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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Bielefeld - Dienstleistungen von Architekturbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018120409230407179 / 532813-2018
Veröffentlicht :
04.12.2018
Angebotsabgabe bis :
14.01.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71200000 - Dienstleistungen von Architekturbüros
DE-Bielefeld: Dienstleistungen von Architekturbüros

2018/S 233/2018 532813

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Stadt Bielefeld Amt für Personal, Organisation, IT und Zentrale
Leistungen
Niederwall 23
Bielefeld
33602
Deutschland
Kontaktstelle(n): Zentrale Vergabestelle
Telefon: +49 521515095
E-Mail: [1]boris.clamor@bielefeld.de
Fax: +49 521513350
NUTS-Code: DEA41

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.bielefeld.de/de/rv/bgn/sus/
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/notice/CXPWYDZ9C00/doc
uments
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/notice/CXPWYDZ9C00
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Umgestaltung des Jahnplatzes Planungsleistungen Freianlagen
Referenznummer der Bekanntmachung: 110.41 - 4078
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71200000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Stadt Bielefeld plant die Umgestaltung des Jahnplatzes, eines
zentralen innerstädtischen Verkehrsknotenpunktes mit einer Vielzahl von
Nutzungsansprüchen. Die wesentlichen Ziele der Neugestaltung des
Jahnplatzes sind, das Verkehrsaufkommen zu reduzieren (Reduzierung des
motorisierten Individualverkehrs (MIV) auf 10 000 Kfz/24h als Ziel
einer Fördermaßnahme durch das Land NRW), den Öffentlichen
Personennahverkehr (OPNV) zu stärken, die Attraktivität und Sicherheit
für Fußgänger und Radfahrer zu erhöhen sowie die Aufenthaltsqualität
unter Beachtung vorhandener Wegebeziehungen und der Barrierefreiheit zu
steigern. Gegenstand des Vergabeverfahrens sind die Ingenieurleistungen
des Leistungsbildes Freianlagen nach § 39 HOAI.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA41
Hauptort der Ausführung:

Jahnplatz in Bielefeld 33602 Bielefeld
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Stadt Bielefeld beabsichtigt die Umgestaltung des Jahnplatzes. Der
Jahnplatz mit seinem angrenzenden Straßennetz hat für alle
Verkehrsarten im innerstädtischen Verkehr der Stadt Bielefeld zentrale
Bedeutung. Aufgrund von Grenzwertüberschreitungen der
Stickstoffdioxidbelastung besteht akuter Handlungsbedarf, geeignete
Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität an dieser SteIle zu
ergreifen. Hierfür ist vorgesehen, die vorhandenen Fahrstreifen für den
motorisierten lndividualverkehr (MIV) auf jeweils einen Fahrstreifen
pro Fahrtrichtung auf dem Abschnitt zwischen Herforder Straße und
Oberntorwall/Alfred-Bozi-Straße zu reduzieren und den Niederwall im
südlichen Knotenbereich abzubinden. Durch diese Maßnahmen wird eine
Reduzierung des MIV auf bis zu 35 % gemessen am heutigen
Verkehrsaufkommen erwartet. Aufgrund der Flächenreduzierung für den MIV
ergeben sich unterschiedliche Optionen, den Verkehr umzuorganisieren
und die gewonnenen Flächen neu zu verteilen und entsprechend zu nutzen.
Sowohl für den Bus- als auch für den Radverkehr herrscht derzeit
dringender Handlungsbedarf, die bestehende Situation zu verbessern.
Zudem kann durch die Abbindung des Niederwalls neue Fläche für die
Fußgängerzone gewonnen und die fußläufige Verbindung zwischen Alt- und
Neustadt nachhaltig verbessert werden.

Der Jahnplatz ist der zentrale urbane Verkehrsknoten mit einer Vielzahl
von Nutzungsansprüchen in der Bielefelder Innenstadt. Der zunehmende
motorisierte Verkehr führte in den 50er-Jahren zunächst dazu, den
zwischen Alt- und Neustadt querenden Fußgängerverkehr unter die Erde zu
verlegen, erst in den 90er Jahren wurde dann die oberirdische Querung
des Verkehrsknotens fur den Fußgängerverkehr wieder ermöglicht. Im
östlichen Knotenpunktbereich teilen sich viele Nutzungen relativ wenig
Raum. Wegebeziehungen für den Fußgangerverkehr sind umwegig angelegt
und mit hohen Wartezeiten an den Lichtsignalanlagen verbunden. Diese
Situation soll durch Umgestaltung verbessert werden. Die
Fußgängerquerungen im westlichen Knotenast hingegen sind komfortabel
ausgeführt und stark nachgefragt. Durch die Reduzierung der Fahrspuren
am Jahnplatz werden die Radwege aus den Nebenanlagen verlegt und die
Aufenthaltsqualität für die Fußgänger verbessert. Zudem werden durch
die Abbindung des Niederwalls neue Flächen für die Fußgängerzone
gewonnen und die fußläufige Verbindung zwischen Alt- und Neustadt
nachhaltig verbessert. Die Stadt Bielefeld hat zum Zweck der Prüfung
der Machbarkeit ein Ingenieurbüro mit Planungsleistungen der
Leistungsphasen 1 und 2 des Leistungsbildes Objektplanung Freianlagen
beauftragt. Die Planungsergebnisse sind unter der unter Ziffer 1.3
genannten Vergabeplattform abrufbar. Das Ergebnis der bereits
vorliegenden Planungsleistungen soll von dem künftigen Auftragnehmer
den weiteren Planungsleistungen zugrunde gelegt, auf Vollständigkeit,
Richtigkeit und Optimierungsmöglichkeiten geprüft und weiterentwickelt
werden.

Gegenstand des Vergabeverfahrens sind die Ingenieurleistungen der
Freianlagenplanung gemäß § 39 HOAI (Grundleistungen der LPH 3 bis 9 und
Besondere Leistungen). Einzelheiten der ausgeschriebenen Leistungen,
die Planungsziele, Planungsvorgaben und Randbedingungen ergeben sich
aus den unter Ziffer 1.3. genannten Vergabeplattform abrufbaren
Vergabeunterlagen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 37
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

1) Höhe des durchschn. Umsatzes mit Architektenleistungen des
Leistungsbildes Freianlagen in den letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren (Mindestanforderung: 300 T EUR, max 3 Punkte bei 1 Mio.
EUR, jeweils netto ausschließlich Umsatzsteuer), Gewichtung 30 %;

2) Anzahl beschäftigter Landschaftsarchitekten, Bachelor, Master of
Science/Engineering im Bereich Objektplanung Freianlagen einschließlich
Führungskräfte (Inhaber und fest angestellte Mitarbeiter) in den
letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Mindestanforderung: 3
Personen, max. 3 Punkte bei 8 Personen), Gewichtung 30 %;

3) Referenzen bezüglich der Um- bzw. Neugestaltung von zentralen
barrierearmen innerstädtischen Plätzen oder Fußgängerzonen mit hoher
Ausstattungsqualität, die kumulativ folgende Anforderungen erfüllen:
Schnittstellen zur Um- bzw. Neugestaltung von Verkehrsanlagen, Gebäuden
und Ingenieurbauwerken, Baukosten lt. Kostenfeststellung von mindestens
1,5 Mio. EUR netto, Bauvorhaben fertiggestellt nach dem 1.1.2013,
Bewerber hat mindestens die Leistungsphasen 3,5,6 und 8 des
Leistungsbildes Freianlagen gemäß § 39 HOAI erbracht.
(Mindestanforderung: eine Referenz, max. 3 Punkte für 6 Referenzen).
Gewichtung 30 %;

4) Gewonnene freiraumplanerische Wettbewerbe nach RPW 2013 oder
vergleichbare Verfahren in den letzten 3 Jahren seit Veröffentlichung
der EU-Bekanntmachung, bei denen der Bewerber den 1., 2. oder 3. Platz
oder eine Anerkennung erhalten hat. (Mindestanforderung: 1 gewonnener
Wettbewerb, max. 3 Punkte für 6 gewonnene Wettbewerbe), Gewichtung 10
%.

Bewerber können im Rahmen der objektiven Auswahl unter Zugrundelegung
der vorstehend genannten Auswahlkriterien maximal 12 Punkte (= maximal
300 gewichtete Punkte) sammeln.

Sollte die Auswertung der Teilnahmeanträge ergeben, dass auf mehr als 3
Bewerber dieselbe (gewichtete) Punktzahl entfällt, so entscheidet das
Los (§ 75 Abs. 6 VgV). Sollten Bewerber, die aufgefordert worden sind,
sich an dem Vergabeverfahren durch Abgabe eines Angebotes teilzunehmen,
kein Angebot abgeben, behält die Stadt Bielefeld sich vor, Bewerber,
die entweder im Wege des Losverfahrens (§ 75 Abs. 6 VgV) ausgeschieden
sind oder auf deren Teilnahmeantrag weniger Punkte entfallen sind, als
auf diejenigen, der zunächst ausgewählten 3 Bewerber, nachrücken zu
lassen. Für die Auswahl dieser Bewerber gelten die vorstehenden
Kriterien entsprechend.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Es ist beabsichtigt, zunächst die
LPH 2, 3 und 5 des Leistungsbildes Objektplanung Freianlagen zu
beauftragen.

Die weiteren Leistungsphasen des vorgenannten Leistungsbildes sollen
Gegenstand weiterer Leistungsstufen des Architektenvertrages sein,
jedoch ohne dass ein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf Beauftragung
dieser weiteren Leistungsstufen besteht.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz:

Kommunaler Klimaschutz im Operationellen Programm NRW 2014-2020 für den
Europ. Fonds "Investitionen in Wachstum und Beschäftigung" (OP EFRE
NRW) - Förderbereich "Emissionsfreie Innenstadt".
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Es gilt das TVgG NRW. Die Besonderen Vertragsbedingungen der Stadt
Bielefeld zur Einhaltung des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW werden
Vertragsbestandteil.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1) Bei Bewerbungen einer juristischen Person oHG, KG oder
Partnerschaftsgesellschaft: Vorlage eines Auszugs aus dem Handels- od.
Partnerschaftsregister oder vergleichbaren Registers des
Herkunftslandes des Bewerbers, nicht älter als 12 Monate.

2) Eigenerklärung zu:

zwingenden Ausschlussgründen nach § 123 GWB (Verurteilungen oder
Festsetzung von Geldbußen wegen bestimmter Straftaten) und zu
fakultativen Ausschlussgründen nach § 124 GWB,

zur Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und
Beiträgen zur Sozialversicherung, zu Verstößen nach dem Gesetz über
zwingende Arbeitsbedingungen für grenzüberschreitend entsandte und für
regelmäßig im Inland beschäftigte Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen
(Arbeitnehmer-Entsendegesetz-AEntG), dem Gesetz zur Regelung eines

Allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz MiLoG) und dem
Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz.

3) Auf Verlangen: Nachweise zu den Eigenerklärungen
(Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamts und der
Sozialversicherungsträger).

4) Erklärung des Bewerbers (bei Bewerbergemeinschaften aller
Mitglieder), dass keine Abhängigkeit von Ausführungs- und/oder
Lieferinteressen bestehen.

5) Erklärung des Bewerbers (bei Bewerbergemeinschaften aller
Mitglieder), ob und auf welche Weise er wirtschaftlich mit Unternehmen
verknüpft ist sowie Erklärung des Bewerbers (bei Bewerbergemeinschaften
aller Mitglieder), ob und auf welche Art er auf den Auftrag bezogen in
relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet (§§ 36, 47 VgV).

6) Erklärung des Bewerbers (bei Bewerbergemeinschaften aller
Mitglieder), ob und welcher Kapazitäten anderer Unternehmen er sich bei
der Erfüllung des Auftrages bedient. Die Erklärung ist mit dem
Teilnahmeantrag vorzulegen (§§ 36, 47 VgV). Der Nachweis der
Verfügbarkeit der dazu erforderlichen Mittel (Verpflichtungserklärung)
ist spätestens vor Zuschlagserteilung innerhalb einer vom AG genannten
Frist vorzulegen.

Allgemein gilt für die Vorlage der unter III.1.1, III.1.2 und III.1.3
geforderten Unterlagen:

Die Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag und unter Verwendung der
unter der unter Ziffer I. 3. genannten Vergabeplattform abrufbaren
Vordrucke vorzulegen. Alle Erklärungen sind in deutscher Sprache bzw.
deutscher Übersetzung vorzulegen (elektronisch einzureichen).

Die Vergabestelle kann angeforderte Unterlagen gemäß § 56 VgV bis zum
Ablauf einer im Einzelfall zu bestimmenden Nachfrist nachfordern. Die
Möglichkeit der Nachforderung steht im Ermessen der Vergabestelle und
ist nicht uneingeschränkt für alle Unterlagen zulässig. Die Bieter
sollten daher im Eigeninteresse die angeforderten Unterlagen mit dem
Teilnahmeantrag einreichen;

Bieter aus anderen Mitgliedstaaten der EU müssen jeweils
vergleichbare Nachweise und Erklärungen nach den Rechtsvorschriften des
Landes, in dem sie ansässig sind, vorlegen und eine amtlich anerkannte
Übersetzung beifügen,

Bei Bietergemeinschaften sind die Unterlagen zu zwingenden und
fakultativen Ausschlussgründen nach § 123 GWB, AEntG, MiLoG, SchwArbG
und § 124 GWB (hier unter III.1.1) für jedes Mitglied der
Bietergemeinschaft vorzulegen; im Übrigen müssen in Summe alle
geforderten Nachweise vorliegen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Erklärung des Bewerbers (bei Bewerbergemeinschaften aller Mitglieder)
über den Gesamtumsatz und den Umsatz bezogen auf mit dem
ausgeschriebenen Auftrag vergleichbare Architektenleistungen
(Architektenleistungen des Leistungsbildes Objektplanung Freianlagen)
in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren

(§ 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

1) Bewerber haben eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer
Deckungssumme für Personenschäden von 1,5 Mio. EUR sowie für Sach- und
Vermögensschäden in Höhe von jeweils 250 000 EUR und einer Maximierung
der Ersatzleistung auf das Doppelte der Versicherungssumme (mindestens
3 Mio. EUR für Personenschaden und mindestens 500 000 EUR für Sach- und
Vermögensschäden) bei einem in der EU zugelassenen
Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut nachzuweisen. Mit dem
Teilnahmeantrag können Bewerber zum Nachweis ihrer
Versicherungswürdigkeit auch eine schriftliche Erklärung des
Versicherers vorlegen, in der bestätigt wird, im Auftragsfall die
ausgeschriebenen Leistungen mit den oben genannten
Mindestdeckungssummen zu versichern. Bewerbergemeinschaften haben den
Nachweis für die Bewerbergemeinschaft zu erbringen,

2) Bewerber haben nachzuweisen, dass sie in den letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahren im Durchschnitt einen Umsatz mit
Architektenleistungen des Leistungsbildes Objektplanung Freianlagen von
im Durchschnitt mindestens 300 000,00 EUR netto ohne Umsatzsteuer pro
Jahr gemacht haben. Für Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis durch
mindestens ein Mitglied zu erbringen. Für den Nachweis genügt die
Vorlage einer Eigenerklärung.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Erklärung über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl
sowie zur Anzahl der im Bereich Objektplanung Freiananlagen tätigen
Berufsträger einschließlich Führungskräfte (Landschaftarchitekten,
Bachelor/Master of Science/Engineering) in den letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahren (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV) für den
Bewerber und alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft,

2) Erklärung über Referenzen bezüglich der Um- bzw. Neugestaltung von
zentralen barrierearmen innerstädtischen Plätzen oder Fußgängerzonen
mit hoher Ausstattungsqualität, die kumulativ folgende Anforderungen
erfüllen: Schnittstellen zur Um- bzw. Neugestaltung von
Verkehrsanlagen, Gebäuden und Ingenieurbauwerken, Baukosten lt.
Kostenfeststellung von mindestens 1,5 Mio. EUR netto, Bauvorhaben
fertiggestellt nach dem 1.1.2013, Bewerber hat mindestens die
Leistungsphasen 3, 5, 6 und 8 des Leistungsbildes Freianlagen gemäß §
39 HOAI erbracht.

Den Teilnahmeanträgen sind für alle Referenzen kurze
Projektbeschreibungen der Referenzprojekte beizufügen, in denen die
erbrachten Architektenleistungen, eine Beschreibung der Schnittstellen
zur Um- bzw. Neugestaltung von Verkehrsanlagen, Gebäuden und
Ingenieurbauwerken, die Kosten der Projekte gemäß der
Kostenfeststellung, der Zeitraum der Leistungserbringung, das
Honorarvolumen (netto) sowie Name und Ansprechpartner (nebst
Telefonnummer) des jeweiligen Auftraggebers angegeben sind.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

1) Bewerber haben nachzuweisen, dass in ihren Büros in den letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahren einschließlich der Führungskräfte
jeweils mindestens 3 Berufsträger (Landschaftsarchitekten,
Bachelor/Master of Science/Engineering) im Bereich Objektplanung
Freianlagen als Inhaber oder festangestellte Mitarbeiter beschäftigt
waren. Für Bewerbergemeinschaften gilt, dass der Nachweis für
mindestens ein Mitglied zu erbringen ist. Für den Nachweis genügt die
Vorlage einer Eigenerklärung.

2) Bewerber haben nachzuweisen, dass sie in den letzten 5 Jahren
(fertiggestellt nach dem 1.1.2013) mindestens ein Referenzprojekt
bezüglich der Um- bzw. Neugestaltung von zentralen barrierearmen
innerstädtischen Plätzen oder Fußgängerzonen mit hoher
Ausstattungsqualität, die kumulativ folgende Anforderungen erfüllen:
Schnittstellen zur Um- bzw. Neugestaltung von Verkehrsanlagen, Gebäuden
und Ingenieurbauwerken, Baukosten lt. Kostenfeststellung von mindestens
1,5 Mio. EUR netto. Bewerber hat mindestens die Leistungsphasen 3, 5, 6
und 8 des Leistungsbildes Freianlagen gemäß § 39 HOAI erbracht.

Für Bewerbergemeinschaften gilt, dass der Nachweis für jedes Mitglied
zu erbringen ist.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die
geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen
sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß
Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der
Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt/-in zu führen
oder in der Bundesrepublik Deutschland als Landschaftsarchitekt/in
tätig zu werden. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat
gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als
Landschaftsarchitekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder
sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der
Richtlinie 2005/36/EG und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 Ober die
Anerkennung von Berufsqualifikationen(ABI. EU Nr. L 255 S. 22)
entspricht. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen
erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgernäßen Geschäftszweck
Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe
entsprechen und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen
Person und der mit der Aufgabe betraute Mitarbeiter die fachlichen
Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.
Bewerbergemeinschaften natürlicher und/oder juristischer Personen sind
ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der
Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Der Auftrag kann an einzelne Bewerber oder Bewerbergemeinschaften
vergeben werden. Bewerbergemeinschaften haben eine von allen
Mitgliedern unterzeichnete Erklärung mit folgendem Inhalt vorzulegen:

die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall wird erklärt,

es sind alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft aufgeführt,

der für die Durchführung des Vertrages und die rechtsverbindliche
Vertretung aller Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber bevollmächtigte
Vertreter wird benannt,

die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder wird bestätigt.

Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft
sind unzulässig und führen in der Regel zur Nichtberücksichtigung aller
betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 14/01/2019
Ortszeit: 11:30
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 28/01/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/06/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Die Stadt Bielefeld führt das Vergabeverfahren über das zentrale
Vergabeportal Vergabe.NRW nach den Bestimmungen der VgV durch. Am
Auftrag interessierte Unternehmen haben sich anhand eines vom
Auftraggeber vorgegebenen Teilnahmeantrags um die Teilnahme am
Verhandlungsverfahren zu bewerben. Die Unterlagen können ausschließlich
elektronisch abgefordert und bis zum Schlusstermin eingestellt werden.
(Ein Zusenden der Unterlagen u./o. eine Einreichung von
Angebotsunterlagen per Post ist nicht möglich.)

Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation
zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich
über das unter Ziffer 1.3 genannte Vergabeportal. Beteiligte sind daher
im eigenen Interesse gehalten, sich kostenfrei zu registrieren und die
eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen

Der Vergabestelle zu kontrollieren;

2) Fragen und Auskünfte: Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen
müssen bis spätestens 14.12.2018 über das o. g. Vergabeportal
übersendet werden;

3) Der Teilnahmeantrag enthält neben Erklärungsvordrucken zu den
geforderten Angaben (zur Person des Bewerbers, zur
Bewerbergemeinschaft) Vordrucke einer Eigenerklärung zum Nichtvorliegen
von Ausschlussgründen i. S. d. §§ 123,124 GWB und für den Fall der
Bewerbung durch eine Bewerbergemeinschaft den Vordruck einer
Bewerbergemeinschaftserklärung;

4) Der Teilnahmeantrag mit den geforderten Angaben
(Teilnahmebedingungen) und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist
bis zum Schlusstermin ausschließlich elektronisch in Textform über das
o. g. Vergabeportal einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht
fristgerecht eingehen, können nicht berücksichtigt werden;

5) Über das unter Ziffer 1.3 genannte Vergabeportal ist neben dem
Teilnahmeantrag (und den Vordrucken für Eigenerklärungen) auch ein
Entwurf des Architektenvertrages (siehe Vergabeunterlagen) verfügbar.

Weitere Unterlagen (Aufforderung zur Angebotsabgabe etc.), welche erst
für die Erstellung eines Angebots benötigt werden, werden nur den im
Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerbern zur Verfügung gestellt;

6) Der genaue Gegenstand des Verhandlungsverfahrens ergibt sich aus der
Beschreibung unter Ziffer II der Bieterinformation zum
Vergabeverfahren, die unter dem unter Ziffer 1.3) genannten
Vergabeportal abrufbar ist.

Bekanntmachungs-ID: CXPWYDZ9C00
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
Albrecht-Thaer-Str. 9
Münster
D-48147
Deutschland
E-Mail: [5]vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Zur Überprüfung des Vergabeverfahrens kann ein Nachprüfungsantrag bei
der o. g. Vergabekammer gestellt werden, solange ein wirksamer Zuschlag
noch nicht erteilt worden ist. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt
werden, nachdem der Auftraggeber die Unterlegenen Bieter schriftlich
über den beabsichtigten Zuschlag informiert hat (§ 101a GWB). Den
Bewerber/Bieter trifft folgende Rügeobliegenheiten gem. § 107 Abs. 3
GWB:

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
Vergabeverfahren erkannt hat und gegenüber dem Auftraggeber nicht
unverzüglich gerügt hat,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder Bewerbung
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101 a Abs. 1 Satz 2 GWB
bleibt unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
30/11/2018

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1. mailto:boris.clamor@bielefeld.de?subject=TED
2. http://www.bielefeld.de/de/rv/bgn/sus/
3. https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/notice/CXPWYDZ9C00/documents
4. https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/notice/CXPWYDZ9C00
5. mailto:vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de?subject=TED

 
 
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