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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Dienstleistungen von Architekturbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019051409394596151 / 222543-2019
Veröffentlicht :
14.05.2019
Angebotsabgabe bis :
11.06.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71200000 - Dienstleistungen von Architekturbüros
DE-Berlin: Dienstleistungen von Architekturbüros

2019/S 92/2019 222543

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin, SE Facility Management
Postfach 910240
Berlin
12414
Deutschland
Kontaktstelle(n): Zentraler Einkauf
Telefon: +49 30902974206
E-Mail: [1]zentraler-einkauf@ba-tk.berlin.de
Fax: +49 30902974322
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://my.vergabeplattform.berlin.de

Adresse des Beschafferprofils: [3]https://my.vergabeplattform.berlin.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[4]https://www.meinauftrag.rib.de/public/publications
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[5]https://my.vergabeplattform.berlin.de
Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von
Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein
verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang
zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich
unter: [6]https://my.vergabeplattform.berlin.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Architektenleistungen zum Innenausbau der Regattatribüne und der
denkmalgerechten Sanierung der Tribünenüberdachung an der
Regattastrecke in Berlin-Grünau
Referenznummer der Bekanntmachung: TK 11062019-1330
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71200000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Es sollen Architektenleistungen der Leistungsphasen 4 bis 8 für den
Innenausbau und die Sanierung der Überdachung der Tribüne an der
Regattastrecke in Berlin-Grünau vergeben werden. Die Zuschauertribüne
an der Regattastrecke wurde im Zuge des Ausbaus der Olympia-
Kampfstätte in Grünau im Jahr 1935 errichtet, aus Anlass der 1936
stattfindenden Olympiade. Die Tribüne bietet knapp 2.800 Zuschauern
Platz. Sie wurde 2016 unter Denkmalschutz gestellt.

Der Innenausbau und die Sanierung des Daches sind in insgesamt 4
Bauabschnitte gegliedert, die unterschiedlich finanziert werden. Der
Innenausbau umfasst den Ausbau der Flächen für eine soziokulturelle
Einrichtung (Bürgerverein Grünau), für das Wassersportmuseum, die DLRG
und Lagerflächen für das Sportamt. Die bereits im Bau befindlichen
öffentlich zugänglichen Sanitärkerne der Tribüne sind barrierefrei
geplant. Diese sollen sowohl den Besuchern der Tribüne als auch den
Nutzern der Einrichtungen im Gebäude zur Verfügung stehen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 290 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
Hauptort der Ausführung:

Regattastraße 191

12527 Berlin
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Auftrag beinhaltet Architektenleistungen entsprechend der
Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) Teil 3
Objektplanung Abschnitt 1 Gebäude und Innenräume. Es ist beabsichtigt,
für die Bauabschnitte 5-8 (Innenausbau und Sanierung der
Tribünenüberdachung) die Leistungsphasen 4-8 gemäß § 34 HOAI ganz oder
teilweise sowie ggf. besondere Leistungen zu vergeben. Die Beauftragung
erfolgt bauabschnitts- und stufenweise, zunächst soll die Beauftragung
der Leistungsphase 4 für alle Bauabschnitte sowie die Beauftragung der
Leistungsphasen 5-8 für Bauabschnitt 5 (Innenausbau Bürgerverein
Grünau) erfolgen.

Die Gesamtbaumaßnahme der denkmalgerechten Sanierung und des Umbaus der
Regattatribüne umfasst 8 Bauabschnitte. Die nachfolgend benannten 4
Bauabschnitte wurden bereits abgeschlossen oder befinden sich in der
Ausführung und sind nicht Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung:

1) BA: Schadstoffsanierung und Entkernung;

2) BA: Einbau der Sanitärkerne;

3) BA: denkmalgerechte Sanierung der Stufenanlage;

4) BA: denkmalgerechte Sanierung der Fassaden.

Folgende Maßnahmen bzw. Bauabschnitte sind Gegenstand der Ausschreibung
und sollen geplant und ausgeführt werden:

5) BA: Innenausbau soziokulturelle Einrichtung (Bürgerverein Grünau);

6) BA: Innenausbau Grünauer Wassersportmuseum;

7) BA: Innenausbau DLRG und Lagerflächen Sportamt;

8) BA: denkmalgerechte Sanierung des Tribünendaches.

Die Bauplanungsunterlage (BPU), einschließlich Entwurfsplanung für das
Gebäudeinnere, liegt in überarbeitetem Stand seit Oktober 2018 vor und
ist Grundlage der weiterführenden Planung der LPH 4-8 der Bauabschnitte
5-8.

Die Bauabschnitte werden durch unterschiedliche Fördermittel
finanziert. Mit Vorlage der Finanzierungszusage kann der jeweilige
Bauabschnitt (LPH 5-8) beauftragt werden. Die Finanzierungszusage für
den Bauabschnitt 5 (Innenausbau soziokulturelle Einrichtung) liegt vor.

Die denkmalgerechte Sanierung und Umnutzung der Regattatribüne ist ein
wichtiger Baustein der städtebaulichen Gesamtstrategie des Bezirks
Treptow-Köpenick. Im Zusammenspiel mit dem Ausbau des regionalen
Tourismuskonzepts (Wasserwegerastplätze, Fahrradwege) soll hier ein Ort
der Begegnung, der Information und der Naherholung geschaffen werden.

Die Gesamtkosten belaufen sich gemäß der geprüften Nachtrags-BPU, Stand
Oktober 2018, für die Bauabschnitte 5-8 auf 3,373 Mio. EUR brutto (KG
300 und 400), ohne UV und Rundung. Diese gliedern sich in ca. 1,98 Mio.
EUR brutto für die Baukonstruktion und 1,393 Mio. EUR brutto für die
technischen Anlagen.

Folgende besondere Leistungen sollen vergeben werden:

Einarbeitung in die Planungsunterlagen (Nachtrags-BPU Stand Oktober
2018, Gutachten, Brandschutzkonzept, Nachweise),

Überprüfung der vorliegenden Entwurfsplanung Innenausbau für die BA
5-7 einschließlich weiterer Abstimmungen mit den jeweiligen Nutzern,

Teilnahme an öffentlichen Vorstellungsterminen zum Projekt,

Erstellen und Fortführen Raumbuch je Bauabschnitt 5-7.

Geplanter Zeitrahmen BA 5-8:

4. Quartal 2019 Einarbeitung in die Projektunterlagen, weiterführende
Abstimmungen mit den Nutzern

1. Quartal 2020 Erstellung der Genehmigungsplanung BA 5 bis 8

2.-4. Quartal 2020 Ausführungsplanung, Ausschreibung BA 5-7
(Innenausbau Tribüne)

1.-4. Quartal 2021 bauliche Ausführung BA 5

3. Quartal 2021 2. Quartal 2022 bauliche Ausführung BA 6

3. Quartal 2022 4. Quartal 2022 bauliche Ausführung BA 7

4. Quartal 2022 Ausschreibung BA 8

1.-3. Quartal 2023 bauliche Ausführung BA 8

Projektabschluss Oktober 2023

Für das Projekt wurden bereits durch den Auftraggeber weitere
Fachplaner und Gutachter für TWP, TGA, Bauphysik (Wärmeschutz), SiGeKo
etc. beauftragt. Es sind Abstimmungen seitens des Objektplaners mit den
Fachplanern, zuständigen Fachbehörden sowie weiteren Beteiligten
durchzuführen.

Die Planungs- und Arbeitssprache ist deutsch.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Darstellung Personalkonzept; Qualifikation
und Erfahrung der vorgesehenen Mitarbeiter; Darstellung zur geplanten
Zusammenarbeit mit dem AG, anderen Planern und zur Durchführung des
Bauvorhabens / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Herangehensweise unter Berücksichtigung der
besonderen Anforderungen anhand von vergleichbaren Referenzprojekten
mit ähnlicher Aufgabenstellung / Gewichtung: 30
Qualitätskriterium - Name: Darstellung der vorgesehenen und im Angebot
enthaltenen Instrumente zur Einhaltung von Kosten, Terminen,
Qualitäten; Sicherstellung der Mittelverausgabung und Dokumentation /
Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Umgang mit Rückfragen des Auswahlgremiums
und Gesamteindruck der Präsentation / Gewichtung: 5
Kostenkriterium - Name: Angebot für die Gesamtleistung der
Architektenleistungen einschl. Zuschläge, besonderer Leistungen /
Gewichtung: 25
Kostenkriterium - Name: Stundensätze / Gewichtung: 5
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 290 000.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/10/2019
Ende: 31/12/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Je nach Fortgang des Projekts kann der Auftrag verlängert werden. Der
Auftraggeber kann von dieser Verlängerungsoption zurücktreten.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die
Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde
gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden
Bewerbern durch Los getroffen.

In der Summe werden für die objektiven Kriterien max. 100 Pkt vergeben:

1) Gesamtumsatz und Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (5 Pkt):

1.1) (5 Pkt) Teilnahmeantrag mit einem mittleren jährlichen Umsatz
für entsprechende Dienstleistungen (Umbau und Sanierung im Hochbau) der
letzten 3 Jahre (2016/2017/2018) in Höhe von mindestens 200 000 EUR
(netto);

2) Angaben zur Mitarbeiterstruktur (5 Pkt):

2.1) (5 Pkt) In der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag
gehörenden Bewerber werden im Mittel der letzten 3 Jahre mindestens 2
Architekten nachgewiesen. Davon werden mindestens 50 % der Architekten
nachgewiesen, die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Unternehmen
angestellt sind oder dieses leiten. Wenigstens dürfen es aber 2
Architekten sein, die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen
Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten;

3) Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern (max. 22 Pkt)

Mit 0 Punkten wird das Unterkriterium bewertet, wenn die vorgesehenen
Projektmitarbeiter nicht über eine abgeschlossene Fachhochschul-
und/oder Hochschulausbildung oder gleichwertig verfügen.

Der Hauptbearbeiter verfügt über:

3.1) (10 Pkt) mehr als 10 Jahre Berufserfahrung als Architekt nach
Diplom oder gleichwertig und ein realisiertes Referenzprojekt mit
Baukosten (KG 300-400 netto) von mind. 1 Mio. EUR und eine
Bürozugehörigkeit von mindestens 3 Jahren. oder

3.1) (6 Pkt) mehr als 5 Jahre Berufserfahrung als Architekt nach
Diplom oder gleichwertig und ein realisiertes Referenzprojekt mit
Baukosten (KG 300-400 netto) von mind. 1 Mio. EUR und eine
Bürozugehörigkeit von mindestens 2 Jahren.

Der stellvertretende Bearbeiter verfügt über:

3.2) (8 Pkt) mehr als 10 Jahre Berufserfahrung als Architekt nach
Diplom oder gleichwertig und ein realisiertes Referenzprojekt mit
Baukosten (KG 300-400 netto) von mind. 1 Mio. EUR und eine
Bürozugehörigkeit von mindestens 3 Jahren. oder

3.2) (5 Pkt) mehr als 5 Jahre Berufserfahrung als Architekt nach
Diplom oder gleichwertig und ein realisiertes Referenzprojekt mit
Baukosten (KG 300-400 netto) von mind. 1 Mio. EUR und eine
Bürozugehörigkeit von mindestens 2 Jahren;

3.3) (4 Pkt) Der Hauptbearbeiter und der Bauleiter verfügen insgesamt
sowohl über Planungs- als auch Baustellenerfahrung (Bauleitung). Es
sind daher Angaben zu den bearbeiteten Leistungsphasen zu machen.

4) Angaben zu den Referenzprojekten (max. 68 Pkt)

Jedes der 2 Referenzprojekte wird mit bis zu 34 Pkt. bewertet. Ein
Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn alle in Ziff. III.1.3 Nr. 2
aufgeführten Bedingungen a-f erfüllt sind:

4.1) (3 Pkt) Die Bauwerkskosten (brutto) nach DIN 276 KG 200-600
betragen mindestens 2 Mio. EUR;

4.2) (2 Pkt) Es hatte eine Baukostenobergrenze;

4.3) (6 Pkt) Es handelt sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude;

4.4) (4 Pkt) Es handelt sich um ein Gebäude mit multifunktionaler
Nutzung (Sportanlage, Museum, Sozio-Kulturelle Einrichtung o. ä.);

4.5) (2 Pkt) Es wurde für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 99
GWB erbracht;

4.6) (2 Pkt) Es beinhaltet die Herstellung von Barrierefreiheit;

4.7) (5 Pkt) Es wurde nach den technischen und formellen
Anforderungen der ABau oder einem vergleichbaren Regelwerk für
öffentliches Bauen geplant und umgesetzt;

4.8) (5 Pkt) Die Mitwirkung und Unterstützung des AG bei öffentlichen
Veranstaltungen (wie Projektpräsentationen und Bürgerinformationen) war
der Teil des Referenzprojekts;

4.9) (5 Pkt) Der Hauptbearbeiter oder der stellv. Bearbeiter, der als
vorgesehener Leistungserbringer benannt wurde, war maßgeblich, d. h.
als Hauptbearbeiter oder stellv. Bearbeiter am Referenzprojekt tätig.

[Entsprechende Bestätigungen des AG sind auf Nachforderung
einzureichen.]
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: ja
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen
Vertragsbedingungen AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch
sowie Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin.

Der Auftraggeber behält sich vor keine Unterlagen, gemäß § 56 VgV Abs.
2 nachzufordern.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die vom Auftraggeber bereitgestellte Einheitliche Europäische
Eigenerklärung (EEE siehe:
[7]https://ec.europa.eu/tools/espd/filter?lang=de) ist, soweit nichts
anderes erklärt wird, von den teilnehmenden Unternehmen vollständig in
allen seinen Teilen II bis VI auszufüllen. Die EEE muss elektronisch
dem Auftraggeber übermittelt werden. Das nicht vollständige Ausfüllen
des Teils III der EEE (Ausschlussgründe) führt zum Ausschluss des
Teilnahmeantrags. Auf eine Nachforderung von fehlenden Angaben
bezüglich der Ausschlusskriterien wird verzichtet.

Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht alleine ausführen kann, d. h.
eine Bewerber-/Bietergemeinschaft bildet; Unterauftragsverhältnisse
oder Eignungsleihe erforderlich sind, ist die EEE mehrfach (wie im
Weiteren ausgeführt) auszufüllen, da bestimmte Mindeststandards,
Eignungskriterien/Kriterien zur Verringerung der Zahl der
Wirtschaftsteilnehmer von verschiedenen Unternehmen erfüllt werden.

Bewerber-/Bietergemeinschaften:

Bewerbergemeinschaften haben jeweils die Mitglieder sowie eines ihrer
Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss der
Durchführung des Vertrages zu benennen. Dies erfolgt durch die Abgabe
der in der EEE verlangten Angaben (Teil II Angaben des
Wirtschaftsteilnehmers am Ende von Abschnitt A). Füllen Sie bitte a)
bis b) und ggf. c) aus. Nimmt der Wirtschaftsteilnehmer gemeinsam mit
anderen am Vergabeverfahren teil, trägt dieser dafür Sorge, dass die
sonstigen Beteiligten eine separate EEE vorlegen.

Nachunternehmer (Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe):

Teil II Abschnitt C erfordert eine EEE mit den Abschnitten A und B
dieses Teils und Teil III sowie die Informationen nach IV und V, soweit
sie für die spezifischen Kapazitäten relevant sind.

Nachunternehmer (Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe):

Wenn das beteiligte Unternehmen einen
Nachunternehmer/Unterauftragnehmer einsetzen will (gem. EEE Teil II D,
d. h. ohne Eignungsleihe), muss für die Unterauftragnehmer keine
separate EEE beigefügt werden. Der Unternehmer muss jedoch Angaben in
Teil IV C der EEE vornehmen und hat Angaben in Teil II A und B und das
nicht vorliegen von Ausschlussgründen in Teil III bei dem von ihm
vorgesehenen Unterauftragnehmer vorzulegen.

EEE Teil IV Globalvermerk zur Erfüllung aller Eignungskriterien:

Der Globalvermerk a) zur Erfüllung aller festgelegten Eignungskriterien
genügt nicht, ist nicht zulässig und führt zur Nichtberücksichtigung
des Teilnahmeantrages (Ausschluss), außer es wird in vergleichbarer
Weise zu allen in der Auftragsbekanntmachung genannten
Eignungskriterien Stellung genommen. Auf eine Nachforderung von
fehlenden Angaben bezüglich dieser Eignungskriterien wird verzichtet.

EEE Teil V: Verringerung der Zahl geeigneter Bewerber:

Hier muss der Bewerber Erklärungen zu den in der Auftragsbekanntmachung
genannten Auswahlkriterien/

Vorschriften/Mindeststandards Stellung nehmen.

Die Nichteinhaltung von Mindeststandards führt zum Ausschluss am
weiteren Verfahren!

Auf der Bekanntmachungs- und Vergabeplattform des Landes Berlin
([8]http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntma
chungen/) ist ein allgemeines Infoblatt zum Down-/Upload der EEE
hinterlegt. Den Vergabeunterlagen wird ebenfalls ein Infoblatt zur EEE
beigefügt. Wird dieses befolgt, kann die EEE fehlerfrei ausgefüllt
werden.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

[1] Anforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Absatz
(1) Nr. 3 und (4) Nr. 2 VgV:

Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung zu einer gültigen
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1
500 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR sonstige Schäden:
Sachschäden und Vermögensschäden je Schadensereignis beizubringen. Die
Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres
muss mindestens die 2-fache Deckungssumme betragen.

Sollten die gemachten Angaben des Teilnehmers in der EEE, Teil IV B
nicht den geforderten Angaben entsprechen, ist zu erklären, dass der
Teilnehmer dies zu einem späteren Zeitpunkt nachreichen kann.

Vor Zulassung zum Verhandlungsverfahren ist der Nachweis der
Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen durch
Vorlage des Versicherungsscheines auf Anforderung beizubringen. Der
Nachweis gilt auch als erbracht, wenn eine Erklärung des
Versicherungsunternehmens vorgelegt wird, mit der sie den Abschluss der
geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall
zusichert. Eine Eigenerklärung des Bieters genügt nicht. Vor
Vertragsschluss muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht
werden. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt
erhalten bleiben.

Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der
Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen
nachzuweisen, bzw. eine entsprechende Absichtserklärung eines
Versicherers beizubringen.

[2] Anforderungen an den Mindestjahresumsatz nach § 45 Absatz 1 Nr. 1
und 4 VgV: gemäß objektiven Kriterien unter II.2.9.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

[zu III.1.2 Nr. 1] Der Nachweis über die Berufshaftpflichtversicherung
ist spätestens zum Vertragsschluss im Rahmen der Auftragserteilung zu
bringen. Die Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung muss mit dem
Teilnahmeantrag vorgelegt werden. Ein Fehlen der Erklärung führt zum
Ausschluss, auf eine Nachforderung der Erklärung wird verzichtet.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

[3] Angaben zur personellen Ausstattung (§ 46 Absatz 3 Nr. 8 VgV) des
Bewerbers gemäß objektiven Kriterien unter II.2.9;

[4] Referenzen nach § 46 Absatz 3 Nr. 1 VgV: Projektbezeichnung,
Bearbeitungsumfang, Erbringungszeitpunkt, Abschluss der Leistungen,
Bauwerkskosten nach DIN 276, gemäß objektiven Kriterien unter II.2.9.

Es werden insgesamt nur so viele Punkte vergeben, wie mit 2 Referenzen
maximal erzielbar wären. Die Bewertung eines Referenzprojektes erfolgt
nur, wenn alle Bedingungen a) bis f) erfüllt sind:

a) Die Leistungen müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein (d. h.
eigenverantwortlich erbracht) und dürfen keine Subunternehmerleistungen
sein. (Bei Bewerbungen mit Eignungsleihe eines Unterauftragnehmers sind
entsprechend mehr Bewerberbögen mit den jeweils erbrachten Leistungen
auszufüllen.)

b) Die Referenz muss vom sich bewerbenden Büro oder dessen
Rechtsvorgänger selbst bearbeitet worden sein;

c) Referenzen von Projektmitarbeitenden, die diese für andere Büros
bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden.

d) Die Leistungen müssen abgeschlossen sein und dürfen max. 5 Jahre
zurückliegen d. h. die Übergabe an den Bauherrn darf max. 5 Jahre
zurückliegen (Stichtag: Tag vor der Veröffentlichung dieser
Bekanntmachung);

e) In der Summe der Referenzen müssen die Leistungsphasen 4-8 erfüllt
worden sein;

f) Bei dem Referenzprojekt muss es sich um einen Umbau bzw. eine
Sanierung handeln.

Bewertet wird eine Referenz nach den unter Ziff. II.2.9) genannten
Kriterien/Unterkriterien.

Die Teilnahmeanträge werden zunächst ausschließlich anhand der
eingereichten EEE und der Zusatzerklärung zur EEE gewertet. Zudem sind
Nachweis der Studienabschlüsse des in der Zusatzerklärung zur EEE
genannten Hauptbearbeiters und stellvertretenden Bearbeiters durch
Kopien der Zeugnisse, Urkunden zu Diplom, Masterabschluss oder
gleichwertig sind der Bewerbung beizufügen. Vor Zulassung zum
Verhandlungsverfahren sind auf Anforderung gem. § 50 Abs. 2 VgV ggf.
zusätzlich folgende Unterlagen innerhalb von 5 Werktagen vorzulegen:

Versicherungsnachweis/Erklärung des Versicherungsgebers,

Referenzschreiben der Auftraggeber zu den genannten 2
Referenzprojekten.

Diese Unterlagen sind aus Datenschutzgründen nur auf Anforderung
einzureichen.

Das Nichtvorliegen der genannten Unterlagen innerhalb der genannten
Frist auf Anforderung führt zum Ausschluss.

Über die geforderten Unterlagen hinausgehende Unterlagen sind nicht
erforderlich bzw. werden nicht gewertet, sofern sie nicht noch
angefordert werden.

Es dürfen max. 2 Projektmitarbeiter, max. 2 Referenzen vorgestellt
werden. Somit bleiben bei Bewerbergemeinschaften (BG) und/oder
Nachunternehmern (NU) in den einzelnen EEE jeweils Felder frei. Sofern
mehr als 2 Referenzen angegeben werden, wird aus allen gewerteten
Projekten für jedes der Unterkriterien ein Durchschnittswert
(arithmetisches Mittel) gebildet und dieser Wert mit 2 (Anzahl der max.
geforderten Projekte) multipliziert.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Die Arbeits- und Planungssprache für die Erfüllung der Leistungen ist
deutsch. Das verhandlungssichere Beherrschen der deutschen Sprache in
Wort und Schrift ist Voraussetzung. Diese Anforderung gilt mindestens
für den Projektleiter, den Bauleiter und ggf. weitere Mitarbeiter, die
in der Kommunikation mit dem Auftraggeber und Dritten eingesetzt
werden.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Nach § 75 (1) VgV Qualifikation des Auftragnehmers als Architekt/in.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Grundlage der Beauftragung der Leistungen, der Auftragsbearbeitung ist
die Verwaltungsvorschrift Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und
Durchführung von Bauaufgaben Berlins ABau mit die der
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, d. h. es gelten die
Vertragsmuster einschließlich der AVB/BVB abrufbar unter
[9]http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/abau/
index.shtml).

Mit der Abgabe eines Angebotes sind folgende Erklärungen unterschrieben
einzureichen:

Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträge ABau IV
402 F,

Frauenförderung ABau IV 403 F,

besondere Vertragsbedingungen ILO-Kernarbeitsnorm (wirt 2140),

Erklärung der Bewerbergemeinschaft ABau IV 128 F,

Verpflichtungserklärung benannter Unternehmen ABau IV 126 F,

Vorlage Verpflichtungserklärung für Nachunternehmer,

Vorlage Verzeichnis der Nachunternehmer.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 11/06/2019
Ortszeit: 13:30
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 08/07/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/11/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Teilnahmeanträge sind zwingend unter Benutzung der zur Verfügung
gestellten Unterlagen einzureichen. Gemäß Teil II Abschnitt C ist eine
EEE mit den Abschnitten A, B und nach Teil III erforderlich sowie die
Informationen nach Teil IV und Teil V.

Gemäß Teil II Abschnitt D ist eine EEE mit den Abschnitten A, B und
nach Teil III erforderlich;

2) Die verfahrensrelevanten Unterlagen sind kostenlos abrufbar unter:
[10]http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntma
chungen/ (Mit Hilfe der Suchmaske das Vergabeverfahren Regattastrecke
öffnen);

3) Bei Nichtregistrierung auf der Vergabeplattform liegt es in der
Verantwortung des Bewerbers, sich Informationen zu Rückfragen und
Änderungen einzuholen;

4) Die Einreichung von Teilnahmeanträgen und Angeboten ist
ausschließlich elektronisch über die dafür vorgesehene Funktion auf der
Vergabeplattform zulässig. Teilnahmeanträge und Angebote, die auf einem
anderen Weg (z. B. per E-Mail) eingereicht werden, sind zwingend
auszuschließen (Grundsatz des Geheimwettbewerbs). Ein Verweis auf
frühere Bewerbungen ist nicht zulässig;

5) Die Umsätze des Bewerbers/der BG und der NU werden nur
berücksichtigt, wenn der jeweilige NU mit dem Teilnahmeantrag eine
Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche
Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen
wird;

6) Änderungen in der EEE/weiteren zur Verfügung gestellten Unterlagen
sind unzulässig;

7) Die EEE muss auf Deutsch gestellt werden. Gleichwertige
Nachweise/Erklärungen anderer Herkunftsländer sind in beglaubigter
deutscher Übersetzung zwingend beizulegen;

8) Die Frist für rechtzeitig beantragte Auskünfte über die
Vergabeunterlagen gemäß § 20 (3) Nr. 1 VgV endet am 31.5.2019;

9) Der Bieter (einschl. evtl. NU) darf keinen Eintrag im Berliner
Korruptionsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor
Zuschlagserteilung. Die entsprechende Erklärung ist vom Bieter im
Rahmen der Aufforderung zur Angebotsabgabe vorzulegen.

Für die Abfrage beim Korruptionsregister gemäß § 6 (1) Nr. 3 i. V. m. §
6 (3) bis (6) des Berliner Datenschutzgesetzes sind im Auftragsfall
personenbezogene Daten der verantwortlich handelnden Personen
(Geschäftsführer, gesetzliche Vertreter) zu benennen sowie die
Zustimmung dieser Personen zur Weiterleitung der erforderlichen Daten
an den öffentlichen Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung und
Zustimmung kann der Zuschlag nicht erteilt werden;

10) Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung einzelner
Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind grundsätzlich unzulässig und
können zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen BG im weiteren
Verfahren führen. Die Bewerber haben nachzuweisen, dass der Wettbewerb
durch die Mehrfachbeteiligungen nicht beeinträchtigt wird;

11) Mit Teilnahme an diesem Vergabeverfahren erklären Sie sich
einverstanden, dass sämtliche, auch personenbezogene, von Ihnen zur
Verfügung gestellte Daten im Rahmen des Vergabeverfahrens gespeichert
und verarbeitet werden. Sie erklären ferner, dass Ihnen die Zustimmung
hierzu von den betreffenden Personen vorliegt. Die Daten werden
ausschließlich für dieses Vergabeverfahren verwendet. Für weitere
Informationen zum Datenschutz wenden Sie sich an die in Ziff. I.1
genannte Kontaktstelle.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Berlin
Geschäftsstelle Martin-Luther-Straße 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 309013-8316
Fax: +49 309013-7613
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
oder in den Vergabeunterlagenerkennbar sind, sind spätestens bis zum
Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen
Vergabevorschriften innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis
gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang
der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,
bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).

Die o. a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Abs.
1 GWB gegen die Informations- und Wartepflichten des § 134 GWB
verstoßen hat oder gemäß § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne
vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der
Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies auf Grund eines
Gesetzes gestattet ist. Die Unwirksamkeit kann aber nur festgestellt
werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30
Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber
durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages,
jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend
gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im
Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30
Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 Abs. 2 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer des Landes Berlin
Geschäftsstelle Martin-Luther-Straße 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 309013-8316
Fax: +49 309013-7613
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
10/05/2019

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References

1. mailto:zentraler-einkauf@ba-tk.berlin.de?subject=TED
2. https://my.vergabeplattform.berlin.de/
3. https://my.vergabeplattform.berlin.de/
4. https://www.meinauftrag.rib.de/public/publications
5. https://my.vergabeplattform.berlin.de/
6. https://my.vergabeplattform.berlin.de/
7. https://ec.europa.eu/tools/espd/filter?lang=de
8. http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/
9. http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/abau/index.shtml
10. http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/

 
 
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