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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Esslingen - Bauleistungen im Hochbau
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019021109035225023 / 63958-2019
Veröffentlicht :
11.02.2019
Angebotsabgabe bis :
12.03.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Bauauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
45210000 - Bauleistungen im Hochbau
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
71320000 - Planungsleistungen im Bauwesen
DE-Esslingen: Bauleistungen im Hochbau

2019/S 29/2019 63958

Auftragsbekanntmachung

Bauauftrag
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Landkreis Esslingen
Pulverwiesen 11
Esslingen
73726
Deutschland
E-Mail: [1]LRA-Plochingen@menoldbezler.de
NUTS-Code: DE113

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://www.landkreis-esslingen.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZYG18/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Menold Bezler Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Rheinstahlstraße 3
Stuttgart
70469
Deutschland
Kontaktstelle(n): Dr. Frank Meininger
E-Mail: [4]LRA-Plochingen@menoldbezler.de
NUTS-Code: DE111

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]www.menoldbezler.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[6]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZYG18
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Landkreis Esslingen Europaweite Vergabe von Planungs- und
Bauleistungen für den Neubau eines Verwaltungsgebäudes in Plochingen
Referenznummer der Bekanntmachung: 2018/2958
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45210000
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Europaweite Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für den Neubau
eines Verwaltungsgebäudes in Plochingen
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000
71320000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE113
Hauptort der Ausführung:

Plochingen
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Landkreis Esslingen beabsichtigt, am Standort des ehemaligen
Krankenhauses Plochingen weitere Arbeitsplätze für Mitarbeiter zu
schaffen, indem zusätzlich zu den bereits laufenden Umbau- und
Sanierungsmaßnahmen des ehemaligen Klinikgebäudes ein Neubau errichtet
wird. Angedacht ist ein Bürokomplex im KfW 40 Standard mit einer
Kapazität für rund 225 Mitarbeiter. Der Landkreis geht derzeit von
einem Investitionsvolumen von ca. 23,3 Mio. EUR brutto ohne DIN 276
Kostengruppe (KG) 700 | Baunebenkosten aus.

Die im Zusammenhang mit diesem Neubau zu erbringenden baulichen
Leistungen umfassen optional den Abriss eines bestehenden Gebäudes
sowie die Errichtung des Bürogebäudes selbst. Die zu erbringenden
Leistungen haben allesamt in engster Abstimmung mit den bereits
laufenden Umbau- und Sanierungsmaßnahmen des ehemaligen Klinikgebäudes
zu erfolgen. Hierbei bestehen mehrere baulich-/technische
Schnittstellen, die im Rahmen der Planung und Ausführung umfassend zu
berücksichtigen und zu koordinieren sind.

Der Bieter hat dem Auftraggeber anzubieten, den Neubau des
Verwaltungsgebäudes nach den Vorgaben des Raumprogramms und weiteren
Erläuterungen zu planen und schlüsselfertig zu errichten.

Das Raumprogramm für das Verwaltungsgebäude, auf deren städtebauliche,
architektonische und funktionale Qualität sowie energetische Effizienz
ein hoher Wert gelegt wird, beinhaltet eine Programmfläche (NF) von ca.
5 000 m^2.

Die Realisierung des Projekts erfolgt im Rahmen eines europaweit
ausgeschriebenen kombinierten Ausschreibungswettbewerbs der Planungs-
und Bauleistungen im Verhandlungsverfahren nach VOB/A mit
vorgeschaltetem europaweitem Teilnahmewettbewerb unter Durchführung des
Zwei-Umschlags-Verfahrens.

Nähere Informationen zum Auftragsgegenstand erhalten die im Rahmen des
Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bewerber mit der Aufforderung zur
Angebotsabgabe. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass
bereits im Rahmen der Angebotsphase planerische Vorschläge zu
erarbeiten sind.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/11/2019
Ende: 31/01/2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren. Zunächst
wird (1.) geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen
genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf. erfolgter
Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können
nicht berücksichtigt werden. Anschließend wird (2.) beurteilt, ob die
Bewerber/Bewerbergemeinschaften nach den vorgelegten Angaben und
Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheinen, die
verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen.
Schließlich wird (3.) anhand der Referenzen gem. Ziffer III.1.3 der
EU-Bekanntmachung beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet
eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders
geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden
soll.

Hierbei wird je Bewerber lediglich die als priorisiert gekennzeichnete
Referenz über die Bauleistungen Ziffer III.1.3 (1) und die als
priorisiert gekennzeichnete Referenz über Planungsleistungen Ziffer
III.1.3 (2) der EU-Bekanntmachung herangezogen.

Dabei wird die Referenz über die Bauleistungen gem. Ziffer III.1.3
(1) der EU-Bekanntmachung wie folgt bewertet:

Kriterium Referenzobjekt:

Verwaltungsgebäude/Bürogebäude 1 Punkt

Kriterium Brutto-Herstellkosten Referenz (KG 300+400):

10 Mio. EUR bis 15 Mio. EUR 1 Punkt

15 Mio. EUR bis 20 Mio. EUR 2 Punkte

> 20 Mio. EUR 3 Punkte

Dabei wird die Referenz über Planungsleistungen gem. Ziffer III.1.3
(2) der EU-Bekanntmachung wie folgt bewertet:

Kriterium Referenzobjekt:

Verwaltungsgebäude/Bürogebäude 1 Punkt

Kriterium anrechenbare Herstellkosten des Referenzgebäudes (brutto):

8 Mio. EUR bis 12 Mio. EUR 1 Punkt

12 Mio. EUR bis 16 Mio. EUR 2 Punkte

> 16 Mio. EUR 3 Punkte

Die Baureferenzen gemäß Ziffer III.1.3 (1) der EU-Bekanntmachung
werden mit 50 %, die Objektplaner-Referenzen gemäß Ziffer III.1.3 (2)
der EU-Bekanntmachung mit 50 % gewichtet.

Für den Fall, dass nach der vorstehend beschriebenen Vorgehensweise
durch Punktegleichstand die vorgesehene Anzahl der zur Angebotsabgabe
aufzufordernden Bieter überschritten wird, führt eine jüngere Referenz
im Bereich eigenerbrachte Bauleistungen (späterer
Inbetriebnahmezeitpunkt) zur Bevorzugung des Bewerbers. Bei gleichem
Inbetriebnahmezeitpunkt entscheidet ggf. das Los.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1) Vorbemerkung

a) Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft
gesondert nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt
wird, sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer
Bewerbergemeinschaft vorzulegen;

b) Ist ein Unternehmen sei es als Bewerber, Mitglied einer
Bewerbergemeinschaft oder im Wege der Eignungsleihe an mehreren
Bewerbungen beteiligt, so kann dies zum Verfahrensausschluss aller
Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen das jeweilige Unternehmen
beteiligt bzw. im Wege der Eignungsleihe einbezogen ist, führen;

c) Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf andere
Unternehmen stützen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen
ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen(Eignungsleihe, vgl.
§ 6d EU VOB/A). In diesem Fall ist der Vergabestelle mit Einreichung
des Teilnahmeantrags nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen
Kapazitäten zur Verfügung stehen, indem beispielsweise die
diesbezüglichen verpflichtenden Zusagen der Unternehmen vorgelegt
werden. Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner
Eignung stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1 bis III.1.3
hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis
sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind
die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e EU
Abs. 1 bis Abs. 4 VOB/A und § 6e EU Abs. 6 VOB/A vorzulegen. Werden die
vorstehend dargestellten Eignungsanforderungen nicht erfüllt oder
liegen Ausschlussgründe gemäß § 6e EU Abs. 1 bis 4 VOB/A vor, so ist
das Unternehmen auf Anforderung der Vergabestelle innerhalb einer von
dieser vorgegebenen Frist zu ersetzen. Liegen Ausschlussgründe nach §
6e EU Abs. 6 VOB/A vor, so kann die Vergabestelle verlangen, dass der
Bewerber das Unternehmen ersetzt.

Vorstehende Ausführungen unter 1. gelten für die Nachweise nach III.1.2
und III.1.3 entsprechend.

2) Nichtvorliegen von Ausschlussgründen

Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf
Ausschlussgründe einzureichen:

(1) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 6e EU Abs. 1 bis
Abs. 4 VOB/A nicht vorliegen;

(2) Eigenerklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e
EU Abs. 6 VOB/A;

(3) Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 des Mindestlohngesetzes (MiLoG).

3) Vorzulegende Nachweise der Befähigung und Erlaubnis zur
Berufsausübung:

Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf die
Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung einzureichen:

(1) Aktueller Nachweis über die Eintragung in das Berufs- oder
Handelsregister oder in die Handwerksrolle.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

(1) Unverbindliche Erklärung eines in der EU niedergelassenen
Kreditinstituts, dass dieses im Auftragsfall eine
Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 % der Bruttoauftragssumme
stellen wird.

Dieser Nachweis ist bei Bewerbergemeinschaften nur einmal vorzulegen.

(2) Nachweis des Abschlusses einer Betriebshaftpflichtversicherung mit
einer Deckungssumme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe
von mindestens 10,0 Mio. EUR oder Erklärung einer Versicherung, im
Auftragsfall Versicherungsschutz in der geforderten Höhe zu stellen.

Dieser Nachweis ist bei Bewerbergemeinschaften nur einmal vorzulegen.

(3) Eigenerklärung über den Umsatz des Unternehmens, jeweils bezogen
auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er
Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenen
Leistung vergleichbar sind, jeweils aufgeschlüsselt nach
Planungsleistungen Gebäude und Innenräume und schlüsselfertiger
Bau.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

(1) Angaben über die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen
Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte,
gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem
Leitungspersonal, jeweils aufgeschlüsselt nach Planung Gebäude und
Innenräume (§ 34 HOAI) und schlüsselfertiger Bau.

(2) Angaben über die Ausführung vergleichbarer Leistungen zum
Schlüsselfertigen Bau von Verwaltungsgebäuden, Planung Gebäude und
Innenräume (§ 34 HOAI) für Verwaltungsgebäude (Referenzen)

Bei Bewerbergemeinschaften müssen die Referenzen von jedem Mitglied der
Bewerbergemeinschaft nur für die Teilleistung (Planung Gebäude und
Innenräume (§ 34 HOAI)) bzw. schlüsselfertiger Bau) erbracht werden,
für deren Erbringung das jeweilige Unternehmen nach der von der
Bewerbergemeinschaft vorgesehenen Aufgabenteilung vorgesehen ist.

Für jede Referenz sind unter Verwendung der nachfolgenden Formblätter
(als Anlagen C und D) folgende Angaben einzureichen:

Projektbezeichnung,

Bauherr/Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer,

Beschreibung,

Leistungsumfang,

Angaben über erbrachte Leistungen,

Herstellkosten (KG 300 + 400) in Euro brutto,

Zeitraum der Bau- bzw. Planungsleistungen,

ggf. weitere Beschreibung inkl. Bildern.

Die Vorlage von mehr als jeweils drei Referenzen für Schüsselfertiger
Bau sowie Planungsleistungen ist nicht gewünscht.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu (2):

Mindestens eine Referenz über eigenerbrachte Bauleistungen
hinsichtlich der schlüsselfertigen Errichtung eines
Verwaltungsgebäudes/Bürogebäudes oder eines vergleichbaren Gebäudes mit
Herstellkosten (KG 300 und 400) von mindestens 10 000 000,00 EUR
brutto. Die Inbetriebnahme muss in den letzten 10 abgeschlossenen
Geschäftsjahren bis zur Veröffentlichung der EU-Bekanntmachung
stattgefunden haben,

Mindestens eine Referenz über Planungsleistungen der Objektplanung
eines Verwaltungsgebäudes/Bürogebäudes oder vergleichbaren Gebäudes in
den Leistungsphasen 2 bis 5 HOAI mit anrechenbaren Herstellkosten von
mindestens 8 000 000,00 EUR brutto. Die Inbetriebnahme muss in den
letzten 10 abgeschlossenen Geschäftsjahren bis zur EU-Bekanntmachung
stattgefunden haben.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Für Bewerbergemeinschaften gilt:

Es gibt keine Vorgabe hinsichtlich der Rechtsform. Erforderlich ist die
Einreichung einer von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft
unterzeichneten Erklärung folgenden Inhalts:

(1) plausible Darstellung der Aufgabenteilung innerhalb der
Bewerbergemeinschaft;

(2) Benennung des bevollmächtigten Vertreters der Bewerbergemeinschaft;

(3) Erklärung, dass dieser Vertreter die Mitglieder der
Bewerbergemeinschaft während des gesamten Verfahrens rechtsverbindlich
vertritt;

(4) Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter berechtigt ist, mit
uneingeschränkter Wirkung für jedes Mitglied Zahlungen anzunehmen;

(5) Erklärung, dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im
Vergabeverfahren sowie im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 12/03/2019
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene
Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in
Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zur Regelung eines
allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich
hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz
von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten.

Die Teilnahmeformulare sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen
Internetadresse abrufbar. Ebenfalls dort abrufbar ist ein
Bewerbermemorandum. In diesen Teilnahmeunterlagen sind wesentliche
Teile der ausgeschriebenen Leistung sowie der Verfahrensvorgaben
bereits dargestellt. Unter der in Ziffer I.3)angegebenen
Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie
aktualisierte oder weitere Informationen und Unterlagen zu dem
Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen
sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor
Abgabe ihres Teilnahmeantrags sowie vor Ablauf der Teilnahmefrist
prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder
Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des
Teilnahmeantrags zu beachten sind.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZYG18
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Durlacher Allee 100
Karlsruhe
76137
Deutschland
Fax: +49 721926-3985

Internet-Adresse: [7]www.rp.baden-wuerttemberg.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen
(GWB).

Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160
GWB verwiesen. Dieser lautet:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein;

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit

1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber
gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote
für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem
Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für
Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung
zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die
Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.

Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information
durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Telefax
oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Durlacher Allee 100
Karlsruhe
76137
Deutschland
Fax: +49 721926-3985

Internet-Adresse: [8]www.rp.baden-wuerttemberg.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
06/02/2019

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References

1. mailto:LRA-Plochingen@menoldbezler.de?subject=TED
2. https://www.landkreis-esslingen.de/
3. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZYG18/documents
4. mailto:LRA-Plochingen@menoldbezler.de?subject=TED
5. http://www.menoldbezler.de/
6. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZYG18
7. http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/
8. http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/

 
 
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