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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Göttingen - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018120409175606857 / 532482-2018
Veröffentlicht :
04.12.2018
Angebotsabgabe bis :
22.01.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DE-Göttingen: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2018/S 233/2018 532482

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Universitätsmedizin Göttingen (UMG), Georg-August-Universität, Stiftung
Öffentlichen Rechts
Robert-Koch-Straße 34
Göttingen
37075
Deutschland
Kontaktstelle(n): Universitätsmedizin Göttingen (UMG), G3-516, Bau- und
technisches Ausschreibungswesen
Telefon: +49 551-3965731
E-Mail: [1]natalie.koser@med.uni-goettingen.de
Fax: +49 551-3913010546
NUTS-Code: DE91C

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.med.uni-goettingen.de

Adresse des Beschafferprofils: [3]www.vergabe.rib.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[4]www.vergabe.rib.de
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Stiftung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Generalplanerleistungen für die Infrastrukturelle Erschließung Campus
UMG
Referenznummer der Bekanntmachung: 18 E 015007
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Der Auftraggeber beabsichtigt die Generalplanungsleistungen für die
Infrastrukturelle Erschließung des Campus der UMG. Der Auftragnehmer
hat im Auftragsfall zunächst Planungsleistungen zur Aufstellung einer
Unterlage nach § 24 LHO (sog. ZBauL) zu erbringen, die er ebenfalls
verbindlich mit seinem Angebot zu bepreisen hat. Auf der Grundlage der
ZBauL wird der Förderantrag für die Baumaßnahme beim Ministerium für
Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen (MWK) gestellt. Nach
positiver Förderzusage des MWK behält sich der Auftraggeber vor, die
Planungsleistungen soweit diese nicht im Rahmen der Erstellung der
ZBauL erbracht worden sind, optional bzw. stufenweise entsprechend
den Vorgaben des Planungsvertragsmusters zu beauftragen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE91C
Hauptort der Ausführung:

Universitätsmedizin Göttingen (UMG)

Robert-Koch-Straße 40

37075 Göttingen
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der neu entstehende und Bestandsgebäude integrierende UMG-Campus muss
vollständig durch Versorgungsleitungen (u. a., Gas, Fernwärme, Wasser
Kälte, Abwasser, Elektro-, Telekommunikation, IT-Leitungen) parallel zu
den bestehenden Netzen erschlossen werden. Ferner ist die vorhandene
Fördertechniktrasse für den automatischen Warentransport (AWT), die
Rohrpost und die Kleinförderanlage entsprechend den Erfordernissen zu
erweitern und ggf. umzulegen.

Die bereits im Rahmen der Masterplanung GEP 2.1 entwickelten Konzepte
sehen dazu die Errichtung eines Versorgungsrings um den UMG-Campus
vor, welcher sowohl die Erschließung mit den notwendigen Medien als
auch die Anbindungen an die Fördertechnik berücksichtigt. Der
Versorgungsring soll zum einen aus einem Tunnel für die
Medienversorgung (runder Querschnitt, zum Großteil vorgesehen im
Microtunneling-Verfahren) und zum anderen aus einem Tunnel für die
Fördertechnik (rechteckiger Querschnitt, inkl. AWT, Rohrpost und
Kleinförderanlage) bestehen. Beide Tunnelsysteme sollen einen zum
Großteil ähnlichen Trassenverlauf haben, befinden sich allerdings
komplett, bis auf die Osttrasse, voneinander getrennt in
unterschiedlichen Tiefen. Die Tiefenlage für die Fördertechniktrasse
ergibt sich aus dem bestehenden System. Die Tiefenlage für die
Medientrasse ergibt sich einerseits aus dem zeitl. Vorlauf der
Herstellung der notwendigen neuen Infrastrukturtrassen und andererseits
aus den not-wendigen Kreuzungspunkten mit vorh. Infrastruktur und gepl.
Gebäuden. Die Medienversorgung wird zeitlich im Wesentlichen vor der
Fördertechniktrasse errichtet (außer der Osttrasse), um Provisorien und
Umlegungen an den bestehenden Netzen für die gepl. Gebäude zu
vermeiden. Diese Medienversorgung sowie die Neuverlegung der RW-Kanäle
in Mikrotunnelbauweise weisen eine äußerst komplexe Geologie und
Hydrogeologie auf.

Die Planung der Anlagentechnik (Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 6)
für die zuvor genannte Fördertechnik (AWT, RP u. KFA) ist Bestandteil
einer separaten Ausschreibung.

Im Rahmen des vorliegenden Verfahrens sind die baulichen
Voraussetzungen (Tunnel Fördertechnik) zu planen und die Realisierung
zu überwachen. Die entsprechende Planung des Fördertechnik-Planers ist
somit in die Gesamtplanung zu integrieren.

Im ersten Schritt (Stufe 1 LP 1+2 gem. HOAI der Beauftragung) soll
die Infrastrukturelle Erschließung des Campus an der UMG wirtschaftlich
konzeptioniert werden (siehe auch besondere Leistungen zur LP 2).
Hierbei dient die vorhandene Masterplanung (GEP 2.1) als Orientierung.
Dazu sind insbesondere auch die unterschiedlichen Zwischenzustände
während der laufenden Bauarbeiten zu berücksichtigen. Da insbesondere
die Fördertechnik in Teilen aber auch der Medienversorgungsring unter
anderem aufgrund der parallel zu realisierenden Um- und Neubauten nicht
in einer Gesamtmaßnahme herzustellen ist, soll das Konzept die
Erschließung in sinnvolle Einzelabschnitte unterteilen. Die weiteren
Beauftragungsstufen sollen gemäß dieser noch festzulegenden Aufteilung
und unter Berücksichtigung des folgenden Absatzes zur ZBauL abgerufen
werden. Der Auftraggeber behält sich hierbei ausdrücklich die Anwendung
des § 11 Abs. 3 HOAI vor.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 02/05/2019
Ende: 31/12/2024
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

1) Angaben über das Büro, zur Anzahl (jährliche Mittel, Beschäftigte
und Anzahl Führungskräfte) und Qualifikation der Beschäftigten sowie
zur technischen Ausstattung des Büros. Die Angaben zum Büro haben,
sofern zutreffend - auch Ausführungen über die bisherige Zusammenarbeit
mit dem in diesem Vergabeverfahren von dem Bewerber benannten
Nachunternehmern zu enthalten.

(Gewichtung 10 %);

(2) Angabe zu dem vorgesehenen Projektleiter und stellvertretenden
Projektleiter wie Name, Vorname, Berufsausbildung, Berufsjahre nach
Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, Diplom, Master oder
vergleichbare Abschlüsse sowie eine Kopie des jeweiligen Zeugnisses
oder der entsprechenden Urkunde.

(Gewichtung 5 %);

(3) Referenzen über die in den letzten 10 Jahren erbrachten Leistungen
betr. Generalplanerleistungen, die mit der zu vergebenden Leistung
vergleichbar sind, jedenfalls aber hinsichtlich Größe und Komplexität
auf eine entsprechende Eignung des Bieters schließen lassen,
einschließlich Angabe der Adresse, Ansprechpartner und Telefonnummer
des Ansprechpartners bei dem jeweiligen Auftraggeber der als Referenz
genannten Aufträge. Es werden max. 5 Referenzen gemäß jeweiliger
Benennung im Formblatt gewertet.

Davon sollte nach Möglichkeit ein Nachweis aus dem folgenden Bereich
erbracht werden:

Nachweis erbrachter Leistungsphasen Objektplanung Ingenieurbauwerke,
Fachplanung Technische Ausrüstung, Tragwerksplanung, Fachplanung
Geotechnik, Planungsvermessung.

(Gewichtung 40 %);

(4) Nachweis geeigneter Maßnahmen zur langfristigen (seit mind. 3
Jahren bestehenden) Qualitätssicherung des Bewerbers (z. B.
Zertifizierung nach ISO 9001).

(Gewichtung 5 %);

(5) Erstellung eines aussagefähigen Konzeptpapiers auf der Grundlage
der aus dieser EU-Bekanntmachung ersichtlichen Inhalte, aus dem sich
die Herangehensweise an vergleichbare Projekte ergibt.

(Gewichtung 35 %);

(6) Angaben zur Sicherstellung der örtlichen Präsenz.

(Gewichtung 5 %)
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

die Bieter haben ihrem Angebot gemäß §44 VGV einen aktuellen Auszug
aus dem Berufs- oder Handelsregister beizufügen (bei Bietern aus einem
anderen Mitgliedsstaat eine gleichwertige aktuelle Bescheinigung des
Ursprungs- oder Herkunftslandes des Bieters mit Übersetzung ins
Deutsche,

falls keine Eintragungspflicht im Handelsregister besteht, eine
formlose Erklärung, weshalb für den Bieter keine Eintragungspflicht
besteht und darüber, wer die vertretungsberechtigten Personen sind.
Hierfür ausreichend ist eine Eigenerklärung,

Angaben zu Auftragsanteilen, welche der Bewerber/Bieter als
Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt. Unterzeichnete
Verpflichtungserklärung des/der Nachunternehmer(s).

Die nicht rechtzeitige Vorlage der in Ziffer III.1.1) III.1.3)
genannten Unterlagen kann zum Ausschluss aus dem Verfahren führen. Der
Auftraggeber behält sich vor, fehlende Unterlagen nachzufordern und
Bewerber oder Bewerbergemeinschaften vom Verfahren auszuschließen, die
auf einmalige Nachforderung keine oder nur unvollständige Unterlagen
nachreichen. Ein Anspruch auf Nachreichung von Unterlagen besteht
jedoch nicht. Im Rahmen der Gleichbehandlung kann die Vergabestelle
entscheiden, von keinem Bieter fehlende Unterlagen nachzufordern. Die
Vergabestelle behält sich vor, zusätzlich zu den Eigenerklärungen vor
Vergabe des Auftrags entsprechende Bescheinigungen der zuständigen
behördlichen Stellen zu verlangen.

Die von den Bewerbern einzureichenden Unterlagen ergeben sich aus den
Ziffern III.1.1) III.1.3).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zum Nachweis der Eignung werden nachfolgend benannte Unterlagen gemäß
§§ 44-46-VgV gefordert.

Grundsätzlich sind Eigenerklärungen vorzulegen (§ 48 Abs. 2 VgV).

Mit dem Angebot sind die nachfolgenden Nachweise und Erklärungen
vorzulegen:

Nachweis der Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft oder bei
auswärtigen Bietern einer anderen Versicherung, die vergleichbaren
Schutz bei Unfällen gewährt (§ 45 VgV),

Erklärung gemäß §48 VGV zum Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach
§§ 123 und 124 GWB,

Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung (§45 VgV),

Erklärung des Bieters über den Gesamtumsatz des Unternehmens für die
3 letzten Geschäftsjahre (§45VgV),

Erklärung des Bieters über den Umsatz für Objektplanung
Ingenieurbauwerke im Rahmen von Erschließungsprojekten für die 3
letzten Geschäftsjahre,

Erklärung des Bieters über den Umsatz für Fachplanung Technische
Ausrüstung im Rahmen von Erschließungsprojekten für die 3 letzten
Geschäftsjahre,

Erklärung des Bieters über den Umsatz für Tragwerksplanungen im
Rahmen von Erschließungsprojekten für die 3 letzten Geschäftsjahre,

Erklärung des Bieters über den Umsatz für Fachplanung Geotechnik im
Rahmen von Erschließungsprojekten für die 3 letzten Geschäftsjahre,

Erklärung des Bieters über den Umsatz für Vermessungsleistungen im
Rahmen von Erschließungsprojekten für die 3 letzten Geschäftsjahre.

Als vorläufiger Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von
Ausschlussgründen wird die einheitliche europäische Eigenerklärung
(EEE) gem. §50 VgV akzeptiert.

Anstelle von Einzelnachweisen genügt der Nachweis in deutscher Sprache,
dass das Unternehmen in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder
in gleichgestellten Staaten für die ausgeschriebene
Leistungspräqualifiziert ist und die Unterlagen über eine für den
öffentlichen Auftraggeber kostenfreie Datenbank innerhalb der EU im
Rahmen eines Präqualifikationssystems abrufbar sind.

Bei nicht deutschsprachigen Nachweisen und Belegen ist eine Übersetzung
in deutscher Sprache beizufügen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Angaben über das Büro, zur Anzahl (jährliches Mittel, Beschäftigte
und Anzahl Führungskräfte) und Qualifikation der Beschäftigten sowie
zur technischen Ausstattung des Büros. Nachweis der Vertrautheit mit
Vorschriften u. Baumaßnahmen der öffentlichen Hand (z. B. Erstellung
einer ZBauL; Durchführung von Vergabeverfahren für Bauleistungen),

Angaben zur Anzahl der beschäftigten Ingenieure in der Objektplanung
Ingenieurbauwerke,

Angaben zur Anzahl der beschäftigten Ingenieure in der Fachplanung
Technische Ausrüstung,

Angaben zur Anzahl der beschäftigten Ingenieure in der
Tragwerksplanung,

Angaben zur Anzahl der beschäftigten Ingenieure in der Geotechnik,

Angaben zur Anzahl der beschäftigten Ingenieure in der Vermessung,

Referenzen über die in den letzten 10 Jahren erbrachten Leistungen
projektspezifisch aus dem Bereich Generalplanerleistungen, die mit der
zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, jedenfalls aber hinsichtlich
Größe und Komplexität auf eine entsprechende Eignung des Bieters
schließen lassen, einschließlich Angabe der Adresse, Ansprechpartner
und Telefonnummer des Ansprechpartners bei dem jeweiligen Auftraggeber
der als Referenz genannten Aufträge,

Nachweis geeigneter Maßnahmen zur langfristigen (seit mind. 3 Jahren
bestehenden) Qualitätssicherung des Bewerbers (z. B. Zertifizierung
nach ISO 9001),

die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Voraussetzung ist die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung
Ingenieur gemäß dem Niedersächsischen Ingenieurgesetz (NIng G) in der
Neufassung vom 12.7.2007 (Nds. GBBl. 26/2007 S. 434), zuletzt geändert
durch Artikel 2 des Gesetzes vom 10.12.2008 (Nds. GVBl. Nr. 25/2008 S.
370) bzw. vergleichbarer landes rechtlicher Vorschriften. Auswärtige
Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedsstaates der
Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den
Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für
Ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der oben genannten
Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36 EG über die Anerkennung
von Berufsqualifikationen gewährleistet ist.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 22/01/2019
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 04/02/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/05/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft,
Arbeit und Verkehr Regierungsvertretung Lüneburg
Auf der Hude 2
Lüneburg
21339
Deutschland
Fax: +49 4131/15-2943

Internet-Adresse:
[5]http://www.mi.niedersachsen.de/master/C9698628_N17745825_L20_DO_I522
.html
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
oder in den Vergabe unterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum
Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber DE
Standardformular 02 Auftragsbekanntmachung 13/17 dem Auftraggeber zu
rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb
einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15
Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge
nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen
(§ 160 GWB).

Die o. a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135
Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer
Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne
dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber
über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er
die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne
vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der
Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes
gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie
im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der
Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen
Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6
Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der
Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union
bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung
der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen
Union (§ 135 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
29/11/2018

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References

1. mailto:natalie.koser@med.uni-goettingen.de?subject=TED
2. http://www.med.uni-goettingen.de/
3. http://www.vergabe.rib.de/
4. http://www.vergabe.rib.de/
5. http://www.mi.niedersachsen.de/master/C9698628_N17745825_L20_DO_I522.html

 
 
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