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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Mainz - Sonstige gemeinschaftliche, soziale und persönliche Dienste
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019041509332947083 / 175580-2019
Veröffentlicht :
15.04.2019
Angebotsabgabe bis :
13.05.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
98000000 - Sonstige gemeinschaftliche, soziale und persönliche Dienste
80580000 - Veranstaltung von Sprachkursen
DE-Mainz: Sonstige gemeinschaftliche, soziale und persönliche Dienste

2019/S 74/2019 175580

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und
Verbraucherschutz des Landes Rheinland-Pfalz
Kaiser-Friedrich-Straße 5a
Mainz
55116
Deutschland
E-Mail: [1]Sprachbildung@mffjiv.rlp.de
NUTS-Code: DEB35

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.mffjiv.rlp.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://Landesverwaltung.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPDYYVY
HNY/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://Landesverwaltung.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPDYYVY
HNY
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Dialog- und Beratungsstelle Sprachbildung für Erwachsene mit
Migrationshintergrund
Referenznummer der Bekanntmachung: 558/19
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
98000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Dialog- und Beratungsstelle Sprachförderung für Erwachsene mit
Migrationshintergrund berät seit dem 1.6.2018 das rheinland-pfälzische
Integrationsministerium bei der Neuausrichtung der landesgeförderten
Sprachbildungsangebote für Erwachsene mit Migrationshintergrund und hat
die hierfür notwendige vorbereitende Grundlagenforschung durchgeführt.
(siehe weitergehend Ziffer II.2.4)
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
80580000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEB
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Prozess der Umstrukturierung der landesgeförderten
Sprachbildungsangebote ist noch nicht abgeschlossen und wird weiter im
engen Dialog mit dem Ministerium für Familie, Frauen, Jugend,
Integration und Verbraucherschutz (MFFJIV) fortgesetzt. Ziel ist es
dabei, ein modular aufgebautes Sprachbildungsangebot zu etablieren, das
allen zugewanderten Menschen offen steht und das mindestens zum
Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER) des Niveaus
B1, möglichst aber zum GER-Niveau B2 führt.

Verschiedene Sprachbildungsketten berücksichtigen die unterschiedlichen
Lerngeschwindigkeiten und Lernziele der Migrantinnen und Migranten. So
sollen neben Intensivkursen, die ein stringentes Lernen erfordern, auch
Angebote erhalten bleiben, die die Lernenden an das
Sprachbildungssystem heranführen. Parallel dazu gilt es, Strategien zu
entwickeln, um möglichst viele Menschen mit Sprachbildungsbedarf zum
Besuch und Abschluss von Sprachkursen zu motivieren. Hierfür müssen die
entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen werden.

Weitergehende Informationen können den Vergabeunterlagen, insbesondere
Anlage 1_Leistungsbeschreibung entnommen werden.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Qualitätskonzept / Gewichtung: 60
Kostenkriterium - Name: Preis / Gewichtung: 40
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/07/2019
Ende: 30/06/2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Auftrag kann um weitere 24 Monate verlängert werden.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die Durchführung des Auftrags erfolgt in enger Kooperation und
Abstimmung mit dem Auftraggeber. Nach Vergabe des Auftrags ist mit den
zuständigen Vertreter*innen des Auftraggebers in einem Auftakttreffen
die detaillierte Vorgehensweise zu erläutern und abzusprechen.

Mit dem Angebot ist ein Konzept vorzulegen, das auch eine
ressourcenbezogene Zeit- und Arbeitsplanung mit Meilensteinen
beinhaltet.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1) Nachweis über den Eintrag ins Berufs- oder Handelsregister nach
Maßgabe der Rechtsvorschrift des Landes, in dem der Bieter ansässig ist
(§ 122 Abs. 2 Nr. 1 GWB i. V. m. § 44 Abs. 1 VgV)
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

2) Erklärung zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit,
vgl. § 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB i.V.m. § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV:

Erklärung über den Umsatz mit vergleichbaren Leistungen für die letzten
3 abgeschlossenen Geschäftsjahre

3) Erklärung zur Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung, vgl. §
122 Abs. 2 Nr. 2 GWB i.V.m. § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV:

Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung für Sach- und
Personenschäden durch eine Bescheinigung des Versicherungsgebers oder
Bescheinigung eines Versicherungsgebers, dass eine entsprechende
Versicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird (jeweils Kopie
ausreichend);

4) Erklärung zur Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung, vgl. §
122 Abs. 2 Nr. 2 GWB i. V. m. § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV:

Nachweis einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung durch eine
Bescheinigung des Versicherungsgebers oder Bescheinigung eines
Versicherungsgebers, dass eine entsprechende Versicherung im
Auftragsfall abgeschlossen wird (jeweils Kopie ausreichend);

5) Auf gesonderte Anforderung der Vergabestelle: Jahresabschlüsse oder
Auszüge von Jahresabschlüssen, falls deren Veröffentlichung in dem
Land, in dem der Bewerber oder Bieter niedergelassen ist, gesetzlich
vorgeschrieben ist.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

6) Erklärung zur beruflichen Leistungsfähigkeit (§ 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB
i. V. m. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV).

Geeignete Referenzen über vergleichbare früher ausgeführte
Dienstleistungsaufträge in Form einer Liste der in den letzten
höchstens 3 Jahren erbrachten wesentlichen Liefer- oder
Dienstleistungen mit Angabe des Werts, des Liefer- beziehungsweise
Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers

Von besonderem Interesse sind Referenzen, zu folgenden Tätigkeiten:

Organisation oder Durchführung von Sprachkursen oder Kooperationen
mit Sprachkursträgern,

Durchführung von Kursen oder Projekten im Bereich der Weiterbildung
bzw. Erwachsenenbildung, möglichst in Rheinland-Pfalz, oder
Kooperationen mit Weiterbildungsträgern,

Projektarbeit in der Sprach- und Weiterbildung für Erwachsene mit
Migrationshintergrund.

7) Berufszulassung oder Studiennachweise und Bescheinigungen über die
berufliche Befähigung der Bieterin/des Bieters/der Bietergemeinschaft
und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die
Dienstleistungen verantwortlichen Person oder Personen

8) Nachweis der IT-technischen Ausstattung im Unternehmen sowie des
fachlichen Know-hows (Personal), um den Aufgaben aus dem
Leistungskatalog nachkommen zu können.

9) Aufstellung der Maßnahmen zur Qualitätssicherung, wie z. B.
Fortbildungen (zu belegen durch entsprechende Zertifikate)

10) Erklärung zum Unterauftragnehmer falls zutreffend;

11) Verpflichtungserklärung zum Unterauftragnehmer falls zutreffend

Sofern die Unterauftragnehmer bei Angebotsabgabe noch nicht bekannt
sind, muss die vollständig ausgefüllte Verpflichtungserklärung auf
Aufforderung während des Auswertzeitraumes innerhalb von sieben
Kalendertagen dem Auftraggeber vorgelegt werden;

12) Verpflichtungserklärung zur Eignungsleihe falls zutreffend.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 6: Nennung von mindestens einer vergleichbaren Referenz unter
Benennung des Ansprechpartners

Nachweis über

Erfahrung im konzeptionellen Arbeiten,

Erfahrung im Entwickeln innovativer Ansätze,

Profunde Kenntnisse des Arbeitsfeldes Sprachbildung,

Kenntnisse in der Planung, Organisation und Umsetzung im
Veranstaltungsmanagement,

Erfahrungen in der methodischen Umsetzung von Beratungsleistungen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

13) Erklärung Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (§ 123 GWB);

14) Erklärung Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (§ 124 GWB);

15) Erklärung zur Selbstreinigung (§ 125 GWB) falls zutreffend;

16) Erklärung zur Einhaltung des MiLoG;

17) Verpflichtungserklärung nach dem Landesgesetz zur Gewährleistung
von Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Auftragsvergaben
(Landestariftreuegesetz- LTTG-);

18) Scientology-Schutzerklärung.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 13/05/2019
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/06/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 13/05/2019
Ortszeit: 12:01

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bekanntmachungs-ID: CXPDYYVYHNY
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr,
Landwirtschaft und Weinbau
Stiftsstraße 9
Mainz
55116
Deutschland
Telefon: +49 6131162234
E-Mail: [5]vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
Fax: +49 613116-2113
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

1) Ein Nachprüfungsantrag zur Vergabekammer ist nach § 160 Abs. 3 S. 1
Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der
Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zuwollen,
vergangen sind,

2) Insbesondere § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1, Nr. 2 und 3 GWB sowie § 134
Abs. 2 GWB sind zu beachten,

3) Die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit des Vertragsschlusses
nach § 135 GWB endet spätestens 30 Kalendertage nach Veröffentlichung
der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen
Union, vgl. § 135 Abs. 2 Satz 2 GWB.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr,
Landwirtschaft und Weinbau
Stiftsstraße 9
Mainz
55116
Deutschland
Telefon: +49 6131162234
E-Mail: [6]vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
Fax: +49 613116-2113
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
10/04/2019

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References

1. mailto:Sprachbildung@mffjiv.rlp.de?subject=TED
2. http://www.mffjiv.rlp.de/
3. https://Landesverwaltung.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPDYYVYHNY/documents
4. https://Landesverwaltung.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPDYYVYHNY
5. mailto:vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de?subject=TED
6. mailto:vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de?subject=TED

 
 
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