Öffentliche Ausschreibungen icc hofmann - Ingenieurbüro für technische Informatik
Am Stockborn 16, 60439 Frankfurt/M, FRG
Tel.: +49 6082-910101 Fax.: +49 6082-910200
E-Mail: info@icc-hofmann.net
Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Stuttgart - Öffentlicher Schienentransport/öffentliche Schienenbeförderung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019061209535162527 / 272568-2019
Veröffentlicht :
12.06.2019
Angebotsabgabe bis :
10.07.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Niedrigster Preis
Produkt-Codes :
60210000 - Öffentlicher Schienentransport/öffentliche Schienenbeförderung
34620000 - Schienenfahrzeuge
DE-Stuttgart: Öffentlicher Schienentransport/öffentliche Schienenbeförderung

2019/S 111/2019 272568

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg
Dorotheenstraße 8
Stuttgart
70173
Deutschland
Telefon: +49 7112315731
E-Mail: [1]karsten.klapheck@vm.bwl.de
NUTS-Code: DE1

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://vm.baden-wuerttemberg.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.subreport-elvis.de/E88743546
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH
Wilhelmsplatz 11
Stuttgart
70182
Deutschland
Telefon: +49 71123991105
E-Mail: [4]norbert.kuhnle@nvbw.de
Fax: +49 7112399123
NUTS-Code: DE1

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]https://www.nvbw.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[6]https://www.subreport-elvis.de/E88743546
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: SPNV-Aufgabenträger

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Verkehrsdienstleistungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) Netz 18
Ermstal- und Ammertalbahn
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
60210000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Verkehrsleistungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) im Netz 18
sowie die Beschaffung der dafür erforderlichen Neufahrzeuge. Der
Leistungsumfang in E-Traktion beträgt in der Inbetriebnahmestufe 1
(IBN-Stufe 1) voraussichtlich rund 1,5 Mio. Zugkilometer pro Jahr. Die
Betriebsaufnahme ist im Dezember 2022 vorgesehen. Die Vertragslaufzeit
(Bruttovertrag) beträgt insgesamt voraussichtlich 12 Jahre.

Es sind ausschließlich Neufahrzeuge vorzusehen. Das Land
Baden-Württemberg bietet verschiedene Finanzierungsmodelle (Modell 1:
Klassisches Modell; Modell 2: Baden-Württemberg-Modell) an, bei allen
Modellen schließen die Auftraggeber mit den obsiegenden Bietern den
Verkehrsvertrag ab. Beim BW-Modell tritt die SFBW als weiterer
Auftraggeber auf.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
34620000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE1
Hauptort der Ausführung:

Siehe II.2.4.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Leistungsumfang beträgt für die IBN-Stufe 1 auf den Strecken
Herrenberg Entringen Pfäffingen Tübingen Hbf Reutlingen Hbf
Metzingen (Württ) Bad Urach voraussichtlich rund 1,5 Mio.
Zugkilometer pro Jahr. Diese IBN-Stufe 1 hat eine Mindestlaufzeit von 4
Jahren (Dezember 2022 bis Dezember 2026).

Für die IBN-Stufe 2 steht dem Land Baden-Württemberg ein Wahlrecht zu:

a) Sollten im Dezember 2026 die Bauarbeiten der Stadtbahn in den
Städten Reutlingen und/oder Tübingen erfolgreich abgeschlossen sein
oder zumindest entsprechende Zweisystemfahrzeuge verfügbar sein, mit
denen sich die Leistungen der IBN-Stufe 1 erbringen lassen, kann das
Land die Fahrzeuge der IBN-Stufe 1 sowie das dazugehörende Personal,
der Vertrieb etc. auf die Strecke Tübingen Albstadt-Ebingen
verlagern. Das EVU erbringt in diesem Fall ab Dezember 2026 die
Schienenpersonennahverkehrsleistungen auf der Strecke Tübingen
Albstadt-Ebingen. Der Leistungsumfang der auf die Strecke Tübingen
Albstadt-Ebingen verlagerten Verkehrsleistung beträgt voraussichtlich
rund 1,3 Mio. Zugkilometer pro Jahr. Bei der Wahl dieser Variante
scheidet der Zweckverband ZÖA aus dem Kreis der Auftraggeber für dieses
Netz aus.

b) Sollten hingegen die vorbezeichneten Baumaßnahmen im Dezember 2026
noch nicht erfolgreich abgeschlossen bzw. die vorbezeichneten Fahrzeuge
noch nicht verfügbar sein, verbleiben die Fahrzeuge, das Personal, der
Vertrieb etc. auf den Strecken der IBN-Stufe 1 und erbringen dort
weiter die bisherigen Verkehrsleistungen.

c) Sollten nach dem Dezember 2026 und vor Auslaufen des
Verkehrsvertrags die Stadtbahnstrecken in Reutlingen und/oder Tübingen
erfolgreich fertiggestellt werden oder die vorbezeichneten Fahrzeuge
verfügbar sein, kann das Land Baden-Württemberg als Aufgabenträger auch
nach dem Dezember 2026 eine Verschiebung der Fahrzeuge auf den
Streckenabschnitt Tübingen Albstadt-Ebingen anordnen.

Das Land Baden-Württemberg bietet verschiedene Finanzierungsmodelle an.
Bei allen Modellen schließen die Auftraggeber mit dem obsiegenden
Bieter den Verkehrsvertrag.

Modell 1: Nach dem klassischen Modell beschafft und betreibt der
Bieter die erforderlichen Fahrzeuge eigenständig.

Modell 2 (Baden-Württemberg-Modell): Der Bieter erwirbt die
erforderlichen Fahrzeuge von einem Hersteller und veräußert sie an die
Schienenfahrzeuge Baden-Württemberg AöR (SFBW) weiter. Die SFBW
verpachtet die Fahrzeuge an den Bieter zurück. Zur Finanzierung des
Fahrzeugkaufpreises schließt die SFBW mit einer Bank einen
Darlehensvertrag. Neben dem Land Baden-Württemberg tritt bei diesem
Modell die SFBW als Auftraggeberin auf. Die Vergabeunterlagen des
Verhandlungsverfahrens enthalten zur angebotenen optionalen
Fahrzeugunterstützung detaillierte Informationen.

Nähere Informationen werden für den Teilnahmewettbewerb in einer
Teilnahmebroschüre auf der unter I.3) genannten Website zur Verfügung
gestellt.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 144
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende
Unterlagen vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied):

Formlose, unterschriebene Eigenerklärung, aus der hervorgeht, dass:

keine Ausschlussgründe im Sinne des §§ 123, 124 GWB vorliegen bzw.
erfolgreiche Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des § 125 GWB
durchgeführt worden sind,

keine Verfehlung im Sinne von § 5 Korruptionsbekämpfungsgesetz
(KorruptionsbG) NRW vorliegt,

keine schweren oder wiederholten Verstöße gegen im Interesse der
Verkehrs- und Betriebssicherheiterlassene Vorschriften vorliegen,

keine schweren oder wiederholten Verstöße gegen Vorschriften des
Allgemeinen Eisenbahngesetzes (AEG) bzw. vergleichbare
eisenbahnrechtliche Vorschriften des Herkunftslandes des Herstellers
oder der auf diesen Gesetzen beruhenden Rechtsverordnungen vorliegen.

Die Bildung von Bewerbergemeinschaften ist bis zur Abgabe des
Teilnahmeantrages möglich. Die Abgabe von Angeboten durch
Bietergemeinschaften ist nur bei gesamtschuldnerischer Haftung mit
bevollmächtigtem Vertreter zulässig. Der Teilnahmeantrag einer
Bewerbergemeinschaft muss von allen an der Bewerbergemeinschaft
beteiligten Unternehmen rechtsverbindlich unterschrieben sein. Fehlt
die Unterschrift eines Mitgliedes, so liegt kein rechtsverbindlicher
Teilnahmeantrag der Bewerbergemeinschaft vor. Kommt jedoch einem
Mitglied aufgrund eines rechtsgültigen Gesellschaftsvertrages zum
Zeitpunkt der Öffnung der Teilnahmeanträge
Alleingeschäftsführerbefugnis zu, so genügt die Unterschrift dieses
Mitglieds. Die Alleingeschäftsführerbefugnis ist in diesem Fall
nachzuweisen.

Bei der Eignungsprüfung wird die Bewerbergemeinschaft als Ganzes
beurteilt. Bewerbergemeinschaften müssen eine(n) einzige(n)
Ansprechpartner(in) benennen.

Soweit mehrere Unternehmen im Rahmen der Vergabe miteinander
kooperieren (z. B. über eingemeinsames Tochterunternehmen oder im
Rahmen einer Bewerbergemeinschaft), ist darzulegen, dass die
Bewerbergemeinschaft als Ganzes sowie die Mitgliedschaft der einzelnen
Unternehmen in der Bewerbergemeinschaft zulässig ist, insbesondere
keine unzulässige wettbewerbsbeschränkende Abrede getroffen wurde.

Für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft ist zu begründen, inwiefern
sein Entschluss zur Beteiligung an der Bewerbergemeinschaft eine im
Rahmen zweckmäßigen und kaufmännisch vernünftigen Handelns liegende
Entscheidung ist, z.B. weil das jeweilige Mitglied zur Zeit der Bildung
der Bietergemeinschaft überhaupt nicht oder jedenfalls zu dieser Zeit
nicht über die erforderliche Kapazität zur Durchführung des hier
ausgeschriebenen Auftrags verfügt oder aus anderen Gründen erst die
Zusammenarbeit der Bewerbergemeinschaft das jeweilige Mitglied in die
Lage versetzt, ein erfolgversprechendes Angebot abzugeben.

Bei Bewerbern, die allein und gleichzeitig als Teil einer
Bewerbergemeinschaft am Teilnahmewettbewerb teilnehmen, wird von der
Rechtsprechung eine Vermutung dafür angenommen, dass ein Verstoß gegen
den Geheimwettbewerb und eine vergaberechtlich unzulässige
Wettbewerbsbeschränkung vorliegt. Dies gilt auch für den Fall, dass ein
Bewerber sich gleichzeitig an mehreren Bewerbergemeinschaften
beteiligt. Wenn der Bewerber an mehreren Teilnahmeanträgen beteiligt
ist, selbst oder in Bewerbergemeinschaft, dann muss er den Verstoß
gegen den Geheimwettbewerb und eine vergaberechtlich unzulässige
Wettbewerbsbeschränkung durch Vorlage geeigneter und nachvollziehbarer
Nachweise widerlegen. Als Nachweise genügen beispielsweise
Eigenerklärungen zu Chinese Walls. Die Auftraggeber werden anhand der
vom Bewerber selbst oder in Bewerbergemeinschaft vorgelegten Nachweise
prüfen, ob der Geheimwettbewerb tatsächlich nicht gestört ist.

Gelingt dem Bewerber selbst oder in Bewerbergemeinschaft die
Widerlegung der Vermutung durch Vorlage der Nachweise nicht, wird der
Bewerber vom Teilnahmewettbewerb ausgeschlossen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit dem Teilnahmeantrag sollen Bewerber möglichst folgende Erklärungen
und Nachweise vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied):

formlose, unterschriebene Eigenerklärung, dass er finanziell und
wirtschaftlich in der Lage ist, die geforderten Leistungen zu
erbringen,

Geschäftsbericht, aus dem auch die Eigentums- und
Gesellschaftsverhältnisse des jeweiligen Bieters hervorgehen.

Falls ein Bewerber keinen eigenen Geschäftsbericht erstellt, ist die
Vorlage des Jahresabschlusses (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und
ggf. des Lageberichts) sowie eine Erklärung über die aktuellen
Eigentums- und Gesellschaftsverhältnisse ausreichend.

Diese Unterlagen sind für die Jahre 2016 und 2017 vorzulegen.

Falls es sich bei einem Bewerber um eine eigens für die Durchführung
der Verkehrsleistungen zu gründende Projektgesellschaft handelt, sind
die Unterlagen für die Anteilseigner der Projektgesellschaft
vorzulegen.

Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit
dürfen Bewerber abweichend von Ziffer IV.2.4) ihren Geschäftsbericht in
englischer Sprache einreichen, soweit dieser im Original in englischer
Sprache abgefasst ist. In diesem Fall sind vom Bewerber Übersetzungen
in die deutsche Sprache von folgenden Dokumenten beizufügen:

1) Bericht eines unabhängigen Abschlussprüfers;

2) (konsolidierte) Gewinn- und Verlustrechnung.

Bewerber, die sich zum Nachweis ihrer Eignung auf andere Unternehmen
stützen, müssen den Auftraggebern gemäß § 47 Abs. 1 VgV nachweisen,
dass ihnen die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrags zur
Verfügung stehen, indem sie beispielsweise entsprechende
Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmenvorlegen.

Dasselbe gilt für eine gänzlich neu zu gründende Gesellschaft. Neu
gegründete Gesellschaften haben ergänzend eine Bankauskunft über ihre
finanzielle Leistungsfähigkeit vorzulegen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit dem Teilnahmeantrag sollen Bewerber möglichst folgende Erklärungen
und Nachweise vorlegen:

1) Erklärung, dass eine Genehmigung nach § 6 AEG vorliegt, bzw.
Darlegung, wie diese bis zur Betriebsaufnahme erlangt werden soll;

2) Angaben zu vorgesehenen Kooperationspartnern und ggfs.
Subunternehmern, die Verkehrs- oder Vertriebsleistungen im Auftrag des
Bieters erbringen sollen;

3) ausführliche Angaben zu Referenzprojekten des Bewerbers bzw. der
Kooperationspartner;

4) Aussagen zum schienenpersonenverkehrsspezifischen Know-how des
Bewerbers, insbesondere Darlegung der Erfahrung mit Leistungen im
Schienenpersonenverkehr, die mit der ausgeschrieben Leistung
hinsichtlich der Netzgröße vergleichbar sind;

5) Aussagen zu Erfahrungen mit Mischverkehren auf Hauptstrecken;

6) Darlegung der Erfahrungen mit Verkehrs- und Tarifkooperationen;

7) Beschreibung des Unternehmens mit den wichtigsten Kennzahlen (z. B.
Anzahl der Mitarbeiter, Umsatz, Standorte, eingesetzte Fahrzeuge).

Bewerber, die sich zum Nachweis ihrer Eignung auf andere Unternehmen
stützen, müssen den Auftraggebern gemäß § 47 Abs. 1 VgV nachweisen,
dass ihnen die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrags zur
Verfügung stehen, indem sie beispielsweise entsprechende
Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen vorlegen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Der Bieter muss bis zur Betriebsaufnahme die Genehmigung zur Erbringung
von Verkehrsdienstleistungen nach § 6 AEG nachweisen.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Bieter und deren Nachunternehmen und Verleihunternehmen, soweit diese
bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, haben bei Angebotsabgabe für
die geforderten Dienstleistungen die erforderlichen
Verpflichtungserklärungen gemäß § 3 Abs. 1 bis 3 oder § 4 Abs. 1
Landestariftreue- und Mindestlohngesetz Baden-Württemberg (LTMG BW)
abzugeben. Bieter müssen sich gemäß § 6 Abs. 2 LTMG BW verpflichten,
die Erfüllung der Verpflichtungen nach den §§ 3 und 4 durch die
Nachunternehmen sicherzustellen und dem öffentlichen Auftraggeber
Tariftreue- und Mindestentgelterklärungen der Nachunternehmen
vorzulegen. Auf § 5 Abs. 4 LTMG BW wird hingewiesen. Die Auftraggeber
legen Wert darauf, dass die Bieter auch außerhalb des Geltungsbereiches
des LTMG BW im Rahmen der Tarifautonomie die Interessen und Rechte der
betroffenen Arbeitnehmer wahren. Die repräsentativen Tarifverträge des
LTMG BW sind abrufbar unter
[7]https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Wirtschaft/Tariftreue/Seiten
/Tarifvertraege_Schiene.aspx
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 10/07/2019
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Das Vergabeverfahren wird als europaweites Verhandlungsverfahren mit
vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach § 14 Abs. 3 Ziff. 3 VgV
durchgeführt.

2) Die Kommunikation zwischen der Vergabestelle und den Unternehmen
während des Teilnahmewettbewerbs und den ausgewählten Bewerbern im
Verhandlungsverfahren erfolgt ausschließlich über die
eVergabe-Plattform [8]https://www.subreport-elvis.de/E88743546

3) Die Auftraggeber werden den Vorgaben in § 41 VgV dadurch nachkommen,
dass sie auf dem in Ziffer I.3) genannten Vergabeportal eine
Teilnahmebroschüre mit näheren Informationen zu dem Verfahren sowie
alle Bieterinformationen des Teilnahmeverfahrens unentgeltlich,
uneingeschränkt, vollständig und direkt zum Abruf zur Verfügung stellt,
ohne dass eine vorherige Registrierung erforderlich ist. Aus der
Pflicht des registrierungsfreien Unterlagenabrufs resultiert daher die
Pflicht zur selbständigen und eigenverantwortlichen Information. Eine
automatische Benachrichtigung erfolgt nur an registrierte Bieter.

4) Teilnahmeanträge sind in elektronisch in Textform gem. § 126b BGB
über das Portal [9]https://www.subreport-elvis.de/E88743546
einzureichen. Hierfür ist eine einmalige kostenfreie Registrierung auf
der Plattform [10]https://www.subreport-elvis.de erforderlich.

5) Die Vergabeunterlagen für das Verhandlungsverfahren werden nach
Abschluss des Teilnahmewettbewerbs den ausgewählten Bewerbern über das
Vergabeportal zur Verfügung gestellt.

6) Die Abgabe Ihres Teilnahmeantrages per Fax, per E-Mail oder
schriftlich auf dem Postweg ist nicht zugelassen.

7) Im Rahmen des Verhandlungsverfahrens erhalten die ausgewählten
Bewerber die Vergabeunterlagen. Im Anschluss daran sind
Erörterungsgespräche zu den Vergabeunterlagen vorgesehen. In dieser
Phase besteht die Möglichkeit, die Vergabeunterlagen durch die Abgabe
von Optimierungsvorschlägen mit zu gestalten. Diese Mitgestaltung soll
in erster Linie einer Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und
Verbesserung der Angebotsqualität dienen. Die Verhandlungen zwischen
Auftraggebern und den Bietern werden auf Basis der vorläufigen
Vergabeunterlagen sowie der eingegangenen Optimierungsvorschläge
geführt. Im Anschluss daran werden die Auftraggeber die
Vergabeunterlagen konkretisieren und die Bieter auffordern, auf Basis
dieser Unterlagen rechtsverbindliche Angebote abzugeben.

8) Beabsichtigt ein Bieter bereits bei Angebotsabgabe, für wesentliche
Hauptleistungen Drittunternehmen (z. B. Nachunternehmer, verbundene
Unternehmen oder sonstige Dritte) vorzusehen, so ist das
Drittunternehmen im Angebot zu benennen und Art und Umfang der für den
Dritten vorgesehenen Leistungen zu bezeichnen. Auf Verlangen der
Auftraggeber sind für die Drittunternehmen die in der
Vergabebekanntmachung geforderten Nachweise, Erklärungen und Angaben
einzureichen. Die Auftraggeber können dieses Verlangen auf bestimmte
Nachweise, Erklärungen und Angaben sowie auf einzelne Drittunternehmen
beschränken.

9) Rückfragen können nur von Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU)
gestellt werden, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Mitgliedstaats,
in dem sie niedergelassen sind, zur Erbringung der ausgeschriebenen
Leistung berechtigt sind (vgl. § 9 Absatz 3 VgV i. V. m. Artikel 19
Absatz 1 der Richtlinie 2014/24/EU vom 26.2.2014). Das EVU hat sich
deshalb auf der Vergabeplattform unter der Internetadresse
[11]https://subreport-elvis.de/anmeldung.html mit einer eindeutigen
Unternehmensbezeichnung, Anschrift und aktiver E-Mail-Adresse zu
registrieren. Im Anschluss informieren die Auftraggeber das
registrierte EVU automatisch über Änderungen an den Vergabeunterlagen
und Veröffentlichung von Bewerberinformationen über das interne
Bieterkommunikationssystem der Vergabeplattform, das eine
Benachrichtigungsfunktion per E-Mail beinhaltet.

10) Weiterer Auftraggeber neben dem Ministerium für Verkehr und der
SFBW (bei Wahl des BW-Modells) ist der Zweckverband ÖPNV im Ammertal
(ZÖA).
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Baden-Württemberg, Regierungspräsidium Karlsruhe
Durlacher Alle 100
Karlsruhe
76137
Deutschland
Telefon: +49 7219268730
Fax: +49 7219263985
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Das Verfahren für Verstöße gegen diese Vergabe richtet sich nach den
Vorschriften der §§ 160 ff. des Gesetzes gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf die
§§ 160 ff. GWB verwiesen. Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass
ein Nachprüfungsantrag gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB spätestens
15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeber, einer
Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen ist. Vergabeverstöße sind
nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB vor Einreichen des
Nachprüfungsantrags innerhalb von 10 Kalendertagen nachdem der Bieter
den Verstoß erkannt hat, beim Auftraggeber zu rügen. Vergabeverstöße,
die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind gemäß § 160 Abs. 3
Satz 1 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der Teilnahmefrist nach
Ziffer IV.2.2) beim Auftraggeber zu rügen.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
07/06/2019

[BUTTON] ×

Direktlinks

HTML ____________________
PDF ____________________
PDFS ____________________
XML ____________________
[BUTTON] Schließen

References

1. mailto:karsten.klapheck@vm.bwl.de?subject=TED
2. https://vm.baden-wuerttemberg.de/
3. https://www.subreport-elvis.de/E88743546
4. mailto:norbert.kuhnle@nvbw.de?subject=TED
5. https://www.nvbw.de/
6. https://www.subreport-elvis.de/E88743546
7. https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Wirtschaft/Tariftreue/Seiten/Tarifvertraege_Schiene.aspx
8. https://www.subreport-elvis.de/E88743546
9. https://www.subreport-elvis.de/E88743546
10. https://www.subreport-elvis.de/
11. https://subreport-elvis.de/anmeldung.html

 
 
Ausschreibung ausschreibung Ausschreibungen Ingenieure Öffentliche Ausschreibungen Datenbank Öffentliche Ausschreibungen Architekten Öffentliche Ausschreibungen Bau