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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Losheim - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019070809353811581 / 316593-2019
Veröffentlicht :
08.07.2019
Angebotsabgabe bis :
05.08.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
DE-Losheim: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2019/S 129/2019 316593

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Gemeinde Losheim am See
Merziger Str. 3
Losheim
66679
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Ralf Schumacher
E-Mail: [1]RSchumacher@losheim.de
NUTS-Code: DEC02

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.losheim-stausee.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.subreport.de/E17263521
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://www.subreport.de/E17263521
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Planungsleistungen für die Sanierung und Erweiterung Kindertagesstätte
Villa Regenbogen in Losheim
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Architektenleistungen für die Sanierung und Erweiterung der
Kindertagesstätte Villa Regenbogen in Losheim, Leistungsphasen 5 bis
einschließlich 8 des Leistungsbildes Objektplanung Gebäude gemäß § 34
HOAI i. V. m. Anlage 10.1 zur HOAI sowie des Leistungsbildes
Freianlagen gemäß § 39 HOAI i. V. m. Anlage 11 zur HOAI.

Besondere Leistung: Erstellung eines Flucht- und Rettungswegeplans.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEC02
Hauptort der Ausführung:

Losheim am See

66679
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Gemeinde Losheim-am-See plant als Gebäude- und Einrichtungsträger
den Umbau und Erweiterung der 7-gruppigen Kindertagesstätte Villa
Regenbogen in der Straße Weiherberg.

Die Einrichtung wird derzeit im 1973/73 errichteten eingeschossigen
Gebäude mit 5 Ü3-Gruppen und einer Krippengruppe betrieben. Die siebte
Gruppe (gemischte Gruppe) ist, vollkommen räumlich getrennt, im
angrenzenden Erdgeschoss, der ehemaligen Schule untergebracht.

Der gesamten Einrichtung stehen rund 900 m^2 Nutzfläche zu Verfügung.
Demnach besteht ein Fehlbedarf nach dem aktuellen Raumprogramm von
formal annähernd 500 m^2.

Mit der geplanten Maßnahme soll in 2 Bauabschnitten dem Flächen- und
Raumdefizit sowie in Hinsicht auf die Beseitigung von baulichen
Missständen Rechnung getragen werden.

Dazu werden in einem ersten Bauabschnitt durch einen
Erweiterungs-Neubau die fehlenden Flächen bedarfsgerecht ausgeglichen.
Im anschliessenden zweiten Bauabschnitt werden mit dem Umbau-Altbau
Umstrukturierungen und räumliche Neuordnungen vollzogen und die
Anforderungen aus Raumakustik, Hygiene und Nutzung bedarfsgerecht
umgesetzt.

Hierzu werden die Flächen des Bestandes Teilen neu angeordnet und auf
die Nutzeranforderungen und auf pädagogische Anforderungen hin
umstrukturiert.

Die Nutzfläche im ehemaligen Schulgebäude wird nach Abschluss der
Maßnahme nicht mehr durch die Einrichtung weiter genutzt.

Die Hauptpunkte der qualitativen Verbesserungen umfassen unter anderem

die Errichtung eines neuen Küchenbereiches mit angrenzenden
Essbereichen mit bis zum 100 Plätzen (bei aktuell 138 Ü3-Kindern) im
Erweitungs-Neubau,

die räumlichen Zusammenführung der Gemischten Gruppe und der
Krippengruppe und die Schaffung eines eigenen Küchen- und Essbereiches
in direkter Nähe für die Krippenkinder. Der Krippenbereich kann nach
Abschluss der Maßnahme auch einen eigenen abgrenzbaren Bereich bilden,

fehlende Ruhe- und Förderräume werden ergänzt,

die fehlenden Räume, Flächen und Einrichtungen für Personal, Leitung
und Elternbesprechung sowie Elternwartebereich werden räumlich
zusammengefasst und ausgebildet,

Sanitärbereiche für Besucher und Personal werden errichtet,
einschliesslich einer barrierefreien WC-Anlage,

dem Bedarf für Abstellflächen wird durch Schaffung zusätzlicher Räume
Rechnung getragen und Räume für Hauswirtschaft und Technik werden nach
den tatsächlichen Bedürfnissen ergänzt und bereitgestellt,

Garderobenbereiche und eine Matschschleuse mit Platz für
Regenkleidung und -stiefel sowie Sitzbänken werden bedarfsgerecht
umgebaut, vergrößert und geschaffen,

Defizite im Brandschutz werden beseitigt durch Einbau von
Rauchschutztüren.

Die Errichtung von Notausgangstüren (erster Rettungsweg) und die
Errichtung einer Brandmeldeanlage werden umgesetzt.

die unzureichende Raumakustik wird durch den Einbau von
schallabsorbierenden Unterdecken vollständig neu überarbeitet,

Abgewirtschaftete Bodenbeläge werden saniert und im Zuge der
gesamtgestalterischen Überarbeitung neu hergestellt,

die Aussenfenster- und Türelemente werden ersetzt und energetisch
saniert, neue außen angeordnete Verschattungsanlagen ersetzen die
Innenvorhänge, wodurch eine gleichmäßigere Innentemperatur über den
Jahresbetrieb sichergestellt wird,

verbaute Schadstoffe werden im Zuge der Sanierungsarbeiten ausgebaut
und entsorgt,

Die technische Gebäudeausrüstung wird in den geplanten Umbaubereichen
im Altbau saniert durch Einbau neuer LED-Beleuchtung, neue Heizkörper
und mit den erforderlichen Anlagen zur Sicherung der Luftqualität.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Qualität / Gewichtung: 60 %
Kostenkriterium - Name: Honorarangebot / Gewichtung: 40 %
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 30
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1.1) Nachweis der Vertretungsmacht des Unterzeichners:

Bei juristischen Personen (bspw. im Falle einer Kapitalgesellschaft)
durch Vorlage eines Handelsregisterauszugs oder vergleichbaren
Registers des Herkunftslandes,

Bei Personengesellschaften (bspw. GbR, Partnergesellschaften,
Kommanditgesellschaften) durch Vorlage einer entsprechend
unterzeichneten Eigenerklärung oder einer Vollmacht.

1.2) Im Falle einer Arbeits-/Bietergemeinschaft: Die Gemeinschaft hat
in einer Erklärung zum Angebot sämtliche Mitglieder der Gemeinschaft zu
benennen und eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für
das Vergabeverfahren, den Abschluss und die Durchführung des Vertrages
zu bezeichnen. Die Erklärung muss angeben, dass alle Mitglieder der
Gemeinschaft im Falle der Auftragserteilung als Gesamtschuldner haften.
Diese muss von allen Mitgliedern der Gemeinschaft unterzeichnet sein.

1.3) Erklärung des Bieters, dass die Umsetzung der freiberuflichen
Leistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt, § 73
Abs. 3 VgV.

1.4) Eine Eigenerklärung zum Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach
§§ 123, 124 GWB.

1.5) Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung
Architekt gemäß § 75 Abs. 1 VgV oder nach der EU-Richtlinie
2005/36/EG vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen
(Abl. EU Nr. L 255 S. 22, 2007 Nr. L271 S. 18), zuletzt geändert durch
die EU-Richtlinie 2013/55/EU vom 28.12.2013.

1.6) Juristische Personen, Partnerschaftsgesellschaften,
Kommanditgesellschaften und Gesellschaften bürgerlichen Rechts sind
gemäß § 75 Abs. 3 VgV zugelassen, wenn sie für die Durchführung der zu
übertragenden Leistungen verantwortliche Berufsangehörige benennen und
deren Qualifikation gemäß Ziffer 1.5. nachweisen.

1.7) Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen
als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt. Die Auftraggeberin behält
sich vor, die Vorlage der in Ziffer 1.1. bis 1.6. genannten Angaben,
Erklärungen und Nachweise zu einem späteren Zeitpunkt auch für
Nachunternehmen zu verlangen, soweit diese nicht bereits mit dem
Angebot vorzulegen sind. Sie behält sich weiterhin vor, die
Verpflichtungserklärung der Nachunternehmen zu verlangen.

1.8) Im Falle einer Bietergemeinschaft hat jedes einzelne Mitglied die
unter den Ziffern 1.1. bis 1.7. geforderten Nachweise vorzulegen.

1.9) Wird von § 47 Abs. 1 VgV Gebrauch gemacht, ist Folgendes zu
beachten und vorzulegen: Sofern Bieter im Hinblick auf die
erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie technische
berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in
Anspruch nehmen, muss der Bieter nachweisen, dass ihm die für den
Auftrag erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Die Unternehmen,
deren Kapazitäten der Bieter für die Erfüllung bestimmter
Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, müssen die entsprechenden
Eignungskriterien erfüllen. Zudem dürfen keine Ausschlussgründe nach §§
123 und 124 GWB vorliegen. Hinsichtlich der Art und Weise der
Nachweiserbringung, hat der Bieter die freie Wahl. Der Nachweis kann
beispielsweise als Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens
erbracht werden.

§ 47 Abs. 1 VgV Eignungsleihe

Ein Bewerber oder Bieter kann für einen bestimmten öffentlichen Auftrag
im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie
die technische und berufliche Leistungsfähigkeit Kapazitäten anderer
Unternehmen in Anspruch nehmen, wenn er nachweist, dass ihm die für den
Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden,
indem er beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung
dieser Unternehmen vorlegt. 1.10. Alle Erklärungen/Nachweise sind in
deutscher Sprache vorzulegen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Vorlage der Bestätigung oder des Bestehens einer Berufs- oder
Haftpflichtversicherung für Personenschäden in Höhe von mindestens 2
000 000,00 EUR sowie für Sach- und Vermögensschäden in Höhe von
mindestens 1 000 000,00 EUR.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

3.1) Referenzprojekte:

Mindestens ein mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbares
Referenzprojekt mit abgeschlossenen Leistungen nach dem 1. Januar 2011
im Bereich der Objektplanung für Gebäude gemäß § 34 HOAI mit mindestens
3 Leistungsphasen aus den Leistungsphasen 5 bis 9.

Hierzu sind vom Bieter die nachfolgenden projektbezogenen Angaben zu
machen:

Auftraggeber mit Adresse, Ansprechpartner und Telefonnummer,

Bezeichnung des Projekts,

Angabe der Bauwerkskosten brutto (Kostengruppen 300 und 400);

Angabe der Brutto-Grundfläche in m^2,

Auflistung der erbrachten Leistungen nach Leistungsphasen und
Leistungszeiträumen.

3.2) Beschäftigtenzahl:

Vorlage einer Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche
Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte
aus den letzten 3 Jahren ersichtlich ist.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt gemäß § 75
Abs. 1 VgV oder nach der EU-Richtlinie 2005/36/EG vom 7.9.2005 über die
Anerkennung von Berufsqualifikationen (Abl.EU Nr. L 255S.22,2007 Nr.
L271 S. 18), zuletzt geändert durch die EU-Richtlinie 2013/55/EU vom
28.12.2013.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 05/08/2019
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 11/10/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 05/08/2019
Ortszeit: 11:30

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

VI.3.1) Die Vergabeunterlagen erhalten Sie ausschließlich als Download
unter dem in Ziffer I.3) genannten Link. Es erfolgt kein Versand der
Vergabeunterlagen per Post;

VI.3.2) Für die Angebotsabgabe sind die in den Vergabeunterlagen
enthaltenen Angebotsschreiben, Angebotsbogen und das Formblatt für
Honorarangebot zu verwenden;

VI.3.3) Rückfragen von Bietern werden nur über die Plattform subreport
ELVIS (Link in Ziffer I.3)) entgegengenommen und von der Vergabestelle
über die vorgenannte Plattform beantwortet. Mündliche Auskünfte werden
nicht erteilt;

VI.3.4) Es wird darum gebeten, Rückfragen bis spätestens 29.7.2019 bei
der Vergabestelle einzureichen;

VI.3.5) Bieterinformationen zum Vergabeverfahren (z. B. die
Beantwortung von Rückfragen) werden fortlaufend unter dem in Ziffer
I.3) genannten Link geführt. Bieter haben sich unaufgefordert darüber
informiert zu halten;

VI.3.6) Die Kosten für Angebot und die Bearbeitung werden nicht
erstattet;

VI.3.7) Die Angebote sind ausschließlich elektronisch in Textform gemäß
§ 53 VgV zu übermitteln. Angebote von Bietern, die nicht in
elektronischer Form eingereicht werden, werden nicht berücksichtigt (§
57 Abs. 1 Nr. 1 VgV);

VI.3.8) Die in Ziffer II.2.7) genannte Vertragslaufzeit stellt eine
voraussichtliche Frist dar.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammern des Saarlandes
Franz-Josef-Röder-Straße 17
Saarbrücken
66119
Deutschland
Telefon: +49 6815014994
E-Mail: [5]vergabekammern@wirtschaft.saarland.de
Fax: +49 6815013506

Internet-Adresse: [6]https://www.saarland.de/3339.htm
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein;

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am
öffentlichen Auftrag hat oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrages nach § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB
bleibt unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammern des Saarlandes
Franz-Josef-Röder-Straße 17
Saarbrücken
66119
Deutschland
Telefon: +49 6815014994
E-Mail: [7]vergabekammern@wirtschaft.saarland.de
Fax: +49 6815013506

Internet-Adresse: [8]https://www.saarland.de/3339.htm
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
04/07/2019

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2. http://www.losheim-stausee.de/
3. https://www.subreport.de/E17263521
4. https://www.subreport.de/E17263521
5. mailto:vergabekammern@wirtschaft.saarland.de?subject=TED
6. https://www.saarland.de/3339.htm
7. mailto:vergabekammern@wirtschaft.saarland.de?subject=TED
8. https://www.saarland.de/3339.htm

 
 
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