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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Pfaffenhofen a. d. Ilm - Elektrizität
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019070809163010858 / 315834-2019
Veröffentlicht :
08.07.2019
Angebotsabgabe bis :
07.08.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Lieferauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
09310000 - Elektrizität
DE-Pfaffenhofen a. d. Ilm: Elektrizität

2019/S 129/2019 315834

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Stadt Pfaffenhofen a.d. Ilm
Hauptplatz 18
Pfaffenhofen a. d. Ilm
85276
Deutschland
E-Mail: [1]Vergabe-Muenchen@bbh-online.de
NUTS-Code: DE21J

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.pfaffenhofen.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMJYWWE/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMJYWWE
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Stromausschreibung Stadt Pfaffenhofen a.d. Ilm
Referenznummer der Bekanntmachung: 02195-19
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
09310000
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Lieferung von Strom aus erneuerbaren Energien - mit optionalem Einbezug
von regional erzeugtem Strom - zur Versorgung der kommunalen
Liegenschaften der Stadt Pfaffenhofen a. d. Ilm in den Lieferjahren
2020 und 2021; geschätzte Gesamtmenge, die in diesem Zeitraum an die
anfordernde Stelle zu liefern ist: ca. 5 800 000 kWh.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
09310000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE21J
Hauptort der Ausführung:

Stadt Pfaffenhofen a. d. Ilm

Hauptplatz 18

85276 Pfaffenhofen a. d. Ilm.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gegenstand der Ausschreibung ist die Lieferung von elektrischer Energie
aus erneuerbaren Energien - mit optionalem Einbezug von regional
erzeugtem Strom - an den in der Marktlokationsliste benannten
Marktlokationen inklusive Netznutzung während der Lieferjahre 2020 und
2021, wobei die durch die Netznutzung anfallenden Kosten hierfür an die
Stadt Pfaffenhofen durchgereicht werden können. Die elektrische Energie
muss nachweislich zu 100 % aus erneuerbaren Energien sowie zu
mindestens 50 % aus Anlagen gemäß der Anlagendefinition in der
Leistungsbeschreibung stammen. Zwischen dem Netz, an das die
Stromerzeugungsanlagen angeschlossen sind, und dem Netz, an dem die
jeweilige Marktlokation des Kunden angeschlossen ist, muss eine
netztechnische Verbindung bestehen. Der Auftragnehmer soll den Strom,
den er dem Kunden liefert, nachweislich über eine lückenlose
bilanzielle Abwicklung zwischen den Stromerzeugungsanlagen und der
Marktlokation zur Verfügung stellen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Zeitpunkt der Inbetriebnahme der zur
Direktstromlieferung eingesetzten Anlagen / Gewichtung: 10
Qualitätskriterium - Name: Leistungen des Auftragnehmers zur Senkung
von Energieverbräuchen durch Mitarbeitersensibilisierung und zur
nachhaltigen Erzielung von Energieeinsparungen der Auftraggeberin /
Gewichtung: 10
Qualitätskriterium - Name: der vom Bieter angebotene Anteil
Regionalstrom als Teil der Gesamtliefermenge / Gewichtung: 10
Kostenkriterium - Name: Gesamtpreis für die Direktlieferung von Strom /
Gewichtung: 70
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/01/2020
Ende: 31/12/2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Der Teilnehmer erklärt im Zusammenhang mit der Teilnahme am Verfahren
Folgendes:

1) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen:

a) dass Personen, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist,
nicht wegen einer der in § 123 Abs. 1 GWB genannten Straftraten
rechtskräftig verurteilt worden sind und dass gegen das Unternehmen
keine Geldbuße nach § 30 des OWiG wegen einer der in § 123 Abs. 1 GWB
genannten Straftaten rechtskräftig festgesetzt worden ist.

b) dass das Unternehmen seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern
und Abgaben sowie der Beiträge zur Sozialversicherung oder einer
vergleichbaren Einrichtung bei ausländischen Bietern ordnungsgemäß
nachkommt.

c) dass das Unternehmen bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nicht
nachweislich gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche
Verpflichtungen verstoßen hat.

d) dass das Unternehmen zahlungsfähig ist, über das Vermögen des
Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder kein vergleichbares
gesetzlich geregeltes Verfahren beantragt oder eröffnet oder der Antrag
mangels Masse abgelehnt worden ist, sowie, dass sich das Unternehmen
nicht im Verfahren der Liquidation befindet oder seine Tätigkeit
eingestellt hat.

e) dass das Unternehmen im Rahmen der beruflichen Tätigkeit nicht
nachweislich eine schwere Verfehlung begangen hat, durch die die
Integrität des Unternehmens infrage gestellt wird.

f) dass das Unternehmen keine Vereinbarungen mit anderen Unternehmen
getroffen hat, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung
des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken.

g) dass kein Interessenkonflikt bei der Durchführung des
Vergabeverfahrens besteht, der die Unparteilichkeit und Unabhängigkeit
einer für den öffentlichen Auftraggeber tätigen Person bei der
Durchführung des Vergabeverfahrens beeinträchtigen könnte.

h) dass keine Wettbewerbsverzerrung daraus resultiert, dass das
Unternehmen bereits in die Vorbereitung des Vergabeverfahrens
einbezogen war.

i) dass das Unternehmen bei der Ausführung eines früheren öffentlichen
Auftrages oder Konzessionsvertrages keine wesentlichen Anforderungen
erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt hat und dies nicht zu
einer vorzeitigen Beendigung, zu Schadensersatz oder zu einer
vergleichbaren Rechtsfolge geführt hat.

j) dass das Unternehmen in Bezug auf Ausschlussgründe oder
Eignungskriterien keine schwerwiegende Täuschung begangen oder
Auskünfte zurückgehalten hat oder nicht in der Lage ist, die
erforderlichen Nachweise zu übermitteln.

k) dass das Unternehmen nicht versucht hat oder versuchen wird, die
Entscheidung des öffentlichen Auftraggebers in unzulässiger Weise zu
beeinflussen, vertrauliche Informationen zu erhalten, durch die es
unzulässige Vorteile beim Vergabeverfahren erlangen könnte oder
irreführende Informationen übermittelt hat oder versuchen wird, solche
Informationen zu übermitteln, die die Vergabeentscheidung des
öffentlichen Auftraggebers beeinflussen könnte.

l) dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss des Bieters oder
Mitgliedes einer Bietergemeinschaft gemäß den §§ 19 Abs. 1 und Abs. 3
i. V. m. § 21 des MiLoG nicht vorliegen.

m) dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss des Bieter oder
Mitgliedes einer Bietergemeinschaft gemäß dem § 21 des SchwarzArbG
nicht vorliegen.

n) dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss des Bieters oder
Mitgliedes einer Bietergemeinschaft gemäß dem § 21 Abs. 1 und Abs. 3 i.
V. m. § 23 Abs. 2 und Abs. 3 des AEntG nicht vorliegen.

2) Eigenerklärung über das Vorliegen von Genehmigungen, Eintragungen,
Versicherungen:

a) dass eine gewerberechtlich ordnungsgemäße Anmeldung besteht bzw.
entsprechende gewerberechtliche Erlaubnisse erteilt wurden und die
gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen
Leistung erfüllt werden.

b) dass eine entsprechende Registereintragung erfolgt ist, sofern dies
gesetzlich vorgeschrieben ist.

c) dass eine Betriebshaftpflichtversicherung inkl. Produkthaftpflicht
besteht.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Unternehmensdarstellung - Gesellschaftsstruktur, Beschreibung des
Unternehmens;

2) Eigenerklärung zu den Umsätzen in den letzten drei abgeschlossenen
Geschäftsjahren.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Referenzen aus den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren über die
Erfüllung mindestens vergleichbarer Aufträge wie dem vorliegenden
ausgeschriebenen Auftrag unter Angabe von Ansprechpartnern bei den
Auftraggebern.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

1) Für die Belieferung von Abnahmestellen mit registrierender
Leistungsmessung (RLM) sind mindestens 2 Referenzen einzureichen. Eine
Referenz ist mit dem ausgeschriebenen Auftrag vergleichbar, wenn
mindestens fünf Abnahmestellen mit RLM mit Strom beliefert wurden.
Dabei muss mindestens eine Referenz gegenüber einem kommunalen
Auftraggeber erbracht worden sein.

2) Für die Belieferung von Abnahmestellen mit Standardlastprofil (SLP)
sind mindestens 2 Referenzen einzureichen. Eine Referenz ist mit dem
ausgeschriebenen Auftrag vergleichbar, wenn jeweils mindestens 100
Abnahmestellen mit SLP mit Strom beliefert wurden. Dabei muss
mindestens eine Referenz gegenüber einem kommunalen Auftraggeber
erbracht worden sein.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 07/08/2019
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 27/09/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 07/08/2019
Ortszeit: 11:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bekanntmachungs-ID: CXP4YMJYWWE
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierung von Oberbayern-Vergabekammer Südbayern
München
80534
Deutschland
Telefon: +49 892176-2411
Fax: +49 892176-2847
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß § 160 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein
Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist unter anderem
unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen
Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber der
Auftraggebergemeinschaft nicht innerhalb von 10 Kalendertagen gerügt
hat (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund dieser Bekanntmachung erkennbar sind, muss ein Bewerber bis
spätestens zum Ablauf der in dieser Bekanntmachung benannten Frist zur
Abgabe des Teilnahmeantrags rügen, § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB.

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen, § 160 Abs.
3 Nr. 3 GWB.

Auch ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB der Nachprüfungsantrag
unzulässig, wenn mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung der
Auftraggebergemeinschaft, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,
vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
04/07/2019

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References

1. mailto:Vergabe-Muenchen@bbh-online.de?subject=TED
2. http://www.pfaffenhofen.de/
3. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMJYWWE/documents
4. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMJYWWE

 
 
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