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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Stuttgart - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019061009552258998 / 269081-2019
Veröffentlicht :
10.06.2019
Angebotsabgabe bis :
08.07.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
71248000 - Projektaufsicht und Dokumentation
DE-Stuttgart: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2019/S 110/2019 269081

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Land Baden-Württemberg (Ministerium für Ländlichen Raum und
Verbraucherschutz)
Kernerplatz 10
Stuttgart
70469
Deutschland
E-Mail: [1]MLR_erreichbarkeitssicherung@menoldbezler.de
NUTS-Code: DE111

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.menoldbezler.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZYWEV/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Menold Bezler Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Rheinstahlstraße 3
Stuttgart
70469
Deutschland
Kontaktstelle(n): Dr. Martin Ott
E-Mail: [4]MLR_erreichbarkeitssicherung@menoldbezler.de
NUTS-Code: DE111

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]www.menoldbezler.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[6]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZYWEV
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Land Baden-Württemberg MLR - Entwicklung und Bereitstellung von
Simulationsmodellen für die integrierte Raum- und Verkehrsplanung
Referenznummer der Bekanntmachung: 2019/569
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung ist:

1) die Erstellung eines Erreichbarkeitsmodells für voraussichtlich 3
benachbarte Landkreise, das aus den 4 Teilmodellen Bevölkerungsmodell,
Standortmodell, Verkehrsangebotsmodell und Simulationsmodell besteht,

2) die Anwendung des Erreichbarkeitsmodells für die Beurteilung
vorgegebener Szenarien,

3) die Betreuung der Modell-Landkreise als direkter Ansprechpartner für
die mit dem Projekt befassten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
Modell-Landkreise in allen Fragen der praktischen Projektdurchführung,

4) die Organisation und Koordination des Projekts zwischen den
Projektbeteiligten (Ministerium, beteiligte Landkreise,
wissenschaftliche Begleitforschung).
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 350 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000
71248000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE111
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Im Rahmen eines vom Ministerium für Ländlichen Raum und
Verbraucherschutz geförderten interdisziplinären Forschungsprojekts
wurde ein digitales Werkzeug für die Erreichbarkeitsanalyse entwickelt
und im Landkreis Calw beispielhaft erprobt. Mit Hilfe dieses Werkzeugs
kann die Erreichbarkeit von Standorten und Standortkategorien der
Daseinsvorsorge kleinräumig abgebildet und bewertet werden. Das Modell
ist in folgende vier Teilmodelle unterteilt:

Bevölkerungsmodell: Standorte der Einwohner,

Standortmodell: Standorte der Einrichtungen der Daseinsvorsorge,

Verkehrsangebotsmodell: Straßennetz und ÖV-Angebot,

Simulationsmodell: Methoden zur Berechnung der
Erreichbarkeitskenngrößen.

Die ersten 3 Teilmodelle beschreiben die Verteilung der Bevölkerung,
das Angebot an daseinsvorsorgerelevanten Dienstleistungen sowie das
verfügbare Verkehrsangebot. Das Simulationsmodell ermöglicht darauf
aufbauend umfassende, kleinräumige und differenzierte Analysen der
Erreichbarkeit, differenziert nach einzelnen Verkehrsmitteln und
Standorten der Daseinsvorsorge.

Im Rahmen des geplanten Projekts möchte das Ministerium für Ländlichen
Raum und Verbraucherschutz (MLR) den für den Modellraum Landkreis Calw
beispielhaft entwickelten Ansatz in einer größeren Gebietskulisse -
geplant ist ein Modellraum mit voraussichtlich drei aneinander
angrenzende Landkreisen im ländlichen Raum - praktisch erproben.

Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung ist:

1) die Erstellung eines Erreichbarkeitsmodells für 3 benachbarte
Landkreise, das aus den 4 Teilmodellen Bevölkerungsmodell,
Standortmodell, Verkehrsangebotsmodell und Simulationsmodell besteht,

2) die Anwendung des Erreichbarkeitsmodells für die Beurteilung
vorgegebener Szenarien,

3) die Betreuung der Modell-Landkreise als direkter Ansprechpartner für
die mit dem Projekt befassten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
Modell-Landkreise in allen Fragen der praktischen Projektdurchführung,

4) die Organisation und Koordination des Projekts zwischen den
Projektbeteiligten (Ministerium, beteiligte Landkreise,
wissenschaftliche Begleitforschung).
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/11/2019
Ende: 30/11/2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Der Auftraggeber beabsichtigt, nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs
3 bis 5 Bewerber zur Abgabe eines Angebots aufzufordern. Falls mehr
geeignete Bewerbungen vorliegen als Bewerber zur Abgabe eines Angebots
aufgefordert werden können, beurteilt der Auftraggeber anhand der für
Projektleiter und Bewerber vorgelegten Referenzen, wer unter den als
grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den
Mitbewerbern als besonders geeignet erscheint und daher am weiteren
Verfahren beteiligt werden soll.

Wird mehr als eine Referenz für den Projektleiter oder werden mehr als
jeweils eine Referenzen je Referenzkategorie für den Bewerber
vorgelegt, zieht der Auftraggeber für die Bewerberauswahl je
Referenzkategorie jeweils die Referenz heran, welche innerhalb der
vorgelegten Referenzen am stärksten für die besondere Vergleichbarkeit
mit dem Vertragsgegenstand sprechen.

Die besondere Vergleichbarkeit mit dem Auftragsgegenstand beurteilt der
Auftraggeber unter Berücksichtigung der Aspekte, auf die im Rahmen der
Beschreibung der Referenzprojekte des Projektleiters und des Bewerbers
einzugehen war.

(1) Im Rahmen einer ggf. erforderlichen Bewerberauswahl wird der
Auftraggeber mit Blick auf die Mindestreferenz des Projektleiters
insbesondere berücksichtigen:

ob und in welcher Form das Referenzprojekt innovative Lösungen zu
Fragen der Mobilität, der Digitalisierung und/ oder Aufgaben der
Verkehrsmodellierung bzw. der Verkehrsplanung beinhaltet hat,

ob und in welcher Rolle der vorgesehene Projektleiter bei diesen
Projekten mit öffentlichen Auftraggebern, insbesondere mit Ministerien
auf Landes- oder Bundesebene oder mit kommunalen Gebietskörperschaften,
zusammengearbeitet hat,

ob und welche Erfahrungen der vorgesehene Projektleiter mit Software
zur Verkehrsplanung und -simulation gesammelt hat.

(2) Im Rahmen einer ggf. erforderlichen Bewerberauswahl wird der
Auftraggeber mit Blick auf die Mindestreferenzen des Bewerbers
insbesondere berücksichtigen:

ob und in welcher Form das Referenzprojekt innovative Lösungen zu
Fragen der Mobilität, der Digitalisierung und/ oder Aufgaben der
Verkehrsmodellierung bzw. der Verkehrsplanung beinhaltet hat,

ob und in welcher Weise der Bewerber bei diesen Projekten mit
öffentlichen Auftraggebern, insbesondere mit Ministerien auf Landes-
oder Bundesebene oder mit kommunalen Gebietskörperschaften,
zusammengearbeitet hat.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1) Vorbemerkung:

Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert
nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird,
sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer
Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Ein Bewerber kann sich zum Nachweis
seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des
rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen
bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe). Diese Möglichkeit besteht
unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen dem Bewerber und den
anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall ist der
Vergabestelle nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel
tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem beispielsweise eine
entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens vorlegt wird.
Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung
stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1) bis III.1.3)
hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis
sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind
für dieses Unternehmen die Erklärungen über das Vorliegen von
Ausschlussgründen nach § 123, 124 GWB vorzulegen.

Vorstehende Ausführungen gelten für die Nachweise nach III.1.2) und
III.1.3) entsprechend.

2) Nichtvorliegen von Ausschlussgründen:

(1) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 123 GWB nicht
vorliegen,

(2) Eigenerklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 124
GWB,

(3) Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLoG),

3) Vorzulegende Nachweise der Befähigung und Erlaubnis zur
Berufsausübung:

Eigenerklärung über Eintragung des Unternehmens in das Berufs- oder
Handelsregister.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

(1) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens und Umsatz
mit Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind
in den vergangenen 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.

(2) Aktueller Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von
3,0 Mio. EUR für Personenschäden und 1,0 Mio. EUR für Sach- und
Vermögensschäden oder Erklärung einer Versicherungsgesellschaft, im
Auftragsfall einen entsprechenden Versicherungsschutz mit dem
Auftragnehmer zu schließen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

(1) Erklärung über das jährliche Mittel der bei dem Unternehmen
Beschäftigten und die Anzahl der Führungskräfte und deren Qualifikation
in den letzten 3 Geschäftsjahren.

(2) Angabe des für die Leistungserbringung vorgesehenen Personals
(Projektleiter, Stellvertreter, sowie weitere Personen, die ggf.
weitere erforderliche Fachkompetenzen abdecken), einschließlich deren
Qualifikation (Benennung der persönlichen Qualifikation und
gegebenenfalls Fortbildungen sowie persönlicher Referenzen).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

(1) Der vorgesehene Projektleiter muss mindestens über folgende
Referenz verfügen: Nachweis von mindestens einem geeigneten
Referenzprojekt aus den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren.

(2) Der Bewerber muss mindestens über folgende Referenzen verfügen:

Nachweis von mindestens einem geeigneten Referenzprojekt aus den
letzten 10 abgeschlossenen Geschäftsjahren im Zusammenhang mit dem
Aufbau von Verkehrsnachfragemodellen mit einem
Verkehrsplanungsprogramm,

Nachweis von mindestens einem geeigneten Referenzprojekt aus den
letzten 10 abgeschlossenen Geschäftsjahren im Zusammenhang mit der
Anwendung von Verkehrsnachfragemodellen,

Nachweis von mindestens einem geeigneten Referenzprojekt aus den
letzten 10 abgeschlossenen Geschäftsjahren im Zusammenhang mit der
Durchführung von Projekten der Raum- oder Verkehrsentwicklungsplanung,
z. B. Durchführung von Maßnahmenuntersuchungen, Erstellung von
Nahverkehrsplänen oder Verkehrsentwicklungsplänen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 08/07/2019
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 06/06/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 16/12/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZYWEV
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Durlacher Allee 100
Karlsruhe
76137
Deutschland
Fax: +49 721926-3985

Internet-Adresse: [7]www.rp.baden-wuerttemberg.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen
(GWB).

Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160
GWB verwiesen. Dieser lautet:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat;

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber
gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote
für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem
Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für
Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung
zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die
Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.

Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information
durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Telefax
oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Durlacher Allee 100
Karlsruhe
76137
Deutschland
Fax: +49 721926-3985

Internet-Adresse: [8]www.rp.baden-wuerttemberg.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
06/06/2019

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References

1. mailto:MLR_erreichbarkeitssicherung@menoldbezler.de?subject=TED
2. http://www.menoldbezler.de/
3. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZYWEV/documents
4. mailto:MLR_erreichbarkeitssicherung@menoldbezler.de?subject=TED
5. http://www.menoldbezler.de/
6. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZYWEV
7. http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/
8. http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/

 
 
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