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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Bad Nauheim - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019031209345077505 / 114989-2019
Veröffentlicht :
12.03.2019
Angebotsabgabe bis :
08.04.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71327000 - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
DE-Bad Nauheim: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung

2019/S 50/2019 114989

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale
Vergabe
Dieselstraße 1-7
Bad Nauheim
61231
Deutschland
E-Mail: [1]info.fbt@lbih.hessen.de
Fax: +49 6032 / 8862-126
NUTS-Code: DE7

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://vergabe.hessen.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?functi
on=_Details&TenderOID=54321-Tender-1689e90bd39-6b4bccbbe0836e2f
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://vergabe.hessen.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

IuM - Tragwerksplanung
Referenznummer der Bekanntmachung: VG-0433-2019-0167
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71327000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Goethe-Universität Frankfurt am Main beabsichtigt auf dem Campus
Riedberg einen Neubau für den Fachbereich 12, Informatik und
Mathematik, zu errichten. Zu diesem Anlass wurde 2018 ein
Architektenwettbewerb durchgeführt - die Beauftragung der Architekten
erfolgt voraussichtlich Ende Februar 2019.

Für dieses Projekt hat die Goethe-Universität die Bauherreneigenschaft
vom Land Hessen übertragen bekommen.

Gegenstand des Vertrages sind Leistungen der Tragwerksplanung LPH 2-6
gem. § 49 ff. HOAI 2013 + Konstruktiver Brandschutz in LPH 4.

Geplante Auftragsvergabe: Juni 2019.

Geplanter Baubeginn: März 2021.

Geplante Übergabe des Objekts: Oktober 2023.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 546 218.49 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE7
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Derzeit ist der Fachbereich in verschiedenen Gebäuden auf dem Campus
Bockenheim untergebracht und wird nach Fertigstellung des Neubaus an
den Campus Riedberg umziehen.

Die Verlagerung der Flächen des Fachbereichs Informatik und Mathematik
wird einer der letzten Bausteine des Standortneuordnungsprozesses zur
Räumung des Campus Bockenheim sein. Die Goethe-Universität ist
bestrebt, möglichst rasch die noch vorhandenen Nutzungen des
derzeitigen Campus Bockenheim an die neuen Standorte umzuziehen. Daher
ist die Baumaßnahme in einem reduzierten Zeitrahmen abzuschließen und
seitens der Teilnehmer des Architektenwettbewerbs waren entsprechend
schnelle Herstellungsmethoden für den Neubau zu wählen.

Der Neubau wird einen Teil der nördlichen Raumkante sowie den Auftakt
der Campus bilden und soll im Rahmen des vorgegebenen Budgets von ca.
52 Mio. EUR brutto (KG 200-700) bzw. 35,0 Mio EUR brutto (KG 300+400)
eine hervorragende architektonische Qualität und selbstverständliche
Gestalt aufweisen und sich in das städtebauliche Gesamtensemble
einfügen.

Auf der geplanten Nutzfläche (NUF 1-6) von ca. 7 760 m^2 sind
überwiegend Räume für Lernzentren, Schulungs- und Seminarräume,
Institutsflächen sowie Büroräume vorgesehen. Insgesamt ca. 300 m^2
davon sind für Rechenzentrumsräume vorgesehen.

Im Sinne der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Hessen und der
Anforderungen an den staatlichen Hochbau zur CO2-neutralen
Landesverwaltung wird die Teilnahme von Planungsbüros mit Erfahrungen
im energieeffizienten Bauen begrüßt.

Mit der Leistungserbringung ist sofort nach Auftragserteilung zu
beginnen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, vorbehaltlich der
haushaltsrechtlichen Zustimmung des Landes Hessen und sofern kein
wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht.

Der Architektenwettbewerb nach RPW ist bereits abgeschlossen. Parallel
zu dieser Auftragsbekanntmachung finden derzeit die Ausschreibungen für
die Projektsteuerung und die Technische Ausrüstung statt.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Qualität, Kompetenzen und Erfahrung des
Projektteams / Gewichtung: 20,00
Qualitätskriterium - Name: Projektorganisation allgemein / Gewichtung:
20,00
Qualitätskriterium - Name: Qualitätssicherung beim konkreten Projekt /
Gewichtung: 45,00
Preis - Gewichtung: 15,00
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 546 218.49 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 28/06/2019
Ende: 27/10/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

1. Ausschluss von zu spät eingegangen Bewerbungen,

2. Ausschluss formal unzureichender Bewerbungen,

3. Prüfung der Einhaltung von Mindestanforderungen und
Ausschlusskriterien.

Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand wirtschaftlicher und
finanzieller Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen
Leistungsfähigkeit: siehe Punkt III.1.1), III.1.2); III.1.3), sowie
ergänzend in den anzufordernden Bewerbungsunterlagen. Gewichtung gem.
Wertungsmatrix Stufe 1.

Referenzen: gemäß den unter III.1.3) benannten Auswahlkriterien.

Ggfs. Losentscheid bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Der Auftraggeber beauftragt den Auftragnehmer mit der Erbringung der
Leistungsphasen 2-3 der Leistungsstufe 1. Der Auftraggeber
beabsichtigt, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel, eine
stufenweise Beauftragung der weiteren Leistungsstufen 2 und 3 (siehe
Anlage Vertragsentwurf mit Anlagen). Ein Rechtsanspruch auf die
Übertragung aller Leistungsstufen besteht nicht.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3) genannten Form
einzureichen:

1) Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen, dass keine
Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB
vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von
Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen
ist;

2) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei
öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und
Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19.12.2014, GVBl. S.354 (HE 736);

3) Erklärung zum Nichtvorliegen einer Vergabesperre nach §18 Abs. 3
HVTG (in der aktuell gültigen Fassung);

4) sofern die Gesellschaftsform dies erfordert: Angabe der Befähigung
zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und
Handelsregister.

Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die
in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen,
werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in
Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3) genannten Form
einzureichen:

1) Verbindliche Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45
Abs. 1 (3) VgV.

2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und
seinen Umsatz für entsprechende Leistungen der Tragwerksplanung gem. §
49 ff. HOAI 2013 in den Kalenderjahren 2015, 2016 und 2017 in Euro gem.
§ 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV.

Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die
in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen,
werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in
Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 1) Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der
EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für
Personenschäden 3,0 Mio. EUR sowie 5,0 Mio. EUR für sonstige Schäden
jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr.

Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der
Bewerbergemeinschaft einzeln zu erbringen. Im Falle einer bestehenden
Versicherung mit geringerer Versicherungssumme zusätzlich:
Eigenerklärung, dass die Summen im Auftragsfall mindestens bis zu den
geforderten Summen angehoben werden.

Zu 2) Mindestanforderung an den Umsatz für entsprechende Leistungen der
Tragwerksplanung gem. § 49 ff. HOAI 2013. Durchschnittlicher Umsatz in
den Kalenderjahren 2015, 2016 und 2017: mindestens 350 000 EUR
(netto/Jahr).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit sind folgende
Bewerbungsunterlagen in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:

1) Angabe der beruflichen Befähigung und Qualifikation der
Führungskräfte durch die Berechtigung, die Berufsbezeichnung Dipl.-Ing.
/ Master / Bachelor führen zu dürfen gem. § 46 Abs. 3 (8) VgV.
Vorbehalten wird die Nachforderung von Nachweisen.

2) Darstellung von mindestens einer Referenz nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV
für in den letzten 8 Jahren (Abschluss der Grundleistungen nicht vor
2010) erbrachte vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der
Referenz und folgenden Angaben:

Art der Maßnahme (z.B. Neubau, Erweiterung, etc.),

Art der Nutzung (z.B. Hochschulbau, Verwaltungsgebäude, etc.),

Konstruktion (z. B. Stahl, Stahlbeton, Holz, etc.),

Projektgröße, durch Angabe der Kostengruppen 300,

Projektgröße, durch Angabe der Bruttogrundfläche und/oder der
Nutzungsfläche (NUF 1-7),

Projektzeit,

Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe der beauftragten und erbrachten
Leistungsphasen gem. § 49 ff. HOAI),

Leistungsstand der Referenz,,

Art des Auftraggebers (privater AG/öffentlicher AG),

Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten)
mit Referenzperson des Auftraggebers.

Für die eingereichten Referenzen gelten folgende Bedingungen, die
Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der jeweiligen Referenz:

Es werden nur Referenzen gewertet, welche auf den entsprechenden
Projektdatenblättern (HE 735) des Teilnahmeantrages benann und
beschrieben sind.

Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte
Anlagen sind beizulegen. Jede Referenz muss in Form von
aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist
die Darstellung je Referenzprojekt auf max. zwei DIN A4 Seiten zu
beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen
nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).

Für alle Referenzen der öffentlichen Hand / nach öffentlichen
Vergabevorschriften sollten Bescheinigungen des Auftraggebers
vorliegen, aus denen der Leistungsumfang ersichtlich ist. Bei privaten
Auftraggebern oder öffentlichen Auftraggebern, von denen für
Referenzprojekte keine Bescheinigung erhältlich sein sollte, ist eine
Eigenerklärung abzugeben.

Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in einem
früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine
entsprechende schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des
ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.

Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die
in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen,
werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in
Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 2) Mindestanforderungen an alle Referenzen (Nichteinhaltung führt
zum Ausschluss der Referenz):

Objektanforderung: Neubaureferenz, Gebäudekonstruktion in Stahlbeton,
mindestens Honorarzone III gem. § 5 HOAI,

Leistungsumfang: Mindestens 80 % HOAI Grundleistungen gem. § 49 ff.
HOAI müssen erbracht sein,

Leistungszeitraum: Gewertet werden Referenzen der letzten 8 Jahre
(Abschluss der Grundleistungen nicht vor 2010).

Mindestanforderungen, die durch die Gesamtheit der eingereichten
Referenzen erfüllt sein müssen (Nichteinhaltung führt zum Ausschluss
der Bewerbung): Mindestens eine wertbare Referenz in der Kategorie

Referenz Gebäude vergleichbarer Größe mit mindestens 15 Mio. EUR
netto in der KG 300

Oder

Referenz Gebäude mit hohem Vorfertigungsgrad / Anwendung von
Fertigteilen

Hinweise:

Die Bewertung der eingereichten Referenzen erfolgt gem. der Matrix
Stufe 1 (Formular 743),

Eine Mehrfachwertung von Referenzprojekten in verschiedenen
Kategorien ist möglich,

Es können maximal 3 Referenzen in die Wertung eingehen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie
Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das
öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche
und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen
erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen
erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt
sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieur zu
führen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufszeichnung
gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderung als
Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstige
Befähigungsnachweise verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie
2005/36/EG - Berufsanerkennungsrichtlinie - gewährleistet ist und den
Vorgaben des Rates vom 07. September 2005 über die Anerkennung von
Berufsqualifikation (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht. Bei
juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn
zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die
der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn der
bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen
Anforderungen erfüllt, die an die natürliche Person gestellt werden.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Bewerbergemeinschaften (z. B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und
juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes
Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Mit der
Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten
Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder
vorzulegen. Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise
für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen. Die
Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 08/04/2019
Ortszeit: 09:30
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 2 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:

Zur Abgabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen
Vordrucke zu verwenden.

Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:

1) Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich
elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen
([5]http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform
nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die
Erklärung abgibt.

2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und
werden nur auf Anforderung zurückgegeben.

3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere
Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmer (gem. § 36 VgV) ist
das Formblatt "Bewerbungsbogen" (HE 734) incl. der geforderten Anlagen
und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen.

4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine
von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft
einzureichen (HE 740).

5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im
Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem
Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für
welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen
wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen
Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen
Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742).

6) Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale
Vergabestelle im Sinne des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung, ist
bei europaweiten Ausschreibungen seit 18.4.2017 zur elektronischen
Kommunikation verpflichtet. Dies bedeutet insbesondere, dass Angebote
in offenen Verfahren, nicht offenen Verfahren oder in
Verhandlungsverfahren nur noch elektronisch in Textform über die
Vergabeplattform des Landes Hessen eingereicht werden können. Eine
Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht!
Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die elektronische
Vergabeplattform des Landes Hessen abgegeben werden, müssen vom
Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht
berücksichtigt werden.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt
Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Darmstadt
64283
Deutschland
Telefon: +49 6151-12-0
Fax: +49 6151-12-6347
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird
ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3
Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit
nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht
abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
07/03/2019

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References

1. mailto:info.fbt@lbih.hessen.de?subject=TED
2. https://vergabe.hessen.de/
3. https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1689e90bd39-6b4bccbbe08
36e2f
4. https://vergabe.hessen.de/
5. http://vergabe.hessen.de/

 
 
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