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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Diez - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018120509242909621 / 535245-2018
Veröffentlicht :
05.12.2018
Angebotsabgabe bis :
14.01.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DE-Diez: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2018/S 234/2018 535245

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der
Verteidigung, vertreten durch das Amt für Bundesbau -ABB-,vertreten
durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung
Diez, vertreten durch die Niederlassungsleitung
Goethestraße 9
Diez
65582
Deutschland
Kontaktstelle(n): LBB Niederlassung Koblenz, Zentrale Vergabestelle
FbT, Hofstraße 257a, 56077 Koblenz
Telefon: +49 2619701-0
E-Mail: [1]VOFVergabe.Koblenz@LBBnet.de
Fax: +49 2619701-444
NUTS-Code: DEB1A

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.LBBnet.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]http://www.vergabe.rlp.de
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]http://www.vergabe.rlp.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Verteidigung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

18D0452- Bundespolizeiausbildungsstätte, Diez, Bau einer
Raumschießanlage im Geb. 24, Fachplanung Technische Ausrüstung,
Anlagengruppen 4+5, gem. Teil 4, Abs. 2 § 55 HOAI
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen die Fachplanung Technische
Ausrüstung, Anlagengruppen 4+5, gem. Teil 4, Abs. 2 § 55 HOAI,
Leistungsphasen 5-8, für den Umbau einer ehemaligen Kfz-Halle in eine
Raumschießanlage,

Ergänzt durch besondere Leistungen, insbes.

Einarbeitungsaufwand in bereits vorhandene Unterlagen aus der LPH 2
und 3,

Prüfen und Werten von Nebenangeboten,

Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfristen,
zu erbringen.

Die Leistungsstufe 2 wird direkt vergeben. Die Beauftragung der
Leistungstufen 3-5 erfolgt optional (siehe Ziffer II.2.11)
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEB1A
Hauptort der Ausführung:

Diez
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Beauftragung zur Herrichtung der Ausbildungsstätte der
Bundespolizei (AST) Diez erfolgte schriftlich durch das Amt für
Bundesbau am 23.11.2016.

Die Umbaumaßnahme der teilweise leerstehenden Liegenschaft
Freiherr-vom-Stein-Kaserne in Diez als Ausbildungsstätte für die
Bundespolizei (AST) erfolgt sukzessive.

Diese Baumaßnahme befasst sich mit dem Umbau der Halle 24 zu einer
Raumschießanlage. Bei der Halle 24 handelt es sich um eine ehemalige
KFZ-Halle der Bundeswehr, die seit 2016 leer stand.

Grundlage der Planung ist das vom Schießsachverständigen der
Bundespolizei Koblenz erstellte schießsicherheitstechnische
Planungsgutachten vom 4.4.2017. Geplant ist eine Raum in Raum-Lösung.

Errichtet werden 2 x 2 Schießbahnen, das bedeutet, dass gleichzeitig
maximal 2 Schützen in der jeweiligen RSA Anlage (Schießentfernung von
3,00 m bis max. 25,00 m) schießen. In den beiden ersten Achsen der
Halle werden die Nebenräume wie 2 Einweisungsräume die zu einem
vereinigt werden können eingeplant sowie Toiletten, Regieräume mit
jeweils davorgelagerten Schleusen, Server und die Entladungsnische. Auf
der gegenüberliegenden letzten Gebäudeachse befinden sich die
Technikräume, der Lagerraum und die Werkstatt des Schießwärters. Durch
die Raum in Raum-Lösung (Modulbau als Stahlrahmenbau) entstehen 2
Schießanlagen mit einer Raumbreite von jeweils 5,00 m. Der Geschossfang
und der Zieldarstellungbereich wird um 0.80 m abgesenkt und die Decke
in diesem Bereich um 0,80 m angehoben. Um das gesamte Raumprogramm
umzusetzen wird es erforderlich die Hallenbreite in den beiden ersten
und letzten Gebäudeachsen zu verbreitern.

Die Lüftungszentrale wird an der Vorderseite des Gebäudes auf 2 Etagen
untergebracht und komplett mit Iso-Wand- und Deckenelementen
eingehaust.

Baumaßnahmen im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung:

Rückbau der kompletten, abgängigen Elektro-Installationen,

TGA komplette Elektro-Neuinstallation wie
Niederspannungsschalt-/Niederspannungsinstallationsanlagen,
Beleuchtungsanlagen, CO-Warnanlage, Schießstandtechnik, Brandmelde-
/Alamierungsanlage und Blitzschutzanlage unter Beachtung der weiteren
Neuinstallationen (insbesondere im Bereich Versorgungstechnik).

Der AN erstellt gem. RBBau die Ausführungsplanung (LPH 5), die
Leistungsbeschreibungen mit Leistungsverzeichnissen (LPH 6), wirkt bei
der Vergabe mit (LPH 7) u. übernimmt die Bauüberwachung und
Dokumentation während der Ausführung (LPH 8). Dabei wird die
detaillierte Ausführungsplanung durch ein Mitglied der kleinen
Schießstandkommission schießtechnisch begleitet.

Bei der Planung, Ausschreibung und Bauausführung sind die gültigen
Gesetze u. Vorschriften nach dem Stand der Technik, die Regelungen der
RBBau, sowie die des Arbeitskreis Maschinen- und Elektrotechnik
staatlicher und kommunaler Verwaltungen (AMEV) zu beachten.

Zusammenstellung der geschätzten Baukosten nach DIN 276:

KG 410: 33 483,36 EUR brutto

KG 420: 81 021,25 EUR brutto

KG 430: 386 733,70 EUR brutto

KG 440: 242 605,40 EUR brutto

KG 450: 536 138,01 EUR brutto

KG 480: 179 095,00 EUR brutto

Die Gesamtbaukosten (KG 200-600 DIN 276) für den Umbau und die
Modernisierung des Betreuungsgebäudes betragen ca. 3 421 000,00 EUR
brutto.

Zusammenstellung der terminlichen Vorgaben:

Beginn Bauausführung: Oktober 2019

Ende Bauausführung: Juni 2020
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 15
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach Prüfung der Vollständigkeit der
nach III.1.1) bis III.1.3) vorzulegenden Erklärungen und Nachweise auf
der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in den
Vergabeunterlagen (Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb) aufgeführt
und näher erläutert ist. Folgende Eignungskriterien werden gewertet:
Jahresumsatz, Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags,
Beschäftigtenzahl, Zahl der Fach- und Führungskräfte der Fachrichtung
Objektplanung Gebäude, Anzahl und Qualität der Referenzen, Maßnahmen
zur Qualitätssicherung.

Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Verhandlung
aufgefordert. Bei Punktgleichheit von mehr als 5 Bewerbern entscheidet
das Los über die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Der AG behält sich eine stufenweise Beauftragung der einzelnen
Leistungen entsprechend RBBau-Vertragsmuster vor. Die in den einzelnen
Leistungsstufen zu erbringenden Grundleistungen der Leistungsphasen
nach § 55 HOAI gliedern sich wie folgt: Leistungsstufe 1 (LPH 2, 3 und
4), Leistungsstufe 2 (LPH 5), Leistungsstufe 3 (LPH 6 und 7),
Leistungsstufe 4 (LPH 8) und Leistungsstufe 5 (LPH 9). Ein
Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungen besteht nicht.

Bei stufenweiser Beauftragung kann der AN den Vertrag innerhalb einer
Frist von einem Monat kündigen, wenn der AG die Leistungen für die
jeweils folgende Stufe erst nach Ablauf von 24 Monaten nach Erfüllung
der Leistungen der vorangegangenen Stufe beauftragt.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Zu Ziffer II.2.7) Laufzeit des Vertrags:

Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren
für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem. § 13 Abs. 4 VOB/B.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem einschlägigen Berufs-, Handels-
oder Partnerschaftsregister oder in Ermangelung eines solchen, eine
aktuelle Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des
Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies
erfordert.

Erklärung, ob die in den §§ 123 oder 124 des Gesetzes gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) genannten Ausschlussgründe vorliegen
(einschließlich der Ausschlussgründe nach § 21 des
Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes und § 19
des Mindestlohngesetzes).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Als Nachweis ist mit dem Bewerbungsbogen vorzulegen: eine aktuelle
Versicherungspolice einer Berufshaftpflichtversicherung aus dem Jahr
2018 oder eine schriftliche Erklärung der Versicherung ohne Vorbehalte
und nicht älter als 2 Monate, den geforderten Versicherungsschutz im
Auftragsfall zur Verfügung zu stellen.

Der Auftragnehmer/die Arbeitsgemeinschaft muss eine
Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragszeit
unterhalten und ist verpflichtet dem AG jährlich eine aktuelle
Versicherungsbescheinigung vorzulegen. Er/Sie hat zu gewährleisten,
dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in
Höhe der im Vertrag genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist
der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen
pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme
beträgt.

Bei einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) muss der Versicherungsschutz auf
die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende
Versicherung aller ARGE-Mitglieder vorgelegt werden, wenn gerade auch
die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE
mitversichert ist; aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen,
dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte
ARGE enthalten ist.

Erklärungen des Bewerbers (Einzelunternehmen bzw. Bewerbergemeinschaft)
gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV über den allgemeinen Jahresumsatz und den
spezifischen Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags. Die
Jahresumsätze der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft bzw. der
benannten Nachunternehmer, welche die Leistungen tatsächlich erbringen,
werden aufaddiert.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers/der
Arbeitsgemeinschaft mit einer Deckungssumme von mind. 1 500 000 EUR für
Personenschäden und von mind. 250 000 EUR für sonstige Schäden bei
einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des
Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen
Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers.

Der allgemeine Jahresumsatz brutto (Objektplanung Gebäude u.
Innenräume) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss im
Durchschnitt mind. 90 000 EUR pro Jahr betragen und

Der spezifischen Jahresumsatz brutto in dem Tätigkeitsbereich des
Auftrags (Objektplanung Gebäude u. Innenräume im Bereich Umbau oder
Modernisierung von Gebäuden) der letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahre muss muss im Durchschnitt mind. 60 000 EUR pro Jahr
betragen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zum Nachweis der fachlichen Eignung hat der Bewerber Nachweise und
Erklärungen gem. § 46 Abs. 3 Nrn.1, 2, 3, 6, 8, 9, 10 VgV einzureichen.
Entsprechende Formblätter werden mit den Vergabeunterlagen zur
Verfügung gestellt.

Die nachfolgend im Einzelnen aufgeführten technischen Fach- und
Führungskräfte sind gem. § 46 Abs. 3 Nrn. 2 und 6 VgV namentlich zu
benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben:

der Projektleiter,

der Bauleiter.

Die in den Mindeststandards geforderten beruflichen Qualifikationen
sind nachzuweisen.

Für den Bewerber/das Unternehmen, den Projektleiter und den Bauleiter
sind aussagekräftige projektbezogene Referenzunterlagen über früher
ausgeführte Dienstleistungsaufträge einzureichen. Es werden alle
Referenzen über einschlägige Dienstleistungsaufträge berücksichtigt,
die in den letzten 10 Jahren erbracht wurden und die geforderten
Mindeststandards erfüllen. Referenzobjekte des Bewerbers/des
Unternehmens und des Projektleiters finden nur insoweit
Berücksichtigung als mit der LPH 3 nach dem 1.12.2008 begonnen wurde
und bis zum Zeitpunkt des Abblaufs der Teilnahmefrist (s. Ziff.
IV.2.2)) mind. die LPH 8 (Objektüberwachung) oder die Bauausführung
abgeschlossen ist. Referenzobjekte des Bauleiters finden nur insoweit
Berücksichtigung als mit der LPH 6 nach dem 1.12.2008 begonnen wurde
und bis zum Zeitpunkt des Abblaufs der Teilnahmefrist (s. Ziff.
IV.2.2)) mind. die LPH 8 (Objektüberwachung) oder die Bauausführung
abgeschlossen ist.

Zu den Referenzprojekten sind folgende Angaben über ein
Projektdatenblatt abzugeben:

a) Kurzbezeichnung der Baumaßnahme,

b) Auftraggeber mit Name und Anschrift;

c) Brutto-Grundfläche der Maßnahme (BGF nach DIN 277);

d) erbrachte Leistungsphasen;

e) Zeitraum der Leistungserbringung (von/bis);

f) Rechnungswert (Honorar, netto).

Der Bewerber hat des Weiteren eine Erklärung abzugeben, aus der die
durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den
letzten 3 Jahren sowie die Zahl seiner Fach- und Führungskräfte in der
Fachrichtung Elektrotechnik ersichtlich ist (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV).

Der Bewerber hat eine Erklärung beizufügen aus der ersichtlich ist,
über welche Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung er verfügt (§
46 Abs. 3 Nr. 9 VgV). Für die Ausführung des Auftrags sind
EDV-Schnittstellen zum Datenaustausch von CAD-Zeichnungen (mind. DXF u.
DWG) und Leistungsverzeichnissen (mind. GAEB 1990) erforderlich.

Der Bewerber hat die Maßnahmen zur Qualitätssicherung zu beschreiben (§
46 Abs. 3 Nr. 3 VgV) und anzugeben, welche Teile des Auftrages er unter
Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt und soweit
bekannt die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu nennen (§§
46 Abs. 3 Nr. 10, 36 VgV).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Der Projektleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung
(Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) in der
Fachrichtung Elektrotechnik oder eine vergleichbare Berufszulassung und
eine Berufserfahrung von mind. 3 Jahren in der genannten Fachrichtung
nach Studienabschluss nachweisen.

Der Bauleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing.
Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) in der Fachrichtung
Elektrotechnik oder eine vergleichbare Berufszulassung und eine
Berufserfahrung in der Bauleitung von mind. 3 Jahren in der genannten
Fachrichtung nach Studienabschluss nachweisen.

Für die Referenzprojekte gelten folgende Mindestanforderungen:

1) Bewerber/das Unternehmen

Mind. 1 Referenzen über die Planung, Ausschreibung und
Objektüberwachung (LPH 3 u. 5-8 § 55 HOAI) für den Neubau, Umbau oder
die Modernisierung einer Schießanlage;

2) Projektleiter

Mind. 1 Referenzen über die Planung, Ausschreibung und
Objektüberwachung (LPH 3 u. 5-8 § 55 HOAI) für den Neubau, Umbau oder
die Modernisierung einer Schießanlage;

3) Bauleiter.

Mind. 1 Referenzen über die Ausschreibung und Objektüberwachung (LPH
6-8 § 55 HOAI) für den Neubau, Umbau oder die Modernisierung einer
Schießanlage.

Die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den
letzten 3 Jahren muss mind. 1 Beschäftigte betragen.

Die durchschnittliche jährliche Zahl seiner Fach- und Führungskräfte
der Fachrichtung Elektrotechnik in den letzten 3 Jahren muss mind. 1
Beschäftigte betragen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die nach dem für die
Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die
Berufsbezeichnung Ingenieur/beratender Ingenieur zu tragen oder in der
Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden und eine
Bauvorlageberechtigung nach § 64 Abs. 2 LBauO Rheinland-Pfalz besitzen.
Ein entsprechender Nachweis ist vorzulegen.

Juristische Personen oder Bewerbergemeinschaften sind
teilnahmeberechtigt, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen
verantwortlichen Berufsangehörigen nennen, der die vorgenannten
Anforderungen erfüllt.

Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates
der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über
den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung
für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der benannten
Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung
von Berufsqualifikationen, geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU,
gewährleistet ist. Sofern die Anerkennung der Berufsqualifikation nicht
in der vorgenannten Richtlinie geregelt ist, muss eine Bescheinigung
einer autorisierte Stelle über die Anerkennung in Deutschland vorgelegt
werden.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Die Teilnahme von Bewerbergemeinschaften ist unter der Voraussetzung
zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft
annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen u. sich
vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten (siehe
Bewerbungsbogen zum Teilnahmewettbewerb).

Die Bauarbeiten werden in einem militär. Sicherheitsbereich ausgeführt.
Es dürfen nur solche Bewerber, Bieter oder Auftragnehmer am Wettbewerb
teilnehmen, die ihren Geschäftssitz in einem NATO-Staat haben. Besucher
aus Staaten mit bes. Sicherheitsrisiken haben grunds. keinen Zutritt zu
militär. Sicherheitsbereichen (ZDv A-1130/1 Anlage Staatenliste). Die
Staatenliste im Sinne von § 13 Abs. 1 Nr. 17 SÜG wurde festgelegt durch
das Bundesministerium des Innern.

Innerhalb der militärischen Liegenschaft sind die jeweiligen
Zugangsbestimmungen, Sicherheits- und Ordnungsvorschriften der
Streitkräfte einzuhalten.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 14/01/2019
Ortszeit: 23:59
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Bewerbergemeinschaften (BGen)

BGen, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet
haben, werden nicht zugelassen. Mehrfachbewerbungen einzelner
Mitglieder einer BGen sind unzulässig u. führen zum Ausschluss aller
betroffenen BGen.

Für jedes Mitglied der BG ist ein eigener mit den erforderlichen
Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Liegt bei einem
Mitglied einer BG ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB od. ein
fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses
Mitglied ersetzt werden.

Bei BGen sind nur ein Projektleiter und ein Bauleiter zu benennen. Die
Leistungsabgrenzung innerhalb der BG ist darzustellen;

2) Eignungsleihe (§ 47 VgV)

Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die erforderliche
wirtschaftliche u. finanzielle sowie die technische u. berufliche
Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in
Anspruch zu nehmen u. erfüllt dieses Unternehmen die entsprechenden
Eignungskriterien nicht od. liegt bei diesem Unternehmen ein zwingender
Ausschlussgrund nach § 123 GWB od. ein fakultativer Ausschlussgrund
nach § 124 GWB vor, so muss dieses Unternehmen ersetzt werden. Für
jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten in Anspruch genommen werden
sollen, ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter
Bewerbungsbogen einzureichen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die
erforderlichen Kapazitäten des anderen Unternehmens zur Verfügung
stehen, hat er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses
Unternehmens mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen;

3) Unteraufträge (§ 36 VgV)

Beabsichtigt der Bewerber eine Unterauftragsvergabe, so hat der
Bewerber die Teile des Auftrags, die er an Dritte zu vergeben
beabsichtigt, u. soweit bekannt die Namen der vorgesehenen
Unterauftragnehmer zu benennen. Der Bewerber hat mit dem
Teilnahmeantrag im Bewerbungsbogen Angaben zu den vorgesehenen
Unterauftragnehmern u. dessen Vertretern sowie Erklärungen zum
Vorliegen von Ausschlussgründen zu machen. Zum Nachweis, dass dem
Bewerber die erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen zur
Verfügung stehen, hat er vor Zuschlagserteilung entsprechende
Verpflichtungserklärungen vorzulegen;

4) Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag

Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber zur Verfügung
gestellten Formulare bzw. die Einheitliche Europäische Eigenerklärung
(EEE) zu verwenden u. bei der unter Ziffer I.1) angegebenen
Kontaktstelle vollständig ausgefüllt, elektronisch in Textform (§ 126b
BGB) u. in deutscher Sprache über den Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz
(VMP RLP) [5]www.vergabe.rlp.de einzureichen. Die Unterlagen sind im
Projektraum im Bereich Teilnahmeanträge hochzuladen.

Eine Unterschrift od. Signatur auf dem Bewerbungsbogen ist nicht
erforderlich. Es ist jedoch zwingend an der dafür vorgesehenen Stelle
der Name der bevollmächtigten, natürlichen Person anzugeben, die für
den Bewerber die Eigenerklärung abgibt.

Der Teilnahmeantrag muss die im Bewerbungsbogen geforderten Erklärungen
u. Nachweise enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen.
Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei
sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.

Nicht form- u. fristgerecht od. in Papierform eingereichte
Teilnahmeanträge/Bewerbungsbögen u. Unterlagen bzw. formlose Anträge,
die nicht unter Verwendung der Formulare des Auftraggebers bzw. der EEE
gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen;

5) Erhalt der Vergabeunterlagen/Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb

Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich auf dem VMP RLP
[6]www.vergabe.rlp.de zur Verfügung gestellt. Diese können dort
kostenlos bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote od.
Teilnahmeanträge (vgl. Ziff. IV.2.2) heruntergeladen u. Nachrichten der
Vergabestelle eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des VMP RLP;

6) Kommunikation

Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über den VMP RLP
[7]www.vergabe.rlp.de.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Villemombler Str. 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 22894990
E-Mail: [8]vk@bundeskartellamt.bund.de
Fax: +49 2289499163

Internet-Adresse: [9]http://www.bundeskartellamt.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß § 160 Absatz 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)
ist ein Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen nach Erkenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu
rügen.Verstöße gegen Vergabevorschriften,

1) die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder
zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen;

2) die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens
bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

Bei Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung
eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Kalendertage nach
Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Amt für Bundesbau ABB-
Wallstraße 1
Mainz
55122
Deutschland
Telefon: +49 6131140880
E-Mail: [10]postfach@abb-rlp.de
Fax: +49 61311408810

Internet-Adresse: [11]http://www.abb-rlp.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
03/12/2018

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1. mailto:VOFVergabe.Koblenz@LBBnet.de?subject=TED
2. http://www.LBBnet.de/
3. http://www.vergabe.rlp.de/
4. http://www.vergabe.rlp.de/
5. http://www.vergabe.rlp.de/
6. http://www.vergabe.rlp.de/
7. http://www.vergabe.rlp.de/
8. mailto:vk@bundeskartellamt.bund.de?subject=TED
9. http://www.bundeskartellamt.de/
10. mailto:postfach@abb-rlp.de?subject=TED
11. http://www.abb-rlp.de/

 
 
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