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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Stuttgart - Event-Organisation
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019070909522414656 / 319596-2019
Veröffentlicht :
09.07.2019
Angebotsabgabe bis :
05.08.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
79952000 - Event-Organisation
DE-Stuttgart: Event-Organisation

2019/S 130/2019 319596

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
AOK Baden-Württemberg
Presselstraße 19
Stuttgart
70191
Deutschland
Kontaktstelle(n): Stabsstelle Unternehmenskommunikation/Politik
E-Mail: [1]veranstaltungen@bw.aok.de
NUTS-Code: DE1

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.aok-bw.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YH0Y176/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YH0Y176
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Abschluss eines Rahmenvertrags über Eventmanagementleistungen im
Zeitraum vom 1.1.2020 bis 31.12.2025 (Verhandlungsverfahren mit
Teilnahmewettbewerb)
Referenznummer der Bekanntmachung: AOKBW-2019-Eventmanagement
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
79952000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand des Vergabeverfahrens (EU-weites Verhandlungsverfahren mit
vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb) ist der Abschluss eines
Rahmenvertrags über die Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang
mit der Konzeption, Planung, Vorbereitung, Organisation, Betreuung und
Durchführung von jährlich 2 internen Veranstaltungen der AOK
Baden-Württemberg mit einer Teilnehmerzahl von jeweils zwischen ca. 1
000 bis 1 500 bzw. 500 bis 600 über einen Zeitraum von 6 Jahren ab dem
1.1.2020. Die erste unter Geltung des abzuschließenden Rahmenvertrags
von dem Vertragspartner zu organisierende Veranstaltung wird
voraussichtlich im Oktober 2020 stattfinden.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
79952000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE1
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Mit dem Abschluss des verfahrensgegenständlichen Rahmenvertrags
verpflichtet sich der Auftragnehmer zur Konzeptionierung sowie zur
umfassenden Planung, Organisation, Betreuung, Durchführung und
Überwachung der auftragsgegenständlichen Veranstaltungen. Die
Leistungen sind sämtlich auf Grundlage des für die jeweilige
Veranstaltung von der AOK vorgegebenen bzw. vom AN gemeinsam mit der
AOK entwickelten Mottos bzw. Themas und in enger Abstimmung mit der AOK
zu erbringen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/01/2020
Ende: 31/12/2025
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 2
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Bei der Wertung der Eignung wird eine Rangfolge der Bewerber wie folgt
ermittelt:

Schritt 1: Prüfung der Teilnahmeanträge auf Einhaltung der formalen
Anforderungen,

Schritt 2: Prüfung der Teilnahmeanträge hinsichtlich der
Ausschlusskriterien,

Schritt 3: Prüfung der Teilnahmeanträge auf Nachweis der geforderten
Eignungskriterien.

Sofern nach Durchführung der Schritte 1 bis 3 feststeht, dass mehr als
5 Bewerber, die nicht aufgrund des Vorliegens von Ausschlusskriterien
vom Vergabeverfahren auszuschließen sind, formal ordnungsgemäße
Teilnahmeanträge abgegeben haben und über die geforderte Eignung
verfügen, wird die Auswahl der zur Abgabe eines Erstangebotes
aufzufordernden 5 Bewerber (Höchstzahl) anhand der nachfolgend
beschriebenen Schritte 4 und 5 erfolgen:

Schritt 4: Bewertung der angegebenen Referenzen der Bewerber (gemäß
Teilnahmebedingungen),

Schritt 5: Bildung einer Rangfolge unter den Bewerbern anhand der für
3 Referenzprojekte erzielten Gesamtpunktzahl.

Die Auftraggeberin wird eine Rangfolge unter den Bewerbern anhand von 3
angegebenen Referenzen bilden. In die Bewertung gehen insoweit die 3
Referenzprojekte ein, die bei der Bewertung gemäß Schritt 4 die höchste
Punktzahl erzielt haben, soweit mindestens eines dieser
Referenzprojekte dem Umfang nach mit dem Auftragsgegenstand
vergleichbar ist (Teilnehmerzahl zwischen 1 000 und 3 500 Teilnehmern).
Andernfalls geht in die Bewertung zum einen dasjenige Referenzprojekt
mit einer Teilnehmerzahl zwischen 1 000 und 3 500 Teilnehmern ein, das
gemäß Schritt 4 die höchste Punktzahl erzielt hat, zum anderen die
beiden (nur) der Art nach mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren
Referenzprojekte mit den jeweils höchsten Punktzahlen. Die für die 3
bewerteten Referenzen erzielten Punktzahlen werden anschließend für
jeden Bewerber addiert.

Die Auftraggeberin wird dann unter allen Bewerbern eine Rangfolge
anhand der Summe der Bewertungspunkte für die 3 bewerteten Referenzen
erstellen, wobei der Bewerber mit der höchsten Punktzahl die Rangfolge
anführt. Zur Angebotsabgabe werden, eine ausreichende Anzahl geeigneter
Bewerber vorausgesetzt, die 5 Bewerber aufgefordert, die die höchsten
Punktzahlen für die 3 bewerteten Referenzprojekte erzielt haben. Bei
einer identischen Bewertung von Referenzen entscheidet das
Losverfahren, welcher der betroffenen Bewerber zur Angebotsabgabe
aufgefordert wird; eine Erhöhung der Höchstzahl findet in diesem Fall
also nicht statt.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Mit dem Angebot hat der Bieter folgende Eignungsnachweise vorzulegen:

a) Einfacher Auszug aus dem Handelsregister (bei Ende der
Teilnahmefrist nicht älter als 6 Monate); ausländische Bewerber haben
einen entsprechenden Ausdruck/Auszug aus dem Berufs- oder
Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem
sie ansässig sind, vorzulegen.

b) eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung, welche in den Teilen
I, II, III, IV, VI nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen
ausgefüllt ist;

c) Bei der Teilnahme als Bietergemeinschaft muss jedes Mitglied der
Bietergemeinschaft eine entsprechend ausgefüllte EEE vorlegen.

d) Neben der EEE haben Bietergemeinschaften mit dem Teilnahmeantrag
innerhalb der Teilnahmefrist folgende Unterlagen einzureichen:
Eigenerklärung zur Zulässigkeit der Eingehung einer Bietergemeinschaft
nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen; Handelsregisterauszug für
jedes Bietergemeinschaftsmitglied gesondert;

e) Für den Fall, dass ein Bewerber die Kapazitäten eines
Drittunternehmens zum Nachweis seiner Eignung im Sinne dieses
Teilnahmewettbewerbs in Anspruch nehmen will, hat der Bewerber diesen
Umstand in der von ihm abgegebenen eigenen EEE mitzuteilen (dort Teil
II. Abschnitt C); außerdem hat der Bewerber mit seinem Teilnahmeantrag
innerhalb der Teilnahmefrist folgende Unterlagen einzureichen:
Eigenerklärung gemäß Anlage A6 zu den Teilnahmebedingungen
(Verzeichnis Eignungsleihe Drittunternehmen), in der der Bewerber Art
und Umfang der in Anspruch genommenen Kapazitäten des Drittunternehmens
mitteilt; eine EEE für jedes Drittunternehmen, dessen Kapazitäten er
zum Nachweis seiner Eignung im Sinne dieses Teilnahmewettbewerbs in
Anspruch nehmen will; diese EEEs müssen vom jeweiligen Drittunternehmen
in den Teilen II, III (Abschnitte A bis C) und VI ausgefüllt,
gestempelt und unterschrieben werden. Außerdem muss der Bewerber in
diesem Fall mit dem Teilnahmeantrag zugleich nachzuweisen, dass ihm im
Auftragsfall die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die
Leistungen während der gesamten Vertragslaufzeit erbringen zu können.
Er hat zu diesem Zweck mit dem Teilnahmeantrag jeweils eine
entsprechende Verpflichtungserklärung des/r Drittunternehmen/s gemäß
den Vergabeunterlagen oder einen gleichwertigen Beleg vorzulegen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

a) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens (bei
Bietergemeinschaften für jedes Mitglied gesondert) bezogen auf die
letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre gemäß Anlage A4 zu den
Teilnahmebedingungen, sofern entsprechende Angaben verfügbar sind.

b) Nachweis einer bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung (bei
Bietergemeinschaften für jedes Mitglied gesondert). Dieser Nachweis
darf bei Ende der Teilnahmefrist nicht älter als 6 Monate sein.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

a) Der Jahresumsatz muss in den letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren, sofern entsprechende Angaben verfügbar sind, im
Durchschnitt mindestens einen Rechnungswert (brutto) von 300 000,00 EUR
aufweisen.

b) Aus dem Nachweis zur Betriebshaftpflichtversicherung muss
hervorgehen, dass Versicherungsschutz im Fall von Personen-, Sach- und
Vermögensschäden besteht und für Personenschäden eine
Mindestdeckungssumme von 3,5 Mio. EUR je Schadensfall versichert ist.

c) Die Mindestanforderungen müssen bei Bietergemeinschaften nur
kumulativ für die Bietergemeinschaft insgesamt erfüllt sein.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

a) Der Bewerber (bei Bietergemeinschaften für jedes Mitglied gesondert)
hat seine berufliche Leistungsfähigkeit durch Vorlage einer Liste der
wesentlichen Aufträge der letzten 3 Jahre nachzuweisen, die mit dem
Auftragsgegenstand der Art nach (Konzeptionierung, Organisation und
Betreuung der Durchführung einer Veranstaltung) vergleichbar sind,
jeweils mit Erklärung des Bewerbers zu den Auftraggebern sowie der
Teilnehmerzahl. Die Liste der Referenzaufträge ist unter Verwendung der
Anlage A5 (Formblatt Referenzen) zu erstellen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

a) Der Bewerber muss wenigstens 3 Referenzprojekte (inkl. Anschrift,
Ansprechpartner, Telefonnummer und E-Mail-Adresse des jeweiligen
Auftraggebers) angeben, die mit den Veranstaltungen, die Teil des
Auftragsgegenstandes sind, der Art nach vergleichbar sind. Darunter
muss mindestens ein Referenzprojekt sein, das auch dem Umfang nach mit
dem hier zu vergebenden Auftrag vergleichbar ist. Referenzprojekte mit
einer Teilnehmerzahl von weniger als 1 000 Teilnehmern und von mehr als
3 500 Teilnehmern (pro Ein-zelveranstaltung) sind dem Umfang nach nicht
mit den vertragsgegenständlichen Veranstaltungen vergleichbar.

Zum Nachweis dieser Mindestanforderung dürfen Referenzprojekte aus den
letzten 4 Jahren (Veranstaltungsdatum frühestens 1.8.2015) genannt
werden.

Unabhängig von der vorstehend beschriebenen Mindestanforderung kann es
die Chancen eines Bewerbers, zur Abgabe eines Erstangebotes
aufgefordert zu werden, verbessern, wenn der Bewerber mehrere
Referenzprojekte angibt, die nach den obenstehenden Maßgaben mit dem
Auftragsgegenstand in Art und ggf. auch Umfang vergleichbar sind und
Veranstaltungen seit dem 1. August 2015 betreffen (dazu näher in den
Vergabeunterlagen).

Die Auftraggeberin behält sich vor, die Angaben der Bewerber zu den
Referenzprojekten durch Kontaktaufnahme mit den jeweils in der Anlage
A5 benannten Ansprechpartnern zu verifizieren. Ist die Kontaktaufnahme
wegen fehlender oder falscher Angaben des Bewerbers nicht möglich, wird
die Auftraggeberin ggf. die betroffene Referenz von der Bewertung
ausschließen. Liegen insbesondere infolge einer solchen Kontaktaufnahme
hinreichende Anhaltspunkte dafür vor, dass der Bewerber
wahrheitswidrige Angaben zu Referenzprojekten gemacht oder bei der
Durchführung eines benannten Referenzprojekts gegen Vertragspflichten
verstoßen hat, wird die Auftraggeberin die von den Ansprechpartnern
erhaltenen Informationen bewerten und ggf. die betroffene Referenz von
der Bewertung ausschließen. § 124 Abs. 1 Nr. 7 und 8 GWB bleiben
unberührt.

b) Die Mindestanforderungen müssen bei Bietergemeinschaften nur
kumulativ für die Bietergemeinschaft insgesamt erfüllt sein.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Die Bieter müssen die Vorgaben des Landestariftreue- und
Mindestlohngesetzes Baden-Württemberg (LTMG) beachten und vor
Vertragsschluss eine Mindestentgelterklärung gemäß § 4 LTMG (gemäß den
Bewerbungsbedingungen) vorlegen. Allgemeine Hinweise zu den
Anforderungen und abzugebenden Erklärungen nach dem LTMG sind den
Bewerbungsbedingungen und der Anlage zu den Bewerbungsbedingungen zu
entnehmen. Im Falle der Abgabe eines Angebots durch eine
Bietergemeinschaft ist die Mindestentgelterklärung gemäß § 4 LTMG
sowohl von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft als auch von der
Bietergemeinschaft selbst vor Zuschlagserteilung vorzulegen.

Nachunternehmen und Verleihunternehmen im Sinne des § 6 Abs. 1 LTMG,
die im Zuschlagsfall zur Erbringung vertragsgegenständlicher Leistungen
eingesetzt werden sollen, haben ebenfalls gemäß § 4 i. V. m. §§ 5 Abs.
1, 6 Abs. 2 LTMG eine Mindestentgelterklärung abzugeben.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 05/08/2019
Ortszeit: 23:59
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bekanntmachungs-ID: CXP4YH0Y176
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
Villemombler Str. 76
Bonn
53123
Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten u. a. die folgenden
Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der
seit dem 18.4.2016 geltenden Fassung:

§ 134 Informations- und Wartepflicht

(1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht
berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen
Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen
Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt
des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies
gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung
ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über
die Zuschlagsentscheidung an die Betroffenen Bieter ergangen ist.

(2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der
Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf
elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf
10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der
Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim
betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.

(3) []

§ 135 Unwirksamkeit

(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der
öffentliche Auftraggeber

1) gegen § 134 verstoßen hat oder

2) den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im
Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund
Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem
Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.

(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn
sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der
Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen
Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6
Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der
Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union
bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit
30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

§ 160 Einleitung, Antrag

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein;

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession Hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

[...]

§ 168 Entscheidung der Vergabekammer

(1) Die Vergabekammer entscheidet, ob der Antragsteller in seinen
Rechten verletzt ist und trifft die geeigneten Maßnahmen, um eine
Rechtsverletzung zu beseitigen und eine Schädigung der betroffenen
Interessen zu verhindern. Sie ist an die Anträge nicht gebunden und
kann auch unabhängig davon auf die Rechtmäßigkeit des Vergabeverfahrens
einwirken.

(2) Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden. []
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
05/07/2019

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References

1. mailto:veranstaltungen@bw.aok.de?subject=TED
2. http://www.aok-bw.de/
3. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YH0Y176/documents
4. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YH0Y176

 
 
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