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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Siegen - Projektmanagement im Bauwesen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019051409441196355 / 222727-2019
Veröffentlicht :
14.05.2019
Angebotsabgabe bis :
11.06.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71541000 - Projektmanagement im Bauwesen
DE-Siegen: Projektmanagement im Bauwesen

2019/S 92/2019 222727

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Campus Unteres Schloss Süd GmbH & Co. KG/Campus Unteres Schloss Nord
GmbH
Spandauer Straße 40
Siegen
57072
Deutschland
Kontaktstelle(n): Campus Unteres Schloss Verwaltungs GmbH
E-Mail: [1]christine.thannbichler@uni-siegen.de
NUTS-Code: DEA5A

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.uni-siegen.de

Adresse des Beschafferprofils:
[3]https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNY56Y2C6/document
s
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[4]https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNY56Y2C6/document
s
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[5]https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNY56Y2C6
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Bildung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Projektsteuerungsleistungen
Referenznummer der Bekanntmachung: CUS-2019-01
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71541000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Projektsteuerungsleistungen für das Projekt Uni kommt in die Stadt:

Projektsteuerungsleistungen für den Neubau von 2
Universitäts-Fakultäten und weiteren Einrichtungen der Universität im
Innenstadtbereich der Universitätsstadt Siegen an 2 Standorten. Die
Projektsteuerungsleistungen umfassen Leistungen in der Entwicklungs-
und Planungsphase, Vergabephase und ggf. Realisierungs- bzw.
Inbetriebnahmephase (orientiert an den Projektstufen der AHO).
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA5A
Hauptort der Ausführung:

Siegen
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Universität Siegen will mit dem Projekt Uni kommt in die Stadt an
2 innerstädtischen Campus-Standorten Universitäts-Fakultäten und
weitere universitäre Einrichtungen errichten (Nord
Friedrichstraße/Sandstraße: Fakultät I, Philosophische Fakultät, für
ca. 6 500 Studierende; Süd - Löhrtor/Häutebachweg: Fakultät II,
Bildung, Architektur, Künste, für ca. 8 000 Studierende).

Hierfür sind umfangreiche Immobilienentwicklungsmaßnahmen erforderlich
(z. B. Nutzung sowohl bereits bebauter als auch unbebauter Grundstücke;
Umnutzung, Sanierung, Abriss und/oder (Teil-)Neubau vorhandener
Immobilien einschl. zugehöriger Nebeneinrichtungen wie Parkplätze,
Freianlagen und Erschließungsmaßnahmen). Auch weitere zentrale
Einrichtungen der Universität (u. a. Teilstandort Bibliothek für beide
Fakultäten, Zentrum für Lehrerbildung, zentrale
Studierenden-Serviceeinrichtungen) werden an den neuen Standorten
gebaut. Die Umsetzung der einzelnen Vorhaben (Planung,
Neubau/Sanierung, Finanzierung) erfolgt durch Investoren, die in
Vergabeverfahren ausgewählt werden. Der Zuschnitt der einzelnen
Vergaben für die Bauleistungen (Generalplanerleistungen/Einzelvergabe
von Planungen, GU-/GÜ-Modell etc.) wird im Laufe der weiteren
Projektumsetzung entwickelt werden.

In einem ersten Schritt müssen die städtebaulichen und verkehrlichen
Erfordernisse und Rahmenbedingungen für die Umsetzung des Projektes in
einen überzeugenden Rahmen überführt werden. Hierzu wird zunächst ein
städtebaulicher Wettbewerb durchgeführt (begleitet durch einen weiteren
externen Berater), aus dem ein Bebauungsplan zur städtebaulichen
Einbindung der Fakultäten in die Innenstadt entwickelt wird. Den
späteren Investoren soll noch ausreichend Spielraum verbleiben, um
eigene planerisch gestalterische Elemente einfließen lassen zu können
und insbesondere um die Bauwerke wirtschaftlich zu errichten.

Die Wirtschaftlichkeit des Gesamtvorhabens, einschl. Optimierung von
Nutzungs-/Langfristkosten, spielt für den AG insgesamt eine gewichtige
Rolle und ist eine Kernaufgabe des Projektsteuerers.

Als gemeinsamer Auftraggeber fungieren 2 Zweckgesellschaften der Uni
Siegen (Campus Unteres Schloss Nord GmbH & Co. KG und Campus Unteres
Schloss Süd GmbH & Co. KG). Das Vorhaben ist trotz der 2
unterschiedlichen Standorte als einheitliche Maßnahme zu betrachten.

Das Projekt folgt einem Masterplan der Universität (u. a. Konzentration
der universitären Gebäude an wenigen Standorten), um die Universität
rein von einer externen Campus-Universität hin zu einer im
Innenstadtbereich der Stadt Siegen verorteten Hochschule zu etablieren.
Das Projekt ist für die Universität auch in strategischer und
wirtschaftlicher Hinsicht von herausragender Bedeutung und spielt für
die Positionierung und Festigung des Universitätsstandorts Siegen in
der Hochschullandschaft Nordrhein-Westfalens als ein attraktiver,
moderner Standort für Wissenschaft und Lehre für Studierende und
Lehrkräfte sowie Universitätsangehörige eine gewichtige Rolle. Aufgrund
der innerstädtischen Lage der neuen Fakultätsgebäude und dem damit
einhergehenden Einfluss des Projektes auf das städtische Umfeld gilt
dies auch für die Stadt Siegen und die von dem Projekt in lokaler
Hinsicht Betroffenen (Anwohner, Gewerbetreibende etc.). Daher suchen
die Auftraggeber einen Projektsteuerer, der das Vorhaben umfassend
während der verschiedenen Projektphasen an beiden Standorten betreut
und hierfür stufenweise beauftragt wird. Er hat zur Leistungserbringung
während der gesamten Vertragslaufzeit an 2 Tagen in der Woche seine
Leistungen vor Ort im Projektbüro in Siegen zu erbringen. Das
Leistungsbild der ausgeschriebenen Leistungen orientiert sich nach
näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen an der AHO.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/11/2019
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Abruf weiterer Projektstufen (2 bis 5), orientiert an der AHO. Es ist
eine stufenweise Beauftragung vorgesehen.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge
auf Vollständigkeit prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass ein
Teilnahmeantrag unvollständig ist, kann der Auftraggeber den Bewerber
im Rahmen des rechtlich Zulässigen nach pflichtgemäßem Ermessen unter
Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung
innerhalb einer für alle Bewerber einheitlichen Nachfrist zur
Nachreichung auffordern.

Darauf erfolgt eine Prüfung der Teilnahmeanträge auf Vorliegen von
Ausschlussgründen. Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt bei
Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 123 GWB. Davon kann
gegebenenfalls unter den in § 123 Abs. 4 S. 2, Abs. 5, § 125, § 126 GWB
geregelten Voraussetzungen abgesehen werden sowie bei Einträgen im
Gewerbezentralregister.

Des Weiteren kann ein Ausschluss bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes
nach § 124 GWB, nach § 21 AEntG, nach § 98c AufenthG, nach § 19 MiLoG
und nach § 21 SchwarzArbG erfolgen. Davon kann nach pflichtgemäßem
Ermessen und gegebenenfalls unter den in §§ 125 und 126 GWB geregelten
Voraussetzungen abgesehen werden.

Darauf folgt die Prüfung der Befähigung und Erlaubnis zur
Berufsausübung, der wirtschaftlichen und finanziellen
Leistungsfähigkeit sowie der technischen und beruflichen
Leistungsfähigkeit des Bewerbers.

Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt bei Nichterfüllung der
aufgestellten Mindeststandards, die sich aus Ziff. III.1.1) bis
III.1.3) der Auftragsbekanntmachung ergeben.

Der Auftraggeber beabsichtigt, mindestens 3 Bewerber zur Abgabe eines
Erstangebotes aufzufordern. Sollten mehr als 3 Bewerber geeignet sein,
wird der Auftraggeber die geeigneten Bewerber anhand der den
Vergabeunterlagen beigefügten Wertungsmatrix Eignung hinsichtlich des
Grades ihrer Eignung bewerten. Auf Grundlage der Höhe der erreichten
Punktzahl wird eine Rangliste der Bewerber erstellt. Mindestens 3 der
danach bestplatzierten Bewerber werden anschließend zur Angebotsabgabe
aufgefordert.

Die Bewertung der Referenzen anhand der einzelnen Unterkriterien
erfolgt durch den Auftraggeber unter Ausübung seines
Beurteilungsspielraums im Wege einer Gesamtbetrachtung der vom Bewerber
gemachten Angaben und Erläuterungen. Der Auftraggeber behält sich vor,
die vom Bewerber gemachten Angaben und Erläuterungen durch Nachfragen
beim Referenzgeber zu überprüfen.

Hinweise zum weiteren Verfahren und dem voraussichtlich Zeitplan:
Aufforderung zur Angebotserstellung: ca. 12.6.2019; Einreichung der
Angebote ca. 28. KW 2019; die Angebote müssen die in der Wertungsmatrix
für die Zuschlagskriterien beschriebenen Angaben enthalten.
Durchführung von Präsentationsterminen: voraussichtlich 15. bis
17.7.2019.

Die Auftraggeberin ist berechtigt, nach Abschluss der
Verhandlungstermine den Zuschlag auf das danach bestplatzierte Angebot
zu erteilen. Die Auftraggeberin behält sich jedoch vor, mit dem
bestplatzierten Bieter in eine Finalisierungsphase einzutreten, um vor
Vertragsschluss unter Beachtung des Wettbewerbs- und
Gleichbehandlungsgrundsatzes Anpassungen am Projektsteuerungsvertrag
vorzunehmen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

s. o. Ziffer II.2.7): stufenweise Beauftragung
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Für den vorgesehenen Projektleiter sowie den stellvertretenden
Projektleiter ist der Nachweis (Eigenerklärung) über die berufliche
Qualifikation als Dipl.-Ing. TH/FH bzw. Bachelor/Master an
Universitäten oder Fachhochschulen mit der Fachrichtung
Architektur/Hochbau, Bauingenieurwesen oder gleichwertig für diese
beiden Personen zu erbringen (Mindeststandard).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit
sind mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben, Erklärungen und
Nachweise vorzulegen:

a) Angabe des Gesamtjahresumsatzes in den letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren in EUR. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die
Angaben für jedes Mitglied vorzunehmen;

b) Nachweis einer bestehenden, alle Leistungspflichten des
Auftragnehmers umfassenden Haftpflichtversicherung mit einer pro
Versicherungsjahr zweifach maximierten Mindestdeckungssumme je
Versicherungsfall für Personenschäden in Höhe von 1,5 Mio. EUR und für
Sach-, Vermögens- und sonstige Schäden in Höhe von 1,5 Mio. EUR
nachgewiesen durch Vorlage der Kopie einer Versicherungspolice.
Alternativ kann der Bewerber eine schriftliche Erklärung seiner
Versicherung einreichen, dass eine entsprechende Versicherung im
Auftragsfall unverzüglich abgeschlossen wird;

c) Angabe, dass die für die Projektleiterposition und dessen
Stellvertreter vorgesehenen Mitarbeiter jeweils mindestens 5 Jahre
Berufserfahrung im Bereich der Projektsteuerung haben.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

a) Der Nachweis eines Gesamtjahresumsatzes von mindestens 1 000 000,00
EUR (Honorare, netto) im Tätigkeitsbereich der Projektsteuerung in
jedem der letzten 3 Geschäftsjahre (im Durchschnitt) ist
Mindeststandard;

b) Der Nachweis der bestehenden Haftpflichtversicherung/Einreichung
einer entsprechenden Erklärung mit der genannten Mindestdeckungssummen;

c) Berufserfahrung des Projektleiters und von dessen Stellvertreter von
mindestens 5 Jahren.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Anzahl der Beschäftigten in der Projektsteuerung, mindestens 8
Architekten/Ingenieure (Qualifikationsanforderung vgl. Ziffer III.1.1).
Nachweis durch Eigenerklärung;

2) Der Bewerber hat mit seinem Teilnahmeantrag mindestens 3
verschiedene Referenzen vorzulegen. Der Auftraggeber zieht diese
Referenzen zur Prüfung und Wertung der Eignung, insbesondere zur
Auswahl der im weiteren Vergabeverfahren beteiligten Bewerber, nach den
nachstehenden Regelungen heran.

Mindestanforderungen an die Wertbarkeit jeder einzelnen Referenz:

die Referenz beinhaltet eine Leistungserbringung als alleiniger
Projektsteuerer für das Projekt,

die Referenz beinhaltet ein Hochbauprojekt, das entweder
Umbauleistungen im Bestand oder auch Neubauleistungen umfasst,

das Projekt wurde innerhalb der Europäischen Union (EU) oder der
Schweiz realisiert (realisiert = bauliche Fertigstellung erreicht),

das Referenzprojekt wurde von dem im Bewerbungsbogen als
Gesamtprojektleiter bzw. stellvertretender
Gesamtprojektleiterangegebenen Mitarbeiter in projektleitender Funktion
im Tätigkeitsbereich Projektsteuerung betreut,

die bauliche Fertigstellung des Referenzprojekts darf nicht vor dem
1.1.2014 erfolgt sein.

Referenzen, die die vorstehenden Mindestanforderungen an die
Wertbarkeit nicht erfüllen, werden nicht gewertet.

Weitere Mindeststandards, die der Bewerber durch den Nachweis der 3
einzureichenden Referenzen erfüllen muss: Mit den 3 einzureichenden
Referenzen muss der Bewerber Erfahrungen mit der ganzheitlichen
Projektsteuerung mit Planungs- und Bauleistungen für einen Neubau und
für Umbauten im Bestand nachweisen. Dabei muss der Bewerber anhand der
eingereichten Referenzen (ausschlagend ist insoweit die kumulierte
Betrachtung der eingereichten Referenzen) nachweisen, alle
Leistungsbereiche der AHO (Handlungsbereiche A bis E, Projektstufen 1
bis 5) erbracht zu haben. Bewerber, die diese Mindeststandards nicht
erfüllen, werden im weiteren Vergabeverfahren nicht berücksichtigt.
Dieser Nachweis ist wie folgt zu erbringen:

entweder durch Vorlage einer Referenz, die ganzheitlich (d.h. über
alle Handlungsbereiche und Projektstufen hinweg) eine Projektabwicklung
mit Bau- und (General-) Planungsleistungen (mindestens ab LP [5] HOAI)
und eine Kombination aus Neubau und Umbau im Bestand beinhaltet

oder indem die 3 einzureichenden Mindestreferenzen in der Kombination
eine ganzheitliche Projektabwicklung mit Bau- und (General-)
Planungsleistungen (mindestens ab LP [5] HOAI) für einen Neubau und
einen Umbau im Bestand beinhalten. Von diesen Referenzen muss
mindestens eine Referenz eine BGF gem. DIN 277:2016 von mindestens 7
500 m^2 aufweisen,

mindestens eine Referenz ein Volumen der von den
Projektsteuerungsleistungen umfassten Gesamtbaukosten in Höhe von
mindestens 50 Mio. EUR (netto) aufweisen. Alternativ genügt es, wenn
die 3 vorgelegten Referenzen jeweils für sich genommen Gesamtbaukosten
in Höhe von mindestens 25 Mio. EUR (netto) aufweisen,

mindestens eine Referenz eine Umsetzung eines städtebaulichen
Ideenwettbewerbs oder eines städtebaulichen Entwicklungskonzepts
beinhalten.

Differenzierende Bewertung der nach den oben genannten Kriterien
grundsätzlich geeigneten Bewerber nach folgenden Kriterien
(Bewertungsmaßstab und -matrix siehe Vergabeunterlagen: Wertungsmatrix
Eignung):
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

1) Anzahl der Beschäftigten in der Projektsteuerung, mindestens 8
Architekten/Ingenieure (Qualifiktionsanforderung vgl. Ziffer III.1.1).
Nachweis durch Eigenerklärung;

2) Der Bewerber hat mit seinem Teilnahmeantrag mindestens 3
verschiedene Referenzen vorzulegen. Der Auftraggeber zieht diese
Referenzen zur Prüfung und Wertung der Eignung, insbesondere zur
Auswahl der im weiteren Vergabeverfahren beteiligten Bewerber, nach den
nachstehenden Regelungen heran. Mindestanforderungen an die Wertbarkeit
jeder einzelnen Referenz:

die Referenz beinhaltet eine Leistungserbringung als alleiniger
Projektsteuerer für das Projekt,

die Referenz beinhaltet ein Hochbauprojekt, das entweder
Umbauleistungen im Bestand oder auch Neubauleistungen umfasst,

das Projekt wurde innerhalb der Europäischen Union (EU) oder der
Schweiz realisiert (realisiert = bauliche Fertigstellung erreicht),

das Referenzprojekt wurde von dem im Bewerbungsbogen als
Gesamtprojektleiter bzw. stellvertretender Gesamtprojektleiter
angegebenen Mitarbeiter in projektleitender Funktion im
Tätigkeitsbereich Projektsteuerung betreut,

die bauliche Fertigstellung des Referenzprojekts darf nicht vor dem
1.1.2014 erfolgt sein.

Referenzen, die die vorstehenden Mindestanforderungen an die
Wertbarkeit nicht erfüllen, werden nicht gewertet.

Weitere Mindeststandards, die der Bewerber durch den Nachweis der 3
einzureichenden Referenzen erfüllen muss: Mit den 3 einzureichenden
Referenzen muss der Bewerber Erfahrungen mit der ganzheitlichen
Projektsteuerung mit Planungs- und Bauleistungen für einen Neubau und
für Umbauten im Bestand nachweisen. Dabei muss der Bewerber anhand der
eingereichten Referenzen (ausschlagend ist insoweit die kumulierte
Betrachtung der eingereichten Referenzen) nachweisen, alle
Leistungsbereiche der AHO (Handlungsbereiche A bis E, Projektstufen 1
bis 5) erbracht zu haben. Bewerber, die diese Mindeststandards nicht
erfüllen, werden im weiteren Vergabeverfahren nicht berücksichtigt.
Dieser Nachweis ist wie folgt zu erbringen:

entweder durch Vorlage einer Referenz, die ganzheitlich (das heißt
über alle Handlungsbereiche und Projektstufen hinweg) eine
Projektabwicklung mit Bau- und (General-) Planungsleistungen
(mindestens ab LP [5] HOAI) und eine Kombination aus Neubau und Umbau
im Bestand beinhaltet

oder indem die 3 einzureichenden Mindestreferenzen in der Kombination
eine ganzheitliche Projektabwicklung mit Bau- und (General-)
Planungsleistungen (mindestens ab LP [5] HOAI) für einen Neubau und
einen Umbau im Bestand beinhalten. Von diesen Referenzen muss

mindestens eine Referenz eine BGF gem. DIN 277:2016 von mindestens 7
500 m^2 aufweisen,

mindestens eine Referenz ein Volumen der von den
Projektsteuerungsleistungen umfassten Gesamtbaukosten in Höhe von
mindestens 50 Mio. EUR (netto) aufweisen. Alternativ genügt es, wenn
die 3 vorgelegten Referenzen jeweils für sich genommen Gesamtbaukosten
in Höhe von mindestens 25 Mio. EUR (netto) aufweisen,

mindestens eine Referenz eine Umsetzung eines städtebaulichen
Ideenwettbewerbs oder eines städtebaulichen Entwicklungskonzepts
beinhalten.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 11/06/2019
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 12/06/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/01/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Mit dem Teilnahmeantrag sind außerdem folgende Angaben, Erklärungen und
Nachweise vorzulegen:

a) Abgabe einer Erklärung, dass die Bestimmungen des § 2 Abs. 1 bis
Abs. 4 Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen TVgG NRW
eingehalten werden;

b) Abgabe einer Erklärung zum Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen/Eintragungen ins Gewerbezentralregister;

c) Abgabe einer Vertraulichkeits- und Datenschutzerklärung;

d) Abgabe einer Integritäts-, Compliance- und Antikorruptionserklärung;

e) Im Falle einer Bewerbung als Bewerbergemeinschaft ist eine von jedem
Bewerbergemeinschaftsmitglied unterzeichnete
Bewerbergemeinschaftserklärung einzureichen. Eine Veränderung der
Zusammensetzung der Bewerber-/Bietergemeinschaft ist grundsätzlich
unzulässig;

f) Sofern sich der Bewerber zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und
finanziellen Leistungsfähigkeit und/oder seiner technischen und
beruflichen Leistungsfähigkeit auf die Mittel und Kapazitäten anderer
Unternehmen (Drittunternehmen) beruft (sog. Eignungsleihe, § 47 VgV),
muss er angeben, welche Unternehmen einbezogen werden sollen sowie
wofür er die Kapazitäten des Drittunternehmens in Anspruch nehmen will.
Ein Bewerber kann im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche
berufliche Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- und Befähigungsnachweise
nach § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV oder die einschlägige berufliche Erfahrung
die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn
diese die Leistung erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt
werden. Zum Nachweis der Erfüllung der Eignungskriterien, für die die
Kapazitäten des Drittunternehmens in Anspruch genommen werden, sind für
das Drittunternehmen Nachweise in dem Umfang vorzulegen, wie sie für
den Bewerber vorzulegen wären. Außerdem muss das Drittunternehmen eine
Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und eine
Integritäts-, Compliance- und Antikorruptionserklärung einreichen.

Bekanntmachungs-ID: CXPNY56Y2C6
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Westfalen
Albrecht-Thaer-Straße 9
Münster
48128
Deutschland
Telefon: +49 251-4111691
E-Mail: [6]vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
Fax: +49 251-4112165

Internet-Adresse: [7]http://www.bezreg-muenster.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und Rügen ergeben sich aus
§ 160 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).

§ 160 GWB lautet:

§160 Einleitung, Antrag

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein;

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer Westfalen
Albrecht-Thaer-Straße 9
Münster
48128
Deutschland
Telefon: +49 251-4111691
E-Mail: [8]vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
Fax: +49 251-4112165

Internet-Adresse: [9]http://www.bezreg-muenster.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
10/05/2019

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3. https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNY56Y2C6/documents
4. https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNY56Y2C6/documents
5. https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNY56Y2C6
6. mailto:vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de?subject=TED
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