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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Halle (Saale) - Bau von Gefängnissen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019081209055676301 / 378955-2019
Veröffentlicht :
12.08.2019
Angebotsabgabe bis :
11.09.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Bauauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
45216113 - Bau von Gefängnissen
DE-Halle (Saale): Bau von Gefängnissen

2019/S 154/2019 378955

Auftragsbekanntmachung

Bauauftrag
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Land Sachsen-Anhalt, vertreten durch das Ministerium der Finanzen,
dieses vertreten durch den Landesbetrieb Bau- und
Liegenschaftsmanagement Sachsen-Anhalt (BLSA)
An der Fliederwegkaserne 21
Halle (Saale)
06130
Deutschland
Kontaktstelle(n): BLSA, Technisches Büro Halle, Frau Andrea Langner
E-Mail: [1]andrea.langner@sachsen-anhalt.de
NUTS-Code: DEE02

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://blsa.sachsen-anhalt.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YYVDYHD/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Kapellmann und Partner Rechtsanwälte mbB über das elektronische
Vergabeportal
Düsseldorf
Deutschland
E-Mail: [4]vergabemanagement@kapellmann.de
NUTS-Code: DEA11

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]http://www.kapellmann.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[6]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YYVDYHD
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wirtschaft und Finanzen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

GNUE Erweiterung der JVA Halle Dessauer Straße, 2. TM,
Totalunternehmerausschreibung
Referenznummer der Bekanntmachung: 414 26111 JVA Halle, 2. TM - 2
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45216113
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Das Land Sachsen-Anhalt plant die bauliche Erweiterung der bestehenden
Justizvollzugsanstalt in der Dessauer Straße in Halle (Saale) mit einem
Flächenbedarf NUF 1-6 gemäß DIN 277 (2016) von ca. 31 500 m^2.
Gegenstand des zu vergebenden Auftrags sind die vollständige Planung
und betriebsfertige Errichtung der Erweiterungsflächen als sog.
Totalunternehmer sowie ggf. auch die Vorfinanzierung dieser Leistungen
bis zur Abnahme der Bauleistungen nach Bauabschnitten und
Wartungsleistungen über einen Zeitraum von 5 Jahren ab Abnahme.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEE02
Hauptort der Ausführung:

JVA Halle Nebenstelle

Wilhelm-Busch-Straße 38

06118 Halle (Saale)
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Land Sachsen-Anhalt plant die bauliche Erweiterung der bestehenden
Justizvollzugsanstalt Halle in der Dessauer Straße in Halle (Saale).
Der Bauantrag des Ministeriums für Justiz weist hierfür einen zu
planenden und zu bauenden Flächenbedarf NF 1-6 von ca. 31 500 m^2 aus.
Es sind 600 Einzelhaftplätze sowie die zugehörigen Flächen für
Verwaltung, Betrieb und Support zu planen, zu bauen oder zu sanieren.
Während des gesamten Projektzeitraums ist der Betrieb der Anlage unter
organisatorischen und sicherheitsrelevanten sowiever- und
entsorgungstechnischen Gesichtspunkten uneingeschränkt aufrecht zu
erhalten und durch mehrere einzelne Bauabschnitte zu realisieren.
Generell sind alle erforderlichen Planungsleistungen, Gutachten,
Sachverständigenprüfungen und Bau- bzw. Lieferleistungen Bestandteil
des Leistungssolls.

Als Ergebnis einer Machbarkeitsstudie sind im Wesentlichen folgende
Bauwerke zu planen und in mehreren aufeinander folgenden Bauabschnitten
neu zu errichten: ein Hafthaus, eine Werkhalle, ein
Verwaltungs-/Pfortengebäude, eine Mehrfeldsporthalle, ein
Wäschereigebäude, ein Küchengebäude und ein Transportgebäude. Weiterhin
ist die Neuerrichtung von Zaun- bzw. Maueranlagen einschließlich
verschiedener Interimsmaßnahmen umzusetzen. Aus den Voruntersuchungen
heraus sind folgende Gebäude zu sanieren oder teilweise zu ertüchtigen:
eine Schule, ein Werkstattgebäude, 2 Gebäude für den offenen Vollzug
mit Besuchsdurchführung und ein Technikgebäude. Es sind nach aktuellem
Projektstand mehrere Gebäude und Anlagen oder Teile davon, in
Abhängigkeit vom Bauablauf und der Betriebsbereitschaft von neu
errichteten Gebäuden, zurückzubauen. Der Auftrag umfasst ebenfalls die
Planung und den Bau diverser Frei-, Verkehrs-und Sportflächen. Der
Auftrag soll im Januar 2021 vergeben werden. Die Fertigstellung des
Hafthauses im Sinne einer uneingeschränkten Betriebsbereitschaft muss
bis zum 1.1.2025 erfolgen. Alle weiteren Bauleistungen sollen bis
möglichst Ende 2027 abgeschlossen sein. Der Auftragnehmer soll ggf.
auch die Wartung der baulichen Anlagen über einen Zeitraum von 5 Jahren
ab Abnahme übernehmen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Funktionalität und Gestaltung des Entwurfs /
Gewichtung: 35
Qualitätskriterium - Name: Flächenwirtschaftlichkeit / Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Qualität Bauablaufkonzept / Gewichtung: 15
Preis - Gewichtung: 35
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 11/01/2021
Ende: 31/12/2027
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Bei ausreichender Anzahl geeigneter Bewerber/Bewerbergemeinschaften
werden mindestens 3, höchstens 5 Bewerber/Bewerbergemeinschaften zur
Abgabe eines Erstangebots aufgefordert. Die Prüfung der Eignung
undBewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren:

1. Stufe: Es wird geprüft, ob der Teilnahmeantrag alle geforderten
Angaben und Unterlagen enthält. Fehlende Angaben und Unterlagen sind
auf Verlangen des Auftraggebers innerhalb einer Frist von 6
Kalendertagen nachzureichen. Teilnahmeanträge, die auch bei Ablauf der
Nachfrist noch unvollständig sind, werden nicht berücksichtigt.

2. Stufe: Es wird geprüft, ob der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft
nach den von ihm/ihr eingereichten Angaben und Unterlagen grds.
geeignet erscheint, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht
auszuführen, insbesondere die festgelegten Mindestanforderungen an die
wirtschaftliche und finanzielle sowie technische Leistungsfähigkeit
(Ziffer III.1.2) und III.1.3)) erfüllt. Soweit sich ein Bewerber/eine
Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen
Leistungsfähigkeit und/oder der technischen Leistungsfähigkeit auf die
Fähigkeiten und Kapazitäten anderer (auch verbundener) Unternehmen
bezieht und insoweit für diese die geforderten Nachweise vorlegt, hat
er/sie mit dem Teilnahmeantrag durch eine entsprechende
Verpflichtungserklärung des entsprechenden Unternehmens nachzuweisen,
dass ihm/ihr im Auftragsfall die Mittel dieser Unternehmen grds. zur
Verfügung stehen, § 6d EU Abs. 1 VOB/A.

3. Stufe: Bei einer größeren Anzahl geeigneter
Bewerber/Bewerbergemeinschaften erfolgt die Auswahl der max. 5
Bewerber/Bewerbergemeinschaften, die zur Angebotsabgabe aufgefordert
werden sollen, anhand der Angaben zu bereits erbrachten Leistungen
möglichst vergleichbarer Art und Größenordnung. Es werden diejenigen
Bewerber/Bewerbergemeinschaften am weiteren Verfahren beteiligt, die
anhand entsprechender Referenzprojekte nachweisen können, in besonderem
Maße über Erfahrung mit der Abwicklung möglichst vergleichbarer
Bauprojekte zu verfügen. Zu diesem Zweck werden nur die mit dem
Teilnahmeantrag aufgeführten Referenzen, welche nach 07/2009
fertiggestellte Hochbauprojekte betreffen, im Hinblick auf ihre
Vergleichbarkeit mit dem zu vergebenden Auftrag wie folgt bepunktet:

Auftragswert brutto > 25 Mio. EUR = 1 Punkt, > 37,5 Mio. EUR = 2
Punkte, > 50 Mio. EUR = 3 Punkte, > 62,5 Mio. EUR = 4 Punkte, > 75 Mio.
EUR = 5 Punkte,

Referenzprojekt betrifft Errichtung/Umbau/Sanierung einer
Justizvollzugsanstalt: 5 Punkte,

Bauablauf in mehr als 3 aufeinander folgenden einzelnen
Bauabschnitten: 5 Punkte,

Referenzprojekt beinhaltet die Integration von Neubauten in
Bestandsensemble: 5 Punkte,

Referenzprojekt umfasst Baumaßnahmen bei laufendem Betrieb: 5 Punkte,

Referenzprojekt umfasst die Planung und Errichtung eines
Versorgungsnetzes mit mehreren Medien innerhalb einer Liegenschaft: 5
Punkte,

Referenzprojekt umfasst Planung und Errichtung von Außenbereichen mit
Freianlagen und Verkehrsanlagen: 5 Punkte.

Je Referenz sind danach damit max. 35 Punkte erzielbar. Es werden nur
die 3 Referenzen mit der höchsten Punktzahl bei der Bewerberauswahl
berücksichtigt. Maßgeblich für die Bewerberauswahl ist die
Gesamtpunktzahl.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Zur Beurteilung der Befähigung zur Berufsausübung hat jeder
Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mit dem
Teilnahmeantrag folgende Angaben/Unterlagen einzureichen:

1) Unternehmensdarstellung/Firmenprofil;

2) Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder eine gleichwertige
Urkunde oder Bescheinigung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder
eines Gerichts des Herkunftslandes des Unternehmens, soweit aufgrund
der Unternehmensform eine Eintragung vorgesehen ist (sollte bei Ablauf
der Bewerbungsfrist nicht älter als 3 Monate sein, Kopie ausreichend).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen
Leistungsfähigkeit hat der Bewerber/jedes Mitglied einer
Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag anhand eines vorgegebenen
Bewerbungsformulars (siehe dazu Ziff. VI.3)) folgende Angaben zu
machen:

a) Eigenerklärung zum Gesamtumsatz brutto in den Jahren 2016, 2017 und
2018, getrennt nach Jahren;

b) Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen i.
H. v. mindestens 20 Mio.EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden,
zweifach maximiert pro Jahr durch Vorlage einer Fremdbescheinigung des
Versicherungsgebers (möglichst nicht älter als 3 Monate, Kopie
ausreichend) oder Bereitschaftserklärung eines Versicherungsgebers, im
Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abzuschließen (Kopie
ausreichend).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Der Bewerber/die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft gemeinschaftlich
muss/müssen in den letzten 3 Jahren einen Jahresumsatz von jeweils
mind. 50 Mio. EUR brutto erzielt haben.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zur Beurteilung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit hat
der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag anhand
eines vorgegebenen Bewerbungsformulars (siehe dazu Ziff. VI.3)) zum
Nachweis der Erfahrung mit der schlüsselfertigen Realisierung von
Hochbauprojekten Angaben über die Ausführung von vergleichbaren
Planungs- und Bauleistungen in den letzten 10 Kalenderjahren
vorzulegen. Erwartet wird eine Darstellung vergleichbarer Bauprojekten
(Neubau/Umbau von Verwaltungs-/sonstigen Zweckgebäuden, möglichst auf
dem Gebiet des Justizvollzugs) im Zeitraum der letzten 10 Jahre (seit
07/2009) mit folgenden Einzelangaben:

a) Bezeichnung, Art und Standort des Referenzobjekts;

b) Zeitraum der Leistungserbringung, Datum der Fertigstellung/der
Inbetriebnahme;

d) Kurzbeschreibung des Referenzobjekts insbesondere mit Angaben zu:

Projektkosten KG 200 bis 500 gem. DIN 276 brutto und Auftragswert,

Art und Umfang der beauftragten Planungs- und Bauleistungen,

Art und Umfang an Sicherheitsanforderungen,

Bauausführung in mehreren Bauabschnitten und bei laufendem Betrieb.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Es ist mindestens ein Referenzprojekt nachweisen, das sämtliche
folgende Anforderungen erfüllt:

(a) Hochbau;

(b) Projektvolumen (KG 200 bis 500 brutto gem. DIN 276) von mind. 40
Mio. EUR;

(c) Beauftragung mit Planungsleistungen der Leistungsbilder nach §§ 34
(Objektplanung Gebäude), 49 (Tragwerksplanung) und 53 (Technische
Ausrüstung) HOAI mindestens der Leistungsphase 5 und Bauausführung;

(d) Projekt mit hohen sicherheitstechnischen Anforderungen;

(e) Fertigstellung und/oder Inbetriebnahme des Gebäudes nach 07/2009.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: [7]2019/S 110-267371
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 11/09/2019
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 30/09/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich anhand eines vom
Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars um Teilnahme am
Verhandlungsverfahren zu bewerben. Das Bewerbungsformular wird
ausschließlich im unter Ziff. I.1) genannten elektronischen Projektraum
registrierungsfrei zur Verfügung gestellt. Die Beantwortung von Fragen
zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten
und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über den o. g.
Projektraum. Zur Teilnahme an der Kommunikation ist eine Registrierung
erforderlich.

2) Das Bewerbungsformular für den Teilnahmeantrag enthält neben
Erklärungsvordrucken zu den unter Ziff. III.1) geforderten Angaben
Vordrucke einer Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von zwingenden und
fakultativen Ausschlussgründen i. S. d. § 6e EU VOB/A sowie einer
Eigenerklärung i. S. d. § 19 Abs. 3 MiLoG und den Vordruck einer
Bewerbergemeinschaftserklärung. Der Teilnahmeantrag mit den unter Ziff.
III.1) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung
ist bis zu dem unter Ziff. IV.2.2) genannten Termin ausschließlich
elektronisch über den elektronischen Projektraum (Bewerbertool
Teilnahmeanträge") einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht
formgerecht eingehen, können nicht berücksichtigt werden.

3) Im elektronischen Projektraum steht ein Projektexpose mit einer
konkreten Beschreibung der Projektanforderungen, einer Kurzbeschreibung
des Ablaufs des Vergabeverfahrens sowie einer Auflistung der
vorgesehenen Eckpunkte des vorgesehenen Totalunternehmervertrages zur
Verfügung. Die vollständigen Vergabeunterlagen werden auch aus
Sicherheits- und Geheimhaltungsgründen nur den im Teilnahmewettberb
ausgewählten Bewerbern zur Verfügung gestellt.

4) Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen müssen bis spätestens
10 Kalendertagen vor Ablauf der Bewerbungsfrist über den o. g.
Projektraum übersendet werden.

5) Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren mangels eines
ausreichenden Wettbewerbs einzustellen, wenn nach dem Ergebnis des
Teilnahmewettbewerbs weniger als 3 geeignete
Bewerber/Bewerbergemeinschaften für eine Aufforderung zur
Angebotsabgabe zur Verfügung stehen. Ebenso behält er sich vor, im
Teilnahmewettbewerb nicht berücksichtigte Bewerber/Bewerbergemeinschaft
entsprechend ihrer Rangfolge bis zur Höchstzahl von 5
Verfahrensteilnehmern nachträglich, als Nachrücker am weiteren
Verfahren zu beteiligen, soweit einzelne im Teilnahmewettbewerb
ausgewählte Bewerber/Bewerbergemeinschaften mitteilen, von der Abgabe
eines Erstangebots abzusehen.

6) Es wird darauf hingewiesen, dass allein der Inhalt der vorliegenden
europaweiten Veröffentlichung im Supplement zum Amtsblatt der EU
maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren
Bekanntmachungsmedien veröffentlicht wird und der Bekanntmachungstext
in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig,
verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YYVDYHD
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammern beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Ernst-Kamieth-Straße 2
Halle (Saale)
06112
Deutschland
Telefon: +49 3455141529
Fax: +49 3455141115
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit ein Verstoß gegen
Vergabebestimmungen nicht rechtzeitig gegenüber dem Auftraggeber gerügt
wurde oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind
(vgl. zur Rüge- und Antragsfrist im Einzelnen § 160 Abs. 3 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
08/08/2019

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References

1. mailto:andrea.langner@sachsen-anhalt.de?subject=TED
2. https://blsa.sachsen-anhalt.de/
3. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YYVDYHD/documents
4. mailto:vergabemanagement@kapellmann.de?subject=TED
5. http://www.kapellmann.de/
6. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YYVDYHD
7. https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:267371-2019:TEXT:DE:HTML

 
 
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