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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Hamburg - Bauarbeiten für Schulgebäude
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019070809050310363 / 315356-2019
Veröffentlicht :
08.07.2019
Angebotsabgabe bis :
06.08.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Bauauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
45214200 - Bauarbeiten für Schulgebäude
DE-Hamburg: Bauarbeiten für Schulgebäude

2019/S 129/2019 315356

Auftragsbekanntmachung

Bauauftrag
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
SBH | Schulbau Hamburg
An der Stadthausbrücke 1
Hamburg
20355
Deutschland
Kontaktstelle(n): Einkauf/Vergabe
E-Mail: [1]vergabestellesbh@sbh.hamburg.de
Fax: +49 40427310143
NUTS-Code: DE600

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.schulbau.hamburg/ausschreibungen/
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://fbhh-evergabe.web.hamburg.de/evergabe.Bieter/DownloadTenderF
iles.ashx?subProjectId=vw%252fBlEC5Lwo%253d
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]http://www.bieterportal.hamburg.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Rahmenvereinbarung Hamburger Klassenhäuser
Referenznummer der Bekanntmachung: SBH VOB VV 066-19 PP
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45214200
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

SBH | Schulbau Hamburg hat als Landesbetrieb der Freien und Hansestadt
Hamburg (nachstehend SBH genannt) die Aufgabe, die Schulimmobilien
unter Berücksichtigung der schulischen Belange nach wirtschaftlichen
Grundsätzen zu planen, zu bauen, zu unterhalten und zu bewirtschaften
und die mehr als 400 Schulen an die Behörde für Schule und
Berufsbildung (BSB) zu vermieten.

Die GMH | Gebäudemanagement Hamburg GmbH (nachstehend GMH genannt) ist
ein städtisches Unternehmen, welches u.a. für über 50 allgemeinbildende
Schulen im Süden Hamburgs (Wilhelmsburg & Harburg) sowie für Gebäude
des Uni- und Kommunalbaus die Dienstleistungen des Baus, des Betriebes
und der Bewirtschaftung wahrnimmt.

Aufgrund stark steigender Schülerzahlen ist der Abschluss einer
Rahmenvereinbarung (RV) gem. § 4a EU VOB/A über den Bau von 16 bis max.
36 Klassenhäusern (ca. 900 m^2 NRF/zweigeschossig) an den Hamburger
Schulstandorten durch SBH beabsichtigt. Aus der RV sind SBH und GMH
abrufberechtigt.

Weiter siehe II.2.4.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 45 602 564.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE600
Hauptort der Ausführung:

Hamburg
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Von den Bietern/Bietergemeinschaften sollen Gebäude entwickelt werden,
die in systemischer Bauweise kostengünstig in kurzer Zeit und in hoher
architektonischer und funktionaler Qualität unter Berücksichtigung der
Anforderungen des jeweiligen Standorts errichtet werden können. Ziel
ist es, eine Rahmenvereinbarung mit 3 Bietern/Bietergemeinschaften
(Mehrfachrahmenvereinbarung) über Planungs- & Bauleistungen
(schlüsselfertig) für die Errichtung von Klassenhäusern zu definierten
Preisen für mehrere Grundrissvarianten, versch. Fassaden od. einzelne,
wenige individuelle Ausbauoptionen abzuschließen. Die
Rahmenvereinbarung löst für sich noch keinen Bauauftrag aus, sondern
bildet die Grundlage für einzelvertragliche Beauftragungen, die im
Rahmen eines Miniwettbewerbs mit konkreten ortsspezifischen
Anpassungen unter den Rahmenvertragspartnern vergeben werden. Der
Vertrag aus Einzelabruf/Miniwettbewerb kommt mit dem jeweils Abrufenden
zustande.

Es ist beabsichtigt, bereits mit der Aufforderung zur Abgabe finaler
Angebote den ersten Miniwettbewerb über 8 Klassenhäuser (2 Pakete a 4
Klassenhäuser) durchzuführen, so dass bis zu 2 der künftigen
Rahmenvertragspartner bereits zugleich die ersten jeweils 4
Klassenhäuser als Paket beauftragt bekommen. Angebote im Miniwettbewerb
werden nur gewertet, wenn der Bieter auch hinsichtlich der
Rahmenvereinbarung eines der wirtschaftlichsten und daher für den
Zuschlag vorgesehenen Angebote abgegeben hat. Diese ersten 8
Klassenhäuser sollen im Herbst 2020 fertiggestellt werden. Die
Rahmenvereinbarungspartner verpflichten sich zur Erbringung sämtl.
erforderlicher Planungsleistungen auf Basis der bereitgestellten
Funktionalen Leistungsbeschreibung (FLB) der AG und der seitens der AG
eingeholten Baugenehmigung sowie sämtlicher erforderlicher
Bauleistungen zur fix & fertigen (schlüsselfertig) und termingerechten
Errichtung von (ggf. parallel herzustellenden) Klassenhäusern an
verschiedenen, vornehmlich Grundschulstandorten in Hamburg.

Es ist das erklärte Ziel des AG einen standardisierten, aber gleichwohl
im Hinblick auf die fest vorausgedachten Ausbauvarianten auf die
Raumbedürfnisse & pädagogischen Anforderungen der jeweiligen Schule
abgestimmten Neubau zu einem verbindlichen Fertigstellungstermin zur
Verfügung zu stellen. Das Klassenhaus soll dabei der in der FLB
beschriebenen hohen baulichen Qualität sowie sämtl. gesetzl.
notwendigen und genannten Normen, wie z. B. EnEV, sowie techn.
Vorschriften entsprechen. Erwartet wird ein Gebäude, das in allen
Teilen den Anforderungen eines konventionell erstellten Bauwerks
entspricht, jedoch in stark verkürzter Bauzeit erstellt wird. Weiterhin
wird ein Gebäude erwartet, das im Innenraum an die sich immer wieder
verändernden pädagogischen Konzepte der Zukunft flexibel angepasst
werden kann und es erlaubt, dass Innenwände innerhalb der Kompartments
leicht entfernt oder verändert werden können.

Als Mindestanforderung muss hierfür ein Raum- und Tragwerksystem
geplant bzw. gewählt werden, dass die Zusammenschaltbarkeit der Räume
sowie eine flexible Rekonfiguration bei Bedarf ermöglicht (z. B.
Zusammenschalten von Gruppenräumen, Gruppenräumen und Lernfeldern). Die
räumliche Flexibilität ist im Rahmen der zeichnerischen, skizzenhaften
Darstellung des gewählten Systems im Rahmen der Angebotserstellung vom
AN nachzuweisen.

Die funktionale Leistungsbeschreibung sieht das Herstellen, Liefern und
die schlüsselfertige Errichtung eines Schulgebäudes mit einer Fläche
von insgesamt max. ca. 900 m^2 Netto-Raumfläche (NRF) in systematischer
Bauweise, inklusive Gründung, vor. Die Abrufberechtigten sehen die
Errichtung eines 2-geschossigen Neubaus mit folgenden Räumen und
Nutzungen vor:

8 Klassenräume, Aufteilung in 2 Kompartments 1 Kompartment pro
Geschoss,

Gruppenräume,

Differenzierungs- und multifunktionale Räume,

WC-Räume für Kinder, inkl. behindertengerechtes WC,

1 WC-Raum Lehrer (standortabhängig),

Technikräume, Putzmittelräume,

Treppenraum mit Plattformaufzug.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Termin- und Kapazitätskonzept / Gewichtung:
25
Qualitätskriterium - Name: Konzept zum nachhaltigen Umweltmanagement
des Herstellungsprozesses, der eingesetzten Geräte und sonstigen
Emissionen bzw. der Baustellenlogistik / Gewichtung: 12,5
Qualitätskriterium - Name: Konzept zum nachhaltigen Umweltmanagement
der Baustoffe und Bauteile / Gewichtung: 12,5
Kostenkriterium - Name: Angebotspreis für die Rahmenvereinbarung /
Gewichtung: 50
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 45 602 564.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 48
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl (Auswahleignung) erfolgt unter den die Grundeignung
erfüllenden Bewerbern/Bewerbergemeinschaften, die gemäß
Teilnahmebedingungen geeignet sind, ausschließlich anhand folgender
Auswahlkriterien (bis zu 15 Punkte):

Nachweis einer über die Mindestanforderungen hinausgehenden
Leistungsfähigkeit durch Vorlage von mind. einer Referenz (es sollen
hierzu max. 3 Referenzen eingereicht werden). Die Bewertung der
Qualität der Referenz(en) erfolgt nach dem Grad der Vergleichbarkeit
(A), den Anforderungen an die Baustellenlogistik und Bauabwicklung (B)
und inwieweit diese eine parallele Umsetzung zu einem laufenden Betrieb
beinhaltet (C):

Zu A) Bezüglich des Grades der Vergleichbarkeit werden die
eingereichten Referenzen danach bewertet, inwieweit diese mit dem
vorliegenden Beschaffungsbedarf (Neubau eines 2-geschossigen
Klassenhauses für einen Schulstandort) vergleichbar sind. Für die
Punkteverteilung ist maßgeblich, ob der Grad der Vergleichbarkeit der
vorgelegten Referenzen zur konkreten Leistung aus Sicht des
Auftraggebers hoch ist (5 Punkte), mittel ist (3 Punkte) oder gering
ist (1 Punkt).

Zu B) Bezüglich des Unterkriteriums Anforderungen an die
Baustellenlogistik und Bauabwicklung werden die eingereichten
Referenzen danach bewertet, inwieweit dabei besondere Anforderungen an
die Baustellenlogistik und die Bauabwicklung (z. B. aufgrund beengter
Platzverhältnisse bei einer innerstädtischen Baumaßnahme, etc.)
gestellt wurden. Die Bewerber haben entsprechende Angaben im Vordruck
Referenzen im Bewerberbogen zu machen. Die Referenzen werden wie folgt
bepunktet: Die Anforderungen an die Baustellenlogistik und
Bauabwicklung (z. B. aufgrund beengter Platzverhältnisse einer
innerstädtischen Baumaßnahme) waren aus Sicht des Auftraggebers
besonders hoch (5 Punkte), durchschnittlich (3 Punkte) oder gering (1
Punkt).

Zu C) Bezüglich des Kriteriums Realisierung im laufenden Betrieb
werden die eingereichten Referenzen danach bewertet, inwieweit der
Bewerber/die Bewerbergemeinschaft bei der Realisierung dieses
Bauvorhabens auf angrenzende Nutzungen (z. B. laufender Schulbetrieb)
oder Ähnliches Rücksicht zu nehmen hatte. Die Referenzen werden wie
folgt bepunktet: Die Anforderungen an die Rücksichtnahme und
Koordination mit parallelen Nutzungen waren aus Sicht des Auftraggebers
besonders hoch, z. B. parallel zum laufenden Schulbetrieb (5 Punkte),
durchschnittlich, z. B. sonstige Nutzungen (3 Punkte) oder gering (1
Punkt).

Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die
Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde
gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, unter
den Teilnehmern mit identisch niedriger Punktzahl durch ein
unabhängiges Gremium zu losen, bis die maximale Bieteranzahl von 5
Bietern erreicht ist (analog § 75 (6) VgV).
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz:

Maßnahmen an einigen Standorten, an denen auch das Hamburger
Klassenhaus zur Ausführung kommt, sind über RISE gefördert.
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der
Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und dem Auftraggeber ein
Ansprechpartner benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis
ausgestattet wird.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen und Erklärungen
abzugeben:

ausgefüllter Bewerberbogen, herunterzuladen unter dem in Ziffer I.3)
aufgeführten Link,

Anlage 1A: Nachweis über die Eintragung im Berufs- bzw.
Handelsregister nach Maßgabe der jeweiligen Rechtsvorschrift (in
Kopie),

Anlage 1B: Eigenerklärung zur Eignung (Vordruck),

Anlage 1C: Bereitschaft zur Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz
(Vordruck),

Anlage 1D: Eigenerklärung Fortbildung VOB/A,B und C,

Anlage 1E: Erklärung zur Fortbildung zur Inklusion an staatlichen
Schulen oder zum Barrierefreien Bauen gem. DIN 18040

Anlage 1F: (soweit notwendig) Formblatt Bietergemeinschaft,

Anlage 1G: Eigenerklärung Infoveranstaltung
Handwerkskammer/Nachunternehmer,

Anlage 1H: Bescheinigung Berufsgenossenschaft,

Anlage 1I: Unbedenklichkeitsbescheinigung der Sozialkasse
(ersatzweise Sozialversicherungsträger),

Anlage 2A: Bescheinigung über eine abgeschlossene
Berufshaftpflichtversicherung mit den unter III.1.2 genannten
Deckungssummen (in Kopie)

Anlage 3A1-3: jeweils eine Projektbeschreibung je Referenz (siehe
II.2.9)

Die aufgezählten Nachweise müssen aktuell (nicht älter als 12 Monate)
und noch gültig sein. Mehrfachbeteiligungen in personenidentischer Form
und/oder durch denselben Wirtschaftsteilnehmer sind unzulässig.
Bewerbungen per E-Mail und/oder Fax sind nicht zulässig. Die
Bewerbungsfrist ist zwingend einzuhalten. Die geforderten Unterlagen
sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei
jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es
übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben. Bei Bewerbungen mit
Unterauftragnehmern sind die geforderten Unterlagen für den Bewerber
sowie für alle Unterauftragnehmer vorzulegen, wenn diese zum Nachweis
der Eignung erforderlich sind.

Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten
Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden
anerkannt, wenn die nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in
dem das Unternehmen ansässig ist bzw. diese ausgestellt wurden,
erstellt wurden. Bestätigungen in anderen als der deutschen Sprache
sind in Übersetzung vorzulegen.

Das Format der Unterlagen darf DIN A3 nicht überschreiten.

Es werden ausschließlich elektronische Teilnahmeanträge anerkannt. Die
Unterzeichnung der Bewerbung kann wahlweise durch Textform, durch
Signatur oder qualifizierte Signatur erfolgen. Es genügt die bloße
Angabe des Namens der handelnden, vertretungsberechtigten Person. Es
sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem Bewerbungsbogen sowie
der beigefügten Vordrucke und den darin geforderten Angaben und Anlagen
einzureichen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die folgenden Angaben und Erklärungen sind mit Einreichung des
Teilnahmeantrags vorzulegen:

Erklärung über den Umsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft,
jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.

Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) über
eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung (mind. 1,5 Mio. EUR für
Personenschäden und mind. 1 Mio. EUR für sonstige Schäden).

Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften müssen von jedem
Mitglied einzeln und jeweils in voller Deckungshöhe nachgewiesen
werden.

Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der
Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt,
d. h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei dem
Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z. B. aus
Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die
Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen
der obenstehenden Versicherungssummen liegt.

Soweit der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft gemäß § 6d EU VOB/A auf
Kapazitäten Dritter (andere Unternehmen) zurückgreift (Eignungsleihe),
sind die vorstehenden Angaben und Erklärungen auch von diesen
vorzulegen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Grundeignung: Durchschnittlicher Jahresumsatz der letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahre mit Planungs- und Bauleistungen
mindestens 5,0 Mio. EUR brutto.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die folgenden Angaben und Erklärungen sind mit Einreichung des
Teilnahmeantrags vorzulegen:

a) Auflistung von in den letzten bis zu 5 abgeschlossenen
Kalenderjahren (Fertigstellung nach dem 1.1.2014) erbrachten
vergleichbaren Leistungen hinsichtlich Planung und Realisierung
(vorzugsweise Schulbau bzw. sonstiger Bildungsbau, siehe Ziffer II.2.9)
mit Angabe zur Art der Baumaßnahme, der BGF und besonderen
Anforderungen (z. B. innerstädtische Baumaßnahme oder Ausführung im
laufenden Betrieb) gemäß dem Vordruck im Bewerberbogen. Die Referenzen
können durch Referenzschreiben des Auftraggebers oder, sofern diese bei
privaten Auftraggebern nicht zu erlangen sind, durch Eigenerklärungen
nachgewiesen werden.

b) die Angabe der fest angestellten Mitarbeiter mit Abschluss
Architekt/Ingenieur (mindestens FH) oder vergleichbarem Abschluss
einschließlich Geschäftsführer (Inhaber), sonstiger technischer
Mitarbeiter sowie derjenigen, über die der Unternehmer für die
Errichtung des Bauwerks verfügt (sonstige Arbeiter). Die Angaben sind
im Bewerberbogen zu machen.

Soweit der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft entsprechend § 6d EU VOB/A
auf Kapazitäten Dritter (andere Unternehmen oder
Architektur-/Planungsbüros) zurückgreift (Eignungsleihe), sind die
vorstehenden Angaben und Erklärungen auch von diesen vorzulegen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Erforderlich ist der Nachweis mindestens einer Referenz über die
Erbringung einer schlüsselfertigen Planungs- und Bauleistung (Hochbau)
mit mindestens 900 m^2 NRF (Fertigstellung nicht vor dem 1.1.2014). Der
Bewerber kann diesen Nachweis der Grundeignung mit einer der Referenzen
führen, die er für die Auswahleignung (siehe Ziffer II.2.9) mit den
Referenzvordrucken im Bewerberbogen angegeben hat. Dem Bewerber steht
es jedoch frei, unabhängig davon auch eine sonstige Referenz zum
Nachweis dieser Grundeignung einzureichen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Planung und Errichtung von acht Klassenhäusern in 2 Paketen a 4
Klassenhäuser mit Abschluss des Rahmenvertrages durch bis zu 2
Rahmenvertragspartner. Diese/r wird/werden im Rahmen eines sog.
Miniwettbewerbs bereits parallel zum Verhandlungsverfahren für den
Rahmenvertrag ermittelt, so dass die ersten Einzelabrufe bereits mit
Abschluss des Rahmenvertrages erfolgen. Hinsichtlich der
Zuschlagskriterien für diese Pakete siehe Teilnehmerinfo.

Der Bieter hat im Rahmen des Miniwettbewerbs für den Einzelabruf den
Namen, die berufliche Qualifikation (mind. Techniker), nachzuweisen
durch Kopie des beruflichen Abschlusses), die Berufserfahrung und
persönliche Referenzen des Bauleiters anzugeben.

Der Bauleiter muss die erforderliche Sachkunde und Erfahrung haben, um
die ihm obliegenden Aufgaben durchführen zu können.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit mehreren Wirtschaftsteilnehmern
Geplante Höchstanzahl an Beteiligten an der Rahmenvereinbarung: 3
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 06/08/2019
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: ja
Voraussichtlicher Zeitpunkt weiterer Bekanntmachungen:

Voraussichtliche Neuausschreibung 2023
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die Bekanntmachung sowie die Vergabeunterlagen und die Fragen und
Antworten finden Sie auf der Zentralen Veröffentlichungsplattform
unter: [5]http://www.hamburg.de/bauleistungen/.

Hinter dem Wort LINK Bieterportal sind im Bieterportal die
Vergabeunterlagen für die hier ausgeschriebene Leistung zum Download
kostenfrei hinterlegt.

Dort gelangen Sie auch in die elektronische Vergabe. Nach Anmeldung im
Bieterportal können Sie Ihr Angebot rein elektronisch abgeben. Die
Abgabe von Angeboten ist ausschließlich in elektronischer Form über den
Bieterassistenten zugelassen.

Der mit dieser Bekanntmachung in Ziffer I.3 publizierte, direkte Link
zu den Vergabeunterlagen ist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser
Bekanntmachung korrekt. Sofern sich Änderungen ergeben, wird er
hingegen nicht aktualisiert. Die dann aktuellen Vergabeunterlagen sind
somit im Änderungsfall nicht mehr über den Link aus dieser Ziffer I.3.
erreichbar.

Es erfolgt kein Versand der Vergabeunterlagen per Post oder E-Mail. Die
Bekanntmachung sowie die Fragen & Antworten während des Verfahrens
finden Sie zudem auf der Homepage des Landesbetriebes SBH | Schulbau
Hamburg unter: [6]http://www.schulbau.hamburg/ausschreibungen/

Sofern Sie sich nicht im Bieterportal anmelden, erhalten Sie die
Fragen & Antworten im laufenden Verfahren nicht direkt per E-Mail und
können Ihr Angebot nicht unterstützt durch den Bieterassistenten
elektronisch einreichen.

Ein Versand der Fragen & Antworten per E-Mail erfolgt nur dann
automatisch aus der elektronischen Vergabe, sofern Sie als Bieter im
Bieterportal registriert sind und als solcher angemeldet auf die
Ausschreibung zugegriffen haben.

Elektronische Teilnahmeanträge werden bei Unterzeichnung in Textform,
durch Signatur oder qualifizierte Signatur als unterzeichnet anerkannt.
Für alle weiteren, ggf. erforderlichen Unterzeichnungen (z. B. bei
Bietergemeinschaften) werden gescannte Unterschriften als gültig
anerkannt.

Der zu schließende Vertrag unterliegt dem Hamburgischen
Transparenzgesetz (HmbTG). Er wird nach Maßgabe der Vorschriften des
HmbTG im Informationsregister veröffentlicht. Unabhängig von einer
Veröffentlichung kann der Vertrag Gegenstand von Auskunftsanträgen nach
dem HmbTG sein.

Das Eröffnungsprotokoll steht allen am Verfahren beteiligten Bietern
nach Öffnung der Angebote nicht über den Bieterassistenten zum eigenen
Download zur Verfügung, da es sich um ein Verhandlungsverfahren gem. §
4a EU VOB/A handelt.

Die Aufforderung zur Angebotsabgabe sowie zur finalen Angebotsabgabe
gem. § 3 b EU Abs. 3 VOB/A erfolgt ausschließlich über den
Bieterassistenten der eVergabe.

Der öffentliche Auftraggeber wird mit jedem Bieter über sein
Erstangebot verhandeln, bevor zur Abgabe finaler Angebote aufgefordert
wird.

Weitere vorläufige Termine des dem Teilnahmewettbewerb anschließenden
Verhandlungsverfahrens:

Versendung der Angebotsaufforderung in der 35. KW 2019, Einreichung der
Erstangebote in der 41. KW 2019, Verhandlungsgespräche in der 44/45. KW
2019.

Regelungslücken bzw. Widersprüchen in nachfolgender Reihenfolge:

1) Auswahlbogen;

2) Bekanntmachung;

3) Bewerberbogen;

4) Angebotsaufforderung

5) Teilnehmerinformation.

Die zur Verfügung gestellten Teilnehmerinformationen sind zwingend zu
beachten und bindend.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Neuenfelder Straße 19
Hamburg
21109
Deutschland
Telefon: +49 40428402441
E-Mail: [7]vergabekammer@bsw.hamburg.de
Fax: +49 40427310499
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein
Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160
Abs. 3 Nr. 1-4 GWB unzulässig, soweit

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat;

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens

Bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
SBH | Schulbau Hamburg - Rechtsabteilung U 1
An der Stadthausbrücke 1
Hamburg
20355
Deutschland
E-Mail: [8]vergabestellesbh@sbh.hamburg.de
Fax: +49 40427310143
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
04/07/2019

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1. mailto:vergabestellesbh@sbh.hamburg.de?subject=TED
2. http://www.schulbau.hamburg/ausschreibungen/
3. https://fbhh-evergabe.web.hamburg.de/evergabe.Bieter/DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=vw%252fBlEC5Lwo%253d
4. http://www.bieterportal.hamburg.de/
5. http://www.hamburg.de/bauleistungen/
6. http://www.schulbau.hamburg/ausschreibungen/
7. mailto:vergabekammer@bsw.hamburg.de?subject=TED
8. mailto:vergabestellesbh@sbh.hamburg.de?subject=TED

 
 
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