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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Bonn - Transportmittel und Erzeugnisse für Verkehrszwecke
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019020709161720699 / 59634-2019
Veröffentlicht :
07.02.2019
Angebotsabgabe bis :
06.05.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Lieferauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Niedrigster Preis
Produkt-Codes :
34000000 - Transportmittel und Erzeugnisse für Verkehrszwecke
35200000 - Polizeiausrüstung
DE-Bonn: Transportmittel und Erzeugnisse für Verkehrszwecke

2019/S 27/2019 59634

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern
B18.12 - 5527/18/VV: 1
Brühler Straße 3
Bonn
53119
Deutschland
Telefon: +49 22899610-2811
E-Mail: [1]B18.12@bescha.bund.de
Fax: +49 2289910610-2811
NUTS-Code: DE

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.bescha.bund.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Der Zugang zu den Auftragsunterlagen ist eingeschränkt. Weitere
Auskünfte sind erhältlich unter: [3]http://www.bescha.bund.de
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]http://www.evergabe-online.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Polizeifahrzeuge
Referenznummer der Bekanntmachung: B 18.12 - 5527/18/VV: 1
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
34000000
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Rahmenvereinbarung über die Lieferung von Lkw (Kombi) mit
polizeitechnischer Sonderausstattung.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 83 000 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
35200000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Rahmenvereinbarung über die Lieferung von Lkw (Kombi) mit
polizeitechnischer Sonderausstattung für den Inspekteur der
Bereitschaftspolizeien der Länder und die Bundespolizei.

1) Feste Bestellmenge: 487 Stück (davon 1 Musterfahrzeug);

2) Unverbindliche variable Menge wie Nr. 1. (ohne
Abnahmeverpflichtung): ca. 700 Stück innerhalb von 4 Jahren;

3) Unverbindliche variable Menge (ohne Abnahmeverpflichtung): ca. 300
Stück innerhalb von 4 Jahren.

Erläuterung hierzu:

Über die oben genannte Version des Lkw (Kombi) hinaus ist vorgesehen,
die Rahmenvereinbarung zur Deckung des Fahrzeugbedarfes mit davon
abgeleiteten einfacheren Polizeifahrzeugvarianten (z.B. als
Kastenwagen, Kombifahrzeug, Pritschwagen) des gleichen
Fahrzeuggrundtyps zu verwenden.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 48
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Sollte die geplante Gesamtmenge im Vertragszeitraum wesentlich
unterschritten werden, besteht die Möglichkeit zur Vertragsverlängerung
um 1 Jahr.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit einer unverbindlichen variablen
Menge.

Weiteres siehe II. 2.4).
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die Ausschreibungsunterlagen sind nicht sämtlich frei zugänglich. Teile
der Leistungsbeschreibung betreffend der Sicherheitsscheiben und den
Duchstichschutz (Passivschutz) können erst nach Abgabe einer
Verpflichtungserklärung VS-NfD zur Behandlung von Verschlusssachen
angefordert werden.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die Anlage Eigenerklaerung-Ausschlussgruende ist vom Bieter
auszufüllen und dem Angebot beizufügen. Vor der Auftragsvergabe wird
von der Vergabestelle eine Gewerbezentralregisterauskunft eingeholt.
Für einen Zuschlag kommt nur ein Bieter in Frage, der keine
auftragsverhindernden Eintragungen besitzt.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Anlagen sind vom Bieter auszufüllen und dem Angebot
beizufügen:

Unternehmensdaten,

Eigenerklärung Bewerber/Bietergemeinschaft (falls zutreffend),

Verpflichungserklärung Eignungsleihe (falls zutreffend),

Unteraufträge (falls zutreffend),

Verpflichtungserklärung VS-NfD zur Behandlung von Verschlusssachen,
siehe II. 2.14.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Handelsregisterauszuges bzw. ein aktueller Gewerbenachweis
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Der Auftrag wird nur an Bieter vergeben, die gemäß § 122 GWB geeignet
sind.

Geeignet sind nur Bieter, die eine entsprechende Fachkunde und
Leistungsfähigkeit besitzen und diese sowohl für den
Fahrgestellhersteller als auch für den oder die Ausbauhersteller
nachweisen können.

Der Bieter und die evtl. beauftragten Unterauftragnehmer müssen über
umfassende Erfahrungen im Serienbau von Polizeikombifahrzeugen der
Gewichtsklasse von ca. 3,5 t zGG mit Passivschutz (entsprechend den
Technischen Richtlinien Sicherheitsscheiben und Durchstichschutz
der Bundespolizei) sowie umfangreicher Digitalfunkausstattung verfügen.

1) Mit dem Angebot ist eine Liste mit Referenzen (Auslieferungsbelege
mit Angabe des Fahrzeugtyps und der Auftraggeber) über in den letzten
48 Monaten in Serien gelieferten Polizeifahrzeugen (Pkw, VAN oder
leichte Kombifahrzeuge) mit Passivschutz in einem zertifizierten
Standard (hinsichtlich Polycarbonat- Sicherheitsscheiben sowie
Durchstichschutz) und Funkausstattung vorzulegen;

2) Belegen Sie einen über die letzten 3 Wirtschaftsjahre gemittelten
Jahresumsatz für Polizeifahrzeuge in Höhe von mind. 5 Mio. EUR.
Achten Sie darauf, dass Ihre Bilanz den Anteil der Polizeifahrzeuge
am Gesamtumsatz ausweist oder erläutern Sie diese;

3) Belegen Sie für den Anteil des Grundfahrzeuges (ohne Polizeiausbau)
die Erfüllung einschlägiger europäischer Normen (wie z. B. ISO 9001)
über ein Qualitätsmanagementsystem (wie z. B. ISO 9001) und ein
Umweltmanagementsystem (wie z. B. Iso 14001) durch gültige Zertifikate
oder weisen Sie nach, dass Sie gleichwertige normierte Systeme
unterhalten;

4) Weisen Sie für den Anteil des Grundfahrzeuges (ohne Polizeiausbau)
nach, dass Sie in der Lage sind, eventuelle Mängelansprüche während der
Gewährleistungszeit bundesweit zu leisten und zu organisieren. Weisen
Sie einen Bestand von mind. 100 über die Bundesrepublik flächendeckend
verteilten stationären Service- und Reparaturpartnern nach. Sollten Sie
nicht selbst der Produzent des Grundfahrzeuges sein, stellen Sie bitte
dar, in welchem genauen vertraglichen Verhältnis Sie zum
Grundfahrzeuglieferanten stehen, um die o. a. Belange sicher erfüllen
zu können. Hinweis: Ein mobiler Reparaturservice kann die Forderung
nach mind. 100 stationären Service- und Reparaturpartnern nicht
ersetzen und wird daher nicht akzeptiert;

5) Weisen Sie nach, dass Sie in der Lage sind, mind. 30 Polizeikombi je
Monat mit Passivschutz zu liefern. Eine bloße Bestätigung reicht
hierfür nicht aus. Beschreiben Sie hierzu die Fertigungskapazitäten und
die Personalstruktur Ihres Ausbauherstellers. Beachten Sie bei der
Beschreibung der Personalstruktur des Ausbauherstellers, dass für den
Ausbau der Kfz nur qualifiziertes Personal mit einer abgeschlossenen
Berufsausbildung oder vergleichbaren internationalen Qualifikation in
den Bereichen Metallverarbeitung oder Elektrotechnik akzeptiert wird;

6) Erklären Sie, dass Sie sich nicht in Liquidation befinden,
ordnungsgemäß Steuern und Abgaben sowie Sozialabgaben zahlen;

7) Nehmen Sie für die Erfüllung der Leistung gem. §47 VgV Kapazitäten
eines Unterauftragnehmers in Anspruch (Eignungsleihe), dürfen für den
Unterauftragnehmer ebenfalls keine Ausschlussgründe vorliegen. Im
Übrigen sind die Eignungskriterien nach Absatz 5. zu erfüllen und
nachzuweisen.

Gleiche Eignungskriterien und Nachweispflichten gelten für den Fall
einer Bietergemeinschaft.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Siehe oben
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 06/05/2019
Ortszeit: 11:30
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/07/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 07/05/2019
Ortszeit: 07:51
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

Entfällt

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Bundes
Villemombler Straße 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 2289499-0
E-Mail: [5]vk@bundeskartellamt.bund.de
Fax: +49 2289499-163

Internet-Adresse: [6]http://www.bundeskartellamt.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und
bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber
dem öffentlichen Auftraggeber, Bundesrepublik Deutschland, vertreten
durch das Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern (BeschA).

Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch
Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist
der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem
BeschA zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 Gesetz gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Verstöße, die aufgrund der
Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen
spätestens bis zu der in der Bekanntmachung benannten Frist zur
Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem BeschA gerügt werden (§ 160
Abs. 3 S. 1 Nr. 2 und 3 GWB).

Teilt das BeschA dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu
wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang
der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu
stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).

Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden
sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 Abs. 1 GWB darüber
informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser
Information durch das BeschA geschlossen werden; bei Übermittlung per
Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das BeschA.

Ein Antrag auf Nachprüfung ist schriftlich an die Vergabekammern des
Bundes beim Bundeskartellamt, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn zu
richten.

Hinweis: Das BeschA ist im Falle eines Nachprüfungsantrags
verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die abgegebenen Angebote
enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten haben
ein Recht auf Akteneinsicht. Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu
wahren, teilen Sie uns konkret mit Bezug auf die entsprechenden
Dokumente des Angebotes mit, welche Informationen als Betriebs- und
Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
05/02/2019

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References

1. mailto:B18.12@bescha.bund.de?subject=TED
2. http://www.bescha.bund.de/
3. http://www.bescha.bund.de/
4. http://www.evergabe-online.de/
5. mailto:vk@bundeskartellamt.bund.de?subject=TED
6. http://www.bundeskartellamt.de/

 
 
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