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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019020709345821387 / 60299-2019
Veröffentlicht :
07.02.2019
Angebotsabgabe bis :
14.03.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
79400000 - Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste
79419000 - Beratung in Sachen Evaluierung
79311400 - Wirtschaftsforschung
73200000 - Beratung im Bereich Forschung und Entwicklung
90711000 - Umweltfolgenabschätzung in anderen Bereichen als dem Bausektor
DE-Berlin: Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste

2019/S 27/2019 60299

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)
Stresemannstr. 128-130
Berlin
10117
Deutschland
Kontaktstelle(n): Vergabestelle: Forschungszentrum Jülich GmbH,
Projektträger Jülich
E-Mail: [1]a.jann@fz-juelich.de
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.bmu.bund.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.subreport.de/E21511433
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://www.subreport.de/E21511433
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Evaluation, Begleitung und Anpassung bestehender Förderprogramme sowie
Weiterentwicklung der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) 2019-2023
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
79400000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Der Auftrag umfasst im Wesentlichen 3 Teilaspekte: Evaluation,
Begleitung und Anpassung/Novellierung bestehender Förderprogramme sowie
Weiterentwicklung der Nationale Klimaschutzinitiative (NKI).
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
79419000
79311400
73200000
90711000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE
Hauptort der Ausführung:

Standort des Auftraggebers, des Auftragnehmers und weitere Orte in
Deutschland.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Auftrag umfasst im Wesentlichen 3 Teilaspekte: Evaluation,
Begleitung und Anpassung/Novellierung bestehender Förderprogramme sowie
Weiterentwicklung der Nationale Klimaschutzinitiative (NKI). Gegenstand
der Evaluation ist es, im Rahmen einer umfassenden Erfolgskontrolle die
Wirkungen der NKI zu bewerten. Dabei sind die Programme, Richtlinien
und Projekte für den Zeitraum 2018 bis 2021 einer Ex-post-Evaluation zu
unterziehen. Dafür ist unter Berücksichtigung der Ergebnisse der
vorangegangenen NKI-Evaluationen eine geeignete Methodik und ein
Evaluierungsdesign zu entwickeln (Arbeitspaket 1). Bei der Durchführung
der Evaluation ist mit der Zielerreichungskontrolle durch einen
Vergleich der geplanten Programmziele mit der tatsächlich erreichten
Zielrealisierung (Soll-Ist-Vergleich) festzustellen, welcher
Zielerreichungsgrad zum Zeitpunkt der Evaluation jeweils gegeben ist.
Mit der Wirkungskontrolle wird ermittelt, ob die untersuchte Maßnahme
für die Zielerreichung geeignet und ursächlich war (Arbeitspaket 2).
Ausgewählte Programme der NKI sind wissenschaftlich zu begleiten.
Daraus werden in Kombination mit den Ergebnissen der Evaluation
Empfehlungen zur Optimierung und Anpassung der bestehenden
Förderprogramme abgeleitet und im Rahmen der jeweiligen Novellierungen
umgesetzt (Arbeitspaket 3). Ziel der Weiterentwicklung ist die
Optimierung und Erweiterung des Profils und des Portfolios der NKI im
Hinblick auf deren Beitrag zum Erreichen der nationalen
Klimaschutzziele. Dafür sollen Empfehlungen für die Fortentwicklung von
Profil und Portfolio der NKI sowie neue Förderprogramme erarbeitet
werden (Arbeitspaket 4).

Darüber hinaus sind aufgrund der sich ständig wandelnden politischen
Prozesse noch nicht konkret beschreibbare Ad-hoc-Leistungen
(Stellungnahmen, Kurzstudien, Kurzevaluationen) zu erbringen
(Arbeitspaket 5). Des Weiteren ist die Öffentlichkeitsarbeit des BMU
für die NKI durch Fachartikel und Beteiligung an Fachveranstaltungen
(Arbeitspaket 6) sowie durch Durchführung von
Vernetzungsveranstaltungen und Fachworkshops (Arbeitspaket 7) zu
unterstützen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 48
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Option 1 zu AP1.1: Erstellung Konzept Prozess- und Wirkungsanalyse
Status 2020, Option 2 zu AP2: Durchführung Prozess- und
Wirkungsanalyse Evaluation Status 2020, Option3 zu AP3.1: Novelle des
Förderaufrufs Nachbarschaftsprojekte ab etwa 2020, Option 4 zu AP 3.1:
Novelle neuer Richtlinien/Förderaufrufe ab etwa 2022, Option 5 zu
AP4.1: Erarbeitung von 6 Kurzstellungnahmen für neue Förderideen bzw.
Förderkonzepte, Option 6 zu AP 4.1: Erarbeitung von 4 Kurzstudien für
neue Förderideen bzw. Förderkonzepte, Option 7 zu AP 4.2/7:
Ausarbeitung einer vierten und fünften Förderrichtlinie (bzw.
Förderaufruf) inklusive je 1 Fachworkshop vom Typ B ab etwa 07/2021,
Option 8 zu AP 5: Erarbeitung von Ad-hoc-Stellungnahmen, frühestens ab
Juni 2020, Option 9 zu AP 5: Erarbeitung von Ad-hoc-Kurzstudien,
frühestens ab Juni 2020, Option 10 zu AP 5: Erarbeitung
Ad-hoc-(Kurz)Evaluationen, frühestens ab Juni 2020, Option 11 zu AP 5:
Ad-hoc-Wirtschaftlichkeitskontrolle, Option 12 zu AP 6: Recherche für
und Erstellung von einem Fachartikel pro Jahr, Option 13 zu AP 7:
Fachlich-inhaltliche Konzeption und Unterstützung von 3
NKI-Vernetzungstreffen (in den Jahren 2022/2023), Option 14 zu AP7:
Fachlich-inhaltliche Konzeption und Unterstützung von 2
NKI-Fachkonferenzen. Eine Beauftragung der einzelnen Optionen (Vgl.
Leistungsbeschreibung, insbesondere Punkt V.5) erfolgt bei Bedarf der
AG zu einem späteren Zeitpunkt und durch schriftliche Mitteilung der
AG.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Wichtiger Hinweis: Beachten Sie die in der Leistungsbeschreibung
teilweise vorgegebenen Personenmonate, sowohl bei den Grundleistungen,
als auch bei den Optionsleistungen! Insoweit nicht anders beschrieben,
sind die zwingend geforderten (wissenschaftlichen) Personenmonate zu
berücksichtigen und nicht veränderbar! Alle weiteren Informationen sind
den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Beschreibung des Anbieters und der Partner. Im Falle des Einsatzes
eines Nachunternehmers (notw. Unterauftragnehmer (UA) zum Nachweis der
Leistungsfähigkeit/Fachkunde zur Abdeckung des gesamten
Leistungsspektrums: ist eine Eigenerklärung über die Zusammenarbeit im
Falle eines Zuschlags mit dem Angebot vorzulegen. In dieser Erklärung
sind Name, Anschrift der UA zu benennen. Es ist eine
Verpflichtungserklärung des UA vorzulegen, dass dem Bieter im Falle
eines Zuschlags die erforderlichen Mittel des UA bei der Erfüllung zur
Verfügung stehen: Inhalt der UA-Leistung u. Preis. (es sind die
Formblätter Erklärung zur Zusammenarbeit mit einem UA und
Verpflichtungserklärung des UA zu nutzen.). Im Falle von
Bietergemeinschaften sind im Angebot der Name der Bietergemeinschaft,
das geschäfts- und federführende Bietergemeinschaftsmitglied anzugeben
und die Mitglieder mit Name und Anschrift des Unternehmens zu benennen.
Darüber hinaus ist mit dem Angebot eine Erklärung von allen
Bietergemeinschaftsmitgliedern abzugeben, dass im Falle der
Auftragserteilung ein Konsortialvertrag geschlossen wird, dass jedes
Bietergemeinschaftsmitglied für die vertragsgemäße Ausführung der
Leistung als Gesamtschuldner haftet, dass das geschäfts- und
federführende Bietergemeinschaftsmitglied als bevollmächtigter
Vertreter die aufgeführten Bietergemeinschaftsmitglieder gegenüber der
Vergabestelle vertritt und insbesondere berechtigt ist, das Angebot
abzugeben, den Vertrag abzuschließen sowie mit Wirkung für jedes
Mitglied ohne Einschränkung Zahlungen anzunehmen. Es sind außerdem
nachvollziehbare Aussagen zur Aufgabenteilung innerhalb der
Bietergemeinschaft zu treffen. Bei Angeboten von Bietergemeinschaften
ist zu erklären, dass keine unzulässigen wettbewerbsbeschränkenden
Abreden getroffen wurden und darzulegen, dass die Zusammenarbeit
kartellrechtlich zulässig ist. Das kann z. B. durch Angabe der Gründe
erfolgen, die zu der Kooperation geführt haben. (Hierzu ist das
Formblatt Erklärung Bewerber-/Bietergemeinschaft zu nutzen.) Vom
Bieter bzw. von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft sowie von jedem
UA sind jeweils ausgefüllte Erklärungen nach §§ 123, 124 GWB
einzureichen. Hierzu müssen die Formblätter Erklärung nach § 123 GWB
und Erklärung nach § 124 GWB genutzt werden. Erklärung gemäß § 19
Abs. 3 des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (hierzu
ist das Formblatt Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 des Gesetzes zur
Regelung eines allgemeinen Mindestlohns zu nutzen). Hierzu ist das
Formblatt vom Bieter/Mitglied der Bietergemeinschaft/en
Konsortialpartner/UA zu nutzen. Gemäß § 19 Abs.4 MiLOG fordert der
öffentliche Auftraggeber nach § 19 Abs. 2 MiLOG bei Aufträgen ab einer
Höhe von 30 000 EUR für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, vor
der Zuschlagserteilung eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister
nach § 150a GewO an. Hierzu hat der Bieter/Mitglied der
Bietergemeinschaft/en /UA den beigefügten Datenabfragebogen für
GZR-Auskunft ausgefüllt dem Angebot beizufügen. Vorlage einer
Eigenerklärung des Bieters/Mitglied der Bietergemeinschaft/en /UA,
der/die für die Bearbeitung: der Planung des Evaluierungsdesigns für
die jeweiligen Richtlinien, Förderaufrufe und Projekte sowie für die
Durchführung der Evaluierung der jeweiligen Richtlinien, Förderaufrufe
und Projekte zuständig ist/sind, dass er/sie: keine Zuwendung im Rahmen
der Förderung innerhalb dieser Richtlinien, Förderaufrufe und Projekte
im betreffenden Evaluierungszeitraum (d. h. in den Jahren 2018 bis
2021) erhält/erhalten bzw. erhalten hat/haben, unabhängig davon ob
dieser/diese Projektpartner den Status Auftragnehmer/Mitglied der
Bietergemeinschaft/en/UA hat/haben. Die Vergabestelle behält sich vor,
fehlende Erklärungen und Nachweise gemäß § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern.
Die Nichtvorlage der geforderten bzw. nachgeforderten Unterlagen führt
gemäß § 57 Abs. 1 Nr. 2 VgV zum Ausschluss des Angebotes.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Erklärung über den Gesamtumsatz des Bieters/ Mitglied der
Bietergemeinschaft/en /notwendigen Unterauftragnehmers bezogen auf die
letzten 3 Geschäftsjahre, getrennt nach Jahren. Sofern aus einem
berechtigten Grund keine entsprechenden Angaben verfügbar sind, so kann
die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit durch andere
geeignete Unterlagen (z. B. Auszug aus dem Businessplan mit
Umsatzprognose, erwartete oder vorläufige Umsatzzahl) belegt werden.
Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise
gemäß § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern. Die Nichtvorlage der geforderten
bzw. nachgeforderten Unterlagen führt gemäß § 57 Abs. 1 Nr. 2 VgV zum
Ausschluss des Angebotes.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Liste mit Darstellung der zu diesem Auftrag vergleichbaren
Arbeiten/Referenzaufträge des Bieters/Mitglied der
Bietergemeinschaft/en/notwendigen Unterauftragnehmers(UA) (bezogen auf
das Unternehmen bzw. die Einrichtung) /Projektleiter (PL):
Aussagekräftige Darstellung von Referenzen, die mit dem
Ausschreibungsgegenstand vergleichbar sind und nicht älter als 5 Jahre
sind. Als geeignete Referenzen gelten vom Bieter/Mitglied der
Bietergemeinschaft/en/ UA /PL durchgeführte Aufträge bzw. bearbeitete
Projekte. Maßgeblich für die Berechnung der 5 Jahresfrist ist der Tag,
an dem die Angebotsfrist endet. Durch die Referenzen müssen folgende
Voraussetzungen/ Eignungskriterien erfüllt sein, damit die Referenzen
als vergleichbar angesehen werden und die technische und berufliche
Leistungsfähigkeit erfüllt ist:

1) Strategisch-politisches und wirtschaftliches Know-how im Bereich
Energie- und Klimapolitik (2 Ref.);

2) Politisches, fachlich-technisches und wirtschaftliches Know-how im
Bereich Energieeffizienz/Ressourceneffizienz (2 Ref.);

3) Fachlich-technisches, politisches und wirtschaftliches Know-how im
Bereich Umwelt-/Klimaschutz (2 Ref.);

4) Politisches, fachlich-technisches und wirtschaftliches Know-how im
Bereich Radverkehr (2 Ref.);

5) Politisches, fachliches und wirtschaftliches Know-how im Bereich
sozialer Aspekte/Verhaltensaspekte auf
individueller/nachbarschaftlicher Ebene im Klimaschutz (2 Ref.);

6) Erfahrungen in der Erstellung von Analysen und Konzepten (2 Ref.);

7) Erfahrungen in der Recherche, Dokumentation und Bewertung von
aktuellen technischen Entwicklungen (einschließlich des Bereichs der
anwendungsnahen Forschung) im Klima- und Umweltschutz bzw. der
Ressourceneffizienz (2 Ref.);

8) Erfahrungen in der systematischen Evaluation von Förderinstrumenten
(2 Ref.);

9) Fachliches Know-how und Erfahrungen im Förder- und
Projektcontrolling sowie bei der Anwendung und Implementierung von
Instrumenten zur wirtschaftlichen Erfolgskontrolle von Förderprogrammen
und projekten (2 Ref.);

10) Erfahrungen in der systematischen (Weiter-)Entwicklung von
Förderprogrammen (Entwurf, Monitoring, Evaluation) (mind. 1 Ref.);

11) Erfahrungen in Prozessen von politischer Beteiligung und Steuerung
von politischen Strategie-, Entscheidungs- und Umsetzungsprozessen
(Multi-Stakeholder-Prozesse) (1 Ref.),;

12) Voraussetzungen des leitenden Ansprechpartners (Projektleiterin):

A) Einschlägige Berufserfahrungen im Bereich Evaluation und Entwicklung
von Förderprogrammen oder Förderschwerpunkten sowie (2 Ref.),

B) Erfahrungen und Kompetenzen in der Leitung interdisziplinärer Teams,
im Projektmanagement und in der Zusammenarbeit mit Behörden (2 Ref.).

13) Know-how und Erfahrungen in der Anwendung des Zuwendungs- und
Haushaltsrechts (2 Ref.),;

14) Know-how und Erfahrungen in der Anwendung des EU-Beihilferechts (3
Ref.). Es sind zu den Punkten 1 bis 12 jeweils die in Klammer
angegebene Anzahl von Referenzen im Rahmen der Darstellung von
Arbeiten, Aufträgen, Projekten, Studien oder Veröffentlichungen und zu
den Punkten 13 bis 14 jeweils die in Klammer angegebene Anzahl von
Referenzen im Rahmen der Darstellung von Inhalten erfolgter
Stellungnahmen, Rechtsgutachten, Veröffentlichungen oder
Lehrtätigkeiten auf je einer DIN A4-Seite aussagekräftig zu
beschreiben. Die Referenzen sind unter Angabe der Nummer den einzelnen
Eignungskriterien zuzuordnen. Bei der Beschreibung der Referenzen sind
folgende Angaben erforderlich (eine einfache Auflistung der Referenzen
ist nicht ausreichend): Projektbezeichnung, Projektlaufzeit,
Projektinhalt/erbrachte Leistungen innerhalb des Projektes,
Ausführungen zur Geeignetheit der Referenz/Vergleichbarkeit mit dem
hier ausgeschriebenem Auftragsgegenstand (ggf. Bezug zum
Arbeitspaket/Arbeitsschritt), Angabe des Auftraggebers, Literaturangabe
der Veröffentlichung wo zutreffend. Nachweise zur Qualifikation des
Projektteams und des Projektleiters: siehe Hinweis unter VI.3!
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf
die maßgeblichen Vorschriften: der Vertrag wird auf Basis des den
Vergabeunterlagen beigefügten Mustervertragsentwurfs geschlossen. Zu
den Vertragsbestandteilen zählen insbesondere die
Leistungsbeschreibung, die Allgemeinen Vertragsbedingungen für die
Ausführung von Leistungen (VOL/B) sowie das Angebot des
Auftragsnehmers. Zusätzlich gilt soweit zutreffend die Anlage
Hinweise für Zahlungsempfänger. Allgemeine Geschäftsbedingungen des
Auftragnehmers werden nicht Bestandteil des Vertrages. Rechtsform der
Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:

Bietergemeinschaften müssen eine gesamtschuldnerische Haftungserklärung
abgeben. Die Bedingungen sind in den Vergabeunterlagen festgelegt.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 14/03/2019
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 01/07/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 14/03/2019
Ortszeit: 11:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Mit der Abgabe seines Angebotes unterliegt der Bieter auch den
Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß § 62 VgV.
Weitere Bedingungen insbesondere Vorgaben zur Einreichung von
Angeboten, sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen. Die kompletten
Vergabeunterlagen werden unter der Plattform subreport unter
[5]http://www.subreport.de unter Angabe der ELVIS-ID-Nr. E21511433
([6]http://www.subreport.de/ E21511433) kostenlos zur Verfügung
gestellt. Fragen stellen Sie bitte über die Plattform subreport unter
[7]http://www.subreport.de mit der ELVIS-ID-Nr. E21511433 ein
([8]http://www.subreport.de/E21511433). Die Vergabestelle wird allen
bekannten Interessenten die Auskünfte schnellstmöglich, spätestens 6
Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist über die Plattform
subreport ([9]http://www.subreport.de/E21511433) erteilen. Nach
diesem Termin ist die Möglichkeit der Auskunftserteilung nicht mehr
gegeben. Daher bitten wir darum, die Nachfragen spätestens bis zum
5.3.2019 zu stellen. Die Bieter sind verpflichtet, sich regelmäßig zu
informieren, ob die Vergabeunterlagen aktualisiert worden sind. Bieter
sind gehalten, ausschließlich in der elektronischen Form und über
[10]www.subreport.de/E21511433 mit der Vergabestelle während des
gesamten Verfahrens zu kommunizieren und von jedweder anderen Form der
Kontaktaufnahme abzusehen. Die Vergabestelle wird jeden Versuch der
Kontaktaufnahme, der nicht in der geforderten Form besteht, umgehend
zurückweisen. Hinweis: Eine reibungslose Kommunikation über die
Vergabeplattform ist nur möglich, wenn sich der Bieter und nicht ein
notwendiger Unterauftragnehmer auf der Vergabeplattform registrieren
lässt.

Zusätzliche wichtige Hinweise zu III.1.3: Technische und berufliche
Leistungsfähigkeit: Nachweise zur Qualifikation des Projektteams und
des Projektleiters: abschließende Benennung aller vorgesehenen
Mitglieder des Kernteams und des Projektleiters mit Angabe, wer welche
Leistung erbringt, Angabe ihrer Qualifikationen (Angaben zum
beruflichen Werdegang und Abschluss, Erfahrungen wie z. B.
entsprechende Vorarbeiten und Veröffentlichungen). Insgesamt muss das
Projektteam folgende Voraussetzungen/Eignungskriterien erfüllen, damit
sie als vergleichbar angesehen werden und die technische und berufliche
Leistungsfähigkeit erfüllt ist:

15) Mitarbeiterinnen mit technisch-technologischer Kompetenz aufgrund
von Qualifikation in den Schwerpunkten: Energietechnik oder
Verfahrenstechnik oder Umwelttechnik oder Umweltmanagement oder
Umweltschutz oder Klimaschutz oder Ressourceneffizienz oder
Radverkehr/Nachhaltige Mobilität oder
Bildung/Nachhaltigkeit/Verhaltensforschung.

16) Mitarbeiterinnen mit fachlicher Kompetenz und Berufserfahrung in
der Zusammenarbeit mit/ Beratung von Kommunen/Verbänden;

17) Mitarbeiterinnen mit fachlicher Kompetenz und Berufserfahrung in
der redaktionellen Bearbeitung von Texten und Publikationen sowie im
Bereich Öffentlichkeitsarbeit/ Veranstaltungsmanagement;

18) Mitarbeiterinnen mit fachlicher Kompetenz und Kenntnissen im
Anwendungsbereich der Kältetechnik sowie der KWK-Technologien;

19) Mitarbeiterinnen mit fachlicher Kompetenz und Kenntnissen im
Bereich Ökonomie/Controlling/Fördermitteleffizienz/Vermeidungskosten;

20) Juristische Expertise in den Bereichen EU-Recht und Beihilferecht
und Vergabe- und Zuwendungsrecht. Der Bieter muss nachweisen, dass die
juristische Expertise durch Volljuristen bzw. LL.M erbracht wird. Die
Vergabestelle behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise gemäß
§ 56 Abs. 2 VgV nachzufordern. Die Nichtvorlage der geforderten bzw.
nachgeforderten Unterlagen führt gemäß § 57 Abs. 1 Nr. 2 VgV zum
Ausschluss des Angebotes.

Wichtiger Hinweis: Beachten Sie die in der Leistungsbeschreibung
teilweise vorgegebenen Personenmonate, sowohl bei den Grundleistungen,
als auch bei den Optionsleistungen! Insoweit nicht anders beschrieben,
sind die zwingend geforderten (wissenschaftlichen) Personenmonate zu
berücksichtigen und nicht veränderbar!
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Villemombler Straße 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 22894990
E-Mail: [11]info@bundeskartellamt.bund.de
Fax: +49 2289499163

Internet-Adresse: [12]http://www.bundeskartellamt.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Solange ein wirksamer Zuschlag (Vertragsschluss) noch nicht erteilt
ist, kann als Rechtsbehelf ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI. 4.1
genannten Stelle gestellt werden. Informationen hierzu können §§ 160,
161 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) entnommen werden.
Bieter müssen Vergaberechtsverstöße gegenüber der Kontaktstelle des
Auftraggebers innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen bei der unter
I.1) genannten Kontaktstelle (Vergabestelle) gerügt haben, bevor sie
einen Nachprüfungsantrag stellen. Verstöße gegen Vergabevorschriften,
die aufgrund der Bekanntmachung bzw. erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber (o. g. Kotaktstelle)
zu rügen. Der Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB
unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung
des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dies gilt gemäß § 160 Abs. 3 Satz 2 GWB nicht bei einem Antrag auf
Feststellung der Unwirksamkeit des öffentlichen Auftrag nach § 135 Abs.
1 Nr. 2 GWB. Ein Nachprüfungsantrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
nach § 135 Abs. 1 GWB ist nach § 135 Abs. 2 GWB innerhalb von 30
Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber
durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags,
jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss, geltend zu
machen. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der
Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung
der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der
Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Bieter deren Angebote nicht berücksichtigt werden, werden grundsätzlich
vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB informiert.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
04/02/2019

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1. mailto:a.jann@fz-juelich.de?subject=TED
2. http://www.bmu.bund.de/
3. https://www.subreport.de/E21511433
4. https://www.subreport.de/E21511433
5. http://www.subreport.de/
6. http://www.subreport.de/
7. http://www.subreport.de/
8. http://www.subreport.de/E21511433
9. http://www.subreport.de/E21511433
10. http://www.subreport.de/E21511433
11. mailto:info@bundeskartellamt.bund.de?subject=TED
12. http://www.bundeskartellamt.de/

 
 
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