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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Pirna - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019071109391419451 / 324303-2019
Veröffentlicht :
11.07.2019
Angebotsabgabe bis :
09.08.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DE-Pirna: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2019/S 132/2019 324303

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Schloßhof 2/4
Pirna
01796
Deutschland
Telefon: +49 35015154104
E-Mail: [1]vergabestelle@landratsamt-pirna.de
Fax: +49 350151584104
NUTS-Code: DED2F

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://my.vergabe.rib.de

Adresse des Beschafferprofils: [3]https://my.vergabe.rib.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[4]https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId
/platformId/3/tenderId/84621
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[5]https://my.vergabe.rib.de
Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von
Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein
verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang
zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich
unter: [6]https://my.vergabe.rib.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Fachplanung Tragwerksplanung
Referenznummer der Bekanntmachung: 2019-13-2
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die W.-R.-Schule in Freital, Zauckeroder Str. 4a, wird vom LK SSOE zu
einem modernen/leistungsfähigen Schulstandort ausgebaut. Das
Raumprogramm für den Standort wird für eine zweizügige Förderschule mit
dem Förderschwerpunkt Lernen ausgelegt. Nach d. Errichtung eines neues
3-geschossiges Gebäude in Modulbauweise wird ein zweiter Modulabschnitt
(Klassenräume, Schulverwaltung/Speisesaal/Serverraum/Garderoben/Imbiss)
geplant u. das Bestandsgebäude H2 (denkmalgeschützt) saniert. Im H2
werden Grundschule/Hort untergebracht. Es wird während d. Sanierung
leergezogen. Die Außenanlagen werden übergangsweise für die Nutzung
hergerichtet. Der Ausbau des Gesamtstandortes erfolgt barrierefrei nach
DIN 18040. Die Obergrenze für die vorliegende Maßnahme (KG 200-700)
beträgt 6 Mio. EUR brutto. Die Maßnahme wird gefördert durch das SMK
über VwV Invest Schule. Die geplante BGF beträgt ca. 2 092 m^2 für das
Modul II u. ca. 3 650 m^2 für das Bestandsgebäude H2. Bauwerksk. (KG
300+400): ca. 5 047 000 EURbr.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DED2F
Hauptort der Ausführung:

Freital 01705

Wilhelmine-Reichard-Schule

Zauckeroder Str. 4
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Auftraggeber beabsichtigt folgende Planungsleistungen zu vergeben:
Fachplanung Tragwerksplanung gem. § 51 ff. i. V. m. Anlage 14 HOAI
2013, Leistungsphasen 2-5 und Beratungsleistungen (Bauphysik und
Bauakustik) gem. § 3 (1) i. V. m. Anlage 1 HOAI 2013. Die Beauftragung
erfolgt stufenweise unterteilt nach einzelnen Leistungsphasen.
Vorgesehen ist zunächst die Beauftragung der Leistungsphasen 2-4 sowie
die Zuarbeit für den Objektplaner (LP 3 für Fördermittelantrag) bis
02/2020. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller vorgesehenen
Leistungsphasen besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf
Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Leistungsphasen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 101 400.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 14/11/2019
Ende: 31/12/2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Der Auftraggeber (AG) wird die fristgerecht eingegangenen
Teilnahmeanträge (TA) anhand d. in d. Bekanntmachung benannten
Nachweise u. Erklärungen formal u. inhaltlich prüfen u. bewerten.

Die Auswahl erfolgt unter d. formal zulässigen TA (Nachweis der
Erfüllung der geforderten Mindeststandards) Anhand einer
Bewertungsmatrix, die Kriterien werden folgend bewertet: Vergabe von
0-3 Punkten (Pkt.) Pro Kriterium, die Punktzahl pro Kriterium wird
gewichtet. Die Rangfolge richtet sich nach den erreichten gewichteten
Punktzahlen. Maximal werden die 5 Bewerber mit der höchsten Punktzahl
zur Verhandlung geladen. Wird die Anzahl durch Bewerber/innen mit
gleicher Punktzahl überschritten, entscheidet unter diesen das Los.

Formale Prüfung der Mindeststandards:

1) fristgerechter Eingang;

2) vollständige Bewerbungsunterlagen;

3) Einreichung des TA elektronisch über die Vergabeplattform;

4) Abschlusserklärungen in Textform unterschrieben;

5) Bestätigung d. Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen
gem. § 73 (3) VgV;

6) Angabe gem. § 53 (8) VgV, ob gewerbliche Schutzrechte bestehen oder
beantragt sind;

7) Angabe zur Art der Bewerbung;

8) bei Bewerbergemeinschaften (BG): Geforderte Nachweise von allen
Mitgliedern u. Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung;

9) Angaben zu Unterauftragnehmern gem. § 36 VgV,
Verpflichtungserklärung der Unterauftragnehmer ist beizufügen;

10) Angaben zu Inanspruchnahme von Kapazitäten anderer Unternehmen
(Eignungsleihe) gem. § 47 (1) VgV, Verpflichtungserklärung der anderen
Unternehmen ist beizufügen;

11) Bestätigung des Nichtvorliegens von zwingenden und fakultativen
Ausschlussgründen nach §§ 123 u. 124 GWB;

12) Nachweis über Befähigung zur Berufsausübung durch Eintrag in ein
Berufsregister gem. § 44 (1) (Bauvorlageberechtigung);

13) Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung gem. Pkt. III.1.2);

14) Nichtvorliegen einer Mehrfachbewerbung;

15) Nachweis der Mindestreferenzen 1 und 2 gem. Pkt. III.1.3).

Auswahlkriterien und deren Wichtung:

Technische u. berufliche Leistungsfähigkeit; Gesamtwichtung 100 %,
davon:

1.1) Mindestreferenz 1 (Anforderungen gem. Pkt. III.1.3):
Gesamtwichtung (GWg) 60 %, davon;

1.1.1) Bauwerkskosten (KG 300+400) in Euro brutto, Wichtung (W) 50 %;

1.1.2) für BV wurden Beratungsleistungen Bauphysik erbracht, W 10 %;

1.2) Mindestreferenz 2 (Anforderungen gem. Pkt. III.1.3): GWg 40 %,
davon:

1.2.1) Bauwerkskosten (KG 300+400) in Euro brutto, W 40 %.

Die detaillierte Punktbewertung ist dem beigefügten Dokument
Bewertungsmatrix Stufe 1 zu entnehmen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen (LPH): Mit
Abschluss des Verhandlungsverfahrens werden vertraglich die LPH 2-4 für
die Fachplanung Tragwerksplanung nach § 51 HOAI 2013 und
Beratungsleistungen (Bauphysik und Bauakustik) gem. § 3 (1) i. V. m.
Anlage 1 HOAI 2013 beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung
aller LPH besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf
Weiterbeauftragung nach Erbringung erster LPH.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Werden die erforderlichen Unterlagen ohne Registrierung kostenfrei
durch die Bewerber heruntergeladen,

Erfolgt keine automatische Benachrichtigung über mögliche Änderungen
zur Vergabe. Es ist dann notwendig, regelmäßig eigenständig nach neuen
Informationen zu schauen. Bei erfolgter Registrierung auf
[7]www.vergabe.rib.de kann vorgenanntes entfallen.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag = Formular zur
Eigenerklärung ist fristgerecht elektronisch einzureichen. Per Post,
per E-Mail, per Fax oder über die Nachrichtenfunktion der
Vergabeplattform eingereichte TA werden nicht berücksichtigt.

Mitglieder von Bewerbergemeinschaften (BG) haben grundsätzlich alle
Erklärungen/Nachweise für jedes Mitglied abzugeben. Der Teil IV
Abschnitt C der Eigenerklärung (Angaben zu den Referenzen) kann
gemeinsam ausgefüllt werden.

Geforderte Angaben in Teil II des Formulars:

A) Angaben zum Wirtschaftsteilnehmer:

1) Angaben zur Identität:

Firmenbezeichnung, Postanschrift, Kontaktperson(en), Kontaktdaten,
Zweigstellen, Niederlassungen;

2) Allgemeine Angaben:

Handelt es sich bei dem Wirtschaftsteilnehmer um ein
Kleinstunternehmen, kleines, mittleres oder großes Unternehmen (bei BG:
Angaben zur Einordnung des jeweiligen Unternehmens für alle
Mitglieder); Rechtsform gem. § 43 (1) VgV 2016;

3) Bestätigung d. Wirtschaftsteilnehmers gem. § 73 (3) VgV 2016, d.
dessen Leistungen unabhängig von Ausführungs- u. Lieferinteressen
erbracht werden;

4) Angaben zu gewerblichen Schutzrechten in Verbindung mit dem
Auftragsgegenstand gem. § 53 (8) VgV 2016;

5) Art der Bewerbung:

Angabe, ob Bewerbung Einzel- oder Gemeinschaftsbewerbung ist (bei BG
gem. § 43 (2) VgV 2016 ist Formular für Eigenerklärung von jedem
Mitglied separat vorzulegen, unter:

a) Angabe Funktion Wirtschaftsteilnehmer in Gruppe;

b) Angabe, welche weiteren Wirtschaftsteilnehmer am Vergabeverfahren
teilnehmen;

c) ggf. Bezeichnung teilnehmender Gruppe).

Außerdem bei BG: Erklärung über gesamtschuldnerische Haftung u.
bevollmächtigten Vertreter als Anlage (Formblatt) beifügen.

B) Angaben zu Vertretern des Wirtschaftsteilnehmers:

Angaben zum Vertretungsberechtigten (falls zutreffend) mit
vollständigem Namen, Position/beauftragt in seiner/Ihrer Eigenschaft;
Postanschrift, Kontaktdaten sowie weitere Informationen zur
Vertretungsberechtigung (Form, Umfang...);

C) Angaben, ob ein Teil des Auftrages gem. § 36 VgV 2016 an Dritte
weitergegeben werden soll und Benennen dieser Unternehmen.
Verpflichtungserklärung ist vorzulegen (Formblatt als Anhang 3 der
Eigenerklärung);

D) Angaben zur Inanspruchnahme der Kapazitäten anderer Unternehmen gem.
§ 47 (1) VgV 2016 (Eignungsleihe): Falls ja, ist für jedes dieser
Unternehmen ein separates vom jeweiligen Unternehmen ordnungsgemäß
ausgefülltes Formular zur Eigenerklärung mit erforderlichen
Informationen der unter III.1.1) A und B sowie eine Eigenerklärung zu
Ausschlussgründen vorzulegen sowie die Verpflichtungserklärung der
Unternehmen als Anlage der Eigenerklärung (Formblatt).

Geforderte Angaben in Teil III mit Eigenerklärung zu Ausschlussgründen:

A: im Zusammenhang mit strafrechtlicher Verurteilung gem. § 123 (1) GWB
(zwingende Ausschlussgründe)

B: im Zusammenhang mit Entrichtung von Steuern oder
Sozialversicherungsbeiträgen gem. § 123 (4) GWB

C: im Zusammenhang mit Insolvenz, Interessenkonflikten o. beruflichem
Fehlverhalten gem. § 124 (1) GWB (fakultative Ausschlussgründe).

Geforderte Angaben in Teil IV Eignungskriterien:

A: Befähigung zur Berufsausübung durch Eintrag in ein Berufs- oder
Handelsregister gemäß § 44 (1) i. V. m. § 46 (3) Nr. 6 VgV 2016
(Ausschlusskriterium). Angabe Name des Bewerbers bzw. der
verantwortlichen Führungskraft sowie fachliche Eignung durch Eintrag z.
B. in Architektenkammer oder Eintragung in Liste bauvorlageberechtigter
Ingenieure bei Ingenieurkammer erforderlich. Kopie des Kammereintrags
bzw. Nachweis über Bauvorlageberechtigung ist als Anlage beizufügen.

Bei juristischen Personen ist eine Kopie des aktuellen
Handels-/Partnerschaftsregisterauszugs beizufügen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 (1) Nr. 3 VgV:

1) Name des Versicherers; Deckungssumme Personenschäden; Deckungssumme
Sonstige Schäden; Maximierung im Schadenfall; belegt durch Kopie als
Anlage;

2) Werden die geforderten Deckungssummen in Höhe von mind. 2,0 Mio. EUR
für Personenschäden, mind. 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden und die
geforderte zweifache Maximierung nicht erreicht, so ist eine Erklärung
des Versicherers beizufügen, dass 1. die Deckungssummen/die Maximierung
im Auftragsfall angepasst werden oder 2. im Auftragsfall eine
objektbezogene Versicherung abgeschlossen wird (Ausschlusskriterium).

Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der
Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Für Nachunternehmer mit
Eignungsleihe nach § 47 VgV ist o. g. Nachweis ebenfalls zu erbringen.

Der Nachweis des Versicherers darf nicht älter als 12 Monate zum
Schlusstermin der Bewerbungsfrist des Teilnahmeantrages sein. Der
Nachweis ist als Anlage in Kopie beizufügen!
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

A) Referenzen (Ref.):

Gefordert ist die Darstellung von mind. 2 Referenzen im Bereich der
Objektplanung Gebäude (OPG) gemäß § 46 (3) Nr. 1 i. V. m. § 75 (5) VgV
2016. Es kann eine Ref.bescheinigung des öffentlichen Auftraggebers
vorgelegt werden.

Andernfalls gelten die im übergebenen Formblatt getätigten Eintragungen
als Eigenerklärung. Eine Mehrfachnennung von Referenzobjekten ist
möglich.

Ref. 1 (Mindestreferenz):

Fachplanung Tragwerk für einen Umbau bzw. eine Gebäudesanierung,
Sanierungsanteil mindestens 60 % bezogen auf die BGF, abgeschlossenes,
übergebenes und in Betrieb befindliches Bauvorhaben eines öffentlich
genutzten Gebäudes Fertigstellung im Zeitraum nach dem 1.1.2013 bis zur
Abgabe des Teilnahmeantrages

(Übergabe Nutzer), erbrachte Leistungsphasen mind. 2-5 gem. § 51 HOAI,
mind. Honorarzone III, Bauwerkskosten (KG 300 + 400) mind. 2,0 Mio. EUR
brutto

Ref. 2 (Mindestreferenz):

Tragwerk für einen Umbau bzw. eine Gebäudesanierung, Sanierungsanteil
mindestens 60 % bezogen auf die BGF, Gebäude steht unter Denkmalschutz,
abgeschlossenes, übergebenes und in Betrieb befindliches Bauvorhaben
eines öffentlich genutzten Gebäudes, Fertigstellung im Zeitraum nach
dem 1.1.2013 bis zur

Abgabe des Teilnahmeantrages (Übergabe Nutzer), erbrachte
Leistungsphasen mind. 2-5 gem. § 51 HOAI, mind. Honorarzone III,
Bauwerkskosten (KG 300 + 400) mind. 1,0 Mio. EUR brutto Geforderte
Angaben zu den Ref. 1-2: Objektbezeichnung und Objektbeschreibung,
Auftraggeber/-in mit Bezeichnung, Ansprechpartner und Telefonnummer,
Angabe zur Art des Auftraggebers (öffentlich/nicht öffentlich),
Leistungszeitraum mit Leistungsbeginn und Übergabe an den Nutzer
(Monat/Jahr), erbrachte Leistungsphasen gemäß § 51 HOAI 2013,
Honorarzone gemäß § 52 HOAI, Angabe zu Neubau-, Umbau- oder
Sanierungsmaßnahme, Bauwerkskosten (KG 300 + 400 in Mio. EUR brutto),
Objektgröße (BGF gesamt bzw. Sanierungs-/Neubauanteil), Darstellung der
Referenz auf max. 3 Blatt DIN A4.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

A) Nachweis der o. g. Mindestreferenzen Ref. 1 bis 2
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

§ 75 (1), (2) und (3) VgV 2016
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe
einer Erklärung, dass die Mitglieder der BG (ARGE) gesamtschuldnerisch
haften, auch über die Auflösung der BG hinaus. Die BG muss einen
bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die Erklärung kann das
vorgegebene Formblatt verwendet werden (Anlage zum Formular der
Eigenerklärung). Der Nachweis muss mit Abgabe der Bewerbung erfolgen.
Der AG behält sich vor, weitere Unterlagen abzufordern, welche die
Zulässigkeit der Kooperation in Form einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte
sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in ihrer
Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbewerber das Verfahren in BG
fortsetzen wollen, ist dies nur mit ausdrücklicher schriftlicher
Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht erteilt, wenn
durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird
oder die Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit u.
Zuverlässigkeit hat.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 09/08/2019
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 30/08/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 14/11/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die Einreichung der Teilnahmeanträge und Angebote per Post, per
Telefax, per E-Mail und über die Nachrichtenfunktion der
Vergabeplattform ist nicht zulässig und führt zum Ausschluss aus dem
Verfahren.

Jede Kommunikation wird über die Plattform [8]www.vergabe.rib.de
bereitgestellt. Sobald dort neue Informationen veröffentlicht werden,
erhalten Sie als registrierter Teilnehmer von [9]www.vergabe.rib.de
eine E-Mail-Benachrichtigung.

Anlagen z. TA d. Bieters dürfen max. 40 MB nicht überschreiten.

Achtung! Ab sofort müssen auch die Anfragen zu den Vergabeunterlagen
elektronisch über das Bietercockpit gestellt werden. Die Beantwortung
erfolgt elektronisch.

Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt über das vollständig
auszufüllende Formular zur Eigenerklärung, das um die in den Ziffern
III.1) und III.2) dieser Bekanntmachung geforderten Angaben und
Nachweise zu ergänzen und elektronisch über [10]www.vergabe.rib.de
einzureichen ist. Das Formular zur Eigenerklärung kann unter der im
Punkt I.3) angegebenen Internetadresse abgerufen werden. Nicht
fristgerecht elektronisch eingereichte Unterlagen werden nicht
berücksichtigt.

Die Bewerber erklären förmlich mit Abgabe des TA, dass die von ihnen
angegebenen Informationen genau und korrekt sind und sie sich der
Konsequenzen schwerwiegender Täuschung bewusst sind. Die Bewerber
erklären förmlich, dass sie in der Lage sind, die Bescheinigungen u.
andere genannte dokumentarische Nachweise unverzüglich auf Anfrage
beizubringen.

Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu
Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben. Nicht
deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in
Deutsch vorgelegt werden (Mindestanforderung). Für die Ausarbeitung der
Unterlagen werden keine Kosten erstattet (§ 77 (1) VgV). Es erfolgt
keine Rückgabe der Unterlagen. Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig.

Der AG behält sich nach § 56 (2) bis (4) VgV vor, fehlende Nachweise
und Erklärungen nachzufordern. Es erfolgt Ausschluss, wenn diese nicht
innerhalb einer gesetzten Frist nachgeliefert werden.

Unerwünscht sind allg. Werbebroschüren u. nicht zum Verfahren gehörende
Unterlagen eine Mehrfachbewerbung (auch von unterschiedlichen
Niederlassungen des Büros) führt zum Ausscheiden aller Mitglieder der
BG.

Hinweis: Sollten Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer bis zum
Zeitpunkt der beabsichtigten Zuschlagserteilung nicht vorgelegt werden
können, erfolgt ein nachträglicher Ausschluss wegen mangelnder Eignung.
(Ausschlusskriterium). Enthalten die Bekanntmachung od. die Unterlagen
zum Teilnahmewettbewerb Unklarheiten, Widersprüche od. verstoßen diese
nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der
Bewerber den Auftraggeber unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen.
Erfolgt dies nicht, ist der Bewerber mit diesen Einwendungen
präkludiert.

Die örtliche Präsenz des Bewerbers ist während der gesamten Planungs-
und Bauzeit in engen Intervallen sicherzustellen (insbesondere Lp. 8).

Die Verhandlungsgespräche finden voraussichtlich in der 40. KW 2019
statt.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion
Sachsen
Braustraße 2
Leipzig
04107
Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nach §
160 (3) GWB unzulässig ist, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Schloßhof 2/4
Pirna
01796
Deutschland
Telefon: +49 35015154104
Fax: +49 350151584104
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
08/07/2019

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1. mailto:vergabestelle@landratsamt-pirna.de?subject=TED
2. https://my.vergabe.rib.de/
3. https://my.vergabe.rib.de/
4. https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/3/tenderId/84621
5. https://my.vergabe.rib.de/
6. https://my.vergabe.rib.de/
7. http://www.vergabe.rib.de/
8. http://www.vergabe.rib.de/
9. http://www.vergabe.rib.de/
10. http://www.vergabe.rib.de/

 
 
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