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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Dresden - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019031309240379892 / 117348-2019
Veröffentlicht :
13.03.2019
Angebotsabgabe bis :
08.04.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DE-Dresden: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2019/S 51/2019 117348

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Landeshauptstadt Dresden, GB Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und
Liegenschaften, Amt für Hochbau und Immobilienverwaltung
Postfach 120020
Dresden
01001
Deutschland
E-Mail: [1]ZVB-VOF@dresden.de
NUTS-Code: DED21

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.dresden.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]www.evergabe.de/unterlagen
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Landeshauptstadt Dresden, GB Finanzen, Personal und Recht, Zentrales
Vergabebüro
PF 120020
Dresden
01001
Deutschland
Kontaktstelle(n): Frau Busch
Telefon: +49 3514883796
E-Mail: [4]ZVB-VOF@dresden.de
Fax: +49 3514883783
NUTS-Code: DED21

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]www.dresden.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[6]www.evergabe.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

OPL Ersatzneubau Stadtteilhaus Johannstadt in 01307 Dresden
Referenznummer der Bekanntmachung: 2019-GB112-00004
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Ersatzneubau Stadtteilhaus Johannstadt, Pfeifferhansstr., 01307
Dresden, Objektplanung Gebäude nach § 34 HOAI, Lph 1-9 stufenweise
Beauftragung.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DED21
Hauptort der Ausführung:

Stadtteilhaus Johannstadt, Pfeifferhannsstraße (kommunale Flurstücke
Nr. 1163 und 1164 (Teilfläche)), 01307 Dresden, Sachsen, Deutschland
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Landeshauptstadt Dresden, vertreten durch das Amt für Hochbau und
Immobilienverwaltung beabsichtigt Planungsleistungen für den
Ersatzneubau des Stadtteilhauses Johannstadt zu vergeben.

Der Auftraggeber beabsichtigt ein Planungsbüro mit der Umsetzung der
Planung und Bauüberwachung der Gebäudeplanung (Leistungsphasen (Lph)
1-9 gemäß § 34 HOAI 2013, in Verbindung mit Anlage 10 HOAI 2013) für
das Bauvorhaben zu beauftragen. Der zu planende Ersatzneubau des
Stadtteilhauses ist anhand des Raumprogrammes und deren geplanter
Nutzungen zu konzipieren. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Mit
Abschluss des Verhandlungsverfahrens wird vorerst vertraglich die Lph 1
beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Lph besteht
nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach
Erbringung erster Lph. Die Lph 8 ist voraussichtlich im Jahr 2024
(einschließlich Abrechnung) abzuschließen.

Es ist vorgesehen, für das Bauvorhaben Fördermittel aus dem
Förderprogramm Soziale Stadt für das Fördergebiet Nördliche
Johannstadt zu beantragen. Die anrechenbaren Kosten betragen für die
KG 300 2 624 120 EUR brutto und für die KG 400 874 706 EUR brutto.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 344 674.81 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 08/10/2019
Ende: 30/10/2027
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Der Auftraggeber (AG) wird die fristgerecht eingegangenen
Teilnahmeanträge (TA) anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung
benannten Nachweise u. Erklärungen formal u. inhaltlich prüfen und
bewerten. Die Auswahl erfolgt unter den formal zulässigen TA (Nachweis
der Erfüllung der geforderten Mindeststandards) anhand einer
Bewertungsmatrix, wobei die Kriterien wie folgt bewertet werden: pro
Auswahlkriterium können 0 bis 3 Punkte (siehe Bewertungsmatrix Stufe 1)
vergeben werden, Punktzahl pro Kriterium wird gewichtet. Die Rangfolge
richtet sich nach der erreichten Gesamtpunktzahl von 300. Es werden
max. 5 Bewerber mit der höchsten Punktzahl zum Verhandlungsgespräch
eingeladen. Erfüllen mehrere Bewerber mit festgelegter Höchstzahl
gleichermaßen die Anforderungen u. ist Bewerberzahl auch nach einer
objektiven Auswahl zu hoch, entscheidet unter diesen das Los.

Formale Prüfung der Mindeststandards:

1) Abgabefrist eingehalten;

2) Einreichen vollständiger TA (Bewerbungsformular u. entspr. Anlagen)
in elektronischer Form;

3) Abschlusserklärungen in Textform;

4) Bestätigung Unabhängigkeit von Ausführungs- u. Lieferinteressen gem.
§ 73 (3) VgV;

5) Angabe gem. § 53 (8) VgV, ob gewerbliche Schutzrechte bestehen o.
beantragt sind;

6) Art der Bewerbung;

7) bei Bewerbergemeinschaften (BG): Geforderte Nachweise von allen
Mitgliedern u. Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung und
bevollmächtigten Vertreter;

8) Mehrfachbewerbungen (MFB) sind nicht zulässig. Eine MFB ist auch
eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros. MFB von
Mitgliedern einer BG bzw. unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros
haben das Ausscheiden aller Mitglieder der BG zur Folge;

9) Angaben zu Unterauftragnehmern gemäß § 36 VgV,
Verpflichtungserklärung der Unterauftragnehmer beigefügt;

10) Angaben zur Inanspruchnahme Kapazitäten anderer Unternehmer
(Eignungsleihe) gem. § 47 (1) VgV, Verpflichtungserklärung der anderen
Unternehmen beigefügt;

11) Bestätigung des Nichtvorliegens der zwingenden u. fakultativen
Ausschlussgründe nach §§ 123 u. 124 GWB;

12) Studiennachweise, Kammereintrag, Handelsregisterauszug u.
Bauvorlageberechtigung gem. Pkt. III.1.1);

13) Berufshaftpflichtversicherung gemäß Pkt. III.1.2);

14) Mindestreferenzen (ref.) 1, 2, 3 gem. Pkt. III.1.3);

15) Ausbildungsnachweise PL/ BÜ gem. Pkt. III.1.3);

16) pers. Mindestref. PL/ BÜ gem. Pkt. III.1.3);

17) Mindestref. Building Information Modeling (BIM) gem. Pkt. III.1.3)

Auswahlkriterien u. deren Wichtung: Zu III.1.3) Technische u.
berufliche Leistungsfähigkeit, Gesamtgewichtung 100 %

1. Ref. für vergleichbare Planungsleistungen 36 %; davon:

1.1 Mindestref. 1 OPL gem. § 34 HOAI für Neubau- u./o.
Sanierungs-/Umbauvorhaben für ein Gemeinschaftshaus o. eines Bildungs-
u. Kulturbaus o. eines Gebäudes; mind. Lph 2-4 erbracht; 12 %, davon:

1.1.1 Baukosten (KG 300+400) (BWK) 8 %, 1.1.2 Objektart 4 %.

1.2 Mindestref. 2 OPL gem. § 34 HOAI für Neubau- u./o.
Sanierungs-/Umbauvorhaben für ein Gemeinschaftshaus o. eines Bildungs-
u. Kulturbaus o. eines Gebäudes; mind. Lph. 5-8 erbracht; 12 %, davon:

1.2.1 BWK 8 %, 1.2.2 Objektart 4 %.

1.3 Mindestref. 3 OPL gem. § 34 HOAI für Neubau- u./o.
Sanierungs-/Umbauvorhaben für ein Gemeinschaftshaus o. eines Bildungs-
u. Kulturbaus o. eines Gebäudes; mind. Lph 9 erbracht; 12 % davon:

1.3.1 BWK 8 % 1.3.2 Objektart 4 %.

2 pers. Ref. 40 %; davon:

2.1 Angaben PL 20 %, davon:

2.1.1 erbrachte Lph 8 %, 2.1.2 BWK 8 %, 2.1.3 Objektart 4 %

2.2 Angaben BÜ 20 %, davon:

2.2.1 erbrachte Lph 8 %, 2.2.2 BWK 8 %, 2.2.3 Objektart 4 %

3 Referenzen zum BIM 16 %; davon:

3.1 Erfahrung in Jahren 4 %, 3.2 Anzahl Projekte 6 %, 3.3 erbrachte Lph
6 %

4. Zusätzliche Ref. 10 %, davon:

4.1 Erfahrung bei Bearbeitung Fördermittelanträge/Verwendungsnachweis 4
%

4.2 Erklärung zur Erfahrung mit dem öfftl. Vergaberecht 6 %

Weitere Unterkriterien sowie die Vorgehensweise bei der Bewertung
(Vergabe von 0-3 Pkt.) kann beigefügter Bewertungsmatrix Stufe 1
entnommen werden.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen (Lph):

Mit Abschluss des Verhandlungsverfahrens wird vertraglich die Lph 1 für
die Objektplanung nach § 34 HOAI 2013 beauftragt. Ein Rechtsanspruch
auf die Übertragung aller Lph besteht nicht. Ebenso besteht kein
Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Lph.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die Aufgabenstellung für die zweite Stufe des Verfahrens mit
Bewertungsmatrix II, Angaben zu Bearbeitungszeit liegt den
Vergabeunterlagen bei. Die konkreten Termine des Verhandlungsverfahrens
sowie die Bearbeitungszeit werden mit der Aufforderung zur Teilnahme an
der Verhandlung bekannt gegeben.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Vollständig ausgefüllter TA = Bewerbungsformular ist über die
Vergabeplattform in Textform (Ausschlussgrund) fristgerecht
elektronisch einzureichen. TA, per Post, E-Mail oder per Fax
eingereicht, werden nicht berücksichtigt. Mitglieder von
Bewerbergemeinschaften (BG) haben grundsätzlich alle
Erklärungen/Nachweise für jedes Mitglied abzugeben mit Ausnahme Angaben
zum Projektleiter (PL), Bauüberwacher (BÜ) u. Bauvorlageberechtigten
sowie zu den Referenzen.

Teil I Angaben zum Vergabeverfahren

Teil II Angaben zum Wirtschaftsteilnehmer:

A: Angaben:

1) Angaben zur Identität: Firmenbezeichnung, Anschrift Straße u.
PLZ/Ort, Kontaktperson(en), Tel., Fax, E-Mail, Internetadresse,
Zweigstelle/Niederlassung

2) Allg. Angaben: Handelt es sich um Kleinstunternehmen, kleines
Unternehmen(UN), mittleres UN o. großes UN-bei BG: Angaben zur
Einordnung des UN für jedes MG; Rechtsform gem. § 43 (1) VgV 2016;
Bestätigung Wirtschaftsteilnehmer gem. § 73 (3) VgV 2016
(Unabhängigkeit v. Ausführungs- u. Lieferinteressen); Angabe
Wirtschaftsteilnehmer gem. § 53 (8) VgV 2016 (gewerbl. Schutzrechte).

3) Art der Bewerbung: Einzelbewerbung oder BG (bei BG gem. § 43 (2) VgV
2016 Eigenerklärung v. jedem Mitglied separat vorlegen); bei BG: Angabe
welche Fkt. welcher Teilnehmer (TN) ausfüllt, welche weiteren TN
gemeinsam am Vergabeverfahren teilnehmen, Bezeichnung der teilnehm.
Gruppe; bei BG: Erklärung ü. gesamtschuldnerische Haftung u.
bevollmächtigten Vertreter als Anlage beifügen.

4) Angaben zum Projektteam für die Gebäudeplanung: Hierarchie u.
namentl. Benennung d. Mitglieder des Projektteams durch Vorlage eines
Organigramms mit Abdeckung folgender Planungsleistungen: Lph 2-4 gem. §
34 i. V. m. Anlage 10 HOAI; Lph 5-9 gem. § 34 i. V. m. Anlage 10 HOAI;
für: PL, stellv. PL, BÜ, BIM-Koordinator sowie weitere im Projekt
gebundene Mitarbeiter; Personalunion (nicht dieselbe Person) zw. PL u.
BÜ.

B: Angaben zu Vertretern des Wirtschaftsteilnehmers: Name, Position,
Anschrift, Tel., E-Mail, Erläuterungen zu Form, Umfang u. Zweck der
Vertretungsberechtigung.

C: Angaben zu Unterauftragnehmern gem. § 36 VgV 2016: Unteraufträge an
Dritte beabsichtigt, falls ja Namen der vorgeschlagenen
Unterauftragnehmer u. Verpflichtungserklärung

D: Angaben zur Inanspruchnahme der Kapazitäten anderer UN
(Eignungsleihe) gem. § 47 (1) VgV 2016. Falls ja, ist für jedes UN
jeweils separat die Eigenerklärung mit den Abschnitten A, B des Teils
II u. III auszufüllen; Falls ja, ist die Verpflichtungserklärung durch
jedes der betreffenden UN als Anlage beizufügen.

Teil III Ausschlussgründe:

A: im Zusammenhang (Zshg.) mit einer strafrechtl. Verurteilung gem. §
123 (1) GWB. Falls ja, Angabe: Datum Verurteilung, Art der Straftat,
Gründe für die Verurteilung; verurteilte Personen; soweit unmittelbar
im Urteil festgelegt: Dauer des Ausschlusszeitraums u. Tatbestände. Im
Fall einer Verurteilung: Angabe, ob Maßnahmen zur Selbstreinigung
getroffen wurden. Falls ja, Beschreibung d. Maßnahmen.

B: im Zshg. mit der Entrichtung von Steuern o.
Sozialversicherungsbeiträgen gem. § 123 (4) GWB. Angabe, ob allen
Verpflichtungen im Zshg. mit Entrichtung von Steuern o.
Sozialversicherungsbeiträgen nachgekommen wurde. (zwingende
Ausschlussgründe)

C: im Zshg. mit Insolvenz, Interessenkonflikten o. berufl.
Fehlverhalten gem. § 124 (1) GWB. (fakultative Ausschlussgründe).
Liegen Ausschlussgründe vor? Falls ja, Ausführung, welche Gründe
vorliegen. Wurden selbstreinigende Maßnahmen getroffen? ja, welche?

Teil IV Eignungskriterien:

A: Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 (1) i. V. m. § 46 (3) Nr. 6
VgV 2016: Name Bewerbers/verantwortliche Führungskraft; Kopie
Bauvorlageberechtigung, Eintrag im Berufsregister, Kopie
Berufsausübungsberechtigung; Eintrag Handelsregister, falls nein:
Begründung; falls ja: Kopie des Handelsregisterauszugs (Registerauszüge
nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin der Bewerbungsfrist des
TA).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 (1) Nr. 3 VgV
2016:

1) Name des Versicherers; Deckungssumme Personenschäden; Deckungssumme
Sonstige Schäden; Maximierung im Schadenfall; belegt durch Kopie als
Anlage.

2) Werden die geforderten Deckungssummen in Höhe von mind. 2,0 Mio. EUR
für Personenschäden, mind. 2,0 Mio. EUR für sonstige Schäden sowie die
geforderte zweifache Maximierung nicht erreicht, so ist eine Erklärung
des Versicherers beizufügen, dass 1. die Deckungssummen/die Maximierung
im Auftragsfall angepasst werden oder 2. im Auftragsfall eine
objektbezogene Versicherung abgeschlossen wird. Bei
Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der
Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Für geplante Nachunternehmer muss
keine Versicherungsbestätigung vorliegen. Der Nachweis des Versicherers
darf nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin der Bewerbungsfrist
des Teilnahmeantrages sein. Der Nachweis ist als Anlage in Kopie
beizufügen!

Gemäß § 47 (3) VgV 2016 kann der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung
des Bewerbers oder Bieters verlangen, sofern dieser die Kapazitäten
eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche
wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt
(Eignungsleihe). Des Weiteren verlangt er die Auftragsausführung des
anderen Unternehmens für Leistungen entsprechend des Umfangs der
Eignungsleihe.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Ausbildungsnachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung
des Projektteams gemäß § 46 (1) i. V. m. § 46 (3) Nr. 1, 2 und 6 VgV
2016

Angaben zum jeweils vorges. Projektleiter (PL) sowie Bauüberwacher
(BÜ): Name, berufl. Qualifikation (Anlage), Berufserfahrung in Jahren,
Tabellarischer Lebenslauf (Anlage).

Zusätzliche Referenzen:

Erklärung zum Nachweis der Erfahrung bei der Bearbeitung eines
Fördermittelantrages und/oder Verwendungsnachweises bei der Planung und
Umsetzung von Gebäuden. Die abgefragte Leistung wurde einem Zeitraum
von 1.5.2014 bis zur Teilnahmeabgabefrist (letzten 5 Jahre)
abgeschlossen.

Hinweis: Der Nachweis zur Zuarbeit (Erstellung) eines
Fördermittelantrags/ Verwendungsnachweises kann in ein und derselben
Referenz oder in 2 Referenzen erbracht werden.

Erklärung zum Nachweis der Erfahrung mit dem öffentlichen
Vergaberecht nach VOB A § 3 (1) oder (2) oder § 3 EU. Die Bearbeitung
der abgefragten Lph (mind. Lph. 6 und 7) wurde in einem Zeitraum
1.5.2014 bis zur Teilnahmeantragsabgabefrist (letzten 5 Jahre)
abgeschlossen.

Folgende Angaben für die zusätzlichen Referenzen:
Bezeichnung/Beschreibung Objekt; AG: Bezeichnung, Ansprechpartner,
Tel.; Angabe, ob öffentlicher Auftraggeber (ja/nein);
Referenzbescheinigung liegt vor (ja/nein); Leistungszeitraum: Lph 7
(Beginn/Ende); bei Referenz 2.1) Zuarbeit zum Fördermittelantrag
(ja/nein), Zuarbeit zum Verwendungsnachweis (ja/nein); bei Referenz
2.2) Anwendung öffentliches Vergaberecht nach VOB A § 3 (1) oder

(2) oder § 3 EU (ja/nein).

Hinweis: Bei öffentlichen Auftraggebern ist eine Referenzbescheinigung
wünschenswert. Andernfalls gelten nachfolgende Eintragungen des
Bewerbers als Eigenerklärung. Die zusätzlichen Referenzen können auch
die als Mindestreferenzen und/oder persönlichen Mindestreferenzen des
PL und/oder BÜ genannten Projekte beinhalten, sofern die jeweils
geforderten Kriterien erfüllt

Werden. Mehrfachnennung der Referenzprojekte ist möglich.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Referenzen (Ref.) gem. § 46 (3) Nr. 1 i. V. m. § 75 (5) VgV:

Mindestref. 1: Planung eines Neubau- u./o. Sanierungs- /Umbauvorhabens
für ein Gemeinschaftshaus (gem. BWZ 4711) o. eines Bildungs- u.
Kulturbaus (gemäß BWZ 4000 ausgenommen 4800 u. 4900) o. eines Gebäudes
(gem. BWZ 1000 bis 4000, 7400 o. 7700) gem. § 34 HOAI für OPL Gebäude;
mind. Lph 2-4; abgeschlossen im Zeitraum vom 1.5.2014 bis zur
Teilnahmeantragsabgabefrist; mind. Honorarzone (HZ) III; Baukosten (KG
300+400) (BWK) betrugen mind. 1,5 Mio EUR brutto;

Mindestref. 2: Planung eines Neubau- u./o. Sanierungs- /Umbauvorhabens
analog Mindref. 1; gem. § 34 HOAI für OPL Gebäude; mind. Lph 5-8;
abgeschlossen im Zeitraum vom 1.5.2014 bis zur
Teilnahmeantragsabgabefrist; mind. HZ III; BWK betrugen mind. 1,5 Mio
EUR brutto;

Mindestref. 3: Planung eines Neubau- u./o. Sanierungs-/Umbauvorhabens
analog Mindref. 1 u. 2; gem. § 34 HOAI für OPL Gebäude; mind. Lph 9
abgeschlossen im Zeitraum vom 1.5.2014 bis zur
Teilnahmeantragsabgabefrist; mind. HZ III; BWK betrugen mind. 1,5 Mio
EUR brutto;

Erforderliche Angaben zu den Mindref.:

Objektbezeichnung- und beschreibung; AG: Bezeichnung, Ansprechpartner,
Tel.; Angabe ob öfftl. AG (ja/nein); Referenzbescheinigung liegt vor
(ja/nein); erbrachte Lph; Leistungszeitraum (Beginn/Ende) Angabe für
jede Lph; Angabe zur HZ; Angabe ob Neubau o. Umbau/Sanierungsmaßnahme;
Erklärung zur Funktion; BWK in Euro brutto;

Vorlage Referenzblätter: Beschreibung u. Vorstellung des Projektes auf
max. 3 Blatt DIN A4 (gilt auch für Formatierung der digitalen
Unterlagen). Die Darstellung muss so gestaltet sein, dass der AG in die
Lage versetzt ist, anhand der in der Bewertungsmatrix enthaltenen
Kriterien bewerten zu können.

Ausbildungsnachweise u. Bescheinigungen ü. berufl. Befähigung
Projektteam gem. § 46 (1) i. V. m. § 46 (3) Nr. 2 u. 6 VgV:

Qualifikation PL u. BÜ (Abschluss mind. Master o. Dipl.-Ing. in
Architektur o. Bauingenieurwesen o. vergleichbar), siehe III.1.3)
Eignungskriterien u. II.2.9),

Persönl. Mindestref.: Angaben des PL: zur Planung eines Neubau- u./o.
Sanierungs-/Umbauvorhabens eines Gemeinschaftshauses (gem. BWZ 4711),
eines Bildungs- u. Kulturhauses (gem. BWZ 4000 ausgenommen 4800 u.
4900) o. eines Gebäudes (gem. BWZ 1000 bis 4000, 7400 o. 7700), mind.
Lph 2-5 erbracht, abgeschlossen im Zeitraum vom 1.5.2014 bis zur
Teilnahmeantragsabgabefrist, BWK betrugen mind. 1,5 Mio EUR brutto;
mind. HZ III;

Persönl. Mindestref.: Angaben des BÜ: zur Planung eines Neubau- u./o.
Sanierungs- /Umbauvorhabens eines Gemeinschaftshauses (gem. BWZ 4711),
eines Bildungs- u. Kulturhauses (gem. BWZ 4000 ausgenommen 4800 u.
4900) o. eines Gebäudes (gem. BWZ 1000 bis 4000, 7400 o. 7700), mind.
Lph 8 erbracht, abgeschlossen im Zeitraum vom 1.5.2014 bis zur
Teilnahmeantragsabgabefrist, BWK betrugen mind. 1,5 Mio EUR brutto;
mind. HZ III;

Erforderliche Angaben zu den pers. Mindestref.:

Objektbezeichnung- und beschreibung; AG: Bezeichnung, Ansprechpartner,
Tel.; Angabe ob öfftl. AG (ja/nein); Referenzbescheinigung liegt vor
(ja/nein); erbrachte Lph (PL: mind. Lph 2-5, BÜ: mind. Lph 8);
Leistungszeitraum (Beginn/Ende) Angabe für jede Lph; Angabe HZ; Angabe
ob Neubau o. Sanierung/Umbaumaßnahme; Erklärung zur Funktion; BWK in
EUR brutto;

Büroreferenzen zum BIM:

Erklärung des Bewerbers:

a) mind. 1 Jahr Erfahrung in der Anwendung von BIM-Methode erfolgte für
die Planung u. Umsetzung von Gebäuden gem. § 34 HOAI

b) mind. 2 Projekte für die Planung u. Umsetzung von Gebäuden gem. § 34
HOAI mittels BIM-Methode

c) mind. Lph 2 wurde mittels BIM-Methode abgeschlossen im Zeitraum vom
1.5.2014 bis zur Teilnahmeantragsabgabefrist

Hinweise: Bei öfftl. AG ist eine Referenzbescheinigung wünschenswert.
Andernfalls gelten nachfolgende Eintragungen des Bewerbers als
Eigenerklärung. Sofern die jeweils geforderten Kriterien erfüllt
werden, ist eine Mehrfachnennung der Ref. möglich.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

§ 75 (1), (2) und (3) VgV 2016
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Rechtsform von Bewerbergemeinschaften (BG): Gesamtschuldnerisch haftend
mit bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe Erklärung, dass Mitglieder BG
(ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der ARGE
hinaus. Die BG muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die
Erklärung kann das vorgegebene Formblatt verwendet werden, das als
Anlage Bewerbungsformular beiliegt. Die Vorlage des Nachweises hat mit
Abgabe der Bewerbung zu erfolgen. Der AG behält sich vor, ergänzende
Unterlagen abzufordern, welche Zulässigkeit der Kooperation in Form
einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine
bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein
Einzelbewerber das Verfahren in BG fortsetzen wollen, ist dies nur mit
schriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht
erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich
beeinträchtigt wird oder Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde,
Leistungsfähigkeit u. Zuverlässigkeit hat.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 08/04/2019
Ortszeit: 15:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 13/05/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/12/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Kommunikation im Vergabeverfahren:

Die Kommunikation für Verfahren mit ausschließlicher elektronischer
Teilnahmeantrags- und Angebotsabgabe erfolgt nur über die Plattform
eVergabe.de!

Informationen über Änderungen der Bekanntmachungen/Vergabeunterlagen
sowie sämtliche Kommunikation (z. B. Nachforderungen von Unterlagen,
Bieterinformationen, Auftragsschreiben) werden elektronisch über
eVergabe.de bereitgestellt. Achtung! Ab sofort müssen auch die
Bieteranfragen zu den Vergabeunterlagen elektronisch über eVergabe.de
bzw. dem Bietercockpit gestellt werden. Deren Beantwortung erfolgt
ebenfalls elektronisch über eVergabe.de. Informationen zu den
technischen Anforderungen erhalten Sie unter eVergabe.de. Die
Einreichung der Teilnahmeanträge und Angebote per Telefax oder E-Mail
ist nicht zulässig.

Die Bewerber erklären förmlich, dass die von Ihnen angegebenen
Informationen in der von Ihnen eingereichten Eigenerklärung genau und
korrekt sind u. sie sich der Konsequenzen einer schwerwiegenden
Täuschung bewusst sind. Die Bewerber erklären förmlich, dass Sie in der
Lage sind, die Bescheinigungen und andere genannte dokumentarische
Nachweise unverzüglich auf Anfrage beizubringen.

Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt über das vollständig
auszufüllende Formular zur Eigenerklärung, das um die in den Ziffern
III.1) u. III.2) dieser Bekanntmachung geforderten Angaben u. Nachweise
zu ergänzen ist. Das Formular zur Eigenerklärung kann unter der im
Punkt I.3) dieser Bekanntmachung angegebenen Internetadresse abgerufen
werden. Nicht fristgerecht elektronisch eingereichte Unterlagen werden
nicht berücksichtigt. Der AG behält sich nach § 56 (2) bis (4) VgV vor,
fehlende Nachweise und Erklärungen nachzufordern. Bewerbungen, die
nicht alle geforderten Angaben, Nachweise und Referenzen enthalten
werden ausgeschlossen, sofern diese auf Anforderung nicht innerhalb
einer gesetzten Frist nachgeliefert werden. Kopien von Nachweisen
werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der
Übereinstimmung mit dem Original geben. Nicht deutschsprachige
Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in Deutsch vorgelegt
werden (Mindestanforderung). Im Auftragsfall hat der Auftragnehmer die
ihm übertragenen Leistungen in seinem Büro bzw. gemäß der Angaben im
Teilnahmeantrag zu erbringen. Nur mit vorheriger schriftlicher
Zustimmung des Auftraggebers ist eine weitere, im Teilnahmeantrag nicht
angekündigte Unterbeauftragung zulässig. Nicht erwünscht sind
allgemeine Werbebroschüren u. weitere Unterlagen zur Vorstellung des
Bewerbers sowie zusätzliche Angaben, die über die geforderten
hinausgehen. Diese werden im Verfahren nicht berücksichtigt.

Für die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen werden keine Kosten
erstattet. Es erfolgt keine Rückgabe der Bewerbungs- u.
Angebotsunterlagen. Hinweis: Vorlage der Verpflichtungserklärungen gem.
§ 47 VgV 2016 der Nachunternehmer u. ggf. deren Nachunternehmern,
soweit sich der Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, oder ein
Mitglied einer BG, die den Zuschlag erhalten soll, auf die Fachkunde
oder Leistungsfähigkeit von Nachunternehmern beruft. Sollten
Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer zum Zeitpunkt der
beabsichtigten Zuschlagserteilung nicht vorgelegt werden können,
erfolgt ein nachträglicher Ausschluss wegen mangelnder Eignung
(Ausschlusskriterium).

Für die gesamte Projektlaufzeit ist die personelle Kontinuität
hinsichtlich der Präsenz vor Ort zu gewährleisten.

Die konkreten Termine des Verhandlungsverfahrens werden mit der
Aufforderung zur Teilnahme an der Verhandlung übermittelt.

Enthalten die Bekanntmachung od. die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb
Unklarheiten, Widersprüche od. verstoßen diese nach Auffassung des
Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber den Auftraggeber
unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist
der Bewerber mit diesen Einwendungen präkludiert.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion
Sachsen
Besucheranschrift: Braustraße 2
Leipzig
04107
Deutschland
Telefon: +49 341977-1040
E-Mail: [7]vergabekammer@ldl.sachsen.de
Fax: +49 341977-1049

Internet-Adresse: [8]www.ldl.sachsen.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nach §
160 (3) GWB unzulässig ist, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb eines Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Landeshauptstadt Dresden, GB Finanzen, Personal und Recht, Zentrales
Vergabebüro
PF120020
Dresden
01001
Deutschland
Telefon: +49 3514883796
E-Mail: [9]ZVB-VOF@dresden.de
Fax: +49 3514883783
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
08/03/2019

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References

1. mailto:ZVB-VOF@dresden.de?subject=TED
2. http://www.dresden.de/
3. http://www.evergabe.de/unterlagen
4. mailto:ZVB-VOF@dresden.de?subject=TED
5. http://www.dresden.de/
6. http://www.evergabe.de/
7. mailto:vergabekammer@ldl.sachsen.de?subject=TED
8. http://www.ldl.sachsen.de/
9. mailto:ZVB-VOF@dresden.de?subject=TED

 
 
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