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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Zugüberwachungssystem
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019021109461326736 / 65677-2019
Veröffentlicht :
11.02.2019
Angebotsabgabe bis :
14.03.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Lieferauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
34943000 - Zugüberwachungssystem
DE-Berlin: Zugüberwachungssystem

2019/S 29/2019 65677

Auftragsbekanntmachung Sektoren

Lieferauftrag
Legal Basis:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Berliner Verkehrsbetriebe, Bereich Einkauf/Materialwirtschaft (FEM)
Holzmarktstraße 15-17
Berlin
10179
Deutschland
Telefon: +49 30-256-20329
E-Mail: [1]torsten.severin@bvg.de
Fax: +49 30-256-4920329
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://vergabekooperation.berlin
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetail
s?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-168bc74daf6-5983a2ce5590f3c5
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.6)Haupttätigkeit(en)
Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Neubau EStw U7 und EStw U9
Referenznummer der Bekanntmachung: FEM3-0014-2019
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
34943000
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Lieferung, Montage und Inbetriebsetzung eines Elektronischen
Stellwerkes auf der U7 von Yorkstraße bis Konstanzer Str. sowie auf der
U9 Güntzelstraße bis Rathaus Steglitz.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
34943000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
NUTS-Code: DE300
Hauptort der Ausführung:

Berlin
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Erneuerung von Zugsicherungsanlagen durch Lieferung, Montage und
Inbetriebsetzung der U-Bahn-Stellwerke U7 Berliner Straße/unten und U9
Rathaus Steglitz (Innen- und Außenanlagen) unter Aufrechterhaltung des
Fahrbetriebes. Die technische Ausführung der Stellwerke erfolgt in
elektronischer Technik. Die Erneuerung umfasst auf der U7 die
Stellbereiche Yorkstraße, Kleistpark, Eisenacher Straße, Bayerischer
Platz, Berliner Straße/unten, Blissestraße, Fehrbelliner Platz und
Konstanzer Straße sowie auf der U9 die Stellbereiche Güntzelstraße,
Berliner Straße/oben, Bundesplatz, Friedrich-Wilhelm-Platz,
Walther-Schreiber-Platz, Schloßstraße (oben/unten) und Rathaus
Steglitz. Die Anbindung der Stellwerke an das Leit-, Informations- und
Sicherungssystem (LISI) erfolgt über das vorhandene
Fernsteuerungssystem Command 900 der Firma Thales. Die Integration ist
vom Auftragnehmer über eine bidirektionale Kommunikationsschnittstelle
nach den Parametern der Schnittstellenspezifikation Sahara 2.2 BVG
sicherzustellen. Die Schnittstellenspezifikation wird der
Ausschreibungsunterlage beigelegt. Der Leistungsumfang beinhaltet u.a.
die Lieferung, Montage und Inbetriebsetzung von Tunnellichtsignalen und
Zugortungssystemen für den U-Bahn-Betrieb mit einer Zugfolge von 90
Sekunden. Die zu erneuernden Stellwerke weisen zwei Schnittstellen zu
benachbarten EStw's vom Typ L90 5NV der Fa. Thales sowie eine
Selbstblockschnittstelle Typ Sbl70 der Fa. Siemens auf. Diese müssen
beherrscht werden.

Die angebotene Technik muss als Gesamtanlage der Sicherheitsstufe SIL4
gemäß EN 50129 entsprechen. Sie muss die Vorschriften der in
Deutschland geltenden Straßenbahn-Bau und Betriebsordnung (BoStrab)
einhalten. In Erfüllung dieser Aufgabe erfolgt die Abnahme der zu
erneuernden Stellwerke durch die Technische Aufsichtsbehörde (TAB)
Berlin gemäß §60 / §62 BoStrab auf der Grundlage des geltenden
Personenbeförderungsgesetzes (§54). Die vom Ersteller zugesicherten
Kennwerte für die tatsächliche Verfügbarkeit des Stellwerkes in
elektronischer Technik (Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit,
Lebenszykluskosten) werden innerhalb eines vereinbarten
Validierungszeitraumes durch den Anwender überprüft.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 02/03/2020
Ende: 01/12/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Für die Eignungsprüfung hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft für
sich und ggf. für Nachunternehmer seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit
und Zuverlässigkeit gemäß III.1.1) bis III.1.3) mit
demTeilnahmeantragnachzuweisen. Der Nachweis der Eignung erfolgt für
Bewerber/Bewerbergemeinschaftendurch Vorlage des Formblattes
Eigenerklärung zur Eignung.

Das Formblatt (Eigenerklärungen zur Eignung; Variante 1) liegt den
Vergabeunterlagen bei.

Auf Verlangen des Auftraggebers sind die Eigenerklärungen durch
Bescheinigungen der zuständigen Stellen zu bestätigen.

Eigenerklärung:

zum Korruptionsregister,

Angaben zur Betriebshaftpflicht-/Berufshaftpflichtversicherung,

Zur Eintragung in das Berufs-/Handelsregister,

über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach §123, 124 GWB,

über die Zahlung von Steuern,

über die Zahlung der Beiträge an die Krankenkasse und sonstige
Sozialversicherungsträger,

zum Gewerbezentralregister,

Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft,

dass keine schweren Verfehlungen vorliegen (Auszug gem. § 30 Abs. 5
BZRG),

Handwerks- bzw. Gewerbekarte der zuständigen Handwerkskammer oder
Zugehörigkeitsbescheinigung der zuständigen Industrie- und
Handelskammer.

Die Erklärungen

über Zahlung von Mindestlohn gemäß Berliner Ausschreibungs- und
Vergabegesetz(GVBl. für Berlin vom 22.07.2010, geändert mit GVBl. für
Berlin vom 16.6.2012),

über die Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen gemäß Berliner
Ausschreibungs- und Vergabegesetz(GVBl. für Berlin vom 22.7.2010,
geändert mit GVBl. für Berlin vom 16.6.2012),

die Erklärung gemäß Frauenförderverordnung(FFV) § 1 Abs. 2 FFV.

Sind mit dem Angebot einzureichen. Die entsprechenden Erklärungen sind
den Vergabeunterlagen beigefügt.

Für Bewerber-/Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem
Mitglied auszufüllen, zu unterschreiben und einzureichen. Dasselbe gilt
für mit dem Teilnahmeantrag oder dem Angebot benannte Nachunternehmer.
Beabsichtigt der Bewerber/Bieter zum Nachweis seiner Eignung auf die
Kapazitäten eines anderen Unternehmens zu verweisen (Eignungsleihe), so
muss der Bewerber/Bieter eine auch für den (jeweiligen)
Eignungsleihgeber eine zutreffende Eigenerklärung gemäß den Varianten 1
bis 3 für dieses Unternehmen vorlegen sowie seine tatsächliche
Zugriffsmöglichkeit auf dieses Unternehmen durch Vorlage einer
Verpflichtungserklärung des Eignungsleihgebers nachweisen. Für die
Verpflichtungserklärung des Eignungsleihgebers ist das in den
Vergabeunterlagen enthaltene Formular Verpflichtungserklärung zu
verwenden.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Angaben und Formalitäten, zur wirtschaftlichen und
finanziellen Leistungsfähigkeit, sind erforderlich:

Eigenerklärung (Bestandteil des Formblattes Eigenerklärungen zur
Eignung; Variante 1):

zum Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die technische Leistungsfähigkeit ist durch die abgefragten Referenzen,
vgl. `Eigenerklärung zur Eignung´ (siehe vergabeunterlagen)
nachzuweisen. Hierzu zählen

Vorlage von max. 3 Referenzen über erfolgreich realisierte Anlagen
innerhalb der letzten 5 Jahre, die mit der zu vergebenden Leistung
gemäß Ziffer II.1.4 vergleichbar sind,

Detaillierte Angaben hinsichtlich der Anzahl der eingesetzten
Anlagenelemente wie Signale, Weichen, Gleiskreise sind separat
auszuweisen.

Das Qualitätsmanagementsystem hat gemäß DIN EN ISO 9001 zu erfolgen.
Der Gesamtsicherheitssystemnachweis ist beizufügen. Der Nachweis einer
Referenzanlage mit der Sicherheitsstufe SIL 4 ist eine
Mindestanforderung. Wird diese Mindestanforderung durch den Bewerber
nicht erfüllt bzw. erfolgt die Nachweisführung unvollständig, erfolgt
der Ausschluss vom weiteren Verfahren.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mindestens eine Referenzanlage muss in seiner Gesamtheit der
Sicherheitsstufe SIL 4 gemäß EN 50129 entsprechen und störungsfrei
arbeiten.
III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

Die objektiven Mindestanforderungen und Teilnahmekriterien sind den
Teilnahmeunterlagen (vgl. Formblatt`Eigenerklärungen zur Eignung´) zu
entnehmen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:

Siehe Vergabeunterlagen.
III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:

Siehe Vergabeunterlagen.
III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt
wird, haben muss:

Bewerber-/Bietergemeinschaften haben eine gemeinsame rechtsverbindlich
unterschriebene Erklärung überdie Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im
Auftragsfall, über alle Mitglieder und deren bevollmächtigten
Vertreter,über die rechtsverbindliche Vertretung der Bevollmächtigten
gegenüber dem Auftraggeber und über die Haftungaller Mitglieder als
Gesamtschuldner bei Angebotsabgabe zu stellen.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Der Bewerber muss über die Laufzeit des Auftrags eine
deutschsprachige Projektleitung sowie dessenVertretung zu Verfügung
stellen,

Gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG) gelten die
Besonderen Vertragsbedingungenzu Tariftreue, Mindestentlohnung und
Sozialversicherungsbeiträgen. Die Bieter müssen mit ihren
Angeboteneine Eigenerklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und
Sozialversicherungsbeiträgen einreichen. Aufdie Sanktionen nach § 6
BerlAVG wird hingewiesen. Außerdem wird auf die Verpflichtung nach §13
Abs. 1Landesgleichstellungsgesetz Berlin in Verbindung mit der
Frauenförderverordnung (FFV),insbesondere §§ 1 bis4 FFV und zugehörige
Sanktionen nach § 7 FFV verwiesen. Es gelten die Besonderen
Vertragsbedingungenzur Frauenförderung. Die Bieter müssen mit ihren
Angeboten eine Erklärung gemäß §1 Abs. 2 FFV einreichen.Weitere
Einzelheiten ergeben sich aus den unter der angegebenen URL verfügbaren
Vergabeunterlagen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 14/03/2019
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/01/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Das Lastenheft, einschließlich seiner Anlagen, enthalten besonders
schutzwürdige und vertrauliche Informationen. Der Auftraggeber stellt
diese Unterlagen daher erst nach bestandenem Teilnahmewettbewerb und
rechtskräftig unterschriebener Vertraulichkeitserklärung (siehe
Vergabeunterlagen) zur Verfügung;

2) Die Bewerbung ist entsprechend dem vorgegebenen Teilnahmeantrag zu
gliedern und hat die nachgefragtenInformationen in den jeweiligen
Rubriken zu enthalten;

3) Angeforderte Drittbescheinigungen, z. B. Handelsregisterauszug,
dürfen nicht älter als 6 Monate vom Tag derVeröffentlichung im
Amtsblatt der EU sein darf;

4) Die Verpflichtung zur Vorlage von Drittbescheinigungen entfällt,
wenn und sofern ein vergleichbares Register nicht geführt wird bzw.
eine Registrierung nicht erforderlich ist. Dies hat der Bewerber
nachzuweisen und zu erläutern;

5) Im Sinne der vorherigen Ziffer 3 sind ausländische Bewerber
angehalten, vergleichbare Drittbescheinigungenvorzulegen. Deren
Gleichwertigkeit ist nachzuweisen. Es wird eine erschöpfende
Darstellung erwartet. Sollte ein amtliches Dokument oder
Referenzangaben etc. nicht in deutscher Sprache gefasst sein, so muss
eine wörtliche Übersetzung eines vereidigten Dolmetschers vorgelegt
werden;

6) Sofern der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung die Kapazitäten
eines anderen Unternehmens(Dritter/Nachunternehmer) in Anspruch nehmen
will (Eignungsleihe), muss er den Namen dieses anderenUnternehmens
benennen und angeben, wofür er die Kapazitäten des anderen Unternehmens
in Anspruchnehmen will. Entsprechende Nachweise sind in dem Umfang
vorzulegen, wie sie für den Bewerber vorzulegenwären. Außerdem muss der
Bewerber durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung dieses
Unternehmensnachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen
Mittel tatsächlich zur Verfügung gestellt werden. Im Hinblick auf
Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit oder die
erforderliche berufliche Erfahrung kann ein Bewerber die Kapazitäten
anderer Unternehmen gemäß § 47 Abs. 2 SektVO nur dann in Anspruch
nehmen, wenn diese die Leistungen erbringen, für die dieseKapazitäten
benötigt werden;

7) Fragen zum Teilnahmeantrag sind ausschließlich elektronisch bis 7
Kalendertage vor Ablauf der Bewerbungsfrist an die in Ziffer I.1
genannte Kontaktstelle zu richten. Danach eingehende Fragen werden
nichtmehr berücksichtigt;

8) Der Auftraggeber behält sich vor, im Rahmen des Vergabeverfahrens -
und insbesondere in der Verhandlungsphase zur Beurteilung der
technischen Qualität der Angebote Dritte einzubeziehen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin- Luther- Str. 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 30-9013-8316
E-Mail: [4]poststelle@senwtf.berlin.de
Fax: +49 30-9013-7613
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

§ 160 GWB

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein;

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
08/02/2019

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References

1. mailto:torsten.severin@bvg.de?subject=TED
2. https://vergabekooperation.berlin/
3. https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-168bc74daf6-598
3a2ce5590f3c5
4. mailto:poststelle@senwtf.berlin.de?subject=TED

 
 
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