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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Germersheim - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019020709360121429 / 60354-2019
Veröffentlicht :
07.02.2019
Angebotsabgabe bis :
08.03.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71327000 - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
DE-Germersheim: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung

2019/S 27/2019 60354

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Kreisverwaltung Germersheim
Luitpoldplatz 1
Germersheim
76726
Deutschland
Kontaktstelle(n): Heike Endres
Telefon: +49 7274/53428
E-Mail: [1]h.endres@kreis-germersheim.de
NUTS-Code: DEB3E

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.kreis-germersheim.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.subreport.de/E98978995
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://www.subreport.de/E98978995
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Kreishaus Germersheim Tragwerksplanung gemäß §51 HOAI. Der
Auftraggeber plant eine stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen
1-3, 4, 5-6.
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71327000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Der Landkreis Germersheim sucht im Rahmen eines derzeit laufenden
Planungswettbewerbs nach Möglichkeiten einen Großteil seiner
Verwaltungsstandorte an einem innerstädtischen, zentralen Standort
unter dem Motto Kurze Wege starker Service zusammenzuführen.

Die bestehende Hauptverwaltung am Luitpoldplatz in der Festungsstadt
Germersheim ist zum Teil in einem historischen Wohngebäude für
Offiziere aus dem frühen 20. Jahrhundert untergebracht. Aufgrund des
erhöhten Platzbedarfs an diesem Standort sowie des schlechten Zustands
des Erweiterungsbaus (Abriss) soll nun das historische Gebäude mit
einem neuen Erweiterungsbau zu einem zentralen Gesamtkomplex für die
Kreisverwaltung umgebaut werden.

Das gesamte Raumprogramm des Wettbewerbs (Bestand und Neubau) umfasst
eine NF ca. 7 700 qm.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEB3E
Hauptort der Ausführung:

DE-Germersheim
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Für den Landkreis Germersheim soll unter dem Motto Kurze Wege
starker Service ein neuer zentraler Verwaltungsstandort geschaffen
werden. Hier sollen alle Bereiche der Kreisverwaltung untergebracht
werden. Lediglich die Zulassungsstelle soll weiter am bisherigen
Standort in der17er Straße verbleiben.

Am bestehenden Hauptstandort Luitpoldplatz soll ein in den 1950er
Jahren ergänzter Erweiterungsbau zum historischen Hauptgebäude
abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt werden. Zu diesem Zweck hat
der Kreis Germersheim umliegende Grundstücke erworben um die Fläche für
eine neue Hauptverwaltung bereitstellen zu können.

Der Standort für das neue Verwaltungsgebäude liegt in der historischen
Innenstadt von Germersheim am Luitpoldplatz in direkter Nachbarschaft
zur Queich (Nebenfluss des Oberrheins).

Eine Anbindung an den zu sanierenden Altbau soll erfolgen um eine
gemeinsame barrierefreie Erschließung in Zukunft zu gewährleisten. Eine
Tiefgarage soll nötige Stellplätze für den Neubau bereitstellen. Das
Raumprogramm für den Erweiterungsbau umfasst ca. 5 300 qm HNF zuzüglich
ca. 1 200 qm Tiefgarage. Im zu sanierenden Bestand sind ca. 900 qm
Fläche vorhanden.

In zwei parallel laufenden Verfahren werden Fachplaner für
Tragwerksplanung sowie TGA-Planung für die Realisierung des Vorhabens
gesucht.

Das Gesamtbudget für KG 300, 400 und 500 liegt bei ca. 21,15 Mio. Euro
brutto für die Sanierung des Bestandsbaus, den Neubau sowie die
Tiefgarage. Der im Planungswettbewerb integrierte Ideenteil ist hiervon
ausgenommen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 36
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Auftrag kann entsprechend dem Planungs- und Baufortschritt
verlängert werden.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Bewerbung ist nur elektronisch mittels Bewerbungsformular möglich.
Dieses sowie Formulare für alle nötigen Nachweise kann über die
Vergabeplattform (siehe I.3) heruntergeladen werden. Die Einreichung
muss in einem üblichen Dateiformat (PDF) erfolgen.

Mindestanforderungen Folgende Mindestanforderungen werden festgelegt:

Nachweis der Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung: Der/die
bevollmächtigte/-n Vertreter des federführenden Bewerbers ist/sind zur
Führung der Berufsbezeichnung 'Ingenieur' eines
ingenieurwisssenschaftlichen Studiengangs berechtigt oder besitzt eine
vergleichbare Qualifikation (z. B. Kammereintragung bei einer
Ingenieurkammer),

Bestätigung des Versicherers über Bestehen einer
Berufshaftpflichtversicherung

zusätzlich Bestätigung des Versicherers über eine Erhöhung der
Versicherungssumme im Auftragsfall auf 3,0 Mio. für Personenschäden
sowie 3,0 Mio. für Sach- und Vermögensschäden. Die Versicherungssummen
müssen jeweils mindestens zweimal jährlich zu Verfügung stehen. Sofern
die Versicherung diese Risiken bereits abdeckt kann die zusätzliche
Bestätigung entfallen.

Eignungskriterien Folgende Eignungskriterien werden festgelegt:

a. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:

Jahresumsatz: Eine Eigenerklärung über den Jahresumsatz des Bewerbers
wird gefordert. Ein Mindestjahresumsatz von 150 000,00 EUR im Mittel
der letzten 3 Jahre (2016, 2017, 2018) wird gefordert. b. Technische
und berufliche Leistungsfähigkeit:

Technische Fachkräfte: Eine Eigenerklärung über die aktuelle Anzahl
an in Vollzeit beschäftigten Fachkräften wird gefordert. Teilzeitkräfte
werden auf Vollzeitstellen umgerechnet. Eine Mindestzahl von 3
technischen Fachkräften mit einer der Teilnahmeberechtigung
entsprechenden Qualifikation wird gefordert,

Organigramm Projektorganisation: Einreichung eines Organigramms zur
Darstellung des geplanten Personaleinsatzes sowie der Schnittstellen

Unteraufträge ignungsleihe: Angaben zu Unteraufträgen und
Eignungsleihen werden von den Bewerbern gefordert. Angabe hierzu im
Teilnahmeantrag mit Bestätigung des Unternehmens,

Referenzen: Die Angabe von zwei Referenzen (je Los) ähnlicher
Planungsanforderung wird in Eigenerklärung gefordert. Die vom Bewerber
erbrachten Leistungen müssen den in diesem Projekt abgefragten
Leistungen entsprechen. Die LPh 8 muss abgeschlossen sein. Die
Fertigstellung der LPH 8 muss nach dem 31.1.2009 erfolgt sein.
Zusätzlich muss jedes Projekt auf einem Präsentationsblatt im Format
DIN A3 quer (einseitig bedruckt) dargestellt werden. Das
Präsentationsblatt muss mindestens ein Foto des fertiggestellten
Objektes enthalten,

Referenz A: Neubau eines Gebäudes für einen öffentlichen Austraggeber
mit vergleichbaren Planungsanforderungen. Erbringung der Leistungen wie
im aktuellen Verfahren (Tragwerksplanung LPH 1-6). Bei der vorliegenden
Aufgabe geht der AG von der HZ III aus. Eine höhere Punktzahl kann
erzielt werden wenn die Referenz im Zusammenhang mit einem bestehenden
Bauwerk errichtet wurde (direkter Anschluss/direkte Nachbarschaft)
(Wertung siehe Eignungsmatrix).

Referenz B: Bearbeitung eines Projektes mit einer Bausumme von
mindestens 3,0 Mio. EUR netto KGr 300+400, Erbringung der Leistungen
wie im aktuellen Verfahren (Tragwerksplanung LPH 1-6). Eine höhere
Punktzahl kann erzielt werden wenn die Art der Bauaufgabe ein
Verwaltungsbau / Bürobau o.ä. war (Wertung siehe Eignungsmatrix).

Bei beiden Projekten sind folgende Angaben im entsprechenden Formular
gefordert:

Projektbezeichnung,

Auftraggeber,

Entwurfsverfasser,

Projektverantwortung,

Projektleitung,

Honorarzone nach HOAI,

Beauftrage Leistungsphasen nach HOAI,

Anteil der eigenen Leistung (nur Angabe, wenn der Bewerber nicht
Entwurfsverfasser ist),

Kosten KGr 300+400 nach DIN 276, netto,

Leistungszeitraum LPH 1-8.

Die Art der Wertung und die Wichtung der einzelnen Kriterien sind in
den Bekanntmachungsunterlagen ersichtlich.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die Bewerber sind zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur
(Ingenieur eines Ingenieurwisssenschaftlichen Studiengangs) berechtigt
oder besitzen eine vergleichbare Qualifikation.

Die Nachweise aller Bewerber sind als Anlage beizufügen. Sie erfolgen
i. d. R. durch eine aktuelle Bescheinigung der zuständigen
Ingenieurkammer oder durch eine Kopie der letzten Beitragsrechnung. Bei
Ingenieuren erfolgt der Nachweis auch durch das Diplomzeugnis oder
vergleichbare Nachweise.

Ist in dem jeweiligen Herkunftsland die Berufsbezeichnung nicht
gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachlichen Voraussetzungen, wer
über ein Diplom, Prüfzeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis
gemäß Richtlinie 2013/55/EU -Berufsanerkennungsrichtlinie- verfügt und
einen entsprechenden Nachweis einreicht.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Eignungskriterien gemäß Auftragsunterlagen
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Eignungskriterien gemäß Auftragsunterlagen
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten.

Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Zur Teilnahme am Verfahren zugelassen sind natürliche und juristische
Personen, die am Tage der Bekanntmachung nach den Rechtsvorschriften
ihres Heimatstaats zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur
berechtigt sind. Sofern in dem jeweiligen Heimatstaat die
Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt ist, so erfüllt die
Anforderungen, wer über ein Diplomprüfungszeugnis oder einen sonstigen
Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie
2013/55 EG gewährleistet ist.

Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt,
wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen
gehören, die der Planungsaufgabe entsprechen oder wenn der
bevollmächtige Vertreter der juristischen Person die fachlichen
Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.

Die Bewerber haben bereits im Bewerbungsbogen einen bevollmächtigten
Vertreter zu benennen.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 08/03/2019
Ortszeit: 10:45
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 26/03/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Zur Information und weiteren Verwendung werden den Bewerbern u.a.
folgende Unterlagen zur Verfügung gestellt:

Formular Teilnahmeantrag,

Formular zu Ausschlusskriterien,

Formular Referenzliste,

Formular Bewerbergemeinschaft,

Formular zu Unteraufträgen und Eignungsleihe,

Formular Verpflichtungserklärung,

Bewerbungsbedingungen,

Formular zur DSGVO,

Eignungsmatrix,

Zuschlagsmatrix,

Vertragsentwurf,

allgemein Vertragsbedingungen,

zusätzliche Vertragsbedingungen,

Unterlagen zum Bestand,

Unterlagen zu erfolgten Voruntersuchungen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Rheinland-Pfalz
Stiftstraße 9
Mainz
55116
Deutschland
Telefon: +49 6131165240
E-Mail: [5]vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de

Internet-Adresse:
[6]https://mwvlw.rlp.de/de/ministerium/zugeordnete-institutionen/vergab
ekammer/
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Siehe VI.4.1
Mainz
Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein;

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. 2 Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134Absatz 2
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. 3§ 134 Absatz 1 Satz 2
bleibt unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Siehe VI.4.1)
Mainz
Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
04/02/2019

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References

1. mailto:h.endres@kreis-germersheim.de?subject=TED
2. http://www.kreis-germersheim.de/
3. https://www.subreport.de/E98978995
4. https://www.subreport.de/E98978995
5. mailto:vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de?subject=TED
6. https://mwvlw.rlp.de/de/ministerium/zugeordnete-institutionen/vergabekammer/

 
 
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