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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Hamburg - IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019071010033117878 / 322718-2019
Veröffentlicht :
10.07.2019
Dokumententyp : Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Produkt-Codes :
72000000 - IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
DE-Hamburg: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung

2019/S 131/2019 322718

Bekanntmachung einer Änderung

Änderung eines Vertrags/einer Konzession während der Laufzeit
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)
Pappelallee 33/35/37
Hamburg
22089
Deutschland
Kontaktstelle(n): BGW/Hauptverwaltung/Recht und Regress/Zentrale
Vergabestelle/ Frau Melanie Gaertner
E-Mail: [1]vergabestelle@bgw-online.de
NUTS-Code: DE600

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.bgw-online.de

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Unterstützung Service Desk
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
72000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Unterstützung Service Desk
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE
Hauptort der Ausführung:

Hamburg
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung zum Zeitpunkt des Abschlusses des
Vertrags:

Der Auftraggeber ist bundesweit mit ca. 1 200 Mitarbeitern in 12
Bezirksverwaltungen vertreten. Die Hauptverwaltung mit ca. 600
Mitarbeitern hat ihren Sitz in Hamburg. Den Anwendern der IT-Services
stellt der Auftraggeber einen zentralen Service Desk und Leistungen des
Endgerätemanagements zur Verfügung. Ziel dieser Beschaffung ist die
Vergabe von Leistungen zur Unterstützung des Service Desks und der
Leistungen im Endgerätemanagement. Der Service Desk ist die zentrale
Stelle zur Annahme aller Anfragen (Bestellanforderungen, Störungen,
Service bzw. Informationsbedarf) bezüglich sämtlicher IT-Services des
Auftraggebers zur schnellen Behebung bzw. Weiterleitung von Störungen
sowie Koordination und Überwachung von Serviceanforderungen. Für jede
eingehende Meldung ist ein Ticket (Aufzeichnung der Meldung bis
einschließlich Dokumentation der Erledigung) zu vergeben. Der Umfang
der externen Dienstleistungen wird derzeit mit sieben Vollzeitkräften
inkl. einem Koordinator erbracht und läuft zum 30.9.2014 aus. Die
Leistungen des Service Desk orientieren sich an den
best-practice-Ansätzen nach ITIL. Ziel der Beschaffung ist die
ganzheitliche Unterstützung der Anwender bei sämtlichen Fragen
betreffend die durch IT-Services bereitgestellten Leistungen. Dabei
stellt ein übergreifender Incident-Management-Prozess die effiziente
Zusammenarbeit zwischen Service Desk und den Service- und
Supporteinheiten sicher und gewährleistet eine lückenlose Transparenz
über alle Anfragen. Im Rahmen der Direktlösung werden Anfragen durch
die Mitarbeiter des Service Desk ohne Einbeziehung weiterer
Supportinstanzen eigenverantwortlich, gelöst und dokumentiert. Der
Service Desk leitet nur Anfragen an nachgelagerte
Organisationseinheiten weiter, die nicht direkt gelöst werden können.
Für die Durchführung der hier ausgeschriebenen Leistungen im Service
Desk und Endgerätemanagement ist das zentrale Tickettool, HP Service
Manager, zu verwenden und der jeweilige Bearbeitungsfortschritt
transparent zu dokumentieren. Vom Auftragnehmer wird eine ganzheitliche
Unterstützungsleistung erwartet, die insbesondere die qualitätsgerechte
und effiziente Erbringung folgender Leistungen sicherstellt:

Call-Annahme und Bearbeitung (Mindestanforderung deutsche Sprache in
Wort und Schrift fließend),

Direkter Anwender-Support (insbesondere Microsoft Office-Produkte,
Windows 7 und Windows 8),

Beschaffungsunterstützung,

Direktes Endgerätemanagement (Arbeitsplatz Computer, mobile
Endgeräte, Drucker, Monitore, Blackberry und IOS-Endgeräte),

Desktop-Support und IMAC/R-Leistungen, bei Bedarf sind
IMAC/R-Leistungen bundesweit vor Ort an den Einsatzorten zu erbringen,

Unterstützung im Desktop-Management.

Vom Auftragnehmer wird erwartet, dass das zur Durchführung eingesetzte
qualifizierte Personal regelmäßig auf die aktuellen beim Auftraggeber
eingesetzten Hard- und Software-Produkte qualifiziert wird. Die
Service-Organisation des Auftraggebers befindet sich in einem
Neustrukturierungsprozess. Der Strukturierungsprozess wird während der
Laufzeit des hier zur Vergabe anstehenden Vertrages fortgesetzt. Es ist
daher davon auszugehen, dass die Durchführung des Vertrages maßgeblich
von Veränderungen in leistungsinhaltlicher Sicht, aber auch im Hinblick
auf eine mögliche starke Zunahme der Anwenderzahlen sowie Anpassungen
des Servicezeitraumes selbst geprägt wird. Der Auftraggeber plant
ferner als Teil der Neustrukturierung auch eigenes Personal in den
Service Desk zu integrieren. Es wird ein Auftragnehmer gesucht, der
diesen Strukturierungsprozess bei der Durchführung seiner Leistungen
begleitet und als externer Dienstleister mitgestaltet. In dem
Verhandlungsverfahren sind deshalb Umsetzungsmodelle zu verhandeln, die
zum einen die Situation und die daraus resultierenden Anforderungen
berücksichtigen und zum anderen eine effiziente, anwenderfreundliche
und qualitativ hochwertige Leistung durch ein externen Dienstleister
sicherstellen.
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung, des dynamischen
Beschaffungssystems oder der Konzession
Laufzeit in Monaten: 60
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt IV: Verfahren
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Bekanntmachung einer Auftragsvergabe in Bezug auf diesen Auftrag
Bekanntmachungsnummer im ABl.: [3]2014/S 162-291016

Abschnitt V: Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe
Auftrags-Nr.: 2014/07
V.2)Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe
V.2.1)Tag des Abschlusses des Vertrags/der Entscheidung über die
Konzessionsvergabe:
01/08/2014
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Der Auftrag/Die Konzession wurde an einen Zusammenschluss aus
Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3)Name und Anschrift des Auftragnehmers/Konzessionärs
Bechtle GmbH
Bernhard-Nocht-Str. 113
Hamburg
20359
Deutschland
NUTS-Code: DE
Der Auftragnehmer/Konzessionär ist ein KMU: nein
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses/der Konzession (zum Zeitpunkt
des Abschlusses des Auftrags;ohne MwSt.)
Gesamtwert der Beschaffung: 3 350 000.00 EUR

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Villemombler Straße 76
Bonn
53123
Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Bitte beachten Sie ferner neben den Warte- und Informationspflichten
insbesondere auch die Vorschriften über das Verfahren vor den
Vergabekammern aus dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB):

1. Informations- und Wartepflichten (§ 134 GWB)

(1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht
berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen
Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen
Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt
des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies
gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung
ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über
die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.

(2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der
Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf
elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf
10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der
Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim
betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.

2. Unwirksamkeitsfolgen (§ 135 GWB)

(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der
öffentliche Auftraggeber:

gegen § 134 GWB verstoßen hat oder

den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im
Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund
Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem
Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.

(2) Die Unwirksamkeit nach (1) kann nur festgestellt werden, wenn sie
im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der
Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen
Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6
Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der
Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union
bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit
30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

3. Einleitung, Antragsfrist (§ 160 GWB)

Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:

der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB
bleibt unberührt,

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Die Frist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB ist eine Antragsfrist. Danach
ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage
nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht
abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Bonn
Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
05/07/2019

Abschnitt VII: Änderungen des Vertrags/der Konzession
VII.1)Beschreibung der Beschaffung nach den Änderungen
VII.1.1)CPV-Code Hauptteil
72000000
VII.1.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
VII.1.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE
Hauptort der Ausführung:

Hamburg
VII.1.4)Beschreibung der Beschaffung:

Erbringung der Service Desk Leistungen über das ursprüngliche
Vertragsende hinaus um einmalig 12 Monate.
VII.1.5)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung, des dynamischen
Beschaffungssystems oder der Konzession
Laufzeit in Monaten: 12
VII.1.6)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses/der Konzession (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/des Loses/der Konzession: 1 470 588.24 EUR
VII.1.7)Name und Anschrift des Auftragnehmers/Konzessionärs
Bechtle GmbH
Alter Teichweg 19
Hamburg
22081
Deutschland
NUTS-Code: DE
Der Auftragnehmer/Konzessionär ist ein KMU: nein
VII.2)Angaben zu den Änderungen
VII.2.1)Beschreibung der Änderungen
Art und Umfang der Änderungen (mit Angabe möglicher früherer
Vertragsänderungen):

Der Service Desk-Vertrag wird mit der Dienstleisterin über den
30.9.2019 hinaus einmalig für einen Übergangszeitraum von 12 Monaten
verlängert und an das aktuelle Aufkommen aus den Anwender- und
Nutzungszahlen angepasst.
VII.2.2)Gründe für die Änderung
Notwendigkeit der Änderung aufgrund von Umständen, die ein öffentlicher
Auftraggeber/Auftraggeber bei aller Umsicht nicht vorhersehen konnte
(Artikel 43 Absatz 1 Buchstabe c der Richtlinie 2014/23/EU, Artikel 72
Absatz 1 Buchstabe c der Richtlinie 2014/24/EU, Artikel 89 Absatz 1
Buchstabe c der Richtlinie 2014/25/EU)
Beschreibung der Umstände, durch die die Änderung erforderlich wurde,
und Erklärung der unvorhersehbaren Art dieser Umstände:

Ende Juni 2019 wurde die Auftraggeberin informiert, dass die
beabsichtigte Übernahme der Leistungen nach Vertragsende im Rahmen der
Kooperation mit anderen Trägern der deutschen Unfallversicherung
(Berufsgenossenschaften) nicht erfolgt. Damit besteht das erhebliche
Risiko, dass die Auftraggeberin ab 1.10.2019 ohne Service Desk
auskommen müsste, da ein europaweites Vergabeverfahren in so kurzer
Zeit nicht durchgeführt werden kann und zugleich der bruchlose Übergang
zum neuen Dienstleister aufgrund erheblicher Transitionszeiten nicht
gewährleistet werden könnte.
VII.2.3)Preiserhöhung
Aktualisierter Gesamtauftragswert vor den Änderungen (unter
Berücksichtigung möglicher früherer Vertragsänderungen und
Preisanpassungen sowie im Falle der Richtlinie 2014/23/EU der
durchschnittlichen Inflation im betreffenden Mitgliedstaat)
Wert ohne MwSt.: 3 350 000.00 EUR
Gesamtauftragswert nach den Änderungen
Wert ohne MwSt.: 4 820 588.24 EUR

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1. mailto:vergabestelle@bgw-online.de?subject=TED
2. http://www.bgw-online.de/
3. https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:291016-2014:TEXT:DE:HTML

 
 
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