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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Karlshuld - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019061009561559036 / 269115-2019
Veröffentlicht :
10.06.2019
Angebotsabgabe bis :
09.07.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71327000 - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
71315000 - Haustechnik
71222000 - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
DE-Karlshuld: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2019/S 110/2019 269115

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Gemeinde Karlshuld
Hauptstraße 68
Karlshuld
86668
Deutschland
Kontaktstelle(n): Meixner + Partner GmbH
Telefon: +49 821 / 50105-19 / 7
E-Mail: [1]vgv@meixner-partner.de
NUTS-Code: DE21I

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.karlshuld.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.subreport.de/E22957875
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Erweiterung der Kläranlage in Karlshuld Objektplanung
Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung,
Freianlagenplanung gem. §§ 41ff, 49ff, 53ff, 38ff, LPH 1-9
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Gemeinde Karlshuld plant zusammen mit der Gemeinde Königsmoos die
Erweiterung der bestehenden Kläranlage.

Die Kläranlage wurde 1986 errichtet und behandelt das Abwasser der
Gemeinden Karlshuld und Königsmoos.

Die Kläranlage wurde bei Errichtung für 10.000 EW bemessen, und soll
auf 17.500 EW angepasst werden.

Gegenstand der Vergabe sind verschiedene Planungsleistungen, die
gemeinsam beauftragt werden sollen:

Objektplanung Ingenieurbauwerke, Planung der Verfahrens- und Prozess-
bzw. Maschinentechnik, Fachplanung Tragwerksplanung, Fachplanung
Technische Ausrüstung, Objektplanung Freianlagen (§§ 41ff, 49ff, 53ff,
38ff HOAI), LPH 1-9.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000
71327000
71315000
71222000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE21I
Hauptort der Ausführung:

Karlshuld
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Gemeinde Karlshuld plant zusammen mit der Gemeinde Königsmoos die
Erweiterung der bestehenden Kläranlage.

Die Kläranlage wurde 1986 errichtet und behandelt das Abwasser der
Gemeinden Karlshuld und Königsmoos. Beide Gemeinden betreiben zur
Abwassersammlung ein Vakuumsystem. Das Volumen des Belebungsbeckens
beträgt 2402 m^3 und ist als Kompaktbecken mit innenliegendem
Nachklärbeckens (942 m^3) ausgeführt. Die Belüftung des
Belebungsbeckens erfolgt umlaufend an der Räumerbrücke das
Nachklärbecken. Zusätzlich befinden sich 4 stationäre Belüfter im
Belebungsbecken.

Die Kläranlage wurde bei Errichtung für 10.000 EW bemessen. Die
Kapazität der Kläranlage ist damit erreicht und bis 2036 wird mit einer
Steigerung auf 15.799 EW gerechnet. Die Kapazität der Kläranlage soll
daher auf 17.500 EW angepasst werden.

Ein Planungsbüro hat dazu eine Studie erstellt und mehrere
Verfahrens-Varianten untersucht. Beide Gemeinden haben die Variante mit
anaeroben Schlammstabilisierung mit Faulturm beschlossen.

Die Gesamtbaukosten (KG 200-500) werden mit 3,39 Mio. EUR brutto
angenommen.

Gegenstand der Vergabe sind verschiedene Planungsleistungen, die
gemeinsam beauftragt werden sollen:

Objektplanung Ingenieurbauwerke für Bauwerke und Anlagen der
Abwasserentsorgung der Kläranlage und Betriebsgebäude nach §41 ff
HOAI, LPH 1-9,

Fachplanung Tragwerksplanung für Ingenieurbauwerke und Anlagen der
Abwasserentsorgung nach §49 ff HOAI, LPH 1-9,

Fachplanung Technische Ausrüstung für Kläranlage / Betriebsgebäude
nach §53 ff HOAI, LPH 1-9, inkl. Planung der Verfahrens- und Prozess-
bzw. Maschinentechnik der einzelnen Reinigungsstufen einschl.
Elektroinstallation und EMSR-Technik,

Objektplanung Freianlagen -nach §38 ff HOAI, LPH 1-9.

Gegebenenfalls werden auch verschiedene besondere Leistungen beauftragt
werden.

Objektübergreifende, integrierte Bauablaufplanung,

Koordination des Gesamtprojekts,

Aufstellen von Ablauf- und Netzplänen,

Örtliche Bauüberwachung.

Das Büro, welches die Studie erstellt hat, gilt als vorbefasst. Allen
Teilnehmern, die zur Vergabehandlung eingeladen werden, werden die
erarbeiteten Unterlagen zur Verfügung gestellt.

Sollte der Fall eintreten, dass das vorbefasste Büro zur
Vergabeverhandlung eingeladen wird, so ist derselbe Wissenstand für
alle Teilnehmer gegeben.

Die Vergabeverhandlung findet voraussichtlich im Oktober 2019 statt.
Die Auftragsvergabe ist aller Voraussicht nach Anfang November 2019.
Der Leistungsbeginn ist direkt im Anschluss an die Auftragserteilung.

Der Baubeginn ist für Mitte 2021 und die Fertigstellung für Anfang 2023
geplant.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 40
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit,

technische und berufliche Leistungsfähigkeit.

Die Wertung erfolgt nach der in den Beschaffungsunterlagen
dargestellten Bewertungsmatrix.

Konkretisierung Losverfahren in Ergänzung zu § 75 (6) VgV: Erfüllen
mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die
Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu
Grunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, so wird die Auswahl unter
den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden.

Hinweis Nachnominierung: Im Falle einer Absage eines Teilnehmers der
Vergabeverhandlung behält sich die Vergabestelle vor, der Rangfolge des
Auswahlverfahrens entsprechend das nächstplatzierte Büro zur Teilnahme
an der Vergabeverhandlung einzuladen. Ein Rechtsanspruch auf diese
sogenannte Nachnominierung besteht aber nicht. Eine Nachnominierung
wird wenn, dann jedoch nur bis spätestens 10 Tage vor
Vergabeverhandlung ausgesprochen. Diese Regelung soll einem
nachnominierten Teilnehmer eine Mindest-Vorbereitungszeit und somit die
Gleichbehandlung aller Teilnehmer sicherstellen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Stufe 1: LPH 1-2 Stufe 2: LPH 3-4 Stufe 3: LPH 5-7 (5-6 bei TWP) Stufe
4: LPH 8-9 Zunächst wird die Stufe 1 beauftragt.

Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der weiteren Stufen besteht nicht.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Teilnahmeanträge und Honorarangebote dürfen ausschließlich über den
verschlüsselten Angebotsbereich der elektronischen Vergabeplattform
eingereicht werden.

Eine Einreichung per Email oder unverschlüsselt per Bietermitteilung
ist nicht zulässig und führt zwangsläufig zum Ausschluss.

Rückfragen sind über Bietermitteilungen unverschlüsselt über die
Vergabeplattform möglich.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

a) Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen nach § 123 und § 124 GWB;

b) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 21
MiLoG;

c) Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art wirtschaftliche
Verknüpfungen mit anderen Unternehmen bestehen;

d) Ist der Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßem
Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Planungsleistungen
gehören, ist diese nur teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des
Bewerbers gem. § 43 Abs. 1 VgV i. V. m. § 75 Abs. 3 VgV nachgewiesen
wird, dass der tatsächliche Leistungserbringer (Projektleiter) und
dessen Stellvertreter die an die natürliche Person gestellten
Anforderungen erfüllen;

e) Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrags der Leistungen
anderer Unternehmen bedienen, hat er diese im Teilnahmeantrag zu
benennen. Der Bewerber muss außerdem gem. § 36 Abs. 1 VgV und § 46 Abs.
3 Nr. 10 VgV angeben, welche Teile des Auftrags er beabsichtigt als
Unterauftrag zu vergeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung
dieser Unternehmen ist abzugeben;

f) Der Bewerber muss bereit sein, im Auftragsfall eine Erklärung gem. §
1 des Verpflichtungsgesetzes abzugeben;

g) Erklärung des Bewerbers über die Bildung von Bewerbergemeinschaften.
Bewerbergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch und haben mit ihrem
Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung
abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der
bevollmächtigte Vertreter benannt ist, der die Mitglieder gegenüber der
Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Mehrfachbeteiligungen
einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und
führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener
Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren. Mehrfachbewerbungen sind
auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros
sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

a) Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über den
Gesamtumsatz des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft in den letzten
3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2016, 2017, 2018) gem. § 45 Abs. 1
Nr. 1 VgV.

Mindestanforderung ist ein Gesamtumsatz (Jahresmittel) von 400 000 EUR
netto in Summe aus den Leistungsbildern Objektplanung Ingenieurbauwerke
/ Tragwerksplanung / Techn. Gebäudeausrüstung / Freianlagenplanung.

b) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 bzw. 4
VgV.

Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über 2 000 000 EUR für
Personenschäden und über 2 000 000 EUR für Sachschäden bei einem
Versicherungsunternehmen, das in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines
Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum
zugelassen ist. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das
Zweifache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Deckung muss über
die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die Versicherung
kann bereits ständig abgeschlossen sein oder im Auftragsfall
projektbezogen abgeschlossen werden. Bei Versicherungsverträgen mit
Pauschaldeckungen (d.h. ohne Unterscheidung nach Personen- und
Sachschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens
erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel
zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.

Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des
Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, in der sie den Abschluss
der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im
Auftragsfall zusichert. Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als
6 Monate sein gerechnet vom Tag der Bekanntmachung an und muss der
Bewerbung beiliegen. Das Ausstellungsdatum muss aus dem Nachweis
ersichtlich sein. Bei Bewerbergemeinschaften muss für jedes Mitglied
ein entsprechender Versicherungsnachweis vorgelegt werden.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

a) Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über die
Anzahl der festangestellten Mitarbeiter (MA) und der Führungskräfte in
den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2016, 2017, 2018) gem. §
46 Abs. 3 Nr. 8 VgV. Die Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel
von vier technischen festangestellten MA inklusive Geschäftsführung.
Freie Mitarbeiter sind wie Unterauftragnehmer im Teilnahmeantrag
aufzuführen. Die Verpflichtungserklärung bei Unteraufträgen" im
Teilnahmeantrag unter Anlage 1 ist von den freien MA auszufüllen.

b) Angabe der Fachkräfte gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV, die im
Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, d.h.
eindeutige Benennung des Projektleiters (PL) und des stellvertretenden
Projektleiters (stv. PL).

Erklärung des Bewerbers über die Berufsqualifikation des PL und des
stv. PL gem. § 75 VgV:

Die Personen des PL sowie des stv.PL erfüllen die fachl. Anforderungen,
wenn sie berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur oder
gleichwertig gem. § 75 im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz
des Bewerbers) zu führen. Nachweis jeweils durch Vorlage einer
Abschlussurkunde (Diplom, Master, Bachelor o. vgl.) mit Angabe des
Studiengangs und Abschlussjahrs. Falls im jeweiligen Herkunftsstaat die
Berufsbezeichnung Ingenieur" nicht gesetzlich geregelt sein sollte,
sind vergleichbare fachl. Qualifikationen nachzuweisen, also
Befähigungsnachweise vorzulegen, deren Anerkennung nach der Richtlinie
2005/36/EG Berufsanerkennungsrichtlinie gewährleistet ist. Darüber
hinaus muss der PL eine Eintragung in die Liste der
bauvorlageberechtigten Ingenieure nachweisen.

c) Die Berufserfahrung des PL und des stv. PL im Leistungsbild
Objektplanung Ingenieurbauwerke und / oder Technische Ausrüstung ist
jeweils durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes nachzuweisen.

Mindestanforderung sind 8 Jahre Berufserfahrung für den PL und 5 Jahre
für den stv. PL im Leistungsbild Objektplanung Ingenieurbauwerke und /
oder Technische Ausrüstung. Beide Leistungsbilder Objektplanung
Ingenieurbauwerke und Technische Ausrüstung sind vom PL und/oder vom
stv. PL abzudecken.

d) Angabe von mindestens 5 Referenzprojekten (1 Ref. für Objektplanung
Ingenieurbauwerke, 2 Ref. für Technische Ausrüstung, 1 Ref. für
Tragwerksplanung, 1 Ref. für Freianlagenplanung) gem. § 75 Abs. 5 VgV.

Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied mind. eine
Referenz einzureichen. Referenzen können nicht mehrfach eingereicht
werden.

(Mindestanforderung an Referenzen: siehe unten) Folgende Angaben sind
bei den Referenzprojekten erforderlich:

Bezeichnung des beauftragten Büros bzw. ggf. der ARGE,

ggf. Benennung der Unterauftragnehmer,

ggf. Projektbez./-beschr,

Bauvol. netto (KG 200-500),

Beauftragte und vollständig selbst erbrachte LPH,

Vergleichbarkeit der Planungsanforderungen,

AG mit Ansprechpartner, Anschrift und Tel. /Angaben zur Einhaltung
der einschlägigen Vergaberichtlinien analog eines öffentl. AG (Anlage
3a zu Art. 44 BayHO (ANBest-K),

Einhaltung des Kosten- und Terminrahmens (geeignete Nachw. sind
jeweils beizulegen!)

Zusatzpunkte für:

Ausführung Erweiterung / Umbau einer ingenieurbautechnischen Anlage
im laufenden Betrieb,

Planung einer Kläranlage mit anaerober Schlammstabilisierung und
Faulturm,

Planung einer Kläranlage mit ähnlicher Auslegung (EW).

Sonstiges: Projektdarst. der Referenzprojekte auf jew. höchst. 2 DIN
A4-Seiten o. 1 DIN A3-Seite, graphische Darstellung (z.B. mit
Grundrissen, Ansichten, Fotos etc.) und kurze Beschreibung in Textform
e) Der AG behält sich vor, Bescheinigungen von öffentl. und privaten AG
über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte anzufordern.
Bewerber, bei denen im Zuge der Referenzprüfung festgestellt wird, dass
die gemachten Angaben nicht korrekt sind, werden von der weiteren
Wertung ausgeschlossen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Für die Referenzprojekte gelten folgende Mindestanforderungen:

Bei den eingereichten Referenzprojekten muss es sich um den Neubau
oder Umbau oder die Erweiterung einer ingenieurbautechnischen Anlage
aus dem Bereich Wasserversorgung oder Abwasserentsorgung oder Ver- und
Entsorgung handeln,

bei der mindestens die LPH 3-5 vollständig selbst erbracht wurden,

Der Referenzzeitraum muss zwischen 1.5.2004 1.5.2019 liegen, die
LPH 2 darf nicht vor diesem Zeitraum begonnen und die LPH 8 (bwz. LPH 6
bei TWP) muss in diesem Zeitraum abgeschlossen sein.

Die Nichteinhaltung führt zur Wertung mit 0 Punkten bei der betroffenen
Referenz, nicht aber zum Ausschluss. Nachweise gem. Bewertungsmatrix.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Es sind Nachweise nach Ziffer III.1.3) b) und c) dieser Bekanntmachung
vorzulegen.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 09/07/2019
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

a) Die ausgefüllten Teilnahmeanträge (und später im Verfahren
entsprechend auch die Honorarangebote) sind rechtsgültig zu
unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen, Erklärungen und
Anlagen zwingend innerhalb der Bewerbungsfrist ausschließlich über den
verschlüsselten Angebotsbereich der elektronischen Vergabeplattform
einzureichen.

Eine Einreichung per Email oder unverschlüsselt per Bietermitteilung
ist nicht zulässig und führt zwangsläufig zum Ausschluss. Nicht
unterschriebene bzw. formlose Bewerbungen werden im weiteren Verfahren
nicht berücksichtigt. Angebote, die nicht form- oder fristgerecht
eingegangen sind, werden ausgeschlossen, es sei denn, der Bieter hat
dies nicht zu vertreten (§ 57 Absatz 1 Satz 1 VgV).

b) Während der Bewerbungsphase sind Rückfragen ausschließlich
elektronisch als Bieterfragen-/mitteilungen unverschlüsselt über die
Vergabeplattform bis spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der
Teilnahmefrist an den AG zu richten. Verbindliche Stellungnahmen werden
als Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen zu den
Vergabeunterlagen unter der zuvor genannten Vergabeplattform bis 6
Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist veröffentlicht.

c) Bewerbungsunterlagen können nur verschlüsselt elektronisch
eingereicht werden und verbleiben beim AG.

d) Geforderte Nachweise sind elektronisch, nicht deutschsprachige
Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung, der Bewerbung beizulegen.

e) Informationspflicht des Bewerbers:

Die Teilnehmer / die Bewerber verpflichten sich, sich
eigenverantwortlich bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist
auf der zuvor genannten Vergabeplattform zu informieren, ob
Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen zu den
Vergabeunterlagen vorgenommen wurden. Weiter werden die Bewerber
ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich in besonderen Fällen die
Notwendigkeit ergeben kann, die Teilnahmefrist auch noch innerhalb der
zuvor genannten 6 Kalendertage abzuändern oder zu verschieben.
Entsprechende Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen werden
unverzüglich auf zuvor genannter Vergabeplattform veröffentlicht.

Es wird darauf hingewiesen, dass alle veröffentlichten Erläuterungen,
Aktualisierungen oder Änderungen Bestandteil der Vergabeunterlagen
sind. Sollten sich die veröffentlichten Erläuterungen, Aktualisierungen
oder Änderungen auf den Teilnahmeantrag auswirken, gelten folgende
Regelungen:

Ist der Teilnahmeantrag bereits elektronisch eingereicht worden, so ist
dem Auftraggeber bis zum Ende der Teilnahmefrist über die
Vergabeplattform mitzuteilen, sofern:

Der alte Teilnahmeantrag für ungültig erklärt und kein neuer
Teilnahmeantrag abgegeben wird,

Der alte Teilnahmeantrag für ungültig erklärt und ein neuer
Teilnahmeantrag abgegeben wird.

Der neue Teilnahmeantrag muss vor Ende der Teilnahmefrist elektronisch
vorliegen,

Der alte Teilnahmeantrag ergänzt um das Erläuterungs-,
Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben -aufrechterhalten werden soll.
Auf die Möglichkeit diese, vom speziellen Einzelfall abhängige Variante
wählen zu können, wird in dem betreffenden Erläuterungs-,
Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben ausdrücklich hingewiesen. Es
wird darauf hingewiesen, dass das unterzeichnete Erläuterungs-,
Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben vor Ablauf der Teilnahmefrist
dem Auftraggeber elektronisch vorliegen muss,

Der alte Teilnahmeantrag unverändert aufrechterhalten werden soll. In
diesem Fall wird darauf hingewiesen, dass ein bereits eingereichter
Teilnahmeantrag, wenn erforderlich, an die Erläuterungs-,
Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben angepasst werden muss.

Sofern keine gesonderte Mitteilung eingeht, wird davon ausgegangen,
dass der alte Teilnahmeantrag unverändert aufrechtgehalten wird.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Maximilanstraße 39
München
80438
Deutschland
Telefon: +49 892176-2411
E-Mail: [4]vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Fax: +49 8921762847
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Verstöße im Sinne von § 135 Abs. 1 GWB (Unwirksamkeit des Vertrages)
sind in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab
Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach
Vertragsschluss geltend zu machen. Hat der Auftraggeber die
Auftragsvergabe im EU-Amtsblatt bekannt gemacht, endet die Frist zur
Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung
der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU (§ 135 Abs.
2 GWB). Ein Nachprüfungsverfahren ist nur bei Einhaltung nachfolgender
Voraussetzungen zulässig: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der
Bewerber im Vergabeverfahren erkannt hat, sind gegenüber dem
Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis zu rügen. Der
Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind,
sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in
der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein
Nachprüfungsantrag ist binnen 15 Kalendertagen nach Eingang der
Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,
einzureichen (§ 160 Abs. 3 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
06/06/2019

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