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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-München - Maschinen, Material und Zubehör für Büro und Computer, außer Möbeln und Softwarepaketen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018101009074209402 / 441000-2018
Veröffentlicht :
10.10.2018
Angebotsabgabe bis :
09.11.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Lieferauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
30000000 - Maschinen, Material und Zubehör für Büro und Computer, außer Möbeln und Softwarepaketen
DE-München: Maschinen, Material und Zubehör für Büro und Computer, außer Möbeln und Softwarepaketen

2018/S 195/2018 441000

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Max-Planck-Gesellschaft z. F. d. W. Generalverwaltung;
Hofgartenstraße 8
München
80539
Deutschland
Kontaktstelle(n): Sachgebiet IT-Vergabemanagement
E-Mail: [1]IT-Vergabe@gv.mpg.de
Fax: +49 8921081367
NUTS-Code: DE212

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.mpg.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://tender24.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_De
tails&TenderOID=54321-Tender-166438257fb-6e8f084526b3ab1f
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]www.tender24.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von
Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein
verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang
zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich
unter: [5]www.tender24.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Einrichtung des Privaten Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Forschung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Abteilungsdrucker 2018 II
Referenznummer der Bekanntmachung: 8407 0805 0135
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
30000000
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Full-Service" Miete von sog.
Abteilungsdruckern mittels Rahmenvereinbarung mit einem
Wirtschaftsteilnehmer. Zu den Abteilungsdruckern zählen insbesondere
auch Multifunktionsgeräte mit Druck-, Kopier-, Scan- und evtl.
Faxfunktion.

Der Leistungsumfang setzt sich aus folgenden Leistungskomponenten
zusammen:

1) Bereitstellung, Anbindung und Betrieb eines Onlineshops für die MPG;

2) Full-Service" Vermietung und Lieferung von Druckern inklusive
zugehörigem Drucker-Zubehör, Ersatz- und Verschleißteilen, Einbindung
und Konfiguration der Abteilungsdrucker in das bestehende Netzwerk;
Aufrechterhaltung der Betriebs-/Nutzungsbereitschaft durch Wartung;

3) Beratungs- und Unterstützungsleistungen;

4) Ergänzende Leistungen:

a) Bereitstellung einer Online-Plattform;

b) Ständig verfügbare Anlaufstelle für Serviceanfragen;

c) Berichtswesen (Reporting).
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 0.01 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE212
Hauptort der Ausführung:

Generalverwaltung München, Institute und Einrichtungen der
Max-Planck-Gesellschaft sowie die rechtlich selbständigen
Organisationseinheiten in Düsseldorf, Mülheim, Hamburg, Bonn.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Full-Service" Miete von sog.
Abteilungsdruckern mittels Rahmenvereinbarung mit 1
Wirtschaftsteilnehmer. Zu den Abteilungsdruckern zählen insbesondere
auch Multifunktionsgeräte mit Druck-, Kopier-, Scan- und evtl.
Faxfunktion. Leasingverträge sind ausdrücklich nicht Gegenstand dieses
Vergabeverfahrens.

Die Beschaffung erfolgt zur Deckung des Bedarfs der bestehenden
heterogenen Systemlandschaften in den unterschiedlichen Instituten und
Einrichtungen. Das von der MPG benötigte und in diesen
Vergabeunterlagen beschriebene Produktportfolio muss vom Auftragnehmer
angeboten werden und über eine Anbindung des Online-Shops an das
SRM-System der MPG abrufbar sein.

Das von der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) benötigte und vom
Auftragnehmer anzubietende Produktportfolio lässt sich durch folgende
Drucker-Geräteklassen charakterisieren:

Gkl 1: Fotoelektrischer Abteilungsdrucker A4 monochrom,

Gkl 2: Fotoelektrischer Abteilungsdrucker A4 Farbe,

Gkl 3: Fotoelektrischer Abteilungsdrucker A4 Farbe 4-in-1,

Gkl 4: Fotoelektrischer Abteilungsdrucker A3 Farbe 3-in-1,

Gkl 5: Fotoelektrischer Abteilungsdrucker A3 Farbe 3-in-1
Hochleistung,

Gkl 6: Tinten-Abteilungsdrucker A3 Farbe,

Gkl 7: Tinten-Abteilungsdrucker A3 Farbe 4-in-1.

Als Abteilungsdrucker werden Geräte verstanden, die typischerweise
zentral aufgestellt werden, über ein drahtgebundenes und/oder ein
drahtloses Netzwerk angeschlossen und oft über einen zentralen
Druckserver angesteuert werden; Abteilungsdrucker werden üblicherweise
von mehreren Mitarbeitern genutzt. Die Abteilungsdrucker werden
abgegrenzt von sog. Arbeitsplatzdruckern, die typischerweise nur von
einer Person direkt am Arbeitsplatz von einem Einzelanwender genutzt
werden und hinsichtlich ihrer Größe und Emissionswerte dafür vorgesehen
und geeignet sind.

Die Beschaffung von Arbeitsplatzdruckern ist nicht Gegenstand des
vorliegenden Vergabeverfahrens, da diese von einer anderen
Rahmenvereinbarung abgedeckt werden.

Vom Auftraggeber sind je Einzelmietvertrag für einen Abteilungsdrucker
der monatliche Mietpreis für den Abteilungsdrucker und für das
zugehörige Zubehör zu zahlen. Verbrauchsmaterial (z.B. Toner,
Heftklammern) und Verschleißteile werden pauschal über die Klickkosten
abgerechnet (worin z. B. Material, Arbeitszeit für fachgerechten Aus-
und Einbau, Fahrtkosten enthalten sind). Die Klickkosten pro Seite für
Drucken und Kopieren unterscheiden sich nach Schwarz/Weiß und Farbe.

Die Generalverwaltung sowie die Institute und Einrichtungen der MPG
müssen die Drucker, das jeweilige Drucker-Zubehör sowie Ersatz- und
Verschleißteile eigenständig im Online-Shop des Auftragnehmers
innerhalb des vertraglich vereinbarten Sortiments individuell
zusammenstellen soweit eine Individualisierung (z. B. Speichergröße,
Papierkassettengröße) technisch möglich ist , auswählen und frei
konfigurieren können. Zudem müssen sie hierfür den Einzel- und
Gesamtpreis (aufgegliedert nach den Leistungsbestandteilen) mit der
Möglichkeit zum Ausdruck angezeigt bekommen.

Der Leistungsumfang setzt sich aus folgenden Leistungskomponenten
zusammen:

1) Bereitstellung, Anbindung und Betrieb eines Online-Shops für MPG;

2) Full-Service" Vermietung und Lieferung von Druckern inkl.
Drucker-Zubehör, Ersatz- und Verschleißteilen (ggf. auch nachträglich
isoliert anmietbar), Einbindung und Konfiguration der Abteilungsdrucker
in das bestehende Netzwerk; Aufrechterhaltung der
Betriebs-/Nutzungsbereitschaft durch Wartung;

3) Nach Aufwand vergütete Beratungs-und Unterstützungsleistungen, z. B.
zur Optimierung der Druckerlandschaft in MPG-Instituten sowie zum
Druckermanagement.

4) Ergänzende Leistungen:

a) Bereitstellung einer Online-Plattform mit entsprechenden aktuellen
Inhalten, insbesondere Dokumentationen u. Downloads;

b) Ständig verfügbare Anlaufstelle für Serviceanfragen;

c) Berichtswesen (Reporting) mit Berichten über Einzelaufträge und das
vereinbarte Sortiment.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/01/2019
Ende: 31/12/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Es werden nur elektronische Angebote akzeptiert.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Alle anlagen- und Kapitel verweise beziehen sich auf die
Vergabeunterlage:

Nachzuweisen ist das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen i. S. d. §§
123 oder 124 GWB [EK-01]. Hierzu hat der Bieter unter Verwendung der
Anlage 7 Formblatt Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen"
zu erklären, dass keiner der dort genannten Ausschlussgründe i. S. d.
§§ 123, 124 GWB vorliegt.

Die Erklärung ist zwingend von jedem Unternehmen (d. h. auch von
denjenigen Unternehmen, auf dessen Eignung sich der Bewerber beruft
sowie von jedem Mitglied einer BG) mit dem Angebot einzureichen.

Die Angaben müssen vollständig erfolgen und die Fragen vollständig
beantwortet werden. Auf die Möglichkeit der Selbstreinigung nach § 125
GWB wird hingewiesen. Hat ein Unternehmen entsprechende
Selbstreinigungsmaßnahmen ergriffen, sind diese ebenfalls auf
gesondertem Dokument darzustellen.

Bei Verwendung der EEE (vgl. hierzu Kapitel 1.16.3) hat der Bieter die
entsprechenden Angaben zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§
123, 124 GWB in Teil III der EEE vorzunehmen.

Hinweis auf Einholung der Auskunft nach § 150a GewO bzw. Abfragepflicht
nach § 6 WRegG:

Der Auftraggeber ist seit Inkrafttreten des Wettbewerbsregistergesetzes
(WRegG) bei Aufträgen ab einem geschätzten Nettoauftragswert von 30 000
EUR vor der Zuschlagserteilung zur Abfrage von Eintragungen des
Bestbieters im Wettbewerbsregister verpflichtet. Bis zur vollständigen
Einrichtung des Wettbewerbsregisters wird der Auftraggeber für die
Bieter, die für den Zuschlag infrage kommen, vor der Zuschlagserteilung
einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gemäß § 150a GewO beim
Bundesamt für Justiz (Registerbehörde) anfordern (§ 19 Abs. 4 MiLoG).

Die hier geforderten Angaben zum Wirtschaftsteilnehmer und Nachweise
über die Befähigung zur Berufsausübung sind zwingend von jedem
Unternehmen (Bieter, Nachunternehmer, Mitglieder einer BG usw.) mit dem
Angebot einzureichen.

1) Unternehmensdarstellung [EK-02]

Verlangt werden folgende Angaben zum Wirtschaftsteilnehmer
(Unternehmensdarstellung):

Name des Unternehmens (Firma), Anschrift, USt-ID-Nummer,
Kontaktperson und -daten (Telefon, E-Mail, ggf. Internetadresse),

Angaben zur Unternehmensgröße (Vorliegen eines Kleinstunternehmens,
eines kleinen Unternehmens oder eines mittleren Unternehmens i. S. d.
der Empfehlung der Kommission vom 6. Mai 2003 betreffend die Definition
der Kleinstunternehmen sowie der kleinen und mittleren Unternehmen
[ABl. L 124 vom 20.5.2003, S. 36]),

sowie falls gegeben die Angabe des amtlichen Verzeichnisses bzw.
Präqualifizierungssystems, in dem der Wirtschaftsteilnehmer erfasst ist
(dann Bezeichnung Verzeichnis und Eintragungs- bzw.
Zertifizierungsnummer; Angaben zum möglichen Abruf der Dokumente).

Darüber hinaus ist eine kurze textliche Darstellung über das
Leistungsspektrum des Bieters, sein Haupttätigkeitsgebiet, das
Gründungsjahr des Unternehmens sowie über die organisatorische
Gliederung des Unternehmens verlangt. Die Angaben sind auf einem
gesonderten Dokument gemäß Anlage 8 Unternehmensdarstellung"
vorzunehmen und dem Angebot beizufügen.

Bei Verwendung der EEE (vgl. hierzu Kapitel 1.16.3) hat der Bieter die
Angaben in Teil II Abschnitt A der EEE vorzunehmen und im Hinblick auf
die weiteren Angaben das Formblatt gemäß Anlage 8 zu verwenden;

2) Berufs- und Handelsregisterauszug [EK-03]

Der Nachweis der Berufs- oder Handelsregistereintragung ist durch
Vorlage eines aktuellen (d. h. die bestehenden aktuellen Gegebenheiten
wiedergebenden) Berufs- oder Handelsregisterauszugs nach Maßgabe der
Rechtsvorschriften des Staates, in dem der Bieter niedergelassen ist,
zu erbringen (oder ein gleichwertiger Nachweis zur Erlaubnis der
Berufsausübung, sofern dieser nicht im Berufs- oder Handelsregister
eingetragen ist.)

Bei Verwendung der EEE hat der Bieter die entsprechende Angabe in Teil
IV Abschnitt A Befähigung zur Berufsausübung" vorzunehmen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Alle anlagen- und Kapitel verweise beziehen sich auf die
Vergabeunterlage:

In Bezug auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit hat
der Bieter die nachfolgenden Angaben, Erklärungen oder Nachweise mit
dem Angebot einzureichen.

Hinweis: Bietergemeinschaften (BG) haben die unter diesem Kapitel
geforderten Angaben für jedes Mitglied der BG getrennt zu nennen.
Ebenso sind die hier geforderten Angaben auch im Falle der
Eignungsleihe von dem Bewerber und dem/den anderen Unternehmen getrennt
zu nennen.

Im Übrigen wird auf die Ausführungen in Kapitel 1.14 und 1.15
verwiesen.

1) Abschluss einer Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherung [EK-04]

Gefordert wird zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen
Leistungsfähigkeit des Bieters das Vorliegen einer Berufs- oder
Betriebshaftpflichtversicherung in geeigneter Höhe.

Die Versicherungssumme muss dabei

für Personen- und Sachschäden mindestens 2 Mio. EUR(2-fach maximiert)

Sowie

für Vermögensschäden mindestens einhunderttausend (100 000) EUR
(2-fach maximiert)

Betragen.

Mit Angebotsabgabe muss der Bieter insofern erklären, dass er über eine
entsprechende Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung verfügt und
diese über die gesamte Laufzeit des Vertrages unterhalten wird.

Die entsprechende Erklärung zum Abschluss einer entsprechenden
Versicherung hat der Bieter durch Verwendung des Formblatts "Erklärung
zur Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung", (Anlage 9) vorzunehmen
und zusammen mit einer Ablichtung der Versicherungspolice dem Angebot
beizufügen.

Hinweis: Im Falle einer BG haben alle Mitglieder das Vorliegen der
genannten Mindestdeckung zu erklären und nachzuweisen. Kann ein
Mitglied einer BG den Nachweis nicht führen, führt dieses zum
Ausschluss der BG als solcher. Im Falle der Eignungsleihe haben der
Bieter und das/die andere(n) Unternehmen das Vorliegen der genannten
Mindestdeckung zu erklären und nachzuweisen. Bei Verwendung der EEE
(vgl. hierzu Kapitel 1.16.3) ist die Erklärung zum Abschluss einer
entsprechenden Versicherung in Teil IV Abschnitt B der EEE sowie
ebenfalls unter Verwendung der beigefügten Anlage 9 Erklärung zur
Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung" vorzunehmen.

2) Umsatzdarstellung [EK-05 EK-06]

Zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen
Leistungsfähigkeit hat der Bieter zudem eine Erklärung über

den Gesamtjahresumsatz des Unternehmens; [EK-05]

sowie,

den spezifischen Jahresumsatz des Unternehmens im Bereich Lieferung
von Abteilungsdruckern" [EK-06]

Jeweils bezogen auf die letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre
(2015 2017) abzugeben, sofern die entsprechenden Angaben verfügbar
sind.

Hinweis: Sofern für das Jahr 2017 noch keine abschließenden Zahlen
vorliegen, sind ausnahmsweise vorläufige sorgfältige Schätzungen
anzugeben und entsprechend zu kennzeichnen.

Die entsprechenden Angaben sind unter Verwendung des Formblatts
Umsatzdarstellung" (Anlage 10) vorzunehmen und mit dem Angebot
einzureichen.

Bei Verwendung der EEE sind die entsprechenden Angaben in Teil IV
Abschnitt B der EEE vorzunehmen.

Achtung:

Bietergemeinschaften (BG) haben die unter diesem Kapitel 1.16.6.2
geforderten Angaben für jedes Mitglied der BG getrennt zu nennen, auch
wenn die Beurteilung in einer Gesamtschau anhand der gemeinschaftlich
addierten Werte erfolgt (vgl. Kapitel 1.14).

Sofern sich ein Bieter zum Nachweis seiner Eignung im Wege der
Eignungsleihe (zumindest teilweise) auf die Fähigkeiten von anderen
Unternehmen berufen will, haben der Bieter und das/die andere(n)
Unternehmen die hier geforderten Umsatzangaben getrennt zu nennen; auch
wenn die Bewertung in einer Gesamtschau erfolgt (vgl. Kapitel 1.15).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Alle anlagen- und Kapitel verweise beziehen sich auf die
Vergabeunterlage:

Im Falle von Bietergemeinschaften oder dem Einsatz anderer Unternehmen
wird hinsichtlich des Eignungsnachweises nochmals auf die
entsprechenden Ausführungen in Kapitel 1.14 und 1.15 verwiesen.

Bietergemeinschaften (BG) haben die geforderten Angaben für jedes
Mitglied der BG getrennt zu nennen. Auch wenn die Bewertung
grundsätzlich in einer Gesamtschau erfolgt, sofern nicht etwas
Abweichendes nachfolgend geregelt ist.

Sofern sich ein Bieter zum Nachweis seiner Eignung auf die Fähigkeiten
von anderen Unternehmen berufen will, haben der Bieter und das/die
andere(n) Unternehmen die geforderten Angaben getrennt zu nennen.

1) Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement [EK-07]

Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit hat der
Bieter eine Beschreibung (ca. 2 DIN A4 Seiten) der vorhandenen
Qualitätssicherungsmaßnahmen und des vorhandenen
Qualitätsmanagementsystems für Leistungen, die mit den ausgeschriebenen
vergleichbar sind, beizufügen.

Zur Erfüllung des Kriteriums sind in der Beschreibung des
Qualitätsmanagementsystems mindestens folgende Themen zu behandeln:

Verantwortung der Leitung,

Management von Ressourcen,

Produktrealisierung,

Messung, Analyse und Verbesserungen,

ständige Verbesserung des Qualitätsmanagementsystems.

Die entsprechenden Angaben sind auf einem gesonderten Dokument
vorzunehmen und mit dem Angebot einzureichen.

Bei Verwendung der EEE (vgl. hierzu Kapitel 1.16.3) sind die
entsprechenden Angaben in Teil IV Abschnitt C der EEE sowie ebenfalls
auf einem gesonderten Dokument vorzunehmen.

Ausreichend zur Erfüllung des Kriteriums ist auch die Vorlage einer
entsprechenden, gültigen Zertifizierungsurkunde in Kopie (z. B. DIN EN
ISO 9001 oder gleichwertig).

2) Referenzen für die Onlinevermietung mit vergleichbaren Volumina
[EK-08]

Darstellungen geeigneter Referenzen für entsprechende erbrachte Liefer-
und Dienstleistungen der letzten 3 Jahre mit Angaben zu dem
öffentlichen oder privaten Auftraggeber inkl. Referenzansprechpartnern
und Telefonnummern, Angabe der Auftragsdauer und des Auftragszeitraumes
sowie des Auftragswerts.

Es wird dabei eine Darstellung von min. 3 Referenzen gefordert, die mit
dem Ausschreibungsgegenstand hinsichtlich der Umsatzvolumina und der
Bestell- und Distributionswege vergleichbar sind. Eine Referenz gilt
dann als vergleichbar, wenn sie bezüglich Aufgabenstellung und Größe
hinsichtlich der in den Wettbewerb gestellten Lieferung und ergänzenden
Leistungen vergleichbar ist und Aufträge zum Gegenstand hat, bei denen
der Bieter sein Lieferspektrum als elektronischen Katalog in Form eines
Onlineshops an das SAP-SRM 7.0 Modul zur Verfügung stellt. Die jeweils
erbrachten Leistungen sind kurz darzustellen. Angebote, die nicht die
vorgenannten Mindestanforderungen aufweisen, werden ausgeschlossen. Im
Falle von BG werden die Referenznachweise der Mitglied unternehmen
zusammen betrachtet.

3) Darstellung der Umsetzung einer Anbindung an ein eProcurement-System
[EK-09]

Ausführliche Darstellung der Erfahrung des Bieters bei der
Implementierung der Anbindung seines Lieferportfolio-Katalogs anhand 2
konkreter Referenzprojekte aus den letzten 3 Jahren, wobei hier
insbesondere auf nachfolgende Punkte einzugehen ist:

Web-Schnittstelle zu einem externen Lieferantenkatalog,

OCI-Schnittstelle an ein SAP-SRM 7.0-Bestell-System,

elektronische Übermittlung der Bestelldaten im XML-Format,

Maßnahmen zur Gewähr zu erwartender Sicherheitsanforderungen
(Authentizität der Bestellung, Vertraulichkeit und Integrität der
Daten, Verfügbarkeit der Schnittstelle).

Die Referenzen müssen laufende oder abgeschlossene Projekte aus den
letzten 3 Jahren umfassen, d. h. die Referenzen dürfen nicht vor dem
1.10.2015 abgeschlossen worden sein (Mindestbedingung für die
Wertbarkeit einer Referenz); der Projektstart darf vor dem genannten
Termin liegen.

Dabei dient die beigefügte Anlage 11 Muster Unternehmensreferenzen"
als Vorlage.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Alle Kapitel- und Anlagenverweise beziehen sich auf die
Vergabeunterlagen (VU)!

1) Benennung des Herstellers (Kap. 1.17.1 u. 1.5 i. V. m. Anlage 2)
[XK-01];

2) Verpflichtung gegenüber IAO-Kernarbeitsnormen (Kap. 1.17.2 i. V. m.
Anlage 12) [XK-02];

3) Verpflichtung zur Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen
(Kap. 1.17.3 i. V. m. Anlage 13 [XK-03].
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
Bei Rahmenvereinbarungen Begründung, falls die Laufzeit der
Rahmenvereinbarung vier Jahre übersteigt:

Dies ist bedingt durch den Umstand, dass bei dem Wechsel des
Auftragnehmers sowie bei der Einarbeitung in die Prozesse ein sehr
großer Aufwand entstehen wird. Dies hat seinen Ursprung in der
Komplexität des Vergabegegenstandes - Vermietung v. Druckern sowie die
Erstellung eines Onlineshops und einer Onlineplattform. Die Laufzeit
des Vertrages muss deshalb im Verhältnis z. Auftragsgegenstand stehen
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 09/11/2018
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/12/2018
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 09/11/2018
Ortszeit: 12:01
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

Entfällt

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Alle Kapitel- und Anlagenverweise beziehen sich auf die
Vergabeunterlagen (VU)!

1) Anschreiben des Bieters mit Datum;

2) Nachweise zur Eignung und zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
gemäß Kapitel 1.16 entsprechend der Abschließenden Liste der
geforderten Erklärungen und Nachweise" in Kapitel 1.23.1;

3) Erklärungen zur Einhaltung der Ausführungsbedingungen (Anlagen 2, 12
und 13) gemäß Kapitel 1.17 entsprechend der Abschließenden Liste der
geforderten Erklärungen und Nachweise" in Kapitel 1.23.2;

4) Anlage 14 Kriterienkatalog" inklusive Antworten der Bieter zu den
einzelnen Kriterien entsprechend der Abschließenden Liste der
geforderten Erklärungen und Nachweise" in Kapitel 1.23.3 inklusiver der
Anlagen 17 bis 20;

5) Anlage 15 Kalkulatorischer Warenkorbpreis";

6) Definition und Anwendung des Preisbildungsmodells (siehe Kapi-tel
1.19.1, 2.9 i. V. m. Anlage 16);

7) ggf. weitere Anlagen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Maximilianstraße 39
München
80538
Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage
nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht
abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein
Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist,
bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf
Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz, 169 Abs. 1 GWB). Die
Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der
Bieterinformation nach § 134 Abs. 1 GWB. Wird die Information auf
elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf
zehn Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der
Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des
Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Die
Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die
geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gerügt
wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind,
müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind,
müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3
Satz 1 Nr. 3 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
08/10/2018

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1. mailto:IT-Vergabe@gv.mpg.de?subject=TED
2. http://www.mpg.de/
3. https://tender24.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-166438257fb-6e8f084526b3ab1f
4. http://www.tender24.de/
5. http://www.tender24.de/

 
 
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