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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Computernetze
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018110609160160209 / 488490-2018
Veröffentlicht :
06.11.2018
Angebotsabgabe bis :
03.12.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
72700000 - Computernetze
72000000 - IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
DE-Berlin: Computernetze

2018/S 213/2018 488490

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
gematik Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH
Friedrichstr. 136
Berlin
10117
Deutschland
Kontaktstelle(n): Oliver Toufar
Telefon: +49 30 / 40041-166
E-Mail: [1]vergabestelle@gematik.de
NUTS-Code: DE

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.gematik.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Der Zugang zu den Auftragsunterlagen ist eingeschränkt. Weitere
Auskünfte sind erhältlich unter: [3]https://www.subreport.de/E75344135
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://www.subreport.de/E75344135
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH
I.5)Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Aufbau, Migration und Betrieb der zentralen Telematikinfrastruktur (TI)
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
72700000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Im Zuge der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) nach §
291a SGB V wurde die erforderliche interoperable und kompatible
Informations-, Kommunikations- und Sicherheitsinfrastruktur
(Telematikinfrastruktur, TI) als bundesweite Gesundheitstelematik
im deutschen Gesundheitswesen aufgebaut. Die Verantwortung für den
Aufbau und den Betrieb dieser Telematikinfrastruktur obliegt der
Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH
gematik. Die zentrale Telematikinfrastruktur stellt die
Systemumgebungen, die zentralen Infrastrukturdienste und die Anbindung
von Standorten (zentrales Netz) zur Verfügung. Der Vertrag der gematik
zum Aufbau und Betrieb des zentralen Netzes der Telematikinfrastruktur
mit dem derzeitigen Betreiber endet und soll planmäßig neu vergeben
werden. Nähere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
72000000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE3
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Wesentliche Aufgabe des zukünftigen Auftragnehmers wird die
Bereitstellung und der Betrieb einer skalierbaren und stabilen
zentralen Infrastruktur zur Nutzung durch die
Leistungserbringerinstitutionen, den Krankenkassen und deren
beauftragte Dienstleister sowie den Anbietern von Diensten und weiteren
Anwendungen sein. Inhalt der zu vergebenen Leistung ist somit,

(1) der Aufbau und Betrieb der zentralen Telematikinfrastruktur;

(2) die Anbindung von Standorten für fachanwendungsspezifischer Dienste
der Krankenkassen, sichere Netze der Leistungserbringer und deren
Vereinigungen an die TI und Anbietern weiterer Anwendungen, sowohl
aktuell bekannte als auch zukünftige zu einheitlichen und damit
diskriminierungsfreien Bedingungen;

(3) die Migration vom bisherigen Betreiber der TI;

(4) die Durchführung von Maßnahmen zur Skalierung der Systemumgebungen
im Zuge der Erweiterung der Telematikinfrastruktur sowie;

(5) die Durchführung von Maßnahmen zur Aufrechterhalten des aktuellen
Standes der Technik durch zyklische Erneuerung der Infrastruktur
(Technology-Refresh).

Die Leistungen des Auftragnehmers sollen im Rahmen geltender
gesetzlicher Vorgaben, insbesondere der §§291a ff. SGB V und der
datenschutzrechtlichen Bestimmungen erfolgen. Der Auftragnehmer soll
mit Abschluss des Vertrages eine fachlich-technische
Ende-zu-Ende-Verantwortung für die erfolgreiche Vertragserfüllung
übernehmen.

Nähere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 96
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Auftraggeber ist berechtigt, die Laufzeit dieses Vertrages nach
Ablauf der Erstlaufzeit durch einseitige schriftliche Erklärung um 2
(zwei) Jahre zu verlängern. Diese Verlängerungsoption kann 4 (vier) mal
ausgeübt werden, somit auf eine Gesamtvertragslaufzeit von 16
(sechzehn) Jahren.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Aus dem Kreis der Bewerber, die die Anforderungen an die Eignung
(Fachkunde und Leistungsfähigkeit, §42 VgV, §§ 122 bis 125 GWB) gemäß
den Teilnahmebedingungen unter III.1.1 bis III.1.3 formell und
materiell erfüllen, werden 3 (drei) Bewerber ausgewählt und zur
Angebotsabgabe aufgefordert (§ 51 Abs. 1 VgV). Eine solche Reduzierung
des Teilnehmerkreises erfolgt nur, sofern eine ausreichende Anzahl an
geeigneten Bewerbern vorhanden ist. Die Auswahl der zur Angebotsabgabe
aufzufordernden Bewerber erfolgt objektiv und diskriminierungsfrei wie
folgt:

Der Bewerber kann hierzu weitere, über die 2 gem. Abschnit III.1.3
geforderten Mindestreferenzen hinausgehende Referenzen einreichen. Bei
diesen zusätzlichen Referenzen sind unter dem Abschnitt A) des
Referenzvordrucks ergänzende Angaben zu machen. Der Bewerber kann dabei
auch die beiden als Mindestreferenz gemäß Abschnitt III.1.3 Nr. 3 der
EU-Bekanntmachung angegebenen Referenzen um die Angaben unter dem
Abschnitt A) des Referenzvordrucks erweitern.

Die ergänzenden Angaben sollen die Referenz in folgenden Punkten
belegen:

A.1 Aufbau und dem Betrieb mehrerer paralleler Betriebsumgebungen, die
im Multiprovider-Umfeld vom gleichen Servicenehmerkreis verwendet
werden;

A.2 Unterbrechungsfreie Ablösung von Netzwerkprovidern mittels
Netzkopplung bei Weitverkehrsnetzen mit mehr als 20 POPs
(Datentransferrate mind. 10 Gbit/s) und die Migration von bestehenden
Systemen und Services von einem etablierten Provider in produktiv
genutzten Umgebungen;

A.3 Betrieb eines Trustcenters mit Prozessen zur persönlichen
Zertifikatsübergabe von CA-Zertifikaten;

A.4 Zertifikatsbereitstellung von mindestens 100 000 Zertifikaten (ohne
TLS-Zertifikate) pro Jahr über automatisierte Schnittstellen;

A.5 Aufbau und Betrieb hochverfügbarer Systeme in einer
sicherheitskritischen Infrastruktur;

A.6 Servicemanagement und die Servicebereitstellung an Dritte
(zusätzlich zum AG) über Servicekataloge und Serviceportale;

A.7 Erfassung von abrechnungsrelevanten nutzungsabhängigen Parametern
sowie der Erstellung und der Faktura von Abrechnungen und Inkasso für
Servicenehmer;

A.8 Komplexes methodischen Umfeld mit anforderungsbasierter Umsetzung
und Nachweispflicht der vollständigen Anforderungsumsetzung.

Die Reduzierung des Bieterkreises erfolgt objektiv und
diskriminierungsfrei anhand der geforderten und vom Bewerber
eingereichten Referenzen gemäß folgendem Bewertungsrahmen:

Für jedes erfüllte Kriterium (A.1 A.8), welches durch die vom
Bewerber eingereichte jeweilige Referenz abgedeckt wird, erhält der
Bewerber einen Punkt. Die 3 Bewerber mit den meisten Bewertungspunkten
werden im Anschluss an den Teilnahmewettbewerb durch die Vergabestelle
zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bei Ranggleichheit von zweien oder
mehreren Unternehmen auf dem letzten dritten Platz werden die
ranggleichen Unternehmen ebenfalls zur Angebotsabgabe aufgefordert.

Die Darstellung der Referenzen muss unter Verwendung des
bereitgestellten Referenzvordrucks erfolgen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Der Auftragnehmer bietet die in der Leistungsbeschreibung und im
Preisblatt (s. Vergabeunterlagen) als Option gekennzeichneten
Leistungen verbindlich an. Diese sind:

Aufbau und Betrieb des TI-Serviceportals durch den AN gemäß Kapitel
3.6.2.2.4 der Leistungsbeschreibung,

Skalierung des Intermediärs gemäß Kapitel 3.2.2.5 der
Leistungsbeschreibung;,

Platin-SLAs gemäß Anhang G der Leistungsbeschreibung,

Verlängerungsoption gemäß II.2.7 der Bekanntmachung.

Der Auftraggeber ist berechtigt, die Beauftragung der optional
angebotenen Leistungen unabhängig voneinander auszuüben. Eine
Abrufverpflichtung des Auftraggebers besteht nicht, der Auftragnehmer
ist allerdings im Falle der Beauftragung einer optional angebotenen
Leistung zur Ausführung verpflichtet.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Bewerber-/Bietergemeinschaften sind zugelassen, soweit ihre Bildung
nach den Maßgaben der Rechtsprechung im Einzelfall rechtmäßig ist. Im
Falle einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist mit dem Teilnahmeantrag
eine Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung (s.Vordruck) einzureichen,
aus welcher die einzelnen Mitglieder und das vertretungsberechtigte
Mitglied hervorgeht und mit welchem erklärt wird, dass die Bildung der
Bewerber-/Bietergemeinschaft rechtlich zulässig ist und dass die
Mitglieder im Falle des Zuschlags eine Arbeitsgemeinschaft bilden sowie
sich zur gesamtschuldnerischen Haftung für alle im Zusammenhang mit dem
Vertrag entstehenden Verbindlichkeiten verpflichten.

Im Falle einer Bewerber-/Bietergemeinschaft sind sämtliche unter
Abschnitt III.1.1 der EU-Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen,
Erklärungen bzw. Nachweise jeweils von allen Mitgliedern der
Bewerber-/Bietergemeinschaft vorzulegen. Die unter den Abschnitten
III.1.2 und III.1.3 der EU-Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen,
Erklärungen bzw. Nachweise können für die Bewerber-/Bietergemeinschaft
insgesamt vorgelegt werden

Beabsichtigt der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft, Nachunternehmer
(keine Lieferanten, Zulieferer usw.) einzusetzen, so hat er die
betreffenden Teile des Auftrages in seinem Angebot anzugeben.

Eignungsunterlagen im Einzelnen:

1) Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister nach
Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen
ansässig ist oder, falls zutreffend, Erklärung, dass nach der Maßgabe
der jeweiligen Landes-Rechtsvorschriften keine Eintragung in das
Berufs- oder Handelsregister für den Bieter/das Mitglied der
Bietergemeinschaft bestehen (Vordruck). Der Nachweis darf zum Zeitpunkt
des Ablaufs der Angebotsfrist nicht älter als 6 Monate alt sein.

2) Unterschriebene Eigenerklärung des Unternehmens zu den
Ausschlussgründen gemäß §§ 123,124 GWB sowie den Ausschlussgründe gem.
§ 19 MiLoG (Vordruck).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft,
zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit
sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (gem. den
Teilnahmebedingungen unter III.1.2 und III.1.3) gem. § 47 VgV der
Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen (Eignungsleihe). Der
Bewerber hat den/die Eignungsleihe-Unternehmen zu benennen (s.
Vordruck) und die unter III.1.1 Nr. (2) aufgeführten Unterlagen auch
für den Dritten beizufügen. Des Weiteren hat er die in III.1.2 und
III.1.3 genannten Unterlagen jeweils in dem Umfang für den Dritten
beizufügen,wie sich auf die Eignung des Dritten bezogen werden soll.
Sofern sich die Eignung auch auf Eignungskriterien nach III.1.3
beziehen soll, wird ergänzend auf § 47 Abs. 1 S. 3 VgV hingewiesen.
Erfüllt ein Dritter das entsprechende Eignungskriterium nicht oder
liegt bei diesem ein Ausschlussgrund gem. §§ 123, 124 GWB vor, muss der
Bieter den Dritten innerhalb einer von der Vergabestelle zu
bestimmenden Frist ersetzen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

1) Eigenerklärung (Vordruck) zum durchschnittlichen Gesamtjahresumsatz
(mind. 100 (hundert) Millionen EUR) des Bewerbers / der
Bewerbergemeinschaft, jeweils bezogen auf die 3 letzten abgeschlossenen
Geschäftsjahre sowie zum durchschnittlichen Mindestjahresumsatz (mind.
50 (fünfzig) Millionen EUR) bezüglich der ausgeschriebenen Leistung
(Aufbau und Betrieb von Weitverkehrsnetzen sowie PKI-Dienstleistungen
imTrustcenter-Betrieb) über die letzten 3 Geschäftsjahre.

2) Nachweis einer bestehenden, aktuell gültigen
Betriebshaftpflichtversicherung oder einer vergleichbaren marktüblichen
Versicherung mit einer Haftpflichtdeckungshöhe von mindestens zusammen
20 Millionen EUR für Personen-/Sachschäden je Versicherungsjahr;

Alternativ: Eigenerklärung (Vordruck) zur Bereitschaft im
Auftragsfallbereit eine entsprechende Versicherung auf erstes Anfordern
des Auftraggebers abzuschließen sowie Nachweis eines Versicherers, dass
dieser zum Abschluss einer entsprechenden Versicherung mit dem Bieter
bereit ist.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

1) Eigenerklärung (Vordruck), dass der Bewerber über die folgende
Anzahl von festangestellten Mitarbeitern (Vollbeschäftigtenäquivalent
VZÄ) in den genannten Bereichen verfügt:

(a) Projektmanager, zertifiziert nach PMI / Prince 2 oder vergleichbar:
min. 20 VZÄ;

(b) PKI-Experten (Entwickler, Trustcenter-Mitarbeiter): min. 10 VZÄ;

(c) Netzwerk (WAN & Infrastrukturdienste): min. 10 VZÄ;

(d) Test, zertifiziert nach ITSQB oder vergleichbar: min. 10VZÄ;

(e) Sicherheit: min. 5 VZÄ;

(f) RZ- / Betriebsteam zertifiziert mind. nach ITIL V3 Foundation: min.
25 VZÄ, davon min. 5 VZÄ höher zertifiziert und min. 2 VZÄ
ITIL-Experten (Expert-Level).

Der Zugriff auf Mitarbeiter mit nachgewiesener Erfahrung im PKI-Umfeld
(Ziffer 2) ist über mindestens 2 geeignete Mitarbeiterprofile
nachzuweisen. Voraussetzung für den Nachweis der Eignung ist mindestens
eine der beiden einschlägigen Zertifizierungen Certified Information
Systems Security Professional (CISSP) oder TeleTrusT Information
Security Professional (TISP), sowie eine Projektverweildauer von mind.
6 Monaten in einem vergleichbaren Projekt.

2) Nachweis über die Zertifizierung des Bieters bzw. des
Geltungsbereichs des Bieters oder des Bietergemeinschaftsmitgliedes,
der den betriebenen Dienst der Telematikinfrastruktur und die
unterstützenden Systeme umfasst oder des mit dem Hosting beauftragten
Dienstleisters nach ISO 27001 oder ISO 27001 auf Basis von BSI
IT-Grundschutz.

3) Darstellung (Vordruck) von min. 2 erfolgreichen Referenzen des
Unternehmens über die in den letzten 3 (drei) Jahren (Stichtag: Ablauf
der Teilnahmeantragsfrist) erbrachten Leistungen über Dienstleistungen,
die mit demausgeschriebenen Auftragsgegenstand (Aufbau, Migration und
Betrieb eines Weitverkehrsnetzes auf IP-Basis) vergleichbar sind, wobei
die folgenden Mindestanforderungen (a) und (b) jeweils pro Referenz
kumulativ erfüllt sein müssen (Mindestanforderung zum Nachweis der
technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit):

(a) Projekt im Bereich von Weitverkehrsnetzen auf IP-Basis und;

(b) Projekt mit Auftragsvolumen von mindestens 5 000 000 (fünf
Millionen) EUR.

Bei den hier anzugebenden Referenzen handelt es sich um Anforderungen
an das Unternehmen zum Nachweis der technischen und beruflichen
Leistungsfähigkeit des Bieters. Die vorzulegenden Referenzen müssen
eindeutig dem Unternehmen als verantwortlichem Auftragnehmer zugeordnet
werden können, das sich zum Nachweis seiner Eignung im Teilnahmeantrag
darauf beruft.

Die Darstellung der Referenzen muss auf den Formblättern der
Vergabestelle erfolgen. Die Darstellung der Referenz hat neben den
vorgenannten Mindestinsanforderungen insbesondere die folgenden Angaben
zu enthalten:

(I) Name und Adresse des Auftraggebers und Benennung eines
Ansprechpartners mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse;

(II) Bezeichnung des Referenzprojektes/-vertrages und Angabe des/der
Auftragnehmer;

(III) Leistungszeitraum (von bis);

(IV) Beschreibung der Leistungen sowie der Rolle des eigenen
Unternehmens in dem Projekt als Auftragnehmer/
Durchführungsverantwortlicher.

Die Einreichung einer Bescheinigung der Referenz-Auftraggeber für die
geforderten Referenzen ist jeweils nicht erforderlich. Die
Vergabestelle behält sich die Überprüfung der Angaben bei den
Referenz-Auftraggebern sowie eigene Ermittlungen vor.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: [5]2018/S 193-436494
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 03/12/2018
Ortszeit: 14:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 6 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Die gematik führt dieses Vergabeverfahren nach den Vorschriften des
Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und der Verordnung über
die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV) durch;

2) Bei der zentralen Telematikinfrastruktur handelt es sich um eine
kritische IT-Infrastruktur nach dem Gesetz über das Bundesamt für
Sicherheit in der Informationstechnik (BSI-Gesetz BSIG). Vor
Bereitstellung der Vergabeunterlagen müssen alle interessierten
Unternehmen daher gem. § 5 Abs. 3 Satz 2 VgV eine
Verschwiegenheitserklärung abgeben. Diese Verschwiegenheitserklärung
ist bei der unter Nr. I.1 benannten Kontaktstelle per E-Mail abzurufen.
Zudem ist eine Registrierung auf der Vergabeplattform EVLIS
([6]www.subreport.de) erforderlich, um der Vergabestelle eine Freigabe
der Vergabeunterlagen nach Abgabe der Verschwiegenheitserklärung zu
ermöglichen;

3) Mit dem Angebot sind sämtliche der unter III.1.1 bis III.1.3
aufgelisteten Nachweise, Erklärungen und Angaben (Unterlagen)
beizubringen. Für die Erstellung und Einreichung des Teilnahmeantrages
sind die von der Vergabestelle auf der in I.3 angegebenen Internetseite
zum Download zur Verfügung gestellten Vordrucke und Formblätter zu
verwenden. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende, formell
fehlerhafte oder unvollständige Unterlagen bis zum Ablauf einer von der
Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern oder aufzuklären.
Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Nachforderung / Nachreichung
oder Aufklärung / Erläuterung von Unterlagen. Sämtliche Unterlagen sind
in elektronischer Form sowie in Textform nach § 126b BGB über die
genannte Vergabeplattform einzureichen;

4) Sollte der Zuschlag bereits ohne Verhandlungsrunde auf ein
verbindliches Angebot erteilt werden können, behält sich die
Vergabestelle gemäß § 17 Abs. 11 VgV die Zuschlagserteilung und damit
den Vertragsschluss auf das nach Durchführung der Angebotswertung
bestplatzierte Angebot ohne weitere Verhandlungen vor;

5) Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich
über die unter I.3 genannteVergabeplattform einzureichen;

6) Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung des
Angebots und die Teilnahme am Vergabeverfahren findet nicht statt;

7) Die Verfahrens- und Vertragssprache ist deutsch.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Bundeskartellamt Vergabekammern des Bundes
Villemombler Str. 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 22894990
E-Mail: [7]vk@bundeskartellamt.bund.de
Fax: +49 2289499163

Internet-Adresse: [8]http://www.bundeskartellamt.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Bundeskartellamt Vergabekammern des Bundes
Villemombler Str. 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 22894990
E-Mail: [9]vk@bundeskartellamt.bund.de
Fax: +49 2289499163

Internet-Adresse: [10]http://www.bundeskartellamt.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
02/11/2018

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References

1. mailto:vergabestelle@gematik.de?subject=TED
2. http://www.gematik.de/
3. https://www.subreport.de/E75344135
4. https://www.subreport.de/E75344135
5. https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:436494-2018:TEXT:DE:HTML
6. http://www.subreport.de/
7. mailto:vk@bundeskartellamt.bund.de?subject=TED
8. http://www.bundeskartellamt.de/
9. mailto:vk@bundeskartellamt.bund.de?subject=TED
10. http://www.bundeskartellamt.de/

 
 
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