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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Bad Tölz - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019051309541193092 / 219535-2019
Veröffentlicht :
13.05.2019
Angebotsabgabe bis :
10.06.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
DE-Bad Tölz: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2019/S 91/2019 219535

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Landkreis Bad Tölz/Wolfratshausen
Professor-Max-Lange-Platz 1
Bad Tölz
83646
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr René Beysel
E-Mail: [1]Hauptamt@lra-toelz.de
NUTS-Code: DE216

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://www.lra-toelz.de/
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://plattform.aumass.de/Veroeffentlichung/av0e9930-eu
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://plattform.aumass.de/Veroeffentlichung/av0e9930-eu
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Marc-Schule in Geretsried, Planungsleistungen der technischen
Gebäudeausstattung, Leistungsphasen 3 bis einschl. 9 gem. § 55 Abs. 1
HOAI
Referenznummer der Bekanntmachung: 80477-2019
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Der Auftraggeber ist Schulträger des Sonderpädagogischen Förderzentrums
Franz-Marc-Schule in Geretsried. Der Auftraggeber beabsichtigt die
Durchführung einer Generalsanierung auf Basis der bereits vorliegenden
Ergebnisse der Grundlagenermittlung (Leistungsphase 1) und der
Vorplanung (Leistungsphase 2).

Nach Kostenschätzung betragen die anrechenbaren Kosten KGR 400 2 241
448,14 EUR.

Folgende Besonderen Leistungen sollen erbracht werden:

Mitwirkung bei der Erstellung von Förderanträgen (Leistungsphase 3),

Mitwirken bei der Prüfung von bauwirtschaftlich begründeten
Nachtragsangeboten (Leistungsphase 7), je Stufe 2 und 4,

Überwachen der Mangelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist
(Leistungsphase 9) je Stufe 3 und 5,

Unterstützung bei ggf. erforderlicher Einregulierung/Feinjustierung
der Lüftungsanlage unter Einbeziehung der Erfahrungsberichte des
Benutzers in Aspekten der Nutzerfreundlichkeit.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE216
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der AG ist Schulträger des Sonderpädagogischen Förderzentrums
Franz-Marc-Schule, Robert-Schumann-Weg 5, 82538 Geretsried. Die
Generalsanierung erfolgt in 2 Bauabschnitten. Der AG beauftragt mit
diesem Vertrag die Planung einer grundlegenden Sanierung und
Modernisierung der Technischen Ausrüstung.

Das Gebäude der Franz-Marc-Schule in Geretsried wurde Mitte der 70er
Jahre als zweigeschossiges Gebäude in
Stahlbeton-Fertigteil-Skelettbauweise mit Fertigteil-Rippendecken
erstellt. Es handelt sich um einen quaderförmigen Baukörper mit den
Außenabmessungen von ca. 37,0 x 30,0 m. Das Gebäude besitzt ein
Flachdach. Das Gebäude ist ca. 44 Jahre alt. Es besteht noch ein
Nebenbau mit Hausmeisterwohnung, Lehrerzimmer und diversen
Funktionsräumen in Form eines Rechteckes mit den Außenabmessungen 32,0
x 10,5 m. 2016 wurde vorab eine Dachsanierung mit einem Kostenvolumen
von ca. 0,5 Mio.EUR durchgeführt.

Die Innenwände wurden teils massiv und teils als leichte
Trockenbauwände ausgeführt und spielen für die Aussteifung des Gebäudes
genau wie die vorgehängten Fertigteil-Fassaden keine Rolle. Das
Flachdach über dem Hauptbaukörper wurde 2016/17 komplett überarbeitet
und entsprechend der aktuellen EnEV + 25 % gedämmt und neu abgedichtet,
es entspricht also bereits dem künftigen Gebäudeniveau.

Das mit der Schulleitung abgestimmte, erweiterte Raumkonzept erfordert
die Erschließung zusätzlicher Flächen. Der bestehende Keller unter der
Verwaltung bleibt erhalten und wird weiterhin für Technik- und
Lagerräume genutzt. Alle bestehenden Hausanschlüsse im Keller sollen
erhalten und für den Umbau genutzt werden. Die Neuaufteilung des
Gebäudes macht einen Rückbau und die Neuanordnung der meisten
Innenwände notwendig. Um die aktuellen Anforderungen der EnEV zu
erfüllen muss die Bestandsfassade weitgehend rückgebaut und gedämmt,
sowie alle Fenster erneuert werden. Im Zuge der Neugestaltung können
alle Bereiche der Schule barrierefrei erschlossen werden.

Die Umsetzung ist in 2 Bauabschnitten geplant und um fasst dabei
jeweils folgende Maßnahmen:

Bauabschnitt 1:

Umnutzung und Umbau der bestehenden Gemeinschaftsunterkunft für die
Auslagerung betroffener Räume der Schule und der Verwaltung,

Teilumzug Sommerferien 2019,

Vollständige Entkernung des Erdgeschoss bis auf das
Stahlbetonskeletts mit Rippen-decke sowie eines Teils der vorgehängten
Betonfertigteil-Fassade im Bereich der Verwaltung,

Ertüchtigung des Bestandes durch Unterfangung der
Fertigteil-Rippendecke mit Verstärkung einzelner Kellerfundamente,

Aufstockung der Verwaltung in Holzrahmenbauweise,

Dämmung der Bestandsfassaden, Erneuerung der Fenster,

Ausbau des zweigeschossigen Verwaltungsbaus für die Verwaltung,

Nutzungsaufnahme des ersten Bauabschnittes,

Umzug der restlichen Klassen in das Interimsgebäude.

Bauabschnitt 2

Vollständige Entkernung des Erdgeschoss und Obergeschoss bis auf das
Stahlbetonskelett mit Rippendecken sowie eines Teils der vorgehängten
Betonfertigteil-Fassade,

Teilrückbau der Bodenplatte mit Einbau von Grundleitungen und z.T.
Ertüchtigung von Fundamenten. Ergänzung der Bodenplatte, auch im
Bereich des Lichthofes,

Einbau der tragenden Stahlkonstruktion mit Glasdach über dem
Lichthof,

Dämmung und Verkleidung der Fassade, Erneuerung der Fenster,

Komplette Neuinstallation Heizung, Lüftung, Sanitär, Elektrik,

Innenausbau mit Schul-, Schulneben- und Sanitärräumen sowie eines
neuen Haupttreppenhauses,

Entsprechend Raumkonzept,

Ergänzung der Außenanlagen.

Der Auftraggeber hatte die Planung der technischen Gebäudeausstattung
der Leistungsphasen 1 bis 2 bereits an ein Büro beauftragt. Die
Leistungen der Phasen 1 und 2 sind abgeschlossen. Die Bewerber haben
die Möglichkeit sich unter o. g. Link über die Ergebnisse dieser
Leistungen zu informieren.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/10/2019
Ende: 03/11/2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Aufgrund der Zeichenanzahlbegrenzung in diesem Formular steht nicht der
Volltext zur Verfügung. Dieser ist unter dem angegebenen Link mit dem
Dokument Verfahrensbedingungen unentgeltlich mit uneingeschränktem
und vollständigem direkten Zugang abrufbar. Unter den Bewerbern, die
die Mindestanforderungen erfüllen und nicht aus formalen Gründen
auszuschließen sind (siehe Ziff. III.1.) erfolgt die Auswahl der
Bewerber, die zur Angebotsabgabe und zur Teilnahme an
Verhandlungsgesprächen aufgefordert werden, ausgehend von der insgesamt
höchsten Punktzahl in absteigender Reihenfolge nach folgenden
Kriterien, wobei sich die Wertung und Gewichtung im Einzelnen auch aus
den Verfahrensbedingungen ergibt:

(1) Umsatz (netto) im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planung der
Technischen Gebäudeausstattung) in den letzten 3 Jahren (2016, 2017,
2018) (10 %);

(2) Anzahl der durchschnittlich in den letzten 3 Jahren (2016, 2017,
2018) im Tätigkeitsbereich des Auftrages (Planung der Technischen
Gebäudeausstattung) beschäftigten Mitarbeiter inkl. Führungskräfte (10
%);

(3) Berufserfahrung des vorgesehenen Projektleiters (15 %) und des
vorgesehenen stellvertretenden Projektleiters (10 %), jeweils als
Architekt und in Jahren;

(4) jeweils 3 Referenzen des vorgesehenen Projektleiters (20 %), des
vorgesehenen stellvertretenden Projektleiters (15 %) und des Büros/der
Bietergemeinschaft (20 %) über in den letzten 5 Jahren (2014 bis 2018)
abgeschlossene Maßnahmen, die mit den zu vergebenden Dienstleistungen
vergleichbar sind. Als Referenzen des Büros/der Bietergemeinschaft
können auch die Maßnahmen angegeben werden, die als persönliche
Referenzen des Projektleiters und/oder stellvertretenden Projektleiters
benannt wurden, sofern diese im Büro des Bewerbers erbracht wurden.
Sofern vom Bewerber im Rahmen der Bewerbung mehr als 3 Referenzen an
der entsprechenden Stelle im Bewerbungsformular angegeben werden,
werden zugunsten des Bewerbers die Referenzen gewertet, die den
Anforderungen an die ausgeschriebenen Leistungen optimalerweise
entsprechen. Die Referenzen werden anhand folgender Kriterien bewertet:

Durchführung einer Umbau-, Sanierungs- oder Erweiterungsmaßnahme,
mind. Leistungsphase 4 bis einschl. 8, in 2014-2018,

im Bereich Schule,

im laufenden Betrieb,

für einen öffentlichen Auftraggeber,

unter Verwendung staatlicher Zuwendungen (Bund oder Land).
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: ja
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Es ist folgende stufenweise Beauftragung vorgesehen:

1. Stufe: BA 1 und BA2: Entwurfs- und Genehmigungsplanung
(Leistungsphasen 3 und 4 gem. § 55 Abs. 1 HOAI).

2. Stufe: BA 1:Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe und
Mitwirkung bei der Vergabe (Leistungsphasen 5 bis einschl. 7 gem. § 55
Abs. 1 HOAI).

3. Stufe: BA1: Objektüberwachung und Objektbetreuung (Leistungsphasen 8
und 9 gem. § 55 Abs. 1 HOAI).

4. Stufe: BA 2: Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe und
Mitwirkung bei der Vergabe (Leistungsphasen 5 bis einschl. 7 gem. § 55
Abs. 1 HOAI).

5. Stufe: BA2: Objektüberwachung und Objektbetreuung (Leistungsphasen 8
und 9 gem. § 55 Abs. 1 HOAI).

Der Auftraggeber beauftragt zunächst nur die Leistungen der ersten
Stufe. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

(1) Erklärung, dass die verfahrensgegenständlichen Dienstleistungen
gemäß § 73 Abs. 3 VgV unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen
erbracht werden;

(2) Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe nach §§
123, 124 GWB vorliegen;

(3) Vorlage eines Auszugs aus dem Berufs- oder Handelsregister (nicht
älter als 6 Monate, Kopie ausreichend) oder gleichwertig.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Unterlagen sind mit dem Angebot vorzulegen:

(1) Erklärung über den Umsatz (netto) in dem Tätigkeitsbereich des
Auftrags (Planung der Technischen Gebäudeausstattung) gemäß § 45 Abs. 4
Nr. 4 VgV in den Geschäftsjahren 2016, 2017 und 2018;

(2) Nachweis über den Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung
gemäß § 45 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3, Abs. 4 Nr. 2 VgV bei einem in der
Europäischen Union zugelassenen Versicherer für Personenschäden und für
Sach- und Vermögensschäden (nicht älter als 6 Monate) mit den
Deckungssummen je Schadensfall:

Personenschäden: 3 000 000 EUR,

Sach- und Vermögensschäden: 3 000 000 EUR.

Falls die Höhe der vorhandenen Deckungssummen nicht ausreicht, ist eine
Bestätigung des Haftpflichtversicherers, dass im Falle einer
Beauftragung die Deckungssummen auf die vorgegebenen Beträge erhöht
werden können, sowie eine Verpflichtungserklärung des Bieters, dass im
Falle der Beauftragung von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht wird,
beizufügen.

Die Versicherung muss mindestens für die Dauer der Ausführungsfrist, z.
B. unbefristet, sich automatisch verlängernd o. ä. abgeschlossen sein.

Im Falle einer Bietergemeinschaft ist von jedem Mitglied der
Bietergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen
nachzuweisen. Im Fall einer Bietergemeinschaft ist gleichzeitig eine
Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den
Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der
Betätigung des Bieters als Partner einer ARGE, bei Schäden, die vom
Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den o. g. Bedingungen
eintritt.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Unterlagen sind mit dem Angebot vorzulegen:

(1) Angaben gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV, aus der die durchschnittliche
jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers und die Zahl seiner
Führungskräfte in den letzten 3 Jahren (2016, 2017 und 2018)
ersichtlich ist;

(2) Angabe über die beabsichtige Vergabe von Unteraufträgen gemäß § 46
Abs. 3 Nr. 10 VgV;

(3) Angaben gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV zu den für die technische
Leitung vorgesehenen Personen (Projektleiter sowie stellvertretender
Projektleiter) einschließlich Nachweis gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV über
deren fachlicher Qualifikation durch Vorlage der Berufszulassung; zudem
sind folgende Angaben erforderlich, nämlich

(a) die jeweils branchenspezifische Berufserfahrung in Jahren im
Zusammenhang mit den zu vergebenden oder vergleichbaren Leistungen
(Planung der Technischen Gebäudeausstattung);

(b) jeweils 3 Referenzen gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV über in den
letzten 5 Jahren (2014 bis 2018) abgeschlossene Maßnahmen, die mit den
zu vergebenden Dienstleistungen vergleichbar sind. Eine Maßnahme wird
als Referenz gewertet, wenn in dem vorgenannten Zeitrahmen die
Leistungsphase 8 abgeschlossen wurde. Es können auch solche
Referenzprojekte angegeben werden, bei deren Bearbeitung sowohl der
Projektleiter als auch der stellvertretende Projektleiter gemeinsam
tätig waren. Sofern vom Bewerber im Rahmen der Bewerbung mehr als 3
Referenzen an der entsprechenden Stelle im Bewerbungsformular angegeben
werden, werden zugunsten des Bewerbers die Referenzen gewertet, die den
Anforderungen an die ausgeschriebenen Leistungen optimalerweise
entsprechen. Die Referenzen werden anhand folgender Kriterien bewertet:

Durchführung einer Umbau-, Sanierungs- oder Erweiterungsmaßnahme,
mind. Leistungsphase 4 bis einschl. 8, in 2014 bis 2018

im Bereich Schule,

im laufenden Betrieb,

für einen öffentlichen Auftraggeber,

unter Verwendung staatlicher Zuwendungen (Bund oder Land).

(4) Angabe von 3 Referenzen des Büros/der Bietergemeinschaft nach
Maßgabe von § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV über in den letzten 5 Jahren (2014
bis 2018) abgeschlossene Maßnahmen, die mit den zu vergebenden
Dienstleistungen vergleichbar sind. Eine Maßnahme wird als Referenz
gewertet, wenn in dem vorgenannten Zeitrahmen die Leistungsphase 8
abgeschlossen wurde. Es können auch solche Referenzprojekte angegeben
werden, die als persönliche Referenzen des Projektleiters und/oder
stellvertretenden Projektleiters benannt wurden, sofern diese im Büro
des Bewerbers erbracht wurden. Sofern vom Bewerber im Rahmen der
Bewerbung mehr als 3 Referenzen an der entsprechenden Stelle im
Bewerbungsformular angegeben werden, werden zugunsten des Bewerbers die
Referenzen gewertet, die den Anforderungen an die ausgeschriebenen
Leistungen optimalerweise entsprechen. Die Referenzen werden anhand
folgender Kriterien bewertet:

Durchführung einer Umbau-, Sanierungs- oder Erweiterungsmaßnahme,
mind. Leistungsphase 4 bis einschl. 8, in 2014 bis 2018

im Bereich Schule,

im laufenden Betrieb,

für einen öffentlichen Auftraggeber,

unter Verwendung staatlicher Zuwendungen (Bund oder Land).
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 10/06/2019
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/10/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bei diesem Wettbewerb handelt es um ein zweistufiges Vergabeverfahren,
bestehend aus einem

Teilnahmewettbewerb (1. Stufe) sowie der Abgabe eines Angebotes mit
Verhandlung (2. Stufe).

Für die erste Stufe dieses Vergabeverfahrens den Teilnahmewettbewerb
(oder auch die Bewerbung) gilt Folgendes:

Für den Teilnahmeantrag soll der dafür vorgesehene Bewerbungsbogen
verwendet werden. Die Abgabe des Teilnahmeantrages ist ausschließlich
unter dem o.g. Internet-Link in elektronischer Form möglich. Hierfür
ist eine einmalige kostenfreie Registrierung auf der Plattform
erforderlich. Eine elektronische Signatur ist nicht erforderlich. Die
Integrität der Daten und die vertrauliche Behandlung des
Teilnahmeantrages sind durch technische Vorrichtungen und durch
Verschlüsselung sichergestellt. Die Abgabe des Teilnahmeantrages per
Fax, per E-Mail oder schriftlich auf dem Postweg ist nicht zugelassen.
Die gemäß Bekanntmachung und Bewerbungsformular geforderten Nachweise,
Erklärungen und Unterlagen sind formlos und in Ergänzung zum
Bewerbungsbogen beizufügen, im Vergabeassistent der Deutschen e-Vergabe
hochzuladen und an den Auftraggeber elektronisch zu übermitteln. Für
die Teilnahme wird keine Vergütung gewährt. Sollten sich aus Sicht der
Bewerber Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich über die
Plattform und den oben genannten Link zu richten. Eingegangene Fragen
und Antworten zum laufenden Verfahren stehen stets aktuell unter oben
genannten Link allen Bewerbern zur Einsicht zur Verfügung. Bewerber
sind verpflichtet, sich regelmäßig und eigenverantwortlich bis
unmittelbar vor Teilnahmeschluss über den jeweils aktuellen Stand auf
der oben genannten Website zu informieren und die dort zur Verfügung
gestellten Informationen bei der Abgabe des Teilnahmeantrages zu
berücksichtigen. Nachteile, die durch eine Nichtbeachtung der auf der
zuvor genannten Website eingestellten Informationen entstehen, gehen zu
Lasten der Bewerber.

Für die zweite Stufe dieses Vergabeverfahrens die Angebotsabgabe mit
Verhandlung gilt Folgendes:

Mit Veröffentlichung der Bekanntmachung sind ebenfalls unter o. g. Link
die für die Angebotsabgabe zu verwendenden Vergabeunterlagen abrufbar.
Eine elektronische Signatur ist nicht erforderlich. Es ist
sichergestellt, dass die Integrität der Daten und die vertrauliche
Behandlung des Angebots durch technische Vorrichtungen und durch
Verschlüsselung gewährleistet sind. Die Abgabe des Angebotes per Fax,
per E-Mail oder schriftlich auf dem Postweg ist nicht zugelassen. Für
die Angebotsabgabe sowie die Teilnahme an Verhandlungsgesprächen wird
keine Vergütung gewährt. Es wird darauf hingewiesen, dass über
Regelungen des Architektenvertrages samt seiner Anlagen im
Verhandlungsgespräch nur dann verhandelt werden kann, wenn der Bieter
konkrete Fragen oder Änderungsvorschläge zu einzelnen Regelungen im
Vorfeld unter o. g. Link spätestens bis zum 22.7.2019 einreicht. Nicht
fristgerecht übermittelte Fragen oder Änderungsvorschläge können im
Verhandlungsgespräch unberücksichtigt bleiben. Sollten sich aus Sicht
der ausgewählten Teilnehmer am Verhandlungsverfahren (2.Stufe)
Nachfragen ergeben, gilt die gleiche Verfahrensweise wie zur 1. Stufe
(Teilnahmewettbewerb).

Bietergemeinschaften sind zugelassen und müssen mit dem Angebot eine
von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben,

(1) in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall
erklärt ist;

(2) in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung
des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist;

(3) dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem
Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt;

(4) dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Maximilianstraße 39
München
80534
Deutschland
Telefon: +49 892176-2411
E-Mail: [5]vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Fax: +49 892176-2847
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Maximilianstraße 39
München
80534
Deutschland
Telefon: +49 892176-2411
E-Mail: [6]vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Fax: +49 892176-2847
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/05/2019

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3. https://plattform.aumass.de/Veroeffentlichung/av0e9930-eu
4. https://plattform.aumass.de/Veroeffentlichung/av0e9930-eu
5. mailto:vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de?subject=TED
6. mailto:vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de?subject=TED

 
 
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