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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Gornau - Glasfaserkabel für die Informationsübertragung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018061209255884532 / 251680-2018
Veröffentlicht :
12.06.2018
Angebotsabgabe bis :
10.07.2018
Dokumententyp : Konzessionsbekanntmachung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Produkt-Codes :
32562100 - Glasfaserkabel für die Informationsübertragung
DE-Gornau: Glasfaserkabel für die Informationsübertragung

2018/S 110/2018 251680

Konzessionsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/23/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Pachtweise Überlassung und Betrieb eines zu errichtenden passiven
Hochgeschwindigkeits-Breitbandnetzes auf Basis des Betreibermodells in
der Gemeinde Gornau/Erzgebirge
Rathausplatz 5
Gornau
09405
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Nico Wollknitzke, Bürgermeister
Telefon: +49 3725370016
E-Mail: [1]buergermeister@gornau.de
Fax: +49 372584556
NUTS-Code: DED42

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.gornau.de/
I.3)Kommunikation
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Große Kreisstadt Zschopau
Altmarkt 2
Zschopau
09405
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Matthias Thümmel, Amt für Bauwesen und Soziales
Telefon: +49 3725287202
E-Mail: [3]thuemmel@zschopau.de
Fax: +49 3725287204
NUTS-Code: DED42

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [4]http://www.gornau.de/
Bewerbungen oder gegebenenfalls Angebote sind einzureichen an folgende
Anschrift:
Große Kreisstadt Zschopau
Altmarkt 2
Zschopau
09405
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Matthias Thümmel, Amt für Bauwesen und Soziales
Telefon: +49 3725287202
E-Mail: [5]thuemmel@zschopau.de
Fax: +49 3725287204
NUTS-Code: DED45

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [6]http://www.gornau.de/
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Pachtweise Überlassung und Betrieb eines zu errichtenden passiven
Hochgeschwindigkeits-Breitbandnetzes auf Basis des Betreibermodells in
der Gemeinde Gornau/Erzgebirge
Referenznummer der Bekanntmachung: G012/2018-L
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
32562100
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand dieser Ausschreibung ist die pachtweise Überlassung eines
passiven NGA-Breitbandnetzes in der Gemeinde Gornau sowie deren aktive
Betriebsführung, Wartung und Instandhaltung für die Dauer von 7 Jahren
auf Grundlage der Vergabe einer Dienstleistungskonzession. Die
Überlassung wird nach derzeitigem Stand im Laufe des Jahres 2020
beginnen. Die Gemeinde beabsichtigt ferner, in diesem Verfahren bereits
ein Optionsrecht für eine Anschlussveräußerung nach Ablauf der
Zweckbindungsfrist zu vereinbaren.

Ziel der Ausschreibung ist es, einen Netzbetreiber zu ermitteln, der
die noch von der Gemeinde zu errichtende Breitbandinfrastruktur mit
aktiven Netzkomponenten ausstattet, während der Vertragslaufzeit
betreibt, wartet und eine flächendeckende, zuverlässige Versorgung des
Projektgebiets und aller dort befindlichen Anschlussnehmer (privat,
gewerblich und öffentlich) mit hochbitratigen Breitbandinternetzugängen
und entsprechenden Dienste zu marktüblichen Preisen gewährleistet. [].
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Diese Konzession ist in Lose aufgeteilt: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DED42
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Pachtweise Überlassung und Betrieb eines noch zu errichtenden passiven
Hochgeschwindigkeits-Breitbandnetzes auf Basis des Betreibermodells in
der Gemeinde Gornau/Erzgebirge.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die Konzession wird vergeben auf der Grundlage der Kriterien, die in
den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder
zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog
aufgeführt sind
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit der Konzession
Laufzeit in Monaten: 84
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Voraussetzung für die Teilnahme eines Bewerbers in diesem Verfahren
ist, dass dieser der Vergabestelle schriftlich mit dem Teilnahmeantrag
bestätigt, dass er der Bundesnetzagentur alle erforderlichen Daten zu
einer vorhandenen Infrastruktur für den Infrastrukturatlas zur
Verfügung gestellt hat, um es anderen Bietern zu ermöglichen, die
betreffende Infrastruktur in ihr Angebot einzubeziehen. [].

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen, Angabe der
erforderlichen Informationen und Dokumente:

Nachfolgende Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag beizufügen:

Auszug aus dem Handelsregister (nicht älter als zwölf Monate, ab dem
Tag der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung),

Nachweis der Meldebestätigung nach § 6 Telekommunikationsgesetz
(TKG),

Eigenerklärung im Original, dass beim Bewerber keine Ausschlussgründe
gem. § 123 Abs. 1 und 2 und § 124 Abs. 1 GWB vorliegen,

Ggf. Bewerbergemeinschaftserklärung, aus der die Mitglieder der
Bewerbergemeinschaft, die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer
Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall und der bevollmächtigte Vertreter
hervorgehen,

Nachweise und Erklärungen aus anderen Mitgliedstaaten der
Europäischen Union sind in einer Übersetzung vorzulegen. Soweit im
Zusammenhang mit der Berufszulassung amtliche Bestätigungen gefordert
werden, ist die Vorlage einer amtlichen Übersetzung notwendig. Bitte
berücksichtigen Sie, dass die vorgenannten Ausführungen zu Erklärungen
und Nachweisen aus anderen Mitgliedstaaten auch für die Darlegung zur
wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie zur
technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit der Bewerber aus anderen
Mitgliedstaaten der Europäischen Union nach Maßgabe von Ziff. III.1.2)
und III.1.3) gelten.

Der Teilnahmeantrag ist formlos schriftlich im Original und
unterschrieben bei der unter Ziff. I.1) benannten Kontaktstelle
einzureichen.

Erklärungen und Nachweise können, falls sich aus den Ausführungen zu
Ziff. III.1.1), III.1.2) und III.1.3) nichts anderes ergibt, auch als
Kopie eingereicht werden. Die Vergabestelle behält sich aber vor, zur
näheren Überprüfung die Nachreichung von Originalen zu verlangen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien, Angabe der
erforderlichen Informationen und Dokumente:

Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit dieser Leistungen betrifft, die
mit den zu erbringenden Leistungen in diesem Ausschreibungsverfahren
vergleichbar sind (Netzausbau, Netzbetrieb und Dienste-Angebote), unter
Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen
ausgeführten Aufträgen. Die Vergabestelle behält sich vor, die
Bestätigung in der Eigenerklärung gemachte Angaben durch weitergehende
Nachweise zu verlangen,

Nachweis über den Abschluss einer Haftpflichtversicherung mit Angaben
der Deckungssumme, differenziert nach Personenschäden sowie Sach- und
Vermögensschäden,

Absichtserklärung auch unter Gremienvorbehalt eines
Kreditinstituts oder Kreditversicherers, die ausgeschriebene Maßnahme
finanziell zu begleiten oder Erklärung, dass die Maßnahme durch
Eigenmittel finanziert wird,

die Eigenerklärung zum Umsatz, der Nachweis über den Abschluss einer
Haftpflichtversicherung und die Absichtserklärung sind für jedes
Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen,

die Vergabestelle fordert als vergaberechtliche Mindestbedingung
(Mindeststandards) einen Mindestumsatz in den drei letzten
abgeschlossenen Geschäftsjahren von zusammen (kumuliert) insgesamt
mindestens 750.000 aus Leistungen, die mit der Maßnahme hier
vergleichbar sind (Netzausbau, Netzbetrieb und Dienste-Angebote). Bei
Bewerbergemeinschaften kann dieser Umsatz insgesamt, also durch
Addition der einzelnen Umsätze, nachgewiesen werden.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien, Angabe der
erforderlichen Informationen und Dokumente:

Angaben zur grundsätzlichen personellen Ausstattung des Bewerbers
bzw. der Bewerbergemeinschaft, insbesondere Angaben über die Zahl der
in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich
beschäftigten Kräfte, gegliedert nach Berufsgruppen und zur Verfügung
stehendem, qualifizierten Fachpersonals.

Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers bzw. der
Bewerbergemeinschaft für Leistungen, die mit der Maßnahme hier
vergleichbar sind (Netzausbau, Netzbetrieb und Dienste-Angebote)
insbesondere Angaben über die Zahl der in den letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten
Kräfte, gegliedert nach Berufsgruppen und zur Verfügung stehendem,
qualifizierten Fachpersonals.

Eigenerklärung mit Erläuterungen zum technischen Equipment, um grds.
auch Projektsteuerungsleistungen für die Errichtung von
Breitbandinfrastrukturen durchführen zu können.

Eigenerklärung zu Referenzen zu Projektsteuerungstätigkeiten bei
aktuellen Breitbandausbauprojekten und Kenntnissen im Bereich der
VOB/A; Eigenerklärung zu Referenzen hinsichtlich der Zusammenarbeit mit
Stellen der öffentlichen Verwaltung und Erfahrungen im Bereich
öffentlich geförderter Breitbandprojekte.

Eigenerklärung mit Erläuterungen zu Referenzprojekten in den letzten
drei Kalenderjahren, die Leistungen zum Gegenstand haben, die mit
dieser Maßnahme vergleichbar sind (Bereitstellung von
Hochgeschwindigkeitsbreitbandanschlüssen). Anerkannt werden nur
Referenzen, die nicht länger als drei Kalenderjahre (gerechnet bis
Ablauf der Bewerbungsfrist) zurückliegen. Die Eigenerklärung ist für
jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft einzeln abzugeben. Die
Vergabestelle behält sich vor, die Bestätigung gemachter Angaben durch
weitergehende Nachweise zu verlangen.

Die Vergabestelle fordert als vergaberechtliche Mindestbedingung
(Mindeststandards) mindestens zwei abgeschlossene Referenzprojekte, die
Leistungen zum Gegenstand haben, die mit dieser Maßnahme vergleichbar
sind (Bereitstellung von Hochgeschwindigkeitsbreitbandanschlüssen) mit
einem Volumen von jeweils mindestens 500 erschlossenen
Anschlussnehmern. Bei Bewerbergemeinschaften kann dieser Nachweis
insgesamt, also durch Addition von durch mehrere Projekte erschlossener
Anschlussnehmer, nachgewiesen werden.
III.1.5)Angaben über vorbehaltene Konzessionen
III.2)Bedingungen für die Konzession
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Konzessionsausführung:

Vgl. unter [7]www.breitbandausschreibungen.de
III.2.3)Angaben zu den für die Ausführung der Konzession
verantwortlichen Mitarbeitern
Pflicht zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Mitarbeiter, die für die Ausführung der betreffenden Konzession
eingesetzt werden

Abschnitt IV: Verfahren
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für die Einreichung der Bewerbungen oder den
Eingang der Angebote
Tag: 10/07/2018
Ortszeit: 10:00
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Braustraße 2
Leipzig
04107
Deutschland
Telefon: +49 3419771040
Fax: +49 3419771049
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Keine Angabe
Keine Angabe
Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ob sich die Vergabekammer aufgrund der Besonderheiten dieses Verfahrens
(Umsetzung einer Bundesfördermaßnahme im Betreibermodell) für
inhaltlich zuständig erklären wird, kann die Vergabestelle naturgemäß
nicht für die Vergabekammer entscheiden. Die Entscheidung obliegt
ausschließlich der Vergabekammer.

Zudem geht die Vergabestelle davon aus, dass der für die sachliche
Zuständigkeit der Vergabekammer für Konzessionen maßgebliche
Schwellenwert von 5.548.000 EUR berechnet anhand der zu erwartenden
Umsätze während des Konzessionszeitraums von sieben Jahren in der
Gemeinde Gornau nicht erzielt werden kann, insofern sich die
Vergabekammer für sachlich unzuständig erklären wird. Die Vergabestelle
führt daher ein Ausschreibungsverfahren nur in Anlehnung an die
Konzessionsvergabeverordnung (KonzVgV) durch.

Wir weisen gleichwohl darauf hin, dass ein Antrag auf Einleitung eines
Nachprüfungsverfahrens unzulässig ist, sofern ein Verstoß nicht
fristgerecht bei der Vergabestelle gerügt wird. Es sind die ggf.
Rechtsbehelfsfristen und Präklusionsbestimmungen nach § 160 Abs. 3 GWB
zu beachten.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Braustraße 2
Leipzig
04107
Deutschland
Telefon: +49 3419771040
Fax: +49 3419771049
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
08/06/2018

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References

1. mailto:buergermeister@gornau.de?subject=TED
2. http://www.gornau.de/
3. mailto:thuemmel@zschopau.de?subject=TED
4. http://www.gornau.de/
5. mailto:thuemmel@zschopau.de?subject=TED
6. http://www.gornau.de/
7. http://www.breitbandausschreibungen.de/

 
 
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