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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Hamburg - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019011109180768956 / 14311-2019
Veröffentlicht :
11.01.2019
Angebotsabgabe bis :
11.02.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
63712000 - Hilfstätigkeiten für den Straßenverkehr
DE-Hamburg: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2019/S 8/2019 14311

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Finanzbehörde Hamburg
Gänsemarkt 36
Hamburg
20354
Deutschland
Kontaktstelle(n): Wisotzky, Cornelia
Telefon: +49 40428231386
E-Mail: [1]ausschreibungen@fb.hamburg.de
Fax: +49 40427310686
NUTS-Code: DE600

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.hamburg.de/fb/
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://fbhh-evergabe.web.hamburg.de/evergabe.Bieter/DownloadTenderF
iles.ashx?subProjectId=42uPKdzLTmA%3d
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]http://www.bieterportal.hamburg.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Durchführung von Verkehrszählungen im Hamburger Straßennetz
Referenznummer der Bekanntmachung: 2018000879
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Durchführung von Verkehrszählungen an Querschnitten und Knotenpunkten
im Straßennetz der Freien und Hansestadt Hamburg
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000
63712000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE600
Hauptort der Ausführung:

Hamburg
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) Behörde für Wirtschaft,
Verkehr und Innovation als Auftraggeber (AG) beabsichtigt den
Abschluss einer Rahmenvereinbarung über die Durchführung von
Verkehrszählungen im Hamburger Straßennetz.

Der Auftrag wird als Gesamtauftrag vergeben.

Jährlich werden im Hamburger Stadtgebiet an ca. 350 450 Querschnitten
und Knotenpunkten Verkehrszählungen durchgeführt. Sie erfolgen auf
Einzelanforderung des AG und umfassen die Erhebung von Pkw, Lkw, ggfs.
Bussen, Taxis u. a. Fahrzeugarten sowie Radfahrenden, Fußgängern und
sonstigen Verkehrsteilnehmenden. Die Erfassung des motorisierten
Verkehrs (Kfz) erfolgt normalerweise getrennt nach Pkw (einschließlich
Krafträder) und Schwerverkehr (Lkw, Busse), ggf. auch nach weiteren
Kriterien (z. B. Taxis, Lkw > 12 t zul. GG). Gegenstand dieser
Ausschreibung ist die Durchführung von ca. 350 450 Verkehrszählungen
jährlich. Bei der angegebenen Menge handelt es sich um einen
Schätzwert. Zu leisten ist der tatsächliche Bedarf an Querschnitten und
Knotenpunkten im gesamten Gebiet der Freien und Hansestadt Hamburg. Die
Erhebungen finden in der Regel außerhalb der Schulferien an einem
Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag statt, mit Personal durchgeführte
Zählungen üblicherweise in den Zeiten zwischen 6.00 und 19.00 Uhr (z.
T. ab 5.00 Uhr und/oder bis 20.00 Uhr). In Ausnahmefällen ist mit
Zählungen nachts, am Wochenende und in den Schulferien zu rechnen.

Das in einer bestimmten Zeit abzuarbeitende Zählprogramm (ca. 350-450
Zählungen pro Jahr) wird üblicherweise wöchentlich beim AG besprochen
und festgelegt. Falls erforderlich müssen Zählungen kurzfristig
(innerhalb einer Woche nach Ankündigung, in erfahrungsgemäß seltenen
Ausnahmefällen kurzfristiger) durchgeführt werden. Bereits terminierte
Zählungen sind im Bedarfsfall (z. B. wg. unvorhersehbarer Baustellen
oder wg. Witterungseinflüssen) nach Abstimmung mit dem AG zu
verschieben.

Grundlage für die Durchführung von Verkehrszählungen sind die gängigen
Regelwerke (z. B. EVE (Empfehlungen für Verkehrserhebungen) der
Forschungsgesellschaft Straßen und Verkehr).
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/07/2019
Ende: 30/06/2020
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Für den Fall, dass sich die Zuschlagserteilung z. B. wegen eines
Nachprüfungsverfahrens verzögert, beginnt der Vertrag nach
Zuschlagserteilung und endet nach zwölf Monaten.

Es besteht eine dreimalige Verlängerungsoption um jeweils ein weiteres
Jahr, bis längstens zum 30.6.2023.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Bewerber, die die Anforderungen an die in den Ziffern
III.1.1) bis III.1.3) der EU-Bekanntmachung genannten Bedingungen
erfüllen, wird anhand der wirtschaftlichen, finanziellen, personellen
und technischen Leistungsfähigkeit des Bewerbers vorgenommen. Maßgebend
für die Auswahl ist neben der Erfüllung aller formalen Anforderungen
und Kriterien und der grundsätzlichen Eignung für die ausgeschriebene
Leistung in erster Linie die Qualität der einzureichenden Referenzen
(Grad der Vergleichbarkeit).
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die Verfahrenssprache ist deutsch.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die nachfolgend geforderten Erklärungen und Nachweise sind in der
aufgeführten Reihenfolge vorzulegen.

Darüber hinausgehende Informationsunterlagen sind nicht erwünscht.

Fremdsprachige Bescheinigungen bedürfen einer Übersetzung in die
deutsche Sprache.

Für den Fall, dass die Bewerberin oder der Bewerber beabsichtigt, sich
bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen zu
bedienen (zum Beispiel durch Unteraufträge, Bietergemeinschaft), so
sind auch für diese Unternehmen, ungeachtet des rechtlichen Charakters
der zu diesen bestehenden Verbindungen, die nachfolgenden Erklärungen
und Nachweise vorzulegen. Die Nachweise zu der technischen und
beruflichen sowie der wirtschaftlichen und finanziellen
Leistungsfähigkeit (siehe Ziffer III.1.2 und III.1.3) sind an das
Konsortium in seiner Gesamtheit anzulegen. Das bedeutet, es ist
grundsätzlich ausreichend, wenn ein oder mehrere Mitglieder die
geforderten Nachweise beibringen und damit das gesamt Leistungsspektrum
abdecken.

Fehlende Unterlagen können zum Ausschluss führen.

Einzureichende Unterlagen:

1) ausgefüllter Fragenkatalog (Kriterienkatalog);

2) unterschriebene Eigenerklärung zur Eignung (E1). Die Angaben werden
ggf. von der Vergabestelle durch eine Auskunft aus dem
Gewerbezentralregister nach § 150a Gewerbeordnung (GewO) überprüft; von
ausländischen Bietern wird ggf. eine gleichwertige Bescheinigung ihres
Herkunftslandes gefordert;

3) unterschriebene Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines
Mindestlohnes gemäß § 3 Hamburgisches Vergabegesetz (S1);

4) falls zutreffend: unterschriebene Erklärung Bietergemeinschaft (E8);

5) falls zutreffend: Im Teilnahmeantrag ist in diesem Fall zudem
darzustellen, welche Teilleistungen durch welche Unternehmen erbracht
werden sollen und wie die Zusammenführung der Teilergebnisse erfolgen
soll.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

6) Angaben über den Jahresumsatz, die Eigenkapitalentwicklung und
-rendite des Bieters in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren,
getrennt nach Jahren (E3).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

7) Referenzen des Bewerbers (E2) nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV zu bisher
durchgeführten Leistungen ähnlicher Art und ähnlichen Umfangs der
letzten 3 Jahre, deren Anforderungen mit der zur vergebenden
Dienstleistung vergleichbar sind.

Bei diesen aussagefähigen Referenzen sind

jeweiliger Auftraggeber (mit Ansprechpartner/-in, Adresse und
Telefonnummer),

Kurzbeschreibung des Projekts und der erbrachten Leistung,

Zeitraum der Leistungserbringung,

Auftragssumme und,

jährlicher Auftragswert.

Zu nennen. (Die Angaben werden von der Vergabestelle streng vertraulich
behandelt.)

8) Angaben über die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren im Jahresdurchschnitt beschäftigten Arbeitskräfte,
gegliedert nach Berufsgruppen (E4).

9) Bescheinigung über die berufliche (fachliche) Befähigung der
Bieterin/ des Bieters und/ oder der Führungskräfte des Unternehmens zur
Durchführung von Kfz-Zählungen an BAB, Bundesstraßen und im Stadtgebiet
sowie (z. T. mit Kfz-Zählungen kombinierten) Fußgänger- und
Radfahrerzählungen (z. B. Ingenieur-Nachweis, Lebenslauf, Referenzen)
(E5).

10) Benennung aller Projektleiter und Einsatzleiter inklusive der
Angaben über die berufliche (fachliche) Befähigung, die für die
Leistungsdurchführung vorgesehen sind (E6). Die Angaben sollen
beinhalten:

Vor- und Nachname

Lebenslauf

Berufliche/ fachliche Befähigung

Referenzen über die Durchführung von Verkehrszählungen.

11) Zusicherung, dass der Bieterin bzw. dem Bieter bei allen Zählungen
Zählpersonal bzw. technische Hilfsmittel wie z. B. Videokameras in
ausreichendem Umfang zur Verfügung steht (im Regelfall 20 bis 30 Zähler
je Zähltag; in Einzelfällen können bis zu ca. 70 Zähler erforderlich
werden) (E7).

12) Zustimmung zur Verkürzung der Angebotsfrist (S2).

13) falls zutreffend: Angaben zum Einsatz von Unterauftragsnehmern. Im
Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie
die technische und berufliche Leistungsfähigkeit kann der Bewerber die
Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, wenn er nachweist,
dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur
Verfügung stehen werden, indem er beispielsweise eine entsprechende
Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Zudem ist
anzugeben, welche Leistungen und welcher Umfang der Leistungen dem
Unterauftragnehmer übertragen werden sollen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

a) Der künftige Auftragnehmer muss eine Betriebshaftpflichtversicherung
für Personenschäden in Höhe von 2 Millionen EUR, für Sachschäden in
Höhe von 1 Million EUR und für Vermögensschäden in Höhe von 100 TEUR
vorhalten oder im Falle der Zuschlagserteilung abschließen.

b) Die Bieter können im Rahmen der Leistungserbringung Nachunternehmer
einsetzen. Der Auftraggeber behält sich gleichwohl vor, die Zustimmung
zum Einsatz von Nachunternehmern zu entziehen und Nachunternehmer von
der Auftragserfüllung auszuschließen. Der Auftragnehmer hat in diesen
Fällen eine uneingeschränkte Auftragserfüllung zu gewährleisten.

c) Nimmt der Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im
Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle
Leistungsfähigkeit in Anspruch, so wird eine gemeinsame Haftung des
Bewerbers und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung
entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe verlangt. Eine
Bietergemeinschaft haftet gesamtschuldnerisch.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 11/02/2019
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Es handelt sich vorliegend zunächst um einen Teilnahmewettbewerb, so
dass noch kein Angebot einzureichen ist, sondern nur die in dieser
Bekanntmachung geforderten Unterlagen. In einem ersten
Verfahrensschritt wird anhand der eingereichten Unterlagen die Eignung
der Bewerber geprüft und bewertet. Die geeigneten Bewerber werden
anschließend in einem zweiten Verfahrensschritt zur Abgabe eines
Angebotes aufgefordert und damit am Verhandlungsverfahren beteiligt.

Die Teilnahmeanträge sind ausnahmslos elektronisch unter
[5]www.bieterportal.hamburg.de einzureichen. Die erforderlichen
Unterlagen sind ebenfalls unter dieser Adresse abrufbar.

Die Finanzbehörde behält sich vor, von den Bewerbern auf gesonderte
Anforderung entsprechende Bescheinigungen (steuerliche Bescheinigung
zur Beteiligung an öffentlichen Aufträgen beziehungsweise
Bescheinigungen in Steuersachen, Unbedenklichkeitsbescheinigungen der
Krankenkasse, Bestätigung des Versicherers usw.) in aktueller Fassung
abzufordern.

Fragen von Bewerbern sind ausschließlich über die Bieterkommunikation
unter [6]www.bieterportal.hamburg.de zu stellen. Die dazugehörigen
Antworten werden ebenfalls dort veröffentlicht. Die Frist für Fragen
von Bewerbern ist den Vergabeunterlagen zu entnehmen. Danach eingehende
Fragen werden ggf. nicht mehr beantwortet. Die Finanzbehörde behält
sich vor, auch Fragen zu beantworten, die nach Ablauf der Frist
eingehen.

Eine bestimmte Rechtsform des Anbieters ist nicht erforderlich. Im
Falle von Bietergemeinschaften ist ein bevollmächtigter Vertreter, der
die Bietergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich
vertritt, zu benennen. Die Bietergemeinschaft haftet
gesamtschuldnerisch. Von jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft sind
die unter III.1.1 genannten einzureichenden Unterlagen Nr. 2 und 3
ausgefüllt und unterschrieben einzureichen.

Die Verantwortung für die Auswahl der Unterauftragnehmer und die
Gestaltung der Unteraufträge liegt beim Auftragnehmer.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer bei der Finanzbehörde
Große Bleichen 27
Hamburg
20354
Deutschland
Telefon: +49 40428231448
Fax: +49 40428232020
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheit der
Unternehmen/ Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelung gemäß §
160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB hinsichtlich der Behauptung von
Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. § 160
Abs. 3 S. 1 GWB lautet: Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig,
soweit

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB.

§ 134 Abs. 1 Satz 1 GWB bleibt unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/01/2019

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References

1. mailto:ausschreibungen@fb.hamburg.de?subject=TED
2. http://www.hamburg.de/fb/
3. https://fbhh-evergabe.web.hamburg.de/evergabe.Bieter/DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=42uPKdzLTmA%3d
4. http://www.bieterportal.hamburg.de/
5. http://www.bieterportal.hamburg.de/
6. http://www.bieterportal.hamburg.de/

 
 
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