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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Rathenow - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019070909455714436 / 319374-2019
Veröffentlicht :
09.07.2019
Angebotsabgabe bis :
08.08.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DE-Rathenow: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2019/S 130/2019 319374

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Stadt Rathenow
Berliner Straße 15
Rathenow
14712
Deutschland
Kontaktstelle(n): Vergabestelle
Telefon: +49 3385-596340
E-Mail: [1]vergabestelle@stadt-rathenow.de
Fax: +49 3385-596103340
NUTS-Code: DE408

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://www.rathenow.de/startseite/
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9Y6X
DSYY/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9Y6X
DSYY
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Erweiterung und Sanierung der Grundschule Otto Seeger" Rathenow/West
in 14712 Rathenow
Referenznummer der Bekanntmachung: 20.1/2019
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Stadt Rathenow beabsichtigt im Verhandlungsverfahren mit
Teilnahmewettbewerb Generalplanungsleistungen der LP 1-9 der HOAI zu
vergeben. Ziel dieser Maßnahme ist die räumlich-funktionelle Neuordnung
der Grundschule Otto Seeger" Rathenow/West, Pfarrer-Fröhlich-Str. 9 in
14712 Rathenow mit erweiterten Funktionsangeboten für Ganztagsbetreuung
und das Wohnumfeld inkl. der energetischen u. brandschutztechnischen
Modernisierung zur Weiternutzung von Bestandsgebäuden. Eine
Grundlagenermittlung (entsprechend LP 1 HOAI) in Form einer
Machbarkeitsstudie wurde bereits erstellt und wird als Aufgabenstellung
im weiteren Verfahren bereitgestellt. Es werden Planungsleistungen der
LP 1-9 der HOAI an einen Generalplaner für folgende Leistungsbilder
vergeben:

Objektplanung Gebäude,

Objektplanung Freianlagen,

Fachplanung Tragwerksplanung,

Fachplanung Technische Ausrüstung,

besondere Leistungen für Brandschutz u. Bauphysik,

SiGe-Koordination (optional).

Die Beauftragung erfolgt stufenweise.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE408
Hauptort der Ausführung:

Grundschule Otto-Seeger" Pfarrer-Fröhlich-Str. 9

14712 Rathenow
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Ziel ist es, den Erweiterungsbau mit Umbau des Ostflügels und Rückbau
des Mittelbaus zu den Schuljahren 2022 (spätestens 31.5.2022) in
Betrieb zu nehmen. Anschließend wird der als Hortgebäude genutzte
Westflügel modernisiert. Dieser soll zu Schulbeginn 2023 fertig
gestellt sein. Die geplanten Baumaßnahmen sollen während des laufenden
Schul- bzw. Hortbetriebes erfolgen. Dazu sind während der Bauphase
entsprechende Raumcontainer aufzustellen, die als Unterrichts- bzw.
Horträume genutzt werden können. Nach Abschluss der Umbaumaßnahmen am
Bestandsgebäude erfolgt die Neuordnung der Freianlagen. Dazu sind die
Raumcontainer wieder zu entfernen.

Es werden Planungsleistungen der Leistungsphasen 1-9 der HOAI an einen
Generalplaner für folgende Leistungsbilder vergeben:

Objektplanung Gebäude und Innenräume,

Objektplanung Freianlagen,

Fachplanung Tragwerksplanung,

Fachplanung Technische Ausrüstung,

besondere Leistungen für Brandschutz und Bauphysik,

SiGe-Koordination (optional).

Die Beauftragung erfolgt stufenweise.

Die Nutzfläche der Schule umfasst die Flurstücke 28; 29 und 30 in der
Flur 6 der Gemarkung Rathenow und betrifft eine Fläche von 8 330 m^2
(Anlage 1.4 und 1.5). Derzeit befinden sich dort das Bestandsgebäude,
eine Sporthalle, Nebengelasse und ein Schulhof.

Für die Grundschule müssen zusätzlich 7 zu den vorhandenen 11
Stellplätzen nachgewiesen werden. Grundlage für den Stellplatznachweis
ist die Stellplatzsatzung der Stadt Rathenow. Die Stellplätze sollen so
angelegt werden, dass der Fuß- und Radwegverkehr durch den PKW-Verkehr
nicht gekreuzt wird.

Die Grundschule ist Bestandteil einer historisch gewachsenen
Siedlungsstruktur, welche sich im Stile einer Gartenstadt ab Anfang
1900 entwickelte. Die Erschließung erfolgt über parallel von West nach
Ost verlaufende Straßenzüge (Clara-Zetkin-Straße,
Pfarrer-Fröhlich-Straße und Gebhardtstraße), die behelfsmäßig durch
Betonplatten befestigt sind. Die Nord-Süd-Erschließung erfolgt
ebenfalls durch parallel verlaufende Straßenzüge. Diese Straßenzüge
weisen bis auf die Göttliner Straße den gleichen Ausbauzustand, wie die
Ost-West-Achsen auf. Trotz der weitgehend erhaltenen Siedlungsstruktur
gibt es keine kommunalen Satzungen, wie z. B. Gestaltungssatzungen oder
B-Pläne, die bei der Baumaßnahme zu beachten wären. Der Gebäudebestand
der Otto-Seeger-Grundschule ist kein eingetragenes Einzeldenkmal.
(Trinkwasser, Abwasser, Erdgas, Kabel, Strom, Telekom etc.)

Laut aktueller Aussage des Landkreises Havelland, Fachbereich
Umweltschutz und Abfallbeseitigung sind die o. g. Flurstücke nicht im
Altlastenkataster des Landkreises Havelland als Altlast-
/Altlastenverdachtsfläche registriert. Eine Bescheinigung für die
Kampfmittelfreiheit für die gesamte Nutzfläche wurde beantragt.

Die geplante Maßnahme wird mittels der Finanzhilfevereinbarung zur
Verbesserung der Schulinfrastruktur im Rahmen des
Kommunalinvestitionsfördergesetztes (KlnvFG 2-Richtlinie) des Landes
Brandenburg finanziert.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Projektmanagement/Unternehmensdarstellung /
Gewichtung: 60
Qualitätskriterium - Name: Gesamteindruck Präsentation / Gewichtung: 5
Qualitätskriterium - Name: Bearbeitungszeit bis einschl.
Entwurfsplanung / Gewichtung: 5
Kostenkriterium - Name: Honorar / Gewichtung: 30
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/01/2020
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Es werden nur geeignete Bewerber zum weiteren Verfahren der
Angebotsaufforderung und Verhandlung zugelassen, die form- und
fristgerecht einen Teilnahmeantrag eingereicht haben. Nach Eingang der
Teilnahmeanträge erfolgt daher eine Prüfung auf Vollständigkeit der
abgeforderten Nachweise und Erklärungen. Fehlen vereinzelt Unterlagen,
kann der Auftraggeber unter Fristsetzung diese Unterlagen nachfordern,
soweit ein Ausschluss nicht gesetzlich vorgesehen ist. Ein Anspruch der
Bewerber auf Nachforderung durch den Auftraggeber besteht jedoch
grundsätzlich nicht. Die anschließende Eignungsprüfung erfolgt anhand
der Angaben und vorgelegten Nachweise zu III.1).

Sind mehr als 5 geeignete Bewerber vorhanden, erfolgt eine
Auswahlentscheidung anhand der nach III.1) geforderten Angaben. Dabei
werden die Erklärungen und Nachweise im Detail anhand einer
Bewertungsmatrix (siehe 25.-T-Bewertungsmatrix Eignungskriterein nach §
51 VgV) die als Bestand der Vergabeunterlagen den Bewerbern zur
Verfügung gestellt wird, bewertet und gewichtet. Liegen nach der
Detailbewertung mehr als 5 gleichwertige Bewerbungen vor, erfolgt die
Auswahl anhand eines Losverfahrens (vergl. §75 Abs.6 VgV). Sollten mehr
als 5 vollständige Teilnahmeanträge geeigneter Bewerber vorliegen,
behält sich der Auftraggeber vor, unvollständige Teilnahmeanträge ohne
Nachforderung fehlender Erklärungen und Nachweise auszuschließen. Die
Bewerbung von Bewerbern/Bewerbergemeinschaften, die nicht die
Mindestvoraussetzungen erfüllen, werden nicht zur Wertung zugelassen
(siehe Anlage 24.-T-Mindeststandards, Kriterein und ihre Wichtung).
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Beauftragung ist jeweils stufenweise vorgesehen. Die erste
Beauftragungsstufe umfasst die Generalplanungsleitung bis zum Abschluss
der Genehmigungsplanung (Lph. 2-4). Die weiteren Stufen (Lph. 5-9)
werden optional stufenweise beauftragt. Auf die Beauftragung der
weiteren Leistungen/Stufen besteht kein Rechtsanspruch.

Geplanter Beginn der ersten Beauftragungsstufe: direkt nach
Auftragserteilung, spätestens ab 01/2020. Die Realisierung erfolgt
voraussichtlich in 2 Bauabschnitten. Der letzte Bauabschnitt soll zum
31.5.2023 fertiggestellt sein.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die nachfolgend unter Ziff. III.1.1) bis III.1.3 aufgelisteten
Nachweise, Erklärungen und Angaben (Unterlagen) sind, soweit nicht
abweichendes ausdrücklich vorgesehen ist, zwingend bis zum Ablauf der
Frist für die Teilnahmeanträge vorzulegen. Sämtliche Nachweise dürfen
nicht älter als 9 Monate sein. Die Vorlage einer nicht beglaubigten
Kopie ist ausreichend und zulässig:

1) Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Personen, deren
Verhalten dem unternehmern zuzuordnen sind, aufgrund der in § 123 Abs.1
und 2 GBW genannten Verstöße rechtskräftig verurteilt worden sind;

2) Schrifliche Erklärung des Bewerbers, dass kein in § 23 Abs.4 GWB
erwähnten Ausschlussgründe und kein Verstoß im Sinne von § 124 Abs.1
GWB, § 21AEntG und §19 MiLoG, §21 SchwarzArbG vorliegt; Einholung eines
Registerauszuges bleibt dem Auftraggeber vorbealten;

3) Die Vereinbarung zwischen dem Bewerber/Mitgliedern der
Bewerbergemeinschaft/Nachunternehmer und dem Auftraggeber über die
Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen
Vergabegesetz;

4) Nachweis über aktuell gültige Eintragungen in ein Berufsregister
und/oder Handelsregister (bei Kapitalgesellschaften) bzw. Eintrag
(Mitgliedschaft) in Architektenkammer bzw. Ingenieurkammer des/der
Projektverantwotlichen, Nachweis der Bauvorlageberechtigung nach § 65
BbgBO des Gebäudeplaners.

Bewerbergemeinschaften müssen die unter Ziffer. III.1.1)-III.1.2)
genannten Angaben und Formalitäten für jedes Mitglied der
Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag vorlegen und müssen zudem
mit Einreichung des Teilnahmeantrages eine Erklärung vorlegen, in der:

sämtliche Mitglieder der Bewerbergemeinschft namentlich und mit
Anschrift benannt sind,

ein von allen Mitgliedern bevollmächtigtes Mitglied als Vertreter für
das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des
Vertrages benannt wird,

die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,

dargestellt wird, wer die Leistungen der jeweiligen Leistungsbereiche
im Auftragsfall tatsächlich erbringt (Abgaben zur Aufgabenteilung) und,

in der erklärt wird, dass im Auftragsfall alle Mitglieder als
Gesamtschuldner haften. (Die Erklärung ist von allen Mitgliedern zu
unterzeichnen). Mehrfachbeteiligung einzelner Mitgleider einer
Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur
Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im
weiteren Verfahren. Das Verbot für Mehrfachbeteiligung gilt nicht für
Nachunternehmer.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Gem. § 45 (4) Nr. 2 VgV:

Berufshaftpflichtversicherung. Nachweis einer
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für
Personenschäden in Höhe von mindestens 3,0 Mio. EUR und für sonstige
Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von mindestens 1,5 Mio.
EUR abschließen. Die Gesamtleistung der Versicherung für ALLE
Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss jeweils mindestens
das Dreifache dieser Deckungssumme betragen. Die Versicherung muss bei
einem Versicherungsunternehmen, das in einem EU-Mitgliedsstaat oder
einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum
zugelassen ist, abgeschlossen werden und für die Dauer der
Vertragslaufzeit des zu vergebenen Vertrages nachweislich bestehen.

Gem. § 45 (1) Nr. 1, (4) Nr. 4 VgV:

Erklärung zum jährlichen Gesamtumsatz des jeweils bezogen auf die
letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahr (2015, 2016, 2017) im gesamten
Tätigkeitsbereich (Bereich Gebäudeplanung). Der Bewerber muss
mindestens folgende Umsätze aufweisen: Mindestjahresumsatz von
insgesamt 300 000 EUR (siehe Bewerberbogen Nr. 2.1),

Erklärung zum jährlichen Umsatz jeweils bezogen auf die letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahre (2015, 2016, 2017) in dem
Tätigkeitsbereich des zu vergebenen Auftrags. Im Bereich TGA
(Anlagengruppe 1 bis 3/8) technische Gebäudeausrüstung wie E-Planung,
Heizung-, Lüftung-, Sanitärplanung. Der Bewerber muss mindestens
folgenden Umsatz aufweisen: Mindestjahresumsatz im Bereich TGA von 200
000 EUR (siehe Bewerberbogen Nr. 2.2).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Gem. § 46 (3) Nr. 2 VgV:

Angaben zur Projektleitung und Stellvertretung, die im Zusammenhang
mit dem zu vergebenen Auftrag eingesetzt werden sollen: Angaben zum
Projektleiter und Stellvertreter (Name), Qualifikation
(Titel/Abschluss) und Berufserfahrung (Dauer in Jahren) der des mit der
Projektleitung betrauten Mitarbeiter/s. Der/Die mit der Projektleitung
betraute/n Mitarbeiter muss/müssen eine Berufserfahrung von mindestens
3 Jahren aufweisen. (siehe Bewerberbogen Nr. 3).

Gem. § 46 (3) Nr. 1 VgV:

Ausführung von vergleichbaren Planungsleistungen für Bildungsbauten
in den letzten 10 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Von der
Vergleichbarkeit der Planungsleistungen kann nur ab einer Fläche von 1
000 m^2 BGF, Herstellungskosten (KG 300, 400) von mindestens 2 Mio. EUR
und einem durchschnittlichen Schwierigkeitsgrad der
Planungsanforderungen ausgegangen werden. Der Bewerber muss mindestens
2 vergleichbare Planungsreferenzen für Bildungsbauten erbracht haben.

(siehe Bewerberbogen Nr. 4.1, Anlagen 1),

Ausführung von vergleichbaren Planungsleistungen für Bildungsbauten
die mittels Fördermittel finanziert wurden in den letzten 10
abgeschlossenen Geschäftsjahren. Von der Vergleichbarkeit der
Planungsleistungen kann nur ab einer Fläche von 1 000 m^2 BGF,
Herstellungskosten (KG 300, 400) von mindestens 2 Mio. EUR und einem
durchschnittlichen Schwierigkeitsgrad der Planungsanforderungen
ausgegangen werden. Der Bewerber muss mindestens 2 vergleichbare
Planungsreferenzen für Bildungsbauten die mittels Fördermittel
finanziert wurden erbracht haben (siehe Bewerbungsbogen Nr. 4.1,
Anlagen 2).

Gem. § 46 (3) Nr. 8 VgV:

durchschnittliche jährliche Mitarbeiterzahl des Bewerbers in den
letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Der Bewerber muss
jahresdurchschnittlich über mindestens 2 Führungskräfte
(Geschäftsführer, Projektleiter) verfügen (siehe Bewerberbogen Nr.
5.1),

durchschnittliche jährliche Mitarbeiterzahl des Bewerbers in den
letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Der Bewerber muss
jahresdurchschnittlich über mindestens 4 Mitarbeiter. (ohne
Geschäftsführer, ohne Projektleiter) verfügen (siehe Bewerbungsbogen
Nr. 5.2).

Gem. § 46 (3) Nr. 9 VgV:

Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung, über die der Bewerber
für die Ausführung des Auftrags verfügt. Der Bewerber verfügt über eine
aktuelle CAD - AVA- und Terminplanungssoftware (siehe Bewerberbogen Nr.
6).

Gem. § 46 (3) Nr. 10 VgV:

Angabe der Teile des Auftrags, die unter Umständen an
Unterauftragnehmer vom Bewerber vergeben werden sollen. Der Bewerber
ist nur dann geeignet, wenn die von ihm benannten Unterauftragnehmer
ebenfalls den Mindeststandart für die von ihnen jeweils übernommenen
Leistungen/Leistungsanteilen genügen. Auf gesondertes Verlangen der
Vergabestelle, weist der Bewerber die Erfüllung dieser Mindeststandards
der Vergabestelle bis zu einem von ihr benannten Zeitpunkt nach, wenn
diese Eignungsnachweise für die Unterauftragnehmer nicht bereits mit
dem Teilnahmeantrag des Bewerbers vorgelegt werden, siehe Formular 2.1
EU.

Gem. § 46 (3) Nr. 10 VgV:

Angabe der Teile des Auftrags, die unter Umständen an
Unterauftragnehmer vom Bewerber vergeben werden sollen. Der Bewerber
ist nur dann geeignet, wenn die von ihm benannten Unterauftragnehmer
ebenfalls den Mindeststandart für die von ihnen jeweils übernommenen
Leistungen/Leistungsanteilen genügen. Auf gesondertes Verlangen der
Vergabestelle, weist der Bewerber die Erfüllung dieser Mindeststandards
der Vergabestelle bis zu einem von ihr benannten Zeitpunkt nach, wenn
diese Eignungsbachweise für die Unterauftragnehmer nicht bereits mit
dem Teilnahmeantrag des Bewerbers vorgelegt werden, siehe Formular 2.1
EU.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Gem. § 46 (3) Nr. 10 VgV:

Angabe der Teile des Auftrags, die unter Umständen an
Unterauftragnehmer vom Bewerber vergeben werden sollen. Der Bewerber
ist nur dann geeignet, wenn die von ihm benannten Unterauftragnehmer
ebenfalls den Mindeststandart für die von ihnen jeweils übernommenen
Leistungen/Leistungsanteilen genügen. Auf gesondertes Verlangen der
Vergabestelle, weist der Bewerber die Erfüllung dieser Mindeststandards
der Vergabestelle bis zu einem von ihr benannten Zeitpunkt nach, wenn
diese Eignungsbachweise für die Unterauftragnehmer nicht bereits mit
dem Teilnahmeantrag des Bewerbers vorgelegt werden, siehe Formular 2.1
EU.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Soweit Planungs- und Objektüberwachungsleistungen auszuführen sind, ist
die Erbringung dieser Leistungen Architekten und Ingenieuren
vorbehalten. Diese sind Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres
Heimatstattes als Architekt beziehungsweise Ingenieur tätig und zum
Führen dieser Berufsbezeichnung berechtigt sind, ist der Nachweis nach
Richtlinie 2005/36/EG zu führen. Juristische Personen erfüllen diese
Vorraussetzungen, sofern deren satzungsmäßer Gesellschaftszweck auf
Planungs- beziehungsweise Ingenieurdienstleistung gerichtet ist und sie
einem der Verantwortlichen Angehörigen im vorstehenden Sinn benennen.
Dieses ist in geeigneter Form zum Beispiel durch Vorlage eines Auszug
der Satzung nachzuweisen. (Der Nachweis ist nur nach ausdrücklicher
Aufforderung des Auftraggebers vorzulegen).

Der Bewerber muss die Bauvorlageberechtignung nach § 65 Abs. 2 BbgBO
nachweisen.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Der Bewerber wird im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung
mit einer Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von mindestens 3,0
Mio. EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe
von mindestens 1,5 Mio. EUR abschließen. Die Gesamtleistung der
Versicherung für ALLE Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss
jeweils mindestens das Dreifache dieser Deckungssumme betragen. Die
Versicherung muss bei einem Versicherungsunternehmen, das in einem
EU-Mitgliedsstaat oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den
Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen ist, abgeschlossen werden und
für die Dauer der Vertragslaufzeit des zu vergebenen Vertrages
nachweislich bestehen.

der Auftrag wird nur an Bieter/Bewerbergemeinschaften vergeben, die
sich gem. § 6 Abs. 2 Brandenburgisches Vergabegesetz zur Zahlung eines
Mindestentgeltes verpflichten.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 08/08/2019
Ortszeit: 14:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/12/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Zunächst findet ein Teilnahmewettbewerb statt. Sämtliche Unterlagen,
die mit der Teilnahmefrist nach Ziffer IV.2.) einzureichen sind, sind
in dieser Bekanntmachung aufgeführt. Teilnahmeantragsformulare stehen
unter der in Ziff. I.3.) benannten Internetadresse zur Verfügung.

Die Teilnahmeanträge sind ausschließlich in deutscher Sprache
elektronisch über den Vergabemarktplatz Brandenburg einzureichen. Per
E-Mail, Post oder Boten übersendte Teilnahmeanträge können nicht
berücksichtigt werden;

3) Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise
zum Teilnahmeantrag in entsprechender Anwendung des § 56 Abs.2 und 3
VgV nachzufordern. Es besteht kein Anspruch der Bewerber auf
Nachforderung und kein Anspruch auf Rücksendung der Unterlagen;

4) Die ausgewählten Bieter werden im Rahmen des Verhandlungsverfahrens
u. a. aufgefordert, ihr Unernehmen und ihr Angebot zu präsentieren. Die
Präsentation wird Zuschlagskriterium sein. Der Aufwand für die
Erstellung des Teilnahmeantrags, des Angebots und die Präsentation wird
nicht durch den Auftraggeber erstattet;

5) Für die Ausführung der Generalplanungs- und Überwachungsleistungen
einschließlich Optionen (ohne LP 9) ist derzeit eine
Leistungserbringungszeit bis 2023 geplant. Die Leistungsphase 9 der
Objektbetreuung und Dokumentation käme im Optionsfalle mit mindestens 4
Jahren nach Abnahme der Bauleistung noch hinzu;

6) Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich
über den Vergabemarktplatz Brandenburg zu stellen. Die Beantwortung der
Fragen werden auf der unter Ziff. I.3) bezeichneten Internetplattform
veröffentlicht.

Bekanntmachungs-ID: CXP9Y6XDSYY
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft
und Energie
Heinrich-Mann-Allee 107
Potsdam
14473
Deutschland
Telefon: +49 3318661719
Fax: +49 3318661652
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Das deutsche Vergaberecht regelt die Frist für die Einleitung von
Rechtsbehelfen in § 160 Abs.3 GWB. Dort heißt es:

Der Antrag ist zulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftrags,
einer Rüge nich abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht
bei einem Antrag auf Fristverlängerung der Unwirksamkeit des Vertrags
nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 § 134 Abs. 1 satz 2 bleibt unberührt."
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
05/07/2019

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References

1. mailto:vergabestelle@stadt-rathenow.de?subject=TED
2. https://www.rathenow.de/startseite/
3. https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9Y6XDSYY/documents
4. https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9Y6XDSYY

 
 
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