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Ausschreibung: Dienstleistungen von Ingenieurbüros - DE-Groß-Gerau
Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
Dokument Nr...: 329865-2019 (ID: 2019071509234525377)
Veröffentlicht: 15.07.2019
*
  DE-Groß-Gerau: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
   2019/S 134/2019 329865
   Auftragsbekanntmachung
   Dienstleistungen
   Legal Basis:
   Richtlinie 2014/24/EU
   Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
   I.1)Name und Adressen
   Kommunales Vergabezentrum Kreis Groß-Gerau für Kreis Groß-Gerau
   Wilhelm-Seipp-Str. 15
   Groß-Gerau
   64521
   Deutschland
   E-Mail: [1]kvz@kreisgg.de
   Fax: +49 6152-989615
   NUTS-Code: DE717
   Internet-Adresse(n):
   Hauptadresse: [2]www.kreisgg.de
   I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
   Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
   I.3)Kommunikation
   Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
   vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
   [3]https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-16be07a529e-
   47be5c52f1701e87
   Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
   Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
   [4]https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-16be07a529e-
   47be5c52f1701e87
   I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
   Regional- oder Kommunalbehörde
   I.5)Haupttätigkeit(en)
   Allgemeine öffentliche Verwaltung
   Abschnitt II: Gegenstand
   II.1)Umfang der Beschaffung
   II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:
   Kreissporthalle Groß-Gerau, Sanierung und Modernisierung
   Referenznummer der Bekanntmachung: 19/183
   II.1.2)CPV-Code Hauptteil
   71300000
   II.1.3)Art des Auftrags
   Dienstleistungen
   II.1.4)Kurze Beschreibung:
   Planung der technischen Gebäudeausrüstung (HLS) Anlagen 1, 2, 3 gem. §
   53 HOAI.
   II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
   II.1.6)Angaben zu den Losen
   Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
   II.2)Beschreibung
   II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
   II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
   71321000
   II.2.3)Erfüllungsort
   NUTS-Code: DE717
   Hauptort der Ausführung:
   Kreisausschuss des Kreises Groß-Gerau
   Wilhelm-Seipp-Str. 4
   64521 Groß-Gerau
   II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:
   Der Kreisausschuss des Kreises Groß-Gerau beabsichtigt die
   Kreissporthalle des Kreises zu sanieren und zu modernisieren. Dies
   betrifft einerseits die technisch-energetische Ertüchtigung des
   Gebäudes sowie die Bereiche der Umkleiden und Sanitärräume, die nach
   den zeitgemäßen Standards modernisiert werden sollen.
   Die Sporthalle ist eine Vierfelderhalle für Mannschafts- und
   Einzelsportarten. Sie hat eine Grundfläche von 2 920,94 m^2 und einen
   Bruttorauminhalt von 21 293,78 m^3. Nördlich des Spiel- und Sportfeldes
   befindet sich die festinstallierte Tribüne mit 425 Sitzplätzen. Im
   westlichen Bereich unter der Tribüne befindet sich die Technikzentrale.
   Südlich und westlich des Spielfeldes schließen Geräteräume und die
   Umkleiden mit Sanitärbereichen sowie ein Konditionsraum an.
   Im Vorfeld wurde eine Bestandsaufnahme (Grundlagenermittlung)
   durchgeführt und darauf aufbauend ein Sanierungskonzept erarbeitet.
   Davon ausgehend schließt Planung der technischen Anlagen folgende
   Leistungen ein:
    Erneuerung der Lüftungsanlage,
    Erneuerung der Heizungsanlage,
    Teilweise Erneuerung der technischen Anlagen in den Außenanlagen,
    Erneuerung der Wasser und Abwasseranlage.
   Darüber hinaus ist als Besondere Leistung das Mitwirken bei dem
   Fördermittelabruf sowie das Mitwirken bei der Erstellung des
   Verwendungsnachweises im Rahmen des Fördermittelprogramms KIP macht
   Schule zu erbringen.
   Der Kreis Groß-Gerau beabsichtigt Baumaßnahmen (Neubauten und
   Instandsetzungen) im Passivhausstandard durchzuführen
   Die Leistungen werden stufenweise vorbehaltlich der Kreistagsbeschlüsse
   zur weiteren Umsetzung des Projekts abgerufen
   Stufe 1: LPH 1-3, weitere Stufen (LPH 4-9)
   Ein Rechtsanspruch auf eine Gesamtbeauftragung und/oder Leistungsphasen
   nach HOAI besteht nicht.
   Voraussichtliche Terminabfolge der Leistungserbringung:
    Planungsbeginn TGA: 1.10.2019,
    Fertigstellung LPH 2: 15.12.2019,
    Fertigstellung LPH 3: 1.3.2020,
    Fertigstellung LPH 4 Antrag Baugenehmigung: 1.4.2020,
    Fertigstellung LPH 5 15.8.2020,
    Fertigstellung LPH 6 Ausschreibungspaket 1.10.2020,
    Baubeginn: 1.4.2021,
    Bauzeitende und Inbetriebnahme: 1.9.2022.
   II.2.5)Zuschlagskriterien
   Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
   nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
   II.2.6)Geschätzter Wert
   II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
   dynamischen Beschaffungssystems
   Beginn: 01/10/2019
   Ende: 31/10/2027
   Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
   II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
   Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
   Geplante Mindestzahl: 3
   Höchstzahl: 6
   Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
   Die Auswahl der Bieter erfolgt gem. § 42 VgV nach Prüfung und Bewertung
   der Eignungskriterien gem. §§ 122 GWB und in den Ziffern III. 1.1 bis
   III. 1.3. genannten Teilnahmebedingungen.
   Befähigung zur Berufsausübung:
   Nachweise zur Erlaubnis der Berufsausübung gem. §§ 44, 48, 75 VgV, §§
   123, 124 GWB (wird nur auf Vollständigkeit geprüft).
   Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
   Durchschnittlicher Jahresumsatz für vergleichbare Leistungen
   (Planungsleistungen für die technische Gebäudeausrüstung gem. §§ 53 ff.
   HOAI Anlagegruppen 1, 2, 3) der letzten 3 abgeschlossenen
   Geschäftsjahre gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV.
   Technische und berufliche Leistungsfähigkeit:
   Durchschnittliche Anzahl der festangestellten mit vergleichbaren
   Leistungen betraute Ingenieure der letzten 3 Jahren gem. § 46 Abs. 3
   Nr. 8 VgV,
   Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der
   Führungskräfte gem. §§ 44, 46 Abs. 3 Nr. 6, 75 VgV (wird nur auf
   Vollständigkeit geprüft),
   Eigenerklärung darüber welche Leistungen unter Umständen an
   Nachunternehmer oder Bietergemeinschaften vergeben werden sollen gem. §
   46 Abs 3 Nr. 10 (wird nur auf Vollständigkeit geprüft),
   Sowie
   Nachweis geeigneter Referenzen über früher ausgeführte Leistungen gem.
   § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV.
   Aus den eingegangenen Teilnahmeanträgen werden mind. 3, max. 6 Bewerber
   (soweit geeignet) ausgewählt und zu Vergabeverhandlungen eingeladen.
   Die Auswahl erfolgt bei Vollständigkeit der eingereichten Unterlagen
   und Nachweise durch eine zusätzliche Bewertung folgender eingereichten
   Unterlagen.
   Gewichtung:
    Durchschnittlicher Jahresumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre: 12,5 %,
    Durchschnittliche Beschäftigtenzahl der letzten 3 Geschäftsjahre:
   12,5 %,
    Nachweis über geeignete Referenzen: 75 % (25 % je Referenz).
   (siehe Bewertungsmatrix für die Einladung zum Verhandlungsverfahren)
   Sollten mehr Bewerber als die gewünschte Anzahl die gleiche Punktzahl
   erreichen, erfolgt die Auswahl durch Losverfahren aus dem Kreis der
   gleich gut geeigneten Bewerber.
   II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
   Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
   II.2.11)Angaben zu Optionen
   Optionen: ja
   Beschreibung der Optionen:
   Die Leistungen werden stufenweise vorbehaltlich der Kreistagsbeschlüsse
   zur weiteren Umsetzung des Projekts abgerufen
   Stufe 1: LPH 1-3, weitere Stufen (LPH 4-9)
   Ein Rechtsanspruch auf eine Gesamtbeauftragung und/oder Leistungsphasen
   nach HOAI besteht nicht.
   II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
   II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
   Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
   das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
   II.2.14)Zusätzliche Angaben
   Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
   Angaben
   III.1)Teilnahmebedingungen
   III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
   hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
   Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
   Folgende Unterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
   1) Verbindliche Erklärung im Formular Teilnahmeantrag, dass keine
   Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB
   i. V. m. § 48 VgV vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung
   zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung
   nachgekommen ist;
   2) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei
   öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und
   Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19.12.2014, GVBl. S.354 (HE 736);
   3) Erklärung zum Nichtvorliegen von Vergabesperren;
   4) sofern die Gesellschaftsform dies erfordert:
   Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung
   in ein Berufs- und Handelsregister;
   Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die
   in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen,
   werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in
   Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
   Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind in den EWR-/WTO-/GPA-Staaten
   ansässige natürliche Personen, juristische Personen und
   Bewerbergemeinschaften, deren Projektverantwortlicher zur Führung der
   Berufsbezeichnung Ingenieur befugt ist. Ist die Berufsbezeichnung im
   jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die
   fachlichen Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom,
   Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt,
   dessen Anerkennung der Richtlinie 2013 / 55 / EU entspricht.
   Der Auftraggeber behält sich vor, bei unvollständig eingereichten
   Teilnahmeanträgen Unterlagen gem. § 56 VgV nachzufordern oder Bewerber
   vom Verfahren gem. § 57 VgV auszuschließen.
   Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Nachweise  soweit
   einschlägig  grundsätzlich für alle Mitglieder vorzulegen. Bei den
   Nachweisen nach III.1.2) und III.1.3) weist jedes Mitglied die Eignung
   für den Leistungsbestandteil nach, den es übernehmen soll. Für jedes
   Mitglied einer Bewerbergemeinschaft ist ein eigener Teilnahmeantrag
   einzureichen.
   Sollte eine Bewerbergemeinschaft gebildet werden, so ist gemäß § 43 VgV
   im Teilnahmeantrag eine mit Nachweis beruflich befähigte Person, die
   für die Erbringung der Leistung als verantwortlich vorgesehen wird zu,
   benennen.
   III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
   Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
   1) Verbindliche Erklärung zum Abschluss einer
   Berufshaftpflichtversicherung bei Auftragsvergabe gem. § 45 Abs. 1 Nr.
   3 VgV;
   2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und
   seinen Umsatz für die entsprechenden Leistungen in den letzten 3 Jahren
   gem. §§ 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV; Für Bewerbergemeinschaft
   in Summe. Die Umsätze von Nachunternehmern werden nicht berücksichtigt.
   Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die
   in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen,
   werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in
   Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
   Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
   Zu 1) Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen
   Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden von
   mind. 3 Mio. EUR, für sonstige Schäden mind. 1,5 Mio. EUR, jeweils
   2-fach maximiert im Versicherungsjahr. Bei Bewerbergemeinschaften sind
   die Nachweise gemäß der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE)
   von jedem Mitglied zu erbringen.
   Zu 2) Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich der Fachplanung
   der Anlagengruppen 1, 2, 3 (§§ 53 ff. HOAI): mind. 0,3 Mio. EUR
   (brutto)/Jahr.
   Dieses Wertungskriterium unterliegt der Punktwertung. Es wird
   mindestens 1 Punkt (= mind. 0,3 Mio. EUR Bruttojahresumsatz) vergeben.
   Sollte der Bruttojahresumsatz niedriger als 0,3 Mio. EUR liegen, führt
   dies zum Ausschluss aus dem Verfahren (siehe Bewertungsmatrix für die
   Einladung zum Verhandlungsverfahren).
   III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
   Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
   1) Angaben über das jährliche Mittel der Mitarbeiter, Anzahl der
   Führungskräfte, Anzahl der mit entsprechenden Leistungen betrauten
   Dipl.-Ing., Master- und Bachelor Angestellten der letzten 3
   Geschäftsjahre gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV;
   2) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der
   Führungskräfte, der vorgesehenen Projektleitung sowie der für die
   örtliche Bauüberwachung vorgesehenen Person mit Nachweis der
   Berechtigung die Berufsbezeichnung Dipl.-Ing./Master/Bachelor führen zu
   dürfen gem. §§ 44, 46 Abs. 3 Nr. 6 und 75 Abs. 1 VgV;
   3) Eigenerklärung, welche Teile des Auftrages der Bewerber oder Bieter
   unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt gem. § 46
   Abs. 3 Nr. 10 VgV.
   4) Darstellung von 3 unterschiedlichen Referenzen nach § 46 Abs. 3 Nr.
   1 VgV für vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz.
   Für die 3 Referenzen ist jeweils das Projektdatenblatt vollständig
   auszufüllen.
   Jede Referenz ist durch Bilder, Beschreibungen und Schemapläne zu
   belegen.
   Zusätzlich ist eine Auflistung mit sämtlichen durchgeführten Referenzen
   einzureichen (mit Angabe Baukosten und BGF).
   Referenzen, die als verantwortlicher Projektleiter in einem früheren
   Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, wenn eine
   schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen
   Arbeitgebers vorliegt.
   Der Teilnehmer stimmt im Teilnahmeantrag zu, dass der Kreis Groß-Gerau
   die Auftraggeber zu den eingereichten Referenzen mittels Fragebogen
   abfragen darf.
   Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
   Zu 1) Anzahl an beschäftigte Mitarbeiter:
   Mindestens 5 mit vergleichbaren Leistungen betraute Ingenieure
   (Dipl.-Ing./Master oder vergleichbar)
   Dieses Wertungskriterium unterliegt der Punktwertung. Es wird mind. 1
   Punkt vergeben. Dabei wird bei der Wertung die tatsächliche Anzahl der
   aller festangestellten Ingenieure gewertet (auch Bachelor o.
   vergleichbar). Die Mindestanzahl an Dipl.-Ing./Master (o. vergleichbar)
   muss jedoch 5 betragen (siehe Bewertungsmatrix).
   Zu 4) Bewertungskriterien der Referenzen
   Es werden alle 3 Referenzen gewertet. Jede Referenz muss die LPH 5
   beinhalten. Die weiteren Mindeststandards sind durch alle Referenzen
   mind. einmal abzubilden. Sollte eine der Mindeststandards nicht
   abgebildet werden, führt dies zum Ausschluss aus dem Verfahren.
   Bei den Bewertungskriterien mit Punktvergabe ist in jedem Kriterium
   mindestens 1 Punkt zu erreichen.
   Mindeststandards:
    mind. eine Referenz nach öffentlichen Vergabevorschriften für einen
   öffentlichen Auftraggeber gem. § 99 GWB,
    mind. eine Referenz als Neubau Passivhaus. Diese Referenz muss mind.
   die LPH 5-8 beinhalten,
    mind. eine Referenz: Planung einer Sporthalle,
    mind. eine Referenz: Planung einer Versammlungsstätte nach H-VStättR
   (oder vergleichbar),
    mind. eine Referenz mit vergleichbarem Schwierigkeitsgrad
   (Honorarzone II o. höher),
    bei mind. einer Referenz: Baukosten (KG 400) > 2 Mio. EUR (brutto),
    mind. eine Referenz mit einer Grundfläche >=1 500 m^2,
    Planung von Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen,
    Planung von Wärmeversorgungsanlagen,
    Planung von Lufttechnische Anlagen,
    Abbildung der Leistungsphasen 1-8 (aufgeteilt auf alle
   Referenzprojekte).
   Nach Abbildung der Mindeststandards werden alle 3 Referenzen anhand
   folgender Punktkriterien bewertet.
   Es ist jeweils mind. 1 Punkt zu erreichen. Sollte nicht mind. 1 Punkt
   erreicht werden, führt dies zum Ausschluss aus dem Verfahren.
    Bearbeitete Leistungsphase (1-9 Punkte),
    Erbrachter Leistungsumfang (BGF) (1-3 Punkte),
    Baukosten (KG 400) (1-3 Punkte),
    Qualität der technischen Anlagen (1-3 Punkte).
   (siehe Bewertungsmatrix)
   Hinweise:
   Weitere Hinweise zu den Referenzen im Teilnahmeantrag.
   III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
   III.2)Bedingungen für den Auftrag
   III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
   Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
   vorbehalten
   Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
   Teilnahmeberechtigt sind in den EWR-/WTO-/GPA-Staaten ansässige
   natürliche, juristische Personen und die zur Führung der
   Berufsbezeichnung Ingenieur befugt sind. Ist dies im Heimatstaat
   gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als
   Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen
   Nachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU
   entspricht.
   III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
   Eigenerklärung des Bewerbers ob und auf welche Art Verknüpfungen mit
   anderen Unternehmen bestehen.
   Bewerbergemeinschaften (z. B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und
   juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes
   Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
   Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung über die Rechtsform, den
   bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung
   aller Mitglieder vorzulegen.
   Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle
   Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.
   Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist
   darzustellen.
   III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
   Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
   Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind
   Abschnitt IV: Verfahren
   IV.1)Beschreibung
   IV.1.1)Verfahrensart
   Verhandlungsverfahren
   IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
   Beschaffungssystem
   IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
   Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
   IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
   Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
   der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
   Verhandlungen durchzuführen
   IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
   IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
   Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
   IV.2)Verwaltungsangaben
   IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
   IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
   Tag: 09/08/2019
   Ortszeit: 10:00
   IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
   Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
   Tag: 16/08/2019
   IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
   eingereicht werden können:
   Deutsch
   IV.2.6)Bindefrist des Angebots
   Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/09/2019
   IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
   Abschnitt VI: Weitere Angaben
   VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
   Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
   VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
   VI.3)Zusätzliche Angaben:
   Teilnahmeanträge, die weniger oder mehr als 3 Referenzen enthalten
   werden ausgeschlossen. Bei Bewerbergemeinschaften sind insgesamt
   maximal 3 Referenzen zugelassen.
   Es wird eine verbindliche Teilnahmebestätigung bis 3 Kalendertage nach
   Erhalt der Einladung zum Verhandlungsverfahren gefordert. Sollten
   weniger Bestätigungen als Einladungen rechtzeitig eingehen, behält sich
   der Auftraggeber das Recht vor, bis 7 Kalendertage nach Versendung der
   Einladungen Nachrücker zu nominieren und einzuladen.
   Die daraus resultierende kürzere Bearbeitungszeit kann von den
   nachrückenden Bewerbern nicht beanstandet werden.
   Rechnungsstellung zusätzlich Abgabe in Papierformat
   Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
   Auflagen zu überprüfen:
   Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind die im Teilnahmeantrag
   vorgegebenen Vordrucke zu verwenden.
   Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
   1) Der Teilnahmeantrag ist frist- und formgerecht ausschließlich
   elektronisch über das Vergabeportal Vergabe24
   ([5]https://vergabe24.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach §
   126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die
   Erklärung abgibt;
   2) Eingereichte Antragsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und
   werden nur auf Anforderung zurückgegeben;
   Nach abgeschlossenem Teilnahmewettbewerb werden mindestens 3, höchstens
   jedoch 6 Büros zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert und zum
   Verhandlungsgespräch eingeladen. Im Verhandlungsgespräch ist eines der
   dargestellten Referenzprojekte vorzustellen und anhand dessen die
   Projektbearbeitung exemplarisch aufzuzeigen. Die Bewerber haben ihren
   Aufwand zur Angebotserstellung grundsätzlich so zu bemessen, dass keine
   Entschädigungspflicht des Auftraggebers begründet wird (§ 77 Abs. 2-3
   VgV).
   3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere
   Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV)
   sind die Formblätter Teilnahmeantrag inkl. der geforderten Anlagen
   und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734);
   4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine
   von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft
   einzureichen (HE 740); EEE
   5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im
   Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem
   Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für
   welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen
   wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen
   Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen
   Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742);
   Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht!
   Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die elektronische
   Vergabeplattform des Landes Hessen abgegeben werden, müssen vom
   Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht
   berücksichtigt werden.
   Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der
   EU-Schwellenwerte teilnehmen wollen, registrieren sich bitte auf der
   Vergabeplattform Hessen.
   Dort können Sie sich die Vergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren
   persönlichen Bereich herunterladen.
   Zur Angebotsabgabe müssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit
   öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das
   Bietercockpit digital abgeben.
   VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
   VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
   Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
   Darmstadt
   64283
   Deutschland
   Telefon: +49 6151-126603
   Fax: +49 6151-125816
   VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
   VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
   Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
   Innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des
   Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann ein
   Nachprüfverfahren bei der Vergabekammer beantragt werden (§ 160 Abs. 3
   Nr. 4 GWB).
   VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
   erteilt
   Kommunales Vergabezentrum Kreis Groß-Gerau
   Wilhelm-Seipp-Str. 15 (postalisch: Wilhelm-Seipp-Str. 4)
   Groß-Gerau
   64521
   Deutschland
   Fax: +49 6152-989-615
   VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
   11/07/2019
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References
   1. mailto:kvz@kreisgg.de?subject=TED
   2. http://www.kreisgg.de/
   3. https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-16be07a529e-47be5c52f1701e87
   4. https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-16be07a529e-47be5c52f1701e87
   5. https://vergabe24.de/
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