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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Rattenkirchen - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018110609164660251 / 488539-2018
Veröffentlicht :
06.11.2018
Angebotsabgabe bis :
05.12.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71221000 - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
DE-Rattenkirchen: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden

2018/S 213/2018 488539

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Pfarrkirchenstiftung St. Mariä Himmelfahrt Rattenkirchen
Kirchenstraße 6
Rattenkirchen
84431
Deutschland
Kontaktstelle(n): Erzbischöfliches Ordinariat München
Telefon: +49 89 / 2137-2617
E-Mail: [1]vst@eomuc.de
Fax: +49 89 / 2137-174899
NUTS-Code: DE21G

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.erzbistum-muenchen.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.subreport.de/E58395554
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://www.subreport.de/E58395554
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Kirchliche Einrichtung
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Kirchenwesen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Objektplanungsleistungen Lph 1-5 (stufenweise) für den Neubau Maria
Himmelfahrt, Kindertagesstätte St. Anna (Rattenkirchen)
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71221000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung sind Objektplanungsleistungen
nach den Leistungsphasen (Lph.) 1 bis 5 (im Sinne des § 3 HOAI/Entwurf
des Architektenvertrags) für den Abbruch des Bestandsgebäudes und den
Neubau einer Kindertagesstätte bestehend aus eine Krippengruppe mit 12
Betreuungsplätzen und einer Kindergartengruppe mit 25 Betreuungsplätzen
(Mariä Himmelfahrt, Kindertagesstätte St. Anna) in Rattenkirchen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE
NUTS-Code: DE2
NUTS-Code: DE21
NUTS-Code: DE21G
Hauptort der Ausführung:

84431 Rattenkirchen
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung sind Objektplanungsleistungen
nach den Leistungsphasen (Lph.) 1 bis 5 (im Sinne des § 3 HOAI/Entwurf
des Architektenvertrags) für den Abbruch des Bestandsgebäudes und den
Neubau einer Kindertagesstätte bestehend aus eine Krippengruppe mit 12
Betreuungsplätzen und einer Kindergartengruppe mit 25 Betreuungsplätzen
(Mariä Himmelfahrt, Kindertagesstätte St. Anna) in Rattenkirchen.

Derzeit ist die sich im Betrieb befindliche Kindergartengruppe im
Pfarrhaus untergebracht (in Anlage OPV2 Lageplan rot eingekreist).
Das Pfarrheim (Kontur in Anlage OPV2 Lageplan gelb dargestellt) muss
im ersten Schritt zur Freimachung des gesamten Baufeldes abgebrochen
werden. Diese Arbeiten müssen in Hinblick auf Ausführung und Lärm unter
Berücksichtigung des parallel laufenden Betriebs der Kindergartengruppe
durchgeführt werden. Nach Abbruch des Pfarrheimes kann der Neubau der
Kindertagesstätte bestehend aus einer Kindergarten- (25
Betreuungsplätze, schwarzer Pfeil in Anlage OPV2 Lageplan) und einer
Kinderkrippengruppe (12 Betreuungsplätze, blauer Pfeil in Anlage OPV2
Lageplan) beginnen. Nach Fertigstellung des Neubaus zieht die bereits
im Betrieb sich befindende Kindergartengruppe ein. Weitere Maßnahmen am
Pfarrhaus sind aktuell nicht geplant und sind nicht Teil des
ausgeschriebenen Aufgabenumfangs.

Das zu bebauende Grundstück befindet sich im Eigentum der
Pfarrpfründestiftung Rattenkirchen Mariä Himmelfahrt. Es besteht ein
Nutzungsvertrag mit der Kath. Kirchenstiftung Rattenkirchen Mariä
Himmelfahrt.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 39
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Im Falle von unvorhergesehenen Ereignissen und/oder
Projektverzögerungen
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Sofern die Zahl geeigneter Bewerber unter der Mindestzahl von 3 liegt,
behält sich der Auftraggeber vor, das Vergabeverfahren fortführen,
indem er den oder die Bewerber einlädt, die über die geforderte Eignung
verfügen (§ 51 Abs. 3 Satz 2 VgV).

Gibt es mehr als 3 Bewerber, bei denen keine Ausschlussgründe vorliegen
und die einen formal ordnungsgemäßen und den Mindestbedingungen
entsprechenden Teilnahmeantrag eingereicht haben, behält sich der
Auftraggeber vor, 3, 4 oder 5 Bewerber zu der Angebots- und
Verhandlungsphase zu zulassen.

Die Auswahl erfolgt anhand der anrechenbaren Brutto-Baukosten (KG 300 +
400) der Referenzprojekte wie folgt:

Brutto-Baukosten (KG 300 + 400) 1,5 Mio. EUR 6 Punkte 1 Mio. EUR <
1,5 Mio. EUR 4 Punkte 500 000 EUR < 1 Mio. EUR 2 Punkte < 500 000 EUR
0 Punkte Insgesamt können also für die 5 Referenzprojekte bis zu
maximal 30 Punkte (5 x 6 = 30) erzielt werden.

Die Bewerber (für sich als Einzelbewerber; jedes Mitglied der
Bewerbergemeinschaft und den eignungsverleihenden Unterauftragnehmer)
haben das Formblatt Referenzprojekte (Anlage TW6) für die insgesamt
mindestens 2 bis maximal 5 Referenzprojekte auszufüllen und als
Bestandteil des Teilnahmeantrags einzureichen.

Je Referenz ist ein zusätzliches Projektblatt (maximal eine einseitig
bedruckte DIN-A-4-Seite) mit Darstellung des Referenzprojektes
gestattet. Sollten an anderer Stelle oder darüber hinaus
Referenzprojekte benannt werden (z. B. auch in allgemeinen
Bürobroschüren, Referenzlisten oder ähnliches), werden diese nicht
berücksichtigt.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung (sog. Optionen).

Erste Stufe: Beauftragung der Lph. 1 und 2 HOAI,

Zweite Stufe: Beauftragung der Lph. 3 HOAI,

Dritte Stufe: Beauftragung der Lph. 4 und 5 HOAI.

Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung aller Stufen besteht nicht.

Die Objektplanungsleistungen werden stufenweise beauftragt, soweit
erwartete Fördermittel für die jeweilige Stufe bewilligt werden, soweit
die Finanzierung gesichert ist und soweit keine schwerwiegenden Gründe
gegen eine Weiterbeauftragung vorliegen. Hierbei handelt es sich um
solche Gründe, die im Falle einer bereits erfolgten Beauftragung den
Auftraggeber zu einer außerordentlichen Kündigung berechtigen würden.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Bewerber können sich freiwillig registrieren unter
[5]https://www.subreport-elvis.de/anmeldung.html für das Stellen von
Bewerber- und Bieterfragen, für die Einreichung der Teilnahmeanträge
und der Angebote ist eine Registrierung zwingend erforderlich.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Der Auftraggeber prüft die vorliegenden Teilnahmeanträge zunächst auf
die Einhaltung der in diesen Vergabeunterlagen festgelegten formalen
und inhaltlichen Anforderungen gemäß § 56 Abs. 1 VgV. Dabei überprüft
er die Vollständigkeit und Richtigkeit des jeweiligen Teilnahmeantrags
und wird diesen gegebenenfalls gemäß § 53, § 57 Abs. 1 und 3 VgV
ausschließen. Der Teilnahmeantrag muss vollständig sein und alle
geforderten Unterschriften, Angaben und Erklärungen enthalten.

Im Rahmen der formalen Prüfung werden gemäß § 57 VgV Teilnahmeanträge
ausgeschlossen, die nicht den Erfordernissen des 53 VgV genügen,
insbesondere:

Teilnahmeanträge, die nicht form- oder fristgerecht eingegangen sind,
es sei denn, der Bieter hat dies nicht zu vertreten (§ 57 Abs. 3, Abs.
1 Nr. 1 VgV),

Teilnahmeanträge, die nicht die geforderten oder nachgeforderten
Unterlagen enthalten (§ 57 Abs. 3, Abs. 1 Nr. 2 VgV),

Teilnahmeanträge, in denen Änderungen des Bieters an seinen
Eintragungen nicht zweifelsfrei sind (§ 57 Abs. 3, Abs. 1 Nr. 3 VgV),

Teilnahmeanträge, bei denen Änderungen oder Ergänzungen an den
Vergabeunterlagen vorgenommen worden sind (§ 57 Abs. 3, Abs. 1 Nr. 4
VgV).

Zwingende Ausschlussgründe des § 123 Abs. 1-3 GWB Eigenerklärung (gem.
§ 123 Abs. 1-3 GWB), dass keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen
des Bewerbers zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt, oder gegen das
Unternehmen eine Geldbuße nach § 30 des Gesetzes über
Ordnungswidrigkeiten rechtskräftig festgesetzt worden ist, jeweils
wegen einer Straftat nach:

§ 129 des Strafgesetzbuchs (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129
a des Strafgesetzbuchs (Bildung terroristischer Vereinigungen) oder §
129 b des Strafgesetzbuchs (Kriminelle und terroristische Vereinigungen
im Ausland),

§ 89 c des Strafgesetzbuchs (Terrorismusfinanzierung) oder wegen der
Teilnahme an einer solchen Tat oder wegen der Bereitstellung oder
Sammlung finanzieller Mittel in Kenntnis dessen, dass diese
finanziellen Mittel ganz oder teilweise dazu verwendet werden oder
verwendet werden sollen, eine Tat nach § 89 a Absatz 2 Nummer 2 des
Strafgesetzbuchs zu begehen,

§ 261 des Strafgesetzbuchs (Geldwäsche; Verschleierung unrechtmäßig
erlangter Vermögenswerte),

§ 263 des Strafgesetzbuchs (Betrug), soweit sich die Straftat gegen
den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die
von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,

§ 264 des Strafgesetzbuchs (Subventionsbetrug), soweit sich die
Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte
richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet
werden,

§ 299 des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung im
geschäftlichen Verkehr),

§ 108 e des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung von
Mandatsträgern),

den §§ 333 und 334 des Strafgesetzbuchs (Vorteilsgewährung und
Bestechung), jeweils auch in Verbindung mit § 335 a des
Strafgesetzbuchs (Ausländische und internationale Bedienstete),

Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung
(Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit
internationalem Geschäftsverkehr) oder

den §§ 232 und 233 des Strafgesetzbuchs (Menschenhandel) oder § 233a
des Strafgesetzbuchs (Förderung des Menschenhandels).

Zahlung von Steuern, Abgaben sowie der Beiträge zur Sozialversicherung
Eigenerklärung, dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von
Steuern, Abgaben sowie der Beiträge zur Sozialversicherung nachgekommen
ist (§ 123 Abs. 4 GWB).

Fakultative Ausschlussgründe des § 124 GWB Eigenerklärung (gemäß § 124
GWB)
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Nachweis (Versicherungsbestätigung oder -schein) über eine bestehende
Berufshaftpflichtversicherung des Bewerbers

a) mit einer Deckungssumme von mindestens 1 500 000 EUR für
Personenschäden und einer Deckungssumme von mindestens 1 000 000 EUR
für sonstige Schäden;

b) wobei die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache
der Deckungssumme pro Kalenderjahr betragen muss.

Bei einem in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder eines
Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum
zugelassenen Versicherungsunternehmens.

Im Falle von geringeren Versicherungssummen oder geringerer Maximierung
der Ersatzleistung als vorstehend unter a.-b. genannt, ist eine
Bestätigung des Versicherungsunternehmens (in einem Mitgliedstaat der
Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den
Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen) einzureichen, aus der
hervorgeht, dass im Auftragsfall die Versicherung an vorstehenden
Anforderungen unter a. und b. angepasst werden wird.

Die Mindestanforderungen an die Versicherung müssen während der
gesamten Vertragslaufzeit aufrechterhalten werden.

Bei Bewerbergemeinschaften sind ein entsprechender Nachweis oder eine
entsprechende Versicherungsbestätigung des Versicherungsunternehmens
von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Die vorstehenden Anforderungen unter a. und b. sind
Mindestanforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung.

Die Bewerber haben daher das Formblatt
Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung (Anlage TW4) auszufüllen und
als Bestandteil des Teilnahmeantrags einzureichen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eigenerklärung, aus der das jährliche Mittel (Zahl) der Beschäftigten
(angestellte Mitarbeiter) und der Führungskräfte (Inhaber,
geschäftsführende Gesellschafter, Geschäftsführer, Vorstände) des
Bewerbers jeweils in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren
(2015-2017) ersichtlich sind.

Für alle Bewerber gilt, dass nur solche Beschäftigte (w/m) und
Führungskräfte (w/m) anzugeben sind, die über ein Diplom, Master oder
sonstigen Befähigungsnachweis als Architekt oder Bauingenieur oder zum
staatlich geprüften Bautechniker verfügen.

Angaben zu Referenzprojekten:

Geeignete, mindestens 2 bis maximal 5 Referenzen über früher
ausgeführte Dienstleistungsaufträge (Objektplanungsleistungen Lph. 1
bis mind. Lph. 5) in Form einer Liste der in den letzten höchstens 3
Jahren erbrachten wesentlichen Dienstleistungen mit Angabe des

Werts,

Erbringungszeitpunkts sowie

öffentlichen oder privaten Empfängers sowie der

Name des Referenznehmers,

Projektbezeichnung und

Rolle des Referenznehmers in dem Referenzprojekt.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von mindestens 2
Beschäftigten/Führungskräften (zusammengerechnet) in jedem der letzten
3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2015-2017), die jeweils über ein
Diplom, Master oder sonstigen Befähigungsnachweis als Architekt,
Ingenieur oder staatlich geprüfter Bautechniker verfügen.

Bei Bewerbergemeinschaften sind je abgeschlossenem Geschäftsjahr
(2015-2017) die jeweiligen jährlichen Mittel der Beschäftigten der
Bewerbergemeinschafts-Mitglieder zu addieren; entsprechendes gilt für
die jeweiligen jährlichen Mittel der Führungskräfte. Bei
Bewerbergemeinschaften ist die Summe maßgeblich für die Einhaltung der
vorgenannten Mindestanforderung.

Die Bewerber haben daher das Formblatt Technische Fachkräfte (Anlage
TW5) auszufüllen und als Bestandteil des Teilnahmeantrags einzureichen.

Mindestanforderungen an alle Referenzprojekte:

Um einen ausreichenden Wettbewerb sicherzustellen, wird darauf
hingewiesen, dass auch einschlägige Dienstleistungen berücksichtigt
werden, die mehr als 3 Jahre zurückliegen (vgl. § 46 Abs. 3 Nr. 1 Hs. 2
VgV).

Die Referenzprojekte sind allerdings was die Prüfung des
Erbringungszeitpunkts anbelangt nur dann geeignet, wenn mit der
Leistungsphase 1 spätestens zum 3.12.2013 begonnen worden ist und die
Leistungsphase 5 spätestens zum 4.12.2018 abgeschlossen worden ist.

Bei Bewerbergemeinschaften muss klar erkennbar sein, welches
Referenzprojekt welchem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu zuordnen
ist. Die Mindestanforderungen erfüllenden Referenzprojekte der
Mitglieder werden der Bewerbergemeinschaft zugerechnet.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Eigenerklärung, dass der Bewerber unabhängig von Ausführungs- und
Lieferinteressen im Sinne des § 73 Abs. 3 VgV handeln wird.

Die Bewerber haben das Formblatt Unabhängigkeitserklärung (Anlage
TW7) auszufüllen und als Bestandteil des Teilnahmeantrags einzureichen.

Bei Bewerbergemeinschaften ist das Formblatt von jedem Mitglied der
Bewerbergemeinschaft auszufüllen.

Der Auftragnehmer verpflichtet sich, spätestens unverzüglich nach
Erteilung des Zuschlags, die datenschutzrechtlichen Vorschriften
einzuhalten und diese Einhaltung dem jeweiligen Stand der Technik
entsprechend durch technische und organisatorische Maßnahmen (TOMs)
sicherzustellen. Der Auftragnehmer wird dafür eine
Datenschutzvereinbarung mit dem Erzbischöflichen Ordinariat München
abschließen (Anlage OPV4).

Der Projektleiter (w/m) muss über mindestes 8 Jahre Berufserfahrung und
der stellvertretende Projektleiter (w/m) muss über mindestens 4 Jahre
Berufserfahrung verfügen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 05/12/2018
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 28/01/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 29/03/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Damit der Auftraggeber mit den Bewerbern/der Bewerbergemeinschaft
besser kommunizieren kann, empfehlen wir dringend, dass sich die
Bewerber/die Bewerbergemeinschaften soweit nicht bereits geschehen
auf dem E-Vergabe-Portal [6]https://www.subreport.de/E58395554
freiwillig und kostenlos registrieren.

Durch die kostenfreie Registrierung vor dem Download der
Vergabeunterlagen auf dem E-Vergabe-Portal nehmen die Bewerber/Bieter
automatisch an der elektronischen Bewerber-/Bieterkommunikation teil.

Die Bewerber/Bieter haben darauf zu achten, dass sie ausschließlich
über das E-Vergabe-Portal Ihre Fragen an den Auftraggeber richten.

Nach Fertigstellung des Teilnahmeantrags und später der Angebote können
die Bewerber/Bieter diese nach erfolgter Registrierung medienbruchfrei
und kostenlos auf dem E-Vergabe-Portal abgeben.

Änderungen oder Ergänzungen von Registrierungsangaben (bspw. die
Änderung der E-Mail-Adresse) sind unverzüglich auf dem angegebenen
E-Vergabe-Portal vorzunehmen.

Ab der erfolgten Registrierung informiert das angegebene
E-Vergabe-Portal die Unternehmen, die sich freiwillig registriert
haben, ob neue beantwortete Bewerberfragen, etwaig überarbeitete
Vergabeunterlagen sowie Mitteilungen des Auftraggebers zum Download auf
dem E-Vergabe-Portal bereitgestellt werden.

Hierzu erhalten die registrierten Teilnehmer eine Information per
E-Mail, dass auf dem E-Vergabe-Portal eine neue Information zum
Verfahren eingestellt wurde.

Im Falle von Abwesenheitsmitteilungen eines registrierten Bewerbers
erfolgt kein erneuter Versand der Informationen, weder an dieselbe
E-Mail-Adresse noch an irgendeine in der Abwesenheitsmitteilung
angegebene E-Mail-Adresse.

Für den Zugang zur Auftragsbekanntmachung und zu den Vergabeunterlagen
ist eine Registrierung zwar nicht erforderlich (vgl. § 41 Abs. 1 VgV).
Ohne eine solche Registrierung kann der öffentliche Auftraggeber die
nicht registrierten Bewerber/die Bewerbergemeinschaften über
nachträgliche Informationen jedoch nicht aktiv informieren. In diesem
Fall obliegt es den nicht registrierten Bewerbern/den
Bewerbergemeinschaften, sich auf dem E-Vergabe-Portal
[7]https://www.subreport.de/E58395554 regelmäßig selbst über etwaige
Änderungen, wie beispielsweise über neue beantwortete Bewerberfragen,
etwaig überarbeitete Vergabeunterlagen sowie Mitteilungen des
Auftraggebers zu informieren. Diese Obliegenheit besteht bis zum Ablauf
der Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge.

Bewerber sind gut beraten, spätestens 2 Arbeitstage vor Ablauf der
Teilnahmefrist ihren Teilnahmeantrag und Bieter spätestens 2
Arbeitstage vor Ablauf der jeweiligen Angebotsfrist ihr Angebot
rechtzeitig elektronisch über das E-Vergabe-Portal einzureichen. Damit
besteht im Falle von technischen Schwierigkeiten für die
Wirtschaftsteilnehmer noch ausreichend Zeit, diese mit ihrer internen
IT und/oder mit dem E-Vergabe-Portal-Anbieter zu beheben.
Beispielsweise könnten die Dateinamen zu lang und/oder die Datei könnte
inhaltlich zu groß sein.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierung von Oberbayern Vergabekammer Südbayern
Maximilianstraße 39
München
80538
Deutschland
Telefon: +49 8921762411
E-Mail: [8]vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Fax: +49 8921762847

Internet-Adresse:
[9]https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde/mittelinstanz/ve
rgabekammer/
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen
(GWB) ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit

der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB
bleibt unberührt,

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB
bleibt unberührt.

Gemäß § 134 Abs. 1 GWB haben öffentliche Auftraggeber die Bieter, deren
Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des
Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe
der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den
frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu
informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über
die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die
Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter
ergangen ist.

Gemäß § 134 Abs. 2 GWB darf ein Vertrag erst 10 Kalendertage nach
Absendung (per Telefax, E-Mail oder elektronisch über das
E-Vergabe-Portal) der Information nach 134 Abs. 1 GWB geschlossen
werden. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information
durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter
und Bewerber kommt es nicht an.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
02/11/2018

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References

1. mailto:vst@eomuc.de?subject=TED
2. http://www.erzbistum-muenchen.de/
3. https://www.subreport.de/E58395554
4. https://www.subreport.de/E58395554
5. https://www.subreport-elvis.de/anmeldung.html
6. https://www.subreport.de/E58395554
7. https://www.subreport.de/E58395554
8. mailto:vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de?subject=TED
9. https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde/mittelinstanz/vergabekammer/

 
 
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