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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Leipzig - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019010809340462287 / 8107-2019
Veröffentlicht :
08.01.2019
Angebotsabgabe bis :
05.02.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71322200 - Planung von Rohrleitungen
71320000 - Planungsleistungen im Bauwesen
71313450 - Umweltüberwachung im Bau
DE-Leipzig: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2019/S 5/2019 8107

Auftragsbekanntmachung Sektoren

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
ONTRAS Gastransport GmbH
Maximilianallee 4
Leipzig
04129
Deutschland
Kontaktstelle(n): Frau Jacqueline Frey
Telefon: +49 341271115944
E-Mail: [1]jacqueline.frey@ontras.com
NUTS-Code: DED51

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.ontras.com
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]www.evergabe.de/unterlagen
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]www.evergabe.de/unterlagen
I.6)Haupttätigkeit(en)
Erzeugung, Fortleitung und Abgabe von Gas und Wärme

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Generalplanungsleistungen für den Neubau einer Ferngasleitung zur
Versorgung des GuD Berlin-Marzahn mit Anschluss an das Leitungsnetz der
ONTRAS inkl. Nebenanlagen
Referenznummer der Bekanntmachung: ONTRAS-2019-0001
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die ONTRAS Gastransport GmbH (ONTRAS) plant die Errichtung einer neuen
Anschlussleitung DN 400 DP 63 mit einer Gesamtlänge von ca. 12 km für
einen industriellen Großkunden im Bereich Berlin-Marzahn. Der
Planungsbeginn ist für das 3. Quartal 2019 vorgesehen. Die bauliche
Realisierung der Baumaßnahmen ist gemäß Anhang 10 der
Leistungsbeschreibung je nach Trassenvariante in den Jahren 2022 bis
2023 beabsichtigt.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71322200
71320000
71313450
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DED51
NUTS-Code: DE30
Hauptort der Ausführung:

Sitz des AG ONTRAS: Leipzig

Trasse: Berlin
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Siehe Vergabeunterlagen unter dem benannten Link in I.3) Anlage A 1
zu den Angebotsbedingungen: Leistungsbeschreibung.

Die Generalplanungsleistung umfasst vorrangig Grund- und Besondere
Planungsleistungen gemäß HOAI § 43 Objektplanung Ingenieurbauwerke in
den Leistungsphasen (LPH) 1 bis 9 für den Neubau der Ferngasleitung
(FGL) zur Versorgung des GuD Berlin-Marzahn inklusive aller
Nebenanlagen sowie übergeordnete Planungsleistungen. Im Rahmen des
Engineerings erfolgt zunächst die Betrachtung der gesamten Trasse. Im
Leistungsumfang enthalten sind damit u. a. die Planungsleistungen für
den Rohr- und Tiefbau, Fernmeldetechnik sowie kathodischer
Korrosionsschutz inkl. des Hochspannungsbeeinflussungsgutachtens.
Weitere Leistungsbestandteile können ggf. Beratungsleistungen gem.
Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI, wie z. B. Leistungen der
Landschaftsplanung und/oder weitere im Planverfahren erforderliche
Gutachten oder Sachverständigenprüfungen, sein.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/08/2019
Ende: 31/12/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge
anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und
Erklärungen formal und inhaltlich prüfen und bewerten. Die Prüfung der
Teilnahmeanträge erfolgt im 2-stufigen Verfahren:

1) Stufe formale Prüfung: Teilnahmeanträge, die die
Teilnahmebedingungen (Formale Ausschlusskriterien/Mindestbedingungen
siehe Anlage 1 zum Bewerbungsbogen) nicht erfüllen, werden formal
ausgeschlossen.

2) Stufe Auswahl anhand von festgelegten Auswahlkriterien: Die
weitere Auswahl erfolgt unter den formal zulässigen Teilnahmeanträgen
anhand einer Bewertungsmatrix (Auswahlkriterien siehe Anlage 2 zum
Bewerbungsbogen), wobei die Kriterien folgendermaßen bewertet werden:
pro Auswahlkriterium werden 0, 1, 2 oder 3 Punkte vergeben, die
Punktzahl pro Kriterium wird gewichtet. Die Rangfolge richtet sich nach
den erreichten Prozentpunkten von 100 %. Es können maximal 300 Punkte
erreicht werden. Wird die Anzahl durch

Bewerber mit gleicher Punktzahl überschritten, entscheidet unter diesen
das Los.

Auswahlkriterien und deren Wichtung:

I) Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit;
gesamt: 13 %

1) Durchschnitt der Umsätze (netto) der letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahre im Bereich Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. HOAI
(Summe); 5 %

2) Wirtschaftliche Stabilität durch stabile oder steigende
Gesamtumsatzentwicklung in den letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren (Vorlage der GuV); 4 %

3) Gewinnentwicklung in allen Geschäftsbereichen im Durchschnitt der
letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Vorlage der Bilanz); 4 %

II) Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit;
gesamt: 87 %

1) Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft

1.1 Mindestreferenz 2; Vergleichbare Referenz aus dem Bereich Neubau
oder Sanierung einer Ferngasleitung (GasHDrLtgV); Mindestbedingungen:
Länge 10 km (zusammenhängende Gasleitungslänge Aufaddieren der
Leitungslängen ist nicht zulässig), Nennweite DN 300, Druckstufe > DP
16, vergleichbarer Leistungsumfang (mind. LPH 3-5 für Leistungsbild
Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. HOAI), Fertigstellung
(Inbetriebnahme) zwischen 1.1.2009 und 31.12.2018; 29 %

1.2 Mindestreferenz 4; Vergleichbare Referenz aus dem Bereich Neubau
oder Sanierung einer Gasleitung im städtischen Gebiet (§ 34 BauGB);
Mindestbedingungen: Länge 2 km, vergleichbarer Leistungsumfang (mind.
LPH 3-5 für Leistungsbild Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. HOAI),
Fertigstellung (Inbetriebnahme) zwischen 1.1.2009 und 31.12.2018; 19 %

1.3 Zusätzliche Referenzen; 19 %

2) Berufspraxis und Referenz des Gesamtprojektleiters

2.1 Berufspraxis des Gesamtprojektleiters als ausführender oder
leitender Fachmann in der Planung von Ferngasleitungen (GasHDrLtgV); 8
%

2.2 Persönliche Referenz des Gesamtprojektleiters als Projektleiter
oder stellv. Projektleiter; 7 %

3) Berufspraxis des stellvertretenden Gesamtprojektleiters als
ausführender oder leitender Fachmann in der Planung von
Ferngasleitungen (GasHDrLtgV); 5 %

Die Auswahlkriterien sowie die konkreten Anforderungen an die einzelnen
Aspekte der Wertung (Unterkriterien mit der deren Wichtung) können
unter dem Link gem. I.3.) abgerufen (Bewerbungsunterlagen
Bewerbungsbogen Anlage 2 Auswahlkriterien) sowie unter Punkt III.1)
der Bekanntmachung eingesehen werden.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die jeweiligen Leistungsphasen gem. HOAI werden stufenweise in Paketen
(Leistungsstufen) oder einzeln ohne Rechtsanspruch auf
Weiterbeauftragung beauftragt. Die Weiterbeauftragung für einzelne
oder mehrere Leistungsphasen erfolgt vorbehaltlich der Verfügbarkeit
von Investitionsmitteln sowie der positiven bauherrenseitigen
Grundsatzentscheidung zum Planungsentwurf und zur Weiterführung des
Vertragsverhältnisses. Ggf. werden Teile der Besonderen Leistungen
sowie der Beratungsleistungen gem. Leistungsbeschreibung (Anlage A 1 zu
den Angebotsbedingungen) separat und optional beauftragt.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Vergabeunterlagen stehen unter dem Link gem. I.3.) zur Verfügung:

1) Bewerbungsunterlagen (Bewerbungsbogen, Ausschluss- u.
Auswahlkriterien, Info zum Datenschutz, Formblätter);

2) Unterlagen für Angebotsphase NUR zur Info (im Bewerbungsverfahren
Teilnahmewettbewerb nicht auszufüllen!): Angebotsbedingungen u.
Anlagen

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Mit Teilnahmeantrag sind mind. alle in Anlage 1 Bewerbungsbogen
Ausschlusskriterien benannten Mindestanforderungen zur Teilnahme am
Verfahren zu erfüllen. Der Bewerbungsbogen ist auszufüllen und es sind
alle gem. Bewerbungsbogen sowie in dessen Anlage 1 und 2
(Auswahlkriterien) geforderten Erklärungen/Nachweise einschließlich
Anlagen elektronisch in Textform einzureichen. Alle Bewerbungs- sowie
weitere Vergabeunterlagen sind unter dem in Punkt I.3) genannten Link
abrufbar.

Ausschlusskriterien (Mindestanforderungen/-standards) gem. Anlage 1
Bewerbungsbogen:

Nr. 1) Einhaltung Abgabefrist; maßgebend für den fristgerechten Eingang
ist der Zeitpunkt des Zugangs der Bewerbungsunterlagen im System.

Nr. 2) Einreichung der Bewerbungsunterlagen mittels elektronischer
Mittel gem. § 43 (1) SektVO; die Bewerbungsunterlagen sind über das AI
Bietercockpit (mittels hierfür vorgesehenen Bereich) einzureichen. Die
(zusätzliche) Übersendung der Bewerbungsunterlagen über den
Kommunikationsbereich im AI Bietercockpit oder in Papierform per Post,
per E-Mail oder Fax (jeweils unverschlüsselt) ist nicht zulässig.

Nr. 3) Der Bewerbungsbogen einschl. der Eigenerklärungen unter Pkt. 4
sowie weitere Eigenerklärungen (Bewerbergemeinschaftserklärung,
Verpflichtungserklärungen Nachunternehmer) sind in den
Bewerbungsunterlagen in Textform nach § 126b BGB zu unterschreiben
(mind. Angabe zu Name des Unternehmens, welches Willenserklärung zur
Teilnahme am Verfahren abgibt, u. Name des Unterzeichnenden).

Nr. 4) Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte
Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden.

Nr. 5) Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig.

Nr. 6) Vorlage Handelsregisterauszug bzw. Begründung der
Nichteintragung in ein Handelsregister, Auszug nicht älter als 12
Monate; von ausländischen Bewerbern ist eine gleichwertige
Bescheinigung des Herkunftslandes einzureichen. Der Nachweis darf nicht
älter als 12 Monate zum Tag der Abgabefrist der Teilnahmeanträge sein.

Nr. 7) Art der Teilnahme Erklärung zu Bewerbergemeinschaft; Angabe,
ob es sich um eine Einzelbewerbung oder Bewerbergemeinschaft handelt,
ist zwingend. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Erklärung über die
gesamtschuldnerische Haftung und die bevollmächtigten Vertreter als
Bewerbergemeinschaftserklärung (siehe Anlage Formblatt
Bewerbergemeinschaftserklärung) vorzulegen. Bei einer
Bewerbergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen in den Punkten 1, 2 und 4
für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft auszufüllen.

Nr. 8) Verpflichtungserklärung zur Eignungsleihe; im Falle der
Eignungsleihe/Inanspruchnahme von Kapazitäten anderer Unternehmen zum
Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen und
beruflichen Leistungsfähigkeit muss als Nachweis, dass dem Bewerber/der
Bewerbergemeinschaft diese Kapazitäten anderer Unternehmen im
Auftragsfall zur Verfügung stehen, eine Verpflichtungserklärung (siehe
Anlage Formblatt Verpflichtungserklärung) der Unternehmen vorgelegt
werden. Im Falle der Eignungsleihe bezogen auf die wirtschaftliche und
finanzielle Leistungsfähigkeit behält sich der AG vor, gemäß § 47 (3)
SektVO eine gemeinsame Haftung zu verlangen. Darüber hinaus ist von dem
Nachunternehmen, dessen Eignung geliehen wird, zwingend der
Bewerbungsbogen in den Punkten 1 und 4 auszufüllen.

Nr. 9) Organigramm; Darzustellen sind neben den Nachunternehmern (mind.
der Nachunternehmer, deren Eignung geliehen werden soll) mind. folgende
Funktionen des Planungsteams (inkl. namentlicher
Nennung):Gesamtprojektleiter, stellv. Gesamtprojektleiter,
Bauüberwachung, Mitarbeiter mit Zuständigkeit KKS, SiGe-Koordinator;
Alle vorgesehenen und entsprechend im Organigramm dargestellten
Nachunternehmer (einschl. der Nachunternehmer mit Eignungsleihe) sind
in das Nachunternehmerverzeichnis (siehe Anlage Formblatt
Nachunternehmerverzeichnis) einzutragen. Das Nachunternehmerverzeichnis
ist mit dem Bewerbungsbogen vorzulegen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit Teilnahmeantrag sind alle in Anlage 1 zum Bewerbungsbogen
Ausschlusskriterien benannten Mindestanforderungen zur Teilnahme am
Verfahren zu erfüllen. Zu diesem Zweck ist der Bewerbungsbogen
auszufüllen und sind alle gem. Bewerbungsbogen sowie Anlage 1 zum
Bewerbungsbogen Ausschlusskriterien und Anlage 2 zum Bewerbungsbogen
Auswahlkriterien geforderten Erklärungen/Nachweise einschließlich
Anlagen elektronisch in Textform einzureichen.

Alle Bewerbungsunterlagen sowie weitere Vergabeunterlagen sind unter
dem in Punkt I.3) genannten Link abrufbar.

Auswahlkriterien (Eignungskriterien) gem. Anlage 2 Bewerbungsbogen (Die
Herangehensweise bei der Bewertung Unterkriterien zur Vergabe von 0,
1, 2 und 3 Punkten kann der Anlage entnommen werden.):

I) Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit;
gesamt: 13 %

1) Durchschnitt der Umsätze (netto) der letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahre im Bereich Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. HOAI
(Summe); 5 %

2) Wirtschaftliche Stabilität durch stabile oder steigende
Gesamtumsatzentwicklung in den letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren (Vorlage der GuV); 4 %

3) Gewinnentwicklung in allen Geschäftsbereichen im Durchschnitt der
letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Vorlage der Bilanz); 4 %
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Ausschlusskriterien (Mindestanforderungen/-standards) gem. Anlage 1
Bewerbungsbogen:

Nr. 10) Berufshaftpflichtversicherung, gültiger Nachweis nicht älter
als 12 Monate; Nachweis Deckungssummen in Höhe von mind. 5 Mio. EUR für
Personenschäden, mind. 5 Mio. EUR für sonstige Schäden, mind. zweifache
Maximierung oder Erklärung des Versicherers, dass die
Deckungssummen/die Maximierung im Auftragsfall angepasst werden oder im
Auftragsfall eine objektbezogene Versicherung abgeschlossen wird. Der
Nachweis darf nicht älter als 12 Monate zum Tag der Abgabefrist der
Teilnahmeanträge sein.

Nr. 11) Bonitätsnachweis mittels Creditreform (Bonitätsindex 260)
oder gleichwertiger Nachweis, Nachweis nicht älter als 12 Monate; Wird
der Bonitätsnachweis (Nachweis nach der Bonitätsbewertung von
Creditreform mit einem Bonitätsindex 260 oder gleichwertiger
Nachweis) nicht erbracht, führt dies zum Ausschluss aus dem weiteren
Verfahren. Der Nachweis der Gleichwertigkeit alternativer
Bonitätsnachweise obliegt dem Bewerber. Der Bonitätsnachweis darf nicht
älter als 12 Monate zum Tag der Abgabefrist der Teilnahmeanträge sein.

Weitere Ausschlusskriterien (Mindestanforderungen/-standards) gem.
Anlage 1 Bewerbungsbogen:

Nr. 27) Bestätigung mittels Eigenerklärung:

a) Vorliegen Qualitätsmanagementsystem;

b) Vorliegen vertiefter Kenntnisse und sicherer Anwendung des
Regelwerks (Energiewirtschaftsgesetz, Gashochdruckleitungsverordnung,
DVGW-Regelwerk, DIN VDE, Betriebssicherheitsverordnung und
Berufsgenossenschaften);

c) Umsetzung des Projektes im Auftragsfall mit SAP R/3 MM über ein
Auftraggebertool (externer Zugang).

Nr. 28) Bestätigung der weiteren Eigenerklärungen:

a) Nichtvorliegen einer Insolvenz des Unternehmens, eines
Insolvenzgrundes i. S. §§ 17, 19 InsO oder eines Antrags auf Eröffnung

Eines Insolvenzverfahrens gegen das Unternehmen über dessen Vermögen;

B + c) Nichtvorliegen der Ausschlussgründe gem. §§ 123, 124 GWB;

d) Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtung zur Zahlung des
Mindestlohns gem. AEntG bzw. MiLoG;

e) Kenntnis, dass falsche Angaben i. d. R. zum Ausschluss führen;

f) Nichtvorliegen gesellschafts-/konzernrechtlicher oder personeller
Verflechtung mit anderen Unternehmen, welche geeignet ist, im
Auftragsfall

Beim AG Besorgnis eines gegenwärtigen oder künftigen
Interessenkonflikts auszulösen;

g) unverzügliche schriftliche Information des AG, falls sich die die
Eigenerklärung betreffenden Umstände nach Einreichung des
Teilnahmeantrags oder nach Abgabe eines Angebots ändern sollten;

h) Anerkennung von Deutsch als Projektsprache (Dokumenten- und
Vertragssprache) deutsche Sprachkenntnisse in Wort und Schrift bei
allen Projektbeteiligten;

i) Anerkennung der Teilnahme- und Angebotsbedingungen sowie der
Vergabeunterlagen.

Nr. 29) Bestätigung der Richtigkeit aller Angaben im Bewerbungsbogen
und Bestätigung aller Angaben und Erklärungen; Unterschrift in Textform
nach § 126b BGB erforderlich.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Auswahlkriterien (Eignungskriterien) gem. Anlage 2 Bewerbungsbogen (Die
Herangehensweise bei der Bewertung Unterkriterien zur Vergabe von 0,
1, 2 und 3 Punkten kann der Anlage entnommen werden.):

II. Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit;
gesamt: 87 %

1. Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft

1.1 Mindestreferenz 2; Vergleichbare Referenz aus dem Bereich Neubau
oder Sanierung einer Ferngasleitung (GasHDrLtgV); Mindestbedingungen:
Länge 10 km (zusammenhängende Gasleitungslänge Aufaddieren der
Leitungslängen ist nicht zulässig), Nennweite DN 300, Druckstufe > DP
16, vergleichbarer Leistungsumfang (mind. LPH 3-5 für Leistungsbild
Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. HOAI), Fertigstellung
(Inbetriebnahme) zwischen 1.1.2009 und 31.12.2018

1.1.1 Vergleichbarkeit der anrechenbaren Baukosten in netto; 5 %

1.1.2 Vergleichbarkeit der erbrachten Leistung als Planer gemäß HOAI
sowohl Objektplanung Ingenieurbauwerke als auch Umweltplanung erbracht;
4 %

1.1.3 Vergleichbarkeit der erbrachten Leistungsphasen gemäß HOAI; 4 %

1.1.4 erdverlegte Leitung einschl. unterirdische Sonderbauwerke; 3 %

1.1.5 parallelgeführte Kabelleerrohr- und Kabelanlagen mit
dazugehörender Fernmeldetechnik; 2 %

1.1.6 Molchstation/Armaturengruppen; 2 %

1.1.7 kathodischer Korrosionsschutz; 4 %

1.1.8 Betreuung Planfeststellungsverfahren oder vergleichbares
Verfahren; 5 %

1.2 Mindestreferenz 4; Vergleichbare Referenz aus dem Bereich Neubau
oder Sanierung einer Gasleitung im städtischen Gebiet (§ 34 BauGB);
Mindestbedingungen: Länge 2 km, vergleichbarer Leistungsumfang (mind.
LPH 3-5 für Leistungsbild Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. HOAI),
Fertigstellung (Inbetriebnahme) zwischen 1.1.2009 und 31.12.2018

1.2.1 Vergleichbarkeit Trassenlänge; 6 %

1.2.2 Schwierigkeitsgrad der Planung: Erstellung von Verkehrskonzepten
(z. B. auch Regelplanung für Verkehrssicherung, Verkehrszeichen- und
Umleitungspläne und bauzeitliche Verkehrsführung einschl. Abstimmung
mit Verkehrsbehörden); 5 %

1.2.3 Schwierigkeitsgrad der Planung: Parallelführung/Trassenbündelung
mit weiteren Medien; 4 %

1.2.4 Schwierigkeitsgrad der Planung: Bahnquerungen Deutsche Bahn; 4 %

1.3 Zusätzliche Referenzen; Vergleichbare Referenzen aus dem Bereich
Planung von Ferngasleitungen oder anderer Tiefbaumaßnahmen in den
letzten 10 Jahren, Fertigstellung (Inbetriebnahme) zwischen 1.1.2009
und 31.12.2018

1.3.1 Nachweis der Erfahrung mit öffentlichem Vergaberecht; keine
Eignungsleihe möglich (Erbringung der LPH 6 + 7 in eigenem Büro); 5 %

1.3.2 Nachweis erbrachter Leistungen im Bereich der LBP nach § 26 HOAI
(LPH 1-4); 5 %

1.3.3 Nachweis der Erfahrung bei der Verwendung von SAP R/3 MM; 3 %

1.3.4 Nachweis der Erfahrung bei der Planung im Bereich besonderer
techn. Anforderungen: Wasserstraßen 1. und 2. Ordnung; 3 %

1.3.5 Nachweis der Erfahrung bei der Planung im Bereich besonderer
Schutzbedürfnisse: Kampfmittelbeseitigung; 3 %

2. Berufspraxis und Referenz des Gesamtprojektleiters

2.1 Berufspraxis des Gesamtprojektleiters als ausführender oder
leitender Fachmann in der Planung von Ferngasleitungen (GasHDrLtgV); 8
%

2.2 Persönliche Referenz des Gesamtprojektleiters als Projektleiter
oder stellv. Projektleiter; Vergleichbare Referenz aus dem Bereich
Neubau oder Sanierung einer Ferngasleitung (GasHDrLtgV);
Mindestbedingungen: Länge 8 km (zusammenhängende Gasleitungslänge
Aufaddieren der Leitungslängen ist nicht zulässig), Nennweite DN 300,
Druckstufe > DP 16, vergleichbarer Leistungsumfang (mind. LPH 3-8 für
Leistungsbild Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. HOAI),
Fertigstellung (Inbetriebnahme) zwischen 1.1.2009 und 31.12.2018; 7 %

3. Berufspraxis des stellvertretenden Gesamtprojektleiters als
ausführender oder leitender Fachmann in der Planung von
Ferngasleitungen (GasHDrLtgV); 5 %

Bei allen Refenzen (Mindest-, zusätzliche, persönliche Ref.) ist
Mehrfachnennung der Ref. zulässig.

Bei den Mindestref. 1 bis 4 sind Angaben zum AG zwingend.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Ausschlusskriterien (Mindestanforderungen/-standards) gem. Anlage 1
Bewerbungsbogen:

Nr. 12) Nachweis Firmenzertifizierung nach DVGW GW 11 durch Vorlage
Zertifikat eines in der EU akkreditierten Unternehmens (Angabe
Akkreditierungsnr) und Eigenerklärung, dass dieses in der Praxis
angewandt wird

Nr. 13) Nachweis berufliche Qualifikation Gesamtprojektleiter;
Studiennachweis eines einschlägigen, technischen Studiums an einer
Technischen Universität bzw. Hochschule oder Fachhochschule

Nr. 14) Nachweis Berufspraxis Gesamtprojektleiter; Durch Vorlage eines
Lebenslaufs mit Referenzliste ist nachzuweisen, dass dieser mind. 3
Jahre als ausführender oder leitender Fachmann in der Planung von
Ferngasleitungen (GasHDrLtgV) tätig war.

Nr. 15) Gesamtprojektleiter muss maßgeblich am Projekt mitarbeiten.
Maßgeblich bedeutet, dass sich die entsprechende Person mindestens 50 %
der Wochenarbeitszeit (bezogen auf eine Vollzeitstelle bei Teilzeit
entsprechend höher) mit dem Projekt befassen muss. Dies ist plausibel
zu erläutern bzw. nachzuweisen.

Nr. 16) Nachweis berufliche Qualifikation stellv. Gesamtprojektleiters;
Studiennachweis eines einschlägigen, technischen Studiums an einer
Technischen Universität bzw. Hochschule oder Fachhochschule

Nr. 17) Nachweis Berufspraxis stellv. Gesamtprojektleiter; Durch
Vorlage eines Lebenslaufs mit Referenzliste ist nachzuweisen, dass
dieser mind. 3 Jahre als ausführender oder leitender Fachmann in der
Planung von Ferngasleitungen (GasHDrLtgV) tätig war.

Nr. 18) Nachweis Zertifizierung nach DIN EN 15257 mind. Grad 2 im
Bereich A 2 für 1 Mitglied des Planungsteams mit Zuständigkeit KKS
durch Vorlage des Zertifikats

Nr. 19) Nachweis 1 SiGe-Koordinators mit Zertifizierungen nach RAB 30/B
und RAB 30/C durch Vorlage der Zertifikate

Nr. 20) Nachweis regelmäßig wiederkehrender Weiterbildungen
SiGe-Koordinator; Nachweis, dass SiGe-Koordinator
arbeitsschutzfachliche Kenntnisse gem. RAB 30/B und spezielle
Koordinatorenkenntnisse gem. RAB 30/C mind. alle 5 Jahre (insofern
Zertifizierungen nach RAB 30/B und RAB 30/C älter als 5 Jahre zum Tag
der Abgabefrist der Teilnahmeanträge) durch entsprechende
Weiterbildungen aktuell hält

Nr. 21) Nachweis baufachliche Ausbildung SiGe-Koordinator; Nachweises
zum erfolgreichen Abschluss einer baufachlichen Berufsausbildung: mind.
Abschluss als Geprüfter Polier oder Staatlich geprüfter Techniker oder
Studienabschluss (Fach-)Hochschule (bauchfachliches Studium)

Nr. 22) Nachweis berufliche Erfahrung SiGe-Koordinator; Vorlage
Lebenslauf mit Referenzliste; mind. 2 Jahre in den letzten 10 Jahren
als SiGe-Koordinator Projekte in der Planung und/oder Ausführung
begleitet und mind. 2 Projekte in den letzten 10 Jahren als
SiGe-Koordinator in der Planung und/oder Ausführung im Bereich
Ingenieurbau und/oder Spezialtiefbau und/oder bei Baumaßnahmen mit
besonders gefährlichen Arbeiten nach Anhang II Nr. 2, 3, 6, 7, 8, 9 und
10 BaustellV begleitet

Nr. 23) Mindestreferenz 1: Vergleichbare Referenz aus dem Bereich
Neubau oder Sanierung Ferngasleitung (GasHDrLtgV); Mindestbedingungen:
Länge 10 km (zusammenhängende Gasleitungslänge Aufaddieren der
Leitungslängen ist nicht zulässig), Nennweite DN 300, Druckstufe > DP
16, vergleichbarer Leistungsumfang (mind. LPH 2 nach HOAI oder
Machbarkeitsstudie für Leistungsbild Objektplanung Ingenieurbauwerke
und Umweltplanung gem. HOAI), Fertigstellung Leistung und Übergabe
Ergebnisse an AG zw. 1.1.2009 31.12.2018

Nr. 24) Mindestreferenz 2: Anforderu. siehe II.2.9)

Nr. 25) Mindestreferenz 3: Vergleichbare Referenz aus dem Bereich
Betreuung eines Planfeststellungsverfahrens für Neuerrichtung oder
Sanierung Ferngasleitung (GasHDrLtgV); Mindestbedingungen: Länge 10
km (zusammenhängende Gasleitungslänge Aufaddieren der Leitungslängen
ist nicht zulässig), Fertigstellung (Inbetriebnahme) zw. 1.1.2009
31.12.2018

Nr. 26) Mindestreferenz 4: Anforderu. siehe II.2.9)
III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

Teilnahme erfolgt über vorgegebenen Bewerbungsbogen (s. Link unter
I.3.), der vollständig ausgefüllt, elektronisch in Textform gem. § 126b
BGB und fristgerecht mittels AI Bietercockpit einzureichen ist.

Unverschlüsselte Übersendung per Post, E-Mail, Fax, über
Kommunikationsbereich des AI Bietercockpit ist unzulässig.

Gem. § 51 (2) SektVO hat AG Entschließungsermessen dahingehend, ob er
fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachfordert. AG
bindet sich hinsichtlich dieses Ermessens nicht vorab. Bewerber können
daher nicht darauf vertrauen, dass sie Gelegenheit erhalten, Unterlagen
nachzureichen.

Rückfragen sind ausschließlich über den Kommunikationsbereich im AI
Bietercockpit an AG zu stellen.

Enthalten Bekanntmachung oder Vergabeunterlagen Unklarheiten,
Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen
geltendes Recht, so hat Bewerber AG unverzüglich schriftlich darauf
hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist Anspruch mit diesen Einwendungen
präkludiert.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:

Sicherheitsleistungen gem. § 12 des Generalplanervertrags;

Haftpflichtversicherung gem. § 10 des Generalplanervertrags (siehe
auch Punkt II.1.2) Ausschlusskriterium Nr. 10 gem. Anlage 1 des
Bewerbungsbogens).
III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:

Zahlungsbedingungen gem. § 12 des Generalplanervertrags;

Honorar und Vergütung gem. § 11 des Generalplanervertrags;

die Finanzierung des Projektes erfolgt durch die ONTRAS Gastransport
GmbH;

Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI), Stand 2013.
III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt
wird, haben muss:

Rechtsform von Bewerbergemeinschaften (BG): Gesamtschuldnerisch haftend
mit bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe Erklärung, dass Mitglieder der
BG (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über Auflösung der ARGE
hinaus. BG muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für
Erklärung kann vorgegebenes Formblatt verwendet werden, das als Anhang
dem Bewerbungsformular beiliegt. Vorlage des Nachweises hat mit Abgabe
der Bewerbung zu erfolgen. AG behält sich vor, ergänzende Unterlagen
abzufordern, welche Zulässigkeit der Kooperation in Form einer BG (§ 1
GWB) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in
ihrer Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbewerber das Verfahren
in einer BG fortsetzen wollen, ist dies nur mit ausdrücklicher
schriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht
erteilt, wenn durch Veränderung der Wettbewerb wesentlich
beeinträchtigt wird oder Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde,
Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit hat.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Im Auftragsfall hat der Auftragnehmer die ihm übertragenen Leistungen
in seinem Unternehmen bzw. gem. den Angaben im Teilnahmeantrag zu
erbringen. Nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des
Auftraggebers ist eine weitere, im Teilnahmeantrag nicht angekündigte
Unterbeauftragung zulässig (siehe § 9 Generalplanervertrag).

Die örtliche Präsenz des Bewerbers in Leipzig ist während der
Planungszeit in engen Intervallen gemäß Projekterfordernis (siehe
hierzu auch Leistungsbeschreibung - Anlage A 1 zu den
Angebotsbedingungen) sicherzustellen. Für die gesamte Projektlaufzeit
ist die personelle Kontinuität hinsichtlich der Präsenz vor Ort zu
gewährleisten.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 05/02/2019
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/09/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Mitglieder von Bewerbergemeinschaften haben grundsätzlich alle
Erklärungen/Nachweise für jedes Mitglied gem. Angaben im
Bewerbungsbogen (einschl. Anlagen) abzugeben;

2) Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu
Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben;

3) Für die Ausarbeitung der Bewerbungs-/Angebotsunterlagen werden
Bewerbern/Bietern keine Kosten erstattet;

4) Nichteinhaltung der geforderten Mindestanforderungen (s. Anlage 1
zum Bewerbungsbogen) führt zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren;

5) AG behält sich vor, den Auftrag auf Grundlage der Erstangebote zu
vergeben;

6) Alle Bewerbungsunterlagen sowie weitere Vergabeunterlagen werden im
Teilnahmewettbewerb allen Bewerbern zur Verfügung gestellt. Die
Angebotsbedingungen (einschl. Anlagen) dienen der Information der
Bewerber. Mit Angebotsaufforderung werden alle endgültigen Unterlagen
zu Angebotsbedingungen und Generalplanervertrag (jeweils einschl.
Anlagen) allen im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerbern als
verbindliche Unterlagen zur Verfügung gestellt. AG behält sich das
Ändern dieser Unterlagen ausdrücklich vor;

7) Bewerber haben Verstöße gegen Vergabevorschriften zu rügen. Es
gelten die Bestimmungen in § 160 Abs. 3 GWB. Soweit ihrer Rüge nicht
abgeholfen wird, sind sie insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15
Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag
bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Ansonsten ist der
Antrag gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig;

8) Weitere Infos zum Verfahren, z. B. Rückfragenkataloge können unter
dem Link gem. Pkt. I.3) abgerufen werden. Erfolgt keine freiwillige
Registrierung, werden Interessierte nicht automatisch über Infos (bspw.
Rückfragen) im Verfahren in Kenntnis gesetzt. Daher ist zu beachten,
dass diese sich regelmäßig über den benannten Link eigenständig
informieren. Eine freiwillige Registrierung ist möglich und wird
dringend empfohlen. Rückfragen sind ausschließlich über den
Kommunikationsbereich des AI Bietercockpits (gem. Pkt. I.3) zu stellen,
werden vom AG beantwortet, anonymisiert und allen Interessierten per
Rückfragenkatalog auf dem benannten Link bzw. bei Registrierung per
E-Mail zur Verfügung gestellt;

9) Auftraggeber weist vorsorglich darauf hin, dass Auskünfte zum
Vergabeverfahren durch Bewerber/Bieter bis spätestens 7 Kalendertage
vor Einreichungs-/Eröffnungstermin einzureichen sind. Rechtzeitig
gestellte Anfragen werden i. d. R. bis spätesten 6 Kalendertage vor
Ende der Einreichungsfrist der Teilnahmeanträge/Angebote beantwortet.
Für die Beantwortung der gestellten Fragen werden unter dem Link gem.
Pkt. I.3) bzw. bei Registrierung per E-Mail Infos zu Änderungen und
Ergänzungen der Ausschreibungsunterlagen eingestellt. Diese Infos und
deren Anlagen werden Bestandteil der Ausschreibungsunterlagen. Die
Bewerber-/Bieterinfos und deren Anlagen sind bei der Ausarbeitung des
Teilnahmeantrages/Angebots in gleicher Weise wie die
Ausschreibungsunterlagen zu berücksichtigen. Bei Abweichung zwischen
den ursprünglichen Ausschreibungsunterlagen und den Antworten aus den
Bewerber-/Bieterinfos gelten die Antworten der Bewerber-/ Bieterinfos.
Die Bewerber/Bieter sind verpflichtet, den Link gem. Pkt. I.3)
regelmäßig jedenfalls aber letztmalig nicht früher als 5 Tage vor
Ablauf der Einreichungsfrist hinsichtlich Bewerber-/Bieterinformationen
einzusehen (Holpflicht);

10) Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Eine Mehrfachbewerbung ist
auch eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros.
Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft bzw.
unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros haben das Ausscheiden
aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zur Folge;

11) Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung
in Deutsch vorgelegt werden.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion
Sachsen
PF 10 13 64
Leipzig
04013
Deutschland
Telefon: +49 3419773800
E-Mail: [5]wiltrud.kadenbach@lds.sachsen.de
Fax: +49 3419771049

Internet-Adresse:
[6]https://www.lds.sachsen.de/index.asp?ID=4421&art_param=363
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nach §
160 Abs. 3 GWB unzulässig ist, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion
Sachsen
PF 10 13 64
Leipzig
04013
Deutschland
Telefon: +49 3419773800
E-Mail: [7]wiltrud.kadenbach@lds.sachsen.de
Fax: +49 3419771049

Internet-Adresse:
[8]https://www.lds.sachsen.de/index.asp?ID=4421&art_param=363
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
04/01/2019

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References

1. mailto:jacqueline.frey@ontras.com?subject=TED
2. http://www.ontras.com/
3. http://www.evergabe.de/unterlagen
4. http://www.evergabe.de/unterlagen
5. mailto:wiltrud.kadenbach@lds.sachsen.de?subject=TED
6. https://www.lds.sachsen.de/index.asp?ID=4421&art_param=363
7. mailto:wiltrud.kadenbach@lds.sachsen.de?subject=TED
8. https://www.lds.sachsen.de/index.asp?ID=4421&art_param=363

 
 
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