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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Saarbrücken - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019010809190261227 / 7022-2019
Veröffentlicht :
08.01.2019
Angebotsabgabe bis :
04.02.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
DE-Saarbrücken: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2019/S 5/2019 7022

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Universität des Saarlandes
Campus A2 3
Saarbrücken
66123
Deutschland
Kontaktstelle(n): Frau Meike Kunert
E-Mail: [1]campusentwicklung@univw.uni-saarland.de
NUTS-Code: DEC01

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.uni-saarland.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.subreport.de/E56434789
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
agstaUMWELT GmbH
Saarbrücker Str. 178
Völklingen
66333
Deutschland
Kontaktstelle(n): Claudia Lennartz
Telefon: +49 6898/33077
E-Mail: [4]vergabe@agsta.de
NUTS-Code: DEC01

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]www.agsta.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[6]https://www.subreport.de/E56434789
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Universität des Saarlandes
I.5)Haupttätigkeit(en)
Bildung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Tragwerksplanung für den Neubau eines Innovation Centers auf dem Campus
der Universität des Saarlandes
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Es werden Planungsleistungen der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI für
den Neubau eines Innovation Centers auf dem Campus der Universität des
Saarlandes in Saarbrücken vergeben. Aus dem geplanten Standort ergeben
sich verschiedene Anforderungen hinsichtlich der Anbindung an
bestehende Gebäude und die Integration in das vorhandene Gefüge, u. a.
Einbindung der Aula und einer historischen Mauer sowie barrierefreie
Anbindung des Gebäudes A 22.

Das Innovation Center soll ein offener Ort für das Treffen von
Studierenden, Interessierten, Wissenschaftler, Gründern und Unternehmen
werden und u. a. flexible modular gestaltbare (Büro-)Räumlichkeiten
beinhalten. Geplant sind darüber hinaus Kongress-/Konferenz- und
Seminarbereiche, Living-Lab's sowie kleinere Werkstätten. Erforderliche
größere Maschinen sollen im Untergeschoss untergebracht werden.
Insgesamt soll das Innovation Center nicht nur innen offen und modular
gestaltet sein, sondern soll sich auch von außen transparent
präsentieren.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 11 770 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEC01
Hauptort der Ausführung:

Campus Saarbrücken der Universität des Saarlandes
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Universität des Saarlandes vergibt die Leistungen der
Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI für den Neubau des Innovation Centers.
Der vorliegende Auftrag umfasst die Grundleistungen der
Tragwerksplanung für die folgenden Leistungsphasen:

Leistungsphase 1: Grundlagenermittlung

Leistungsphase 2: Vorplanung

Leistungsphase 3: Entwurfsplanung

Der Auftraggeber behält sich vor, folgende Leistungsphasen stufenweise
zu vergeben:

Leistungsphase 4: Genehmigungsplanung,

Leistungsphase 5: Ausführungsplanung,

Leistungsphase 6: Vorbereitung der Vergabe.

Seitens des Auftragnehmers besteht kein Rechtsanspruch auf die
Beauftragung weiterer Leistungsphasen bzw. auf eine Gesamtbeauftragung.

Option: Der Auftraggeber behält sich vor, die Maßnahme ab
Leistungsphase 5 als GU-Leistung umzusetzen. Im Rahmen der
Angebotsaufforderung wird daher eine Pauschale für die Erbringung einer
funktionalen Leistungsbeschreibung bzw. Erstellung eines
GU-Leistungsverzeichnisses abgefragt. Diese Pauschale geht jedoch nicht
in die Angebotswertung mit ein.

Denjenigen Bewerbern, die nach Abschluss der Bewerbungsphase ausgewählt
und zur Abgabe eines Honorarangebotes aufgefordert werden, werden ggf.
entsprechende Informationen zur Kenntnis gegeben. Dies erfolgt in der
Zuschlagsphase. Im Rahmen der Bewerbungsphase gibt es über die
vorliegende Bekanntmachung und die auf subreport zur Verfügung
gestellten Formblätter und Informationen hinaus keine weiteren
Unterlagen, die angefordert werden können.

Sonstige zu vergebende Leistungen sind nicht Bestandteil der
vorliegenden Ausschreibung und werden gesondert vergeben.

Parallel oder im Nachgang zum vorliegenden Auftrag werden weitere
Aufträge europaweit ausgeschrieben:

1. Leistungen der Objektplanung,

2. Leistungen der Technischen Ausrüstung sowie 3. Leistungen der
Freianlagenplanung.

Weitere Leistungen, wie Brandschutz, Bodengutachten und ggf. weitere
Fachplanungsleistungen stehen noch aus.

Es ist zulässig, dass sich Bewerber für mehrere dieser Aufträge
bewerben. Doppelbewerbungen im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung
für den zu vergebenden Auftrag Tragwerksplanung sind hingegen nicht
zulässig. Mehrfachbewerbungen einer Bewerbergemeinschaft können zum
Ausschluss aller betroffenen Angebote führen, wenn dem Bewerber, der
Bietergemeinschaft oder den betroffenen konkurrierenden
Mitgliedsunternehmen oder Bietergemeinschaften der Nachweis, dass die
fraglichen Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden,
nicht gelingt.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Herangehensw. an d. Projekt, Vorstellungen
zu Projektorganisation/Ablauf, int./ext. Kommunik. / Gewichtung: 35
Qualitätskriterium - Name: Personelle Besetzung: Projektleiter,
Stellvertreter und deren Eindruck in der persönl. Präsentation,
Personaleinsatzplan / Gewichtung: 25
Qualitätskriterium - Name: Qualität der Präsentation im Bietergespräch
/ Gewichtung: 20
Preis - Gewichtung: 20
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 60
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Die o. g. Laufzeit beruht auf einer derzeitigen Schätzung. Aufgrund der
Option einer stufenweisen Beauftragung oder aufgrund derzeit noch nicht
absehbarer Gründe behält sich der Auftraggeber vor, den Vertrag zu
verlängern.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die unter III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung und III.1.2)
wirtschftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit geforderten
Nachweise u. Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vorzulegen
(einzutragen in die auf subreport zur Verfügung gestellten
Formblätter). Die unter III.1.3) technische und berufliche
Leistungsfähigkeit genannten Nachweise sind ebenfalls zu erbringen.
Hierfür sind ebenfalls die auf subreport zur Verfügung gestellten
Formblätter zu verwenden. Eine Bewertung erfolgt anhand der unter
III.1.3) genannten Bedingungen. Die Bewerber mit den höchten
Bewertungszahlen werden ausgewählt und aufgefordert am weiteren
Verfahren teilzunehmen.

Folgende Kriterien werden bei der Bewertung der Bewerbungen zugrunde
gelegt:

(3-1) Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen (weitere
Voraussetzungen für die Wertbarkeit siehe III.1.3)), zu erbringen ist
mind. 1 Referenz für vergleichbare Aufgabenstellungen, hier: Neubau
eines Hochschul-, Forschungs- oder Seminar- und Schulungsgebäudes,
Büro-/Verwaltungsgebäudes, mindestens Gebäudeklasse IV und mit einer
Bausumme von mindestens 2 000 000 EUR (brutto, Kostengruppe 300 und
400), gewertet werden max. 2 Referenzen mit jeweils 10 Punkten (max. 20
Punkte möglich).

(3-2) Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen (weitere
Voraussetzungen für die Wertbarkeit siehe III.1.3)), zu erbringen ist
mind. 1 Referenz für vergleichbare Aufgabenstellungen, hier: Neubau
eines Gebäudes mit großflächigen Räumen (ab 60 qm stützenfreier
Raumgröße) mit einer Bausumme von mindestens 4 000 000 EUR (brutto,
Kostengruppe 300 und 400), gewertet werden max. 2 Referenzen mit
jeweils 10 Punkten (max. 20 Punkte möglich).

(3-3) Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen (weitere
Voraussetzungen für die Wertbarkeit siehe III.1.3)), hier: Neubau eines
Gebäudes mit einer zusammenhängenden Glasfassade von mindestens 250 qm
über mindestens 2 Geschosse. Gewertet werden max. 2 Referenzen mit
jeweils 4 Punkten (max. 8 Punkte möglich).

(3-4) Erfahrungen mit der Planung und Realisierung von Projekten für
öffentliche Auftraggeber. Gewertet werden max. 2 Referenzen mit jeweils
2 Punkten (max. 4 Punkte möglich).

Insgesamt können 52 Punkte erreicht werden.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Stufenweise Vergabe, siehe II.2.4)
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz:

"Förderung und Forschung und Infrastruktur an Hochschulen und
außerhochschulischen Forschungseinrichtungen" im Rahmen einer EFRE
Maßnahme
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Siehe auch III.2.1) Die folgenden Nachweise/Eigenerklärungen sind mit
der Bewerbung vollständig vorzulegen, bei Bewerbergemeinschaften (BG)
jeweils von allen Mitgliedern der BG; Details, die bei den Angaben zu
berücksichtigen sind, siehe in den auf subreport zur Verfügung
gestellten Formblättern. Bei Bewerbergemeinschaften sind die
Formblätter von den Mitbewerbern (einschließlich Nachunternehmern)
ebenfalls auszufüllen. Ferner ist in diesem Fall eine
Vollmachtserklärung für den Federführenden, eine Erklärung über die
Rechtsform und die gesamtschuldnerische Haftung und eine Erklärung über
das Vorhandensein einer Haftpflichtversicherung mit den geforderten
Rahmenbedingungen für die Bewerbergemeinschaft/ARGE mit den
Bewerbungsunterlagen vorzulegen.

1) Allgemeine Angaben zum Bewerber gemäß Formblatt; es wird darauf
hingewiesen, dass Mehrfachbewerbungen einzelner Bewerber oder von
Mitgliedern einer BG zum Ausschluss aller betroffenen Angebote führen
können;

2) Eigenerklärung, dass keine Personen im Zuständigkeitsbereich des
Bewerbers tätig sind, die zum Ausschluss von Personen nach § 6 VgV
führen;

3) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124
GWB vorliegen;

4) Eigenerklärung zu § 43 Abs. 1 VgV: namentliche Nennung der
tatsächlichen Leistungserbringer zum Stichtag 1.12.2018, gegliedert in
Projektleiter im Auftragsfall, Stellvertreter des Projektleiters und
Projektingenieure unter Angabe der von ihnen im Auftragsfall
bearbeitenden Teilleistungen. Für den im Auftragsfall
Projektverantwortlichen und seinen Stellvertreter sind mit der
Bewerbung ein Nachweis der Befähigung für die vorliegende
Aufgabenstellung und ein fachlicher Lebenslauf vorzulegen;

5) Angaben über eine beabsichtigte Weitergabe des Auftrags oder eines
Teils des Auftrags (Beschreibung des betreffenden Aufgabenteils und
Benennung des Leistungserbringers);

6) Eigenerklärung der Bewerber/der Bewerbergemeinschaft im Falle der
Weiterbeauftragung die Leistungsphasen 4-6 (siehe II.2.4)) zu
erbringen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die folgenden Angaben sind mit der Bewerbung vollständig vorzulegen,
bei BG jeweils von allen Mitgliedern der BG bzw. Nachunternehmern.

1) Eigenerklärung und aktuelle Bescheinigung des zuständigen
Finanzamts, dass keine Steuerschulden bestehen (nicht älter als 6
Monate);

2) Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der
Berufshaftpflichtversicherung (mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden,
mind. 1 000 000 EUR für sonstige Schäden). Die schriftliche Bestätigung
der Versicherung der Bewerber, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall
auf die geforderten Höhen anzuheben, ist als Nachweis ausreichend.

Weitere nachzuweisende Voraussetzung: Jährliche Maximierung der
Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Versicherungssumme
betragen. (Bei Bewerbergemeinschaften muss die Haftpflicht für die ARGE
bzw. für ARGE-Leistungen vorgehalten werden.) Die auf subreport zur
Verfügung gestellten Formblätter sind für die Angaben zu verwenden. Die
darüber hinaus geforderten Nachweise sind als Anlagen beizufügen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zum Nachweis der techn. Leistungsfähigkeit sind folgende Referenzen vom
Bewerber/der BG vorzulegen. Die Angaben zu den Referenzprojekten sind
in die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter einzutragen.
Darüber hinaus gehendes Material (graphische Darstellungen,
Planunterlagen, o. ä.) sind nicht erforderlich und werden nicht
gewertet.

Grundsätzliche Voraussetzungen für die Wertbarkeit von Referenzen (3-1)
bis (3-4):

Vollständigkeit und Nachvollziehbarkeit der in den Formblättern
abgefragten Angaben,

Bearbeitung mind. der Lph. 2-3 (Vorplanung, Entwurfsplanung) oder
mindestens der Lph 4-5 (Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung) gem. §
51 HOAI,

Bearbeitung im Zeitraum von Januar 2008 bis zum Zeitpunkt der
Bekanntmachung dieser Veröffentlichung, d. h. es müssen mind. die Lph
2-3 oder die Lph 4-5 vollständig in dem Zeitraum bearbeitet, d. h.
begonnen und abgeschlossen worden sein.

Es dürfen grundsätzlich mehr Referenzen als erforderlich genannt
werden, in diesem Fall ist in den Formblättern anzugeben, welche
Referenzen zu den unter (3-1) bis (3-4) genannten Kriterien jeweils
gewertet werden sollen. Die übrigen aufgeführten Referenzen gehen in
diesem Fall nicht in die Wertung ein. Eine Referenz, die z. B. für
Kriterium (3-1) benannt wird, kann auch für einzelne oder alle
Kriterien (3-2) bis (3-4) benannt werden, wenn diese Rahmenbedingungen
auf sie zutreffen.

(3-1) Mindestanforderung (mind. 1 Referenz ist zu benennen): Nachweis
zu Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen, hier: Referenz
für den Neubau eines Hochschul-, Forschungs-, Seminar- und
Schulungsgebäudes oder Büro-/Verwaltungsgebäudes, mindestens
Gebäudeklasse IV und mit einer Bausumme von mind. 2 000 000 EUR
(brutto, Kostengruppe 300 und 400). Zu erbringen ist mind. 1 Referenz.
Gewertet werden max. 2 Referenzen mit jeweils 10 Punkten (max. 20
Punkte möglich).

(3-2) Mindestanforderung (mind. 1 Referenz ist zu benennen): Nachweis
zu Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen, hier: Referenz
für den Neubau eines Gebäudes mit großflächigen Räumen (ab 60 qm
stützenfreier Raumgröße) mit einer Bausumme von mind. 4 000 000 EUR
(brutto, Kostengruppe 300 und 400). Zu erbringen ist mind. 1 Referenz.
Gewertet werden max. 2 Referenzen mit jeweils 10 Punkten (max. 20
Punkte möglich).

(3-3) Nachweis zu Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen,
hier: Referenz für den Neubau eines Gebäudes mit einer
zusammenhängenden Glasfassade von mindestens 250 qm über mindestens 2
Geschosse. Gewertet werden max. 2 Referenzen mit jeweils 4 Punkten
(max. 8 Punkte möglich).

(3-4) Nachweis des Bewerbers zu Erfahrungen mit der Planung und
Realisierung von Projekten für öffentliche Auftraggeber. Gewertet
werden max. 2 Referenzen mit jeweils 2 Punkten (max. 4 Punkte möglich).

Insgesamt können 52 Punkte erreicht werden.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Ingenieure gemäß § 75 VgV,

Bewerber mit Sitz in Deutschland: Vorlage eines Nachweises über die
Eintragung in ein Berufsregister als Beratender Ingenieur
(Kammermitgliedschaft);

Bewerber mit Sitz im Ausland müssen mit dem Teilnahmeantrag die
Erlaubnis der Berufsausübung im Staat ihrer Niederlassung nachweisen,
soweit hierfür eine im Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des
Europäischen Parlaments und des Rates aufgeführte Registereintragung
einschlägig ist.

Bei Bewerbergemeinschaften gilt dies für jedes Mitglied.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 04/02/2019
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Arbeitssprache ist deutsch. Anträge in anderer Sprache werden
ausgeschlossen;

2) Für den Teilnahmeantrag sind die vorgefertigten auf subreport zur
Verfügung gestellten Formblätter zu verwenden und an der dafür
vorgesehenen Stelle zu unterschreiben. Nicht unterschriebene
Formblätter werden ausgeschlossen. Die Formblätter sind um die
geforderten Angaben und Nachweise zu ergänzen. Die Angaben sind
wahrheitsgemäß zu machen. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein.
Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei
sein. Inhaltliche Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
Formale Erweiterungen können zulässig sein, sofern dies in den
Formblättern ausdrücklich zugelassen wird (z. B. Ergänzung weiterer
Mitbewerber). Bewerber haben als Nachweis der Eignung für die zu
vergebende Leistung entweder:

die in der Auftragsbekanntmachung angegebenen Formblätter nebst
beigefügten Nachweisen,

oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) unter:
[7]https://www.evergabe.de/assets/images-cms/Anleitung_und_Formular_EEE
.PDF (mit den vollständigen in der vorliegenden Bekanntmachung
geforderten Inhalten, was vom Bewerber zu beachten ist) als vorläufigen
Nachweis.

Vorzulegen. Bei Einsatz von anderen Unternehmen, Bietergemeinschaften,
usw. sind die Unterlagen/die EEE auch für diese anzugeben.

Bietergemeinschaften, die sich erst nach Einreichung eines
Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Ein Wechsel
der Identität des Bieters oder der Bietergemeinschaft ist nicht
zugelassen. Nach Ablauf der Eingangsfrist eingehende Bewerbungen werden
nicht berücksichtigt. Die Bewerber haben selbst dafür Sorge zu tragen
und sich zu vergewissern, dass ihre Bewerbungsunterlagen rechtzeitig
eingehen. Die Bewerbungen werden erst nach Ablauf der Eingangsfrist
heruntergeladen und geprüft. Für die Ausarbeitung der
Bewerbungsunterlagen werden Kosten nicht erstattet. Für die
Vollständigkeit der Bewerbungsunterlagen, die Voraussetzung für die
Wertbarkeit ist, sind die Bewerber selbst verantwortlich.

3) Wichtig: Seit dem 18.10.2018 besteht die Pflicht zur eVergabe. Die
Kommunikation und die Abgabe der Teilnahmeanträge erfolgt gem. § 53 (1)
VgV ausschließlich elektronisch. Die zum Download bereitgestellten
Unterlagen sind auf [8]www.subreport.de frei verfügbar (siehe I.3). Um
regelmäßig über Informationen/Rückfragen in Kenntnis gesetzt zu werden
und für die Abgabe der Teilnahmeanträge, ist eine Registrierung
erforderlich. Diese ist für die Bieter kostenfrei. Nur über subreport
eingereichte Teilnahmeanträge sind wertbar;

4) Bei dem unter II.1.5) angegebenen geschätzten Gesamtwert von 11 770
000 Mio. EUR handelt es sich um die Gesamtinvestitionssumme netto;

5) Die unter II.2.7) angegebene Bearbeitungszeit von 60 Monaten beruht
auf einer derzeitigen Schätzung. Der AG behält sich vor, dass sich die
Bearbeitungszeit aus derzeit nicht absehbaren Gründen verlängern kann;

6) Derzeit ist beabsichtigt, dass die Vergabe auf Grundlage der
Erstangebote erfolgt. Der AG behält sich vor, bei Bedarf von den
Bietern Folgeangebote einzuholen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Saarlandes beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit,
Energie und Verkehr des Saarlandes
Franz-Josef-Röder-Straße 17
Saarbrücken
66119
Deutschland
Telefon: +49 681/5014994
E-Mail: [9]vergabekammern@wirtschaft.saarland.de
Fax: +49 681/5013506
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Siehe § 160 Abs. 3 GWB. Der Antrag ist unzulässig soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt
unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
04/01/2019

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References

1. mailto:campusentwicklung@univw.uni-saarland.de?subject=TED
2. http://www.uni-saarland.de/
3. https://www.subreport.de/E56434789
4. mailto:vergabe@agsta.de?subject=TED
5. http://www.agsta.de/
6. https://www.subreport.de/E56434789
7. https://www.evergabe.de/assets/images-cms/Anleitung_und_Formular_EEE.PDF
8. http://www.subreport.de/
9. mailto:vergabekammern@wirtschaft.saarland.de?subject=TED

 
 
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