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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Versicherungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019031114583275134 / 112644-2019
Veröffentlicht :
11.03.2019
Angebotsabgabe bis :
09.04.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Niedrigster Preis
Produkt-Codes :
66510000 - Versicherungen
66513200 - Bauwesenversicherungen
DE-Berlin: Versicherungen

2019/S 49/2019 112644

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, vertreten durch das Bundesamt für
Bauwesen und Raumordnung
Straße des 17. Juni 112
Berlin
10623
Deutschland
Kontaktstelle(n): Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat
Vergabe A4
Telefon: +49 30-184010
E-Mail: [1]Vergabe.berlin@bbr.bund.de
Fax: +49 30-3184018450
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.bbr.bund.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=243332
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=243332
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Kombinierte Bauleistungs- und Haftpflicht-Versicherung für das Projekt
Umbau und Erweiterung für Zwecke des Auswärtigen Amtes (K33).
Referenznummer der Bekanntmachung: 436/2019
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
66510000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand des Vergabeverfahrens ist eine kombinierte Bauleistungs- und
Haftpflicht-Versicherung (BauRisk-Versicherung) mit den Vertragsteilen
Bauleistungs-, Betriebshaftpflicht- (einschließlich Umwelthaftpflicht-
und Umweltschutz-) sowie Berufshaftpflicht-Versicherung für das
Bauprojekt Umbau und Erweiterung für Zwecke des Auswärtigen Amtes
(K33). Sämtliche am Bau beteiligten Firmen/ Büros im Bereich Planung
und Ausführung sollen im Rahmen dieser kombinierten Bauleistungs- und
Haftpflicht-Versicherung abgesichert werden und müssen insofern keine
eigene Versicherung mehr vorhalten. Ausgenommen aus dem
ausgeschriebenen Versicherungsschutz ist das Interesse des Bauherren,
insofern exkl. Gefahrtragung des Bauherren,
Bauherren-Haftpflicht-Versicherung sowie exkl.
nachbarschaftsrechtlicher Ansprüche analog §§ 906 ff. BGB.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
66513200
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
Hauptort der Ausführung:

Kurstraße 33-35 und Kleine Kurstraße 1-2

10117 Berlin
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gegenstand des Vergabeverfahrens ist eine kombinierte Bauleistungs- und
Haftpflicht-Versicherung (BauRisk-Versicherung) mit den Vertragsteilen
Bauleistungs-, Betriebshaftpflicht- (einschließlich Umwelthaftpflicht-
und Umweltschutz-) sowie Berufshaftpflicht-Versicherung für das o. g.
Bauprojekt Umbau und Erweiterung für Zwecke des Auswärtigen Amtes
(K33). Sämtliche am Bau beteiligten Firmen/Büros im Bereich Planung
und Ausführung sollen im Rahmen dieser kombinierten Bauleistungs- und
Haftpflicht-Versicherung abgesichert werden und müssen insofern keine
eigene Versicherung mehr vorhalten. Ausgenommen aus dem
ausgeschriebenen Versicherungsschutz ist das Interesse des Bauherren,
insofern exkl. Gefahrtragung des Bauherren,
Bauherren-Haftpflicht-Versicherung sowie exkl.
nachbarschaftsrechtlicher Ansprüche analog §§ 906 ff. BGB. Der Vertrag
beginnt mit Zuschlagserteilung und endet mit der Gesamtfertigstellung
des Projekts, voraussichtlich Ende 2024, spätestens jedoch zwei Monate
nach dem voraussichtlichen Gesamtfertigstellungstermin. Verlängerungen
der Bauzeit und damit der Vertragsdauer sind mitversichert.
Detaillierte Informationen zum Umfang des Versicherungsvertrages,
insbesondere zu den Versicherungssummen und Selbstbehalten der
jeweiligen Vertragsteile, sind der Leistungsbeschreibung nebst
Mindestanforderungen an den Versicherungsschutz (Dokumente:
Leistungsbeschreibung mit Anlage Mindestanforderungen an den
Versicherungsschutz) zu entnehmen. Das Auswärtige Amt hat seit 1999
seine Zentrale am Werderschen Markt 1 in Berlin-Mitte. Aufgrund des
Personalzuwachses hat sich die bauliche Entwicklung der Zentrale,
ausgehend vom Neubau am Werderschen Markt und dem Altbau, dem
ehemaligen Reichsbankgebäudes, in den südlichen Teil des Blockes
sukzessive fortgesetzt. Als abschließender Schritt sollen nun der Umbau
der Bestandsgebäude in der Kurstraße 33-35 und der Kleinen Kurstraße
1-2 sowie der Neubau entlang der Kreuzstraße erfolgen. Es sollen bei
dieser Baumaßnahme Verwaltungsflächen mit einer neuen Post- und
Kurierstelle, eine Erweiterung des Konferenzzentrums, sowie
Unterkunftsmöglichkeiten untergebracht werden.

Die Auftraggeberin der Maßnahme ist die BImA, der Nutzer der Gebäude
das Auswärtige Amt.

Die Vorplanung der Maßnahme ist abgeschlossen.

Der anerkannte Raumbedarf (NF1-6) für die Maßnahmen beträgt ca. 11 600
m^2. In der ES-Bau wurde eine Bruttogrundfläche von ca. 25 000 m^2 und
ein Bruttorauminhalt von ca. 88 000 m^3 ermittelt. Die Kostenschätzung
beläuft sich auf ca. 85,0 Mio. EUR netto (KG200-700). Die Maßnahme wird
bei laufendem Betrieb des Auswärtigen Amtes durchgeführt.

Die gesamte Maßnahme (Neu- und Bestandsbau) wird nach dem
Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) zertifiziert und soll als
Mindestziel das Gütesiegel in Silber erreichen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 61
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Verlängerungen der Bauzeit und damit der Vertragsdauer sind
mitversichert.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Im Rahmen der Aufforderung zur Abgabe eines ersten Angebotes erhalten
alle geeigneten Bewerber die erforderlichen Unterlagen für die
Angebotserstellung, insbesondere ein Muster-Wording, hinsichtlich
dessen die Bieter eventuellen Verhandlungsbedarf anmelden können. Die
Vergabeunterlagen werden in den einzelnen Phasen des
Verhandlungsverfahrens aktualisiert und ggf. ergänzt

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Teilnahmeberechtigt sind:

Juristische Personen, die die nachfolgend gestellten
Mindestanforderungen erfüllen sowie Bietergemeinschaften aus
juristischen Personen, sofern alle Partner die Anforderungen erfüllen:

Als Teilnehmer an diesem Ausschreibungsverfahren sind ausschließlich
Versicherungsunternehmen zugelassen, die über die Erlaubnis zum
Geschäftsbetrieb als Versicherer in der Bundesrepublik Deutschland nach
Maßgabe der §§ 8 ff., 61 ff., 67 ff. des Versicherungsaufsichtsgesetzes
(VAG) oder vergleichbarer Vorschriften eines EU-Mitgliedstaates in der
ausgeschriebenen Sparte verfügen. Angebote unter Beteiligung von
Versicherungsvermittlern werden vom Verfahren ausgeschlossen.

Weitere Hinweise:

1) Das Bewerbungsformblatt ist innerhalb der Bewerbungsfrist
vollständig ausgefüllt und von dem/den Geschäftsführer(n) und/oder
dem/den bevollmächtigten Vertreter(n) elektronisch in Textform gem. §
126 b BGB über die E-Vergabe-Plattform des Bundes
([5]http://www.evergabe-online.info) einzureichen. In Papierform
eingereichte Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Eine Unterschrift
oder Signatur auf dem Bewerbungsformblatt ist nicht notwendig. Der Name
der bevollmächtigten Person ist im Unterschriftsfeld jedoch zwingend
anzugeben. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist das
Bewerbungsformblatt für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen
es ist nur ein Bewerbungsformblatt zugelassen;

2) Der Nachweis der Unterschriftsbefugnis ist vom Bewerber, im Falle
der Bietergemeinschaft von jedem Mitglied zu erbringen. Dies kann durch
die Vorlage eines Registerauszuges erfolgen; soweit solch eine
Eintragung nicht gegeben ist, ist dem Bewerbungsformblatt eine
Vollmacht beizufügen, in der alle Partner der Gesellschaft den
Unterzeichnenden bevollmächtigen. Hierfür kann die Anlage 1 zum
Bewerbungsbogen verwandt werden;

3) Unterzeichnete Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 2). Diese
Anlage ist im Falle einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied
vorzulegen;

4) Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Angaben der Mitglieder zu
den Auftragsanteilen zu benennen (Anlage 3 a) (Ferner ist eine
Vollmacht für den bevollmächtigten Vertreter der Gemeinschaft
vorzulegen (Anlage 4);

5) Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers sind gem. § 36 VgV
die Auftragsanteile, die als Unterauftrag vom Auftragnehmer vergeben
werden sollen, zu benennen (Anlage 3 b);

6) Beruft sich der Bewerber oder Bieter, bei der Erfüllung des
Auftrages auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer),
ist in der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens für den Nachunternehmer
die Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 2) und die
Verpflichtungserklärung Nachunternehmer nach § 36 Abs. 1 VgV (Anlage 5)
vorzulegen.

Wenn ein Bewerber oder Bieter die Vergabe eines Teils des Auftrags an
einen Dritten im Wege der Unterauftragsvergabe beabsichtigt und sich
zugleich im Hinblick auf seine Leistungsfähigkeit gemäß den §§ 45 und
46 VgV auf die Kapazitäten dieses Dritten beruft und nur mit Hilfe
fremder Kapazitäten (Nachunternehmen) die gestellten
Mindestanforderungen erfüllen kann (Eignungsleihe gem. § 47 VgV), muss
bereits mit der Bewerbung für den Nachunternehmer eine
Verpflichtungserklärung Nachunternehmer (Anlage 5), Nachweis der
Unterschriftsbefugnis (Registerauszug und/oder Anlage 1) und die
Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 2) vorgelegt werden.

Darüber hinaus ist in dem Fall, dass dies die wirtschaftliche und
finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers betrifft, eine Erklärung
über eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters und des
Nachunternehmers für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der
Eignungsleihe gemäß § 47 Abs. 3 VgV vorzulegen;

7) Nachweis über die Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb als Versicherer in
der Bundesrepublik Deutschland nach Maßgabe der §§ 8 ff., 61 ff., 67
ff. des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) oder vergleichbarer
Vorschriften eines EU-Mitgliedstaates in der ausgeschriebenen Sparte.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die Leistungsfähigkeit ist durch die Erklärung über den Umsatz der
ausgeschriebenen Dienstleistung im Hinblick auf den Gesamtumsatz, zum
Umsatz im Bereich Bauleistungs-/Bauleistungs-BU-Versicherung, zum
Umsatz im Bereich Betriebs-Haftpflicht-Versicherung und im Bereich
Berufs-Haftpflicht-Versicherung für die letzten 3 Jahre nachzuweisen.

Im Falle einer Bietergemeinschaft ist das Bewerbungsformblatt für das
sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d. h. die Umsatzzahlen sind
zu addieren.

Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers darf der Umsatz des
Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag
hinzugerechnet werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit
vergleichbaren Leistungen erzielt hat. siehe III.1.1) Punkt 6.

Einzureichen ist ferner eine Eigenerklärung zum Rückversicherungsschutz
sowie ein Nachweis über ein Finanzkraftrating aus dem Jahr 2017 oder
ggf. soweit vorhanden aus dem Jahr 2018.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Das Finanzkraftrating muss das Datum und die ausstellende
Rating-Einrichtung/-Agentur enthalten sowie mindestens einen Ratingcode
A-, A3, low oder vergleichbar aufweisen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Es sind je nach Inhalt und Umfang der Bewerbung bzw. des Angebotes auf
Führungsleistung oder auf eine einfache Beteiligung für die
ausgeschriebene Konsortienbildung unterschiedliche Angaben in Bezug auf
die geforderten Mindeststandards erforderlich:

Grundsätzliche Anforderungen an die Referenzen für eine Bewerbung bzw.
ein Angebot als Führungs- oder Beteiligungsversicherer:

Es muss sich um Referenzen über die Zeichnung von vergleichbaren
Versicherungsverträgen (kombinierte Bauleistungs-/Betriebs- und
Berufs-Haftpflicht-Versicherung auch für Neben- und Planungsleistungen)
handeln, die in den letzten 3 Jahren beendet wurden oder derzeit noch
bestehen.

Die Referenzerklärungen müssen folgende Punkte beinhalten:

Grobe Umschreibung der Tätigkeit und des Sektors des Auftraggebers
(öffentlich oder privat),

Bezeichnung des versicherten Projekts (Art des Bauvorhabens,
versicherte Personen/Unternehmen),

Bausumme des versicherten Bauvorhabens inkl. Planungsleistungen,

Versicherungsbeginn und (geplantes) Versicherungsende,

Übernommene Zeichnungsquote als Alleinversicherer oder Führungs- bzw.
Mitversicherer.

Die Forderung nach Offenlegung des Referenzgebers mit Name und
Anschrift behält sich die Vergabestelle zum Zwecke der Eignungsprüfung,
insbesondere in Zweifelsfällen vor.

Bewerber/Bieter, die sich als gesamtschuldnerisch haftende
Bewerber-/Bietergemeinschaft beteiligen, geben als sonstige Erläuterung
zur Referenz zusätzlich an, von welchem Mitglied die Referenzen
stammen. Es werden mindestens von dem Mitglied der
Bewerber-/Bietergemeinschaft die Referenzen erwartet, welches später
auch die entsprechende Leistungen erbringt.

Angaben zur personellen Ausstattung der Schadensabteilung(en) für die
Bearbeitung von Schäden zu Bau-Kombi-Verträgen, die Risiken/Projekte
betreffen, die nach deutschem Recht geplant, gebaut und abgewickelt
werden, aufgeteilt im Hinblick auf Bauleistungs-Versicherungen (inkl.
BU), Betriebs-Haftpflicht-Versicherungen und
Berufshaftpflicht-Versicherungen für Architekten, Ingenieure,
Sachverständige und/oder sonstige baubeteiligte Planer/Gutachter.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Besondere geforderte Mindeststandards zu den o. g. erwarteten
Referenzen

1. Für eine Bewerbung bzw. ein Angebot als Führungsversicherer:

1.1. Es müssen mindestens 3 Referenzen (Zeichnung mindestens ab
1.1.2016) benannt werden, an denen der Bewerber/Bieter als Führungs-
oder Alleinversicherer beteiligt war/ist und die jeweils ein
Bausummenvolumen inkl. der Kosten für Neben- und Planungsleistungen von
mindestens 50 Mio. EUR netto zum Gegenstand hatten/haben.

1.2. Der Bewerber muss über eine Niederlassung in Deutschland mit
mindestens 30 Mitarbeitern verfügen

1.3. Für eine Bewerbung als Führungsversicherer sind für folgende
Aufgaben die vorgesehenen Mitarbeiter zu benennen, insbesondere mit
Angaben zu Name, berufliche Qualifikation und Angabe von Berufsjahren:
Ansprechpartner (inkl. Vertreter) für die Vertragsabwicklung,
Ansprechpartner (inklusive Vertreter) für die Schadensabwicklung sowie
Ansprechpartner hinsichtlich des Leistungsteile
Bauleistungs-/Bauleistungs-BU-Versicherung,
Betriebs-Haftpflicht-Versicherung und Berufshaftpflichtversicherung.
Mehrfachbenennungen sind möglich.

2. Für eine Bewerbung bzw. ein Angebot als Mitversicherer ohne
Führungsleistung:

Es muss mindestens eine Referenz (Zeichnung mindestens ab 1.1.2016)
benannt werden, an der der Bewerber/Bieter als Mitversicherer beteiligt
war/ist.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Als Teilnehmer in diesem Ausschreibungsverfahren sind ausschließlich
Versicherungsunternehmen zugelassen, die über die Erlaubnis zum
Geschäftsbetrieb als Versicherer in der Bundesrepublik Deutschland nach
Maßgabe der §§ 8 ff., 61ff., 67ff. des Versicherungsaufsichtsgesetzes
(VAG) oder vergleichbarer Vorschriften eines EU-Mitgliedstaates in der
ausgeschriebenen Sparte verfügen. Angebote unter Beteiligung von
Versicherungsvermittlern werden vom Verfahren ausgeschlossen. siehe
Hinweise III.1.1)
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:

Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der
Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und Ansprechpartner dem
Auftraggeber gegenüber benannt und mit unbeschränkter
Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.

Der Versicherungsvertrag wird auf der Grundlage der zum Gegenstand
dieses Vergabeverfahrens gemachten Mindestversicherungsbedingungen
geschlossen werden. Maßgeblich ist dabei die im Rahmen der Aufforderung
zur finalen Angebotsabgabe zum Gegenstand des Verfahrens gemachten
Versicherungsbedingungen. Soweit einzelne Vertragsinhalte durch den
Bieter nicht umgesetzt oder angeboten werden können, sind diese Inhalte
zum Gegenstand der Verhandlungsgespräche zu machen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 09/04/2019
Ortszeit: 09:30
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bietergemeinschaften ist das Bewerbungsformblatt für das sich
bewerbende Team als Ganzes vorzulegen und auszufüllen. Die Anlagen und
geforderten Nachweise sind im Falle einer Bietergemeinschaft durch
jedes Mitglied vorzulegen.

Hinweis 2: Die vorgenannten Erklärungen und das Bewerbungsformblatt
stehen uneingeschränkt und kostenfrei als Formularvordruck im Internet
unter der Adresse [6]www.evergabe-online.de zur Verfügung. Es ist
ausschließlich der vorgesehene Formularvordruck zu verwenden.

Es besteht keine Pflicht zur Registrierung auf der E-Vergabeplattform.
Über Änderungen der Vergabeunterlagen, Nachsendungen, Bieterfragen,
Antwortschreiben u. ä. werden Sie jedoch nur bei vorheriger
Registrierung automatisch unterrichtet. Andernfalls sind Sie
verpflichtet, sich eigenständig die erforderlichen Informationen zu
verschaffen.

Das Vergabeverfahren wird elektronisch über die E-Vergabeplattform des
Bundes (unter [7]www.evergabe-online.de) durchgeführt.

Das Bewerbungsformblatt mit den Erklärungen ist zusammen mit den
geforderten Nachweisen innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig
ausgefüllt elektronisch in Textform gem. § 126b BGB über die
E-Vergabeplattform des Bundes ([8]http://www.evergabe-online.info)
einzureichen. In Papierform eingereichte Bewerbungen werden nicht
berücksichtigt. Eine Unterschrift oder Signatur auf dem
Bewerbungsformblatt ist nicht notwendig. Der Name der bevollmächtigten
Person ist im Unterschriftsfeld jedoch zwingend anzugeben.

Die Kommunikation zwischen Bewerbern/Bietern und der Vergabestelle
erfolgt grundsätzlich über die E-Vergabeplattform. Für die Teilnahme an
der elektronischen Auftragsvergabe registrieren Sie sich einmalig
kostenfrei unter [9]www.evergabe-online.de. Informationen über die
E-Vergabe und die technischen Voraussetzungen für deren Nutzung
erhalten Sie unter [10]www.evergabe-online.info. Telefonischen Support
zur E-Vergabeplattform leistet die Hotline des BMI, die telefonisch
unter der Rufnummer +49(0)228-99610-1234 zu erreichen ist.

Fragen der Bewerber sind über den Angebotsassistenten (ANA) der
E-Vergabeplattform (als registrierter Nutzer der E-Vergabe) rechtzeitig
vor Ablauf der Bewerbungsfrist zu stellen. Es werden ausschließlich
Fragen beantwortet, die für die Erstellung des Teilnahmeantrages
erforderlich sind. Die Antworten werden zeitnah erarbeitet und über die
E-Vergabeplattform an alle Bewerber versendet.

Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt
III 1.1., III.1.2. und III.1.3.) nicht beiliegen, sind diese auf
Anforderung innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist
über die E-Vergabeplattform des Bundes nachzureichen. Werden die
nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt,
führt dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.

Hinweis 3 (Datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung gem. Art. 7
DS-GVO:

Die vom Bewerber/Bieter im Verlauf des Vergabeverfahrens auf
Anforderung mitgeteilten personenbezogenen Daten werden nach den
geltenden Datenschutzbestimmungen, insbesondere des
Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) und der Datenschutzgrundverordnung
(DS-GVO), streng vertraulich behandelt und ausschließlich zum Zwecke
der Durchführung dieses Vergabeverfahrens genutzt. Diese Angaben sind
Voraussetzung für die Berücksichtigung der Bewerbung/des Angebotes.
Angesichts des Umstands, dass bereits mit der Abforderung von
Unterlagen personenbezogene Daten erfasst werden, willigt der
Bewerber/Bieter bereits mit der Abforderung in die Verarbeitung seiner
personenbezogenen Daten zum Zwecke der Antragsbearbeitung ein. Die
Einwilligung ist freiwillig und erfolgt unbeschadet des Rechts zum
Widerruf mit Wirkung für die Zukunft, sofern dem keine Rechtsgründe
entgegenstehen. Die Nichteinwilligung kann jedoch zur Folge haben, dass
die Bearbeitung der Bewerbung/des Angebotes und damit die
Berücksichtigung im Vergabeverfahren unmöglich werden.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes
Villemombler Straße 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 228-94990
E-Mail: [11]vk@bundeskartellamt.de-mail.de
Fax: +49 228-9499163

Internet-Adresse: [12]http://bundeskartellamt.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist das
Bundeskartellamt Vergabekammern des Bundes

Villemombler Str. 76

53123 Bonn

Tel.: +49 228/9499-0

Fax: +49 228/9499-163

Gemäß § 160 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften
innerhalb von 10 Tagen bei der Vergabestelle des Bundesamtes für
Bauwesen und Raumordnung, Referat A 4, Straße des 17. Juni 112, 10623
Berlin, gerügt werden.

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, müssen spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden.

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Rügen sind in elektronischer
Form über die E-Vergabeplattform des Bundes einzureichen.

Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf
Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb
von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der
Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag
ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 160 GWB vorliegen.

Ferner wird auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hingewiesen.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung A 4.1 Vergabesachgebiet
Straße des 17. Juni 112
Berlin
10623
Deutschland
Telefon: +49 30-184010
E-Mail: [13]vergabe.berlin@bbr.bund.de
Fax: +49 30-184018450

Internet-Adresse: [14]http://www.bbr.bund.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
06/03/2019

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1. mailto:Vergabe.berlin@bbr.bund.de?subject=TED
2. http://www.bbr.bund.de/
3. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=243332
4. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=243332
5. http://www.evergabe-online.info/
6. http://www.evergabe-online.de/
7. http://www.evergabe-online.de/
8. http://www.evergabe-online.info/
9. http://www.evergabe-online.de/
10. http://www.evergabe-online.info/
11. mailto:vk@bundeskartellamt.de-mail.de?subject=TED
12. http://bundeskartellamt.de/
13. mailto:vergabe.berlin@bbr.bund.de?subject=TED
14. http://www.bbr.bund.de/

 
 
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