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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Leipzig - Verschiedene von Ingenieuren erbrachte Dienstleistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019051509301898524 / 224863-2019
Veröffentlicht :
15.05.2019
Angebotsabgabe bis :
12.06.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71330000 - Verschiedene von Ingenieuren erbrachte Dienstleistungen
71320000 - Planungsleistungen im Bauwesen
71500000 - Dienstleistungen im Bauwesen
71327000 - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
DE-Leipzig: Verschiedene von Ingenieuren erbrachte Dienstleistungen

2019/S 93/2019 224863

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Leibniz-Institut für Länderkunde e. V.
Schongauerstraße 9
Leipzig
04328
Deutschland
Kontaktstelle(n): Peter Kraus
Telefon: +49 34160055102
E-Mail: [1]p_kraus@ifl-leipzig.de
Fax: +49 34160055198
NUTS-Code: DED51

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.ifl-leipzig.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]www.evergabe.de/unterlagen
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]www.evergabe.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Forschungseinrichtung/Institut
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Wissenschaft und Forschung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Neubau IfL Fachplaner Tragswerksplanung
Referenznummer der Bekanntmachung: 162_LIL_01-2019-0002
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71330000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Leistungen im Leistungsbild Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI 2013 für
den Neubau des Leibniz-Instituts für Länderkunde e. V. auf dem
Wilhelm-Leuschner-Platz in 04109 Leipzig.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71320000
71500000
71327000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DED
Hauptort der Ausführung:

Leibniz-Institut für Länderkunde e. V.

Sachsen

Leipzig Stadt

Wilhelm-Leuschner-Platz

04109 Leipzig
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Am Leibniz-Institut für Länderkunde erforschen Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler räumliche Strukturen und aktuelle raumwirksame
Entwicklungen bis hin zu den theoretischen und historischen Grundlagen
der Regionalen Geographie; der Fokus liegt auf Mittel- und Osteuropa
sowie auf Deutschland. In einem eigenen Schwerpunkt entwickelt das
Institut neue Formen der Visualisierung von geographischem Wissen und
untersucht deren Wirkungsweisen.

Das IfL wurde 1907 als Museum für Länderkunde gegründet, beheimatet war
es im alten Grassimuseum am damaligen Königsplatz nur einen Steinwurf
entfernt von dem Ort, an dem das Institut jetzt ein neues Haus bekommen
soll. Ein solcher Standort in der Innenstadt ist angesichts der vielen
Kooperationspartner des IfL, d. h. der Universität und anderer
Forschungseinrichtungen, essentiell. Und schon lange reicht der Platz
nicht mehr aus für die stetig wachsenden Sammlungen der
Institutsbibliothek und des Archivs für Geographie im IfL.

Der Freistaat Sachsen hat im Sommer 2017 die Baufläche auf dem
Wilhelm-Leuschner-Platz von der Stadt Leipzig gekauft. Damit bietet
sich für das Institut, das einen Teil dieses Grundstücks bekommen wird,
die einzigartige Gelegenheit für eine Rückkehr in die Leipziger
Innenstadt. Um dem Standort, dem IfL und den stadtgeschichtlichen und
städtebaulichen Anforderungen gerecht zu werden, hat das IfL von
08/2018-01/2019 einen 2-phasigen, offenen Realisierungswettbewerb nach
RPW 2013 durchgeführt. Den Wettbewerb gewonnen hat der Entwurf des
Büros Henchion Reuter Architekten. Um mit der Umsetzung des
Siegerentwurfs rasch beginnen zu können, schreiben wir die nachfolgend
beschriebenen Leistungen aus und freuen uns auf einen fachkundigen und
leistungsfähigen Partner. Die Baufertigstellung und Übergabe an das IfL
sind aktuell für 01/2023 geplant.

Gegenstand des VgV-Verfahrens sind Planungsleistungen der
Leistungsphasen 1-6 sowie Besondere Leistungen für die LPH 8 und LPH 9
zum Leistungsbild Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI, zur Errichtung des
neuen Institutsgebäudes mit Bibliothek des Leibniz-Instituts für
Länderkunde auf dem südlichen Baufeld des Wilhelm-Leuschner-Platzes in
Leipzig.

Hinweise zur Aufgabe: Auf dem Baufeld sollen perspektivisch noch eine
weitere Forschungseinrichtung sowie Wohnungen gebaut werden.

In dem Neubau werden Büroräume für bis zu 180 Beschäftigte,
Besprechungs- und Konferenzräume, Aufenthalts- und Begegnungsflächen
und Aufbewahrungsräume für ein geisteswissenschaftliches
Forschungsinstitut mit einer sensiblen Balance zwischen hohem
Kommunikationsbedarf und konzentrierter Forschungsarbeit realisiert.
Hinzu kommt eine öffentliche Bibliothek mit Lesesälen und Arbeitsräumen
sowie gesicherte, nicht-öffentliche Kompaktmagazine und Archivräume.
(DIN ISO 11799:2015 Information und Dokumentation

Anforderungen an die Aufbewahrung von Archiv- und Bibliotheksgut und
DIN 67700:2017-05 Bau von Bibliotheken und Archiven,

Anforderungen und Empfehlungen für die Planung sind zwingend zu
beachten).

Hinsichtlich der Bibliotheksbereiche sind höhere Deckenlasten zu
berücksichtigen sind. Zudem stellt der am Baufeld entlang verlaufende
City-Tunnel sowie die vorgesehene Tiefgarage besondere Anforderungen an
den Neubau. Ein Kurzgutachten des Ingenieurbüros IMM Maidl & Maidl zum
City-Tunnel liegt informativ bei.

Gem. aktuellem Raumprogramm sowie dem Siegerentwurf des
Realisierungswettbewerbs ist eine NF 1-6 von 5 792 m^2, davon 2 890 m^2
für die Bibliothek, umzusetzen. Das Raumprogramm ist bestätigt und
liegt ebenso wie die Auslobung zum vorgeschalteten
Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 zur Objektplanung Gebäude und
Innenräume gem. § 34 HOAI mit der vollständigen Aufgabenbeschreibung
informativ bei.

Für die Leistungserbringung der Tragwerksplanung beabsichtigt der
Auftraggeber eine stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 1-6.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Qualität des Projektteams / Gewichtung:
30,00
Qualitätskriterium - Name: Technische und Organisatorische Qualität der
Herangehensweise / Gewichtung: 40,00
Preis - Gewichtung: 30,00
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 05/08/2019
Ende: 31/01/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahlkriterien nach § 51 VgV werden unter Ziff. III.1)
beschrieben.

Die Auswahl der Teilnehmer am Verhandlungsverfahren erfolgt anhand der
wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der
technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit, siehe Ziff. III.1.1)
bis III.1.3).

Bei objektiver Gleichheit erfolgt die Auswahl gem. § 75 Abs. (6) VgV
per Los.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Es ist eine stufenweise Beauftragung geplant. Folgende Stufen sind
vorgesehen:

erste Stufe: LPH 1-4 wird mit dem Zuschlag beauftragt,

zweite Stufe: LPH 5,

dritte Stufe: LPH 6,

vierte Stufe: Besondere Leistungen LPH 8,

fünfte Stufe: Besondere Leistungen LPH 9.

Ein Rechtsanspruch auf Abruf der über die LPH 4 hinausgehenden Stufen
sowie auf Abruf sämtlicher Besonderer Leistungen besteht nicht. Der
Auftraggeber behält sich vor, den Terminrahmen unter II.2.7 bei
Weiterbeauftragung anzupassen.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Folgende geforderte Erklärungen und Angaben sind einzureichen:

1) Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen, dass keine
Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB
vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von
Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen
ist;

2) Angaben zu wirtschaftlichen und/oder rechtlichen Verknüpfungen zu
anderen Unternehmen nach § 36 Abs.1 GWB;

3) Eintragung in ein Berufs-/Handelsregister;

4) allgemeines Unternehmens-Profil als Übersicht ist wünschenswert
(kein Ausschlusskriterium).

Ein Rückgriff auf die Kapazitäten anderer Unternehmen ist möglich.
Hierfür ist § 47 VgV Eignungsleihe zu beachten! Vorstehende
Eigenerklärungen/Auskünfte sind bei Bewerbergemeinschaften für jedes
Mitglied getrennt abzugeben. Sämtliche geforderte Nachweise und
Erklärungen sind in deutscher Sprache vorzulegen. Sofern
Originaldokumente in einer anderen Sprache verfasst sind, ist mit dem
Dokument eine beglaubigte Übersetzung vorzulegen. Bewerber aus
EU-Mitgliedstaaten können die vorstehenden Nachweise und Erklärungen in
gleichwertiger Form nachweisen, vgl. § 44 VgV.

Geforderte Erklärungen und Nachweise dürfen nicht älter als 6 Monate
sein.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Ein Rückgriff auf die Kapazitäten anderer Unternehmen ist möglich.
Hierfür ist § 47 VgV Eignungsleihe zu beachten!

1) Nachweis der entsprechenden Berufshaftpflichtversicherungsdeckung
(gem. § 45 Abs. 1 Nr. 3 und Abs. 4 Nr. 4 VgV) bzw. bei geringeren
Deckungssummen eine zusätzliche Erklärung der Versicherungsgesellschaft
über die Bereitschaft einer Erhöhung der Deckungssumme im
Auftragsfalle;

2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und
seinen Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich der
Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI (2013) in den letzten 3 Geschäftsjahren
in Euro gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 1) Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungshöhe für
Personenschäden von min. 3 000 000 EUR und Sachschäden von min. 3 000
000 EUR (jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr).

Zu 2) Mindestanforderung an den Umsatz für entsprechende Leistungen im
Bereich der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI (2013): mind. 200 000 EUR
(netto) durchschnittlicher Umsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren
(2016-2018). Sofern die Umsätze für das Jahr 2018 noch nicht
abschließend vorliegen, sind die erwarteten Umsatzzahlen anzugeben. Bei
Bewerbergemeinschaften werden die Umsätze in Summe gewertet.
Nachunternehmer gehen nicht in die Wertung ein (Achtung! Es sei denn es
liegt Eignungsleihe nach § 47 VgV vor).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Ein Rückgriff auf die Kapazitäten anderer Unternehmen ist möglich.
Hierfür ist § 47 VgV Eignungsleihe zu beachten!

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber
beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die
Anzahl an Festangestellten, mit entsprechenden Leistungen im Bereich
der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI (2013) betrauten Dipl.-Ingenieuren,
Master- und Bachelorabsolventen in den letzten 3 Geschäftsjahren
(2016-2018) ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 VgV. /Hinweis: Mittel der
Beschäftigten in den letzten 3 Jahren ist Wertungskriterium;

Bei Bewerbergemeinschaften wird die Beschäftigungszahl in Summe
gewertet. Nachunternehmer gehen nicht in die Wertung ein (Achtung! Es
sei denn es liegt Eignungsleihe nach § 47 VgV vor).

2) Darstellung von mind. 3 Referenzen nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für
vergleichbare Leistungen mit folgenden Angaben:

Kurzbezeichnung der Referenz,

Angabe Projektleiter des Bewerbers,

Art der Nutzung (Bibliothek/Archiv oder vergleichbar)/ist
Wertungskriterium,

Art der Maßnahme (Neubau, Erweiterung, Sanierung/Umbau)/ist
Wertungskriterium,

Projektgröße, durch Angabe der Nutzungsfläche 1-6/ist
Wertungskriterium,

Projektgröße, durch Angabe der anrechenbaren Baukosten
Tragwerksplanung (netto)/ist Wertungskriterium,

Projektzeit; Bauzeit,

Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe der beauftragten und
vollständig erbrachten Leistungsphasen 1-6 nach § 51 HOAI 2013/ist
Wertungskriterium,

Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Ansprechpartner,
Telefonnummer),

Auftraggeber (öffentlich, privat)/ist Wertungskriterium.

Bei Abgabe von mehr als 3 Referenzen ist die Reihenfolge vom Bewerber
zu gewichten. Nur die 3 stärksten Referenzen gehen in die Bewertung
ein.

Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und
Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je
Referenzprojekt auf max. 2 DIN A3-Blätter oder vier DIN A4-Blätter zu
beschränken. Die Darstellung soll mindestens ein Foto, Lageplan,
Grundriss und Angaben zum statischen System beinhalten. Auf die
Erfahrungen hinsichtlich der Tragwerksplanung Bibliothek/Archiv oder
vergleichbar sowie auf etwaige Herausforderungen beim Referenzprojekt
ist bei den betreffenden Referenzen im Detail einzugehen. Unterlagen,
die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein
(z. B. Projektbroschüren). Der Auftraggeber behält sich vor, ein
Referenzschreiben des jeweiligen Auftraggebers nachzufordern.

Hinweis: Bewertung siehe Prüfungs- und Bewertungsmatrix Stufe 1!
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Gemäß § 75 VgV Abs. 1 und 2: Architekten/Ingenieure.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Siehe Auftrags-/Vergabeunterlagen
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 12/06/2019
Ortszeit: 23:59
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/08/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die Formblätter Bewerbungsbogen und Referenzformblatt sind zwingend
zu verwenden. Teilnahmeanträge von Bewerbergemeinschaften finden nur
Berücksichtigung, wenn gegenüber dem Auftraggeber:

alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft einschließlich Benennung des
bevollmächtigten Vertreters aufgeführt werden,

alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die formalen Voraussetzungen
gem. dieser Bekanntmachung erfüllen,

die Mindestanforderungen von der Bewerbergemeinschaft insgesamt
erfüllt werden.

Die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft haften gesamtschuldnerisch.
Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bewerbergemeinschaft ist
darzustellen.

Es ist eine Erklärung über die Bildung der Bewerbergemeinschaft und die
gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft
vorzulegen. Diese Erklärung ist von allen Mitgliedern der
Bewerbergemeinschaft rechtskräftig zu unterzeichnen.

Das gesamte Vergabeverfahren sowie sämtliche Bewerber- und
Bieterkommunikation erfolgt über die Vergabeplattform
[5]www.evergabe.de.

Rückfragen zur Bekanntmachung bzw. den Vergabeunterlagen sind über
[6]www.evergabe.de (siehe Ziff. I.1 bzw. I.3) zu senden.

Fragen zum Bewerbungsverfahren und deren Beantwortung werden unter
[7]www.evergabe.de rechtzeitig vor Ablauf der Teilnahme- und
Angebotsfrist bekanntgemacht.

Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, Unterlagen nach § 56 VgV
nachzufordern.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion
Sachsen, DS Leipzig
Braustraße 2
Leipzig
04107
Deutschland
Telefon: +49 3419773800
E-Mail: [8]post@lds.sachsen.de
Fax: +49 3419771049

Internet-Adresse: [9]www.lds.sachsen.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die
Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist
der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB).

Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen
erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung
genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 3 GWB).

Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig,
soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§
160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
13/05/2019

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References

1. mailto:p_kraus@ifl-leipzig.de?subject=TED
2. http://www.ifl-leipzig.de/
3. http://www.evergabe.de/unterlagen
4. http://www.evergabe.de/
5. http://www.evergabe.de/
6. http://www.evergabe.de/
7. http://www.evergabe.de/
8. mailto:post@lds.sachsen.de?subject=TED
9. http://www.lds.sachsen.de/

 
 
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