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Ausschreibung: Dienstleistungen von Architekturbüros - DE-Groß-Gerau
Dienstleistungen von Architekturbüros
Dokument Nr...: 222554-2019 (ID: 2019051409385796125)
Veröffentlicht: 14.05.2019
*
  DE-Groß-Gerau: Dienstleistungen von Architekturbüros
   2019/S 92/2019 222554
   Auftragsbekanntmachung
   Dienstleistungen
   Legal Basis:
   Richtlinie 2014/24/EU
   Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
   I.1)Name und Adressen
   Kommunales Vergabezentrum Kreis Groß-Gerau für Kreis Groß-Gerau
   Wilhelm-Seipp-Str. 15
   Groß-Gerau
   64521
   Deutschland
   E-Mail: [1]kvz@kreisgg.de
   Fax: +49 6152-989615
   NUTS-Code: DE717
   Internet-Adresse(n):
   Hauptadresse: [2]www.kreisgg.de
   I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
   Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
   I.3)Kommunikation
   Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
   vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
   [3]https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-16aa07b9fb8-
   7d3b43da027bdbbb
   Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
   Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
   [4]https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-16aa07b9fb8-
   7d3b43da027bdbbb
   I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
   Regional- oder Kommunalbehörde
   I.5)Haupttätigkeit(en)
   Allgemeine öffentliche Verwaltung
   Abschnitt II: Gegenstand
   II.1)Umfang der Beschaffung
   II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:
   Kreissporthalle Groß-Gerau, Sanierung und Modernisierung
   Referenznummer der Bekanntmachung: 19/182
   II.1.2)CPV-Code Hauptteil
   71200000
   II.1.3)Art des Auftrags
   Dienstleistungen
   II.1.4)Kurze Beschreibung:
   Objektplanung Gebäude und Innenräume für die Sanierung und
   Modernisierung der Kreisporthalle Groß-Gerau LPH 1-9.
   II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
   II.1.6)Angaben zu den Losen
   Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
   II.2)Beschreibung
   II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
   II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
   II.2.3)Erfüllungsort
   NUTS-Code: DE717
   Hauptort der Ausführung:
   Kreisausschuss des Kreises Groß-Gerau
   Wilhelm-Seipp-Str. 4
   64521 Groß-Gerau
   II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:
   Die Kreissporthalle in Groß-Gerau dient den Schulen und ansässigen
   Vereinen als Spiel- und Sportstätte. Die in die Jahre gekommene Halle
   soll energetisch und brandschutztechnisch saniert werden, um die vom
   Landkreis geforderten Standards einzuhalten. Neben dem Dach und der
   Fassadenkonstruktion sowie anderen sanierungsbedürftigen
   Gebäudeelementen ist vor allem die Haustechnik zu erneuern. Im Zuge der
   Sanierungsleistung sollen auch die Zugangs-, Umkleide und
   Sanitärbereiche umstrukturiert und an heutige Standards angepasst
   werden. Dabei ist eine barrierefreie Nutzung des Gebäudes zu erwirken.
   Mit der vorliegenden Ausschreibung wird die Leistung der Objektplanung
   gem. §§ 33 ff. HOAI vergeben.
   Der Kreisausschuss des Kreises Groß-Gerau beabsichtigt die
   Kreissporthalle des Kreises zu sanieren und zu modernisieren. Dies
   betrifft einerseits die technisch-energetische Ertüchtigung des
   Gebäudes sowie die Bereiche der Umkleiden und Sanitärräume, die nach
   den zeitgemäßen Standards modernisiert werden sollen.
   Die Sporthalle ist eine Vierfelderhalle für Mannschafts- und
   Einzelsportarten. Sie hat eine Grundfläche von 2 920,94 m^2 und einen
   Bruttorauminhalt von 21 293,78 m^3. Nördlich des Spiel- und Sportfeldes
   befindet sich die festinstallierte Tribüne mit 425 Sitzplätzen. Im
   westlichen Bereich unter der Tribüne befindet sich die Technikzentrale.
   Südlich und westlich des Spielfeldes schließen Geräteräume und die
   Umkleiden mit Sanitärbereichen sowie ein Konditionsraum an.
   Im Vorfeld wurde eine Bestandsaufnahme (Grundlagenermittlung)
   durchgeführt und darauf aufbauend ein Sanierungskonzept erarbeitet.
   Davon ausgehend schließt die architektonische Sanierung folgende
   Leistungen ein:
    Umstrukturierung der Grundrisse im Umkleide- und Sanitärbereichen
   sowie der Besucher-WCs mit Schaffung der Barrierefreiheit,
    Erneuerung der Unterdecken, Bodenbeläge, Türen und Fenster, sowie der
   Wandverkleidung und der Prall wand im Hallen und Innenbereich,
    Erneuerung des Wärmeschutzes nach neuestem Stand,
    Ertüchtigung Brandschutz,
    Sonnenschutzmaßnahmen,
    teilweise Erneuerung der Dachkonstruktion, Austausch sämtlicher
   Dachfenster und Oberlichtbänder,
    ggf. Ertüchtigung der Außenwand,
    sonstiges (Trennvorhänge, Tribünenelemente, ...).
   Zusätzlich zu den Leistungen für die Objektplanung Gebäude und
   Innenräume nach HOAI sind die Leistungen zur Bestandsaufnahmen und
   Planung der losen Möblierung sowie die Umzugskoordination zu erbringen.
   Darüber hinaus ist als Besondere Leistung das Mitwirken bei dem
   Fördermittelabruf sowie das Mitwirken bei der Erstellung des
   Verwendungsnachweises im Rahmen des Fördermittelprogramms KIP macht
   Schule" zu erbringen.
   Der Kreis Groß-Gerau beabsichtigt Baumaßnahmen (Neubauten und
   Instandsetzungen) im Passivhausstandard durchzuführen.
   Die Leistungen werden stufenweise vorbehaltlich der Kreistagsbeschlüsse
   zur weiteren Umsetzung des Projekts abgerufen.
   Stufe 1: LPH 1-3, weitere Stufen (LPH 4-9)
   Ein Rechtsanspruch auf eine Gesamtbeauftragung und/oder Leistungsphasen
   nach HOAI besteht nicht.
   Voraussichtliche Terminabfolge der Leistungserbringung:
    Planungsbeginn Gebäude und Innenräume: 1.9.2019,
    Fertigstellung LPH 2 Gebäude und Innenräume: 15.12.2019,
    Fertigstellung LPH 3 Gebäude und Innenräume: 1.4.2020,
    Fertigstellung LPH 4 Antrag Baugenehmigung: 1.7.2020,
    Fertigstellung LPH 5 1.10.2020,
    Fertigstellung LPH 6 Ausschreibungspaket 1 1.12.2021,
    Fertigstellung LPH 6 Ausschreibungspaket 2 1.02.2021,
    Baubeginn: 1.4.2021,
    Bauzeit und Inbetriebnahme: 1.11.2022.
   II.2.5)Zuschlagskriterien
   Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
   nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
   II.2.6)Geschätzter Wert
   II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
   dynamischen Beschaffungssystems
   Beginn: 01/09/2019
   Ende: 31/10/2026
   Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
   Beschreibung der Verlängerungen:
   LPH 8 endet mit der Fertigstellung des Bauvorhabens. Die vorgesehene
   bauliche Umsetzung erfolgt bis zum 4. Quartal 2022. Aufgrund des
   Fördermitteabrufes ist dieser Termin einzuhalten.
   II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
   Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
   Geplante Mindestzahl: 3
   Höchstzahl: 6
   Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
   Die Auswahl der Bieter erfolgt gem. § 42 VgV nach Prüfung und Bewertung
   der Eignungskriterien gem. §§ 122 GWB und in den Ziffern III. 1.1 bis
   III. 1.3. genannten Teilnahmebedingungen.
   Befähigung zur Berufsausübung:
   Nachweise zur Erlaubnis der Berufsausübung gem. §§ 44, 48, 75 VgV, §§
   123, 124 GWB (wird nur auf Vollständigkeit geprüft).
   Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
   Durchschnittlicher Jahresumsatz für vergleichbare Leistungen
   (Objektplanungsleistungen für Gebäude und Innenräume §§ 33 ff. HOAI)
   der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1
   VgV.
   Technische und berufliche Leistungsfähigkeit:
   Durchschnittliche Anzahl der festangestellten mit entsprechenden
   Leistungen betraute Architekten/Ingenieure in den letzten 3 Jahren gem.
   § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV, Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung
   und Qualifikation der Führungskräfte gem. §§ 44, 46 Abs. 3 Nr. 6, 75
   VgV (wird nur auf Vollständigkeit geprüft), Eigenerklärung darüber
   welche Leistungen unter Umständen an Nachunternehmer vergeben werden
   sollen gem. § 46 Abs 3 Nr. 10 (wird nur auf Vollständigkeit geprüft),
   Sowie Nachweis über 3 geeignete Referenzen über früher ausgeführte
   Leistungen gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV.
   Aus den eingegangenen Teilnahmeanträgen werden mind. 3, max. 6 Bewerber
   (soweit geeignet) ausgewählt und zu Vergabeverhandlungen eingeladen.
   Die Auswahl erfolgt bei Vollständigkeit der eingereichten Unterlagen
   und Nachweise durch eine zusätzliche Bewertung folgender eingereichten
   Unterlagen.
   Gewichtung:
    durchschnittlicher Jahresumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre: 12,5 %,
    durchschnittliche Beschäftigtenzahl der letzten 3 Geschäftsjahre:
   12,5 %,
    Nachweis über geeignete Referenzen: 75 % (25 % je Referenz).
   (siehe Bewertungsmatrix für die Einladung zum Verhandlungsverfahren)
   Sollten mehr Bewerber als die gewünschte Anzahl die gleiche Punktzahl
   erreichen, erfolgt die Auswahl durch Los verfahren aus dem Kreis der
   gleich gut geeigneten Bewerber.
   II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
   Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
   II.2.11)Angaben zu Optionen
   Optionen: ja
   Beschreibung der Optionen:
   Siehe II.2.4
   II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
   II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
   Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
   das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
   II.2.14)Zusätzliche Angaben
   Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
   Angaben
   III.1)Teilnahmebedingungen
   III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
   hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
   Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
   Folgende Unterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
   1) Verbindliche Erklärung im Formular Teilnahmeantrag, dass keine
   Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB
   i. V. M. § 48 VgV vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung
   zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung
   nachgekommen ist;
   2) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei
   öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und
   Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19. Dezember 2014, GVBl. S.354 (HE 736);
   3) Erklärung zum Nichtvorliegen von Vergabesperren;
   4) sofern die Gesellschaftsform dies erfordert:
   Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung
   in ein Berufs- und Handelsregister;
   Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die
   in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen,
   werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in
   Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
   Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind in den EWR-/WTO-/GPA-Staaten
   ansässige natürliche Personen, juristische Personen und
   Bewerbergemeinschaften, deren Projektverantwortlicher zur Führung der
   Berufsbezeichnung Architekt befugt ist. Ist die Berufsbezeichnung im
   jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die
   fachlichen Anforderungen als Architekt, wer über ein Diplom,
   Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt,
   dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht.
   Der Auftraggeber behält sich vor, bei unvollständig eingereichten
   Teilnahmeanträgen Unterlagen gem. § 56 VgV nachzufordern oder Bewerber
   vom Verfahren gem. § 57 VgV auszuschließen.
   Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Nachweise  soweit
   einschlägig  grundsätzlich für alle Mitglieder vorzulegen. Bei den
   Nachweisen nach III.1.2) und III.1.3) weist jedes Mitglied die Eignung
   für den Leistungsbestandteil nach, den es übernehmen soll. Für jedes
   Mitglied einer Bewerbergemeinschaft ist ein eigener Teilnahmeantrag
   einzureichen.
   Sollte eine Bewerbergemeinschaft gebildet werden, so ist gemäß § 43 VgV
   im Teilnahmeantrag eine mit Nachweis beruflich befähigte Person, die
   für die Erbringung der Leistung als verantwortlich vorgesehen wird zu,
   benennen.
   III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
   Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
   1) Verbindliche Erklärung zum Abschluss einer
   Berufshaftpflichtversicherung bei Auftragsvergabe gem. § 45 Abs. 1 Nr.
   3 VgV;
   2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und
   seinen Umsatz für die entsprechenden Leistungen in den letzten 3 Jahren
   gem. §§ 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV; Für Bewerbergemeinschaft
   in Summe. Die Umsätze von Nachunternehmern werden nicht berücksichtigt.
   Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die
   in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen,
   werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in
   Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
   Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
   Geforderte Standards der wirtschaftlichen und finanziellen
   Leistungsfähigkeit:
   Zu 1) Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen
   Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden von
   mind. 3 Mio. EUR, für sonstige Schäden mind. 3 Mio. EUR, jeweils 2-fach
   maximiert im Versicherungsjahr. Bei Bewerbergemeinschaften sind die
   Nachweise gemäß der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) von
   jedem Mitglied zu erbringen;
   Zu 2) Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich der Objektplanung
   Gebäude und Innenräume (HOAI §§ 33-37): mind. 0,25 Mio. EUR
   (brutto)/Jahr.
   III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
   Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
   1) Angaben über das jährliche Mittel beschäftigten Mitarbeiter, Anzahl
   der Führungskräfte sowie die Anzahl der mit der Ausschreibung
   entsprechenden Leistungen betrauten Dipl.-Ing., Master- und Bachelor
   Angestellten der letzten 3 Geschäftsjahre gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV;
   2) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der
   Führungskräfte, der vorgesehenen Projektleitung sowie der für die
   örtliche Bauüberwachung vorgesehenen Person mit Nachweis der
   Berechtigung die Berufsbezeichnung Dipl.-Ing./Master/Bachelor führen zu
   dürfen gem. §§ 44, 46 Abs. 3 Nr. 6 und 75 Abs. 1 VgV;
   3) Eigenerklärung, welche Teile des Auftrages der Bewerber oder Bieter
   unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt gem. § 46
   Abs. 3 Nr. 10 VgV;
   4) Darstellung von 3 Referenzen nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für
   vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz. Für die
   Referenzen ist jeweils das Projektdatenblatt vollständig auszufüllen.
   Jede Referenz ist durch Bilder und Beschreibungen auf max. 4 Din A3 zu
   belegen. Unaufgefordert eingereichte Unterlagen, gehen nicht in die
   Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).
   Zusätzlich zu den 3 dargestellten Referenzen ist eine Auflistung mit
   vergleichbaren Referenzen (Baukosten, BGF) mit entsprechenden Angaben
   einzureichen.
   Referenzen, die als verantwortlicher Projektleiter in einem früheren
   Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, wenn eine
   schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen
   Arbeitgebers vorliegt.
   Der Teilnehmer stimmt im Teilnahmeantrag zu, dass der Kreis Groß-Gerau
   die Auftraggeber zu den eingereichten Referenzen mittels Fragebogen
   (siehe Beilage zum Teilnahmeantrag) abfragen darf.
   Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
   Geforderte Mindeststandards
   Zu 1) Anzahl an beschäftigte Mitarbeiter:
   Mindestens 5 mit vergleichbaren Leistungen betraute
   Architekten/Ingenieure;
   Zu 4) Es werden alle 3 Referenzen gewertet. 2 der 3 Referenzen müssen
   die Leistungsphase 5 HAOI beinhalten. Die weiteren Mindeststandards
   sind durch alle Referenzen mindestens einmal abzubilden. Sollte eine
   der Mindeststandards nicht abgebildet werden, führt dies zum Ausschluss
   aus dem Verfahren.
   Mindeststandards:
    mindestens eine Referenz nach öffentlichen Vergabevorschriften für
   einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 99 GWB,
    mindestens eine Referenz als Passivhaus. Diese Referenz muss
   mindestens die LPH 5-8 beinhalten,
    mindestens eine Referenz muss eine Sporthalle sein,
    Mind. eine Referenz muss als Gebäude nach der Hessischen
   Versammlungsstättenrichtlinie (oder entsprechende Richtlinie des
   jeweiligen Bundeslandes) geplant worden sein,
    mindestens eine Referenz muss ein(e) Mehrzweckgebäude/Mehrzweckhalle
   sein,
    mindestens ein Gebäude mit einer Grundfläche von >= 1 500 m^2,
    Baukosten KGR 300 + 400 mindestens 4 Mio. EUR (brutto),
    jede Leistungsphase von 1-8 muss durch alle Referenzen mindestens
   einmal abgedeckt worden sein.
   Nach Abbildung der Mindeststandards in jeweils mind. einer der
   eingereichten Referenzen werden alle 3 Referenzen anhand folgender
   Punktkriterien bewertet.
   Bei den Kriterien ist jeweils mindestens 1 Punkt zu erreichen. Sollte
   nicht mind. 1 Punkt erreicht werden, führt dies zum Ausschluss aus dem
   Verfahren.
    bearbeitete Leistungsphase (1-9 Punkte),
    Grundfläche des Gebäudes (GF) (1-3 Punkte),
    Baukosten (KG 300 + 400) (1-3 Punkte),
    Architektonische Qualität (1-3 Punkte).
   (siehe Bewertungsmatrix für die Einladung zum Verhandlungsverfahren)
   Hinweise:
    zu den einzelnen Referenzen sind jeweils nachvollziehbare und
   plausible Angaben in dem Teilnahmeantrag zu machen
   (Projektbeschreibung, Leistungsumfang und Zeitraum, etc.),
    der Abschluss der Ausführung der Referenzen darf nicht länger als 10
   Jahre zurückliegen,
    Bewerber, können sich gemeinsam mit anderen Büros bewerben, um die
   Anforderungen zu erfüllen,
    Teilnahmeanträge, die weniger oder mehr als die 3 geforderten
   Referenzen enthalten werden ausgeschlossen. Bei Bewerbergemeinschaften
   sind ebenfalls 3 Referenzen zugelassen.
   III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
   III.2)Bedingungen für den Auftrag
   III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
   Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
   vorbehalten
   Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
   Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind in den EWR-/WTO-/GPA-Staaten
   ansässige natürliche Personen, juristische Personen und
   Bewerbergemeinschaften, deren Projektverantwortlicher zur Führung der
   Berufsbezeichnung Architekt befugt ist. Ist die Berufsbezeichnung im
   jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die
   fachlichen Anforderungen als Architekt, wer über ein Diplom,
   Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt,
   dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht.
   III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
   Eigenerklärung des Bewerbers ob und auf welche Art Verknüpfungen mit
   anderen Unternehmen bestehen.
   Bewerbergemeinschaften (z. B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und
   juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes
   Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
   Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung über die Rechtsform, den
   bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung
   aller Mitglieder vorzulegen.
   Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle
   Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.
   Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist
   darzustellen.
   III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
   Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
   Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind
   Abschnitt IV: Verfahren
   IV.1)Beschreibung
   IV.1.1)Verfahrensart
   Verhandlungsverfahren
   IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
   Beschaffungssystem
   IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
   Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
   IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
   Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
   der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
   Verhandlungen durchzuführen
   IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
   IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
   Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
   IV.2)Verwaltungsangaben
   IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
   IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
   Tag: 12/06/2019
   Ortszeit: 10:00
   IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
   Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
   Tag: 28/06/2019
   IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
   eingereicht werden können:
   Deutsch
   IV.2.6)Bindefrist des Angebots
   Das Angebot muss gültig bleiben bis: 15/09/2019
   IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
   Abschnitt VI: Weitere Angaben
   VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
   Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
   VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
   Aufträge werden elektronisch erteilt
   Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
   Die Zahlung erfolgt elektronisch
   VI.3)Zusätzliche Angaben:
   Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind die im Teilnahmeantrag
   vorgegebenen Vordrucke zu verwenden.
   Insbesondere erwartet der Auftraggeber über die geforderten
   Angebotsunterlagen hinaus keine sonstigen Unterlagen.
   Die Bewerber haben ihren Aufwand zur Angebotserstellung grundsätzlich
   so zu bemessen, dass keine Entschädigungspflicht des Auftraggebers
   begründet wird (§ 77 Abs. 2-3 VgV).
   Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
   Auflagen zu überprüfen:
   Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
   1) Der Teilnahmeantrag ist frist- und formgerecht ausschließlich
   elektronisch über das Vergabeportal Vergabe 24"
   ([5]https://vergabe24.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach §
   126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die
   Erklärung abgibt;
   2) Eingereichte Antragsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und
   werden nur auf Anforderung zurückgegeben;
   3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere
   Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV)
   sind die Formblätter Teilnahmeantrag" inkl. der geforderten Anlagen
   und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734);
   4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine
   von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft
   einzureichen (HE 740); EEE;
   5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im
   Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem
   Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für
   welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen
   wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen
   Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen
   Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742).
   Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht!
   Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die elektronische
   Vergabeplattform abgegeben werden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen
   werden und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigt werden.
   Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der
   EU-Schwellenwerte teilnehmen wollen, registrieren sich bitte auf der
   Vergabeplattform.
   Dort können Sie sich die Vergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren
   persönlichen Bereich herunterladen.
   Zur Angebotsabgabe müssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit
   öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das
   Bietercockpit digital abgeben.
   Nach abgeschlossenem Teilnahmewettbewerb werden mindestens 3, höchstens
   jedoch 6 Büros zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert und zum
   Verhandlungsgespräch eingeladen.
   Es wird eine verbindliche Teilnahmebestätigung bis 3 Werktage nach
   Erhalt der Einladung zum Verhandlungsverfahren per Fax, Mail oder Brief
   gefordert. Sollten weniger Bestätigungen als Einladungen rechtzeitig
   eingehen, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, bis 7
   Kalendertage nach Versendung der Einladungen Nachrücker zu nominieren
   und einzuladen.
   Die daraus resultierende kürzere Bearbeitungszeit kann von den
   nachrückenden Bewerbern nicht beanstandet werden.
   Rechnungsstellung zusätzlich Abgabe in Papierformat
   VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
   VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
   Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
   Darmstadt
   64283
   Deutschland
   VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
   VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
   Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
   Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu
   wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften
   ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach
   Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der
   Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB)
   Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt
   ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf
   Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz 1, 169 Abs. 1 GWB).
   Die Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der
   Bieterinformation nach §134 Abs. 1 GWB. Wird die Information auf
   elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf
   10 Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB).
   Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den
   Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und
   Bewerber kommt es nicht an.
   Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass
   die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis
   gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB).
   Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
   erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der
   Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
   gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2
   GWB).
   Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
   erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur
   Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt
   werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).
   VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
   erteilt
   Kommunales Vergabezentrum Kreis Groß-Gerau
   Wilhelm-Seipp-Str. 15 (postalisch: Wilhelm-Seipp-Str. 4)
   Groß-Gerau
   64521
   Deutschland
   Fax: +49 6152-989-615
   VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
   10/05/2019
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   1. mailto:kvz@kreisgg.de?subject=TED
   2. http://www.kreisgg.de/
   3. https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-16aa07b9fb8-7d3b43da027bdbbb
   4. https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-16aa07b9fb8-7d3b43da027bdbbb
   5. https://vergabe24.de/
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                The Federal Office of Foreign Trade Information
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