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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Bad Nauheim - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018100909244407389 / 439091-2018
Veröffentlicht :
09.10.2018
Angebotsabgabe bis :
05.11.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
DE-Bad Nauheim: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2018/S 194/2018 439091

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale
Vergabe
Dieselstraße 1-7
Bad Nauheim
61231
Deutschland
Kontaktstelle(n): Zentrale Vergabe Fachbereich Vergabe Freiberufliche
Leistungen
Telefon: +49 603288680
E-Mail: [1]info.fbt@lbih.hessen.de
Fax: +49 6031167126
NUTS-Code: DE7

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://vergabe.hessen.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?functi
on=_Details&TenderOID=54321-Tender-16542995d23-19aca025a1de3326
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://vergabe.hessen.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb FCI
Referenznummer der Bekanntmachung: VG-0433-2018-1651
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Neubau des FrankfurtCancerInstitute- FCI für die Goethe Universität
Frankfurt auf dem Gelände der Uniklinik F.a.M. Im Gebäude werden Räume,
Labore und Geräte zur Erforschung der Tumorbiologie und experimenteller
Therapie bereitgestellt. Bestandteil der geplanten Maßnahme ist auch
die Baufeldfreimachung, die Erschließung des Neubaus und dessen
Anbindung an die technische Infrastruktur des Klinikums, sowie die
Anbindung eines Bestandgebäudes.

Ziel des Verhandlungsverfahrens nach §17 VgV ist die Vergabe einer
generalplanerischen Leistung. Diese beinhalteten Leistungen der HOAI
(2013): Gebäude und Innenräume(§34), Tragwerksplanung(§51), technische
Ausrüstung (§53) der Anlagegruppen 1-8, Freianlagen(§39) und
Ingenieurbauwerke(§43).

Es gelten folgende Kosten-Obergrenzen für die Kostengruppen 300-500
(gemäß DIN 276: 2008): KG 300: 21,85 Mio. Euro brutto; KG 400: 20,15
Mio. EUR brutto; KG 500: 6,82 Mio. EUR brutto

Es ist ein Energiekonzept anzufertigen nach §9 Abs. 3 des
Hess.Energiegesetzes.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE712
Hauptort der Ausführung:

Universitätsklinikum, Frankfurt am Main
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Auf dem Gelände des Universitätsklinikums Frankfurt plant das Land
Hessen, vertreten durch das Hessische Ministerium der Finanzen (HMdF),
vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH,
Niederlassung Rhein-Main), derzeit den Neubau des Frankfurt Cancer
Institute- FCI für die Goethe Universität Frankfurt, Fachbereich
Medizin. Die Maßnahme unterliegt der Bundesförderung gem. Art. 91 b,
Abs. 1, Nr. 3 Grundgesetz.

Bei der geplanten Baumaßnahme handelt es sich um eine interdisziplinäre
und institutsübergreifende Forschungseinrichtung für den Fachbereich
Medizin der Goethe Universität Frankfurt, des Universitätsklinikums und
dem Chemotherapeutischen Forschungsinstitut Georg-Speyer-Haus. Das FCI
widmet sich der Entwicklung individualisierter mechanismusbasierter
Tumortherapie, mit dem Ziel, die interdisziplinäre Vernetzung zwischen
Grundlagenforschung, präklinischen Aktivitäten und Klinik zu
ermöglichen.

In dem Gebäude werden Räume, Labore und Geräte zur Erforschung der
Tumorbiologie und experimenteller Therapie bereitgestellt. Eine der
Besonderheiten wird die integrierte Versuchstierhaltung sein, für die
eine SPF (spezifisch pathogenfreie) -Tierhaltung vorgesehen wird.

Die geplante Nutzungsfläche umfasst rund 4 700 m^2 (NUF 1-6). Sie
besteht im Wesentlichen aus 3 300 m^2 Forschungsbereich mit den o. g.
Geräten und einem Restanteil für den Bürobereich für die
wissenschaftliche Auswertung und Forschung, ergänzt durch einen kleinen
Veranstaltungsbereich und einen angemessenen Eingangsbereich mit
Wartezonen für die Probanden.Die BGF beträgt rund 10 250 m^2 (rund 217
% der Nutzungsfläche).

Bestandteil des Leistungsumfanges ist auch die Erschließung des
Neubaus. Das Gebäude muss an die bestehende technische Infrastruktur
des Klinikums angeschlossen werden (Stromversorgung, Kälte, Heizung,
med. Gase). Es soll eine Anbindung an das bestehende
Chemotherapeutische Forschungsinstitut Georg-Speyer-Haus erfolgen.

Geplanter Baubeginn III. Quartal 2020

Es ist ein Energiekonzept anzufertigen (gemäß Richtlinie
energieeffizientes Bauen und Sanieren des Landes Hessen nach § 9 Abs. 3
des Hessischen Energiegesetzes)

(Art und Umfang der Bauarbeiten, Lieferungen oder Dienstleistungen bzw.
Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 28/02/2019
Ende: 01/07/2025
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

1) Ausschluss von zu spät eingegangenen Bewerbungen;

2) Ausschluss formal unzureichender Bewerbungen;

3) Prüfung der Einhaltung von Mindestanforderungen und
Ausschlusskriterien.

Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand wirtschaftlicher und
finanzieller Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen
Leistungsfähigkeit:

Siehe Punkt III.1.1), III.1.2); III.1.3), sowie ergänzend in den
anzufordernden Bewerbungsunterlagen.

Gewichtung gem. Wertungsmatrix:

Gemittelter Umsatz für entsprechende Leistungen (brutto) der letzten 3
Jahre: 10 %;

Gemittelte Anzahl der festangestellten Architekten/Ingenieure für
entsprechende Leistungen der letzten 3 Jahren: 10 %;

Referenzen: gemäß den unter III.1.3) benannten Auswahlkriterien: 80 %;

Ggfs. Losentscheid bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Mit Abschluss des Vertrages wird die Leistungsphase 3 beauftragt. Die
Leistungsphasen 4-9 und die Besonderen Leistungen sollen stufenweise
abgerufen beauftragt werden, vorbehaltlich des Vorliegens der
haushaltrechtlichen Voraussetzungen. Ein Rechtsanspruch auf die
Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form
einzureichen:

1) Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen, dass keine
Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB
vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von
Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen
ist;

2) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei
öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und
Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19.12.2014, GVBl. S.354 (HE 736);

3) sofern die Gesellschaftsform dies erfordert:

Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung
in ein Berufs- und Handelsregister;

4) Erklärung zum Nichtvorliegen einer Vergabesperre nach §18 Abs. 3
HVTG (in der aktuell gültigen Fassung).

Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die
in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen,
werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in
Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form
einzureichen:

1) Verbindliche Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45
Abs. 1 (3) VgV;

2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und
seinen Umsatz für die entsprechenden Leistungen in den letzten 3 Jahren
gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV;

Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die
in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen,
werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in
Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 1) Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der
EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für
Personenschäden 3 000 000,00 EUR, für sonstige Schäden 5 000 000,00
EUR, jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr. Bei
Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der
Bewerbergemeinschaft zu erbringen.

Zu 2) Mindestanforderung an den Umsatz für entsprechende Leistungen im
Bereich der

Objektplanung Gebäude(gem. § 35 HOAI 2013): min. 2 000 000 EUR
(brutto)/Jahr

Fachplanung Tragwerksplanung (gem. §§ 49 und 51 HOAI 2013): mind. 500
000,00 EUR (brutto)/Jahr

Fachplanung TGA ALG 1-3 + 8 (gem. §§ 53 und 55 HOAI 2013): mind. 1 500
000,00 EUR (brutto)/Jahr

Fachplanung TGA ALG 4-6 (gem. §§ 53 und 55 HOAI 2013): mind. 500 000,00
EUR (brutto)/Jahr

Fachplanung TGA ALG 7 (gem. §§ 53 und 55 HOAI 2013) für Medizin- und
Labortechnik: mind. 800 000,00 EUR (brutto)/Jahr
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber
beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die
Anzahl an mit der Ausschreibung entsprechenden Leistungen betrauten
festangestellten Architekten / Dipl.-Ingenieuren in den letzten 3
Geschäftsjahren (Aufgeschlüsselt nach Teilleistungen) ersichtlich ist
gem. § 46 Abs. 3 VgV;

2) Nachweise der Kompetenz in Medizintechnikplanung, Planung von
Ingenieurbauwerken, Landschafts- und Freiraumplanung sowie Brandschutz;

3) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der
Führungskräfte, der vorgesehenen Projektleitung sowie der für die
örtliche Bauüberwachung vorgesehenen Person durch die Berechtigung die
Berufsbezeichnung Dipl.-Ing./ Master/Bachelor führen zu dürfen gem. §
46 Abs. 3 (8) VgV;

4) Darstellung von einer Referenz je Teilleistungsbereich nach § 46
Abs. 3 Nr. 1 VgV für vergleichbare Leistungen, die min. in
Leistungsphase 5 und nicht vor dem 01.01.2014 fertiggestellt worden
sind) mit Kurzbeschreibung der Referenz und folgenden Angaben):

Art der Maßnahme (Sanierung / Umbau, Neubau),

Art des Auftraggebers (privater AG / öffentlicher AG),

Besonderheiten des Bauwerks bzw. des Ablaufs,

Projektgröße, durch Angabe der Baukosten (z. B. Neubau mit
Bestandsanschluss),

Angabe der Nutzungsfläche NUF und der Bruttogeschossfläche BGF,

Angabe der Honorarzone,

Projektzeit,

Alter der Referenz,

Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe der beauftragten und der
erbrachten Leistungsphasen nach HOAI),

Leistungsstand der Referenz,

Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten)
mit Referenzperson des Auftraggebers.

Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte
Anlagen sind beizulegen.

Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und
Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je
Referenzprojekt auf max. 4 DIN-A4-Blätter zu beschränken. Unterlagen,
die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein
(z. B. Projektbroschüren). Die maximale Gesamt-Dateigröße aller
hochgeladenen soll 50 MB nicht überschreiten

Für alle Referenzen der öffentlichen Hand/nach öffentlichen
Vergabevorschriften müssen Bescheinigungen des Auftraggebers vorliegen,
aus denen der Leistungsumfang ersichtlich ist. Bei Auftraggebern, von
denen für Referenzprojekte keine Bescheinigung erhältlich sein sollte,
kann eine Eigenerklärung (Original mit rechtsverbindlicher
Unterschrift) abgegeben werden.

Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in einem
früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine
entsprechende schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des
ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.

Zusatzinformation bezüglich der Referenzen:

Sofern Bewerber bereits für das Land Hessen tätig waren, haben sie dies
bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre unter Angabe laufender und
abgeschlossener Baumaßnahmen, des konkreten Leistungsumfangs sowie
eines Ansprechpartners, vollständig mitzuteilen.

Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die
in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen,
werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in
Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 1) Mindestanforderung an beschäftigte Mitarbeiter:

Objektplanung Gebäude: mind. 10 mit vergleichbaren Leistungen betraute
Architekten/Ingenieure.

Fachplanung Tragwerk: mind. 10 mit vergleichbaren Leistungen betraute
Architekten/Ingenieure.

Fachplanung TGA ALG 1-3 und 8: mind. 2 mit vergleichbaren Leistungen
betraute Ingenieure.

Fachplanung TGA ALG 4-6: mind. 2 mit vergleichbaren Leistungen betraute
Ingenieure.

Fachplanung TGA ALG 7 (Medizin- und Labortechnik): mind. 2 mit
vergleichbaren Leistungen betraute Ingenieure.

Planung von Ingenieurbauwerken: mind. 3 mit vergleichbaren Leistungen
betraute Architekten/Ingenieure

Landschafts- und Freiraumplanung: mind. 3 mit vergleichbaren Leistungen
betraute Architekten/Ingenieure

Brandschutz: mind. 1 Beschäftigter mit Nachweisberechtigung für
vorbeugenden Brandschutz

Zu 3) Die folgenden Mindestanforderungen werden an die Referenzen in
Ihrer Gesamtheit gestellt. Die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss vom
Verfahren:

Nachweis der Referenz liegt für jede Referenz vor
(Auftraggeberbescheinigung/Eigenerklärung)

Angabe der Ansprechpartner beim Referenzgeber liegt für jede Referenz
vor

Das Projekt befindet sich min. in Leistungsphase 5 und ist nicht vor
dem 1.1.2014 abgeschlossen worden

Mindestens ein Projekt ist ein Neubau oder technisch anspruchsvoller
Umbau (Honorarzone IV oder höher)

Mindestens ein Projekt ist in Leistungsphase 8 abgeschlossen bzw.
fertiggestellt

Für die Referenz des jeweiligen Leistungsteils gelten unterschiedliche
Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer Mindestanforderung führt
zur Nichtwertung der Referenz. Es wird nur eine Referenz je
Leistungsteil gewertet; falls mehrere Referenzen für einen
Leistungsteil eingereicht werden, ist die zu wertende Referenz deutlich
zu kennzeichnen. Ist keine Kennzeichnung erfolgt, wird eine beliebige
Referenz zur Wertung herangezogen.

Die Bewertung der Referenzen erfolgt bei Erfüllung der Mindestkriterien
von leistungsteilspezifischen Wertungskriterien.

Die Mindestanforderungen und die Wertungskriterien für die

Objektplanung Gebäude,

Fachplanung Tragwerk,

Fachplanung TGA ALG 1-3 und 8,

Fachplanung TGA ALG 4-6,

Fachplanung TGA ALG 7.

Sind dem Verfahren beigefügten Unterlagen spez. Bewerbungsbögen(734),
Projektdatenblätter(735) und Matrix Stufe 1 zu entnehmen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie
Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das
öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche
und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen
erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen
erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt
sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung
Architekt/Ingenieur zu führen.

Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufszeichnung gesetzlich
nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Anforderung als
Architekt/Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstige
Befähigungsnachweise verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie
2005/36/EG Berufsanerkennungsrichtlinie gewährleistet ist und den
Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von
Berufsqualifikation (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht.

Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt,
wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen
gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn der
bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen
Anforderungen erfüllt, die an die natürliche Person gestellt werden.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Bewerbergemeinschaften (z. B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und
juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes
Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.

Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den
bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung
aller Mitglieder vorzulegen.

Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle
Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen. Die Leistungsabgrenzung
innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 05/11/2018
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 2 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:

Zur Abgabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen
Vordrucke zu verwenden.

Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:

1) Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich
elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen
([5]http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform
nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die
Erklärung abgibt;

2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und
werden nur auf Anforderung zurückgegeben;

3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere
Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmer (gem. § 36 VgV) sind
die Formblätter Bewerbungsbogen incl. der geforderten Anlagen und
Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734);

4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine
von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft
einzureichen (HE 740);

5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im
Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem
Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für
welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen
wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen
Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen
Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742);

6) Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale
Vergabestelle im Sinne des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung, ist
bei europaweiten Ausschreibungen seit 18.4.2017 zur elektronischen
Kommunikation verpflichtet. Dies bedeutet insbesondere, dass Angebote
in offenen Verfahren, nicht offenen Verfahren oder in
Verhandlungsverfahren nur noch elektronisch in Textform über die
Vergabeplattform des Landes Hessen eingereicht werden können.

Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht!

Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die elektronische
Vergabeplattform des Landes Hessen abgegeben werden, müssen vom
Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht
berücksichtigt werden.

Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der
EU-Schwellenwerte teilnehmen wollen, registrieren sich bitte auf der
Vergabeplattform Hessen.

Dort können Sie sich die Vergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren
persönlichen Bereich herunterladen.

Zur Angebotsabgabe müssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit
öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das
Bietercockpit digital abgeben.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt
Fristenbriefkasten, Luisenplatz 2
Darmstadt
64283
Deutschland
Telefon: +49 6151120
Fax: +49 6151126347
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird
ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3
Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit
nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht
abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
05/10/2018

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References

1. mailto:info.fbt@lbih.hessen.de?subject=TED
2. https://vergabe.hessen.de/
3. https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16542995d23-19aca025a1d
e3326
4. https://vergabe.hessen.de/
5. http://vergabe.hessen.de/

 
 
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