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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-München - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019070909475414514 / 319490-2019
Veröffentlicht :
09.07.2019
Angebotsabgabe bis :
06.08.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DE-München: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2019/S 130/2019 319490

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Studentenwerk München
Leopoldstraße 15
München
80802
Deutschland
Telefon: +49 89-38196-1738
E-Mail: [1]vergabestelle@stwm.de
Fax: +49 89-38196-1714
NUTS-Code: DE212

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://www.studentenwerk-muenchen.de/
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9PYWQZ/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9PYWQZ
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Bildung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Projektsteuerungsleistungen Haus 11, Haus 12, Haus 13
Referenznummer der Bekanntmachung: STWM: 02/2019
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung sind
Projektsteuerungsleistungen nach allen Leistungsstufen 1 bis 4 (im
Sinne der HAV-KOM/Entwurf des Projektsteuerungsvertrags) für die
Generalsanierung von Haus 11, Haus 12 und Haus 13.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE212
Hauptort der Ausführung:

München
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung sind
Projektsteuerungsleistungen nach allen Leistungsstufen 1 bis 4 (im
Sinne der HAV-KOM/Entwurf des Projektsteuerungsvertrags) für die
Generalsanierung von Haus 11, Haus 12 und Haus 13:

Leistungsstufe 1: Projektvorbereitung,

Leistungsstufe 2: Vorplanung, Entwurfs- und Genehmigungsplanung,

Leistungsstufe 3: Ausführungsvorbereitung,

Leistungsstufe 4: Objektüberwachung & Projektabschluss.

Die Projektsteuerungsleistungen umfassen die gesamte Vorbereitungs-,
Planungs-, Bau- und Projektabschlussphase.

Die Projektsteuerungsleistungen werden stufenweise beauftragt, soweit
erwartete Fördermittel für die jeweilige Stufe bewilligt werden, soweit
die Finanzierung gesichert ist und soweit keine schwerwiegenden Gründe
gegen eine Weiterbeauftragung vorliegen. Hierbei handelt es sich um
solche Gründe, die im Falle einer bereits erfolgten Beauftragung den
Auftraggeber zu einer außerordentlichen Kündigung berechtigen würden.

Bauherr ist das Studentenwerk München.

Das Studentenwerk München beabsichtigt, die Gebäude Nr. 11, 12 und 13,
Christoph-Probst-Str. 12, 8 und 6 in der Studentenstadt Freimann zu
sanieren.

Die Gebäude wurden 1974/1975 nach den Plänen des Münchner Architekten
Sepp Pogadl als Stahlbeton-Schottenbauweise mit Flachdach errichtet.
Abgesehen von der realisierten Anzahl der Vollgeschosse und der Länge
der Häuser gleichen ich die Gebäude in den Konstruktionsdetails und den
Achsmaßen.

Die Eckdaten: Haus 11 mit 8 Vollgeschossen und einem Untergeschoss und
separater Tiefgarage, Haus 12 mit 12 Vollgeschossen und einem
Untergeschoss und Haus 13 mit 7 Vollgeschossen und einem Untergeschoss.
Fast jedes Haus verfügt über Waschräume, Bastel- und Werkräume und ein
Getränkelager.

Die Gebäude entsprechen hinsichtlich der technischen und
bauphysikalischen Anforderungen nicht mehr den heutigen Standards und
weisen im Bereich der Technischen Ausrüstung erhebliche Mängel auf. Die
Gebäude sollen in 3 Bauabschnitten generalsaniert werden.

Als Planungsgrundlage wurden durch das Studentenwerk umfassende
Untersuchungen der Bausubstanz veranlasst. Nach den vorliegenden
Ergebnissen sind aufgrund typischer baukonstruktiver Mängel der
damaligen Betonbauweise umfangreiche Maßnahmen für die Sanierung oder
Ersatz geschädigter Bauteile oder für die Beseitigung bauphysikalischer
Schwachstellen erforderlich.

Daneben sind brandschutztechnische Mängel zu beheben und
schadstoffhaltige Bauteile zu entsorgen und/oder zu ersetzen.

Gegenstand des Auftrags sind die Projektsteuerungsleistungen im Zuge
der Generalsanierung für Haus 11 und 12, (optional Haus13).

Für die Sanierung von Haus 11 (Christoph-Probst-Straße 12) wurde die
Baugenehmigung im März 2019 eingereicht, der Baubeginn soll im Oktober
2019 erfolgen. Fertigstellung ist im September 2021 geplant.

Direkt im Anschluss an die Bauphase von Haus 11 soll mit der Sanierung
von Haus 12 begonnen werden. Die Planungsphase von Haus 12 läuft somit
parallel zur Bauphase von Haus 11.

Gleiches ist anschließend für Haus 13 (parallel zu Haus 12) angedacht.

Die Projektsteuerungsleistungen sollen optional auch für Haus 13
beauftragt werden. Es gibt jedoch keinen Anspruch auf
Weiterbeauftragung.

Dem Auftraggeber ist es besonders wichtig, dass während der Ausführung
der Baumaßnahme die Lärmbelästigung möglichst geringgehalten wird.

Der Auftragnehmer hat über ein elektronisches Postfach (Share Point),
den aktuellen Stand der Dokumente in einer angemessenen Struktur
gegenüber dem Auftraggeber sowie weiteren Planungsbeteiligten während
der Vertragslaufzeit zur Verfügung zu stellen.

Unter Berücksichtigung des Leitfadens Nachhaltiges Bauen des
Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
(BMUB) wird auf Grundlage der notwendigen Nutzungsfläche (NUF) von
einem groben Kostenrahmen für:

Haus 11 = 22,5 Mio.,

Haus 12 = 48,4 Mio.,

Haus 13 = 19,8 Mio..

Brutto (Kostengruppe 200 bis 700) ausgegangen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 12/11/2019
Ende: 31/10/2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Zu der Angebots- und Verhandlungsphase werden mindestens drei (3)
Bewerber zugelassen, die auf Basis der Vergabeunterlagen zur Abgabe von
Erstangeboten aufgefordert werden (vgl. § 51 VgV).

Sofern die Zahl geeigneter Bewerber unter der Mindestzahl von drei (3)
liegt, behält sich der Auftraggeber vor, das Vergabeverfahren
fortführen, indem er den oder die Bewerber einlädt, die über die
geforderte Eignung verfügen (§ 51 Abs. 3 Satz 2 VgV).

Gibt es mehr als drei Bewerber, bei denen keine Ausschlussgründe
vorliegen und die einen formal ordnungsgemäßen und den
Mindestbedingungen entsprechenden Teilnahmeantrag eingereicht haben,
behält sich der Auftraggeber vor, mehr als drei (3) Bewerber zu der
Angebots- und Verhandlungsphase zuzulassen.

Die Auswahl erfolgt anhand des Auftragswerts der Referenzprojekte wie
folgt:

Auftragswert (netto) Honorar des Projektsteuerers Punkte

Ab 300 000 EUR 6 Punkte,

Ab 200 000 EUR bis < 300 000 EUR 4 Punkte,

Ab 100 000 EUR bis < 200 000 EUR 2 Punkte,

< 100 000 EUR 0 Punkte.

Insgesamt können also für die fünf (5) Referenzprojekte bis zu

Maximal 30 Punkte (5 x 6 = 30) erzielt werden.

Die Bewerber (für sich als Einzelbewerber; jedes Mitglied der
Bewerbergemeinschaft und den eignungsverleihenden Unterauftragnehmer)
haben das Formblatt Referenzprojekte" (Anlage TW6) für die insgesamt
mindestens zwei (2) bis maximal fünf (5) Referenzprojekte auszufüllen
und als Bestandteil des Teilnahmeantrags einzureichen.

Je Referenz ist ein zusätzliches Projektblatt (maximal eine (1)
einseitig bedruckte DIN-A4-Seite) mit Darstellung des Referenzprojektes
gestattet. Sollten an anderer Stelle oder darüber hinaus
Referenzprojekte benannt werden (z. B. auch in allgemeinen
Bürobroschüren, Referenzlisten oder ähnliches), werden diese nicht
berücksichtigt.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Projektsteuerungsleistungen werden stufenweise beauftragt, soweit
erwartete Fördermittel für die jeweilige Stufe bewilligt werden, soweit
die Finanzierung gesichert ist und soweit keine schwerwiegenden Gründe
gegen eine Weiterbeauftragung vorliegen. Hierbei handelt es sich um
solche Gründe, die im Falle einer bereits erfolgten Beauftragung den
Auftraggeber zu einer außerordentlichen Kündigung berechtigen würden.

Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungsstufen
(sog. Optionen im Sinne des § 132 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Var. 2 GWB)
getrennt nach den Häusern (11, 12, 13).

Erste Stufe: Leistungsstufe 1 (bei Haus 11 bereits abgeschlossen,

Zweite Stufe: Leistungsstufe 2 (bei Haus 11 schon abgeschlossen
(Bauantrag bereits gestellt),

Dritte Stufe: Leistungsstufe 3,

Vierte Stufe: Leistungsstufe 4.

Der Auftragnehmer hat keinen Rechtsanspruch auf die Beauftragung
einzelner oder gar aller Stufen.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Der Auftraggeber prüft die vorliegenden Teilnahmeanträge zunächst auf
die Einhaltung der in diesen Vergabeunterlagen festgelegten formalen
und inhaltlichen Anforderungen gemäß § 56 Abs. 1 VgV. Dabei überprüft
er die Vollständigkeit und Richtigkeit des jeweiligen Teilnahmeantrags
und wird diesen gegebenenfalls gemäß § 53, § 57 Abs. 1 und 3 VgV
ausschließen. Der Teilnahmeantrag muss vollständig sein und alle
geforderten Unterschriften, Angaben und Erklärungen enthalten.

Im Rahmen der formalen Prüfung werden gemäß § 57 VgV Teilnahmeanträge
ausgeschlossen, die nicht den Erfordernissen des 53 VgV genügen,
insbesondere:

Teilnahmeanträge, die nicht form- oder fristgerecht eingegangen sind,
es sei denn, der Bieter hat dies nicht zu vertreten (§ 57 Abs. 3, Abs.
1 Nr. 1 VgV),

Teilnahmeanträge, die nicht die geforderten oder nachgeforderten
Unterlagen enthalten (§ 57 Abs. 3, Abs. 1 Nr. 2 VgV),

Teilnahmeanträge, in denen Änderungen des Bieters an seinen
Eintragungen nicht zweifelsfrei sind (§ 57 Abs. 3, Abs. 1 Nr. 3 VgV),

Teilnahmeanträge, bei denen Änderungen oder Ergänzungen an den
Vergabeunterlagen vorgenommen worden sind (§ 57 Abs. 3, Abs. 1 Nr. 4
VgV).

Ferner werden Teilnahmeanträge ausgeschlossen,

die nicht in deutscher Sprache verfasst sind.

Der Auftraggeber kann die Bewerber unter Einhaltung der Grundsätze der
Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende,
unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen,
insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige
Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren.

Die Unterlagen sind vom Bewerber nach Aufforderung durch den
Auftraggeber innerhalb einer festzulegenden angemessenen Frist
vorzulegen.

Ein Anspruch der Bewerber auf eine Nachforderung von Unterlagen besteht
nicht. Teilnahmeanträge, die nicht die geforderten bzw. bei Ausübung
der vorgenannten Möglichkeit nicht die nachgeforderten Unterlagen
enthalten, werden ausgeschlossen.

Zwingende Ausschlussgründe des § 123 Abs. 1-3 GWB

Eigenerklärung (gem. § 123 Abs. 1-3 GWB), dass keine Person, deren
Verhalten dem Unternehmen des Bewerbers zuzurechnen ist, rechtskräftig
verurteilt, oder gegen das Unternehmen eine Geldbuße nach § 30 des
Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten rechtskräftig festgesetzt worden
ist, jeweils wegen einer Straftat nach dem Katalog des § 123 Abs. 1-3
GWB.

Zahlung von Steuern, Abgaben sowie der Beiträge zur
Sozialversicherung

Eigenerklärung, dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von
Steuern, Abgaben sowie der Beiträge zur Sozialversicherung nachgekommen
ist (§ 123 Abs. 4 GWB).

Fakultative Ausschlussgründe des § 124 GWB

Eigenerklärung (gemäß § 124 GWB), dass

weder das Unternehmen des Bewerbers noch eine Person, deren Verhalten
dem Unternehmen zuzurechnen ist, bei der Ausführung öffentlicher
Aufträge gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche
Verpflichtungen verstoßen hat,

das Unternehmen des Bewerbers nicht zahlungsunfähig ist/sind, über
das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder ein
vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist, die
Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse nicht abgelehnt worden
ist, und sich das Unternehmen nicht im Verfahren der Liquidation
befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat,

weder das Unternehmen noch eine Person, deren Verhalten dem
Unternehmen zuzurechnen ist, im Rahmen der beruflichen Tätigkeit eine
schwere Verfehlung begangen hat, durch die die Integrität des
Unternehmens infrage gestellt wird,

weder das Unternehmen noch eine Person, deren Verhalten dem
Unternehmen zuzurechnen ist, eine Vereinbarung mit anderen Unternehmen
getroffen hat, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung
des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken,

das Unternehmen nicht eine wesentliche Anforderung bei der Ausführung
eines früheren öffentlichen Auftrags oder Konzessionsvertrags erheblich
oder fortdauernd mangelhaft erfüllt hat und dies zu einer vor.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Nachweis (Versicherungsbestätigung oder -schein) über eine bestehende
Berufshaftpflichtversicherung des Bewerbers

a) mit einer Deckungssumme von mindestens 3 000 000 EUR für
Personenschäden und einer Deckungssumme von mindestens 1 500 000 EUR
für sonstige Schäden

b) wobei die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache
der Deckungssumme pro Kalenderjahr betragen muss,

Bei einem in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder eines
Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum
zugelassenen Versicherungsunternehmens.

Im Falle von geringeren Versicherungssummen oder geringerer Maximierung
der Ersatzleistung als vorstehend unter a.-b. genannt, ist eine
Bestätigung des Versicherungsunternehmens (in einem Mitgliedstaat der
Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den
Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen) einzureichen, aus der
hervorgeht, dass im Auftragsfall die Versicherung an vorstehenden
Anforderungen unter a)-b) angepasst werden wird.

Die Mindestanforderungen an die Versicherung müssen während der
gesamten Vertragslaufzeit aufrechterhalten werden.

Bei Bewerbergemeinschaften sind ein entsprechender Nachweis oder eine
entsprechende Versicherungsbestätigung des Versicherungsunternehmens
von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Nachweis (Versicherungsbestätigung oder -schein) über eine bestehende
Berufshaftpflichtversicherung des Bewerbers

a) mit einer Deckungssumme von mindestens 3 000 000 EUR für
Personenschäden und einer Deckungssumme von mindestens 1 500 000 EUR
für sonstige Schäden

b) wobei die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache
der Deckungssumme pro Kalenderjahr betragen muss,

Bei einem in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder eines
Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum
zugelassenen Versicherungsunternehmens.

Die vorstehenden Anforderungen unter a.-b. sind Mindestanforderungen an
die Berufshaftpflichtversicherung.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Technische Fachkräfte:

Eigenerklärung, aus der das jährliche Mittel (Zahl) der Beschäftigten
(angestellte Mitarbeiter) und der Führungskräfte (Inhaber,
geschäftsführende Gesellschafter, Geschäftsführer, Vorstände) des
Bewerbers jeweils in den letzten drei (3) abgeschlossenen
Geschäftsjahren (2016-2018) ersichtlich sind.

Für alle Bewerber gilt, dass nur solche Beschäftigte (w/m/d) und
Führungskräfte (w/m/d) anzugeben sind, die über ein Diplom, Master oder
sonstigen Befähigungsnachweis als Architekt oder Bauingenieur oder zum
staatlich geprüften Bautechniker verfügen.

Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von mindestens zwei (2)
Beschäftigten/Führungskräften (zusammengerechnet) in jedem der letzten
drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2016-2018), die jeweils über
ein Diplom, Master oder sonstigen Befähigungsnachweis als Architekt,
Ingenieur oder staatlich geprüfter Bautechniker verfügen.

Bei Bewerbergemeinschaften sind je abgeschlossenem Geschäftsjahr
(2016-2018) die jeweiligen jährlichen Mittel der Beschäftigten der
Bewerbergemeinschafts-Mitglieder zu addieren; entsprechendes gilt für
die jeweiligen jährlichen Mittel der Führungskräfte. Bei
Bewerbergemeinschaften ist die Summe maßgeblich für die Einhaltung der
vorgenannten Mindestanforderung.

Die Bewerber haben daher das Formblatt Technische Fachkräfte" (Anlage
TW5) auszufüllen und als Bestandteil des Teilnahmeantrags einzureichen.

Referenzprojekte:

Geeignete, mindestens zwei (2) bis maximal fünf (5) Referenzen über
früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge (Projektsteuerungsleistungen
Leistungsstufe 1 bis 4) in Form einer Liste der in den letzten
höchstens 3 Jahren erbrachten wesentlichen Dienstleistungen mit Angabe
des

Auftragswerts (Honorar des Projektsteuerers),

Erbringungszeitpunkts sowie

öffentlichen oder privaten Empfängers

Sowie der

Name des Referenznehmers,

Projektbezeichnung und

Rolle des Referenznehmers in dem Referenzprojekt

Mindestanforderung:

Um einen ausreichenden Wettbewerb sicherzustellen, wird darauf
hingewiesen, dass auch einschlägige Dienstleistungen berücksichtigt
werden, die mehr als 3 Jahre zurückliegen (vgl. § 46 Abs. 3 Nr. 1 Hs. 2
VgV).

Die Referenzprojekte sind allerdings was die Prüfung des
Erbringungszeitpunkts anbelangt nur dann geeignet, wenn mit der
Leistungsstufe 1 nicht älter als zum 1.1.2014 begonnen worden ist und
die Leistungsstufe 4 spätestens zum Ablauf der Teilnahmefrist in dem
hier gegenständlichen Vergabeverfahren begonnen worden ist.

Bei Bewerbergemeinschaften muss klar erkennbar sein, welches
Referenzprojekt welchem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zuzuordnen
ist. Die Mindestanforderungen erfüllenden Referenzprojekte der
Mitglieder werden der Bewerbergemeinschaft zugerechnet.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mindestanforderung an die Technischen Fachkräfte:

Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von mindestens zwei (2)
Beschäftigten/Führungskräften (zusammengerechnet) in jedem der letzten
drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2016-2018), die jeweils über
ein Diplom, Master oder sonstigen Befähigungsnachweis als Architekt,
Ingenieur oder staatlich geprüfter Bautechniker verfügen.

Bei Bewerbergemeinschaften sind je abgeschlossenem Geschäftsjahr
(2016-2018) die jeweiligen jährlichen Mittel der Beschäftigten der
Bewerbergemeinschafts-Mitglieder zu addieren; entsprechendes gilt für
die jeweiligen jährlichen Mittel der Führungskräfte. Bei
Bewerbergemeinschaften ist die Summe maßgeblich für die Einhaltung der
vorgenannten Mindestanforderung.

Mindestanforderung an die Referenzprojekte:

Um einen ausreichenden Wettbewerb sicherzustellen, wird darauf
hingewiesen, dass auch einschlägige Dienstleistungen berücksichtigt
werden, die mehr als 3 Jahre zurückliegen (vgl. § 46 Abs. 3 Nr. 1 Hs. 2
VgV).

Die Referenzprojekte sind allerdings was die Prüfung des
Erbringungszeitpunkts anbelangt nur dann geeignet, wenn mit der
Leistungsstufe 1 nicht älter als zum 1.1.2014 begonnen worden ist und
die Leistungsstufe 4 spätestens zum Ablauf der Teilnahmefrist in dem
hier gegenständlichen Vergabeverfahren begonnen worden ist.

Bei Bewerbergemeinschaften muss klar erkennbar sein, welches
Referenzprojekt welchem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zuzuordnen
ist. Die Mindestanforderungen erfüllenden Referenzprojekte der
Mitglieder werden der Bewerbergemeinschaft zugerechnet.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Eigenerklärung, dass der Bewerber unabhängig von Ausführungs- und
Lieferinteressen im Sinne des § 73 Abs.3 VgV handeln wird.

Die Bewerber haben das Formblatt Unabhängigkeitserklärung" (Anlage
TW7) auszufüllen und als Bestandteildes Teilnahmeantrags
einzureichen.Bei Bewerbergemeinschaften ist das Formblatt von jedem
Mitglied der Bewerbergemeinschaft auszufüllen.

Der Auftragnehmer verpflichtet sich, spätestens unverzüglich nach
Erteilung des Zuschlags, die datenschutzrechtlichen Vorschriften
einzuhalten und diese Einhaltung dem jeweiligen Stand der
Technikentsprechend durch technische und organisatorische Maßnahmen
(TOMs) sicherzustellen.

Der Projektleiter (w/m) muss über mindestes 10 Jahre Berufserfahrung
und der stellvertretende Projektleiter (w/m) muss über mindestens 5
Jahre Berufserfahrung verfügen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 06/08/2019
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 20/12/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bekanntmachungs-ID: CXP4Y9PYWQZ
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierung von Oberbayern Vergabekammer Südbayern
Maximilianstraße 39
München
80538
Deutschland
Telefon: +49 8921762411
E-Mail: [5]vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Fax: +49 8921762847

Internet-Adresse:
[6]https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde/mittelinstanz/ve
rgabekammer/
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen
(GWB) ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit

der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB
bleibt unberührt,

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB
bleibt unberührt.

Gemäß § 134 Abs. 1 GWB haben öffentliche Auftraggeber die Bieter, deren
Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des
Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe
der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den
frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu
informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über
die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die
Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter
ergangen ist.

Gemäß § 134 Abs. 2 GWB darf ein Vertrag erst zehn (10) Kalendertage
nach Absendung (per Telefax, E-Mail oder elektronisch über das
E-Vergabe-Portal) der Information nach § 134 Abs. 1 GWB geschlossen
werden. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information
durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter
und Bewerber kommt es nicht an.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
05/07/2019

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1. mailto:vergabestelle@stwm.de?subject=TED
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3. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9PYWQZ/documents
4. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9PYWQZ
5. mailto:vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de?subject=TED
6. https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde/mittelinstanz/vergabekammer/

 
 
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