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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Wildau - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019061009523258859 / 268952-2019
Veröffentlicht :
10.06.2019
Angebotsabgabe bis :
09.07.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
DE-Wildau: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2019/S 110/2019 268952

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Stadt Wildau
Karl-Marx-Str. 36
Wildau
15745
Deutschland
Kontaktstelle(n): Leinemann Partner RAe mbB, Dr. Eva-D. Leinemann,
Friedrichstr. 185-190, 10117 Berlin
Telefon: +49 302064190
E-Mail: [1]schule1@leinemann-partner.com
Fax: +49 3020649092
NUTS-Code: DE406

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://www.wildau.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YB2
DNCW/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YB2
DNCW
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Erweiterung Grundschule und Hort in Wildau
Referenznummer der Bekanntmachung: 1-2019
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Planungsleistungen für die Erweiterung der Grundschule zu einer
stabilen 4+-Zügigkeit/5-Zügigkeit, Erweiterung des Hortes, Neubau einer
3-Feldsporthalle, Funktionserhalt und Erweiterung der Freiflächen am
Standtort Fichtestraße 90, 15745 Wildau, Gemarkung Wildau, Flur 11,
Flurstück 446.

Die Planungsleistungen werden jeweils stufenweise, zunächst nur von
Lph. 2 bis zur Lph. 4 beauftragt. Der Auftraggeber behält sich
ausdrücklich vor, die weiteren Leistungsphasen erneut auszuschreiben
oder anderweitig zu beauftragen.

Der derzeitige Kostenrahmen beträgt über die Kostengrupppen 300-600
13,5 Mio. EUR netto.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71000000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE406
Hauptort der Ausführung:

Stadt Wildau Fichtestraße 90

15745 Wildau
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Vergabeverfahren umfasst die Vergabe der Generalplanungs- und
Überwachungsleistungen einschließlich Objektplanung, Planung Technische
Gebäudeausrüstung, Tragwerksplanung, Brandschutzplanung,
Wärmeschutznachweis, Schallschutz und Freianlagen für die Erweiterung
der Grundschule zu einer stabilen 4+-Zügigkeit/5-Zügigkeit, Erweiterung
des Hortes, Neubau einer 3-Feldsporthalle, Funktionserhalt und
Erweiterung der Freiflächen.

Die vorhandenen Hortkapazitäten sind im Rahmen der Erweiterung der
Grundschule anzupassen. Die zurzeit auf dem Grundstück betriebene
Kitaeinrichtung wird vor den Umbaumaßnahmen an Grundschule und Hort
komplett ausgegliedert. Es wird auf dem Schul- und Hortkomplex keine
Kita-Funktion erhalten bleiben.

Die Schule I soll im Bestand erhalten bleiben, da hier in den letzten
Jahrzehnten bereits umfangreiche Umbau- und Sanierungsmaßnahmen erfolgt
sind. In der Schule I ist ausschließlich der Einbau eines Aufzuges
geplant. Darüber hinaus ist geplant die angrenzende Sporthalle in einen
Speisesaal und eine Aula umzubauen.

Die Schule II soll abgerissen werden und ein größerer Schulneubau
entstehen, der über ein Verbindungsbauwerk mit der Schule I verbunden
wird.

Das im Bestand vorhandene Hortgebäude soll aufgestockt werden.

Das Kita-Gebäude soll abgerissen werden. An dieser Stelle ist der
Neubau einer 3 - Feldsporthalle auf dem Grundstück zu planen.

Die brandschutz-, wärmeschutz- und schallschutztechnischen gesetzlichen
Vorgaben/Anforderungen sind in der Planung mit einzubeziehen und zu
berücksichtigen. Untersuchungen zu alternativen und/oder regenerativen
Energie-und Wärmeerzeugungen sind in Absprache mit dem Bauherrn bzw.
Energielieferanten durchzuführen und in die Planung einzubinden.
Berücksichtigung muss dabei der bestehende Wärme-Contractingvertrag für
das Hauptgebäude mit Sporthalle finden, dessen Vertrag zunächst noch
bis zum 31.8.2022 läuft.

Ein weiterer wichtiger Punkt für die vom Auftraggeber geplante
Umsetzung des Vorhabens in 4 Bauabschnitten (Jahresscheiben):

1) Bauabschnitt (Baubeginn 1.9.2021): Abriss Kita, Neubau
3-Feld-Sporthalle;

2) Bauabschnitt: Umbau vorhandene Sporthalle zu Speisesaal und Aula,
Errichtung Aufzug in Schule I;

3) Bauabschnitt: Abriss Schule II und Errichtung Schulneubau II;

4) Bauabschnitt: Rückbau Hortdach, Umbau EG und Erweiterung um OG Hort.

Die Bearbeitung der Freianlagen ist bei jedem Abschnitt immer mit
enthalten.

Der Auftragnehmer ist verpflichtet, den Bauantrag für den 1.BA
spätestens bis zum 30.6.2020 bei der zuständigen Unteren
Bauaufsichtsbehörde einzureichen.

Als Fertigstellungstermin der Gesamtmaßnahme wird der 18.8.2025 fest
vorgegeben, wobei der Betrieb der Grundschule und des Hortes während
der gesamten Maßnahme ständig gewährleistet werden muss.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Planungskonzeption / Gewichtung: 35
Qualitätskriterium - Name: Projektorganisation / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Gesamteindruck der Angebotspräsentation /
Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Erfahrung des vorgesehenen Projektleiters
und stellvertretenden Projektleiters mit vergleichbaren Projekten /
Gewichtung: 15
Preis - Gewichtung: 10
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 18/09/2019
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

1) Erfahrung des Unternehmens in Bezug zur Aufgabenstellung
Gewichtung 30 %;

2) Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern Gewichtung 10 %;

3) Kosten- und Zeitmanagement Gewichtung 15 %;

4) Qualifikation des Kernteams Gewichtung 25 %;

5) Darstellung der vorhabenbezogenen Umsetzung zur örtlichen Präsenz u.
Erreichbarkeit Gewichtung 20 %.

Der Auftraggeber behält sich vor, zur Bestätigung der vorgenommenen
Bewertung auf Basis der eingereichten Unterlagen die Angaben zu
hinterfragen und die ausgewählten Wirtschaftsteilnehmerbüros zu
besichtigen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Beauftragung ist jeweils stufenweise vorgesehen. Die erste
Beauftragungsstufe umfasst die Generalplanungsleistungen bis zum
Abschluss der Genehmigungsplanung (Lph. 2-4).

Die weiteren Stufen (Lph. 5-9) werden optional stufenweise beauftragt.
Auf die Beauftragung der weiteren Leistungen/Stufen besteht kein
Rechtsanspruch.

Geplanter Beginn der ersten Beauftragungsstufe: 09/2019. Die
Realisierung erfolgt voraussichtlich in 4 Bauabschnitten. Der letzte
Bauabschnitt soll 2025 fertiggestellt sein.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die nachfolgend unter Ziff. III.1.1) bis III.1.3) aufgelisteten
Nachweise, Erklärungen und Angaben (Unterlagen) sind, soweit nicht
abweichendes ausdrücklich vorgesehen ist, zwingend bis zum Ablauf der
Frist für die Teilnahmeanträge vorzulegen. Sämtliche Nachweise dürfen
nicht älter als 9 Monate sein. Die Vorlage einer nicht beglaubigten
Kopie ist ausreichend und zulässig.

Auszug aus dem Berufsregister bzw. Eintrag (Mitgliedschaft) in
Architektenkammer bzw. Ingenieurkammer des/der Projektverantwortlichen,
Nachweis der Bauvorlageberechtigung des Gebäudeplaners,

bei Kapitalgesellschaften zusätzlich Auszug aus dem Handelsregister,

Angaben zu etwaigen rechtlichen und/oder wirtschaftlichen
Abhängigkeiten von anderen Unternehmen, z. B. durch aussagekräftiges
Organigramm mit allen verbundenen Unternehmen,

Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. § 42
Abs. 1 VgV.

Bewerbergemeinschaften müssen die unter Ziff. III.1.1)-III.1.2)
genannten Angaben und Formalitäten für jedes Mitglied der
Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag vorlegen und müssen zudem
mit Einreichung des Teilnahmeantrages eine Erklärung vorlegen, in der:

sämtliche Mitglieder der Bewerbergemeinschaft namentlich und mit
Anschrift benannt sind,

ein von allen Mitgliedern bevollmächtigtes Mitglied als Vertreter für
das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des
Vertrages benannt wird,

die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,

dargestellt wird, wer die Leistung der jeweiligen Leistungsbereiche
im Auftragsfall tatsächlich erbringt (Angaben zur Aufgabenteilung) und,

in der erklärt wird, dass im Auftragsfall alle Mitglieder als
Gesamtschuldner haften. (Die Erklärung ist von allen Mitgliedern zu
unterzeichnen).

Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft
sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher
betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren. Das Verbot
für Mehrfachbeteiligungen gilt nicht für Nachunternehmer.

Bedient sich der Auftragnehmer bei der Erfüllung des Auftrages und/oder
zum Nachweis seiner Eignung anderer Unternehmen, müssen die unter Ziff.
III.1.1)-III.1.2) genannten Angaben und Formalitäten für jeden
Nachunternehmer zusammen mit einer Verpflichtungserklärung mit dem
Teilnahmeantrag vorgelegt werden, soweit nichts anderes bestimmt ist,
sind die Angaben für dieses Unternehmen entsprechend zu machen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Erklärung über den Gesamtumsatz für die letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahre (2016, 2017, 2018),

Erklärung zur Versicherung gem. Ziff. III.2.2) der Bekanntmachung.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

durchschnittlich mindestens 600 000 EUR brutto Gesamtumsatz in den
letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Angabe und Beschreibung von Referenzen über vergleichbare Leistungen
aus den letzten 10 Geschäftsjahren, bei denen die Leistungsphase 8 bzw.
6 (nur bei Tragwerksplanung) nicht vor 2009 erbracht worden ist und bis
zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen wurde.

a) Referenz(en) (3) für die Erbringung von Generalplanungs- und
Überwachungsleistungen, Leistungsphasen 2 bis 8 HOAI;

b) Referenz(en) (3) für die Erbringung von TGA-Planungs- und
Überwachungsleistungen i.S.d. § 53 HOAI, Leistungsphasen 2 bis 8 HOAI;

c) Referenz(en) (2) für Tragwerksplanerleistungen i. S. d. § 49 HOAI,
Leistungsphasen 2 bis 6 HOAI.

Es ist bei den Referenzen gem. Ziff. 1.a)-1.c) jeweils anzugeben die
Bezeichnung des Projekts, die beauftragten Leistungsphasen, der
Bruttohonorarrechnungswert, die Leistungszeit, die BGF, die Baukosten
des Auftraggebers (anrechenbare
Kosten/Kostenberechnung/Kostenfeststellung), die Nutzungsart, die
eingebundenen Planer und ein Ansprechpartner beim Auftraggeber mit
Telefonnummer, max. 4 DIN A4 Seiten pro Objekt.

Erfüllt eine Referenz eines Bieters mehrere der vorgenannten
Anforderungen ist eine Mehrfachnennung dieser Referenz möglich.

2) Darstellung der Projektabwicklung/Projektorganisation. Dazu ist das
für die Leistungserbringung vorgesehene Kernteam (Projektleiter,
Stellvertretende Projektleiter und verantwortliche bzw. leitende
Mitarbeiter für jeden Leistungsbereich, also Objektplanung, Technische
Gebäudeausrüstung (Heizung/Lüftung Sanitär sowie Elektrotechnik),
Tragwerkplanung, Brandschutzplanung, Wärmeschutznachweis, Schallschutz
und Freianlagen) namentlich zu benennen (Projektorganigramm) und deren
Befähigung und Berufsbildung unter Nennung des höchsten erreichten
Berufsabschlusses und der Anzahl der Berufsjahre sowie Beifügung von
fachlichem Lebenslauf und Zeugnissen zu erläutern.

3) Erklärung über die Anzahl der Mitarbeiter der letzten 3 Jahre (2016,
2017, 2018) mit Aufgliederung in Führungskräfte, Architekten/Ingenieure
(davon Einsatz als Bauleitungspersonal), Sonstige Beschäftigte,
Freiberuflich tätige, Azubis/Praktikanten, jeweils bezogen auf das
gesamte Unternehmen und für die jeweiligen Leistungsbilder
(Objektplanung, Tragwerksplanung, Technische Gebäudeausrüstung
(Heizung/Lüftung Sanitär sowie Elektrotechnik), Freianlagen).

4) Angaben zur vorhabenbezogenen Umsetzung der örtlichen Präsenz und
Erreichbarkeit während der Planungsphase und Bauausführung mit Angaben
zur Reaktionszeit bei Rückfragen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mindestens eine Referenz für die Erbringung von vergleichbaren
Generalplanungs- und Überwachungsleistungen zu Ziff. 1.a) für ein
Gebäude mit mindestens 6 000 m^2 BGF.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Soweit Planungs- und Objektüberwachungsleistungen auszuführen sind, ist
die Erbringung dieser Leistungen Architekten und Ingenieuren
vorbehalten. Diese sind Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres
Heimatstaates als Architekt beziehungsweise Ingenieur tätig und zum
Führen dieser Berufsbezeichnung berechtigt sind, ist der Nachweis nach
Richtlinie 2005/36/EG zu führen. Juristische Person erfüllen diese
Voraussetzung, sofern deren satzungsgemäßer Gesellschaftszweck auf
Planungs- beziehungsweise Ingenieurdienstleistung gerichtet ist und sie
einem der Verantwortlichen Angehörigen im vorstehenden Sinn benennen.
Dieses ist in geeigneter Form zum Beispiel durch Vorlage eines Auszugs
der Satzung nachzuweisen. (Der Nachweis ist nur nach ausdrücklicher
Aufforderung des Auftraggebers vorzulegen).
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen für
Personenschäden in Höhe von 3 000 000 EUR und für sonstige Schäden
(Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 1 000 000 EUR bei einem, in
einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens
über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen,
Versicherungsunternehmen. Die Ersatzleistung des Versicherers muss
mindestens das 2-fache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Deckung
muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Entsprechender Versicherungsschutz ist durch Eigenerklärung gem.
Bewerberformular zu bestätigen. Die geforderte Sicherheit kann auch
durch eine Eigenerklärung des Bewerbers nachgewiesen werden, mit derer
den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und
Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert,

der Auftrag wird nur an Bieter/Bietergemeinschaften vergeben, die
sich gem. § 6 Abs. 2 Brandenburgisches Vergabegesetz zur Zahlung eines
Mindestentgelts verpflichten.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 09/07/2019
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 16/07/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Zunächst findet ein Teilnahmewettbewerb statt. Sämtliche Unterlagen,
die mit Ablauf der Teilnahmefrist nach Ziff. IV.2.2) einzureichen sind,
sind in dieser Bekanntmachung aufgeführt. Teilnahmeantragsformulare
stehen unter der in Ziff. I.3) benannten Internetadresse zur Verfügung;

2) Die Teilnahmeanträge sind ausschließlich in deutscher Sprache
elektronisch über den Vergabemarktplatz Brandenburg einzureichen. Per
Email, Fax, Post oder Boten übersandte Teilnahmeanträge können nicht
berücksichtigt werden;

3) Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise
zum Teilnahmeantrag in entsprechender Anwendung des § 56 Abs. 2 und 3
VgV nachzufordern. Es besteht kein Anspruch der Bewerber auf
Nachforderung und kein Anspruch auf Rücksendung der Unterlagen;

4) Die ausgewählten Bieter werden im Rahmen des Verhandlungsverfahrens
u. a. aufgefordert, ihr Unternehmen und ihr Angebot zu präsentieren.
Die Präsentation wird Zuschlagskriterium sein. Der Aufwand für die
Erstellung des Teilnahmeantrages, des Angebots und die Präsentation
wird nicht durch den Auftraggeber erstattet;

5) Für die Ausführung der Generalplanungs- und Überwachungsleistungen
einschließlich Optionen (ohne LP 9) ist derzeit eine
Leistungserbringungszeit für alle 4 Bauabschnitte bis 2025 geplant. Die
Leistungsphase 9 der Objektbetreuung und Dokumentation käme im
Optionsfalle mit mindestens weiteren 4 Jahren nach Abnahme der
Bauleistung noch hinzu;

6) Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich
über den Vergabemarktplatz Brandenburg zu stellen. Die Beantwortungen
der Fragen werden auf der unter Ziff. I.3) bezeichnete
Internetplattform veröffentlicht.

Bekanntmachungs-ID: CXP9YB2DNCW
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft
und Energie
Heinrich-Mann-Allee 107
Potsdam
14473
Deutschland
Telefon: +49 3318661719
Fax: +49 3318661652
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Das deutsche Vergaberecht regelt die Frist für die Einlegung von
Rechtsbehelfen in § 160 Abs. 3 GWB. Dort heißt es:

Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Siehe Kontaktstelle unter I.1
Berlin
Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
06/06/2019

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References

1. mailto:schule1@leinemann-partner.com?subject=TED
2. https://www.wildau.de/
3. https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YB2DNCW/documents
4. https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YB2DNCW

 
 
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