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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019051509361698777 / 225121-2019
Veröffentlicht :
15.05.2019
Angebotsabgabe bis :
19.06.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
72000000 - IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
DE-Berlin: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung

2019/S 93/2019 225121

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Deutscher Bundestag, Referat ZR 5, Vergaben
Platz der Republik 1
Berlin
11011
Deutschland
Telefon: +49 30-227-33234
E-Mail: [1]vergabereferat@bundestag.de
Fax: +49 30-227-30374
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://www.bundestag.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=257502
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Betriebsunterstützung einer Administrationsumgebung
Referenznummer der Bekanntmachung: ZR5-1133-2019-091-14-IT1
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
72000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Betriebsunterstützung für die Pflege und Weiterentwicklung einer
Administrationsumgebung unter Verwendung von PowerShell, Java,
JavaScript, Perl, PHP und Gosa^2.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
Hauptort der Ausführung:

Verwaltung des Deutschen Bundestages

Referat ZR 5, Vergaben

Platz der Republik 1

11011 Berlin
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Verwaltung des Deutschen Bundestages vergibt im Rahmen eines
Offenen Verfahrens die Betriebsunterstützung zur Weiterentwicklung und
Pflege einer Administrationsumgebung für die Verwaltung von
Nutzerkonten im Verzeichnisdienst und Ressourcen auf der zentralen
Datenablage sowie bei einzelnen IT-Verfahren unter Verwendung von
PowerShell, Java, JavaScript, Perl, PHP und GOsa^2.

Die Verwaltung des Deutschen Bundestages verfügt über eine MS AD-Domäne
mit circa 12 000 Nutzern sowie eine zentralen Datenablage auf einem
Storagesystem des Herstellers NetApp. Parallel dazu besteht ein
zentraler Verzeichnisdienst (openLDAP). Die anfallenden Aufgaben der
Kontenverwaltung für die MS AD-Domäne wurden bisher unter Verwendung
selbst erstellter PowerShell-Skripten, aber auch eines grafischen
Frontends (GOsa^2) durchgeführt, welches entsprechende perl-, shell-
oder php-Skripte aufgerufen hat. Ziel ist es, die überwiegende Anzahl
an Administrationstätigkeiten künftig nur noch unter Verwendung eines
grafischen Frontends durchzuführen.

Zusätzlich sollen die Nutzer der AD-Domäne über GOsa^2-Masken
verschiedene Aktionen auslösen können, zum Beispiel die Beantragung
zusätzlicher Benutzerkonten, Berechtigungssteuerung beim Zugriff auf
Ressourcen oder Übersichten über bestehende Konten und deren
Berechtigungen. Die Nutzung von Workflows, um verwaltungsinterne
Prozesse abzubilden, soll verstärkt genutzt werden. Hierbei sind
Anpassungen an den GOsa^2-Masken und die Implementierung entsprechenden
Workflows unter Verwendung von Ja-va und JavaScript notwendig.

Eine Entwicklungs- und Testumgebung ist vorhanden, so dass die
Entwicklung der Software unabhängig von der Produktivumgebung erfolgen
kann. Nach der Abnahme durch die Auftraggeberin wird die Software von
der Auftraggeberin in das produktive System übernommen. Alle Umgebungen
unterliegen Veränderungen, insbesondere aufgrund des technischen
Fortschritts. Dazu gehören Anpassungen auf höhere Versionen und/oder
das Hinzufügen zusätzlicher Systeme.

Im Rahmen der Betriebsunterstützung ist vom Auftragnehmer die
vorhandene Administrationsumgebung weiter zu entwickeln. Dabei sollen
folgende Funktionen umgesetzt werden:

Übernahme und Weiterentwicklung der vorhandenen Werkzeuge (Software),
zum Beispiel zur Anlage, Löschung und Umbenennung von Nutzern und
Gruppen in dem AD sowie der zugeordneten Ressourcen auf dem zentralen
Ressourcensystem. Hierbei sind unterschiedliche Nutzertypen zu
unterscheiden,

Erweiterung des vorhandenen GOsa^2-Admin-Portals um ein
Self-Service-Portal, unter anderem um folgende Funktionen:

a) Anzeige der einer Organisationsgruppe zugeordneten Konten,
Ressourcen und Zugriffsberechtigungen auf Ressourcen

Anforderung neuer Konten bzw. Löschung bestehender Konten und
E-Mail-Adressen.

b) Anpassung der bestehenden Quota-Werte für zugeordnete Ressourcen

Übernahme von Antrags-Formularen für verwaltungsinterne Vorgänge in
Workflows.

c) Änderung freigegebener AD-Attribute;

d) Anzeige eines Initialkennwortes und ggf. Erstellung eines
Startbriefes (HTML-Dokument).

Änderung der bestehenden Quota-Werte auf der zentralen Datenablage
durch den Help-Desk,

Berechtigungssteuerung für Gruppenlaufwerke durch nachgeordnete
Verantwortliche.

Durch den Auftragnehmer sind je nach Anforderungen Skripte in den oben
genannten Skriptsprachen zu erstellen. Sofern möglich soll die Nutzung
von PowerShell-Modulen eingeführt werden. Ein vorhandenes GitLab ist
vom Auftragnehmer zu nutzen.

Änderungen an der Systemumgebung (Domäne, zentrale Datenablage,
openLDAP) werden durch die Auftraggeberin durchgeführt. Werden
hierdurch Änderungen an den erstellten Werkzeugen notwendig, sind diese
vom Auftragnehmer durchzuführen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/08/2019
Ende: 31/07/2020
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Optional kann die Auftraggeberin den Vertrag 3 Mal um jeweils ein
weiteres Jahr, längstens bis zum 31.7.2023 verlängern.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

a) Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach
Punkt 2 des Angebotsvordrucks (erfolgt durch Abgabe des Angebotes).
Beim Einsatz von Unterauftragnehmern erklärt der Bieter dies mit Abgabe
des Angebotes auch für den/die Unterauftragnehmer;

b) Eigenerklärung über die Eintragung im Handelsregister
beziehungsweise in der Handwerksrolle oder Auszug aus dem
Berufsregister;

c) Gegebenenfalls Angabe der Zertifikats- oder Registriernummer in der
bundesweiten Präqualifizierungsdatenbank für den Liefer- und
Dienstleistungsbereich (AVPQ) oder in der PQ-Liste des Vereins für die
Präqualifikation von Bauunternehmen (PQ-Verein).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

d) Eigenerklärung über den Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahre, soweit er den Tätigkeitsbereich der angebotenen
Leistungen betrifft. Der jährliche Umsatz des Bieters muss in Bezug auf
die Erbringung vergleichbarer Leistungen mindestens 400 000,00 EUR
betragen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Der jährliche Umsatz des Bieters muss in Bezug auf die Erbringung
vergleichbarer Leistungen mindestens 400 000,00 EUR betragen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

e) Angabe von 2 geeigneten Referenzen über in den letzten 3 Jahren
erbrachte Leistungen (Punkt 3.6 des Angebotsvordrucks). Die Referenzen
müssen geeignet sein, die Leistungsfähigkeit des Bieters im Bereich
Softwareentwicklung für Administrationswerkzeuge zur Pflege eines
Verzeichnisdienstes zu belegen. Hierbei muss insbesondere belegt
werden, dass der Bieter die Programmierleistungen im Bereich
Softwarewerkzeuge und Verzeichnisdienst erbringen kann. Insbesondere
sind Erfahrungen in der Nutzung der Software GOsa^2 und in
umfangreicheren Verzeichnisdiensten (ab 10 000 Objekte) zwingend
erforderlich. Der Bieter muss deswegen mindestens eine Referenz mit
mindestens 10 000 Objekten in einer AD-Domäne, für die er
Administrationswerkzeuge entwickelt hat, während eines
Vertragszeitraumes von mindestens 1,5 Jahren nachweisen können. Ferner
muss der Bieter mindestens eine Referenz angeben, bei der er
Administrationswerkzeuge unter der Verwendung von GOsa^2 entwickelt
hat.

Die Referenzen werden anhand der Kontaktdaten überprüft. Werden die
Referenzen durch die Präqualifizierungsangaben abgegeben, so sind die
geeigneten Referenzen hier konkret zu benennen. Leistungen, welche für
Unternehmen erbracht wurden, die mit dem Bieter konzernmäßig oder sonst
wirtschaftlich verbunden sind, können nicht als Referenzauftrag
akzeptiert werden, da es sich um Aufträge für wirtschaftlich
unabhängige Dritte handeln muss;

f) Eigenerklärung des Bieters über den für den Einsatz im Deutschen
Bundestag geplanten Projektleiter und über die Mitarbeiter (mindestens
2), die jeweils mindestens in einem der beiden oben genannten
Referenzprojekte eingesetzt wurden und aufgrund ihrer Erfahrung für den
Einsatz im Deutschen Bundestag vorgesehen sind;

g) Mindestens 2 Mitarbeiterprofile (Anlage 1.1 Vordruck
Mitarbeiterprofil Junior Systemingenieur (JSE) und Anlage 1.2 Vordruck
Mitarbeiterprofil Systemingenieur (SE)) über die für den Einsatz im
Deutschen Bundestag vorgesehenen Mitarbeiter. Dabei muss jeweils
mindestens ein Mitarbeiterprofil eines Systemingenieurs und mindestens
ein Mitarbeiterprofil eines Junior Systemingenieurs eingereicht werden.

Nachgewiesen werden soll bei der Qualifikation der Mitarbeiter des
Bieters, dass diese die genannten Programmiersprachen beherrschen und
administrative Werkzeuge erstellen können.

Eine entsprechende Qualifikation ist als gegeben anzusehen, wenn die
vorgesehenen Mitarbeiter für die Qualifikation JSE und SE erfolgreich
Schulungen zu folgenden Themen abgeschlossen haben:

Thema Active Directory Server 2012 R2 /2016,

PowerShell 4 und 5,

Java 6 und Java Script (ECMAScript 2018),

PHP 7 und

Perl 5.

Wenn der Mitarbeiter in mindestens einem der unter Punkt 3.6 des
Angebotsvordrucks genannten Referenzprojekte die den genannten
Schulungen entsprechenden Programmierleistungen erbracht oder durch
Eigenschulungen die genannten Schulungsinhalte erworben hat, sind diese
durch entsprechende Eigenerklärungen zu benennen. Die AG behält sich
vor, die Gleichwertigkeit zu den genannten Schulungen festzustellen.

Die AG behält sich zudem vor, sich vom AN die Schulungsnachweise vor
Zuschlagserteilung vorlegen zu lassen.

Für die Qualifikation des SE ist zusätzlich erforderlich:

in dem/den unter Punkt 3.6 des Angebotsvordrucks genannten
Referenzprojekt/en GOsa^2-Module und -Funktionen erstellt oder
erweitert und

in GOsa^2 ein berechtigungsbezogenes Rollenmodell implementiert zu
haben.

Die benannten Mitarbeiter müssen jeweils mindestens in einem im Rahmen
der unter Punkt 3.6 des Angebotsvordruckes benannten Referenzprojekte
tätig gewesen sein.

i) Eigenerklärung über den Einsatz eines Unterauftragnehmers.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 19/06/2019
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/07/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 20/06/2019
Ortszeit: 10:00
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

Entfällt

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Dieses Verfahren wird ausschließlich elektronisch über die
Vergabeplattform des Bundes ([4]www.evergabe-online.de) durchgeführt.
Die Vergabeunterlagen sind auf der Vergabeplattform des Bundes
einsehbar und können heruntergeladen werden. Um an dem elektronischen
Vergabeverfahren teilnehmen (aktiv über Änderungen der
Vergabeunterlagen informiert zu werden, Bieterfragen zum
Vergabeverfahren zu stellen und deren Antworten zu erhalten) und ein
elektronisches Angebot abgeben zu können, muss der Bieter sich auf der
e-Vergabeplattform registrieren. Für die Angebotserstellung und -abgabe
sind zwingend die Vergabeunterlagen zu verwenden. Der den
Vergabeunterlagen beigefügte Angebotsvordruck ist bei Angebotsabgabe
einzureichen,

Bieterfragen werden grundsätzlich nur beantwortet, wenn sie bis eine
Woche vor Ablauf der Angebotsfrist gestellt werden. Die Beantwortung
später eingehender Bieterfragen liegt im Ermessen der Vergabestelle.
Die Antworten der Bieterfragen werden ausschließlich auf der
e-Vergabeplattform des Bundes bereitgestellt,

die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Bieters dürfen dem
Angebot nicht beigefügt werden,

bei der Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebotes wird ein
angebotenes Skonto berücksichtigt, wenn die Skontofrist mindestens 14
Kalendertage beträgt.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Bundeskartellamt, Vergabekammer des Bundes
Villemomblerstr. 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 228-94990
E-Mail: [5]info@bundeskartellamt.bund.de
Fax: +49 228-9499163

Internet-Adresse: [6]http://www.bundeskartellamt.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß § 160 Absatz 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)
leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.

Antragsbefugt ist nach § 160 Absatz 2 GWB jedes Unternehmen, das ein
Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine
Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch
Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist
darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der
Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

Der Antrag ist nach § 160 Absatz 3 Satz 1 GWB unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
13/05/2019

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References

1. mailto:vergabereferat@bundestag.de?subject=TED
2. https://www.bundestag.de/
3. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=257502
4. http://www.evergabe-online.de/
5. mailto:info@bundeskartellamt.bund.de?subject=TED
6. http://www.bundeskartellamt.de/

 
 
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