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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Peine - Kräne, fahrbare Hubportale und Krankraftkarren
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019041509040945836 / 174316-2019
Veröffentlicht :
15.04.2019
Angebotsabgabe bis :
17.05.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Bauauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Niedrigster Preis
Produkt-Codes :
42414000 - Kräne, fahrbare Hubportale und Krankraftkarren
DE-Peine: Kräne, fahrbare Hubportale und Krankraftkarren

2019/S 74/2019 174316

Auftragsbekanntmachung

Bauauftrag
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE)
Eschenstr. 55
Peine
31224
Deutschland
Telefon: +49 5171/431284
E-Mail: [1]jan.oldenburger@bge.de
Fax: +49 5171/431502
NUTS-Code: DE91A

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.bge.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.subreport.de/E85597753
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Öffentlicher Auftraggeber gem. § 99 Nr. 2 GWB
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Dritter gem. § 9a Abs. 3 S. 2 Atomgesetz

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Maschinenhaus- und Schachthallenkran
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
42414000
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Planung sowie die
betriebsbereite und funktionsfähige Errichtung eines Maschinenhaus- und
eines Schachthallenkranes (2 separate Anlagen) unter Berücksichtigung
der genehmigungstechnischen Randbedingungen des Endlagers Konrad.

Die Eckdaten der Zweiträger-Brückenkrane sind:

Tragfähigkeit 25 t Hubhöhe 35 m bzw. 10,5 m Spannweiter 16,3 m bzw.
17,9 m Detailliertere Informationen entnehmen sie bitte der dem
Teilnahmeantrag zunächst informativ beiliegenden
Ausschreibungsunterlage.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE912
Hauptort der Ausführung:

Auf dem Gelände des Bergwerks und zukünftigen Endlagers (derzeit sind
keinerlei radioaktive Stoffe vor Ort, die Anlage steht jedoch unter
Atomrecht) Konrad in Salzgitter.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Siehe LB.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/01/2020
Ende: 01/12/2024
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Unter den Teilnahmeanträgen wird gem. der nachfolgenden Parameter eine
Punktevergabe vorgenommen. Unter den errtbaren Teilnahmeanträgen werden
diejenigen 5 aufgewählt, welche die höchste Punktzahl erreicht haben.
Die detaillierten Kriterien zur Punktevergabe sind im Teilnahmeantrag
aufgeführt. Es werden bewertet:

Umsatz des Bewerbers (10 %),

Anzahl der Mitarbeiter (20 %),

Referenzprojekte (70 %).
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

aktueller Handelsregisterauszug (nicht älter als 6 Monate),

Eigenerklärung/Nachweis über die Anmeldung bei einer
Berufsgenossenschaft,

Eigenerklärung/Nachweis über die Zahlung von Steuern und Abgaben,

Eigenerklärung über die Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen,

Darstellung der Unternehmensstruktur,

Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlußgründen nach dem
Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung § 123, § 124 GWB).

Sämtliche Nachweise/Bescheinigungen, in denen keine Gültigkeitsdauer
angegeben ist, dürfen zum Ablauf der Teilnahmeantragsfrist nicht älter
als 6 Monate sein.

Ausländische Bewerber haben gleichwertige Bescheinigungen der für sie
zuständigen Behörden/Institutionen ihres Heimatlandes mit beglaubigter
Übersetzung in deutscher Sprache vorzulegen.

Details siehe Ausschreibungsunterlagen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

allgemeine Bankauskunft (nicht älter als 3 Monate),

Angabe des Gesamtumsatzes der letzten 3 Jahre unter Ausweisung der
anteiligen Umsätze für Vergleichbare Bauleistungen,

Nachweis oder Vorlage einer Deckungszusage für den Auftragsfall über
das Bestehen einer Betriebhaftpflichtversicherung Möglicherweise
geforderte Mindeststandards:

Versicherungsschutz für Personenschäden über mind. 5 Mio EUR und
Sachschäden über mind. 5 Mio. EUR,

Details siehe Ausschreibungsunterlagen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mindestumsatz 1,5 Mio. EUR pro Jahr.

Details siehe Ausschreibungsunterlagen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Vergleichbare Referenzen.

Siehe Teilnahmeantrag.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mindestanzahl an Mitarbeitern (vgl. Ziffer III.2 des
Teilnahmeantrages).

Herstellerqualifikation zum Schweißen von tragenden Stahlbauteilen der
Ausführungsklasse EXC 3 nach DIN EN 1090-2 oder höher.

Zertifizierung gem. DIN EN ISO 9001 o. glw..

Details siehe Ausschreibungsunterlagen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Der Zutritt der Baustelle wird nur Personen gestattet, deren
Zuverlässigkeit nach der Atomrechtlichen
Zuverlässigkeitsüberprüfungsverordnung (§ 12 AtG i. V. m. § 2 Ziff. 3
AtZüV) geprüft und festgestellt ist.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 17/05/2019
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Bundes
Villemombler Str. 76
Bonn
53123
Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Hinsichtlich der Einlegung von Rechtsbehelfen wird auf folgende
Rechtsvorschriften verwiesen:

§ 134 GWB Informations- und Wartepflicht,

§ 135 GWB Unwirksamkeit,

§ 160 GWB Einleitung, Antrag Zur Einlegung von Rechtbehelfen und der
Präklusionswirkung ist der nachfolgend zitierte § 160 GWB zu beachten:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein;

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschrift entgeltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
unberührt.

Es wird hiermit darauf hingewiesen, dass sämtliche vorgenannten Fristen
für die Erhebung von vergaberechtlichen Rügen gegenüber dem
Auftraggeber und die Fristen für die Wahrung der Zulässigkeit eines
Nachprüfungsverfahrens zu beachten sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
10/04/2019

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References

1. mailto:jan.oldenburger@bge.de?subject=TED
2. http://www.bge.de/
3. https://www.subreport.de/E85597753

 
 
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