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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Künzelsau - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018071009300640954 / 296855-2018
Veröffentlicht :
10.07.2018
Angebotsabgabe bis :
06.08.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
DE-Künzelsau: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2018/S 130/2018 296855

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Zweckverband Gewerbepark Hohenlohe
Stuttgarter Straße 7
Künzelsau
74653
Deutschland
Kontaktstelle(n): Frau Sabine Weigel
Telefon: +49 7940129161
E-Mail: [1]sabine.weigel@gewerbepark-hohenlohe.de
NUTS-Code: DE119

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.gewerbepark-hohenlohe.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://pkm.conclude.com/gwp-hohenlohe
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Drees & Sommer Infra Consult & Entwicklungsmanagement GmbH
Untere Waldplätze 37
Stuttgart
70569
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Jaroslav Kauz
Telefon: +49 711222933-4267
E-Mail: [4]jaroslav.kauz@dreso.com
Fax: +49 711222933-404267
NUTS-Code: DE111

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]www.dreso.com
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[6]https://pkm.conclude.com/gwp-hohenlohe
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Gewerbepark Hohenlohe Neubau RRB/RÜKB und Umlegung/Renaturierung
Epbach
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Der Zweckverband Gewerbepark Hohenlohe führt derzeit eine Erweiterung
des bestehenden Gewerbeparks nördlich der A6 durch (Gewerbepark Nord BA
I/II). Im Zuge der Erweiterung soll ein dritter Bauabschnitt
erschlossen werden.

Hierzu werden zunächst Anlagen der Oberflächenentwässerung benötigt.
Deren Realisierung setzt eine Umlegung und Renaturierung des Epbachs
voraus. Die hierfür benötigten Bauwerke (Regenrückhaltebecken,
Regenüberlaufklärbecken einschließlich Zulaufkanal sowie
Umverlegung/Renaturierung Epbach) sind bereits im
Generalentwässerungsplan 2015 (teilweise in der Schärfe eines
Vorentwurfs) enthalten.

Die Baukosten belaufen sich nach einer ersten Einschätzung auf ca. 3,75
Mio. EUR netto (KG 300+400).

Die hierfür erforderlichen Ingenieurleistungen werden in einem
zweistufigen Verhandlungsverfahren ausgeschrieben:

Stufe 1: Präqualifikationsverfahren mit Auswahl 3-5 Teilnehmer für
die Teilnahme an der Stufe 2

Stufe 2: Verhandlungsverfahren
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE119
Hauptort der Ausführung:

Künzelsau
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Auftrag umfasst die nachfolgenden Ingenieurleistungen:

i) Objektplanung Ingenieurbauwerke, Leistungsbild gemäß HOAI § 43, LPH
1 9 einschließlich Örtliche Bauüberwachung

ii) Tragwerksplanung, Leistungsbild gemäß HOAI § 51, LPH 1 6

iii) Fachplanung Technische Ausrüstung der Anlagengruppen 7,
Leistungsbild gemäß HOAI § 55, LPH 1 9

iv) Koordinierung von Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen
gemäß BaustellV (SiGeKo)

Die zu erbringende Leistungen sollen nach aktuellem Stand stufenweise
beauftragt werden:

Stufe 1: Leistungen i) - iii) HOAI LPH 1 4

Stufe 2: Leistungen i) - iii) HOAI LPH 5 7 und Leistungen SiGeKo
während der Planungsphase

Stufe 3: Leistungen i) - iii) HOAI LPH 8 9 und Leistungen SiGeKo
während der Bauphase

Die Stufen-Aufteilung kann sich gegebenenfalls noch ändern.

Es wird darauf hingewiesen, dass kein Anspruch auf
Realisierung/Projektumsetzung besteht. Darüber hinaus behält sich der
Auftraggeber vor, die Bauleitung/örtliche Bauüberwachung regional
einzufordern.

Für die Leistungserbringung sind nach aktuellem Stand die nachfolgenden
Termine vorgesehen:

Prüfung/Überarbeitung Vorplanung durch das zu beauftragende
Planungsbüro: Bis Ende November 2018

Fertigstellung Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung, Antrag auf
wasserrechtliche Genehmigung: Bis Ende März 2019

Erteilung des wasserrechtlichen Genehmigungsbescheids: Bis Ende Mai
2019

Beginn Bauausführung: Ende August 2019 nach Vergabe der Leistungen

Inbetriebnahme Ingenieurbauwerke: Bis März 2020
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Organisation des Projektteams / Gewichtung:
15
Qualitätskriterium - Name: Berufliche Qualifikation des Projektteams /
Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Erfahrung des Projektteams (anhand
abgewickelten Bauvorhaben) / Gewichtung: 30
Preis - Gewichtung: 40
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 31/10/2018
Ende: 30/04/2020
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Im Rahmen der Generalentwässerungsplanung 2015 wurde eine Vorplanung
für die zu beplanenden Bauwerke erstellt. Die Unterlagen sind unter der
in I.3) aufgeführten Internetadresse zur Verfügung gestellt.

Die Vorplanung ist im Auftragsfall vom beauftragten Büro zu prüfen und
ggf. zu überarbeiten.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Eigenerklärung gem. § 44 Abs. 1 VgV, dass Eintragung in einem Berufs-
oder Handelsregister vorhanden ist (Ausschlusskriterium)

Eigenerklärung gem. §75, Abs. 1 VgV, dass als Berufsqualifikation der
Beruf des (Beratenden) Ingenieurs vorliegt (Ausschlusskriterium)
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Gesamtjahresumsatz in den letzten drei Geschäftsjahren gem. § 45 Abs.
4 VgV: Mindestpunktzahl ab 300.000 Euro, Höchstpunktzahl ab 700.000
Euro (Wichtung 10 %)
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Eigenerklärung § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV, dass im Auftragsfall eine
Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung (auftragsübergreifend oder
auftragsbezogen) abgeschlossen wird: Personenschäden mind. 2 Mio. EUR,
sonstige Schäden mind. 1 Mio. EUR (Ausschlusskriterium).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen
(Angabe Name, Berufsbezeichnung, voraussichtliche Projektposition)
(Wichtung 10 %)

Durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und
die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren gem. 46 Abs. 3
Nr. 8 VgV: Mindestpunktzahl ab 4 Beschäftigten, Höchstpunktzahl ab 8
Beschäftigten (Wichtung 10 %)

Referenzliste (die maximale Punktzahl kann mit 3 Referenzen erreicht
werden) gem. §§ 46 Abs. 3 Nr. 1, 75 Abs. 5 VgV (Wichtung 70 %):

Jeweils 1 geeignete Referenz über früher ausgeführte
Dienstleistungsaufträge in den Bereichen

A: Objektplanung Ingenieurbauwerke

B: Tragwerksplanung

C: Fachplanung Technische Ausrüstung AG 7 in Form einer Liste.
Geeignete Referenzen sind Referenzen, die vergleichbar sind.
Vergleichbar sind Referenzen, wenn Sie die nachfolgenden
Mindestanforderungen erfüllen und die Leistungserbringung erfolgreich
war.

Mindestanforderungen Referenzen

Es können nur Punkte für eine Referenz erzielt werden, die die
Mindestanforderungen erfüllt. Erfüllt eine Referenz die
Mindestanforderungen, wird für die Referenz die Hälfte der erreichbaren
Punktzahl vergeben.

Mindestanforderungen Referenzprojekte:

Leistungen gemäß HOAI und Leistungsphasen erbracht für die Bereiche A
C:

A: Objektplanung Ingenieurbauwerke LPH 2 8

B: Tragwerksplanung LPH 2 6

C: Fachplanung Technische Ausrüstung AG 7 LPH 2 8

Mindesthonorarzone nach HOAI für die Bereiche A C:

A: Objektplanung Ingenieurbauwerke Honorarzone II oder höher

B: Tragwerksplanung Honorarzone II oder höher

C: Fachplanung Technische Ausrüstung AG 7 Honorarzone I oder höher

Angabe Auftraggeber, Name und Telefonnummer

Zusatzpunkte Referenzen

Sofern eine Referenz die Mindestanforderungen erfüllt, können folgende
Zusatzpunkte erzielt werden:

Höhe der anrechenbare Herstellkosten

A: Mindestpunktzahl ab 0,8 Mio. EUR netto, Höchstpunktzahl ab 1,2 Mio.
EUR netto (KG 300 + 400)

B: Mindestpunktzahl ab 0,6 Mio. EUR netto, Höchstpunktzahl ab 1,0 Mio.
EUR netto (KG 300 + 400)

C: Mindestpunktzahl ab 0,11 Mio. EUR netto, Höchstpunktzahl ab 0,15
Mio. EUR netto (KG 400)

Bewerbergemeinschaft:

Im Falle einer Bewerbergemeinschaft dürfen die eingereichten
Referenzprojekte beliebig von den verschiedenen
Bewerbergemeinschaftsmitgliedern eingereicht werden. Dabei muss
erkennbar sein, durch

Welches Bewerbergemeinschaftsmitglied das Referenzprojekt erbracht
wurde.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Bewerbungen, mit denen nicht für alle Bereiche (A C) jeweils
mindestens eine geeignete Referenz vorgelegt wird, werden vom weiteren
Verfahren ausgeschlossen (Ausschlusskriterium).
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Zugelassen sind alle Bewerber, die nach § 75 VgV berechtigt sind, die
Berufsbezeichnung (Beratender) Ingenieur zu tragen oder in der
Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 06/08/2018
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 10/08/2018
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 2 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Beauftragung und Realisierung:

Es besteht kein Anspruch auf Realisierung. Des Weiteren behält sich die
Vergabestelle vor, die ausgeschriebenen Leistungen nicht vollumfänglich
zu beauftragen.

2) Bewerbungsformular und Bieterplattform:

Zur Angabe der notwendigen Nachweise wird empfohlen, das
Bewerbungsformular zu verwenden, welches auf der Drees & Sommer
Ausschreibungsplattform "PKM" heruntergeladen werden kann (Link siehe
I.3 der Bekanntmachung). Der Teilnahmeantrag ist elektronisch über den
angegebenen Link einzureichen (Link siehe I.3 der Bekanntmachung).

Die Registrierung auf der Bieterplattform PKM wird empfohlen. Nach
erfolgreicher Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit den eigenen
Zugangsdaten zur Bieterplattform und werden über Änderungen oder
beantwortete Rückfragen per E-Mail informiert.

Zur Abgabe des Teilnahmeantrages nutzen Sie bitte die
Ausschreibungsplattform über UPLOAD --> Teilnahmeantrag.

Für den Einsatz von "PKM" benötigen Sie einen aktuellen Browser (z.B.
Internet Explorer ab Version 7) mit aktivierten Cookies und
Java-Script. Weiterhin muss ggf. das Up- und Downloaden von Dateien
über das https-Protokoll von der Firewall gestattet sein.

3) Formale Ausschlusskriterien:

Fristgerechter Eingang des Teilnahmeantrags (Frist siehe IV.2.2 der
Bekanntmachung) gem. § 57 Abs. 1 Nr. 1 VgV

Vollständigkeit des Teilnahmeantrages

4) Rechtliche Ausschlusskriterien:

Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1, 2, 3
GWB vorliegen (Gründe im Zusammenhang mit einer strafrechtlichen
Verurteilung), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach §
125 GWB

Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 4 GWB
(Gründe im Zusammenhang mit Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und
Abgaben), bzw. Nachweis nach § 123 Abs. 4 S. 2 GWB

Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB (Gründe im
Zusammenhang mit Insolvenz, Interessenskonflikten oder beruflichem
Fehlverhalten), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach
§125 GWB

Eigenerklärung, dass keine für den Auftrag relevante Abhängigkeit von
Ausführungs- und Lieferinteressen vorliegt gem. § 73 Abs. 3 VgV

5) Weitere Ausschlusskriterien:

Weitere Ausschlusskriterien siehe unter Punkt III.1 der Bekanntmachung
unter geforderte Mindeststandards (Befähigung und Erlaubnis zur
Berufsausübung, wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit bzw.
technische und berufliche Leistungsfähigkeit)

6) Bietergemeinschaften/ Eignungsleihe/ Unterauftragsvergabe:

Bietergemeinschaften geben eine gemeinsame Bewerbung ab. Geforderte
Eigenerklärungen und/oder Nachweise sind für jedes
Bietergemeinschaftsmitglied gesondert zu erklären und vorzulegen. Dazu
sind die entsprechenden Seiten zu kopieren und kenntlich zu machen, von
welchem Bietergemeinschaftsmitglied die/der Erklärung/Nachweis stammt.
Ferner ist eine Bietergemeinschaftserklärung (Anlage 1 der
Bewerbungsunterlagen) abzugeben, in der auch der Vertreter der
Bietergemeinschaft mit postalischer und elektronischer Adresse zu
benennen ist,

Im Fall der Eignungsleihe oder beabsichtigter Unterauftragsvergabe
sind geforderte Eigenerklärungen und/ oder Nachweise von dem
Eignungsverleiher/Unterauftragnehmer vorzulegen. Der AG behält sich
vor, einen Nachweis der Verfügbarkeit im Auftragsfall vor
Auftragserteilung zu fordern. Auf §§ 43, 47 VgV wird verwiesen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Kapellenstr. 17
Karlsruhe
76131
Deutschland
Telefon: +49 721926-0
E-Mail: [7]vergabekammer@rpk.bwl.de
Fax: +49 7219263985

Internet-Adresse: [8]http://www.rp.baden-wuerttemberg.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt voraus, dass die
geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach
Kenntnis bzw. soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder
den Vergabeunterlagen erkennbar sind bis zum Ablauf der Teilnahme-
bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 1 bis 3
GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge
nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 4
GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag
erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2, Satz 1
GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der
Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder auf elektronischem Weg
bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per
Post (§ 134 Abs. 2 GWB).

Die anfängliche Unwirksamkeit eines öffentlichen Auftrages gem. § 135
Abs. 1 GWB kann nur festgestellt werden, wenn sie im
Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der
Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen
Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als
6 Monate nach Vertragsabschluss geltend gemacht worden ist. Hat der
Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union
bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung

Der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der
Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
(§ 135 Abs. 2 GWB)
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Kapellenstr. 17
Karlsruhe
76131
Deutschland
Telefon: +49 721926-0
E-Mail: [9]vergabekammer@rpk.bwl.de
Fax: +49 7219263985

Internet-Adresse: [10]http://www.rp.baden-wuerttemberg.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
06/07/2018

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References

1. mailto:sabine.weigel@gewerbepark-hohenlohe.de?subject=TED
2. http://www.gewerbepark-hohenlohe.de/
3. https://pkm.conclude.com/gwp-hohenlohe
4. mailto:jaroslav.kauz@dreso.com?subject=TED
5. http://www.dreso.com/
6. https://pkm.conclude.com/gwp-hohenlohe
7. mailto:vergabekammer@rpk.bwl.de?subject=TED
8. http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/
9. mailto:vergabekammer@rpk.bwl.de?subject=TED
10. http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/

 
 
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