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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Werbekampagnen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019061009542758957 / 269068-2019
Veröffentlicht :
10.06.2019
Angebotsabgabe bis :
08.07.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
79341400 - Werbekampagnen
DE-Berlin: Werbekampagnen

2019/S 110/2019 269068

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Von-der-Heydt-Str. 16-18
Berlin
10785
Deutschland
Kontaktstelle(n): Zentrale Vergabestelle (ZVS), Herr Seel
Telefon: +49 30-266413100
E-Mail: [1]ZVS@hv.spk-berlin.de
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://www.preussischer-kulturbesitz.de/
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Der Zugang zu den Auftragsunterlagen ist eingeschränkt. Weitere
Auskünfte sind erhältlich unter:
[3]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=262722
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=262722
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Bundesunmittelbare Stfitung
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Wissenschafts- und Kultureinrichtung, an der
Schnittstelle zwischen Kunst und Kultur auf der einen und Wissenschaft
und Forschung auf der anderen Seite

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Imagekampagne Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Referenznummer der Bekanntmachung: SPK-ZVS-19-0007-VvmT-HV
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
79341400
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) zählt zu den größten
Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen weltweit. In der Kommunikation
steht sie vor großen Herausforderungen: Die SPK ist die größte
Kultureinrichtung Deutschlands. In dieser Rolle wird sie von der
Öffentlichkeit nicht wahrgenommen. Die SPK hat außerdem ein
faszinierend vielfältiges kulturelles Angebot zu bieten. Für Nutzer-
und Besucherinnen ist diese Bandbreite aber nicht als Mehrwert
erfahrbar. Darüber hinaus verändern sich die Nutzungsgewohnheiten der
Zielgruppen der SPK aufgrund des digitalen Wandels. Die SPK soll als
Kulturmarke zukünftig in den digitalen Medien viel stärker erlebbar
sein. In der Öffentlichkeit sollen die innovativen Facetten sowie die
Alleinstellungsmerkmale der SPK deutlicher sichtbar werden. Gemeinsam
mit einer Agentur sollen Wege der Imagekommunikation gefunden werden,
die es erlauben, den Mehrwert des Gesamtverbundes SPK für Besucher und
Nutzer klarer und emotionaler zu artikulieren.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
Hauptort der Ausführung:

Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Hauptverwaltung (HV)

Von-der-Heydt-Str. 16-18

10785 Berlin
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) zählt zu den größten
Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen weltweit. Die Bestände und
Sammlungen der SPK und ihrer fünf Einrichtungen die Staatlichen
Museen zu Berlin, die Staatsbibliothek zu Berlin, das Geheime
Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, das Ibero- Amerikanische
Institut und das Staatliche Institut für Musikforschung fasst alle
Sparten der kulturellen Überlieferung zusammen, und ihre Sammlungen
haben einen universellen Charakter: An ihnen kann die kulturelle
Entwicklung der Menschheit von den Anfängen bis in die Gegenwart in
einem globalgeschichtlichen Kontext gezeigt und erforscht werden.

Die Stiftung steht mit anderen nationalen und internationalen
Kulturinstitutionen in einem zunehmenden Wettbewerb um Wahrnehmbarkeit,
Attraktivität, Besuchs- und Nutzerzahlen sowie gesellschaftliche
Relevanz. Insbesondere in der externen Kommunikation steht sie vor 3
großen Herausforderungen: Die SPK ist die größte Kultureinrichtung
Deutschlands. In dieser Rolle wird sie von der Öffentlichkeit momentan
aber nicht wahrgenommen. Die SPK hat außerdem ein faszinierend
vielfältiges kulturelles Angebot zu bieten, das weltweit nahezu
einzigartig ist. Für Nutzer- und Besucherinnen ist diese Bandbreite und
Vielfalt aber nicht als Mehrwert erkenn- bzw. erfahrbar. Darüber hinaus
verändern sich die Nutzungs- und Wahrnehmungsgewohnheiten der
Zielgruppen der SPK vor allem auch aufgrund des digitalen Wandels. Die
SPK soll als Kulturmarke zukünftig auch in den digitalen Medien viel
stärker erlebbar sein. In der Öffentlichkeit, bei Medien und
Stakeholdern sollen künftig die innovativen und internationalen
Facetten sowie die Alleinstellungsmerkmale der SPK viel deutlicher
sichtbar werden.

Gemeinsam mit einer Agentur sollen Wege in der Imagekommunikation
gefunden werden, die es erlauben, den Mehrwert des Gesamtverbundes SPK
für die Besucher und Nutzer klarer und emotionaler als bisher zu
artikulieren. Gerade weil die Stärken und Spezifika der einzelnen
Einrichtungen so unterschiedlich sind, ist es wichtig zu vermitteln,
dass der daraus entstehende Gesamtkosmos eine noch viel umfassendere
Geschichte erzählt als jede Einrichtung für sich genommen. Mit der
künftigen Markenkommunikation sollen Nutzer und Besucher noch mehr bei
ihren grundlegenden Bedürfnissen abgeholt werden.

Diesem Vorhaben voraus ging im Jahr 2012 eine Überarbeitung des
Corporate Designs der Stiftung Preußischer Kulturbesitz; diese führte
zur Anwendung der heute bestehenden Logo-Architektur bei Basiselementen
und Geschäftsausstattung. Im Zuge dessen folgte nach 2012 eine
entsprechende Neugestaltung der Webseiten und des Intranets. Die
konsequente, stiftungsweite Anwendung der bestehenden Corporate
Design-Richtlinien ist bis dato noch keineswegs abgeschlossen.

Um die Stiftung als einen Gesamtverbund sehr unterschiedlicher,
exzellenter Einrichtungen und Sammlungen zielgruppengerecht zu
vermarkten; und um ein greifbares und emotional einprägsames Bild
unserer Leistungen zu vermitteln, erfordert es im nächsten Schritt aber
wirksame Maßnahmen in der Imagekommunikation, die über Aspekte des
Corporate Designs hinausgehen. Während die SPK-Einrichtungen auch
weiterhin ihre spezifischen Produkte an ihre eigenen Zielgruppen
kommunizieren, muss gemeinsam mit einer Agentur das Fundament einer
tragfähigen, gemeinsamen SPK-Markenwelt formuliert werden.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 36
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

A, (A) Ausschlusskriterium:

Nachweis eines durchgeführten Auftrages für einen öffentlichen
Auftraggeber oder eine Kultureinrichtung sowie NGO in den
Geschäftsjahren 2017 und 2018,

Nachweis Arbeitssprache Deutsch.

Zum Verhandlungsverfahren zugelassen und zur Angebotsabgabe
aufgefordert werden die 3 bis 5 Teilnahmeanträge mit der höchsten
Anzahl an Eignungspunkten (Insgesamt können maximal 41 Punkte erreicht
werden):

1) Mindestens 2 Referenzen, die mit den Leistungen des hier zu
vergebenden Auftrages nach Umfang und Schwierigkeit vergleichbar sind
(jeweils maximal 15 Punkte). Die Vergleichbarkeit wird nach folgenden
Kriterien bewertet:

a) Generieren von Aufmerksamkeit: Kampagne war aufmerksamkeitsstark und
öffentlichkeitswirksam, d. h. wurde wahrgenommen (jeweils maximal 5
Punkte);

b) Erreichung des Kommunikationszieles: Kampagne hat die angestrebte
Zielgruppe erreicht und involviert (jeweils maximal 5 Punkte);

c) Generierung medialer Buzz: Kampagne hat virale Effekte erzeugt,
Social Media erreicht, weitere PR und positive Medienberichterstattung
nach sich gezogen (jeweils maximal 5 Punkte).

2) Kreativität der Agentur (maximal 6 Punkte):

a) Platzierung in einem deutschen Kreativranking 2017 (Top 10: 3
Punkte, Top 20: 2 Punkte, Top 50: 1 Punkt);

b) Platzierung in einem deutschen Kreativranking 2018 (Top 10: 3
Punkte, Top 20: 2 Punkte, Top 50: 1 Punkt).

3) Personelle Kompetenz des Kernteams (maximal 5 Punkte): Nachzuweisen
anhand geeigneter Unterlagen wie Kurz-Vitas und/oder Kundenreferenzen,
insbesondere in Bezug auf folgende Kriterien:

a) Konzeption und Umsetzung aufmerksamkeitsstarker Kampagnen (maximal 5
Punkte)

Zuschlagskriterien (für die Firmen, die zur Angebotsabgabe aufgefordert
werden) -> zusätzlich zu II.2.5) schon vorab in der Bekanntmachung an
der Stelle hier unten aufgeführt:

Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; Kriterien sind:

B, (B) Bewertungskriterium

Die mit einem B" gekennzeichneten Anforderungen stellen die innerhalb
der Bewertungsskala mit 65 Punkten zu bewertenden Kriterien dar.
Folgende Kriterien (Merkmale) sollen aus dem eingereichten Pitch der
Bieterinnen und Bieter hervorgehen.

Anforderungen (B):

1) Inwieweit wurde auf die im Briefing formulierten Ziele eingegangen?
(15 Punkte):

a) Imagekorrektur der Marke SPK;

b) Erhöhung der Markenbekanntheit;

c) Konsequente Übersetzung eines gemeinsamen SPK-Themas in eine
Imagekampagne.

2) Wie überzeugend ist das präsentierte Kreativkonzept? (15 Punkte):

a) Potential der Kampagne, die definierte Zielgruppe emotional
anzusprechen;

b) Setzt neue Maßstäbe im nationalen und internationalen
Kulturmarketing;

c) Bringt Features der SPK auf unerwartete Art und Weise ins Spiel.

3) Inwieweit werden praktische Aspekte der Markenführung
berücksichtigt? (15 Punkte):

a) Integriert das bestehende Corporate Design der SPK;

b) Die präsentierte Kampagnenidee ist langfristig und umfassend
ausbaubar;

c) Das Konzept ist anschlussfähig für die SPK-Einrichtungen mit ihrem
jeweiligen Profil.

4) Wie plausibel und nachvollziehbar ist die Darstellung der
Kostenstruktur? (20 Punkte):

a) in Bezug auf Konzeption;

b) in Bezug auf Produktion;

c) in Bezug auf Mediakosten;

d) In Bezug auf Beratung (konkret: Integration Brandbook).

Die Bewertung erfolgt auf Basis der Unterlage (UfAB 2018) des
Beschaffungsamtes des Bundesinnenministeriums der Bundesrepublik
Deutschland in der aktuellen Version nach folgender Bewertungs-
(Zuschlags-) Methode:

Einfache Richtwertmethode

Kennzahl Z = Leistung (Wertungspunkte)/Preis (Wertungspreis).

Die Bewertung im Pitch erfolgt in einer Bewertungskonferenz.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die nachstehend geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise sind dem
Teilnahmeantrag beizufügen oder während der elektronischen
Angebotsabgabe anzugeben. Darüber hinausgehende Informationsunterlagen
sind nicht erwünscht. Fremdsprachige Bescheinigungen bedürfen einer
Übersetzung in die deutsche Sprache.

Das Fehlen oder die Unvollständigkeit auch nur einer der Unterlagen,
Angaben, Erklärungen und Nachweise kann zum Ausschluss der
Bewerberin/des Bewerbers vom weiteren Vergabeverfahren führen. Dies
gilt ebenfalls für die unter III.1.2 und III.1.3) geforderten Angaben,
Erklärungen und Nachweise.

1) Eigenerklärung Auschlussgründe;

2) Unternehmensdaten;

3) Bewerbergemeinschaftserklärung (soweit zutreffend); Unterschriebene
Erklärung Bietergemeinschaft (soweit zutreffend);

4) Unteraufträge (soweit zutreffend);

5) Verpflichtungserklärung Eignungsleihe Unteraufträge (soweit
zutreffend, für Dritte, Insbesondere Unterauftragnehmer);

6) Verpflichtungserklärung Mindestentgelt;

7) Erklärung Nichtanwendung Scientology.

Für den Fall, dass die Bewerberin oder der Bewerber beabsichtigt, sich
bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen zu
bedienen (Unterauftrag, Bietergemeinschaft), so sind auch für diese
Unternehmen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zu diesen
bestehenden Verbindungen, die vorstehend genannten Erklärungen [1) bis
6)] und Nachweise vorzulegen. Für den Fall von Bietergemeinschaften
sind die o. g. Unterlagen von jedem Mitglied vorzulegen.

Die Nachweise zu der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit
(siehe Ziffer III.1.3) sind an das Konsortium in seiner Gesamtheit
anzulegen. Das bedeutet, es ist grundsätzlich ausreichend, wenn ein
oder mehrere Mitglieder die geforderten Nachweise beibringen und damit
das gesamte Leistungsspektrum abdecken.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Eignungskriterien gemäß Auftragsunterlagen
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zum Verhandlungsverfahren zugelassen werden die 3 bis 5
Teilnahmeanträge mit der höchsten Eignung (Insgesamt können maximal 41
Punkte erreicht werden):

1) Mindestens 2 Referenzen, die mit den Leistungen des hier zu
vergebenden Auftrages nach Umfang und Schwierigkeit vergleichbar sind
(maximal jeweils 15 Punkte). Die Vergleichbarkeit wird nach folgenden
Kriterien bewertet:

a) Generieren von Aufmerksamkeit: Kampagne war aufmerksamkeitsstark und
öffentlichkeitswirksam, dh. wurde wahrgenommen (jeweils maximal 5
Punkte);

b) Erreichung des Kommunikationszieles: Kampagne hat die angestrebte
Zielgruppe erreicht und involviert (jeweils maximal 5 Punkte);

c) Generierung medialer Buzz: Kampagne hat virale Effekte erzeugt,
Social Media erreicht, weitere PR und positive Medienberichterstattung
nach sich gezogen (jeweils maximal 5 Punkte).

2) Kreativität der Agentur (maximal 6 Punkte):

a) Platzierung in einem deutschen Kreativranking 2017 (Top 10: 3
Punkte, Top 20: 2 Punkte, Top 50: 1 Punkt);

b) Platzierung in einem deutschen Kreativranking 2018 (Top 10: 3
Punkte, Top 20: 2 Punkte, Top 50: 1 Punkt);

3) Personelle Kompetenz des Kernteams (maximal 5 Punkte): Nachzuweisen
anhand geeigneter Unterlagen wie Kurz-Vitas und/oder Kundenreferenzen,
insbesondere in Bezug auf folgende Kriterien.

a) Konzeption und Umsetzung aufmerksamkeitsstarker Kampagnen (maximal 5
Punkte).
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Die Auftragnehmerin/der Auftragnehmer (AN) haftet in vollem Umfang nach
den einschlägigen vertraglichen und gesetzlichen Bestimmungen. Bei der
Einschaltung von Nachunternehmen, Erfüllungsgehilfen und sonstigen
Beauftragten haftet die/der AN für sämtliche Pflichtverletzungen so,
als wenn sie/er selbst tätig geworden wäre. Außerdem hat die
Auftragnehmerin/der Auftragnehmer die Auftraggeberin von sämtlichen
Schadensersatzansprüchen Dritter freizuhalten, die im Zusammenhang mit
einer Verletzung der von der/dem AN nach dieser Leistungsbeschreibung
übernommenen Pflichten gegen der Auftraggeberin geltend gemacht werden
sollten. Die/der AN verpflichtet sich, eine diese Haftung abdeckende
Betriebshaftpflichtversicherung abzuschließen. Der Nachweis eines
entsprechenden Versicherungsvertrages sowie über die zuletzt gezahlte
Versicherungsprämie ist auf Verlangen innerhalb von 14 Kalendertagen
nach Zuschlagserteilung gegenüber der Auftraggeberin zu erbringen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 08/07/2019
Ortszeit: 23:59
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 19/07/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/09/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Soweit Sie im Rahmen der Stellung des Teilnahmeantrages bzw. der
Angebotserstellung Fragen zu den Unterlagen haben, informieren Sie
bitte unverzüglich die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK).

Die Fragen sind über die E-Vergabeplattform zu übermitteln. Die
dazugehörigen Antworten werden stets nur auf der E-Vergabeplattform
veröffentlicht. Die jeweiligen Fristen für Fragen von
Bewerberinnen/Bewerbern ist den Vergabeunterlagen (Anschreiben) zu
entnehmen. Danach eingehende Fragen werden ggf. nicht mehr beantwortet.
Die SPK behält sich vor, auch Fragen zu beantworten, die nach Ablauf
der Frist eingehen,

Für den Teilnahmeantrag sind die vorgegebenen Formblätter zwingend zu
verwenden. Die Formblätter dienen der Unterstützung der Bewerber bei
der Erstellung des Teilnahmeantrages. Soweit die Formblätter gegenüber
dieser Bekanntmachung weitergehende Informationen enthalten, sind diese
ggf. zusätzlich maßgeblich.

Die Bewerbung ist unter Einhaltung der genannten Frist ausschließlich
elektronisch auf der E-Vergabeplattform des Bundes einzureichen. Nicht
fristgerecht eingereichte Bewerbungen werden im weiteren Verfahren
nicht berücksichtigt:

es handelt sich vorliegend zunächst um einen Teilnahmewettbewerb,
sodass noch kein Angebot einzureichen ist, sondern nur die in dieser
Bekanntmachung und in dem Verfahrensbrief geforderten Unterlagen. Nur
die gemäß Ziffer II.2.9) ausgewählten Teilnehmerinnen/Teilnehmer werden
zur Angebotsabgabe aufgefordert,

die Teilnahmeanträge sind ausnahmslos elektronisch unter
einzureichen. Die erforderlichen Unterlagen sind ebenfalls unter dieser
Adresse abrufbar,

die Vergabestelle behält sich vor, von den Bewerberinnen/Bewerbern
auf gesonderte Anforderung entsprechende Bescheinigungen (steuerliche
Bescheinigung zur Beteiligung an öffentlichen Aufträgen beziehungsweise
Bescheinigungen in Steuersachen, Unbedenklichkeitsbescheinigungen der
Krankenkasse, Bestätigung des Versicherers usw.) in aktueller Fassung
abzufordern,

eine bestimmte Rechtsform der Anbieterin/des Anbieters ist nicht
erforderlich. Im Falle von Bietergemeinschaften ist eine
bevollmächtigte Vertreterin/ein bevollmächtigter Vertreter, der die
Bietergemeinschaft gegenüber der Auftraggeberin rechtsverbindlich
vertritt, zu benennen. Die Bietergemeinschaft haftet
gesamtschuldnerisch. Von jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft sind
die unter III.1.1 genannten einzureichenden Unterlagen ausgefüllt und
unterschrieben einzureichen,

die Verantwortung für die Auswahl der Unterauftragnehmer und die
Gestaltung der Unteraufträge liegt beider Auftragnehmerin/dem
Auftragnehmer.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammern des Bundes
Villemombler Str. 76
Berlin
53123
Deutschland
Telefon: +49 228-94990
E-Mail: [5]vk@bundeskartellamt.bund.de
Fax: +49 228-9499163

Internet-Adresse: [6]http://www.bundeskartellamt.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und
bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber
dem öffentlichen Auftraggeber, Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK).
Die Zentrale Vergabestelle (ZVS) weist auf die zulässigen Rechtsbehelfe
und einzuhaltenden Fristen hin. Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§
160 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines
Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist
an die in Ziffer I.1) genannte Vergabestelle zu richten. Die zuständige
Stelle für ein Nachprüfungsverfahren ist in Ziffer VI.4.1) genannt.

Statthafter Rechtsbehelf ist gem. §§ 160 ff. GWB der Antrag auf
Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen
Vergabekammer (Ziff. VI.4.1).

Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb
einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach
§ 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr.2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 1 GWB
bleibt unberührt.

Ein Antrag auf Nachprüfung ist schriftlich an die Vergabekammern des
Bundes beim Bundeskartellamt, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn zu
richten.

Soll ein Nachprüfungsantrag (§ 107 Abs. 1 GWB) per E-Mail eingereicht
werden, so ist dies nur mit qualifizierter elektronischer Signatur an
die E-Mail-Adresse [7]vk@bundeskartellamt.bund.de möglich.

Hinweis: Die SPK ist im Falle eines Nachprüfungsantrags verpflichtet,
die Vergabeakten, die auch die abgegebenen Angebote enthalten, an die
Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten haben ein Recht auf
Akteneinsicht. Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen
Sie uns konkret mit Bezug auf die entsprechenden Dokumente des
Angebotes mit, welche Informationen als Betriebs- und
Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
06/06/2019

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3. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=262722
4. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=262722
5. mailto:vk@bundeskartellamt.bund.de?subject=TED
6. http://www.bundeskartellamt.de/
7. mailto:vk@bundeskartellamt.bund.de?subject=TED

 
 
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