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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Bremen - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019070809355111589 / 316605-2019
Veröffentlicht :
08.07.2019
Angebotsabgabe bis :
05.08.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DE-Bremen: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2019/S 129/2019 316605

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Freie Hansestadt Bremen Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und
Verbraucherschutz vertreten durch Immobilien Bremen AöR
Theodor-Heuss-Allee 14
Bremen
28215
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Rudolf Jeck
E-Mail: [1]Rudolf.Jeck@immobilien.bremen.de
NUTS-Code: DE501

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.immobilien.bremen.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9VY11Q/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
D&K drost consult GmbH
Hamburg
Deutschland
Kontaktstelle(n): Bereich Vergabe
E-Mail: [4]vergabe@drost-consult.de
NUTS-Code: DE600

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]www.drost-consult.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[6]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9VY11Q
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Immobilienverwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Leistungen der Laborplanung für den Neubau Zentrum für Tiefseeforschung
in Bremen
Referenznummer der Bekanntmachung: 3543.37 KD
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Das Zentrum für Tiefseeforschung (ZfT) soll in einem einzigartigen
wissenschaftlichen Umfeld an der Universität Bremen und insbesondere in
enger räumlicher Nachbarschaft zum MARUM durch die gezielte Verzahnung
von Expertisen und die Entwicklung von neuen Technologien
wissenschaftliche Durchbrüche erzielen.

Deutschland hat sich über das neue Forschungsprogramm MARE:N
Küsten-, Meeres und Polarforschung für Nachhaltigkeit" der
Bundesregierung auf ein langfristiges Engagement in der Meeresforschung
festgelegt, das zu einem erheblichen Teil die Erforschung der Tiefsee
umfasst. Gleichzeitig betont das Programm die besondere Rolle von
Universitäten für die Forschung, Technologieentwicklung und Ausbildung
in der Meeresforschung.

Die im ZfT gebündelten Kompetenzen und Infrastrukturen sollen es
ermöglichen, zentrale Fragen aus MARE:N zu bearbeiten, wie dies an
keinem anderen universitären Standort in Deutschland möglich wäre.

Weiter siehe II. 2.4)
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 150 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE501
Hauptort der Ausführung:

Bremen
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gleichzeitig wird durch die besondere Betonung der Förderung von
Nachwuchsgruppen zur Entwicklung einer neuen Generation von
interdisziplinär ausgebildeten Führungspersönlichkeiten in der
Tiefseeforschung beigetragen.

Das ZfT soll zudem eine neue Generation an global vernetzten
Hochschulabsolvent/innen in der Tiefseeforschung ausbilden, die neben
einer fundierten naturwissenschaftlichen Basis auch tiefe Einblicke in
die Technologien zur Erforschung der Tiefsee bekommen. Eine solche
Ausbildung wäre im erforderlichen Umfang gegenwärtig an keinem anderen
Standort in Deutschland realisierbar.

Mit dem ZfT soll das bestehende, umfassende und international
ausgerichtete Profil in den Meereswissenschaften im Land Bremen auf ein
neues Niveau gehoben werden.

Es soll in der Nachbarschaft des MARUM Zentrum für Marine
Umweltwissenschaften angesiedelt werden und mit dem MARUM eng
kooperieren. Seit 2012 ist das MARUM die erste und einzige Research
Faculty" der Universität Bremen und gleichzeitig Knotenpunkt des
universitären Wissenschaftsschwerpunktes Meeres-, Polar- und
Klimaforschung" (einer von 6 Wissenschaftsschwerpunkten). Das MARUM
betreibt ferner eines der weltweit drei Bohrkernlager des IODP sowie
zusammen mit dem Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar-
und Meeresforschung in Bremerhaven ein Weltdatenzentrum für marine
Umweltwissenschaften (PANGAEA). Dieser größte universitäre Schwerpunkt
wird seitens des Landes Bremen durch den langfristig angelegten
Landes-Wissenschaftsschwerpunkt Meereswissenschaften" unterstützt.

Der Neubau wird mit ca. 4 013 m^2 NUF geplant und die Baukosten (KG 300
+ 400) sind mit 18,00 Mio. EUR netto veranschlagt.

Die Fertigstellung des Gebäudes ist für IV. Quartal 2022 vorgesehen.

Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus:

Leistungsphasen 1 bis 2 Technische Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI ALG 7
(Laborplanung).

Optional zur Beauftragung:

Leistungsphasen 3 bis 9 Technische Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI ALG 7
(Laborplanung) als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf.
in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen),

Besondere Leistungen in mehreren Leistungsphasen Technische
Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI ALG 7 (Laborplanung) als optionale
Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber
festzulegenden Stufen).

Vertreter/innen des Nutzers und aus dem behördlichen Kontext werden
ggf. beratend an der Bewerberauswahl und den Vergabeverhandlungen
teilnehmen.

Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses
VgV-Verfahrens durch D&K drost consult GmbH aus Hamburg unterstützen
und beratend begleiten.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Fachlicher Wert / Gewichtung: 25
Qualitätskriterium - Name: Qualität / Gewichtung: 30
Qualitätskriterium - Name: Kommunikation und Verfügbarkeit /
Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Ausführungszeitraum / Gewichtung: 10
Preis - Gewichtung: 15
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 150 000.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 60
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben
und die formellen Mindestkriterien/-anforderungen erfüllen, sind für
die Wertung der Auswahlkriterien zugelassen. Der Auftraggeber wählt
anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie
anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen
zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen
erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden
und, die die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er
zur Verhandlung auffordert.

Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der Technischen
Ausrüstung eingereichten 2 besten Referenzprojekte, bei denen innerhalb
der vergangenen 9 Jahre (Stichtag 1.1.2010) die Leistungsphase 8
abgeschlossen wurde, jeweils in den Kriterien vergleichbare Größe (0-2
Punkte), vergleichbare Bauaufgabe (0-4 Punkte), vergleichbares
Leistungsbild (0-2 Punkte) und jeweils die Vorlage eines
Referenzschreibens oder Referenzbestätigung vom Auftraggeber, welche/s
nach dem Abschluss der beauftragten Leistung ausgestellt wurde (0-1
Punkt). Insgesamt können mit den 2 besten Referenzen zusammen maximal
18 Punkte erreicht werden. Näheres hierzu siehe Abschnitt 3 des
Auswahlbogens.

Um die eingereichten Referenzprojekte anhand der vorgegebenen Kriterien
prüfen und bewerten zu können ist es wichtig, die dafür notwendigen
Parameter der Referenzprojekte zu benennen. In die Bewertung werden nur
Referenzprojekte aufgenommen, die anhand der vorgegebenen Parameter
dokumentiert sind, dies beinhaltet die im Bewerbungsbogen vollständig
ausgefüllten Formulare und das Vorliegen des/der
Referenzschreiben/Referenzbestätigungen.

Entsprechende Referenzen sind unter der Angabe der Projektbeschreibung,
Angabe der erbrachten Leistungen gem. HOAI, Angabe des
Leistungszeitraums von Beginn bis Abschluss Leistungsphase 8, Angabe
der Baukosten (KG 470 gem. DIN 276), Angabe der BGF nach DIN 277, der
Nennung der maßgeblich beteiligten Projektleiter/in und ggf. beteiligte
Unterauftragnehmer/ARGE-Partner, der Nennung des Bauherren mit
Ansprechpartner und Telefonnummer und Referenzschreiben oder
Referenzbestätigung des Bauherren einzureichen. Die 2 vergleichbaren
Referenzprojekte sind auf maximal je einem Blatt DIN A3 (einseitig
bedruckt) detailliert vorzustellen.

Der bei der Auswahl verwendete Auswahlbogen mit den formalen Kriterien,
Mindestanforderungen und Auswahlkriterien wird zusammen mit dem
Bewerbungsbogen zur Verfügung gestellt. Erfüllen mehrere Bewerber
gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer
objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu
hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl gemäß §
75 (6) VgV unter den verbliebenen Bewerbern zu losen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Leistungsphasen 3 bis 9 Technische Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI ALG 7
(Laborplanung) als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf.
in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen),

Besondere Leistungen in mehreren Leistungsphasen Technische
Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI ALG 7 (Laborplanung) als optionale
Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber
festzulegenden Stufen).
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der
Bietergemeinschaft haftet und dem Auftraggeber ein Ansprechpartner
benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Angaben der Bewerber gemäß §§ 122 GWB bzw. § 75 VgV. Mit dem
Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen und Erklärungen abzugeben:

ausgefüllter Bewerberbogen,

Anlage 1A: Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen (Vordruck),

Anlage 1B: Eigenerklärung zur wirtschaftlichen
Verknüpfung/Zusammenarbeit (Vordruck),

Anlage 1C: Erklärung Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz
(Vordruck)

Anlage 1D: Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines
Mindestlohnes (Vordruck),

Anlage 1E: Vollmacht des Vertreters im Falle einer
Bietergemeinschaft, falls erforderlich (Vordruck),

Anlage 1F: Angaben zu Auftragsanteilen in der Bietergemeinschaft,
falls erforderlich (Vordruck),

Anlage 1G: Eigenerklärung über eine gesonderte Versicherung für
Bietergemeinschaften, falls erforderlich (Vordruck),

Anlage 1H: Eigenerklärungen der Unterauftragnehmer, falls
erforderlich (Vordruck),

Anlage 2A: Eigenerklärung über eine bestehende
Berufshaftpflichtversicherung mit den unter III.1.2 genannten
Deckungssummen, bei Bietergemeinschaften siehe Ziffer III.1.2,

Anlage 3A1: Nachweis der beruflichen Befähigung und Erlaubnis der
Berufsausübung des für die Ausführung der Leistung Verantwortlichen
(Kopie),

Anlage 3A2: Berufliche Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung,

Anlage 3B: Darstellung von 2 vergleichbaren Referenzprojekten für
Leistungen der Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI ALG 7
(Laborplanung) (siehe II.2.9, III.1.3) mit Referenzschreiben.

Die aufgezählten Nachweise müssen aktuell (bis auf Kammerurkunden,
Diplom-Urkunden und Referenzschreiben) nicht älter als 12 Monate und
noch gültig sein. Mehrfachbeteiligungen in personell identischer Form
werden nicht zugelassen. Bewerbungen per E-Mail sind nicht zulässig.
Die Bewerbungsfrist ist zwingend einzuhalten. Die geforderten
Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder
vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung
nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben.
Bei Bewerbungen mit Unterauftragnehmern sind die geforderten Unterlagen
für den Bewerber sowie für alle Unterauftragnehmer vorzulegen.

Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten
Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden
anerkannt, wenn die nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in
dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in
anderen als der deutschen Sprache sind in Übersetzung vorzulegen.

Für die geforderten Angaben sind die Vordrucke sowie der
Bewerbungsbogen auszufüllen. Diese Unterlagen werden digital
bereitgestellt (siehe 1.3).

Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und
unterschriebenem Bewerbungsbogen sowie den beigefügten Vordrucken und
den darin geforderten Angaben und Anlagen einzureichen. Die
Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben zu fordern.
Nachforderungen in der Bewerbungs- und Angebotsphase, die nicht
firstgerecht eingehen, führen zum Ausschluss am weiteren Verfahren.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

A) Erklärung zu einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung. Im
Falle von Bietergemeinschaften ist mit den Bewerbungsunterlagen eine
Erklärung einzureichen, im Auftragsfalle mit allen Mitgliedern der
Bietergemeinschaft eine zusätzliche Versicherung gemeinsam
abzuschließen. Eine Eigenerklärung ist als Nachweis zulässig. Die
Eigenerklärung ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft
einzureichen.

B) Erklärung über den Teilumsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich
Technische Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI ALG 7 (Laborplanung) in den
letzten 3 Geschäftsjahren

Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten
wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw.
inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert
erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied
der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.

Um auch Berufsanfängern die Möglichkeit der Teilnahme am
Verhandlungsverfahren zu eröffnen, sieht § 45 Abs. 5 VgV aus
berechtigten Gründen (z. B. erst vor Kurzem erfolgte
Unternehmensgründung) vor, dass die Leistungsfähigkeit durch andere,
als geeignet erachtete Belege nachgewiesen werden kann (z. B. über die
Höhe des Haftungskapitals, Bürgschaftserklärungen Dritter o. ä.).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu A) Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung
(mind. 1,0 Mio. EUR für Personenschäden, mind. 1,0 Mio. EUR für
sonstige Schäden).

Es ist in der Eigenerklärung zu bestätigen, dass die Maximierung der
Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt,
d.h., dass für den Fall, dass bei dem Bewerber mehrere
Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z. B. aus Verträgen mit
anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung
der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden
Versicherungssummen liegt.

Erklärung zur Bereitschaft der Erhöhung der Deckungssummen im
Auftragsfall:

Es ist eine Eigenerklärung zur Erhöhung der Deckungssummen der
Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall einzureichen. Die
Deckungssummen sollen wie folgt angehoben werden: Für Personenschäden
auf 5,0 Mio. EUR (pro Schadensfall, 2-Fach maximiert) und für sonstige
Schäden auf 2,0 Mio. EUR (pro Schadensfall, 2-Fach maximiert).

B) Der durchschnittliche Jahresteilumsatz für den Leistungsbereich
Technische Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI, ALG 7 (Laborplanung anteilig KG
470) muss mindestens 200 000 EUR (netto) erreichen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

A) Nachweis der beruflichen Befähigung der für die Erbringung der
Leistungen verantwortlichen Personen;

B) Nachweis der beruflichen Qualifikation der vorgesehenen
Projektleitung;

C) Nachweis über die Beschäftigtenzahl durch Angabe der im
Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter mit der entsprechenden
fachlichen Qualifikation für den Leistungsbereich Technische Ausrüstung
ALG 7 (Laborplanung) gem. §§ 53 HOAI der letzten 3 Geschäftsjahre.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu A) Ingenieur/in gem. § 75 (2) VgV für die Leistung gem. §§ 53 HOAI
(mind. FH Studienzeugnis).

Zu B) Abgeschlossenes Studium der Fachrichtung Technische Ausrüstung
(mind. FH, Studienzeugnis) gem. §§ 53 HOAI.

Zu C) Für den Leistungsbereich Technische Ausrüstung ALG 7
(Laborplanung) gem. §§ 53 HOAI sind mindestens 2 festangestellte
Ingenieure bzw. Absolventen oder Techniker für den Leistungsbereich
gem. §§ 53 HOAI (mind. FH) inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. im
Durchschnitt der letzten 3 Jahre nachzuweisen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Geforderte Berufsqualifikation gem. § 75 (2) VgV.

Als Berufsqualifikation wird der Beruf Ingenieur für die Leistungen
gem. §§ 53 HOAI gefordert. Juristische Personen sind zugelassen, wenn
sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige
gemäß vorangegangenem Satz benennen.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Die Durchführung der Leistungen soll gem. § 73 (3) VgV unabhängig von
Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen.

Der Auftragnehmer sowie sämtliche mit der Ausführung befassten
Beschäftigten desselben werden nach Maßgabe des Gesetzes über die
förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen (Verpflichtungsgesetz)
vom 2.3.1974, geändert durch das Gesetz vom 15.08.1974, durch die
zuständige Stelle des Auftraggebers gesondert verpflichtet.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 05/08/2019
Ortszeit: 14:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die Verfahrensunterlagen (Bewerbung, Angebot, Finales Angebot) werden
ausschließlich über die vorgenannte Vergabeplattform bereitgestellt.
Bewerber/Bieter sind grundsätzlich verpflichtet, regelmäßig die
Projektseite der Vergabeplattform auf Nachrichten, aktualisierte
Dokumente und Einladungen zur Registrierung in neue Projekträume zu
überprüfen.

Fragen und Antworten werden in den Teilnahme-/Vergabeunterlagen des
Vergabeplattform bereitgestellt. Ein Versand der Fragen und Antworten"
per E-Mail, Fax oder Post erfolgt nicht.

Weitere vorläufige Termine des dem Teilnahmewettbewerb anschließenden
Verhandlungsverfahrens:

Versendung der Angebotsaufforderung voraussichtlich in der 35. KW 2019;
Einreichung der Honorarangebote in der 42. KW 2019,
Verhandlungsgespräche in der 43. KW 2019.

Der zu schließende Vertrag unterliegt dem Bremer
Informationsfreiheitsgesetz (BremIFG). Bei Vorliegen der gesetzlichen
Voraussetzungen wird er nach Maßgabe der Vorschriften des BremIFG im
elektronischen Informationsregister der Freien Hansestadt Bremen
veröffentlicht. Unabhängig von einer möglichen Veröffentlichung kann
der Vertrag Gegenstand von Auskunftsanträgen nach dem BremIFG sein.

Bekanntmachungs-ID: CXP4Y9VY11Q
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen beim Senator für Umwelt, Bau
und Verkehr
Contrescarpe 72
Bremen
28195
Deutschland
E-Mail: [7]vergabekammer@bau.bremen.de

Internet-Adresse: [8]www.bauumwelt.bremen.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein
Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160
Abs. 3 Nr. 1 - 4 GWB unzulässig, soweit

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat;

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
04/07/2019

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References

1. mailto:Rudolf.Jeck@immobilien.bremen.de?subject=TED
2. http://www.immobilien.bremen.de/
3. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9VY11Q/documents
4. mailto:vergabe@drost-consult.de?subject=TED
5. http://www.drost-consult.de/
6. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9VY11Q
7. mailto:vergabekammer@bau.bremen.de?subject=TED
8. http://www.bauumwelt.bremen.de/

 
 
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