Öffentliche Ausschreibungen icc hofmann - Ingenieurbüro für technische Informatik
Am Stockborn 16, 60439 Frankfurt/M, FRG
Tel.: +49 6082-910101 Fax.: +49 6082-910200
E-Mail: info@icc-hofmann.net
Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Weilheim - Rettungsdienste
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019061010320760388 / 270434-2019
Veröffentlicht :
10.06.2019
Angebotsabgabe bis :
16.08.2019
Dokumententyp : Konzessionsbekanntmachung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Produkt-Codes :
75252000 - Rettungsdienste
DE-Weilheim: Rettungsdienste

2019/S 110/2019 270434

Soziale und andere besondere Dienstleistungen Konzessionen

Vorinformation

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/23/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Oberland
Stainhartstraße 7
Weilheim
82362
Deutschland
Kontaktstelle(n): Geschäftsstelle des ZRF Oberland
E-Mail: [1]zrf-oberland@lra-wm.bayern.de
NUTS-Code: DE21N

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.weilheim-schongau.de/landratsamt/
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://plattform.aumass.de:443/Veroeffentlichung/av0ebd6d
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Bewerbungen oder gegebenenfalls Angebote sind einzureichen elektronisch
via: [4]https://plattform.aumass.de:443/Veroeffentlichung/av0ebd6d
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Kommunaler Zweckverband
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Vergabeverfahren zur Stationierung und dem Betrieb von einem
Rettungswagen (RTW) am Standort Rottenbuch.
Referenznummer der Bekanntmachung: 920.04
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
75252000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Es wird eine Dienstleistungskonzession zum Betrieb von einem RTW am
Standort Rottenbuch im Rettungsdienstbereich Oberland für den Zeitraum
von 10 Jahren vergeben.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Diese Konzession ist in Lose aufgeteilt: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE239
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die derzeitige wöchentliche Bereitstellung (= betriebsbereite
Vorhaltung) beträgt 84 Stunden pro Woche. Die Stundenzahl ist nach
derzeitigem Stand wie folgt einzubringen:

Von Montag bis Sonntag von 9.00 bis 21.00 Uhr.

Der Standort ist innerhalb des Gemeindegebiets Rottenbuch zu wählen.
Zudem sollte bei der Standortwahl auf eine verkehrsgünstige Lage im
Bereich der Kreuzung der Staatsstraße 2058 und der Bundesstraße 23
geachtet werden.
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit der Konzession
Laufzeit in Monaten: 120
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

Die Eignungskriterien/Eignungsnachweise sind in Ziffer 11 lit. b) der
Bewerbungsbedingungen (Teil A der Vergabeunterlagen) im Einzelnen
aufgeführt (s. dazu auch näher unten Ziffer VI.3). Danach gelten
folgende

Mindestanforderungen an die Eignung:

1) Zwei vergleichbare Referenzen aus dem Zeitraum von 2016 bis 2018;

2) Nachweis der fachlichen Eignung der zur Führung der Geschäfte
berechtigten Person(en);

3) Nachweis über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit
einer Deckungssumme von jeweils 5 000 000 EUR für Personen-, Sach- und
Vermögensschäden weiter wird die Befähigung zur Mitwirkung am
Sonderbedarf geprüft.

In Ziffern 11 und 12 der Bewerbungsbedingungen sind im Einzelnen die
Teilnahmebedingungen/Mindestanforderungen i. S. d. § 13 Abs. 1 Nr. 1
KonzVgV benannt.

Zuschlagskriterien sind:

1) Leistungskosten (50 %);

2) Konzept Notfallrettung / Krankentransport (50 %).

Zu den Unterkriterien/Wertungsmaßgaben siehe Ziffer 11 lit. c) der
Bewerbungsbedingungen.
III.1.5)Angaben über vorbehaltene Konzessionen
III.2)Bedingungen für die Konzession
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Konzessionsausführung:

Vorlage einer Genehmigung des Konzessionsnehmers nach Art. 21 Abs. 1
BayRDG oder einer Bescheinigung über das Vorliegen der subjektiven
Genehmigungsvoraussetzungen (Art. 24 Abs. 1 BayRDG) siehe hierzu
näher Ziffer 12 der Bewerbungsbedingungen (Teil A der
Vergabeunterlagen).
III.2.3)Angaben zu den für die Ausführung der Konzession
verantwortlichen Mitarbeitern

Abschnitt IV: Verfahren
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für die Einreichung der Bewerbungen oder den
Eingang der Angebote
Tag: 16/08/2019
Ortszeit: 12:00
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

(1) Das vorliegende Bekanntmachungsformular bietet nicht ausreichend
Platz für die exakte Benennung aller Teilnahmebedingungen und
-kriterien. Daher sind diese oben unter Ziffer III.1.4) nur
zusammengefasst und Teilweise verkürzt wiedergegeben. Im Einzelnen wird
deshalb auf die betreffenden Ausführungen in Teil A der
Vergabeunterlagen, dort unter Ziffern 11 und 12 der
Bewerbungsbedingungen verwiesen. Diese Ausführungen.

In den Bewerbungsbedingungen gelten vorrangig.

Die Mindestanforderungen an die Eignung lauten vollständig:

a) Benennung von mindestens zwei Referenzen des Bieters aus dem
Zeitraum von 1.1.2016 bis 31.12.2018, welche die Erbringung
vergleichbarer Leistungen über eine Dauer von mindestens einem Jahr (12
Monate) zum Gegenstand haben. Die Vergleichbarkeit der Leistungen setzt
insbesondere voraus, dass die Leistungen im Bereich der Notfallrettung
entsprechend der Definition des Art. 2 Abs. 2 BayRDG geleistet wurden.
Im Falle der Bildung einer Bietergemeinschaft sind entsprechende
Referenzen von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft vorzuweisen,
die den Rettungsdienst am betreffenden Standort im eigenen Unternehmen
durchführen sollen.

b) Nachweis der fachlichen Eignung der zur Führung der Geschäfte
berechtigten Person(en) gemäß § 24 Abs. 1 Nr. 3 BayRDG und §§ 19 ff.
AVBayRDG. Alternativ genügt ein gleichwertiger Nachweis aus anderen
Bundesländern bzw. Mitgliedstaaten. Der Nachweis ist im Falle der
Bildung einer Bietergemeinschaft entsprechend von allen Mitgliedern der
Bietergemeinschaft vorzulegen, die den Rettungsdienst am Standort im
eigenen Unternehmen durchführen sollen.

c) Nachweis über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit
einer Deckungssumme von jeweils 5 000 000 EUR für Personen-, Sach- und
Vermögensschäden. Alternativ genügt eine Bestätigung des Versicherers
(nicht Versicherungsmaklers) über eine entsprechende Versicherbarkeit
im Auftragsfall. Der Nachweis ist im Falle der Bildung einer
Bietergemeinschaft von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft
vorzulegen, die den Rettungsdienst am betreffenden Standort im eigenen
Unternehmen durchführen sollen.

Zur Beurteilung der Eignung sind die nachfolgend genannten Unterlagen,
Erklärungen und Nachweise mit dem Angebot vorzulegen (siehe hierzu
näher Ziffer 11 lit. b) der Bewerbungsbedingungen):

1) Eigenerklärung zur Eignung;

2) Eigenerklärung zu Referenzen;

3) Nachweis(e) der fachlichen Eignung;

4) Handelsregisterauszug;

5) Auszug aus dem Gewerbezentralregister;

6) Polizeiliche(s) Führungszeugnis(se);

7) Versicherungsnachweis.

(2) Im Rahmen der Prüfung der Geeignetheit der Bieter bzw.
Bietergemeinschaften, rettungsdienstliche Einsätze durchzuführen, wird
zudem als Aspekt der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit
geprüft, ob der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft in der Lage ist,
durch zusätzliches Leistungspotenzial auch Großschadenslagen zu
bewältigen (Art. 13 Abs. 2 S. 3 BayRDG sog. Sonderbedarf). Soweit der
Konzessionsgeber im Rahmen seiner Prüfung feststellt, dass der
betreffende Bieter ausreichend zusätzliche Mittel für den Sonderbedarf
in Form von Sachmitteln (Fahrzeuge sowie ggf. weitere Sachmittel wie
Ausrüstung etc.) und personelle

Ressourcen zur Verfügung stellen kann, wird er insoweit (also
hinsichtlich der Befähigung zur Mitwirkung am Sonderbedarf) die Eignung
des Bieters bejahen. Die zusätzlichen Mittel für den Sonderbedarf
werden dabei vom Konzessionsgeber als ausreichend angesehen, wenn der
Bieter mindestens ein zusätzliches, für den Transport von
Notfallpatienten zugelassenes Fahrzeug (Notfall-KTW, Typ B nach DIN
1789, oder RTW, Typ C nach DIN 1789) vorweisen und dieses Fahrzeug
durch genügend, entsprechend qualifiziertes Personal besetzt werden
kann.

(3) Die Vergabeunterlagen sind über das Vergabeportal aumass.de unter
dem oben bei Ziffer I.3) benannten Direktlink in elektronischer Form
uneingeschränkt,vollständig, direkt und frei verfügbar. Eine
kostenfreie Registrierung wird den Bietern dringend empfohlen!
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Postfach 606
München
80538
Deutschland
Telefon: +49 89-2176-2411
E-Mail: [5]vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Fax: +49 89-2176-2847
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Nach § 160 Abs. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag an die Vergabekammer
unzulässig, wenn der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften bereits im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber
dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen und
in der Regel vor Anrufung der Vergabekammer gerügt hat bzw. wenn der
Antragsteller Vergabeverstöße, die bereits aufgrund der Bekanntmachung
oder den Vergabeunterlagen erkennbar waren, nicht spätestens bis zum
Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gerügt hat. Ferner ist ein Antrag
unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Ein
Nachprüfungsantrag ist weiter in der Regel unzulässig, sofern der
Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird. Die
Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe
der Vergabeentscheidung in elektronischer Form oder per Fax (§ 134 Abs.
2 GWB).

Bieter, deren Angebot nicht berücksichtigt werden soll, werden vor
Erteilung des Zuschlags über den Namen des Bieters, dessen Angebot
angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen
Nichtberücksichtigung ihres Angebots sowie über den frühesten Zeitpunkt
des Vertragsschlusses informiert (§ 134 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Maximilianstr. 39
München
80538
Deutschland
Telefon: +49 89-2176-2411
E-Mail: [6]vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Fax: +49 89-2176-2847
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
07/06/2019

[BUTTON] ×

Direktlinks

HTML ____________________
PDF ____________________
PDFS ____________________
XML ____________________
[BUTTON] Schließen

References

1. mailto:zrf-oberland@lra-wm.bayern.de?subject=TED
2. http://www.weilheim-schongau.de/landratsamt/
3. https://plattform.aumass.de/Veroeffentlichung/av0ebd6d
4. https://plattform.aumass.de/Veroeffentlichung/av0ebd6d
5. mailto:vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de?subject=TED
6. mailto:vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de?subject=TED

 
 
Ausschreibung ausschreibung Ausschreibungen Ingenieure Öffentliche Ausschreibungen Datenbank Öffentliche Ausschreibungen Architekten Öffentliche Ausschreibungen Bau