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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Ludwigshafen - Fahrzeuge mit Drehleiter
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018071109173542646 / 299472-2018
Veröffentlicht :
11.07.2018
Angebotsabgabe bis :
n.ow.Unkn
Dokumententyp : Freiwillige ex ante-transparenzbekanntmachung
Vertragstyp : Lieferauftrag
Verfahrensart : Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung der Vergabebekanntmachung
Zuschlagkriterien : Niedrigster Preis
Produkt-Codes :
34144211 - Fahrzeuge mit Drehleiter
DE-Ludwigshafen: Fahrzeuge mit Drehleiter

2018/S 131/2018 299472

Freiwillige Ex-ante-Transparenzbekanntmachung
Diese Bekanntmachung fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber
I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Stadt Ludwigshafen am Rhein, Bereich Feuerwehr
Kaiserwörthdamm 1
Zu Händen von: Herrn Stefan Bruck
67065 Ludwigshafen
Deutschland
Telefon: +49 6215042037
E-Mail: [1]stefan.bruck@ludwigshafen.de
Fax: +49 6215046117

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers:
[2]https://intranet.ludwigshafen.de
I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde
I.3)Haupttätigkeit(en)
Öffentliche Sicherheit und Ordnung
1.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber /
anderer Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag
anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags
Beschaffung einer DLA (K) 23/12
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung
Lieferauftrag
Kauf
II.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem (DBS)
II.1.4)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Beschaffung einer DLA (K) 23/12
II.1.5)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

34144211
II.6)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
II.2)Endgültiger Gesamtauftragswert
II.2.1)Endgültiger Gesamtauftragswert
Wert: 0,00 EUR
mit MwSt. MwSt.-Satz (%) 19,00

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Verfahrensart
Auftragsvergabe ohne vorherige Auftragsbekanntmachung im Amtsblatt der
Europäischen Union (für die Fälle, die in Abschnitt 2 der Anhänge D1,
D2 oder D3 aufgeführt sind)
Begrundung der Wahl des Verhandlungsverfahrens ohne vorherige
Auftragsbekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union gemäß der
Richtlinie 2004/18/EG
Die betreffenden Erzeugnisse werden gemäß den in der Richtlinie
genannten Bedingungen ausschließlich für Forschungs-, Versuchs-,
Untersuchungs- oder Entwicklungszwecke hergestellt: nein
Zwingende Dringlichkeit im Zusammenhang mit Ereignissen, die der
Auftraggeber nicht voraussehen konnte und die den strengen Bedingungen
der Richtlinie genügen nein
Zusätzliche Bauleistungen/Lieferungen/Dienstleistungen, deren
Beschaffung den strengen Vorschriften der Richtlinie genügt: ja
Lieferung von Waren, die an einer Warenbörse notiert und gekauft
werden: nein
Alle Angebote, die im Anschluss an ein offenes Verfahren, ein nicht
offenes Verfahren oder einen wettbewerblichen Dialog abgegeben wurden,
waren nicht ordnungsgemäß oder unannehmbar. Es wurden lediglich die
Bieter an den Verhandlungen beteiligt, die die qualitativen
Eignungskriterien erfüllten: nein
Bei der vorhandenen Drehleiter ist aufgrund der hohen Betriebsstunden
durch die Nutzung im Einsatzgeschehen der Leiterpark verschlissen. Eine
Grundüberholung der vorhandenen Drehleiter wäre unwirtschaftlich,
weswegen schnellstmöglich vor Ablauf des TÜV eine Neubeschaffung einer
Drehleiter erfolgen muss. Im Dezember 2017 wurde nach europaweiter
Ausschreibung der Auftrag an die Firma Rosenbauer Karlsruhe GmbH für
den Bau einer ersten Drehleiter DLA (K) 23/12 erteilt. Gem. § 14 Abs. 4
Nr. 5 VGV kann der öffentliche Auftraggeber Aufträge im
Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb vergeben, wenn
zusätzliche Lieferleistungen des ursprünglichen Auftragnehmers
beschafft werden, die zur Erneuerung oder Erweiterung bereits
erbrachter Leistungen bestimmt sind, und der Wechsel des Unternehmens
dazu führen würde, dass der öffentliche Auftraggeber eine Leistung mit
unterschiedlichen technischen Merkmalen kaufen müsste und dies eine
technische Unvereinbarkeit oder unverhältnismäßige technische
Schwierigkeiten bei Gebrauch und Wartung mit sich bringt. Daher wird
der am 13.12.2017 erteilte Auftrag an die Firma Rosenbauer Karlsruhe
GmbH um eine zweite Drehleiter gleicher Bauart erweitert. Beim Bau
einer Drehleiter wird auf ein Fahrgestell ein Leiteraufbau aufgebaut.
Je nach angebotenem Fahrgestell wird nach Submission in
Planungsgesprächen zwischen Anbieter (AN) und Auftragnehmer (AG)
abgestimmt, wie der Leiteraufbau unter den Anforderungen des AG
realisiert wird. Hierbei müssen z. B. stets technische Lösungen für die
Gewichtsauslegung, Kabinenaufbau, CAN Bus Schnittstellen zwischen
Fahrgestell und Aufbau gefunden werden, die in einem Leistungsheft
nicht einheitlich für jeden Anbieter beschrieben werden können. Ein
Wechsel des Unternehmens hätte somit zwingend zur Folge, dass die
zweite Drehleiter unterschiedliche technische Merkmale aufweisen würde
und somit die Handhabung, Wartung und Schulungskosten unverhältnismäßig
wären. Daher kommt für die Beschaffung nur ein Teilnehmer in Frage.
Hinzu kommt, dass Drehleitern im Einsatz von den Maschinisten oftmals
in einer Stresssituation bedient werden. Unterschiedliche
Bedienungsanforderung der Drehleitern würden das Stresspotential der
Maschinisten im Einsatz erhöhen, wodurch das Risiko von Fehlbedienung
(=Fehlfunktion) steigt. In Folge dessen steigt das Risiko für den zu
rettenden Menschen und das Einsatzpersonal, da in der Menschenrettung
die Zeit eine entscheidende Rolle spielt. Zudem bietet die Drehleiter
der Firma Rosenbauer die Möglichkeit für eine rettungskorbbodennahe
Aufnahme der Rettungstrage (für schwergewichtige Personen aus
höhergelegenen Geschoßen) an der Drehleiter. Dies hat gegenüber anderen
Lösungen den Vorteil, dass beim Einsatz der Rettungskorb der Drehleiter
nicht zurückgebaut werden muss, was zu einer massiven zeitlichen
Verzögerung in der Menschenrettung führen würde. Außerdem muss kein
Begleitfahrzeug für die Rettungstrage mitgeführt werden, was zu
zeitlichen Verzögerungen und Mehrpersonal führen würde. Durch die
bodennahe Aufnahme einer Person im Rettungskorb können eingeleitete
lebenserhaltende Sofortmaßnahmen (z. B. Herz-Lungen-Wiederbelebung)
ohne Unterbrechung auch während des Transports nach unten fortgeführt
werden. Dies ist bei einem unter dem Korb hängenden System nicht
möglich. Die Flexibilität der Tragen- Halterung an verschiedenen
Positionen erleichtert die Anwendung für den Bediener, was den
Zeitfaktor bei der Menschenrettung verkürzt und bei
Intensivverletzungen die Überlebenschancen erhöht. Dies ist im Sinne
einer effektiven Menschenrettung und bei dem Schutzgut menschliches
Leben unabdingbar. Das Beschaffungserfordernis ist auf einen
außerplanmäßigen, nicht vorhersehbaren Verschleiß an dem Fahrzeug
zurückzuführen. Der mangelnde Wettbewerb ist daher nicht das Ergebnis
einer künstlichen Einschränkung der Vergabe.
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
Niedrigster Preis
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber
2-17102F.Me
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein

Abschnitt V: Auftragsvergabe
V.1)Tag der Zuschlagsentscheidung:
5.7.2018
V.2)Angaben zu den Angeboten
V.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten
der Zuschlag erteilt wurde

Firma Rosenbauer Karlsruhe GmbH
Carl-Metz-Str. 9
76185 Karlsruhe
Deutschland
V.4)Angaben zum Auftragswert
V.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
VI.2)Zusätzliche Angaben:
Der tatsächliche Auftragswert wird nicht bekannt gegeben.
VI.3)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.3.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr,
Landwirtschaft und Weinbau
Stiftstr. 9
55116 Mainz
Deutschland
VI.3.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen 1)
die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
3) der Antrag ist unzulässig, soweit:
a) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen die
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB
(Informations- und Wartepflicht) bleibt unberührt;
b) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
c) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden;
d) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.3.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.4)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
9.7.2018

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References

1. mailto:stefan.bruck@ludwigshafen.de?subject=TED
2. https://intranet.ludwigshafen.de/

 
 
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