oder einer
vergleichbaren Einrichtung bei ausländischen Bietern, sofern im
jeweiligen Ausland eine derartige gesetzliche Verpflichtung hierfür
besteht vorliegt;

d) dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß den §§ 21 Abs. 1
und Abs. 3 i. V. m. § 23 Abs. 2 und Abs. 3 des Gesetzes über zwingende
Arbeitsbedingungen für grenzüberschreitende entsandte und für
regelmäßig im Inland beschäftigte Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen
(Arbeitnehmer-Entsendegesetz-AEntG) nicht vorliegen;

e) dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss des Bieters gemäß den
§§ 19 Abs. 1 und Abs. 3 i. V. m. § 21 des Gesetzes zur Regelung eines
allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz MiLoG) nicht vorliegen;

f) Maßnahmen zur Selbstreinigung nach § 125 GWB (soweit erforderlich).

3) Erklärung ARGE (siehe Formblatt AB5 ARGE)

Dem Angebot einer Bietergemeinschaft ist eine Erklärung beizulegen, in
der sämtliche Mitglieder der Bietergemeinschaft einem bevollmächtigten
Vertreter der Bietergemeinschaft Vertretungsmacht im Rahmen dieses
Vergabeverfahrens einräumen, insbesondere hinsichtlich der
rechtsverbindlichen Abgabe und Entgegennahme von Erklärungen sowie der
Vornahme von Verfahrenshandlungen. Die vorgeschriebene Erklärung ist
rechtsverbindlich von vertretungsbefugten Personen jedes Mitgliedes der
Bietergemeinschaft zu unterzeichnen und für die Bietergemeinschaft
einfach im Original mit dem Angebot einzureichen. Mit dem Angebot einer
Bietergemeinschaft ist eine gemeinsame Erklärung abzugeben, dass alle
Mitglieder der Bietergemeinschaft für die Vertragserfüllung und etwaige
Schadensersatzansprüche gegenüber dem Auftraggeber gesamtschuldnerisch
haften.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Eigenerklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung mit Angabe der
Deckungssumme (siehe Formblatt A2 Eignungsangaben)

Der Bieter verpflichtet sich, den Nachweis einer bestehenden
Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens:

2 000 000 EUR für Personen- und Sachschäden,

100 000 EUR für Vermögensschäden sowie.

Auf Nachfrage der Vergabestelle sofort, ansonsten spätestens bei
Vertragsbeginn vorzulegen.

2) Angabe der durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeiter bezogen auf die
letzten 3 Geschäftsjahre (2016, 2017, 2018) und zurzeit (siehe
Formblatt A2 Eignungsangaben);

3) Erklärung über den Gesamtumsatz (siehe Formblatt A2
Eignungsangaben).

Erklärung zum Gesamtumsatz in EUR (netto) des Unternehmens bezogen auf
die letzten 3 Geschäftsjahre (2016, 2017, 2018).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:

Eigenerklärung,

1) zur Kommunikation mit der Vergabestelle und dem Auftraggeber, dass
diese während des Vergabeverfahrens und im Rahmen der
Vertragsdurchführung mit dem Auftraggeber in deutscher Sprache erfolgt
(siehe Formblatt A2 Eignungsangaben);

2) dass die für die Ausführung der Leistung vorgesehenen Personen
entsprechend qualifiziert sind (siehe Formblatt A2 Eignungsangaben);

3) Verfügbarkeit und Einsatz eines internen (mindestens)
Qualitätsmanagement- und Qualitätssicherungssystems;

4) Verfügbarkeit und Einsatz eines internen (mindestens)
Umweltmanagementsystems.

5) Unternehmensbezogene Referenzen (siehe Formblatt A4 Referenzen):

Der Nachweis über die Referenzen erfolgt über eine Eigenerklärung. Die
Einreichung einer Bescheinigung der Referenz-Auftraggeber für die
geforderten Referenzen ist jeweils nicht erforderlich. Der Auftraggeber
behält sich vor, die genannten Referenzen zu prüfen. Die dann erteilten
Auskünfte des benannten Vertragspartners bezüglich der Zufriedenheit
(1. Qualität der erbrachten Leistung und 2. Zusammenarbeit, Termintreue
und Zuverlässigkeit) und des Leistungsumfangs sind maßgeblich. Das
Formblatt A4 Referenzen soll möglichst zur Angabe der
unternehmensbezogenen Referenzen verwendet werden und ist in
entsprechender Anzahl zu verwenden, d. h. es darf vervielfältigt
werden. Es sind mindestens 3 Referenzen einzureichen, von wesentlichen
seit dem 1.1.2016 (Abnahme der Leistung) erbrachten Leistungen, die
hinsichtlich ihrer Art und Umfang mit den ausgeschriebenen Leistungen
vergleichbar sind. Von den 3 Referenzen muss mindestens eine Referenz
die folgenden Mindestanforderungen erfüllen:

Bürodrehstuhl (Basis) mit/ohne Kopfstütze: (alle Angaben bezogen auf
die Gesamtlaufzeit des Vertrages) Auslieferungsvolumen mindestens 1 000
Stück (+/-10 Prozent) und mindestens 10 Anlieferstellen (vgl.
Leistungsbeschreibung Ziffer 3, 29 Anlieferstellen).

Die Konfektionierung und die Auslieferung kann auch durch einen vom
Bieter beauftragten Spediteur erfolgt sein.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 09/09/2019
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 09/09/2019
Ortszeit: 12:01

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Die Vergabestelle weist darauf hin, dass allein der Inhalt der
vorliegenden Veröffentlichung unter [5]www.evergabe-online.de bzw.
[6]www.evergabe.sachsen-anhalt.de oder der vorliegende neu-weiten
Veröffentlichung (TED; [7]http://ted.europa.eu/) maßgeblich ist, wenn
die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien
veröffentlicht wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen
Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig oder verändert
widergegeben wird;

2) Die Vergabeunterlagen stehen auf den Vergabeplattformen des Bundes
([8]www.evergabe-online.de) und des Landes Sachsen-Anhalt
([9]www.evergabe.sachsen-anhalt.de) kostenlos zum Download bereit.
Nähere Informationen erhalten Sie unter [10]www.evergabe-online.de bzw.
[11]www.evergabe.sachsen-anhalt.de

3) Die elektronische Angebotsabgabe erfolgt in Textform nach § 126b
BGB. Dazu ist die Angabe der Firma und des Namens der natürlichen
Person, die die Erklärung abgibt, in lesbarer Form im
Unterschriftenfeld des Angebots erforderlich. Für die Angebotsabgabe
ist keine fortgeschrittene elektronische oder qualifizierte
elektronische Signatur erforderlich. Durch das Hochladen des Angebotes
über den AnA-Web" werden diese Anforderungen erfüllt. Weiterführende
Angaben zur Angebotsabgabe ergeben sich aus der Anlage 2
Angebotsaufforderung;

4) Enthält der Bekanntmachungstext nach Auffassung des Bieters
Unklarheiten, so hat er unter Angabe des Vorhabens und des
Aktenzeichens unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 29.8.2019, 12:00
Uhr (bei der Vergabestelle eingehend) darauf über die
e-Vergabe-Plattform des Bundes ([12]www.evergabe-online.de)
hinzuweisen. Die Vergabestelle behält sich vor, verspätete eingehende
Anfragen nicht zu beantworten;

5) Die Beantwortung der Fragen erfolgt ausschließlich über
[13]https://www.evergabeonline.de. Die Bewerber haben sich zudem
selbständig und regelmäßig über die Änderungen der Vergabeunterlagen
sowie der Beantwortung von Fragen durch die Vergabestelle auf
[14]https://www.evergabe-online.de zu informieren und diese im Rahmen
ihrer Angebotserstellung zu berücksichtigen. Eine Nichtberücksichtigung
kann ggf. zum Ausschluss des Angebotes führen;

6) Reicht ein Bieter bis zum Ablauf der Angebotsfrist das formalisierte
Angebot nicht in elektronischer Form ein, wird sein Angebot vom
weiteren Verfahren ausgeschlossen;

7) Es ist zu beachten, dass sämtliche in der Bekanntmachung (Ziffer
III.1) und im formalisierten Angebot (Ziffer 1) angegebenen
Erklärungen, Nachweise und Unterlagen vollständig dem Angebot beigefügt
werden. Liegen diese oder andere einzureichende Unterlagen nicht
fristgemäß vor, kann das Angebot nach pflichtgemäßem Ermessen der
Vergabestelle vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden;

8) Bestätigungen Dritter und sonstige Urkunden können in einfacher
Kopie beigefügt werden;

9) Bei Bietergemeinschaften sind die Eignungsangaben von jedem
Bietergemeinschaftspartner gesondert auszufüllen.

Die Zuverlässigkeit muss für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft
individuell nachgewiesen werden. Für die übrigen Eignungskriterien
(finanzielle/wirtschaftliche und fachliche Leistungsfähigkeit) kommt es
auf die Bietergemeinschaft insgesamt an, die Vergabestelle wertet also
diese Angaben kumulativ.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Landesverwaltungsamt 1. und 2. Vergabekammer
Ernst-Kamieth-Straße 2
Halle (Saale)
06112
Deutschland
Telefon: +49 345-5141529
E-Mail: [15]vergabekammer@lvwa.sachsen-anhalt.de
Fax: +49 345-5141115

Internet-Adresse:
[16]https://lvwa.sachsen-anhalt.de/das-lvwa/wirtschaft-verkehr/wirtscha
ft/vergabekammern/
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Auftraggeber weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der
Unternehmen/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs.
3 Satz 1 Nr. 1-4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen
die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB
lautet:

Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
unberührt.

Der Auftraggeber weist insbesondere darauf hin, dass ein Antrag auf
Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4
GWB unzulässig ist, wenn nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen (Nichtabhilfeentscheidung), mehr
als 15 Kalendertage vergangen sind.

Der Auftraggeber weist zudem ausdrücklich auf die Fristen des § 134 GWB
hin. Der Auftraggeber wird die Bieter, deren Angebote nicht
berücksichtigt werden sollen, hiervon vor Zuschlagserteilung nach
Maßgabe des § 134 Abs. 1 GWB informieren. Bei schriftlicher Information
darf der Vertrag erst 15 Kalendertage, bei Information per Fax oder
E-Mail erst 10 Kalendertage nach Absendung der Information geschlossen
werden (§ 134 Abs. 2 Satz 1 und 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach
der Absendung der Information durch den Auftraggeber, § 134 Abs. 2 Satz
3 GWB.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
08/08/2019

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References

1. mailto:Vergabestelle.FA-MD@sachsen-anhalt.de?subject=TED
2. https://Finanzamt.sachsen-anhalt.de/waehlen-sie-ihr-Finanzamt/Finanzamt-magdeburg/
3. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=273966
4. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=273966
5. http://www.evergabe-online.de/
6. http://www.evergabe.sachsen-anhalt.de/
7. http://ted.europa.eu/
8. http://www.evergabe-online.de/
9. http://www.evergabe.sachsen-anhalt.de/
10. http://www.evergabe-online.de/
11. http://www.evergabe.sachsen-anhalt.de/
12. http://www.evergabe-online.de/
13. https://www.evergabeonline.de/
14. https://www.evergabe-online.de/
15. mailto:vergabekammer@lvwa.sachsen-anhalt.de?subject=TED
16. https://lvwa.sachsen-anhalt.de/das-lvwa/wirtschaft-verkehr/wirtschaft/vergabekammern/

 
 
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