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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Lübeck - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019051409425796307 / 222723-2019
Veröffentlicht :
14.05.2019
Angebotsabgabe bis :
11.06.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DE-Lübeck: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2019/S 92/2019 222723

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Handwerkskammer Lübeck
Breite Straße 10/12
Lübeck
23552
Deutschland
Kontaktstelle(n): Handwerkskammer Lübeck/Bauabteilung
E-Mail: [1]bauabteilung@hwk-luebeck.de
NUTS-Code: DEF03

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.hwk-luebeck.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9VY20T/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
D&K drost consult GmbH
Hamburg
Deutschland
Kontaktstelle(n): Bereich Vergabe
E-Mail: [4]vergabe@drost-consult.de
NUTS-Code: DE600

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]www.drost-consult.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[6]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9VY20T
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Selbstverwaltungsorgan der Wirtschaft

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Technische Ausrüstung zum Neubau des Trave-Campus in Lübeck
Referenznummer der Bekanntmachung: 5146.02 SB
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand des Vergabeverfahrens sind die Planungsleistungen der
technischen Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI für den Neubau einer
Berufsbildungsstätte mit integrierter Berufsschule und
Fortbildungszentrum für die Handwerkskammer Lübeck. Die Neubaumaßnahme
erfolgt auf dem ca. 49 700 m^2 großen Grundstück an der Kronsforder
Landstraße (ehemalige Ziegelei) in Lübeck-Genin.

Weiter siehe II. 2.4)
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 1 755 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEF03
Hauptort der Ausführung:

Lübeck
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Es wurde ein hochbaulicher Realisierungswettbewerb zur Vergabe der
Objektplanungsleistungen und Freianlagenplanung durchgeführt. Die
Zuschlagserteilung für die Objektplanung erfolgt voraussichtlich im
Juni 2019.

Neben einem Verwaltungs- und Seminarbereich sollen Werkstätten für die
einzelnen Ausbildungsberufe (15 Gewerke) sowie eine Mensa (mit
Vollküche), ein Gästehaus (218 Zimmer) und eine Sporthalle
(Einfeldhalle) realisiert werden. Für die Umsetzung des Neubaus sind 91
Mio. EUR brutto Gesamtkosten (KG 200-700) als auskömmlich veranschlagt.
Es handelt sich um eine öffentlich geförderte Maßnahme des Bundes (BMBF
und BMWi) und des Landes Schleswig-Holstein. Die Wirtschaftlichkeit in
Planung, Herstellung und Betrieb ist sicherzustellen. Die
erforderlichen Baumaßnahmen sollen voraussichtlich im Zeitraum 2022 bis
2026 umgesetzt werden.

Dem Wettbewerb wurden folgende Rahmenbedingungen zugrunde gelegt. Gemäß
B-Plan soll ein 3- bis viergeschossiges Gebäude mit ca. 37 350 m^2 BGF
entstehen. Im Erdgeschoss sind vorzugsweise Werkstätten und Bereiche
mit einem hohen Anlieferungsaufkommen (Küche/Mensa/Werkstätten)
anzuordnen. In den oberen Geschossen sind die weiteren Nutzungen
vorzusehen. Im Untergeschoss sind Technikflächen zu berücksichtigen.

Der zu realisierende Wettbewerbsentwurf wird den Bietern mit der
Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt.

Der ausgewählte Objektplaner wird ggf. als Berater an den
Bietergesprächen teilnehmen.

Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus:

Leistungsphasen 1-4 technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI,

Leistungsphasen 5-9 technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI als
optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem
Auftraggeber festzulegenden Stufen),

Besonderen Leistungen in allen Leistungsphasen der Technischen
Ausrüstung gem. § 55 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung
des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).

Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses
VgV-Verhandlungsverfahrens durch D&K drost consult GmbH, Hamburg,
unterstützen und beratend begleiten.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Fachlicher Wert / Gewichtung: 25
Qualitätskriterium - Name: Qualität / Gewichtung: 45
Qualitätskriterium - Name: Kommunikation und Verfügbarkeit /
Gewichtung: 10
Preis - Gewichtung: 20
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 1 755 000.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 84
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben
und die formellen Mindestkriterien/-anforderungen erfüllen, sind für
die Wertung der Auswahlkriterien zugelassen. Der Auftraggeber wählt
anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie
anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen
zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen
erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden
und die die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er
zur Verhandlung auffordert.

Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der Technischen
Ausrüstung eingereichten 2 besten Referenzprojekte. Mindestens eine der
eingereichten Referenzen muss innerhalb der vergangenen 6 Jahre
(Stichtag 1.1.2013) fertiggestellt, d.h. mit dem Abschluss der
Leistungsphase 8 realisiert worden sein. Alle weiteren Projekte können
auch erst mit der Leistungsphase 4 abgeschlossen sein. Sofern ein
Projekt vor dem 1.1.2013 fertiggestellt wurde, scheidet es aus der
Wertung aus.

Bewertet werden die Referenzen jeweils in den Kriterien vergleichbare
Größe (0-2 Punkte), vergleichbare Bauaufgabe (0-7,5 Punkte),
vergleichbares Leistungsbild (0-2 Punkte) und jeweils die Vorlage eines
Referenzschreibens oder Referenzbestätigung vom Auftraggeber, welche/s
nach dem Abschluss der beauftragten Leistung ausgestellt wurde (0-1
Punkt). Insgesamt können mit den zwei besten Referenzen zusammen
maximal 25 Punkte erreicht werden. Näheres hierzu siehe Abschnitt 3.
des Auswahlbogens.

Um die eingereichten Referenzprojekte anhand der vorgegebenen Kriterien
prüfen zu können ist es wichtig, die dafür notwendigen Parameter der
Referenzprojekte zu benennen. Wir bitten darum, die Referenzprojekte
anhand der in den Bewerbungsbogen vorgegebenen Formulare zu
dokumentieren.

Der bei der Auswahl verwendete Auswahlbogen mit den formalen Kriterien,
Mindestanforderungen und Auswahlkriterien wird zusammen mit dem
Bewerbungsbogen zur Verfügung gestellt. Erfüllen mehrere Bewerber
gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer
objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu
hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl gemäß §
75 (6) VgV unter den verbliebenen Bewerbern zu losen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Leistungsphasen 5-9 Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI als optionale
Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber
festzulegenden Stufen);

Besonderen Leistungen in allen Leistungsphasen der Technischen
Ausrüstung gem. § 55 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung
des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der
Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und dem Auftraggeber ein
Ansprechpartner benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis
ausgestattet wird.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Angaben der Bewerber gemäß § 122 GWB ff. bzw. § 75 VgV. Mit dem
Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen und Erklärungen abzugeben:

ausgefüllter Bewerbungsbogen,

Anlage 1A: Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen (Vordruck),

Anlage 1B: Eigenerklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen/zur
Zusammenarbeit (Vordruck),

Anlage 1C: Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines
Mindestlohnes (Vordruck),

Anlage 1D: Vollmacht des Vertreters im Falle einer Bietergemeinschaft
(Vordruck),

Anlage 1E: Angaben zu Auftragsteilen in der Bietergemeinschaft
(Vordruck),

Anlage 1F: Eigenerklärung über eine gesonderte Versicherung für
Bietergemeinschaften (Vordruck),

Anlage 1G: Eigenerklärung über die Leistungsbereitstellung bei
Unterauftragnehmern (Vordruck),

Anlage 2A: Eigenerklärung über eine bestehende
Berufshaftpflichtversicherung mit den unter III.1.2 genannten
Deckungssummen (Vordruck), bei Bietergemeinschaften siehe Ziffer
III.1.2,

Anlage 3A1: Nachweis der beruflichen Befähigung und Erlaubnis der
Berufsausübung des für die Ausführung der Leistung Verantwortlichen
(Kopie),

Anlage 3A2: Nachweis der beruflichen Qualifikation der vorgesehenen
Projektleitung (Kopie),

Anlage 3B1-3Bx: Darstellung von mind. 2 vergleichbaren
Referenzprojekten für die Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. §§
53 HOAI (siehe II.2.9, III.1.3) mit Referenzschreiben.

Die aufgezählten Nachweise müssen aktuell (bis auf Kammerurkunden,
Diplom-Urkunden und Referenzschreiben) nicht älter als 12 Monate und
noch gültig sein. Mehrfachbeteiligungen in personell identischer Form
werden nicht zugelassen. Bewerbungen per E-Mail sind nicht zulässig.
Die Bewerbungsfrist ist zwingend einzuhalten. Die geforderten
Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder
vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung
nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben.
Bei Bewerbungen mit Unterauftragnehmern sind die geforderten Unterlagen
für den Bewerber sowie für alle Unterauftragnehmer vorzulegen.

Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten
Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden
anerkannt, wenn die nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in
dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in
anderen als der deutschen Sprache sind in Übersetzung vorzulegen.

Für die geforderten Angaben sind die Vordrucke sowie der
Bewerbungsbogen auszufüllen. Diese Unterlagen werden digital
bereitgestellt (siehe 1.3).

Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und
unterschriebenem Bewerbungsbogen sowie den beigefügten Vordrucken und
den darin geforderten Angaben und Anlagen einzureichen. Der
Bewerbungsbogen und die Vordrucke sind an den gekennzeichneten Stellen
zu unterschreiben. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben
zu fordern. Nachforderungen in der Bewerbungs- und Angebotsphase, die
nicht fristgerecht eingehen, führen zum Ausschluss am weiteren
Verfahren.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

A) Eigenerklärung Berufshaftpflichtversicherung.

Bei Bietergemeinschaften ist mit den Bewerbungsunterlagen eine
Erklärung der Bietergemeinschaft einzureichen, im Auftragsfalle eine
zusätzliche Versicherung gemeinsam mit allen Mitgliedern der
Bietergemeinschaft abzuschließen. Eine Eigenerklärung ist als Nachweis
zulässig. Die Eigenerklärung ist von jedem Mitglied der
Bietergemeinschaft zu unterzeichnen. Versicherungsnachweise bei
Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und jeweils in
voller Deckungshöhe nachgewiesen werden;

B) Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers.

Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten
wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw.
inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten
Mindestwerterreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils
pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln
anzugeben.

Um auch Berufsanfängern die Möglichkeit der Teilnahme am
Verhandlungsverfahren zu eröffnen, sieht § 45 Abs. 5 VgV aus
berechtigten Gründen (z. B. erst vor Kurzem erfolgte
Unternehmensgründung) vor, dass die Leistungsfähigkeit durch andere,
als geeignet erachtete Belege nachgewiesen werden kann (z. B. über die
Höhe des Haftungskapitals, Bürgschaftserklärungen Dritter o. ä.).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu A) Eigenerklärung (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) über
eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung (mind. 1,5 Mio. EUR für
Personenschäden und mind. 0,5 Mio. EUR für sonstige Schäden).

Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der
Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt,
d.h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei dem
Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z. B. aus
Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die
Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen
der obenstehenden Versicherungssummen liegt.

Erhöhung der Deckungssummen im Auftragsfall:

Es ist eine Eigenerklärung zur Erhöhung der Deckungssummen der
Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall einzureichen. Die
Deckungssummen sollen wie folgt angehoben werden: Für Personenschäden
auf 5,0 Mio. EUR (pro Schadensfall, 2-fach maximiert) und für sonstige
Schäden auf 5,0 Mio. EUR (pro Schadensfall, 2-fach maximiert).

Zu B) Erklärung über den Umsatz des Bewerbers gem. §§ 53 HOAI in den
letzten 3 Geschäftsjahren. Der durchschnittliche Jahresumsatz muss
mindestens 600 000 EUR (netto) für den Bereich HLS sowie mindestens 600
000 EUR (netto) für den Bereich ELT erreichen.

Mit dem Angebot ist ein Nachweis über die vollständige Entrichtung der
Sozialabgeben (in Kopie, von einem Sozialversicherungsträger oder einer
Sozialkasse, alternativ durch Erklärung des Steuerberaters) und die
Bescheinigung über die vollständige Entrichtung der Steuern des
jeweiligen Finanzamtes (gültig und nicht älter als 12 Monate)
einzureichen.

Die zur Verfügung gestellten Verfahrenshinweise sowie der Auswahlbogen
sind bzgl. der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit
zwingend zu beachten und bindend.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

A) Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung des für die
Ausführung der Leitung Verantwortlichen;

B) Nachweis der beruflichen Qualifikation der vorgesehenen
Projektleitung;

C) Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit
vergleichbaren Projekten;

D) Nachweis über die Beschäftigtenzahl durch Angabe der im
Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter mit entsprechender
fachlicher Qualifikation der letzten 3 Geschäftsjahre.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu A) Ingenieur/-in gem. § 75 (2) VgV für die Leistung gem. §§ 53 HOAI.

Zu B) Abgeschlossenes Studium der Fachrichtung technische Ausrüstung
gem. §§ 53 HOAI für den Bereich HLS oder ELT (mind. FH)

Zu C) Öffentlicher Auftraggeber/öffentlich geförderten Maßnahmen.

Zu D) Für den Leistungsbereich Technische Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI
sind 6 festangestellte Ingenieure bzw. Absolventen oder Techniker für
den Leistungsbereich gem. §§ 53 HOAI, ALG 1-3 (HLS) inkl. Büroinhaber,
Geschäftsführer etc.im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre
nachzuweisen und 6 festangestellte Ingenieure bzw. Absolventen oder
Techniker für den Leistungsbereich gem. §§ 53 HOAI, ALG 4-5 (ELT) inkl.
Büroinhaber, Geschäftsführer etc. nachzuweisen.

Die zur Verfügung gestellten Verfahrenshinweise sowie der Auswahlbogen
sind bzgl. der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit zwingend
zu beachten und bindend.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Geforderte Berufsqualifikation gem. § 75 (2) VgV.

Als Berufsqualifikation wird der Beruf Ingenieur/in für die Leistungen
gem. §§ 53 HOAI gefordert. Juristische Personen sind zugelassen, wenn
sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige
gemäß vorangegangenem Satz benennen.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Die Durchführung der Leistungen soll gem. § 73 (3) VgV unabhängig von
Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 11/06/2019
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Es erfolgt kein Versand der Bewerbungsunterlagen per Post oder E-Mail.

Fragen und Antworten während der Bewerbungsphase werden nur in
anonymisierter Form ebenfalls auf der vorgenannten Plattform
veröffentlicht.

Ein Versand der Fragen und Antworten während der Bewerbungsphase per
E-Mail erfolgt nicht.

Während der Angebotsphase werden Fragen und Antworten nur in
anonymisierter Form per Vergabeplattform übermittelt. Die Aufforderung
zur finalen Angebotsabgabe gem. § 17 VgV erfolgt ebenfalls per
Vergabeplattform.

Weitere vorläufige Termine des dem Teilnahmewettbewerb anschließenden
Verhandlungsverfahrens:

Versendung der Angebotsaufforderung in der 28. KW 2019; Einreichung der
Honorarangebote in der 32. KW 2019, Verhandlungsgespräche in der 34. KW
2019.

Bekanntmachungs-ID: CXP4Y9VY20T
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Schleswig-Holstein beim Ministerium für Wirtschaft,
Arbeit, Verkehr und Technologie
Duesternbrooker Weg 92
Kiel
24105
Deutschland
Telefon: +49 4319884640
E-Mail: [7]vergabekammer@wimi.landsh.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein
Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160
Abs. 3 Nr. 1-4 GWB unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
10/05/2019

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References

1. mailto:bauabteilung@hwk-luebeck.de?subject=TED
2. http://www.hwk-luebeck.de/
3. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9VY20T/documents
4. mailto:vergabe@drost-consult.de?subject=TED
5. http://www.drost-consult.de/
6. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9VY20T
7. mailto:vergabekammer@wimi.landsh.de?subject=TED

 
 
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