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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Zeven, Bremervörde - Job-Support Nord
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019041312580045699 / 869705-2019
Veröffentlicht :
14.04.2019
Anforderung der Unterlagen bis :
13.05.2019
Angebotsabgabe bis :
13.05.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
85000000 - Dienstleistungen des Gesundheits- und Sozialwesens
85300000 - Dienstleistungen des Sozialwesens und zugehörige Dienstleistungen
85320000 - Dienstleistungen im Sozialwesen
Job-Support Nord (Maßnahme im Sinne des 16 SGB II Abs. 1 Satz 2 i.V. mit 45 SGB III)

VERGABEUNTERLAGEN
Ausschreibung
Öffentliche Ausschreibung (UVgO)
57/19/55 - Job-Support Nord (Maßnahme im Sinne des 16 SGB II
Abs. 1 Satz 2 i.V. mit 45 SGB III)
AUFTRAGGEBER
Landkreis Rotenburg (Wümme)
Hopfengarten 2, 27356 Rotenburg (Wümme), Deutschland
08.04.2019
Inhaltsverzeichnis
Vergabeunterlagen...............................................................................................................
............................................ 1
Projektinformation
................................................................................................................................
.................... 1
Vertragsbedingungen/Formulare...................................................................................................
........................... 3
631_Aufforderung_zur_Abgabe_eines_Angebots
........................................................................................... 3
632_Bewerbungsbedingungen.......................................................................................................
.................. 7
01_0 Leistungsbeschreibung Job-Support
Nord.............................................................................................. 9
633_Angebotsschreiben_Lose_Liefer_Dienstleistungen
................................................................................. 29
635_Zusaetzliche_Vertragsbedingungen_Liefer-Dienstleistungen..................................................................
31
Eigenerklärung_sozial_UVgO.....................................................................................................
..................... 32
Angebotsaufkleber_03-16
................................................................................................................................
33
Produkte/Leistungen
................................................................................................................................
................ 34
Kriterienkatalog
................................................................................................................................
........................ 36
Anlagen
................................................................................................................................
.................................... 38
i
INFORMATIONEN ZUR AUSSCHREIBUNG
Es ist beabsichtigt, die in anliegender Leistungsbeschreibung bezeichneten Leistungen im Namen und für Rechnung des unten
angegebenen
Auftraggebers zu vergeben. Einzelheiten ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
INFORMATIONEN
ALLGEMEIN
Auftragsnummer 57/19/55
Auftragsbezeichnung Job-Support Nord (Maßnahme im Sinne des 16 SGB II Abs. 1 Satz 2 i.V. mit 45 SGB III)
Auftragsbeschreibung Leistungsgegenstand ist die Konzeption und Durchführung von Maßnahmen im Sinne des 16 Abs. 1
SGB II i.V.m. 45 Abs. 1 Satz 1 SGB III im Auftrag des Landkreises Rotenburg (Wümme). Die
Teilnehmer sollen einen Einblick in ausgewählte Berufszweige bekommen. Mithilfe von
berufsbezogenem Sprachunterricht und einem hohen Praxisanteil, welcher direkt bei Arbeitgebern
erfolgt, sollen die Integrationschancen erhöht bzw. eine Integration auf dem ersten Arbeitsmarkt
erreicht werden. Zudem erfolgt eine individuelle Unterstützung und Beratung der teilnehmenden
Personen bei der Suche nach Stellen und der Erstellung von Bewerbungsunterlagen.
VERFAHREN
Auftraggeber Landkreis Rotenburg (Wümme)
Liefer-/Ausführungsort 27...Zeven, Bremervörde
Leistungsart Dienstleistungsauftrag
Vergabeart Öffentliche Ausschreibung(UVgO)
VERFAHRENSEIGENSCHAFTEN
Losweise Vergabe Ja
Art der losweisen Vergabe Bieter kann für alle Lose anbieten (aber auch für weniger)
Zuschlagskriterium Wirtschaftlichstes Angebot
Berechnungsmethode: Freie Verhältniswahl Preis/Leistung
Gewichtung: 50%: 50%
Klassifizierungen Code Bezeichnung
85000000-9 Dienstleistungen des Gesundheits- und Sozialwesens
85300000-2 Dienstleistungen des Sozialwesens und zugehörige Dienstleistungen
85312510-7 Berufliche Wiedereingliederung
85320000-8 Dienstleistungen im Sozialwesen
ANGEBOTE
Nebenangebote Nebenangebote sind nicht zugelassen
Nachlass Ja
Verwendung elektronischer Mittel Die Einreichung der Angebote/Teilnahmeanträge kann elektronisch oder nicht elektronisch
erfolgen
URL für elektronische Angebote https://portal.deutsche-e vergabe.de
Zulässige Signaturen Qualifizierte elektronische Signatur, Fortgeschrittene elektronische Signatur, Textform nach 126b BGB
TERMINE
BEKANNTMACHUNG
Bekanntmachung
ANGEBOTE UND BEWERTUNG
Frist Bieterfragen 03.05.2019 10:00
Angebotsfrist 13.05.2019 10:00:00
Bindefrist 17.06.2019
AUFTRAGSDAUER
Beginn 01.08.2019
Ende 31.12.2019
Anmerkungen Es ist eine 5-monatige Verlängerungsoption vorgesehen. Details sind den Vergabeunterlagen zu
entnehmen.
1
BIETERFRAGEN
Bieterfragen müssen bis spätestens 03.05.2019 10:00 Uhr eingegangen sein.
Für später eingehende Fragen wird deren Beantwortung nicht zugesichert.
Bieterfragen müssen unter "Kommunikation mit der Vergabestelle" im eVergabe Bieterassistenten gestellt, sowie Antworten dort
geprüft
werden.
Den Assistenten erreichen Sie unter folgender Adresse: https://portal.deutsche-e vergabe.de
Fragen auf anderen Kommunikationswegen, wie telefonische, schriftliche oder E-Mail Anfragen werden ausschließlich über die
Bieterkommunikation beantwortet.
Hinweis: Sie erhalten unmittelbar nach Beantwortung einer Bieterfrage eine Benachrichtigung per E-Mail über das Vorliegen von
Antworten im Bieterassistenten. Sie müssen daher alle Antworten im Assistenten prüfen und dort zur Kenntnis nehmen.
SCHRIFTLICHE ANGEBOTSABGABE
Wenn eine schriftliche Angebotseinreichung zugelassen ist und Sie Ihr Angebot schriftlich einreichen wollen, können Sie eine
Ausfertigung der
anliegenden Angebotsunterlagen vollständig ausgefüllt und unterschrieben in verschlossenem Umschlag bis zum
Einreichungstermin (siehe
Projekt- und Dokumenteninformation) einzureichen bei
Landkreis Rotenburg - Zentrale Vergabestelle
Hopfengarten 2 (Raum 226)
27356 Rotenburg (Wümme)
Der Umschlag ist als Angebot zu kennzeichnen. Bitte verwenden Sie dazu den Angebotsaufkleber, der den Ausschreibungsunterlagen
beigefügt wurde.
SONSTIGES
WICHTIGER HINWEIS: Falls Sie das Angebot online einreichen und trotzdem gleichzeitig das komplette Angebot in Papierform
einreichen, gilt
zur Vermeidung von Wertungsproblemen nur und ausschließlich das Papierangebot.
Für Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiter/innen der Zentralen Vergabestelle telefonisch unter der Telefonnummer +49
(0)4261-983-2178 oder
-2182 oder per E-Mail unter vergabe@lk-row.de gerne zur Verfügung.
Bei Fragen zur Bedienung der Software können Sie sich gerne an den Support der Deutschen eVergabe wenden. E-Mail: support@
deutsche-evergabe.de oder telefonisch unter +49 (0)611-949106-83. Der Support ist kostenlos.
Vielen Dank für Ihr Interesse!
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Zentrale Vergabestelle
2
631
(UVgO Aufforderung zur Abgabe eines Angebots)
VHB - Bund - Ausgabe 2017 Seite 1 von 4
Vergabestelle Datum der Versendung
Vergabeart
Öffentliche Ausschreibung
Beschränkte Ausschreibung
Beschränkte Ausschreibung mit
Teilnahmewettbewerb
Verhandlungsvergabe
Internationale NATO-Ausschreibung
Ablauf der Angebotsfrist
Datum Uhrzeit
Bindefrist endet am
Aufforderung zur Abgabe eines Angebots
(Vergabeverfahren gemäß UVgO)
Bezeichnung der Leistung:
Maßnahmennummer Maßnahme
Vergabenummer Leistung
Anlagen
A) die beim Bieter verbleiben und im Vergabeverfahren zu beachten sind:
632 Bewerbungsbedingungen (Ausgabe 2017)
227 Zuschlagskriterien
B) die beim Bieter verbleiben und Vertragsbestandteil werden:
Teile der Leistungsbeschreibung: Beschreibung, Pläne, sonstige Anlagen
634 Besondere Vertragsbedingungen
635 Zusätzliche Vertragsbedingungen (Ausgabe 2017)
241 Abfall
244 Datenverarbeitung
246 Aufträge für Gaststreitkräfte
247 Aufträge mit besonderen Anforderungen aufgrund Geheimschutz oder Sabotageschutz
625 NATO Infrastrukturbauten
An
08.04.2019
Landkreis Rotenburg (Wümme)
Hopfengarten 2
27356 Rotenburg (Wümme)
Deutschland
13.05.2019 10:00:00
17.06.2019
57/19/55 Job-Support Nord (Maßnahme im Sinne des 16 SGB II Abs. 1 Satz 2 i.V. mit 45 SGB III)
Wertungskriterien gemäß Leistungsbeschreibung
3
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(UVgO Aufforderung zur Abgabe eines Angebots)
VHB - Bund - Ausgabe 2017 Seite 2 von 4
C) die, soweit erforderlich, ausgefüllt mit dem Angebot einzureichen sind:
633 Angebotsschreiben
Teile der Leistungsbeschreibung: Leistungsverzeichnis/Leistungsprogramm
124_LD Eigenerklärung zur Eignung
125 Sicherheitsauskunft und Verpflichtungserklärung Teilnehmer
234 Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft
248 Erklärung zur Verwendung von Holzprodukten
D) die ausgefüllt auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle einzureichen sind:
126 Sicherheitsauskunft und Verpflichtungserklärung Nachunternehmer/Unterauftragnehmer
1 Es ist beabsichtigt, die in beiliegender Leistungsbeschreibung bezeichneten Leistungen im
Namen und für Rechnung
zu vergeben.
2 Kommunikation
Die Kommunikation erfolgt
elektronisch über die Vergabeplattform
in Textform unter nachstehender Anschrift:
Stelle Tel.
Fax
Straße E-Mail
PLZ/Ort
3 Vorlage von Nachweisen/Angaben/Unterlagen
Der Auftraggeber wird ab einer Auftragssumme von mehr als 30.000 für den Bieter, der den Zuschlag
erhalten soll, zur Bestätigung der Erklärung (Angebotsschreiben Nummer 6) einen Auszug aus dem
Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz anfordern.
3.1 Folgende Nachweise/Angaben/Unterlagen sind mit dem Angebot einzureichen:
siehe (Auftrags)Bekanntmachung
Eigenerklärung zur Eignung
Trägerzulassung AZAV
Konzept
Urkalkulation
des
Landkreis Rotenburg (Wümme)
Hopfengarten 2
27356 Rotenburg (Wümme)
4
631
(UVgO Aufforderung zur Abgabe eines Angebots)
VHB - Bund - Ausgabe 2017 Seite 3 von 4
3.2 Folgende Nachweise/Angaben/Unterlagen sind auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle
vorzulegen
siehe (Auftrags)Bekanntmachung
Zertifikat bzw. Einzelnachweis entsprechend der Erklärung im Formblatt 248
3.3 - frei -
4 Losweise Vergabe
nein
ja, Angebote sind möglich
nur für ein Los
für ein Los oder mehrere Lose
nur für alle Lose (alle Lose müssen angeboten werden)
5 Nebenangebote
5.1 Nebenangebote sind nicht zugelassen, Nummer 4 der Bewerbungsbedingungen gilt nicht.
5.2 Nebenangebote sind zugelassen (siehe auch Nummer 4 der Bewerbungsbedingungen) -
ausgenommen Nebenangebote, die ausschließlich Preisnachlässe mit Bedingungen beinhalten -
für die gesamte Leistung
nur für nachfolgend genannte Bereiche:
mit Ausnahme nachfolgend genannter Bereiche:
unter folgenden weiteren Bedingungen:
6 Angebotswertung
Kriterien für die Wertung der Haupt- und ggf. Nebenangebote
Zuschlagskriterium Preis
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt.
Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen,
insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen.
Mehrere Zuschlagskriterien gemäß Formblatt Zuschlagskriterien
Werkstätten für Behinderte wird bei der Berechnung der Wertungssumme ein Bonus von 15 v.H.
eingeräumt.
Ist ein Angebot, das von einer Werkstatt für Behinderte abgegeben wurde, ebenso wirtschaftlich wie ein
anderes Angebot, so wird der Zuschlag auf das Angebot der Werkstatt für Behinderte erteilt.
Der Nachweis der Eigenschaft als Werkstätte für Behinderte ist mit dem Angebot zu führen.
gemäß Eigenerklärung zur Eignung und gemäß Angebotsschreiben
oder alle Lose
5
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(UVgO Aufforderung zur Abgabe eines Angebots)
VHB - Bund - Ausgabe 2017 Seite 4 von 4
7 Angebote können abgegeben werden:
elektronisch in Textform.
elektronisch mit fortgeschrittener/m Signatur/Siegel.
elektronisch mit qualifizierter/m Signatur/Siegel.
schriftlich.
8 Angebotsabgabe
Falls Sie nicht die Absicht haben, ein Angebot abzugeben, werden Sie gebeten, die Vergabestelle
baldmöglichst davon zu unterrichten (entfällt bei Öffentlicher Ausschreibung).
Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform ist der Bieter und die natürliche Person, die die
Erklärung abgibt, zu benennen; falls vorgegeben, ist das Angebot mit der geforderten Signatur/dem
geforderten Siegel zu versehen. Das Angebot ist zusammen mit den Anlagen bis zum Ablauf der
Angebotsfrist über die Vergabeplattform der Vergabestelle zu übermitteln.
Bei schriftlicher Angebotsabgabe ist das beigefügte Angebotsschreiben zu unterzeichnen und
zusammen mit den Anlagen in verschlossenem Umschlag bis zum Ablauf der Angebotsfrist an folgende
Anschrift zu senden oder dort abzugeben:
siehe Briefkopf
Stelle:
Der Umschlag ist außen mit Namen (Firma) und Anschrift des Bieters und der Angabe
Angebot für
Maßnahmennummer: Maßnahme:
Vergabenummer: Leistung:

zu versehen, ggf. unter Verwendung eines bereit gestellten Kennzettels.
9 Nachprüfungsstelle
10
Landkreis Rotenburg (Wümme), Hopfengarten 2, 27356 Rotenburg (Wümme)
- zentrale Vergabestelle Zi. 226; Empfang; Hausbriefkasten
57/19/55 Job-Support Nord (Maßnahme im Sinne des 16 SGB II Abs. 1 Satz 2 i.V. mit 45 SGB III)
Regierungsvertretung Lüneburg
Auf der Hude 2
21339 Lüneburg
6
632
(UVgO - Bewerbungsbedingungen)

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Bewerbungsbedingungen für die Vergabe von Leistungen
Das Vergabeverfahren erfolgt nach der Verfahrensordnung für die Vergabe öffentlicher Liefer- und Dienstleistungsaufträge
unterhalb der
EU-Schwellenwerte, (Unterschwellenvergabeordnung - UVgO).
1 Mitteilung von Unklarheiten in den Vergabeunterlagen
Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Unternehmens Unklarheiten,
Unvollständigkeiten oder Fehler, so hat es unverzüglich die Vergabestelle vor Angebotsabgabe in
Textform darauf hinzuweisen.
2 Unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen
Angebote von Bietern, die sich im Zusammenhang mit diesem Vergabeverfahren an einer unzulässigen
Wettbewerbsbeschränkung beteiligen, werden ausgeschlossen.
Zur Bekämpfung von Wettbewerbsbeschränkungen hat der Bieter auf Verlangen Auskünfte darüber
zu geben, ob und auf welche Art er wirtschaftlich und rechtlich mit Unternehmen verbunden ist.
3 Angebot
3.1 Das Angebot ist in deutscher Sprache abzufassen.
3.2 Für das Angebot sind die von der Vergabestelle vorgegebenen Vordrucke zu verwenden. Das
Angebot ist bis zu dem von der Vergabestelle angegebenen Ablauf der Angebotsfrist einzureichen.
Ein nicht form- oder fristgerecht eingereichtes Angebot wird ausgeschlossen.
3.3 Eine selbst gefertigte Abschrift oder Kurzfassung des Leistungsverzeichnisses ist zulässig.
Die von der Vergabestelle vorgegebene Langfassung des Leistungsverzeichnisses ist allein
verbindlich.
3.4 Unterlagen, die von der Vergabestelle nach Angebotsabgabe verlangt werden, sind zu dem von der
Vergabestelle bestimmten Zeitpunkt einzureichen.
3.5 Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein.
3.6 Ein Bieter, der in seinem Angebot die von ihm tatsächlich für einzelne Leistungspositionen geforderten
Einheitspreise auf verschiedene Einheitspreise anderer Leistungspositionen verteilt, benennt
nicht die von ihm geforderten Preise. Deshalb werden Angebote, bei denen der Bieter die
Einheitspreise einzelner Leistungspositionen in Mischkalkulationen auf andere Leistungspositionen
umlegt, von der Wertung ausgeschlossen.
3.7 Alle Preise sind in Euro mit höchstens drei Nachkommastellen anzugeben.
Die Preise (Einheitspreise, Pauschalpreise, Verrechnungssätze usw.) sind ohne Umsatzsteuer anzugeben.
Der Umsatzsteuerbetrag ist unter Zugrundelegung des geltenden Steuersatzes am
Schluss des Angebotes hinzuzufügen.
Es werden nur Preisnachlässe gewertet, die
- ohne Bedingungen als Vomhundertsatz auf die Abrechnungssumme gewährt werden
und
- an der im Angebotsschreiben bezeichneten Stelle aufgeführt sind.
Nicht zu wertende Preisnachlässe bleiben Inhalt des Angebotes und werden im Fall der Auftragserteilung
Vertragsinhalt.
4 Nebenangebote
4.1 Soweit an Nebenangebote Mindestanforderungen gestellt sind, müssen diese erfüllt werden; im
Übrigen müssen sie im Vergleich zur Leistungsbeschreibung qualitativ und quantitativ gleichwertig
sein. Die Erfüllung der Mindestanforderungen bzw. die Gleichwertigkeit ist mit Angebotsabgabe
nachzuweisen.
4.2 Der Bieter hat die in Nebenangeboten enthaltenen Leistungen eindeutig und erschöpfend zu
beschreiben; die Gliederung des Leistungsverzeichnisses ist, soweit möglich, beizubehalten.
Nebenangebote müssen alle Leistungen umfassen, die zu einer einwandfreien Ausführung der
Leistung erforderlich sind.
7
632
(UVgO - Bewerbungsbedingungen)

VHB - Bund - Ausgabe 2017 Seite 2 von 2
Soweit der Bieter eine Leistung anbietet, deren Ausführung nicht in den Vergabeunterlagen geregelt
ist, hat er im Angebot entsprechende Angaben über Ausführung und Beschaffenheit dieser Leistung
zu machen.
4.3 Nebenangebote sind, soweit sie Teilleistungen (Positionen) des Leistungsverzeichnisses beeinflussen
(ändern, ersetzen, entfallen lassen, zusätzlich erfordern), nach Mengenansätzen und Einzelpreisen
aufzugliedern (auch bei Vergütung durch Pauschalsumme).
4.4 Nebenangebote, die den Nummern 4.1 bis 4.3 nicht entsprechen, werden von der Wertung
ausgeschlossen.
5 Bietergemeinschaften
5.1 Die Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine Erklärung aller Mitglieder in Textform
abzugeben,
- in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
- in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte
Vertreter bezeichnet ist,
- dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich
vertritt,
- dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Auf Verlangen der Vergabestelle ist eine von allen Mitgliedern unterzeichnete bzw. fortgeschritten
oder qualifiziert signierte Erklärung abzugeben.
5.2 Sofern nicht öffentlich ausgeschrieben wird, werden Angebote von Bietergemeinschaften, die sich
erst nach der Aufforderung zur Angebotsabgabe aus aufgeforderten Unternehmern gebildet haben,
nicht zugelassen.
6 Eignung
Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung mit dem
Angebot
- Entweder die ausgefüllte Eigenerklärung zur Eignung für Liefer-/Dienstleistungen
- Oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE)
vorzulegen.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen auf gesondertes Verlangen
durch Vorlage der in der Eigenerklärung zur Eignung bzw. in der EEE genannten Bescheinigungen
zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind,
ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Stattdessen kann der Nachweis auch durch Eintrag in einem amtlichen Verzeichnis (z.B. dem durch
die Industrie- und Handelskammer eingerichteten PQ-Verzeichnis) oder durch Vorlage eines
Zertifikates im Sinne der europäischen Zertifizierungsstandards geführt werden.
8
Öffentliche Ausschreibung
des Landkreises Rotenburg (Wümme),
Jobcenter Rotenburg (Wümme)
Kreishaus, Hopfengarten 2,
27356 Rotenburg (Wümme)
Vergabe- und Vertragsunterlagen zur öffentlichen Ausschreibung nach
16 Abs. 1 Satz 2 Zweites Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) in Verbindung mit
45 Drittes Buch Sozialgesetzbuch (SGB III)
Ausschreibungs-Nr.: 57/19/55
Job-Support Nord
9
Seite 2 von 20
Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung der Bieterin oder des Bieters Unklarheiten, die die
Preisermittlung beeinflussen können, so hat die Bieterin bzw. der Bieter den Auftraggeber vor
Angebotsabgabe schriftlich, fernschriftlich oder telegrafisch darauf hinzuweisen, auch wenn sie oder er
den Hinweis schon vorher in anderer Form gegeben hat.
Inhaltsverzeichnis
Leistungsbeschreibung
.................................................................................................................. 4
Teil A Allgemeine Bedingungen ............................................................................................. 4
A.1 Allgemeines
................................................................................................................. 4
A.2 Ausschluss von unzuverlässigen Bewerbern von der Teilnahme ............................ 5
A.3 Aufbau, Form und Inhalt ............................................................................................ 5
A.4 Gewerbliche Voraussetzungen/Berufsgenossenschaft ............................................ 5
A.5 Trägerzulassung.......................................................................................................... 5
A.6 Vergabemindestentgeltverordnung .......................................................................... 5
A.7 Preisanpassungsklausel ............................................................................................. 5
A.8 Prüfung und Wertung der Angebote ......................................................................... 6
Teil B Leistungsbeschreibung
.................................................................................................... 8
B.1. Allgemeine Rahmenbedingungen für die Maßnahmengestaltung und Durchführung................. 8
B.1.1 Zielsetzung und Einführung ............................................................................................ 8
B.1.2 Maßnahmeort und Erreichbarkeit .................................................................................... 8
B.1.3 Räumlichkeiten und Ausstattung ..................................................................................... 8
B.1.4 Anforderung an die Lehrkräfte/Mitarbeiter ......................................................................10
B.1.5 Organisatorische Vorgaben / Mitteilungs- und Recherchepflichten ....................................10
B.1.6 Unterrichtszeiten Weihnachten/Silvester .........................................................................11
B.1.7 Fahrkostenberechnung ..................................................................................................11
B.1.8 Abrechnungsmodus .......................................................................................................11
B.1.9 Hinweis zur Umsatzsteuerregelung .................................................................................12
B.1.10 Maßnahmenbewertung ................................................................................................12
B.1.11 Abnahme der Anforderungen .......................................................................................12
B.1.12 Versicherung der Teilnehmer .......................................................................................12
B.1.13 Nachbesetzung der Maßnahme mit Teilnehmern ...........................................................12
B.1.14 Vermittlungsquote
.......................................................................................................12
10
Seite 3 von 20
B.2 Produktbezogene Leistungsbeschreibung ..............................................................................13
Allgemeine Anforderungen .....................................................................................................13
B.3 Gliederung Konzept / Strategiepapier ...................................................................................19
11
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Leistungsbeschreibung
Teil A Allgemeine Bedingungen
Bewerbungs- und Vergabebedingungen des Auftraggebers
für die Vergabe von Leistungen (einschl. gewerbliche Dienstleistungen und Lieferungen)
A.1 Allgemeines
Die in den Vergabeunterlagen enthaltenen Angaben beziehen sich grundsätzlich sowohl auf die
männliche als auch die weibliche Form. Zur besseren Lesbarkeit wurde auf die zusätzliche
Bezeichnung in weiblicher Form verzichtet.
Soweit in den Vergabeunterlagen nicht anders angegeben ist,
sind mit Bedarfsträger die Grundsicherungsstelle im Sinne der 6ff SGB II gemeint.
ist mit Auftraggeber im Sinne der Vertragsausführung der Bedarfsträger im Sinne der 6
ff SGB II gemeint.
ist mit Auftragnehmer derjenige Bieter gemeint, der den Zuschlag auf sein Angebot im
Rahmen des jeweiligen Vergabeverfahrens und des jeweiligen Loses erhalten hat.
Änderungen oder Berichtigungen der Angebote sind bis zum Ablauf der Angebotsfrist zulässig. Sie
sind schriftlich bei der Angebotsstelle in einem entsprechend gekennzeichneten und
verschlossenen Briefumschlag einzureichen.
Angebote können bis zum Ablauf der Angebotsfrist schriftlich zurückgezogen werden.
Der Bieter ist verpflichtet, sich vor der Angebotsabgabe über die örtlichen Verhältnisse zu
informieren und diese bei der Angebotskalkulation zu berücksichtigen.
Alle Preise sind jeweils exklusive und inklusive Umsatzsteuer in Euro anzugeben. Andernfalls wird
das Angebot zwingend ausgeschlossen. Fällt keine Umsatzsteuer (Siehe B.1.8) an, dann sind die
Bruttopreise gleich die Nettopreise. Die Angabe des Preises erfolgt auf dem Angebotsschreiben mit
Losen. Soweit Erläuterungen zur besseren Beurteilung des Angebots erforderlich erscheinen,
können sie dem Angebot auf besonderer Anlage beigefügt werden. Muster und Proben müssen als
zum Angebot gehörig gekennzeichnet sein. In den Vergabeunterlagen ausdrücklich erwünschte
oder zulässige Änderungsvorschläge müssen auf einer besonderen Anlage gemacht und als solche
deutlich gekennzeichnet und verbindlich unterschrieben werden. Werden Leistungen angeboten,
die in den Vergabeunterlagen nicht vorgesehen sind, so müssen sie auf einer besonderen Anlage
nach Ausführung und Beschaffenheit näher beschrieben werden. Auf Anlagen ist im Anschreiben
hinzuweisen.
Der Bieter hat mit dem Angebot die Preismitteilung (Urkalkulation) grundsätzlich in einem
verschlossenen Umschlag vorzulegen.
Entwürfe und Ausarbeitungen sowie Muster und Proben, die bei der Prüfung der Angebote nicht
verbraucht werden, gehen ohne Anspruch auf Vergütung in das Eigentum des Auftraggebers über,
soweit in der Angebotsaufforderung nichts Gegenteiliges festgelegt ist oder der Bieter im Angebot
bzw. innerhalb von 24 Werktagen nach Ablauf der Bindefrist nicht ihre Rückgabe verlangt. Die
Kosten der Rückgabe trägt der Bieter.
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Seite 5 von 20
A.2 Ausschluss von unzuverlässigen Bewerbern von der Teilnahme
Es können Bewerber von der Teilnahme am Wettbewerb gemäß 31 UVgO ausgeschlossen
werden.
A.3 Aufbau, Form und Inhalt
Das Angebot ist in kopierfähiger Form (ohne Prospekthüllen, Spiral- oder Klebebindungen etc.) und
gelocht entsprechend der im Vordruck Aufforderung national vorgegebenen Inhalte einzureichen.
Die Seitenzahl des Konzeptes darf 12 Seiten exklusive der Anlagen nicht überschreiten. Die
Angebotsstruktur ist bei der Angebotsabgabe einzuhalten. Der Bieter erklärt sich bereit, im
Bedarfsfall sein Angebot bei der zuständigen Stelle im angemessenen Umfang kostenfrei zu
erläutern.
Das Angebot kann auch elektronisch eingereicht werden. Sollten Sie Ihr Angebot online über das
Vergabeportal abgeben, legen Sie bitte das Konzept sowie erforderliche Unterlagen und
Erläuterungen als Datei im Rahmen der Angebotsabgabe im Vergabeportal ab. Die Anlagen können
im Angebotsassistenten im Bearbeitungsschritt Anlagen hinzugefügt werden.
A.4 Gewerbliche Voraussetzungen/Berufsgenossenschaft
Auf Verlangen hat der Bieter eine Bescheinigung der Berufsgenossenschaft bzw. des
entsprechenden zuständigen Versicherungsträgers vorzulegen, sowie einen Nachweis über den
Eintrag im Berufsregister bzw. Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes,
in dem der Bieter seinen Sitz hat.
A.5 Trägerzulassung
Es wird eine Trägerzulassung gefordert. Laut 176 SGB III bedürfen Träger der Zulassung durch
eine Fachkundige Stelle, um Maßnahmen der Arbeitsförderung nach 45 Absatz 4 Satz 3 Nummer
1 SGB III selbst durchzuführen oder durchführen zu lassen. Der Nachweis dieser Trägerzulassung
ist mit dem Angebot vorzulegen.
A.6 Vergabemindestentgeltverordnung
Die Vergabemindestentgeltverordnung 2018 (VergMindV 2018) findet Anwendung. Der
Auftragnehmer hat den in der Maßnahme eingesetzten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im
pädagogischen Bereich im Kalenderjahr 2019 gemäß 4 der VergMindV 2018 ein Mindestentgelt in
Höhe von 15,72 bzw. 15,79 je Zeitstunde zu zahlen. Treten in den Jahren 2020 und 2021 neue
Vergabemindestentgeltverordnungen in Kraft, gelten diese entsprechend.
A.7 Preisanpassungsklausel
Sollte die Vertragslaufzeit über die Dauer von einem Jahr hinausgehen, ist eine Preisanpassung
möglich. Die Preisanpassung kann durch den Auftragnehmer nur beantragt werden, wenn ein
tariflicher Lohn oder der gesetzliche Mindestlohn zu zahlen ist und dieser verändert bzw. angepasst
wird.
Die aus diesen Veränderungen des Lohnes entstehenden zusätzlichen Personalkosten sind in einem
schriftlichen Antrag nachzuweisen. Dazu ist die Angebotskalkulation mit dem darin berücksichtigten
und ausgewiesenen Lohn vorzulegen. Die vorhandene Kalkulation wird dann, nur verändert um
den neuen Tarif- oder Mindestlohn, neu berechnet. Die Preisanpassung erfolgt in Höhe der
Differenz aus Neuberechnung und Angebotskalkulation.
Eine Preisanpassung kann einmal jährlich, frühestens ab dem zweiten Jahr der Vertragslaufzeit
beantragt werden. Der Antrag ist schriftlich, innerhalb von drei Monaten nach Inkrafttreten des
neuen Mindestentgelts zu stellen. Ist der Antrag fristgerecht eingegangen, erfolgt eine
rückwirkende Preisanpassung ab dem Inkrafttreten des neuen Mindestentgelts.
Wird der Antrag nicht innerhalb dieser Frist eingereicht, ist eine Preisanpassung ausgeschlossen.
13
Seite 6 von 20
A.8 Prüfung und Wertung der Angebote
Die in der Ausschreibung genannten weiteren Anforderungen sind ebenfalls zu berücksichtigen.
Der Auftraggeber wendet dabei Zuschlagskriterien in der angegebenen Reihenfolge an:
Konzept
Angebotspreis
Die in der produktbezogenen Leistungsbeschreibung der Vergabeunterlagen formulierten Kriterien
sind vom Bieter auf jeden Fall zu erfüllen.
Das Konzept wird anhand folgender Matrix gegliedert und bewertet:
Inhalte, Zielerreichung und Methode werden anhand folgender Skala bewertet:
0 Punkte: Das Leistungsangebot erfüllt die Mindestanforderungen nicht
5 Punkte: Das Leistungsangebot erfüllt die Mindestanforderung
10 Punkte: Das Leistungsangebot übertrifft die Mindestanforderungen
15 Punkte Das Leistungsangebot übertrifft die Mindestanforderungen erheblich
Um die notwendige Qualität der Leistung sicherzustellen, wird das Leistungsangebot mit 0 Punkten
bewertet, wenn die Anforderungen in der produktbezogenen Leistungsbeschreibung nicht erfüllt
werden oder die Konzeption nicht schlüssig dargestellt wurde. Die gilt auch, wenn die aufgeführten
Mindestanforderungen lediglich stichpunktartig ohne weitere konzeptionelle Ausführung oder
Aufgliederung wiederholt werden. Das Angebot wird von der weiteren Prüfung und Wertung
ausgeschlossen.
 0 Punkte: Um die notwendige Qualität der Leistung sicherzustellen, wird das
Leistungsangebot mit 0 Punkten bewertet, wenn die Anforderungen in der
produktbezogenen Leistungsbeschreibung nicht oder teilweise nicht erfüllt werden oder die
Konzeption nicht schlüssig dargestellt wurde. Das gilt auch wenn die aufgeführten
Mindestanforderungen lediglich stichpunktartig ohne weitere konzeptionelle Ausführung
oder Aufgliederung wiederholt werden. Das Angebot wird von der weiteren Prüfung und
Wertung ausgeschlossen.
 5 Punkte: Die Wertungsbereiche werden mit 5 Punkten bewertet, wenn die Anforderungen
in der produktbezogenen Leistungsbeschreibung erfüllt sind und die Konzeption schlüssig
dargestellt wird.
 10 Punkte: Die Wertungsbereiche werden mit 10 Punkten bewertet, wenn die
Anforderungen in der produktbezogenen Leistungsbeschreibung übertroffen werden, die
Wertungsbereich: A =
Punkte
B = Faktor Summe
Methoden und Umsetzung der Inhalte gemäß B.2
Allgemeine Anforderungen/ 8. Inhaltliche
Mindestanforderungen/Beschreibung
(0/5/10/15) 3
(Dreifache
Bewertung)
A * B = L
Prozessablaufplan (0/5/10/15) 2
(Zweifache
Bewertung)
A * B = L
Integrationsstrategie (0/5/10/15) 1
(Einfache
Bewertung)
A * B = L
Regionale und überregionale Vernetzung des
Trägers
(0/5/10/15) 1
Einfache
Bewertung)
A * B = L
14
Seite 7 von 20
Konzeption schlüssig dargestellt wird und einen überdurchschnittlichen Erfolg in Bezug auf
die Erfüllung der geltenden Zielsetzungen verspricht.
 15 Punkte: Die Wertungsbereiche werden mit 15 Punkten bewertet, wenn die
Anforderungen in der produktbezogenen Leistungsbeschreibung erheblich übertroffen
werden und/oder besonders herausragende Merkmale/Innovationen im Konzept aufzeigen.
Das Gesamtkonzept wird schlüssig dargestellt und verspricht einen überdurchschnittlichen
Erfolg in Bezug auf die Erfüllung der geltenden Zielsetzungen.
Die Leistungspunkte ergeben sich aus der Addition der Punkte für das Konzept.
Im nächsten Schritt wird das Preis-Leistungsverhältnis, der Preis pro Leistungspunkt ermittelt.
L
P
Y =
Legende:
Y = Kennzahl für das Preis-Leistungsverhältnis
L = Gesamtsumme der Leistungspunkte
P = Gesamtpreis
Es folgt eine kaufmännische Rundung auf zwei Dezimalstellen.
Der nach dieser Vorgehensweise wirtschaftlichste Anbieter erhält den Zuschlag. Bei identischem
Preis pro Leistungspunkt greift das preisgünstigste Angebot.
Der Zuschlag erfolgt schriftlich. Der Bieter ist bis zum Ablauf der Bindefrist an sein Angebot
gebunden. Wird der Zuschlag auf ein Angebot rechtzeitig und ohne Abänderung erteilt, so ist der
Vertrag mit Zuschlagserteilung zu den Vorgaben dieses Verfahrens auf der Grundlage des
Angebotes rechtskräftig zustande gekommen.
15
Seite 8 von 20
Teil B Leistungsbeschreibung
B.1. Allgemeine Rahmenbedingungen für die Maßnahmengestaltung und Durchführung
B.1.1 Zielsetzung und Einführung
Leistungsgegenstand ist die Konzeption und Durchführung von Maßnahmen im Sinne des 16 Abs.
1 SGB II in Verbindung mit 45 SGB III im Auftrag des Landkreises Rotenburg (Wümme).
Die Teilnehmer sind im Rahmen der beruflichen Eingliederung:
1. an den Arbeitsmarkt heranzuführen und
2. in eine versicherungspflichtige Beschäftigung zu vermitteln.
Dazu werden berufs- und lebenspraktische Qualifikationen und Kenntnisse vermittelt, die es den
Teilnehmer ermöglichen am Erwerbsleben teilzuhaben und sich beruflich zu integrieren. Die
Teilnehmer sollen ferner motiviert werden Ihre berufliche Zukunft in die Hand zu nehmen und
eigenständig berufliche Perspektiven bzw. berufliche Alternative zu entwickeln.
Die Grundsätze der 35 und 36 SGB III sind bei der Durchführung der Maßnahme zu beachten.
B.1.2 Maßnahmeort und Erreichbarkeit
Maßnahmenorte 27404 Zeven (Los 1) und 27432 Bremervörde (Los 2) sind zwingend
vorgeschrieben.
Der Ort der Leistungserbringung muss jeweils im Innenstadtbereich gelegen sein. Es muss eine
gute Erreichbarkeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln für die Teilnehmer gegeben sein. Dies
bedeutet, dass der Weg vom bzw. zum öffentlichen Verkehrsmittel nicht mehr als 15 Gehminuten
entfernt sein darf. Sollte der Maßnahmeort mehr als 1,5 km vom Stadtzentrum (Rathaus) entfernt
sein, hat der Bildungsträger für geeignete Mittel (Shuttleservice, Fahrräder o. a.) zur Sicherstellung
der Erreichbarkeit Sorge zu tragen.
B.1.3 Räumlichkeiten und Ausstattung
Die Unterrichtsräume haben der vorherrschenden beruflichen Praxis zu entsprechen. Sie müssen
den allgemeinen Anforderungen dieser Maßnahme unter Punkt B.2, den gesetzlichen
Anforderungen, insbesondere der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) einschließlich der
Arbeitsstättenrichtlinien (ASR) sowie bezüglich ihrer Ausstattung mit Lehr- und Lernmitteln den
aktuellen Anforderungen der Praxis entsprechen. Zu einer geeigneten räumlichen Ausstattung
gehört auch, dass Sozialräume, Gruppenräume und Räumlichkeiten für eine Beratung während der
Maßnahme -mindestens ein Raum für Einzelgespräche- für die Teilnehmeranzahl zur Verfügung
stehen. Sanitäre Anlagen müssen in ausreichendem Umfang vorhanden sein und müssen sich im
gleichen Gebäude befinden, in dem die Schulungsmaßnahme durchgeführt wird. Der bauliche
Zustand, die Sauberkeit und Hygiene von Unterrichts- und Sozialräumen und sanitären
Einrichtungen sowie ggf. weiterer Räume wie z.B. Werkstätten müssen eine ordnungsgemäße
Maßnahmedurchführung gewährleisten. Unterrichtsräume, die als Verkaufsräume bzw.
Schaufenster gelten, sind als Schulungsraum nicht zulässig. Davon ausgenommen sind
Räumlichkeiten von Fahrschulen. Auf Verlangen des Auftraggebers muss der Auftragnehmer
Grundrisse der Räumlichkeiten zur Verfügung stellen.
Die Räumlichkeiten sowie deren Ausstattung haben ab Maßnahmebeginn dem Stand der Technik
sowie den einschlägigen gesetzlichen Vorgaben zu entsprechen. Es gelten folgende Vorschriften /
Empfehlungen in der jeweils aktuell gültigen Fassung:
Die Arbeitsstättenverordnung in Verbindung mit den Arbeitsstättenrichtlinien
16
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Die gültigen Vorschriften der zuständigen gesetzlichen Unfallversicherungen
(Berufsgenossenschaften)
Die Brandschutzbestimmungen
Die niedersächsische Landesbauordnung
Bildschirmarbeitsverordnung
Die Räumlichkeiten haben hinsichtlich der Ausstattung mit Lehr- und Lernmitteln den allgemeinen
Anforderungen dieser Maßnahme unter Punkt B.2 bzw. der Praxis zu entsprechen. Es sind
geeignete Medien zur Unterstützung der Methodik vorzuhalten und einzusetzen, sofern sie
erforderlich sind. Diese müssen einen engen Bezug zur jeweiligen Zielsetzung der Beauftragung
haben.
Darüber hinaus gelten die folgenden Anforderungen für alle Maßnahme- und Schulungsräume,
soweit keine speziellen Regelungen in der Leistungsbeschreibung benannt wurden. Bei den
Angaben handelt es sich um Mindestanforderungen.
Mindestanforderungen für Unterrichtsräume:
Beleuchtung: 500 Lux
Die Räume müssen mind. 15 Minuten vor Maßnahmebeginn für die Teilnehmer zugänglich
sein.
Die Raumtemperatur ist je nach Gestaltung der Maßnahmeinhalte- gem. Vorgaben der
Arbeitsstättenrichtlinien einzuhalten (z.B. 20 bei sitzender Körperhaltung und leichter
Arbeitsschwere)
Die Räume müssen gegen Sonnenlicht abzudunkeln sein, die einschlägigen technischen
Regeln für Arbeitsstätten (ASR) sind zu beachten.
Tischbreite Unterrichtstische und Bildschirmarbeitsplatz: mind. 120 cm (Einzeltisch)
Tischtiefe Unterrichtstische: mind. 60 cm
Tischtiefe Unterrichtstische( Bildschirmarbeitsplatz)
Tischhöhe Unterrichtstische und Bildschirmarbeitsplatz: 72 cm
Stühle Teilnehmer: ergonomische Stühle
freie Bewegung zwischen den Unterrichtstischen bzw. Tischreihen: 100 cm
freie Bewegung zwischen der ersten Tischreihe und der Tafelwand: 200 cm
Der Bieter muss die für die Auftragserfüllung erforderliche sächliche und technische Ausstattung
für die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellen, wie insbesondere:
im Raum für Einzelgespräche: 1 Besprechungstisch und 2 Stühle
Anforderungen Rechner/Laptops:
Dual-Core (oder höher) mit mindestens 1 GB Arbeitsspeicher, optional CD-Laufwerk inkl.
Brennfunktion, USB-Anschluss
Mindestanforderungen Bildschirm: min. 19 Zoll Flachbildschirm; Mindestauflösung
1280*1024
Aktuelles Betriebssystem (z.B. Win 7 oder höher)
Office-Paket zum Lesen und Erstellen von Dokumenten
Software zum Umgang mit PDF-Dokumenten
aktuellste Browserversion (Internet Explorer oder Firefox)
Internetzugang
Möglichkeit zum Einlesen von Speichermedien (CD, DVD, USB)
1 Fotokopierer
1 Telefon- & Faxgerät
1 Foto-/Farbscanner
1 Farb-Laser-Drucker
1 Videokamera
1 Beamer/Bildschirm zum Auswerten von Rollenspielen
Der Auftraggeber behält sich vor, sollten hinsichtlich der Eignung der Räumlichkeiten Bedenken
bestehen, diese abzulehnen. Gleiches gilt für einen Wechsel der Räumlichkeiten während der
Vertragslaufzeit.
17
Seite 10 von 20
B.1.4 Anforderung an die Lehrkräfte/Mitarbeiter
Eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg der ausgeschriebenen Maßnahme ist fachlich
qualifiziertes und geeignetes Personal. Der Personaleinsatz muss quantitativ und qualitativ den
Anforderungen der Leistungsbeschreibung entsprechen. Bei der Auswahl des Personals ist
insbesondere auf personelle und soziale Kompetenzen (z. B. Motivationsfähigkeit,
Kontaktfreude, Kreativität und Teamfähigkeit etc.) zu achten.
Eine Vertretungsregelung im Urlaubs- oder Krankheitsfall ist vom Auftragnehmer wie folgt zu
organisieren: bei Krankheit muss spätestens ab dem 3. Arbeitstag alternatives Personal zur
Verfügung stehen, bei Urlaub ab dem 1. Urlaubstag.
Das für die Durchführung der Maßnahme erforderliche Personal ist im entsprechenden Umfang
ab Maßnahmebeginn vorzuhalten. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die von ihm zur
Durchführung der Maßnahme angegebene Personalkapazität gemäß seinem Angebot
ausschließlich für die Leistungserbringung einzusetzen. Die angebotenen Personalkapazitäten
dürfen durch andere Tätigkeiten des Auftragnehmers nicht eingeschränkt werden.
Der Nachweis (Lebenslauf und Qualifizierungsnachweise) des Personals inklusive
einer Kopie des Arbeitsvertrages hat spätestens eine Woche vor Maßnahmebeginn
gegenüber dem Auftraggeber zu erfolgen.
B.1.5 Organisatorische Vorgaben / Mitteilungs- und Recherchepflichten
Der Auftragnehmer hat Folgendes zu dokumentieren/mitzuteilen:
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die Anwesenheits- und Abrechnungstabelle (wird
vom Auftraggeber im Vorfeld der Maßnahme als Excel-Dokument bereitgestellt) täglich
und entsprechend der Legende zu führen. Darüber hinaus wird vom Auftragnehmer
eine wöchentliche Anwesenheitsliste geführt, die von jedem Teilnehmer am Ende einer
Woche abzuzeichnen ist. Diese müssen mindestens mit folgenden Daten der
Anwesenheits- und Fehlzeiten gefüllt werden: Datum, Vor- und Nachnahme des
Teilnehmers, Anwesenheitstage, Feiertage, die unentschuldigten und entschuldigten
Fehlzeiten, Unterschrift des Teilnehmers, Datum und Unterschriftsfeld für den
Dozenten. Auf Verlangen ist diese dem Auftraggeber vorzulegen.
Die Anwesenheits- und Abrechnungstabelle ist vom Auftragnehmer nach Abschluss
jeder Einzelmaßnahme vollständig zu erstellen und monatlich bzw. am Ende der
Maßnahme per Email (Dateien verschlüsselt mit dem Programm DragnCryptUltra,
welches kostenfrei im Internet heruntergeladen werden kann) als Microsoft Office und
PDF Dokument zu übermitteln. Für die Anwesenheits- und Abrechnungstabelle gilt
weiterhin, dass der Auftragnehmer diese drei Tage nach Anfang der Maßnahme beim
Auftraggeber abgeben muss, um gegebenenfalls zeitnah zusätzliche Teilnehmer in den
Kurs schicken zu können.
Zeiten der Arbeitsunfähigkeit sind vom Teilnehmer ab dem ersten Tag der
Arbeitsunfähigkeit gegenüber dem Auftragnehmer durch eine ärztliche Bescheinigung
unverzüglich nachzuweisen. Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist dem Auftraggeber
umgehend zu überreichen. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, dem Auftraggeber alle
Fehlzeiten eines Teilnehmers ohne wichtigen Grund bzw. mit wichtigem Grund und alle
Krankheitszeiten unverzüglich bei Bekanntwerden mitzuteilen.
Falls ein Teilnehmer unter Drogeneinfluss (z.B. Alkohol) steht oder sich in sonstiger
Weise auffällig verhält, muss der Auftraggeber vom Bildungsträger unverzüglich
informiert werden.
Für den Fall, dass ein Teilnehmer die Maßnahme nicht antritt, vorzeitig
beendet oder abbricht ist dies unverzüglich dem Auftraggeber mitzuteilen.
18
Seite 11 von 20
Gleichzeitig ist das abgestimmte Abmahnverfahren bzw. das Ausschulungsverfahren
umgehend einzuleiten.
B.1.6 Unterrichtszeiten Weihnachten/Silvester
Fallen Heiligabend (24.12.) und Silvester (31.12.) nicht auf einen Samstag oder Sonntag, sind sie
wie gewöhnliche Werktage zu behandeln. Es hat demnach grundsätzlich Unterricht gemäß der
Vorgaben unter B.2 stattzufinden. Gleiches gilt für sog. Brückentage zwischen Weihnachten und
Neujahr (27.12., 28.12., 29.12., 30.12.).
Dem Auftragnehmer wird die Möglichkeit eröffnet, den Unterricht an vorgenannten Tagen ganz
oder teilweise ausfallen zu lassen, sofern die ausgefallenen Stunden kompensiert werden. Der
Ausgleich kann entweder durch Verlängerung der Unterrichtszeiten an anderen Tagen oder durch
Verlängerung der Maßnahmelaufzeit insgesamt erfolgen. Möchte der Auftragnehmer von einer
dieser Möglichkeiten Gebrauch machen, ist dies beim Auftraggeber bis spätestens 20.11. schriftlich
oder elektronisch detailliert mitzuteilen, wie ein Ausgleich erfolgen könnte. Der Auftraggeber
entscheidet sodann umgehend über den Ausgleich und teilt dies dem Auftraggeber binnen drei
Werktagen mit.
B.1.7 Fahrkostenberechnung
Bei den Fahrkosten handelt es sich um Wege vom Zuhause des Maßnahmenteilnehmers zum
Schulungsort, zum Praktikum oder zu einem Bewerbungsgespräch. Es handelt sich somit um
individualspezifische Ansprüche der Teilnehmer gegen den Bedarfsträger. Dieser entscheidet im
Rahmen der Ermessensausübung über die Angemessenheit dieser Kosten. Über die Höhe der
auszuzahlenden Kosten informiert der Bedarfsträger den Auftragnehmer.
Der Auftragnehmer erklärt sich mit der Angebotsabgabe bereit, die Abrechnung und Verauslagung
der Teilnehmerkosten zu übernehmen, soweit diese ihren Anspruch an ihn abtreten.
Die Berechnung und Auszahlung der monatlichen Kosten der einzelnen Teilnehmer wird vom
Auftragnehmer übernommen. Grundlage ist die vom Teilnehmer abgezeichnete
Einzelkostenabrechnung, die auf einer vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Vorlage, bzw.
durch einen Sammelüberweisungsträger, auf dem der Empfängername, die Bankleitzahl und
Kontonummer bzw. SEPA-Daten, der Betrag in Euro, der Verwendungszweck, sowie die Fälligkeit
aufgeführt sein muss, zu erfolgen hat. Berechnungsgrundlage ist die vom Jobcenter zur Verfügung
gestellte Anwesenheits- und Abrechnungstabelle. Zur Abrechnung der Fahrtkosten mit dem
Auftraggeber sind vom Auftragnehmer der Fahrtkostenantrag und die Fahrtkostenquittung jedes
Teilnehmers, die Fahrkarten, die Anwesenheits- und Abrechnungstabelle, sowie sonstige
Stellungnahmen, bspw. zu Fahrten zu Bewerbungsgesprächen, der Rechnung beizulegen. Zu hoch
ausgezahlte Fahrtkostenbeträge durch den Auftragnehmer an einen Teilnehmer werden im
folgenden Monat durch den Auftragnehmer mit dem Teilnehmer verrechnet.
Die Zahlung der verauslagten Teilnehmerkosten erfolgt durch den Auftraggeber nach
Rechnungsstellung und Einreichung aller zur Abrechnung benötigten und o.g. Unterlagen. Sollten
die einzureichenden Unterlagen unvollständig oder nicht korrekt ausgefüllt sein und/ oder nicht
vollständig eingereicht werden, werden die Kosten vom Auftraggeber nicht abgerechnet.
Das konkrete Abrechnungsverfahren wird nach Zuschlagserteilung zwischen dem Auftragnehmer
und dem Bedarfsträger abgestimmt. Hierbei können monatliche Abschlagszahlungen und eine
Schlussabrechnung zu den verauslagten Kosten vereinbart werden.
B.1.8 Abrechnungsmodus
Grundlage für die Abrechnung ist der für diese Leistung vereinbarte Festpreis. Die Zahlung erfolgt
durch den Auftraggeber in gleich bleibenden monatlichen Raten nachträglich. Der Auftragnehmer
erstellt hierfür eine Rechnung. Die erste Monatsrate ist am Tag nach Ablauf des ersten
Kalendermonats seit Leistungsbeginn fällig. Die Rechnungen sind zu richten an:
19
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Landkreis Rotenburg (Wümme)
Frau Michels
Weicheler Damm 9-11
27356 Rotenburg
B.1.9 Hinweis zur Umsatzsteuerregelung
Eine Bescheinigung über die Erfüllung der Voraussetzungen für eine Steuerbefreiung gemäß 4
Nr. 21 Buchst. a) Doppelbuchst. bb) des Umsatzsteuergesetzes erfolgt durch die zuständige
Landesbehörde, nicht durch das Jobcenter des Landkreis Rotenburg (Wümme).
B.1.10 Maßnahmenbewertung
Der Auftraggeber behält sich vor, eine Maßnahmenbewertung durchzuführen. Dabei muss jeder
Teilnehmer die Maßnahme bewerten. Der Auftragnehmer hat dafür Sorge zu tragen, dass die
Teilnehmer die Bewertung in Ruhe und ohne direkte Aufsicht durch einen Dozenten abgeben
können.
B.1.11 Abnahme der Anforderungen
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die Räumlichkeiten und die Ausstattung 1 Woche vor
Maßnahmebeginn zur Abnahme durch das Jobcenter vorzuhalten. Die Abnahme erfolgt durch
das Jobcenter des Landkreis Rotenburg (Wümme). Mindestens ein Vertreter des Auftragnehmers
muss bei der Abnahme zugegen sein.
Darüber hinaus kann der Auftraggeber die Maßnahmen jederzeit während der Vertragslaufzeit
ohne Vorankündigung -auch zusammen mit einem technischen Berater- auf Einhaltung der
Anforderungen hinsichtlich aller für die Maßnahmedurchführung relevanter Merkmale überprüfen.
Sollten die Räumlichkeiten, die Ausstattung und/ oder die Dozenten nicht den Anforderungen
entsprechen, wird eine Mängelrüge erteilt und eine Nachfrist von 7 Tagen gewährt. Sollten die
Mängel nach 7 Tagen nicht beseitigt worden sein, behält sich das Jobcenter vor, dem
Auftragnehmer den Auftrag zu entziehen und diesen an den nächstbesten Anbieter der
Angebotsauswertung zu vergeben. Die dem Jobcenter dabei entstehenden Mehrkosten sind vom
gerügten Auftragnehmer zu übernehmen.
B.1.12 Versicherung der Teilnehmer
Die Teilnehmer sind gemäß 2 Absatz SGB VII und 8 SGB VII auf dem unmittelbaren Hin- und
Rückweg zum Maßnahmeort sowie bei Arbeitsunfällen zu versichern. Die Verantwortung für die
Unfallversicherung der Teilnehmer trägt der Auftragnehmer und ist auf Anforderungen des
Auftragsgebers vorzulegen.
B.1.13 Nachbesetzung der Maßnahme mit Teilnehmern
Ziel ist eine volle Auslastung der angebenden Teilnehmerplätze. Der Auftraggeber behält sich vor,
freigewordene Maßnahmeplätze nach zu besetzen, um eine stetige Maximalbesetzung zu
gewährleisten. Eine Nachbesetzung innerhalb des Rahmens einer Vollauslastung führt nicht zu
einer gesonderten Abrechnung durch den Auftragnehmer gegenüber dem Auftraggeber.
B.1.14 Vermittlungsquote
Im Angebotskonzept wird die inhaltliche Darstellung einer Vermittlungsquote in Ausbildung oder
sozialversicherungspflichtiger Arbeit von mind. 40 % erwartet.
20
Seite 13 von 20
B.2 Produktbezogene Leistungsbeschreibung
Allgemeine Anforderungen
1. Maßnahmeorte
27404 Zeven (Los 1)
27432 Bremervörde (Los 2)
2. Maßnahmeziel
Die Teilnehmer sollen einen Einblick in ausgewählte Berufszweige
bekommen. Mithilfe von berufsbezogenem Sprachunterricht und einem hohen
Praxisanteil, welcher direkt bei Arbeitgebern erfolgt, sollen die
Integrationschancen erhöht bzw. eine Integration auf dem ersten
Arbeitsmarkt erreicht werden.
Zudem erfolgt eine individuelle Unterstützung und Beratung der
teilnehmenden Personen bei der Suche nach Stellen und der Erstellung von
Bewerbungsunterlagen.
3. Zielgruppe Erwerbsfähige Hilfebedürftige, die ALG II beziehen bzw. einer
Bedarfsgemeinschaft angehören und deren Muttersprache nicht Deutsch ist.
Bei der Zielgruppe handelt es sich um Personen, die eine
versicherungspflichtige Arbeitsaufnahme fokussieren.
4. Teilnehmergewinnung
Die Teilnehmer werden über die persönlichen Ansprechpartner des
Jobcenters an den Bildungsträger weitergeleitet.
5. Trägerzertifizierung
Der Auftragnehmer muss eine Trägerzulassung nach AZAV in Form einer
Kopie der Zertifizierung nachweisen. Bei einem Bieterkonsortium muss dieser
Nachweis von allen Beteiligten vorgelegt werden.
6. Ausführungsfrist
Die Maßnahme beginnt am 01.08.2019 und endet am 31.12.2019.
7. optionale
Vertragsverlängerung
Es ist eine Vertragsverlängerung um einen weiteren Maßnahmenblock á fünf
Monate vorgesehen, soweit beide Vertragsparteien den Vertrag bis
spätestens acht Wochen vor Ablauf des jeweiligen Maßnahmeblocks
schriftlich bestätigen.
 Verlängerung weiteren Maßnahmenblocks durch
gegenseitige schriftliche Bestätigung bis spätestens 8 Wochen vor
Ablauf des Maßnahmeblocks.
für die Laufzeit vom 01.01.2020 bis 31.05.2020
Erfolgt keine gegenseitige schriftliche Bestätigung innerhalb dieser Frist, so
endet das Vertragsverhältnis automatisch am:
31.12.2019 ohne Vertragsverlängerung
Eine Preisanpassung aufgrund gestiegener Personalkosten ist während der
ersten zwölf Monate der Vertragslaufzeit nicht zulässig. Nach Ablauf der
ersten zwölf Monate kann eine Entgeltanpassung für Änderungen der
Personalkosten vor Ablauf der jeweiligen vereinbarten Vertragslaufzeit
schriftlich beantragt werden, falls der Mindestlohn in der Weiterbildung die
aufgebrachten Personalmittel übersteigt.
21
Seite 14 von 20
8. Zeitlicher
Umfang
Der theoretische Unterricht beim Bildungsträger findet von Montag bis Freitag
6 Std./Tag zzgl. Pause statt. Die Anwesenheitszeiten der Teilnehmer während
der Praktikumstage richten sich nach den allgemeinen Arbeitszeiten des
Arbeitgebers.
9. Teilnehmerzahl
10 Teilnehmer
Die Nachbesetzung von nichtbesetzten Teilnehmerplätzen ist jederzeit
möglich.
10. Inhaltliche
Mindestanforderungen/
Beschreibung
Die Maßnahme besteht aus sich abwechselnden theoretischen Phasen (siehe
9.1 bis 9.4) und praktischen Phasen (siehe 9.5). Folgende Phasen zu
realisieren:
1. Kompetenzfeststellung
Durch ein Profiling sind die individuellen Voraussetzungen für einen
versicherungspflichtige Arbeitsaufnahme der Teilnehmer zu erarbeitet und zu
dokumentieren. Dabei sind die vorhandenen beruflichen und persönlichen
Kenntnisse und Fähigkeiten zu ermitteln und hinsichtlich einer Integration in
den Arbeitsmarkt zu gewichten. Hemmnisse sind ebenso zu erfassen und zu
berücksichtigen, so dass während der Bewerbungsphase
Beschäftigungsbereiche definiert werden können.
2. Erstellung von Bewerbungsunterlagen
Den Teilnehmern ist eine umfangreiche, individuelle Unterstützung und
Beratung bei der Erstellung von Bewerbungen zu bieten, um so eine
erfolgreiche Eingliederung in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Es sind
aussagekräftige, einwandfreie und individuell auf die Stärken der Teilnehmer
zugeschnittene Bewerbungsmappen zu erstellen. Dabei sind auch Formen
und Vorteile einer Initiativbewerbung zu vermitteln. Den Teilnehmern sind
verschiedene Medien (Zeitschriften, Zeitungen, Internet) zur Verfügung zu
stellen und sie sind bei der Stellensuche zu Unterstützen.
Es ist ein aktuelles Bewerbungsfoto vom Teilnehmer zu erstellen. Das Foto
hat in der Ausführung und Gestaltung professionellen Ansprüchen zu
genügen und ist entsprechend zu erstellen. Mindestens ein Foto ist digital zu
erstellen und dem Teilnehmer zu überlassen.
Im Angebot sind für die gesamte Laufzeit 5 Bewerbungsmappen inkl.
Umschläge + Porto kalkulatorisch für jeden Teilnehmer zu berücksichtigen.
Sind die durchschnittlich kalkulierten 5 Bewerbungsmappen pro Teilnehmer
nicht ausreichend, so ist der entsprechende Bedarf dem Auftraggeber zu
melden. Wird dem erhöhten Bedarf durch dem Auftraggeber entsprochen, so
ist der entsprechende Mehrbedarf auf der nächsten Monatsrechnung
auszuweisen und wird vom Auftraggeber erstattet.
Jedem Teilnehmer sind die Bewerbungsunterlagen in Papierform sowie in
digitaler Form auf einem für den Teilnehmer kostenlosen USB-Stick
auszuhändigen. Im Angebot sind 25 USB-Sticks je Los zu kalkulieren. Die
Ausgabe der Sticks ist in einer Liste mit Namen, Vornamen und
Geburtsdatum des Empfängers zu dokumentieren. Nach Beendigung der
Maßnahme sind überschüssige USB Sticks dem Auftraggeber inkl. der
Dokumentation auszuhändigen. Besteht ein höherer Bedarf, ist Rücksprache
mit dem Auftraggeber zu halten. Ggf. wird dem Auftragnehmer nach
Absprache mit dem Auftraggeber dieser höhere Bedarf erstattet.
Mit dem Angebot ist beispielhaft eine Bewerbungsunterlage
22
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einzureichen.
3. Berufswegeplanung:
Im weiteren Verlauf soll eine Berufswegeplanung mit dem Jobcoach
erarbeitet werden. Ziel der Berufswegeplanung ist es, die Teilnehmer zu
befähigen, ihre persönlichen Voraussetzungen (Neigung, Eignung und
Leistungsfähigkeit) zu den Anforderungen von Berufen und Tätigkeiten ins
Verhältnis zu setzen und ggf. die bisherigen Berufswünsche zu
überdenken/revidieren.
Die Teilnehmer sollen über den deutschen Arbeitsmarkt und das Arbeitsleben
im Allgemeinen sowie über den regionalen Arbeitsmarkt informiert werden.
Dabei sind folgende Berufsfelder ausführlich vorzustellen:
1. Helfer Lager/Logistik
2. Helfer im Handwerk (Maurer, Maler, Tischler, Elektro u.ä.)
3. Helfer Straßen- und Landschaftsbau (kein Zierpflanzenbau)
4. Helfer in der Pflege
Es wird vorausgesetzt, dass die Informationen über die Berufsfelder nicht nur
im Rahmen des Frontalunterrichts übermittelt, sondern mindestens zu
gleichen Teilen durch praktische Gruppenarbeiten, Betriebsbesichtigungen
u.ä. veranschaulicht werden. Fahrtkosten, die im Rahmen von
Betriebsbesichtigungen oder sonstigen Exkursionen entstehen, sind im
Angebotspreis einzukalkulieren.
Im Rahmen der Berufswegeplanung sollen folgenden Inhalte bearbeitet
werden: Ermittlung der Fachkompetenzen (hard skills) und sozialen
Kompetenzen (soft skills), mit individueller Gewichtung hinsichtlich der
Nutzungsmöglichkeiten für den 1. Arbeitsmarkt. Zu erfassen sind mindestens
berufspraktische Kenntnisse, das berufsrelevante Wissen, beruflich relevante
Persönlichkeitsmerkmale (z. B. Gewissenhaftigkeit oder Leistungsmotivation),
kognitive Fähigkeiten (z. B. allgemeine Intelligenz, räumliches
Vorstellungsvermögen), berufsrelevantes Verhaltensrepertoire (z. B.
Situationen mit Kundenumgang) sowie berufliche Interessen.
4. Berufsbezogener Sprachunterricht
Während der theoretischen Phasen erfolgt an 3 Stunden täglich
berufsbezogener Sprachunterricht. Die Inhalte sind auf die bei 10.3.
genannten Berufsfelder auszurichten. Der Sprachunterricht ist
binnendifferenziert auszugestalten, sodass die Teilnehmer entsprechend
ihren Vorkenntnissen gefördert und gefordert werden.
5. Praktikum
Die praktischen Phasen haben in der Maßnahme eine überdurchschnittlich
starke Gewichtung. Die Teilnehmer sollen ein rund 6-wöchiges (maximal 30
Werktage) Praktikum absolvieren. Das Praktikum erfolgt jedoch nicht an
einem Stück, sondern wird durch regelmäßige Rückholtage unterbrochen.
Beispiel:
- KW 32-39: Kompetenzfeststellung, Erstellung von Bewerbungsunterlagen,
Berufswegeplanung, Sprachunterricht
- KW 40-49: wöchentlich 3 Tage Praktikum beim Arbeitgeber, 2 Tage
Theorie beim Maßnahmeträger (zur Klärung von Problemen, Fortführung
23
Seite 16 von 20
des Sprachunterrichts, Überprüfung der Berufswegeplanung u.ä.)
Das Beispiel dient der Veranschaulichung. Der Ablaufplan der Bieter darf eine
abweichende Verteilung der Phasen beinhalten.
Vorzugsweise soll der Teilnehmer sein Praktikum durchgängig beim
identischen Arbeitgeber absolvieren. Ein Wechsel der Arbeitgeber ist jedoch
nicht ausgeschlossen, sofern dies im Rahmen der Berufswegeplanung
erforderlich ist.
Während des Praktikums werden Teilnehmer sowie Arbeitgeber durch den
Jobcoach betreut. Der Jobcoach erfragt konkrete Unterstützungsbedarfe beim
Arbeitgeber, damit diese im Rahmen der Rückholtage gezielt mit dem
Teilnehmer aufgearbeitet werden können.
Die Auswahl der Praktikumsbetriebe soll sich vorrangig an den unter 9.3.
genannten Berufsfeldern orientieren. Nach vorheriger Absprache mit dem
Jobcenter ist ein Praktikum in einem anderen Berufsfeld in Einzelfällen
möglich.
Für das Praktikum notwendige Arbeitskleidung ist sofern sie nicht vom
Arbeitgeber gestellt wird durch den Auftragnehmer zur Verfügung zu
stellen und im Angebotspreis einzukalkulieren.
11. Methoden Frontalunterricht, Einzelgespräche, Einzelarbeit, Gruppengespräche,
Gruppenarbeiten, Internetrecherchen, Ausarbeitung von
Bewerbungsunterlagen am PC, Exkursionen
12. Räumliche
und technische
Ausstattung
Pro Los:
1 x Raum für Einzelgespräche
1 x Gruppenraum für Unterricht und EDV-Arbeiten
Alle weiteren Anforderungen siehe B.1.3
13. Höhe des
Personaleinsatzes
Pro Los:
1 Jobcoach
0,5 Dozent für berufsbezogenen Deutschunterricht
0,25 Kraft für administrative Aufgaben.
Dabei entspricht der Wert 1 einem Volumen von wöchentlich 40
Zeitstunden ohne Pausen.
14. Personalanforderungen
Spezielle Anforderungen an den Jobcoach
Beim Jobcoach wird ein Berufs- oder Studienabschluss erwartet. Er muss eine
mindestens einjährige betriebliche Erfahrung vorweisen. Der Jobcoach muss
über eine mindestens dreijährige Berufserfahrung verfügen; davon
mindestens eine einjährige Erfahrung in der beruflichen sowie sozialen
Eingliederung von Arbeitssuchenden. Zudem ist erforderlich, dass der
Jobcoach bereits einschlägige Erfahrung in der Arbeit mit
Flüchtlingen/Migranten hat und insofern über interkulturelle Kompetenzen
verfügt.
Kenntnisse der Anforderungen in den Berufen und am regionalen und
überregionalen Arbeitsmarkt sowie entsprechende Betriebskontakte sind
unabdingbar. Außerdem erfordern die Aufgaben des Jobcoaches
Kommunikationsfähigkeit, Sozialkompetenz sowie ein stark
24
Seite 17 von 20
kundenorientiertes Verhalten. Des Weiteren müssen einschlägige
Erfahrungen im Bewerbungstraining und dem Erstellen von
Bewerbungsunterlagen vorhanden sein. Die Aufgabe des Jobcoaches liegt in
der erfolgreichen Integration der Teilnehmer in den Arbeitsmarkt, in der
Einleitung der für die Integration notwendigen Qualifizierungen und in der
Stabilisierung der Teilnehmer.
Fach- und Führungskräfte, die aufgrund ihrer Berufserfahrung, ihrer guten
Kontakte zur regionalen Wirtschaft und ihrer langjährigen Erfahrung in der
auch ehrenamtlichen Arbeit besonders geeignet erscheinen, sind im
Einvernehmen mit dem Auftraggeber zugelassen.
Es werden umfassende Kenntnisse in IT-Anwendungen (Textverarbeitung,
Tabellenkalkulation, E-Mail-Programme) vorausgesetzt. Darüber hinaus
müssen Internetkenntnisse und Kenntnisse im Umgang mit der Jobbörsen
Arbeit vorhanden sein. Das Personal muss die Fähigkeit besitzen, bei Bedarf
den Teilnehmer im Umgang mit diesen Jobbörsen zu unterstützen.
Spezielle Anforderungen an den Dozenten für den berufsbezogenen
Sprachunterricht
Beim Dozenten für den berufsbezogenen Sprachunterricht wird ein Berufsoder
Studienabschluss erwartet. Er muss eine mindestens zweijährige
Berufserfahrung in der Erwachsenenbildung vorweisen. Es ist erforderlich,
dass der Dozent bereits einschlägige Erfahrung in der Arbeit mit
Flüchtlingen/Migranten hat und insofern über interkulturelle Kompetenzen
verfügt. Er muss eine mindestens einjährige berufliche Erfahrung als
Deutsch-Sprachtrainer oder vergleichbares haben.
Allgemeine Anforderungen an das Personal
Zeiten während einer Berufsausbildung und eines Studiums gelten nicht als
Berufserfahrung.
Der Auftragnehmer hat sicherzustellen, dass das eingesetzte Personal über
den für die Durchführung der Maßnahme erforderlichen aktuellen fachlichen
und pädagogischen Wissensstand verfügt.
Dem Grundsatz der Kontinuität des Personals ist durch festangestellte
Arbeitnehmer für die Vertragslaufzeit Rechnung zu tragen. Festangestellt
bedeutet, dass die zwischen dem Auftragnehmer und seinen Mitarbeitern
geschlossenen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverträge nicht einen
geringeren Zeitraum als die vorgesehene Vertragslaufzeit umfassen dürfen.
Minijobs im Sinne 8 des Vierten Buches Sozialgesetzbuch (SGB IV) gehören
nicht zum festangestellten Personal.
Der Auftragnehmer stellt zudem sicher, dass Personalkapazitäten für einen
regelmäßigen Erfahrungsaustausch zwischen Auftragnehmer und
Bedarfsträger sowie zur Durchführung von Fallbesprechungen und
Fallkonferenzen unter Berücksichtigung der datenschutzrechtlichen
Bestimmungen zur Verfügung stehen.
Da sich unter den zuzuweisenden Teilnehmern Jugendliche befinden können,
muss die persönliche Eignung des Auftragnehmers und seiner mit der
Maßnahme betrauten Mitarbeiter im Sinne des Berufsbildungsgesetzes (BBiG)
vorliegen. Persönlich nicht geeignet ist insbesondere, wer wiederholt oder
schwer gegen das BBiG oder die aufgrund des Gesetzes erlassenen
Vorschriften und Bestimmungen verstoßen hat. Durch die Abgabe des
Angebotes wird seitens des Bieters zugesichert, dass die Eignung im Sinne
des BBiG bei ihm und seinen mit der Maßnahme betrauten Mitarbeitern
vorliegt
25
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15. Nachbetreuung
Für die Teilnehmer, die eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung
aufgenommen haben, ist nach Absprache mit dem persönlichen
Ansprechpartner eine aktive Nachbetreuung sicherzustellen, um ggf.
Arbeitsabbrüchen entgegenzuwirken. Teilnehmer sowie Arbeitgeber werden
dabei durch den Jobcoach betreut. Der Jobcoach erfragt konkrete
Unterstützungsbedarfe beim Arbeitgeber, damit diese im Rahmen der
Nachbetreuung gezielt mit dem Teilnehmer aufgearbeitet werden können.
Eine Nachbetreuung ist bis zu 3 Monate nach Arbeitsaufnahme
sicherzustellen.
Erfolgt die Nachbetreuung eines Teilnehmers innerhalb der
Maßnahmenlaufzeit, so ist der individuelle Betreuungsaufwand mit den zur
Verfügung stehenden Arbeitsstunden des Coaches dieser Maßnahme zu
koordinieren.
Erfolgt die Nachbetreuung eines Teilnehmers außerhalb der Laufzeit dieser
Maßnahme, so ist der individuelle Betreuungsaufwand mit dem Auftraggeber
abzustimmen und wird separat nach Stunden und entsprechender
Rechnungsstellung vergütet. Es sind bis zu 10 Nachbetreuungsstunden je
Teilnehmer bei einer maximalen Laufzeit von 3 Monaten nach
Maßnahmenende möglich. Grundlage ist der abgegebene Preis laut Preisblatt
für diese Maßnahme. Der Stundenpreis errechnet sich wie folgt:
Brutto-Preis Maßnahme laut Preisblatt
/ 4 Monate
/ 146,4 Stunden pro Monat (entspricht einer 40 h-Woche)
= Bruttopreis pro Nachbetreuungsstunde.
16. Dokumentation
Doku 1 /Einladung
Der Teilnehmer erhält durch seinen persönlichen Ansprechpartner des
Jobcenter des Landkreis Rotenburg (Wümme) eine Einladung zu der
Maßnahme.
Doku 2 / Bewerbungsunterlagen
Nach Fertigstellung der Bewerbungsunterlagen sind diese dem Auftraggeber
zu übermitteln. Zudem wird monatlich eine Bewerbungsliste übermittelt, aus
der hervorgeht, bei welchen Betrieben sich die Teilnehmer im laufenden
Maßnahmemonat beworben haben.
Doku 3/ Teilnehmerliste
Die vom Jobcenter bereitgestellte und vom Auftragnehmer zu führende
Teilnehmer- und Abrechnungsliste (Excel) ist dem Auftraggeber wöchentlich
zu übersenden.
Doku 4 / Teilnehmerberichte
Es sind pro Teilnehmer drei Berichte zu erstellen.
1. Profiling Bericht
Der Profiling Bericht wird spätestens nach zwei Wochen an das Jobcenter
übermittelt. Inhaltlich sollen die Hemmnisse und Problemlagen dargestellt
werden und eine Zielplanung erfolgen.
2. Zwischenbericht
Der Zwischenbricht wird nach spätesten zwei Monaten an das Jobcenter
übermittelt. Im Zwischenbricht wird erläutert welche Ziele bereits erreicht
26
Seite 19 von 20
worden sind, welche noch bearbeitet werden müssen und ob und welche
Ziele evtl. dazu gekommen sind.
3. Abschlussbericht
Der Abschlussbericht wird spätestens eine Woche nach Austritt aus der
Maßnahme an das Jobcenter übermittelt. In diesem Bericht wird abschließend
dargestellt welche gesetzten Ziele erreicht worden sind des Weiteren erfolgt
eine Empfehlung für die weitere Zusammenarbeit mit dem Teilnehmer.
17. Datensicherheit
Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die datenschutzrechtlichen
Bestimmungen, insbesondere die Vorschriften zum Sozialdatenschutz
einzuhalten. Erstellte Bewerbungsunterlagen sind sicher vor dem Zugriff
Dritter zu speichern.
Der Austausch sämtlicher unter 15. Dokumentation Dokumente erfolgt per
E-Mail. Die Dateien sind mit dem Programm DragnCryptUltra (kurz: DCU) zu
verschlüsseln. Das Programm kann kostenlos im Internet heruntergeladen
werden.
18. Anwesenheit
der Teilnehmer
und
Abmahnverfahre
n
Der Auftragnehmer hat das im Vertrag zwischen Teilnehmer und Träger
angewandte Abmahnverfahren mit dem Jobcenter abzustimmen.
Bei schriftlicher Abmahnung eines Teilnehmers ist das Jobcenter über diesen
Sachverhalt umgehend zu informieren. Die Mitarbeiter der Maßnahme
müssen über Anwesenheitsregelungen und Abmahnverfahren umfassend
informiert sein.
19. Prozessablaufplan
Skizzieren Sie einen grafischen verbindlichen Prozessablaufplan in dem die
einzelnen Prozessschritte von der Übergabe des Kunden vom Jobcenter zu
Ihnen, bis zur Vermittlung in Ausbildung bzw. sozialversicherungspflichtiger
Arbeit dargestellt ist. Zeigen Sie hierbei auf, welche
Kommunikationsschnittstellen zwischen Kunden, Ihnen, dem Jobcenter sowie
dem Arbeitgeber existieren. Zudem muss deutlich werden, wie der
Maßnahmeablauf hinsichtlich der theoretischen und praktischen Phasen
gestaltet ist.
B.3 Gliederung Konzept / Strategiepapier
Ziel der Maßnahmen ist, die Erhöhung der Integrationschance der zugewiesenen Personen in
sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse. Hierzu sind der Zielgruppe und dem Arbeitsmarkt
entsprechende Methoden und Strategien anzuwenden. Die Umsetzung der Maßnahme ist in einem
Konzept nach folgender Gliederung darzustellen:
Methoden und Umsetzung der Inhalte gemäß B.2 Allgemeine Anforderungen/ 9. Inhaltliche
Mindestanforderungen/Beschreibung
Prozessablaufplan
Integrationsstrategie (berücksichtigen Sie folgende Punkte):
Kunden: Wie wird beispielsweise die Stabilisierung, Motivationsförderung sowie das
Empowerment (Selbstverantwortung / Selbstbestimmung / Selbstkompetenz) erreicht und
nachhaltig gefestigt?
Arbeit/Markt: Wie arbeiten alle Akteure (Bewerbungscenter, Arbeitgeber, Jobcenter, Kunde)
erfolgreich Hand in Hand, um eine passgenaue Stellenbesetzung zu realisieren?
27
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Ziel der Maßnahmen ist, die Erhöhung der Integrationschance der zugewiesenen Personen
in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse.
Regionale und überregionale Vernetzung des Trägers
28
633
(Angebotsschreiben Lose Liefer-/Dienstleistungen)

VHB - Bund - Ausgabe 2017 Seite 1 von 2
Name und Anschrift des Bieters Ort:
Datum:
Tel.:
Fax:
e-mail:
USt.-ID-Nr.:
HR-Nr.:
(Name und Anschrift der Vergabestelle)
Angebotsschreiben
Bezeichnung der Leistung:
Maßnahmennummer Maßnahme
Vergabenummer Leistung
Anlagen1, die Vertragsbestandteil werden
Leistungsverzeichnis/Leistungsprogramm (Kurz- oder Langfassung) mit den Preisen sowie
den geforderten Angaben und Erklärungen
234 Bieter-/Arbeitsgemeinschaft
235 Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen
248 Erklärung zur Verwendung von Holzprodukten
Nebenangebot(e)
Anlagen1, die der Angebotserläuterung dienen, ohne Vertragsbestandteil zu werden
124_LD Eigenerklärung zur Eignung
Einheitliche Europäische Eigenerklärung
1 Ich/Wir biete(n) die Ausführung der oben genannten Leistung zu den von mir/uns eingesetzten
Preisen an.
An mein/unser Angebot halte(n) ich/wir mich/uns bis zum Ablauf der Bindefrist gebunden.
2 Die Angebotsendsumme des Hauptangebotes gem.
Leistungsbeschreibung einschl. Umsatzsteuer beträgt Los 1

Los 2
Los 3
Los 4
Los 5
1 vom Bieter anzukreuzen und beizufügen
Landkreis Rotenburg (Wümme)
Hopfengarten 2
27356 Rotenburg (Wümme)
Deutschland
57/19/55 Job-Support Nord (Maßnahme im Sinne des 16 SGB II Abs. 1 Satz 2 i.V. mit 45 SGB III)
29
633
(Angebotsschreiben Lose Liefer-/Dienstleistungen)
VHB - Bund - Ausgabe 2017 Seite 2 von 2
3 Anzahl der Nebenangebote Los 1 St.
Los 2 St.
Los 3 St.
Los 4 St.
Los 5 St.
4 Preisnachlass ohne Bedingung auf die Abrechnungssumme für
Haupt- und alle Nebenangebote Los 1 %
Los 2 %
Los 3 %
Los 4 %
Los 5 %
5 Bestandteil meines/unseres Angebots sind neben diesem Angebotsschreiben und seinen
Anlagen:
- Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B),
Ausgabe 2003,
- Unterlagen gem. Aufforderung zur Angebotsabgabe, Anlagen Teil B
6 Ich/Wir erkläre(n), dass
ich/wir die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen
Leistung erfülle(n).
ich/wir den Wortlaut der vom Auftraggeber verfassten Langfassung des
Leistungsverzeichnisses als alleinverbindlich anerkenne(n).
mir/uns zugegangene Änderungen der Vergabeunterlagen Gegenstand
meines/unseres Angebotes sind.
das vom Auftraggeber vorgeschlagene Produkt Inhalt meines/unseres Angebotes ist,
wenn Teilleistungsbeschreibungen des Auftraggebers den Zusatz oder gleichwertig
enthalten und von mir/uns keine Produktangaben (Hersteller- und Typbezeichnung)
eingetragen wurden.
falls von mir/uns mehrere Nebenangebote abgegeben wurden, mein/unser Angebot
auch die Kumulation der Nebenangebote, die sich nicht gegenseitig ausschließen,
umfasst.
ich/wir einen pauschalen Schadensersatz in Höhe von 15 Prozent der
Bruttoabrechnungssumme dieses Vertrages entrichten werde, falls ich/wir aus Anlass
der Vergabe nachweislich eine Abrede getroffen habe(n), die eine unzulässige
Wettbewerbsbeschränkung darstellt, es sei denn, ich/wir weise(n) einen geringeren
Schaden nach.
Unterschrift (bei schriftlichem Angebot)
Ist
- bei einem elektronisch übermittelten Angebot in Textform der Name der natürlichen Person,
die die Erklärung abgibt, nicht angegeben,
- ein schriftliches Angebot nicht an dieser Stelle unterschrieben oder
- ein elektronisches Angebot, das signiert werden muss, nicht wie vorgegeben signiert,
wird das Angebot ausgeschlossen.
30
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(Zusätzliche Vertragsbedingungen - Liefer-/Dienstleistungen)

VHB - Bund - Ausgabe 2017 Seite 1 von 1
Zusätzliche Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen
1 Art und Umfang der Leistungen ( 1 VOL/B)
Die vereinbarten Preise enthalten auch die Kosten für Verpackung, Aufladen, Beförderung bis zur
Anlieferungs- oder Annahmestelle und Abladen, wenn in der Leistungsbeschreibung nichts anderes
angegeben ist.
Der Auftragnehmer hat Packstoffe zurückzunehmen und ggf. auf seine Kosten zu beseitigen. Etwaige
Patentgebühren und Lizenzvergütungen sind durch den Preis für die Leistung abgegolten.
2 Änderung der Leistung ( 2 Nummer 3 VOL/B)
2.1 Beansprucht der Auftragnehmer aufgrund von 2 Nummer 3 eine erhöhte Vergütung, muss er dies
dem Auftraggeber unverzüglich - möglichst vor Ausführung der Leistung und möglichst der Höhe nach -
schriftlich mitteilen.
2.2 Der Auftragnehmer hat auf Verlangen die durch die Änderung der Leistung bedingten Mehr- oder
Minderkosten nachzuweisen.
3 Ausführung der Leistung ( 4 VOL/B)
Der Auftraggeber kann sich über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung unterrichten.
4 Güteprüfung ( 12 Nummer 2 VOL/B)
Verlangt der Auftraggeber eine im Vertrag nicht vereinbarte Güteprüfung, werden dem Auftragnehmer
die dadurch entstandenen Kosten erstattet.
5 Abnahme ( 13 VOL/B)
5.1 Die Lieferung oder Leistung wird förmlich abgenommen.
5.2 Die Gefahr geht, wenn nichts anderes vereinbart ist, auf den Auftraggeber über
- bei Lieferleistungen mit der Übernahme an der Anlieferungsstelle,
- bei Aufbauleistungen mit der Abnahme.
6 Mängelansprüche ( 14 VOL/B)
Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beginnt mit der Abnahme der Leistung.
7 Rechnungen ( 15 und 17 VOL/B)
7.1 Die Rechnungen sind mit den Vertragspreisen ohne Umsatzsteuer (Nettopreise) aufzustellen; der
Umsatzsteuerbetrag ist am Schluss der Rechnung mit dem Steuersatz einzusetzen, der zum Zeitpunkt
des Entstehens der Steuer, bei Schlussrechnungen zum Zeitpunkt des Bewirkens der Leistung gilt.
Beim Überschreiten von Vertragsfristen, die der Auftragnehmer zu vertreten hat, wird die Differenz
zwischen dem aktuellen Umsatzsteuerbetrag und dem bei Fristablauf maßgebenden Umsatzsteuerbetrag
nicht erstattet.
7.2 In jeder Rechnung sind Umfang und Wert aller bisherigen Leistungen und die bereits erhaltenen
Zahlungen mit gesondertem Ausweis der darin enthaltenen Umsatzsteuerbeträge anzugeben.
8 Leistungen nach Stundenverrechnungssätzen ( 16 VOL/B)
Der Auftragnehmer hat über Leistungen nach Stundenverrechnungssätzen arbeitstäglich Listen in
zweifacher Ausfertigung einzureichen. Diese müssen
- das Datum,
- die genaue Bezeichnung des Ausführungsortes,
- die Art der Leistung,
- die Namen der Arbeitskräfte und deren Berufs-, Lohn- oder Gehaltsgruppe,
- die geleisteten Arbeitsstunden je Arbeitskraft, ggf. aufgegliedert nach Mehr-, Nacht-, Sonntags- und
Feiertagsarbeit, sowie nach im Verrechnungssatz nicht enthaltenen Erschwernissen und
- die Gerätekenngrößen enthalten.
Rechnungen über Stundenverrechnungssätze müssen entsprechend den Listen aufgegliedert werden.
Die Originale der Listen behält der Auftraggeber, die bescheinigten Durchschriften erhält der
Auftragnehmer.
31
Auftraggeber/Vergabestelle (einschl. Anschrift)
(UVgO - Eigenerklärung)
Vergabenummer
Leistung:
Eigenerklärung
Ich/Wir erkläre(n), dass
 über mein/unser Vermögen nicht das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares
gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag
mangels Masse abgelehnt wurde.
 ich mich/wir uns nicht in Liquidation befinde(n).
 ich/wir keine Verfehlungen begangen habe(n), die meine/unsere Zuverlässigkeit als
Bewerber in Frage stellt, insbesondere ich/wir mich/uns nicht an Preisabsprachen
beteiligt habe/n bzw. beteiligen werden.
 ich / wir sicherzustellen, dass die zur Erfüllung des Auftrags eingesetzten Personen nicht
die Technologie von L. Ron Hubbard anwenden, lehren oder in sonstiger Weise
verbreiten.
 ich/wir nicht rechtskräftig verurteilt worden bin/sind
nach den 129, 129a, 129 b (Bildung krimineller und terroristischer Vereinigungen)
und nach den 261(Geldwäsche), 263 (Betrug), 264 (Subventionsbetrug), 334
(Bestechung) Strafgesetzbuch, Artikel 2 2 Gesetz zur Bekämpfung internationaler
Bestechung sowie 370 Abgabenordnung (Steuerhinterziehung).
 die von mir/uns für die Leistungen eingesetzten Personen die für die Leistungen
erforderlichen beruflichen Befähigungen haben.
Entsprechende Nachweise können auf Verlangen vorgelegt werden.
Mir/Uns ist bekannt, dass ich/wir im Falle unzutreffender Erklärungen vom Wettbewerb
ausgeschlossen werden kann/können.
(Datum, Unterschrift, ggf. Firmenstempel)
Landkreis Rotenburg (Wümme)
57/19/55
Job-Support Nord (Maßnahme im Sinne des 16 SGB II Abs. 1 Satz 2 i.V. mit
45 SGB III)
32
Angebotsaufkleber
Bitte benutzen Sie diesen Angebotsaufkleber, wenn Sie ...
ein schriftliches Angebot einreichen möchten.
... den unterschriebenen Mantelbogen für Ihr elektronisches Angebot einreichen möchten.
...
Hinweis
Der Mantelbogen muss in einem verschlossenen Briefumschlag
bis zur Angebotsfrist bei der unten bezeichneten Adresse der Vergabestelle vorliegen!
Bitte Angebotsaufkleber ausschneiden und auf verschlossenen Briefumschlag kleben!
Absender
ANGEBOT
Bitte nicht öffnen!
Angebotsfrist
Ausschreibungsnummer
Ausschreibungstitel
Erklärungen und Nachweise zu Ihrem Angebot nachreichen möchten.
13.05.2019 10:00:00
57/19/55
Job-Support Nord (Maßnahme im
Sinne des 16 SGB II Abs. 1
Satz 2 i.V. mit 45 SGB III)
Landkreis Rotenburg -
Zentrale Vergabestelle
Hopfengarten 2 (Raum 226)
27356 Rotenburg (Wümme)
33
LEISTUNGSVERZEICHNIS
Ausschreibung
08.04.2019
Verfahren: 57/19/55 - Job-Support Nord (Maßnahme im Sinne des 16 SGB II Abs. 1 Satz 2
i.V. mit 45 SGB III)
SKONTO
Skonto kann gesondert angeboten werden, wird allerdings bei der Wertung der Angebote nicht
berücksichtigt.
AUFLISTUNG ALLER POSITIONEN
ALLE PREISE SIND OHNE UMSATZSTEUER ANZUGEBEN
1 LOS Zeven EUR .........................
1.1 Maßnahmepreis gesamt USt. [%]
19%
Menge
1,00
Einheit
Pauschale
Gemäß Leistungsbeschreibung.
Einzelpreis [EUR]
................
pro 1,00 Pauschale
Gesamtpreis [EUR]
................
Hinweis zur Umsatzsteuer
Der Umsatzsteuersatz ist Teil des Angebotpreises und
daher entsprechend abzuändern bzw. einzutragen.
Eine Bescheinigung über die Erfüllung der
Voraussetzungen für eine Steuerbefreiung erfolgt nicht
durch den Auftraggeber sondern durch die zuständige
Landesbehörde.
2 LOS Bremervörde EUR .........................
2.1 Maßnahmepreis gesamt USt. [%]
19%
Menge
1,00
Einheit
Pauschale
Gemäß Leistungsbeschreibung.
Einzelpreis [EUR]
................
pro 1,00 Pauschale
Gesamtpreis [EUR]
................
Hinweis zur Umsatzsteuer
Der Umsatzsteuersatz ist Teil des Angebotpreises und
daher entsprechend abzuändern bzw. einzutragen.
Eine Bescheinigung über die Erfüllung der
Voraussetzungen für eine Steuerbefreiung erfolgt nicht
durch den Auftraggeber sondern durch die zuständige
Landesbehörde.
ANGEBOTSSUMME(N)
Summe exkl.
Nachlass
(netto) ____________________
Nachlass
(netto) ____________________
Summe inkl.
Nachlass
(netto) ____________________
Umsatzsteuer ____________________
Summe
(brutto) ____________________
34
AUFLISTUNG ALLER DATEIANLAGEN ZU DEN POSITIONEN
Name Dateiname Größe MIME-Type
35
KRITERIENKATALOG
Ausschreibung
08.04.2019
Verfahren: 57/19/55 - Job-Support Nord (Maßnahme im Sinne des 16 SGB II Abs. 1 Satz 2
i.V. mit 45 SGB III)
EIGNUNGSKRITERIEN
1 Los 1 -"Zeven"
2 Los 2 -"Bremervörde"
Kriterienkatalog - 1/2
36
KRITERIENKATALOG
Ausschreibung
08.04.2019
Verfahren: 57/19/55 - Job-Support Nord (Maßnahme im Sinne des 16 SGB II Abs. 1 Satz 2
i.V. mit 45 SGB III)
LEISTUNGSKRITERIEN
1 Los 1 -"Zeven"
2 Los 2 -"Bremervörde"
Kriterienkatalog - 2/2
37
Name Dateiname Größe MIME-Type
38

Source: 4 https://www.bund.de/IMPORTE/Ausschreibungen/healyhudson/2019/04/0be63129-7a0b-4f52-8320-89c6a6927cf9.html
Data Acquisition via: p8000000

 
 
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